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Ergebnis 441 bis 460 von 484
  1. #441
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    Zwangssterilisation bei MB

    Nicht aus dem www, aber aus dem TV. Letzte Woche im Kulturjournal des N3 wurde das neue (und erste) Buch von Per Leo auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Darin beschreibt er auch das ein Onkel in der NS-Zeit wegen MB Zwangssterilisiert wurde:


    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/kulturjournal2977.html

    Kulturjournal

    Das Kulturjournal berichtet über Neues aus der norddeutschen und internationalen Kulturszene.Wiederholung der Sendung
    27.03.2014 02:25 Uhr
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  2. #442
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    Hier, da könnt ihr auch wieder jubeln:

    googel nach 'Kirsten Schwade'

    Viertes Resultat 'K.S. lässt sich von Morbus Bechterew nicht unterkriegen'



  3. #443
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    Hallo,

    auf zeitonline ist ein interessanter Leserartikel - vor allem die anschließende Diskussion finde ich spannend:
    http://www.zeit.de/community/2014-06/morbus-bechterew-umgang-alltag

    Liebe Grüße,
    Paulina

  4. #444
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    Hallo Paulina

    Den wollte ich jetzt auch grad reinsetzen! Ist wirklich schön geschrieben von der Autorin. Die Diskussion habe ich noch gar nicht gelesen....

    ..hat da aber auch idiotische Kommentare - der Bechterew wird auch verharmlost. Es gibt ja wirklich ganz unterschiedliche Verläufe!

    lg Soltar
    Geändert von Soltar (01.07.2014 um 16:00 Uhr)



  5. #445
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    Ziemlich tragisch, und wenn er so weiter macht mit Rauchen und Mist essen ist er bald auf seinem Sofa vollversteift. Ich glaube ja nicht an die schicksalhaft leichte oder schwere Verlaufsform Da ist jeder seines Unglücks Schmied.

    Die Kirsten Schwade, gehört die nicht eher bei 'Sport als Therapie' rein?
    Ein besseres Beispiel als mein eigener Weg.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  6. #446
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    Klar, wenn man eine leichtere Verlaufsform hat, dann lässt sich leicht Schuldzuweisungen abgeben gegenüber einem, der da nicht soviel Glück hat.

    Rauchen ist natürlich Mist, und ja - lässt sich aber von hier aus auch nicht feststellen: Vielleicht hätte er mehr Initiative ergreifen sollen, und dagegen ankämpfen. Vielleicht - aber eben...von aussen lässt sich immer schnell urteilen.

    Aber bevor hier wieder der Streit losbricht: Natürlich hast du nicht nichts, und hast auch viel unternommen, und bist da auch irgendwie "eisern dizipliniert" usw. Das sei dir ja auch gegönnt, und du formst daraus halt deine Sichtweise. Es gibt aber auch Leute, die trotz vielen Versuchen und Bemühungen keine Erfolge haben, und "er" schreitet fort.

    Könnte dann auch daran liegen, in welcher Situation man sich befindet. Aber der um den es hier geht, wird ja immerhin offenbar liebevoll umsorgt, was ja auch nicht jede/ -r von sich behaupten kann, und natürlich eigentlich sicher für einen positiven Verlauf ein guter Nährboden ist. Es kann aber auch sein, dass es einem grundsätzlich psychisch gar nicht so schlecht geht, und "er" schlägt einfach zu, und wütet. Und das habe ich ja auch immer wieder erlebt.

    Bei mir ist "Sport als Therapie" im Augenblick in den Hintergrund getreten - es geht mir einfach zu wenig gut - die Entzündungen sind zu stark. Und das wird ja auch von offizieller Seite so formuliert: Bei schweren Schüben oder so ist Leistungssport, oder ein "zuviel wollen" einfach tabu.

    Gruss Soltar



  7. #447
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    Zitat Zitat von Uli Dörwald Beitrag anzeigen
    Ich glaube ja nicht an die schicksalhaft leichte oder schwere Verlaufsform Da ist jeder seines Unglücks Schmied.
    Das glaube ich nicht. So weit ich mich entsinne ist ist ja mehr oder weniger erwiesen das z.B Menschen die Bechterew vor ihrem 16 Lebensjahr bekommen meistens einen schweren Verlauf vor sich haben.
    Auch hier im Forum gibt es ja hin und wieder stimmen wo der Bechterew scheinbar immer mal wieder einige Zeit Ruhe gibt, scheinbar ohne großes zutun bzw. nicht mehr als andere es tun.
    Mach das was alle machen, und hab das was alle haben.

  8. #448
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    Googel: Thüringische Landeszeitung - Expertenrat zu entzündlichen Rückenschmerzen.

    Div. Infos, u.a. dass das Risiko eines direkten Verwandten eines MB-Patienten etwa 8 % beträgt selber zu erkranken.



  9. #449
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    Moin,

    glaube, daß ist alles relativ bzw. zufällig was hier zusammen getragen wird. Jeder MB ist da zu individuell.
    Bei mir:
    - Psoriasis seit der frühen Kindheit
    - Erste Anzeichen mit 17
    - Diagnose mit 30
    - Stillstand mit 38 (LWS, BWS versteift)
    - Erste peripheren Beteiligungen mit 47

    Mein Bruder hat es auch
    Mein Onkel schwer Psoriasis

    Ich habe bis vor 4 Wochen geraucht, 30 Jahre lang, 10 - 20 Stck / Tag.
    Zumindest von 2002 - 2011 hat das den Bechti nicht sonderlich beeindruckt.
    Auch das viele Fleisch nicht.

    Habe 1999 in der Reha Leute kennen gelernt, die Mitte Zwanzig waren und den Zustand von 80 Jährigen hatten. Medis haben die schon gar nicht mehr oder nur noch Opiate bekommen.
    Die haben nie geraucht, nie getrunken, nie Fleisch in Massen gegessen, jahrelang eine optimal Ernährung gehabt und waren trotzdem voll im Eimer.

    Was ich meine ist ... Ernährung, Rauchen lassen, wenig Trinken, Sport, KG etc. ist alles wichtig und unterstützt sicher einen milden Verlauf ... garantiert ist das aber nicht meiner Erfahrung nach.
    Genauso wenig wie das TNF immer hilft.

    Jeder muß da seinen Weg finden.

  10. #450
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    Klar Dr. Keys - es ist einfach eine "Presseschau" zu unserem Thema - oft werden auch Dinge genannt, die nicht zutreffen müssen.

    Heute ist folgendes zu lesen: Google: "Nichtstun erhöht den Schmerz" die Presse.

    Auch das ist relativ.

    Gruss Soltar



  11. #451
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    Google: "Kiffen gegen die Schmerzen"

    und suche das über "News"

    shz - pinneberger tagblatt



  12. #452
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    Google:

    "Rheuma-Fakten: Eigentor des Immunsystems"

    Rheuma im Focus - bzw. Rheuma bei 'Focus'.

    Leichter Alkoholkonsum wirkt sich positiv aus - das hatten wir ja schon - und übermässiger Sport kann schaden.

    Und der letzte Absatz - da war noch was 'in petto' mit einem "Selbstmörder-Molekül"...das könnte dereinst interessant werden.

    Gruss Soltar



  13. #453
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    Lächeln Doch nicht

    Quelle:


    © wissenschaft.de - Martin Vieweg
    20.10.2014



    Kultur und Gesellschaft - Archäologie
    Pharaonische Rückenschmerzen fehldiagnostiziert



    Kolossalstatuen präsentieren ihn erhaben und vital, doch in Wirklichkeit ging Ramses der Große wohl viele Jahre seines Lebens gebückt und mit Krückstock: Der berühmte Pharao und andere Mitglieder der königlichen Familie litten unter der versteifenden Wirbelentzündung Morbus Bechterew - so dachte man jedenfalls bisher. Dieses Untersuchungsergebnis ihrer Mumien schien zu belegen, dass diese Autoimmunerkrankung keine Erscheinung der Neuzeit ist. Doch einer aktuellen Analyse zufolge handelte es sich wohl um eine Fehldiagnose: Die Pharaonen litten demnach an der Forestier-Krankheit, die nicht durch Entzündungen entsteht und im Gegensatz zu Morbus Bechterew nur ältere Menschen betrifft.
    Ramses der Große und einige andere Pharaonen hatten's im Rücken – das ist bereits lange bekannt. Röntgenaufnahmen ihrer Mumien hatten gezeigt: Die Wirbelsäule der Herrscher war teilweise verknöchert, was sie steif machte und zu schlimmen Schmerzen geführt haben muss. Die bisherige Diagnose auf der Grundlage der Röntgenbilder lautete: Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, war für die Verknöcherungen verantwortlich.
    Bei dieser Form von Arthritis ruft das eigene Immunsystem des Betroffenen chronische Entzündungen der Sehnenansätze, besonders an Becken und Wirbelsäule hervor. Langfristig führt dies zu einer Verknöcherung und Versteifung der vielen kleinen Gelenke und Bänder der Wirbelsäule und des Beckens. In der Wirbelsäule kommt es durch diesen Prozess zur Bildung von Knochenspangen, die benachbarte Wirbel überbrücken. Dies führt zur Bildung der sogenannten Bambuswirbelsäule. Heutzutage sind etwa ein Prozent der Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Sie tritt meist zum ersten Mal zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf.
    Mumien im CT-Scan

    Die Forscher um Sahar Saleem von der Universität Kairo haben nun erneut einen detaillierten Blick auf den Rücken von 13 königlichen Mumien der 18. und frühen 20. Dynastie geworfen (1492-1153 v. Chr.). Sie unterzogen sie einer Untersuchung mittels Computertomographie (CT). Mit dieser Methode sind wesentlich detailliertere Einblicke in die Knochenstrukturen möglich als durch die bisherigen Röntgenaufnahmen. Nach ihren Auswertungen kamen sie zu dem Fazit: Morbus Bechterew ist auszuschließen, da charakteristische Merkmale dieser Erkrankung fehlen. Die Forscher fanden beispielsweise keine Symptome im Beckenbereich und keine Anzeichen einer Entzündung des Kreuzbein-Darmbeingelenks, was zu den ersten Erscheinungen bei Bechterew gehört.
    Saleem und ihren Kollegen zufolge offenbarten die CT-Scans bei vier Pharaonen hingegen die typischen Merkmale von Morbus Forestier. Diese Erkrankung führt ebenfalls zu knöchernen Anbauten an den Wirbelkörpern, aber im oberen Rückenbereich und nicht im Beckenbereich wie bei Morbus Bechterew. Auch die Ursache ist eine andere: Bei Morbus Forestier handelt sich nicht um eine entzündliche Form von Arthritis, sondern um eine Störung, die mit dem Alter einhergeht. Sie tritt in der Regel erst bei Patienten über 60 Jahren auf.
    Von Morbus Forestier betroffen waren den Untersuchungen zufolge die Pharaonen Ramses II, sein Sohn Merenptah, Ramses III. und Amenophis III. Das Ergebnis scheint zu deren Lebensdaten zu passen: Sie alle erreichten ein für damalige Zeiten hohes Alter. "Die Mumien des alten Ägypten sind wichtige Informationellen für die Medizin", sagt Saleem. Durch die Untersuchung der antiken Überreste können wir die Geschichte von Krankheiten wie Morbus Bechterew oder Forestier aufdecken". Im aktuellen Fall wurde eine Fehldiagnose berichtigt.


    Originalarbeit der Forscher:


    • Arthritis & Rheumatology; Published Online: October 20, 2014 (DOI: 10.1002/art.38864).

    © wissenschaft.de - Martin Vieweg
    20.10.2014
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  14. #454
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    Na ja, ob ein Königlicher Morbus Forestier besser ist als ein Königlicher Morbus Bechterew?
    Wieder ein Prominenter Patient weniger...
    Sehr interessant welche Erkenntnisse die Bildgebenden Verfahren ermöglichen, und trotzdem scheint eine klare Diagnose immer noch als sehr schwierig...
    Grüßle
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  15. #455
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    Vor einigen Jahren hab ich im Archäologischen Museum Herne die Skelettüberreste eines frühzeitlichen Menschen (kann mich nicht mehr an die genaue Epoche erinnern - war aber wohl noch aus der Zeit, als unsere Vorfahren in Höhlen gelebt haben) gesehen, bei denen an den Gelenken auch Spuren von Arthrose o.ä. gefunden wurden. Auch als ich vor einigen Monaten im Krankenhaus war, gab es da im Eingangsbereich eine interessante Ausstellung. Dort wurde die Entwicklung der künstlichen Gelenke gezeigt. Die frühesten Modelle stammten vom Anfang des letzten Jahrhunderts und waren somit bereits über 100 Jahre alt. Fand es erstaunlich, dass diese Methode schon so lange angewendet wird. Ich ging bis dahin immer davon aus, dass künstliche Gelenke erst vor maximal 50 Jahren erfunden wurden.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  16. #456
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    Zitat Zitat von Aorta1963 Beitrag anzeigen
    Na ja, ob ein Königlicher Morbus Forestier besser ist als ein Königlicher Morbus Bechterew?
    Wieder ein Prominenter Patient weniger...
    Der olle Ramses wurde in den Anfängen des Forums immer wieder gegen mich in Stellung gebracht. Ich vereinfache mal: Uli, du tust ja so als ob MB eine Zivilisationskrankheit wäre und mit gesunder Ernährung und mehr Bewegung geheilt werden könnte. Wenn dem so wäre dann hätte der Ramses II es wohl kaum gehabt. Mit anderen Worten, der Ramses war das Anti-Uli Totschlagargument.
    Nun, mein Gegenargument war: Der hat sich doch tagein, tagaus mit der Sänfte 'bewegt' und wahrscheinlich auch nur Mist gegessen und überhaupt fing die Zivilisation mit der Seßhaftwerdung an und nicht mit dem Ende des Mittelalters oder dem Ende der ****-Barbarei.
    Insofern bin ich froh dass der jetzt weg vom (Sezier-)Tisch ist, der olle Ramses.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  17. #457
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    Google nach:

    Novartis meldet Studienerfolge für Medikament Secukinumab bei Morbus Bechterew

    Link "Neue Zürcher Zeitung"

    Gruss Soltar



  18. #458
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    schau bei Google mal ein klein wenig nach unten. Lydia hat am 29.12.2012 hier im Forum schon über Secukinumab in ersten Studien gepostet.

    lg, Peter
    Auch morgen geht die Sonne wieder auf !

  19. #459
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    Zitat Zitat von Uli Dörwald Beitrag anzeigen
    .. Der hat sich doch tagein, tagaus mit der Sänfte 'bewegt' ..
    Das würde ich ja manchmal auch gerne, aber meine Frau weigert sich. Weshalb ist mir noch nicht so ganz klar...
    Grüßle
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  20. #460
    Registriert seit
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    Braucht man bei einer Sänfte nicht mehrere Träger? Oder hast du ihr einen flotten Vierer vorgeschalgen nach dem Motto " brig doch mal deine Freundinnen mit" und sie hat das falsch verstanden?
    Reserviere jeden Tag eine halbe Stunde für deine Sorgen und mach in der Zeit ein Nickerchen.

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