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  1. #1
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    HUMIRA - Wirkung und Nebenwirkung

    Mein Tagebuch "Humira-Rhapsodie-Studie" ist beendet. Wie dort auch beschrieben, es geht mir gut. Humira hat seine Aufgabe bisher hervorragend gelöst. Jetzt wird es interessant, Berichte über mögliche Nebenwirkungen zu lesen. Kurzfristige Nebenwirkungen gibt es scheinbar keine, mal sehen was über längere Sicht passiert.

    Hier kann jeder seine Erfahrungen mit Humira schildern. Bitte keine Diskussionen, nur kurze und sachliche Berichte.
    Fast ein Tagebuch für alle aber mit Schwerpunkt Nebenwirkungen. So kann mit etwas Glück die neue Seite ein interessantes Nachschlagewerk werden.

    Ich bin übrigens nicht verwandt oder verschwägert und stehe auch in keiner Geschäftsverbindung zum Pharmakonzern Abbott. Ich bin einfach nur ein interessierter Patient.

    Und wenn diese Seiten weiß bleiben ist es auch nicht so tragisch, denn dann gibt es über längere Zeiträume scheinbar auch keine Nebenwirkungen.

    Ich lade jeden Humira-Patienten ein, hier zu berichten.
    Gruß an alle, Klaus

  2. #2
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    16
    Hallo,

    ich habe bisher überhaupt keine Nebenwirkungen! Das einzigste, was bei mir ist.................... die Stelle wo ich die Spritze ansetze, ist leicht gerötet. Mein Doc sagt............................. nicht schlimm!!!
    Übrigens, seid ich Humira spritze bin ich quasi "EIN NEUER MENSCH"

    Grüsse aus Wolfsburg von Regina

  3. #3
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    1.630
    Hallo zusammen!

    Ich bekomme heute meine sechste Spritze.
    Hatte noch keine Nebenwirkungen. Außer das die Spritze bei der
    Gabe teilweise unheimlich brennt. Und wenn es so sehr brennt habe ich immer einen kleinen Bluterguss. Naja ich denke da gibt es schlimmeres. Aber das sind meine Erfahrungen zur Zeit.

    Sollte eigentlich schon am Dienstag meine Spritze bekommen. Hatte aber eine bomben Zystitis und mußte deshalb Antibiotika nehmen und bei Infekten sollte man das vorher ausheilen und dann erst wieder spritzen.

    Übrigen das kann ja sein das die Zystitis von Humira gekommen ist es steht ja im Beipackzettel Harnwegsinfektionen können öfters auftreten.
    Liebe Grüße sendet euch Nicole!

    "Zufriedenheit mit seiner Lage, ist der größte und sicherste Reichtum"

  4. #4
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    244
    Hallo Ihr Lieben,

    Nachdem nun nach dem Ende der Studie (insgesamt nehme ich Humira nun seit 4 Monaten) vier Wochen vergangen sind habe ich verschiedene Beobachtungen gemacht:

    Über starkes Brennen beim Spritzen von Humira haben mehrere User und auch ich hier berichtet. In der ersten Zeit saß ich beim spritzen immer mit total angespannten und verkrampften Muskeln da. Im Laufe der Zeit wurde ich lockerer und auch meine Muskeln in den Beinen waren nicht mehr verspannt. Dieses Brennen war längst nicht mehr so stark, oder war fast nicht mehr vorhanden. Für micht gilt in Zukunft: Immer schön locker bleiben!

    Meine Haut hat eine total stumpfe Oberfläche bekommen. Beim Duschen z.B. verschwindet Seife sofort wieder von der Haut. Sie fühlt sich fast so wie "Schmirgelpapier" an. Mal sehen ob sich da in Zukunft noch was verändert.

    Wunden heilen langsamer. Es kam in der Vergangenheit schon mal vor dass ich mit dem Schienenbein an Hindernissen anstoße und kleine blutende Wunden entstanden. Es dauerte sehr viele Wochen bis diese verheilt waren. (An einen Unfall möchte ich in diesem Zusammenhang lieber nicht denken) Unter normalen Umständen heilt eine kleine offene Wunde innerhalb weniger Tage ab.

    Zum Thema Müdigkeit kann ich sagen, dass ich zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Position schlafen kann. Das war früher nicht so.

    Liebe Humira-Bechtis (habe ich in einem anderen Text gelesen) wie geht es Euch mit Humira?
    Gruß an alle, Klaus

  5. #5
    Registriert seit
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    39
    hallo!

    ich bin auch ein humira bechti!
    habe bis jetzt 2 spritzen bekommen, mir gehts viel besser!

    spritze brennt zwar beim stechen, habe seit humira immer einen trockenen mund und durst dazu ist mein haut sehr trocken!

    sonst keine beschwerden oder probleme!
    hoffentlich bleibts so!

    alles gute für alle!

    liebe grüsse
    chuya

  6. #6
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    171

    Humira u.ä.

    Hallo Leute,

    wo bekommt man das Zeug, wer kann es verschreiben und wer übernimmt die Kosten?

    petra
    ps

  7. #7
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    44

    Daumen hoch Humira-Verlauf

    Hallo Klaus,
    ich freue mich, dass du dich mal wieder zum Thema Humira gemeldet hast!
    Ich habe deine Beiträge mit Interesse gelesen. Vor allem wie du dieses Medi verteidigt hast.
    Es gibt viele lapidare Beiträge von Leuten, die keine Ahnung haben.
    Aber haben wir die?
    Wir nehmen Humira, damit es uns besser geht. Weil wir wieder "normal" leben wollen.
    Wir freuen uns über die sensationelle Wirkung. Doch ein Stachel bleibt.
    Niemand kann sagen was wird. Aber kann uns irgenjemand jemals sagen, was die Zukunft bringt? Nein, es gibt hier keine Garantien, auch nicht für Leute, die kein TNF nehmen.
    Mir geht es entscheidend besser und ich wache nicht jeden Morgen mit der Angst vor möglichen Nebenwirkungen auf.
    Ich brauche nur noch etwas Zeit, um dieses herrliche Gefühl wirklich genießen zu können. Wurde schon so oft enttäuscht..
    Was sagt dein Arzt zu den Wundheilungsstörungen? Ich werde es bei mir beobachten.
    Müde bin ich auch viel und nicht mehr so belastbar!
    Wie lange sollst du Humira nehmen. Sind längere Intervalle geplant?
    Bis dann!
    Andrea
    P.S. Wie alt bist du?

  8. #8
    Registriert seit
    05.2006
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    244
    Hallo Andrea,

    ich habe mich sehr über deinen Eintrag gefreut und kann nur sagen: recht hast Du!

    Ja ich bin von diesem Medi überzeugt. Ich war es vorher und bin es jetzt, nach einiger Zeit der Einnahme erst recht. Warum ist das so?

    Das Entdecken meiner Krankheit hat wie bei vielen anderen hier sehr lange gedauert. Ich denke auch ein Arzt muß bevor er konkretes von sich gibt erst einmal alle Symtome erkennen. Und da liegt glaube ich mein Glück in dieser doofen Krankheit, an die ich immer noch nicht glaube!!! Die Diagnose ist zwar da, aber der Bechti existiert für mich nicht. Ich ignoriere ihn einfach. Manchmal werde ich dann doch recht unsanft in die Wirklichkeit zurück geholt. Aber man kann den Kopf nicht einfach in den Sand stecken.

    Mein HA hatte einen Verdacht, hat bei einem internistischen Rheumatologen hier in der Nähe angerufen und mich dann auch dort hin überwiesen. Ich werde dort sehr gut behandelt und habe immer das Gefühl, es geht um mich und meine Krankheit. Wenn ich meinen Verlauf mit anderen Schicksalen hier im Forum vergleiche, sehe ich mich als Glückspilz, wenn man das so sagen kann, weil bisher alles optimal gelaufen ist. Alle Ärzte gaben mir bisher kompetente und überzeugende Infos und Ratschläge, die ich immer nur weitergebe. Das was Du in deinem Beitrag über die Wirkung von Humira schreibst ist bei mir ebenso eingetreten und haben mir meine Ärzte schon vor der Behandlung so beschrieben.

    Über meine Müdigkeit hatte ich schon häufiger berichtet, dass ich nicht mehr so belastbar bin auch. Aber was solls man muß damit leben und von Selbstmitleid halte ich nichts.

    Ja ich nehme jetzt TNF, ich lebe jetzt und möchte auch noch etwas davon haben. Was in Zukunft ist wissen wir nicht und ich glaube das ist auch gut so. Und wenn der Krebs denn kommt oder auch was anderes, wer sagt mir denn dass ich ihn nicht auch ohne TNF bekommen hätte? (Genau deine Meinung?!)

    Also mein HA sagte mir damals unter Enbrel schon das die Spritzen mich den Rest meines Lebens begleiten werden. Über eine Verlängerung der Intervalle wurde bis jetzt noch nicht gesprochen. Kann ich mir auch fast nicht vorstellen, da Abbott und alle mir bekannten Ärzte immer von einem Zyklus von 14 Tagen sprechen. Mal abwarten.

    Zum Alter: Ich habe mit 52 Jahren gerade mein Bergfest gefeiert.(kleiner Scherz muß sein)

    Ich habe gesehen, dass Du in NRW wohnst. Ich wohne ganz nah an der nördlichen Grenze von NRW, weit im Westen. (westlicher geht gar nicht)

    Meine Güte ist das schon wieder lang geworden.

    Kannst mir ja mal per PN dein Alter und Wohnort schreiben. Danke.

    Wünsche dir viel Erfolg mit Humira und allen anderen natürlich auch.
    Gruß an alle, Klaus

  9. #9
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    26

    Sag' mal?

    Hallo Klaus,

    ich finde die Idee eines Sammelbeckens für beobachtete Wirkungen und Nebenwirkungen gut, da man bei Problemen mit "Humira & Co" ja doch sehr einsam dasteht!

    Letztlich trägt man das Risiko alleine und die möglichen Nebenwirkungen können heftig sein oder werden, trotz anfänglicher Verträglichkeit. Auch die Meinung meines sorgfältigen, vertrauenswürdigen Rheumatologen nehme ich gerne zur Kenntnis. Zur Entscheidung hätte ich trotzdem gerne zusätzliche Informationen, natürlich sehr gerne von Betroffenen.

    Insofern ist die Entscheidung Pro oder Contra keine grundsätzliche Entscheidung, sondern je nach Entwicklung immer wieder neu zu überdenken.

    Und nun zu meinen konkreten Frage an Dich:
    - Warum hast Du Enbrel abgesetzt? Ich habe dazu in Deinem Tagebuch nichts gefunden oder habe es überlesen!
    - Hast Du mit dem Problem "bleiernde Müdigkeit" erst mit dem Beginn der Humira-Therapie Bekanntschaft gemacht?

    Zum Hintergrund:
    Ich spritze seit einem Jahr Enbrel und habe seitdem um dem Faktor 4 bis 5 über dem Referenzwert erhöhte Leberwerte (GGT und GOT). Das ist die Region von chronischer Hepathitis & Co. Mir ging es dabei recht gut und mein Doc meinte, es wäre vertretbar.
    Jetzt hat er eine Pause angeregt, um anschließend ggf. eine Veränderung der Leberwerte sehen zu können.
    Nach einer Woche Pause scheinen sich jetzt langsam wieder einige der ungeliebten Begleiterscheinungen des Bechti's einzuschleichen (Probleme mit Kiefergelenk und wieder absolut bleiernde Müdigkeit).

    Nächste Woche geht dann zum Labor. Wenn sich die Sache nachweisen lässt, ist danach wohl Humira oder Remicade dran. Und wenn sich nichts getan hat, ist wohl zum Bechti noch ein Leberschaden dazugekommen.

    Das ist laut dem DIN A3 großen Waschzettel von Enbrel übrigens eine mögliche Nebenwirkung.

    Bis jetzt habe ich jedenfalls niemanden gefunden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

  10. #10
    Registriert seit
    05.2006
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    244
    Hallo Markus,

    ja, man steht tatsächlich sehr einsam da. Woher soll man denn wissen wo man den nächsten Bechti sprechen kann. Und ist der dann überhaupt bereit auf Fragen zu antworten? Aber hier sehe ich die Daseinsberechtigung für dieses Forum. Hier findet ein Austausch von Patient zu Patient statt. Am Ende sind wir dann wieder mit unserer Entscheidung allein, aber um einiges klüger.

    Warum wurde bei mir Enbrel abgesetzt?
    Zu diesem Thema hatte ich im Tagebuch einige Zeilen geschrieben, aber das ging in einem anderen vermutlich viel interessanten Text unter.
    Ich habe Enbrel ca. zwei Jahre genommen. Je nach Intensität des Bechterews waren die Abstände von Spritze zu Spritze mal 3 Tage, mal 10 Tage. Das schwankte immer, aber immer unter Mitwirkung des Arztes.

    Nach etwa 1,5 Jahren stellte ich einen eigenartigen Verlauf im 10-tägigen Zyklus fest. Von Tag 6-8 oder 7-9 hatte Enbrel immer eine Schwächephase, d.h. die Wirkung ließ nach. An Tag 10 war dann eigenartiger Weise die volle Wirkung wieder da. Das sagte ich dann auch immer wieder meinem Arzt, bis ich dann, nach ca. zwei Jahren mit Enbrel in die Humira-Studie rutschte. Ich kann für mich sagen: zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen.

    Zum Thema Müdigkeit.
    Unter Enbrel war auch schon eine leichte Müdigkeit da. Ich habe sie aber nicht so deutlich registriert. Jetzt unter Humira wird das sehr extrem deutlich. Wie ich schon schrieb: ...im stehen .... im liegen .... zu jeder Zeit .... an jedem Ort...
    Jetzt stellt sich wieder die Frage: Kommt das von Humira?
    Oder ist dies ein Prozess des normalen Alterns. Ich kann mich erinnern dass dass Eltern, Onkels, Tanten, Nachbarn, alle eine Mittagspause machen und für kurze Zeit die Augen schließen. Und die nehmen nicht alle Humira.

    Ja die Leberwerte.
    Das ist für mich ein ganz spezielles Thema. Meine Leberwerte waren beim Übergang von Enbrel auf Humira auch erhöht. Siehe Eintrag vom 17.5.06 9.00 Uhr im Tagebuch. Die Ärztin, die die Sudie mit mir durchführte, versuchte das auf Alkoholgenuss zurück zu führen. (Ich trinke abends gerne eine Flasche Bier, vor allem im Sommer ein Glas Weizen, und sie ist absolute Antialkoholikerin.) So haben wir uns eine kurze Zeit immer mal wieder gegenseitig damit aufgezogen. Natürlich immer nur im Spaß.
    Ich hatte über längere Zeit (über ein Jahr) erhöhte Leber- und auch Entzündungswerten im Blut.
    Jetzt unter Humira sind beide Werte auf fast normalen Stand gefallen. Das dauerte aber einige Wochen, und ich kann mir nicht vorstellen dass Du das so lange ohne Medi aushälst.

    Der Waschzettel
    Du wirst dich wundern, wie groß der Waschzettel bei Humira ist. Ich habe ihn einmal gelesen, bei der Studie auch die kilometerlange Patienteninformation, habe dem Arzt meine Fragen gestellt und dann wars gut.

    Doch, ich glaube wir beide hatten einen ähnlichen Verlauf unter Enbrel. Aber ich glaube da gibt es bestimmt noch mehr Patienten denen es ähnlich geht. Sie haben nur noch nicht darüber gesprochen.

    Viel Glück!
    Gruß an alle, Klaus

  11. #11
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    44

    Rotes Gesicht Zinkmangel

    Hi Klaus,

    na danke für deine ausführliche Antwort. Ich sehe wir sind uns in vielen Dingen einig.
    Die Psyche ist wahrscheinlich wichtiger, als wir uns vorstellen können!
    Diese krankheit muss man annehmen, da kommen wir nicht drum herum!
    Du sagst du verdrängst sie.. Ich sage das ist zwar auch eine Möglichkeit von Krankheitsbewältigung aber meiner Meinung die Falsche.
    Ich habe mich mit jeder Faser meines Ichs mit dem Bechti auseinander gesetzt. Diese Zeit empfand ich als sehr sehr anstrengend und belastend.
    Aber bei mir hat es jetzt endlich Klick gemacht - diese Krankheit gehört zu mir. Ich habe die Kraft der Zukunft wieder ins Auge zu blicken.
    Eine Reha hat mir sehr geholfen.
    Dieses Forum ist auch i. O. wenn man die ein oder andere Frage hat.
    Meine Psyche ist jetzt wieder stabil und ich genieße jeden Tag. Jetzt erst Recht, wo es mir wieder besser geht.
    Zu deinen Wundheilungsstörungen nochmal, es könnte sein, dass du einen lapidaren Zinkmangel hast.
    Mein Rheumatologe, übrigens auch ein guter Mann seines Fachs; erwähnte, dass wenn ich nach drei Monaten in einem zufriedenstellend klinischem Zustand bin, der Intervall von zwei Wochen auf drei Wochen verlängert wird. Mal sehen, was dann passiert? Je mehr Abstand desto besser für mich, so meinte er.
    Zu meiner Person kannst du unter "Benutzer stellen sich vor" einiges erfahren. Bin noch nicht so lange dabei.
    Was heißt PN? Kenne mich nicht so aus mit den ganzen technischen Begriffen.
    Machs gut! Bis bald!
    Andrea
    Arbeitest du noch?

  12. #12
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    244
    Hallo Andrea,

    vielen Dank für die Infos.
    Klick mal oben auf "Kontrollzentrum" und dann links auf "Posteingang".
    Gruß an alle, Klaus

  13. #13
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    1.630
    Hallo zusammen!

    Hab da eine Fragen an euch wegen Nebenwirkungen bei Humira

    Bis jetzt gings mir ganz gut, nein mir geht es auch jetzt ganz gut.

    Nur habe ich eine Nebenwirkung mehr, vielleicht von Humira. Nehme zur Zeit nur dies. Vorher hatte ich nie Probleme mit trockener Haut, zumindestens nicht in dem Ausmaß. Ich habe richtig trockene Haut, riesig, schuppig und das beinahe überall. Beine, Arme, Lieder,.... aber richtig trocken. Wenn ich in der Früh dusche und mich dann eben eincreme weil es so trocken ist. Dauert es nicht lange und ist die Haut wieder trocken.

    Keine Ahnung ob das damit zusammen hängt. Kennt das vielleicht schon einer? Und was dagegen tun? Schaut nicht schön aus. Vorallem im Gesicht.

    Gruß Nicole
    Liebe Grüße sendet euch Nicole!

    "Zufriedenheit mit seiner Lage, ist der größte und sicherste Reichtum"

  14. #14
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    39
    hallo nicole!

    ich habe letzten freitag meine 3 humira spritze bekommen!
    habe nicht so schlimme beschwerden mit der haut wie du, aber seit ich humira bekomme, juckt mch meine haut sehr und ich brauche viel creme mit fett, einfach so richtig reichhaltig!
    manchmal juckt es mich so fest das ich kaum mehr mit kratzen aufhören kann!
    kannte das vorher nicht!
    wenn ich mich einmal nicht eincreme juckt es umso mehr!

    gute besserung dir und alles gute!

    liebe grüsse auch von einer nicole

  15. #15
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    Beiträge
    26

    Humira hat leider nicht gefunzt

    Ich habe jetzt 2 Monate Humira gepritzt und bin jetzt wieder auf Enbrel umgestiegen.

    Innerhalb der zwei Monate hat sich das volle Programm wieder eingestellt:
    Schmerzen an den Sehenansärtzen, der Unterkiefer klemmt, Schmerzen im ISG, Schmerzen in diversen Gelenken, Morgensteifigkeit usw..

    Darüberhinaus hatte ich unter Humira heftige Kopf- und Oberbauschmerzen, die jetzt wieder verschwunden sind. Außerdem haben sich in kürzester Zeit wieder erhöhte Leberwerte eingestellt. Das war eigentlich der Grund für den Wechsel auf Humira.

    Es hat nicht sollen sein! Euch weiterhin viel Glück und keine Nebenwirkungen.
    Pauli

  16. #16
    Registriert seit
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    244

    Wundheilung

    Hallo Pauli, hallo Alle,

    schade dass Humira bei dir nicht wirkt. Aber wie wir ja alle wissen gibt es bei allen Medikamenten keine 100%-tige Trefferquote. Sie wirken bei Jedem verschieden. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass es Patienten gibt, bei denen Humira keine Wirkung zeigt. Trotzdem glaube ich, war es einen Versuch wert. Wenn Du nun zu Enbrel zurückkehrst, wünsche ich dir damit mehr Erfolg.

    Erhöhte Leberwerte hatte ich damals unter Enbrel auch. Das hat sich aber zu Beginn meiner Humira-Zeit auf normalem Stand eingependelt.

    Wie ich eben schon sagte, bin ich Humira-Patient. Viele Leser werden mich auch aus meinem Tagebuch hier im Forum kennen.

    Seit 17. Mai 2006 nehme ich Humira. Schon fast ein halbes Jahr. Es geht mir immer noch gut. Nebenwirkungen gibt es keine. Humira beherrscht das Schlachtfeld Wirbelsäule uneingeschränkt. Ich hoffe das bleibt auch so.

    In meinem Kopf kreisen seit einiger Zeit ganz andere Gedanken. Thema Wundheilung. Viele von euch hier werden damit eigene Erfahrungen gemacht haben. Ich habe Angst davor. Warum? Tochter und Bruder haben Morbus Crohn, meine Tochter bekommt MTX und mein Bruder nimmt dauernd Cortison. Bei beiden beobachten wir schon längere Zeit sehr schlecht heilende Wunden.

    Wenn es irgendwo juckt, kratzt man an der Stelle. So habe ich mir auch schon mal Pickel aufgekratzt. Das Ergebnis war, dass diese kleine Wunde Monate brauchte zu verheilen. Was ist bei den täglichen kleinen Verletzungen (z.B. in den Finger geschnitten). Was ist bei größeren Verletzungen oder z.B. Operationen?

    Es wird dann zwar empfohlen Humira oder auch Enbrel für eine Zeit vor und nach der OP abzusetzen, aber was nützt das, wenn man monatelang mit einer offenen Wunde rumläuft?

    Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht?
    Gruß an alle, Klaus

  17. #17
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    08.2003
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    4.606
    HalloAlle,

    bei Morbus Crohn werden gute Ergebnisse mit Kefir, insbesondere der selbsthergestellten Form, erzielt. Mal in Ruhe nach googeln, bzw. die Begriffe 'Kefir', und 'probiotisch' bei Wikipedia eingeben.

    Über Wundheilung sah ich am Montag einen Beitrag in Visite auf N3. Da wurde von sehr guten Ergebnissen mit medizinischem Honig berichtet. Soll man in der Apotheke bekommen, vermutlich rezeptfrei.

    Aber ein gesunder Darm ist die Zentrale des Immunsystems. Mit täglichem Kefir und Leinsamen und Kürbiskernen (Auch bei Visite am Montag davor) kann man die Abwehr stärken.

    Gruß
    Uli
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  18. #18
    Registriert seit
    10.2003
    Beiträge
    34

    Humira Wirkung und Nebenwirkungen

    Hallo Klaus,

    ich wünsche Dir auch allen anderen eine gesundes neues Jahr vor allem Zufriedenheit. Ich habe gerade in diesem Bereich alle Nachrichten gelesen.
    Ich bin immer noch mit Humira zufrieden. Mußte jetzt eine Zwangspause einlegen, weil mich eine starke Magen und Darminfektion erreicht hatte, die war kaum vorbei, wurde ich von einem grippalen Infekt eingeholt. Diese Pause hat mir gezeigt, dass ich mich ganz auf Humira verlassen kann. In den vier Wochen ohne Humira kehrten die Schmerzen mit einer Wucht zurück, die mich zusätzlich lahm legten. Zum Thema Müdigkeit kann ich nur sagen, viel Bewegung an frischer Luft, viel Obst und auch Zink helfen mir gut. Ansonsten wenn es gar nicht anders geht, einfach sich hinlegen und schlafen. Ich kann dieses gut einrichten, da ich schon in Erwerbsunfähigkeitsrente seit 1998 bin. Trockene Haut ist für mich kein Thema hatte sie schon vor Humira. Mir hilft auf die feuchte Haut einfach Babyöl.
    Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder spritzen darf.

    Es grüßt aus Northeim
    Lilo

  19. #19
    Registriert seit
    01.2007
    Beiträge
    142
    Hallo alle zusammen,
    es ist wirklich sehr interessant, eure Erfahrungen mit TNF-Alpha-Blockern zu lesen. Ich selbst nehme Enbrel und kann nur sagen, dass es mir ähnlich geht mit der Müdigkeit. Zur Zeit wirklich Enbrel fast nicht mehr, da ich einen Infekt habe und jetzt merke ich die Müdigkeit aber noch viel mehr. Aus dem Grund meine ich, dass diese ev. ohne Enbrel noch viel schlimmer wäre.

    So richtig müde bin ich sonst eigentlich nur an dem Tag, an dem ich Enbrel spritze und am nächsten Tag geht es dann schon wieder viel besser.

    Erhöhte Leberwerte habe ich wegen Enbrel nicht. Meine Leberwerte haben sich sogar unter der Medikation mit Enbrel verbessert, da sie davor von der Einnahme von Lyrika (Fehltbehandlung: Medikament gegen Gürtelrose) ziemlich schlecht waren.

    Mir ist aber auch aufgefallen, dass die Wundheilung sich verlangsamt hat und auch das Blut etwas "dünnflüssiger" geworden ist. Dies fällt auf, wenn ich z.B. eine Infusion bekomme und dich Ärzte manchmal die Ader gar nicht richtig abdrücken können. Aber solange man keinen richtig schweren Unfall hat, ist das, so glaube ich, nicht so schlimm.

    Denn wie bereits erwähnt, man will ja einfach wieder einmal ein normales (und so weit wie möglich schmerzfreies) Leben führen!

    Ich habe mir ebenfalls die ganzen Nebenwirkungen durchgelesen, aber wenn man wirklich sehr starke Schmerzen hat, dann nimmt man, meiner Meinung nach, TNF's gerne. Und man darf ja wirklich nicht immer mit dem Schlimmsten rechnen, oder?

    Ich wüsche euch allen weiterhin viel Erfolg mit den TNF-Alpha-Blockern!
    Liebe Grüße
    Lena

  20. #20
    Registriert seit
    04.2006
    Beiträge
    9
    Hallo Klaus,
    auch ich war glücklich die an Rapsody teilnehmen zu dürfen - auch wenn ich erhebliche Bedenken wegen der Nebenwirkungen hatte. Die Beschwerden am Stamm sind nach 4 Wochen verschwunden (fast ganz) aber dann , ja die Müdigkeit, Bluthochdruck und Beschwerden an Stellen die bislang schmerzfrei waren: Knie, Hände. Nach dreiwöchigem Absetzen von Humira, wegen einer Knie-OP (kein Problem mit der Wundheilung) wurde mit enbrel 2X25 mg/W weiter therapiert. Beschwerdebild wie unter Humira.
    nb:die üblichen Schmerzmittel wie Diclo oder Tramal sind die begleid Mediakamente

    gruss
    morchhof

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