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Ergebnis 1 bis 20 von 20
  1. #1
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    MB und Psyche/Psychiatrie ..

    Moin zusammen,

    geht zwar nicht um den Befall anderer Organe aber vllt. weiß doch wer was..

    Also im "normalen" bin ich mitm MB nicht schmerzfrei, aber aushaltend gedrosselt (NSAR) die Zipperlein tu ich immer gepflegt ablenken ;-)

    So nun seid Jahre habe ich Probleme, wo ich schon damals mit zum Psychiater sollte lt. HA, aber die Überwindung fehlte, da Psychiater, die die ich bisher beruflich kenne, selbst nicht ganz "normal" sind.

    So nun habe ich eine gefunden, welche ansich "normal" tickt ;-) Sorry aber scheint bei denen eine Berufskrankheit zu sein. Sie ist Neurologin und Psychiaterin.

    So zum Problem:
    Wenn ich in den Schub gleite, was bei mir in der Regel so in der Herbst und Winterzeit passiert, dreht sich meine Psyche im 180 Grad.

    An den Schmerzen liegt es denk ich nicht, da ich auch im Schub, egal wie stark oder schwach sie sind, gut überliste mit Ablenkung.

    Ich kriege dann einschleichend in den Schub Sachen wie urplötzliche Aggressionen, quasi die Fliege an der Wand..

    anderseits habe ich dann depressive Phasen ... zum heulen .. und ganz dumme Gedankengänge

    dazu introvertiert

    und gleichzeitig hmmm .. zwar nicht appetitlos, aber das Essen, egal was es ist ekelt mich an, so dass ich in den Phasen dann nichts esse.

    das ganze schleicht sich ein und ebenso wieder aus, und kommt generell nur in meinen Schubphasen vor, sonst bin ich wie gesagt um 180 Grad gewendet, da kann ich morgens um 6 schon Schokotorte essen, stets lustig und offen, auf die Palme kriegt man mich sonst auch nicht.

    Kennt dies wer, war damit schon jemand in Facharztbehandlung, was war deren Meinung dazu?????



    MfG
    Christian

  2. #2
    PIPI 78 ist offline Außer Rand und Band!!!
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    hallo christian.....

    dass psyche und mb zusammen hängen, ist für mich schlüssig. und bei mir zeigt der mb mir meine grenzen: wenn ich gar nicht auf mich und meine grenzen achte, mich mit arbeit und freizeitstress übernehme- dann kommt er angekrochen....
    Weiß nicht genau, was du mit aggression meinst, die kann sich ja in vielerlei hinsicht ausdrücken...vielleicht bist du wütend, über die Krankheit. Bist Du Aggressiv gegenüber Dir, oder anderen? Bestimmten Personen? Verbal? Körperlich?
    Ich werde in schubphasen auch depressiv, viel, viel weniger kommunikativ und ziehe mich zurück. und bin immer nah an angstattacken dran- die ich vor jahren mal hatte.
    nach dem schub brauche ich wieder was zeit, mich zu erholen. aber dann bin ich auch ganz anders: aufgeschlossen, mehr lebensfroh, kommunikativ, mehr selbstbewusst, interessierter an der Umwelt und den Menschen....alles Dinge, die ich gerade an mir vermisse.
    Ansonsten könnte es bei Dir auch eine Winterdepression sein? Weil Du von der dunklen Jahreszeit schreibst, in der es dir nicht so gut geht.......Schmerzen sind da, ja, aber unabh. davon gibt es einfach viel weniger tageslicht, weniger Sonnenstrahlen...da gibt es einige Menschen, die darauf reagieren.
    Ich würde nicht sagen, dass ich eine Herbst/ Winterdepression habe, mir aber die dunkle Zeit nicht gut bekommt und ich dann gedrückter und weniger fröhlich bin, als wenn im Sommer die Sonnenstrahlen mich wecken und man im T-shirt das haus verlassen kann und der Wind einen lau streichelt, wenn man mit dem Rad unterwegs ist....
    Was sagt denn die "normale Psychiaterin"??

    PIPI

    P.S..: Übrigens sind meine heftigen Schübe auch interessanter Weise im Herbst/ Winter.......noch nie im Sommer...da nur leichte Zipperlein.....
    "Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt!" Mahatma Gandhi

  3. #3
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    Moin,

    die Psychiaterin sagt nix, da hab ich erst in 3 Wochen den Termin.

    Ich habs nur in den Schüben:

    Es schleicht sich ein und später wieder aus.

    Ekel vor dem Essen
    depriphasen
    introvertiert
    Aggressionen - jedes kleine bischen regt mich dann auf, meist nur verbal


    Im "normalen" ohne Schub habe ich dies alles nicht.

    Winterdepression schliese ich aus, da es sich lediglich auf die Schübe bezieht ..

  4. #4
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    Hallo Christian,

    vielleicht ist es ja eine Kombination aus Winterdepri und Schub, die eben durch den Schub noch begünstigt wird. Wenn bei mir die Schmerzen stärker werden, bin ich auch total gereizt und könnte beim leisesten Pups ne Tasse an die Wand schmettern.
    Nimmst Du im akuten Schub andere Medis oder diese dann verstärkt? Ich hatte z.B. im ersten Schub Indomet ausprobiert und übelste Depris von bekommen und mich nicht mehr wieder erkannt! Ich bin kein Arzt, könnte mir aber vorstellen, dass ne Menge Entzündungen und Medikamente sich auf den stoffwechsel auswirken und letztendlich sich auch auf den Hirnstoffwechsel auswirken, was Depris verursachen kann. Und die Symptome, die Du schilderst, finde ich bei Depressionen nicht untypisch. Vielleicht solltest Du es mit einem Antidepressivum ausprobieren. Ich kannte mal einen Psychiater, der auch Lichttherapie angeboten hatte, ist ja besonders gut bei winterlichen Depressionen. Allgemein soll aber auch ein täglcih 30minütiger Spaziergang im Freien ähnliche antidepressive Wirkung haben.
    Ehrlich gesagt würde es mich eher wundern, wenn die Psyche nicht auf einen Schub reagiert... Bin mal gespannt, was Dir Deine Psychiaterin empfiehlt. Ich habe auch so einige "schräge" Psychiater kennengelernt, gut, wenn Deine nicht ver-rückt ist!!

    Gute Besserung!

    Gruß

    Seisa
    "Humor ist der Schwimmreif auf dem Strom des Lebens"

  5. #5
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    Hallo christian,
    ich könnte mir vorstellen (aus eigenen Erfahrungen) das die Anstrengung die Schmerzen "wegzuschieben" und zu ignorieren zu den Aggressionen führen.Klingt irgendwie doof,aber ich kann es gerade nicht anders beschreiben.Ich merke hier immer wieder wie stark und kämpferisch viele Bechtis doch sind.Lange Zeit hab ich das ja auch so gemacht,bis meine Psyche die Reißleine gezogen hat.Ich bin jetzt seit 9 Monaten au und ich kann nur sagen,ich hab die Zeit gebraucht.Einfach weil ich so lange Jahre über meinem Limit gelebt habe.Ich bin jetzt etwas entspannter,habe ein bischen meine Psyche aufgeräumt(mit psychologischer Hilfe) und gucke etwas entspannter in die Zukunft.Was in einem Jahr ist?Woher soll ich das wissen?Irgendwie geht es immer weiter,mein Sohn und ich werden nicht verhungern oder unter der Brücke schlafen müssen.
    Vielleicht schaffe ich es auch noch, mich nicht immer verteidigen zu müssen,auch wenn gar keiner mir was Schlechtes will.Ich bin wohl non -stop kampfbereit und habe generell ein Problem Nähe zuzulassen und Vertrauen zu fassen. Natürlich auch aufgrund gemachter Erfahrungen.Im Augenblick entdecke ich meinen Körper gerade wieder neu als Quelle der Freude und nicht nur als Schmerzauslöser.Vielleicht geht es mir deshalb gerade auch so gut.
    Entschuldige bitte ,wenn ich gerade etwas abgeschweift bin.Ich wünsche dir ,das die psychologische Hilfe dir so viel hilft wie mir.Auch wenn man manche Sachen ja zuerst nicht so hören will.
    Smody
    Reserviere jeden Tag eine halbe Stunde für deine Sorgen und mach in der Zeit ein Nickerchen.

  6. #6
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    Psychiatrie

    Hallo

    "Schlechte Psychiatrie" kann wirklich auch noch mehr Schäden verursachen. Es gibt ja da auch wohl Literatur und Selbsthilfegruppen, von effektiv Psychiatriegeschädigten.

    Es ist klarerweise ein schwieriger Job - und Menschen in diesen Berufen sind oft überfordert...wenn sie mit Leid vollgelabert werden, und dann auch noch von mehreren Patienten, bis sie den Wald vor lauter Bäumen kaum mehr sehen!

    Ausserdem ist die Gefahr, dass bei uns, Symptome, die eindeutig von MB stammen, psychiatrisiert werden. Klar - die kennen natürlich nicht alle körperlichen Krankheiten aus dem FF.

    Trotzdem meine ich aber, dass eine gute Fachperson auf diesem Gebiet auch in der Lage sein müsste, zu erkennen, was da Psyche und was eben von der Krankheit stammt, bzw. der Probleme damit. Nein, wirklich trennen kann man das sowieso nicht - das spielt immer zusammen. Aber sie sollten einem eine gute Hilfe sein, die Psychiater und Psychologen - im Sinne eines Coaches, wie das auch Sportler an der Seite haben, und eben wirklich auf der Seite des Patienten sein, und nicht etwa noch das Gegenteil. Da gibt es eben wirklich schlechte Beispiele - welche eben selber nicht gefestigt sind in ihrer Persönlichkeit, oder schlicht eine schlechte Arbeit machen.

    Gruss Soltar



  7. #7
    PIPI 78 ist offline Außer Rand und Band!!!
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    Hallo Soltar...

    ich glaube, dass kein Arzt/Pschychiater/ Therapeut, und sei er noch so gut, in der Lage ist auseinander zu halten, WAS von der Psche, und WAS vom Körper kommt. Never ever. Dazu spielt das viel zu sehr zusammen. Und bei jedem Menschen ist es auch noch unterschiedlich ausgeprägt.......
    Es gibt so viele verschiedene wissensch. Untersuchungen über die Auswirkungen der Psyche auf den Körper (beispielweise der Placebo-EffekT)....woher soll ein Psychiater, und sei er noch so herausragend, wissen, ob Du mit gleicher Intensität in einen Schub gekommen wärest, wenn Du (Smody brachte das beispiel) Deine persönlichen Grenzen mehr gewahrt hättest? Oder ob der Körper unabhängig von deinem Empfinden auf gleiche Weise reagiert hätte?
    Körper und Seele gehören zusammen...deshalb sind so viel Ärzte ja auch Nieten......entweder blenden sie die Psyche ganz aus, oder aber sie machen sie (die Psyche) für etwas verantwortlich, was sie sich nicht nach dem medizinischen Lehrbuch erklären können......ich wünsche jedem einen Arzt/ eine Ärztin, die ein bissel auf der Schnittstelle arbeitet.......
    In einem Körper in dem eine verletzte Seele wohnt und Traumata in der Kindheit stattgefunden haben, da wird der Körper auf dauer nicht gesund bleiben...jedenfalls nicht, wenn das alles unverarbeitet ist.....und umgekehrt auch....

    Das ist jedenfalls meine Meinung:-)

    Grüße von PIPI
    "Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt!" Mahatma Gandhi

  8. #8
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    Ich denke auch, dass es zu viel verlangt ist, das genau auseinander zu drüsseln. Außerdem, wem bringt es etwas? Letztendlich behandelt der Psychiater nur Symptome, die Ursachen kann er nicht verändern. Wenn der Hirnstoffwechsel gestört ist, dann gibt es zig verschiedene Antidepressiva, die unterschiedliche Botenstoffe beeinflussen, aber ganz genau weiß er auch nicht, welche Botenstoffe überhaupt zu wenig oder gestört sind... Und so haben die Medikamente auch wieder Auswirkungen auf den Körper, die wiederum ziemlich übel sein können. Dann heißt es wieder: sind die jetzt vom MB oder von den Medis... Letztendlich geht es nur um Versuch und Irrtum, Psychopharmakologie und Bechterew-Medis muüssen schlichtweg ausprobiert werden (leider!!).
    Und um die Ursachen zu beheben, braucht man schon einen Psychotherapeuten, wobei der auch nur mit einem adäuquate Entstehungsmodelle erarbeiten kann aber eben auch nicht Gott ist, um die Wahrheit herauszufinden. Ich als Systemiker würde eher sagen, dass ich den Klienten dabei begleite, seine individuelle Erklärbarkeit für bestimmte Symptome zu finden, die es ihm ermöglichen, so besser mit der Erkrankung zu leben. -Das sind letztendlich alles Hypothesen. Und wegpsychologisieren wird u.U. auch nicht möglich sein, weil es ja eben auch eine körperliche Komponente zusätzlich hat! (Auch wenn das in der Neurokognitiven Therapie anders funktionieren soll). Das Hypothesenbilden trägt aber dazu bei, dass man sich durch das Erklärungsmodelle finden gleichzeitig Lösungsmodelle und Veränderungsideen entwickelt. Da kommst dann wieder die Resilienz ins Spiel...
    Und was immer gilt: ein Therapeut ist nur so gut, wie sein Klient mitarbeitet. Der "doktert" nicht, sondern kann seinen Klienten nur begleiten, weil er ja schließlich nicht in dessen Schuhen durchs Leben stapft! Verantwortung abgeben ist auch hier leider nicht!!
    "Humor ist der Schwimmreif auf dem Strom des Lebens"

  9. #9
    Registriert seit
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    Spannendes Thema,
    und vor allen Dingen wie unterschiedlich Menschen mit Krisen umgehen.
    Irgendwann ,als es mir richtig schlecht ging, habe ich beschlossen für meinen Sohn "schöne Erinnerungen" zu sammeln für die Zeit wenn ich nicht mehr da bin.Mir ist es wichtiger das auf meinem Grabstein"Wir haben viel gelacht" steht ,als"Man konnte immer vom Fussboden essen".
    Und irgendwann habe ich auch angefangen ein paar schöne Sachen nur für mich zu sammeln.
    -Die Sonne die auf Moos unten am alten Baumstamm scheint und es wie edlen Samt leuchten läst.
    -Das geile Gefühl wenn man mit dem Fahrrad bergab fährt.
    -Ein Buch lesen und genau den Gedanken finden den man so nie formulieren konnte.
    Ich habe so einiges wiedergefunden was mir früher viel Spaß gemacht hat und einfach nur verschüttet war unter Arbeitsstress,Beziehungsterror,Verantwortungsdruck und den Sorgen die man sich einfach so macht.
    Smody
    Reserviere jeden Tag eine halbe Stunde für deine Sorgen und mach in der Zeit ein Nickerchen.

  10. #10
    Registriert seit
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    Moin,

    ja ich hab nächsten Monat den Termin bei der Ärztin.

    Winterdepri denke ich weniger, da ich dies ausschlieslich in den Schubphasen habe, und die hab ich auch im Herbst ;-)))

    Wüsste auch nicht das ich früher schon mal winterdepressiv war.

    winterdepressionen halten auch länger an wie 1 - 2 <Wochen, danach schleicht es sich bei mir ja wieder aus.

    Und mit dem nächsten Schub gehts dann wieder los

  11. #11
    Registriert seit
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    474
    hallo, Christian,
    so gings mir auch ein viertel Leben lang; interessant finde ich hierzu den Artikel "Krankheitsbewältigung aus psychologischer Sicht" aus dem „Bechterew-Brief“ Nr. 79 (Dezember 1999), jederzeit nachlesbar auf der DVMB-Site , wenn Du das Stichwort "Psyche" eingibst.
    sehr aufschlußreich war für mich außerdem 2004 ein Seminar des DVMB in Bad Kissingen mit dem Arzt und Psychotherapeuten Dr. Bernd Frederich aus Darmstadt, damals noch unter dem Titel „MB und die Psyche“, ich war mit meiner Frau zusammen dort. Ich begann meine Beschwerden aus anderen Blickwinkeln zu sehen und eine Linderung setzte ein, die bis heute anhält.
    Auf der DVMB-Site unter „Veranstaltungen“: Ende Mai 2010 ist das nächste Seminar, jetzt unter dem Titel: „Erkenne Dich selbst, werde, der Du bist.“
    Ach ja: Ich war so angetan, daß ich 2005 gleich noch einmal dort war...
    Ich wünsche Dir viel Geduld und Glück mit Deinem neuen Termin im November. Und noch was: Es ist mutig von Dir, die Angelegenheit frontal anzugehen - es ist nicht leicht, lohnt aber immer ...
    Gruß,
    B e p p o

    "... alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wußte und es ging."


  12. #12
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    Zitat Zitat von HemiCranus
    Ich habs nur in den Schüben:

    Es schleicht sich ein und später wieder aus.
    Hallo Christian,
    es hängt bei dir doch eindeutig mit den Schüben zusammen und ist somit für mich eher normal. Ich nenne es bei mir einfach „Ich bin schlecht drauf“. Sollten die Anzeichen zu schlimm werden, d.h. ein paar Kilo Gewichtsverlust oder extreme Aggressivität, würde ich die Hilfe eines Psychologen/Psychaters in Anspruch nehmen. Du schreibst, dass deine Schübe meist im Herbst /Winter auftreten. Selbst wenn es keine Winterdepression im eigentlichen Sinne ist, kannst du, wie jeder Mensch, durch Bewegung an der frischen Luft im Hellen deiner Psyche etwas Gutes tun. Die Tage sind kurz und kombiniert mit MB trifft es uns eben etwas mehr als andere. Oder du gönnst dir irgendwo einen Wellnesstag bzw. etwas, was dir Spaß bringt. Medikamente sind sicherlich die letzte Wahl.

    Maiglöckchen

  13. #13
    Registriert seit
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    1.750
    Ach ja,

    siehe Lebertran-Thread. Auch das wäre einen Versuch wert oder machst du es schon?

    Maiglöckchen

  14. #14
    Registriert seit
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    244
    Moin,


    gestern war ich nun beim Psychiater und hab dieses Prob vorgetragen...

    .. Sie sagt es sein eine Affektstörung

    und zwar würde die Seele/Psyche wohl mit dem MB nicht klar kommen, dies aber nur in der Schubphasen und so würde sich mein Affekt, was wohl auf die Grundstimmung sich bezieht entsprechend auch phasenweise ändern ..

    ... so würde aus manch lustigem Menschen ein depressiver und so weiter.


    Dies würde man bei fast jedem finden, der mit chronischen Erkrankungen zu tun hat, und das sei mehr wie einfache Depressionen und als ernsthafte Erkrankung anzusehen.

    Ich soll nun langsam Citalopram aufdosieren, ein neuartiges Antidepressivum, welches nicht dick machen soll aber ebenso auch nicht "abhängig" macht und im Gegensatz zu anderen Antidepressivern nicht die depressiven Phasen "aufpuscht" sondern die Grundstimmung wohl ausgleicht.

    Versuch macht Klug ;.)

  15. #15
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    474
    klug versucht, Christian,
    Problem erkannt - Lösung nahe, ich freue mich für Dich,
    Gruß,
    B e p p o

    "... alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wußte und es ging."


  16. #16
    Registriert seit
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    Hallo Christian,

    klingt doch plausibel! Mit dem Medikament hatten einige meiner Klienten gute Erfolge gegen ihre Depris, ich drück Dir die Daumen, dass sie bei Dir anschlagen! In ca. 2 - 3 Wochen wirst Du sicherlich ein Ergebnis haben, denn bei Antidepressiva brauchen man ja immer etwas Geduld, bis der Spiegel im Körper aufgebaut ist. Toi Toi Toi!

    Gruß

    Seisa
    "Humor ist der Schwimmreif auf dem Strom des Lebens"

  17. #17
    Monika Gast

    Hallo Christian

    Ich wünsche Dir das das Medi schnell und gut wirkt!
    Es ist schon blöd, dass zu einer chronischen Erkrankung auch noch seelische Probleme dazu kommen können, die das ganze Paket noch immens verschlimmern.
    Depressionen sind echt ernst zu nehmen, jeden kann es erwischen, den einen mehr den anderen weniger.
    Aber sie (wenn sie stark sind) sind schlimmer als noch so große körperliche Schmerzen, finde ich.

    Also, alles Gute!!!

    LG Moni

  18. #18
    Registriert seit
    12.2004
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    5.398

    Psyche und Körper

    Hallo

    Also das muss ich doch auch noch los werden:

    Heute gings mir psychisch total gut - und körperlich, von den Entzündungen her einfach nur himmeltraurig.

    Und darum ist meiner Meinung nach ein Bischen eine Trennung von Kirche und Staat... , nein - natürlich von Psyche und Körper angebracht! Es gab da mal vor vielen Jahren dieses Buch: "Krankheit als Weg" von Dahlke/ Dethleffsen, wo dieses Denken geprägt wurde das ALLES von der Psyche her komme! Das ging soweit, dass auch Unfälle und alles dem zugeschrieben wurde - und jede körperliche Krankheit, und so wurden denn Kranke damit auch an den Pranger gestellt, eben selbst Schuld zu sein, für ihr Leiden. Dem bin ich auch jahrelang nachgehangen - und möchte mich heute entschieden dagegen aussprechen!

    "Psyche ist wichtig" meinte mal ein tibetischer Arzt zu mir - natürlich! Aber es ist eben nicht nur die Psyche, es gibt auch einfach nur Krankheiten, die passieren, weil der Körper ist ja ein lebender, unendlich komplexer, und manchmal auch anfälliger Organismus. Da würde ich eher den Buddhismus zitieren, der ja sagt: "Krankheit und Tod gehören zum Leben" - leider ja.

    Ich habe zur Zeit eine spezielle Heilerde in Probe, was scheinbar unheimlich entgiftend wirkt - darum ist mein Kopf frei und heiter irgendwie, aber es gibt wie so oft als Reaktion diese Schübe - deftig ja. Aber eben - davon laber ich ja hier das Forum voll....es ist bei mir immer wieder so. Warte immer darauf, dass es dann mal auch bessern könnte!!???

    Gruss Soltar



  19. #19
    Registriert seit
    06.2007
    Beiträge
    1.696
    Alt und trotzdem aktuell. Vielleicht eine Alternative dazu jeden Tag das selbe zu schreiben, einfach mal lesen wie andere mit ähnlichen Situationen umgehen oder umgingen.
    Und wenn die Diagnose steht Mitglied im DVMB werden und Seminare besuchen für frisch Diagnostizierte oder ein Partnerseminar.
    Reserviere jeden Tag eine halbe Stunde für deine Sorgen und mach in der Zeit ein Nickerchen.

  20. #20
    Registriert seit
    05.2017
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    216
    Falls du mich meinst. Ich bin Mitglied der Dvmb und das Seminar kann ich zur Zeit nicht besuchen da es von mir Zuhause zu weit weg ist also das aktuelle von 2017 und ich mir die Zugfahrkarte dahin nicht leisten kann. Aber ich habe schon verstanden hier nicht mehr ein und dasselbe zu schreiben sondern mich auf einen sachlichen Austausch zu beschränken.
    Ein gesunder Mensch hat 1000 Wünsche, ein Kranker nur einen...


    "Geh du vor" sagte die Seele zum Körper "auf mich hört der Mensch ja nicht, vielleicht hört er auf dich."
    "Ich werde krank werden, dann wird er endlich Zeit für dich haben" erwidert daraufhin der Körper der Seele.

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