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Ergebnis 141 bis 152 von 152
  1. #141
    Registriert seit
    07.2016
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    654
    Guten Morgen Humpelstilzchen! Das werde ich beherzigen. Aber sit schon nervig. LG Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  2. #142
    Registriert seit
    05.2013
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    597
    Hallo Humpelstilzchen, das hast du gut auf den Punkt gebracht und die Lage richtig eingeschätzt. Wenn ich an mein allerletztes Gutachten denke von einem Neurologen da bekomme ich jetzt noch eine Wut, der erste Satz fing so an, die Antragstellerin ist der Meinung wenn einer eine Rente beantragt dann bekommt er diese schon, sein letzter Satz war, ich bin dafür die Antragstellerin für 2 Jahre aus dem Arbeitsmarkt zu nehmen. Ja klar, nach dem ersten Satz war der Käse doch gegessen. Mein Glück war, dass der rheumatologische Gutachter einige Jahre im selben Krankenhaus gearbeitet hat in das ich immer zur rheumatologislchen Ambulanz in Behandlung gehe und ich den letzten Bericht meiner Rheumi mit zum Gutachter nahm. Ich hatte nämlich mit meiner Rheumi besprochen, dass ich einen fundierten Bericht benötige, da ich eben diesen Termin habe. Sie hat ausführlich dargelegt dass der Verlauf bei Frauen ein anderer ist als bei Männern und mein Krankenbild genau aufgezeichnet. Er hat das meiste davon eins zu eins in seinem Gutachten niedergeschrieben und dass ich nur noch 3-6 Stunden arbeitsfähig bin, vorher war ich immer 8 Stunden Vollschichtig leistbar, obwohl ich schon lange Jahre nur noch Teilzeit gearbeitet habe, weil mehr einfach nicht ging.
    Das hat dann genügt um mir die Teilrente zu gewähren, die dann nach 6 Monaten in eine volle EM Rente umgewandelt wurde wegen verschlossenem Arbeitsmarkt, so quasi durch die Hintertür bin ich dorthin gelangt.
    Aber er Weg dahin war steinig und lang, vor allem nach dem Erstantrag der ja vors Sozialgericht ging und die Richterin nach dem abschlägigen Urteil meinte ich könne ja einen neuen Antrag auf EM Rente stellen, das war nochmal ein Schlag ins Gesicht. Ich dachte zuerst nie wieder, das tust du dir nicht noch einmal an.
    Nach einem Jahr "Erholung" habe ich dann doch einen neuen Antrag gestellt und es hat sich gelohnt. Ich wünsche allen hier viel Kraft und Mut für sich einzustehen und die Dinge nicht Ruhen zu lassen, sondern für seine Rechte zu kämpfen es lohnt sich.

    Grüssle
    Karola

  3. #143
    Registriert seit
    12.2016
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    70
    Hallo,

    Oh je, wenn ich das hier so lese...

    Ich hab das alles noch vor mir. Mein Antrag läuft seit Mitte Dezember letzten Jahres. Die Bestätigung des Eingangs kam relativ schnell nach knapp zwei Woche. Dann fast zwei Monate gar nichts, und vor zwei Wochen ein Schreiben, das sich alles verzögert, weil meine Hausärztin noch nicht geantwortet hätte. Die hat das aber laut ihrer Aussage alles schon längst abgeschickt. Na mal sehen...

    Meine Schwerbeschädigtenvertreterin (was für ein Wort) in der Firma meinte, das laut ihrer Erfahrung 85% der Erstanträge erstmal abgelehnt werden, oder nur ein ganz geringer Grad von max. 20% gewährt wird. Ich soll mich schon mal drauf einstellen, das wir in Berufung gehen müssen. Ich bin ja echt gespannt...

    Mir geht es wie Thomas vor allem um die Sicherheit des Jobs, bzw. bessere Chancen bei einem Wechsel, der eventuell bald nötig wird.

    Liebe Grüße, Silke.
    Der frühe Vogel kann den Wurm haben, ich nehme den Kaffee.

  4. #144
    Registriert seit
    02.2014
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    720
    Hallo Karola,
    danke für die nette Rückmeldung. Dieser Neurologe scheint ja ein richtiges Arschloch zu sein. Manche Ärzte leben wohl wirklich in ihrer eigenen Welt und haben den Bezug zur Alltagsrealität ihrer Patienten komplett verloren. Solche Fälle sind mir auch schon begegnet. Erfreulicherweise hatte ich in den letzten Jahren endlich mal mehr Glück. Vor allem mein Schmerztherapeut (auch gleichzeitig Neurologe) ist ein echter Glückstreffer. Musste zwar fast ein halbes Jahr warten, bis ich meinen ersten Termin bei ihm bekam, doch letztlich hat es sich definitiv gelohnt. Auch mein Hausarzt ist eigentlich echt sympathisch und kompetent, nur scheitert bei ihm leider vieles an seinen Arzthelferinnen, wie bereits erwähnt. Das erlebe ich auch ziemlich oft: Guter Arzt, miserable Arzthelferinnen. Leider ist man oftmals auf diese Damen angewiesen und muss sich deshalb irgendwie gut mit ihnen stellen. Am schlimmsten war es mal bei einer Hausärztin, bei der ich bis vor ca. 3 Jahren gewesen bin: Die Arzthelferinnen haben dort fast immer mehrere Fehler in die Rezepte und Überweisungen reingehauen. Man musste wirklich jedes Mal ganz genau hinschauen, um nicht wieder mit mehreren unbrauchbaren Zettelchen nach Hause zu gehen.

    Hallo Silke,
    ich drück dir die Daumen für deinen Antrag! Was dir deine Schwerbehindertenvertretung erzählt hat, kann ich bestätigen. Hab es selber noch nie erlebt (weder bei mir noch im Bekanntenkreis), das etwas sofort im ersten Durchgang bewilligt wurde. Und wenn, dann enthielt die Bewilligung meist nur einen Bruchteil des eigentlichen Antragsziels. In den allermeisten Fällen kommt man um einen Widerspruch also nicht herum. Bei mir hat die Bearbeitung des ersten Durchgangs ca. anderthalb Monate gedauert. Allerdings hat das Versorgungsamt damals auch nur einen der drei Ärzte angeschrieben, die ich im Antrag angegeben habe. Durch diese Schlamperei ging die Bearbeitung natürlich schneller. Beim Widerspruch konnten sie sich das nicht nochmal erlauben, somit dauerte die Bearbeitung dementsprechend gleich mehr als doppelt so lange. Eine ordentliche Portion Geduld brauchst du dafür also auf jeden Fall.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  5. #145
    Registriert seit
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    720
    Hier mal noch ein kleiner Nachtrag:

    Inzwischen hab ich sowohl Ausweis und Wertmarke bekommen. Das Fahren mit Bus und Bahn klappt damit bisher problemlos. Letztlich konnte ich die Ausstellung von Ausweis/Wertmarke beschleunigen, indem ich direkt beim Versorgungsamt angerufen habe. Eigentlich wollte ich nur wissen, wann die Sachen an mich rausgeschickt werden. Dabei stellte sich heraus, dass die restlichen dafür benötigten Unterlagen vom VdK beim Versorgungsamt noch nicht eingetroffen waren. Entweder zu spät abgeschickt oder zu lange in der Poststelle gelegen. Jedenfalls meinte die überraschend nette Sachbearbeiterin, ich könne den Vorgang beschleunigen, indem ich ihr die Unterlagen persönlich vorbeibringe oder einscanne und ihr per Email zuschicke. Daraufhin hab ich das Zeug sofort durch meinen Scanner gejagt, in ein PDF umgewandelt und per Mail verschickt (am besten immer direkt an die Email-Adresse der zuständigen Sachbearbeiter). Nur 3 Tage später lag jeweils ein Brief mit Wertmarke und einer mit dem neuen Ausweis in meinem Briefkasten.

    Letztlich ist es also oft der schnellste und direkteste Weg, wenn man seine Unterlagen per Email ans Versorgungsamt schickt. Das ist zwar nicht mit allen Unterlagen möglich (Antragsformulare müssen meist im Original eingereicht werden), aber in vielen Fällen sollte es machbar sein und kann den ganzen Bearbeitungsvorgang deutlich beschleunigen. Hätte ich einfach alles seinem natürlich trägen bürokratischen Lauf überlassen, hätte sich die ganze Angelegenheit wahrscheinlich noch 2-3 Wochen länger hingezogen. In der Zeit hätte ich mir weitere Fahrtickets kaufen müssen, die ich mir so nun sparen kann.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  6. #146
    Registriert seit
    02.2008
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    2.411
    Hei Leute,

    kurze Frage, das G zu bekommen ist nicht so einfach. Ich habe es schon. Frage für eine Bekannte, hat 70 % ohne Merkzeichen, will G beantragen.
    Kann nicht mehr Auto fahren, hat diverse chronische Dinge, das Laufen ist mehr als schwer.Kriegt man das nur bei Problemen an den Extremitäten?
    Ich weiss von Fällen die innerlich was haben, z.B.: Stoma o.ä. das die auch Anspruch haben.
    Bin überfragt, ob es auch bei schwerer Lungenschädigung, also Atemprobleme und starker Osteoporose, sich lohnt das G zu beantragen?

    Vielleicht kann jemand helfen.

    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  7. #147
    Registriert seit
    08.2012
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    514
    Müsste rein theoretisch berücksichtigt werden...

    Mr. Google führt hierzu aus:

    „Ist eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt, wird das Merkzeichen G im Schwerbehindertenausweis eingetragen:

    - Funktionsstörungen der unteren Gliedmaßen und/oder der Lendenwirbelsäule mit einem GdB von mindestens 50

    - Behinderungen an den Beinen, wenn diese sich besonders schwer auf die Gehfähigkeit auswirken, z.B. Versteifung des Hüftgelenks, Versteifung des Knie- oder Fußgelenks in ungünstiger Stellung, arterielle Verschlusskrankheit mit einem GdB von 40

    - Schwere innere Leiden, wenn dadurch die Gehfähigkeit erheblich eingeschränkt ist, z.B. bei schweren Herzschäden oder dauernden Einschränkungen der Lungenfunktion, oder bei schwer beeinträchtigter Leistungsfähigkeit, z.B. chronischer Niereninsuffizienz mit ausgeprägter Anämie

    - Sehbehinderungen mit einem GdB von mindestens 70 oder Sehbehinderungen mit einem GdB von 50 oder 60 und weiteren erheblichen Störungen der Ausgleichsfunktion, z.B. hochgradige Schwerhörigkeit beiderseits oder eine geistige Behinderung*

    - Taubheit oder an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit mit weiteren erheblichen Störungen der Ausgleichsfunktion, z. B. hochgradige Sehbehinderung oder geistige Behinderung

    - Geistige Behinderung mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 10

    *Das Merkzeichen G kann auch erteilt werden bei:

    - Hirnorganischen Anfällen, in der Regel ab einer mittleren Anfallshäufigkeit mit einem GdB von mindestens 70, wenn die Anfälle überwiegend am Tag erfolgen

    - Diabetes mellitus mit häufigen hypoglykämischen Schocks, mit einem GdB von mindestens 70, wenn die Anfälle überwiegend am Tag erfolgen.

    - Störungen der Orientierungsfähigkeit, z.B. bei geistigen Behinderungen mit einem GdB von 80 oder 90"

    Viele Grüße Flummy

  8. #148
    Registriert seit
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    720
    Flummy hat es bereits gut zusammengefasst. Deine Bekannte muss sich von ihren Ärzten nachweisen lassen, dass sie eine ortsübliche Wegstrecke (ca. 2 km) nicht mehr ohne erhebliche Einschränkungen oder Schmerzen bewältigen kann. Wenn ihr das Laufen sehr schwer fällt, sollte ihr behandelnder Arzt dies dem Versorgungsamt entsprechend deutlich beschreiben. Wichtig dabei ist, auch zu erwähnen, dass sie für die Bewältigung einer Wegstrecke deutlich länger braucht als üblich (bei 2 km gelten 30 Minuten als üblich; alles was deutlich darüber liegt deutet demnach auf erhebliche Einschränkungen hin) Wenn ihre anderen chronischen Leiden zu weiteren Einschränkungen im Straßenverkehr (als Fußgänger) führen, muss auch das in der ärztlichen Stellungnahme konkret erwähnt werden. Vor allem dann, wenn diese Einschränkungen für deine Bekannte zu einer gesteigerten Gefährdung im Straßenverkehr führen können. Beispielsweise, wenn sie oft stolpert oder aufgrund von Gleichgewichtsproblemen erheblicher Sturzgefahr ausgesetzt ist.

    Hier noch ein Link mit vielen Infos zu der Thematik:
    http://www.anhaltspunkte.de/demo/mer...probe_2012.htm

    Ich wünsch deiner Bekannten alles Gute für ihren Antrag!
    Geändert von Humpelstilzchen (18.05.2017 um 18:55 Uhr) Grund: Link ergänzt
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  9. #149
    Registriert seit
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    17.212
    Hallo René,

    wichtig ist dass der Arzt im Antrag die 'freie Gehstrecke' angibt, also die Strecke die sie am Stück gehen kann ohne auszuruhen. Je kürzer die ist, desto besser ist die Chance....

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  10. #150
    Registriert seit
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    Hallo an Flummy, Humpel, und Lydia

    Vielen Dank für eure echt guten Ausführungen. Ja Gehstrecke, ohne ausruhen, wenige Meter....

    erhebliche Sturzgefahr, immer. Musste auch ihren kleinen Hund jetzt Gassi gehen aufgeben, muss jemand anders machen. Geht nicht mehr. Bergauf geht nicht, Ohne Pausen im Kurpark geht nicht, stehen 10 min. schwer. An der Kasse im Supermarkt schon überfordert. Wird überall vor die Tür gefahren bei Terminen, weil zu schwer. Also rate ich ihr doch mal das G, danke!

    gruß René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  11. #151
    Registriert seit
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    Hallo René,

    wenn das so schlimm ist wie du das beschreibst kann deine Bekannte sogar ein aG = außergewöhnlich Gehbehindert beantragen! Das hätte für sie dann den Vorteil dass sie einen Parkausweis für die Behindertenparkplätze bekommt und dass sie auch vom Arzt jederzeit einen Taxischein für die Fahrt zum Arzt mit dem Taxi bekommen kann. Sie soll also ruhig beim Antrag aG angeben. Der Arzt muss das aber dann auch in etwa so beschreiben in seinem Befundbericht wie du das beschrieben hast mit 'wenige Meter freie Gehstrecke'

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  12. #152
    Registriert seit
    02.2008
    Beiträge
    2.411
    Hei Lydia,

    da sprichst du was wichtiges an, danke. Dann versuchen wir mal das aG. Weil es langsam kompliziert wird, die angehörigen können die ganzen Fahrten bald nicht mehr machen, weil es zu viel wird. Und Parkplätze vor der Tür gibt es nicht überall, im Gegenteil. So ein Taxischein wäre voll die Erleichterung.
    Vielen Dank für die Info!!

    Gruß René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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