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  1. #1
    Registriert seit
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    Frage,: Was bedeutet ANA-Titer?

    Hallo,
    kann mir jemand sagen, was ANA-Titer erhöht bedeutet?
    Gruß Imke

  2. #2
    Registriert seit
    02.2004
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    37
    Hallo Imke,

    habe mal gegoogelt und das hier gefunden....

    ANA-Titer beschreibt die Konzentration von ANA (antinukleäre Antikörper), auch ANF (antinukleäre Faktoren) genannt, im Blut. Diese Antikörper richten sich gegen das eigene Gewebe und stören damit die Funktionen der Zelle. Der Titer weist auf Kollagenosen und Autoimmunerkrankungen hin.

    LG

    Birgit
    Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer über die Dunkelheit zu jammern...

  3. #3
    Registriert seit
    11.2007
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    3.108
    Hallo Imke ,
    ich bin ja nur ein Laie , und die Fachfrau Lydia wird sich sicherlich heute Abend darauf melden , aber ich schreibe Dir mal einen kurzen Passus , den das med. Versorgungszentrum f. Labordiagnostik , in das meine Heilpraktikerin meine Blutwerte vor Weihnachten geschickt hatte , dazu geschrieben hat ( mein ANA Titer war nämlich auch erhöht , allerdings nur leicht ) :

    ANA - Antinukleäre Antikörper( Hep-2-Zellen )
    Niedrige Titer werden passager auch bei gesunden Personen , im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen ( Infekten ) und medikamenteninduziert beobachtet.
    Bei klinischem Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung im Frühstadium sollte eine verlaufskontrolle durchgeführt werden , um die Sensivität der serologischen Diagnostik zu erhöhen.
    Der Nachweis von Antikörpern ist nicht krankheitsspezifisch und kann auf das Vorliegen einer interstitiellen Pneumonie oder idiopathischen Lungenfibrose hinweisen.
    Außerdem lassen sich Antikörper bei rheumatoider Arhtritis ( 6-16 % ) , Polamyositis , Dermatomyositis ( 21 % ) , systemischer Sklerose und bei thrombotischer thrombozytopenischer Purpura nachweisen.
    Etwa 10 % der menschen mit Antikörpern haben keine Autoimminerkrankung.

    Ich hoffe , Dir damit ein wenig weitergeholfen zu haben.
    Meine Heilpraktikerin hatte sich mit meinem Rheumadoc kurzgeschlossen , ihm diese Ergebnisse mitgeteilt und so zu einer weiteren Überprüfung / Überwachung des Ganzen veranlaßt .

    Ich denke also , da wäre es also nicht verkehrt , wenn Du da am Ball bleibst.

    LG , und laß mal hören , wenn Du weitere bzw. neue Ergebnisse hast.
    Kerstin
    " Was Machen Sie ? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen." Rahel Varnhagen

  4. #4
    Registriert seit
    06.2007
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    1.712
    Hallo Milam,
    bei mir wurde im vergangenen Jahr der ANA in der Reha überprüft, da Verdacht auf einen Lupus erymatosus bestand. Da sich die Diagnose gott sei dank nicht bestätigte, wurde ich trotzdem angewiesen den ANA öfters kontrollieren zu lassen. Beim Rheumadoc wird dieser Wert bei der routinemäßigen Blutentnahme immer mitbestimmt, bei meinem Doc zumindest. Gruß Brigitte

  5. #5
    Registriert seit
    08.2003
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    17.127
    Hallo Imke,

    der ANA-Titer ist ein zusammenfassender Wert für Antikörper, die der Körper gegen die eigenen Zellkerne bildet. Das wir erstmal an Zellkulturen getestet und dann wird auch drauf geachtet, in welchem Muster sich die Antikörper an die Zellen anlagern (homogen oder gefleckt z. B.). Wenn ein bestimmter ANA-Titer gefunden wird (über 1:128 glaube ich), dann ist das schon signifikant - und dann sollte man nachschauen, um welche Antikörper es sich da handelt. Ich kopiere dir hier mal von med4you/Laborbefunde rein, welche es gibt:
    Es gibt viele verschiedene ANA!
    ANA ist nur der Überbegriff! Der Zellkern hat eine Vielzahl von Bestandteilen. Gegen viele davon kann man Antikörper bilden. Alle kann man ANA nennen. Zu den wichtigsten gehören die dsDNA-Antikörper, die sich gegen die doppelsträngige DNA richten, also gegen die DNA, wie sie in den Zellen meist vorkommt. (Die DNA, deoxyribonucleic acid, deutsch DNS = Desoxyribonukleinsäure, beinhaltet die Erbinformation einer Zelle).
    Zusätzliche Verwirrung stiftet, dass auch bestimmte nicht gegen den Kern gerichtete Antikörper von manchen zu den ANA gezählt werden.

    Welche anderen ANA kennt man?
    Nur namentlich erwähnt seien: Histonantikörper, Sm-Antikörper, RNP-Antikörper, SS-A-(Ro)-Antikörper, SS-B-(La)-Antikörper, Scl-70 Antikörper, PM-Scl-Antikörper, Jo-1 Antikörper, CENP-Antikörper, Sp-100-Antikörper, PCNA-Antikörper, MSA-1-Antikörper, p80-Coilin, Nukleolär (Anti-Fibrillarin), ssDNA, Kernmembranantikörper.

    Was sind ENA?
    ENA heißt "extrahierbare nukleäre Antigene", also Kernbestandteile die man aus Zellen gewinnen kann. Der Begriff wird für bestimmte ANA-Antigene verwendet, aber leider nicht einheitlich. Manche plädieren daher dafür, den Ausdruck ENA zu vermeiden.
    Und je nachdem welche Muster auftreten und welche Untergruppen positiv sind steigt dann die Wahrscheinlichkeit für die eine oder andere Krankheit - bei erhöhter Anti-dsDNA z.B. die Wahrscheinlichkeit für Lupus...

    Hast du einen erhöhten ANA-Titer - und wenn ja, wie hoch war er? Und was wurde zum Muster und zu den Untergruppen untersucht?

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  6. #6
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    Hallo Lydia,
    leider schreibt die Ärztin nichts genaues dazu. Die Werte sind bei der jetzigen Kontrolle wieder okay gewesen. Damals war ein Wert von 1:1320 und aus den Laborweten lese ich nur ANA 1320 ANCA Positiv Ak gg. MPO Unitis 1 Ak gg. PR3 Unitis 1, CRP, mg/l 7,5.
    Ich habe aber keine Ahnung, was mir die Werte sagen. Kannst Du mir da helfen?
    Gesern die Werte waren ähnlich nur ANA negativ und ANCA negativ.
    CRP 5(sonst alles gleich).
    Viele liebe Grüße
    Imke

  7. #7
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    Hallo Imke,

    es könnte sein, dass deine Ärztin auf eine Vasculitis (= Gefäßentzündung) getippt hat... z.B. auf das Churg-Strauss-Syndrom. Schau mal unter Med4You.at unter Laborbefunde -> ANCA nach, da ist einiges Beschrieben und positive ANCA mit AK gegen MPO und PR3 passen z. B. zum Churg-Strauss-Syndrom (wobei ich nicht weiß, ob die ANA dann auch dazu passen, die waren ja mit 1:1320 schon ziemlich hoch)

    Zu einer Vaskulitis würde auch der erhöhte CRP passen (normal ist bis 0,5, das heißt bei dir war schon eine heftige Entzündung). Wobei der CRP na klar auch vom MB kommen kannn.

    Aber jetzt scheint ja wieder alles in Ordnung zu sein, wenn ANA und ANCA wieder negativ sind und der CRP gesunken. Ich würde das allerdings im Auge behalten.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  8. #8
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    Hallo Lydia,
    ich hatte ja eine starke Augenentzündung. Denke die Werte könnten ja auch dazu passen. Da die jetzt vorbei ist, und die Werte jetzt auch wieder okay sind, scheint das ja zu passen.
    Stimmt es eigentlich, das eine Augenentzündung oft 2 - 6 Wochen später einen Schub nach sich zieht?
    Der Augenarzt sprach davon. Mich hat nur geärgert, das ich trotz heftiger Entzündung nicht krankgeschrieben wurde. Hab fast nichts gesehen vor lauter Tränen. Dazu jede Stunde tropfen. Da ich fast außschließlich am PC arbeite, war das nicht gerade der Hit. Aber im Moment ist es alles gut und deshalb möchte die Nephrologin die Werte erstmal auch nur regelmäßig kontrollieren und nicht weiter nachhacken.
    So jetz geh ich mal auf die Seite, die Du genannt hast.
    Vielen Dank.
    Imke

  9. #9
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    Hallo Imke,

    du hast Recht, zu einer Augenentzündung passen die Werte. Aber es ist wirklich äußerst seltsam, dass du mit einer Iritis nicht krank geschrieben wurdest - gerade Bildschirmarbeit verzögert dann doch die Genesung enorm! Ein seltsamer Augenarzt....

    Ich hatte vor 5 Jahren im frühen Frühjahr eine Uveitis und ab Juni dann meinen Monsterschub - das waren eher 12-15 Wochen dazwischen....

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  10. #10
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    Hallo Lydia,
    na das war dann ja nicht so schön. Es muß aber ja nicht zwangsläufig bei Jeden dazu kommen (Hoff ich jedenfalls). Erstmal bleim ich zuversichtlich.
    Vielen leiben Dank für deine Infos.
    Liebe Grüße Imke

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