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Thema: Antioxidative

  1. #1
    Registriert seit
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    163

    Antioxidative

    Also,

    nachdem ich mich leider aufgrund einer weiteren Autoimmunkrankheit näher mit dem Thema Antioxidative auseinandergesetzt habe, habe ich für das Forum ein paar Fragen:

    1. Ehrlich gesag bin ich ein wenig verwundert, dass es praktisch keinerlei Aussagen zu Dosierung von Vitaminen C, E, zu Zink, Selen etc. gemacht werden. Wisst Ihr überhaupt, was ihr macht? (dabei sollte sich bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen). Eine Vitamin E Pille von Aldi ... na prima ... großartige Aussage. Hat überhaupt schon mal jemand mit einem Immunologen oder Fachmann bezüglich Vitaminen gesprochen?

    2. Wenn die freien Radikale für Bechterew mit verantwortlich sind und offenbar einige Forumteilnehmer auf Antioxidative Vitamine vertrauen (die dagegen ja auch wirklich helfen), frage ich mich, ob es Erfahrungen mit starken Antioxidative gibt wie z.B.:
    • Traubenkernextrakt (sehr starkes Antioxidant) oder
    • Olivenblattextrakt (vielleicht das stärkste Antioxidant ... scheint ein wahres Wundermittel zu sein) - sehr populär in anderen Teilen der Welt. In D. habe ich davon noch nix gesehen!
    Grüße

    Jürgen

  2. #2
    Registriert seit
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    Beiträge
    244
    Hallo Jürgen,

    Zitat Zitat von Jürgen_33
    1. Ehrlich gesag bin ich ein wenig verwundert, dass es praktisch keinerlei Aussagen zu Dosierung von Vitaminen C, E, zu Zink, Selen etc. gemacht werden. Wisst Ihr überhaupt, was ihr macht? (dabei sollte sich bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen). Eine Vitamin E Pille von Aldi ... na prima ... großartige Aussage. Hat überhaupt schon mal jemand mit einem Immunologen oder Fachmann bezüglich Vitaminen gesprochen?
    Das Thema Nahrungsmittelergänzung wird sehr kontrovers diskutiert, es gibt dazu, ob überhaupt ergänzt werde sollte, und zur Dosierung eine ganze Menge Angaben. Teilweise wird sogar definitiv davon abgeraten. Ich habe mich in Büchern dazu informiert und mir eine Liste zusammengestellt. Der Fachmann dazu ist der Orthomolekularmediziner, bei dem Du Dich informieren kannst. Ich halte es für wichtig, nach einer gewissen Zeit bestimmte Werte überprüfen zu lassen, wobei auch hier wieder differenziert werden muß: Blutbahn, Körperzellen, etc. Außerdem sollten bestimmte Vitamine oder Spurenelemente nicht allein genommen werden, da diese gemeinsam wirken. Vereinfacht ausgedrückt: 1+1 ist hier mehr als 2.

    Zitat Zitat von Jürgen_33
    2. Wenn die freien Radikale für Bechterew mit verantwortlich sind und offenbar einige Forumteilnehmer auf Antioxidative Vitamine vertrauen (die dagegen ja auch wirklich helfen), frage ich mich, ob es Erfahrungen mit starken Antioxidative gibt wie z.B.:
    • Traubenkernextrakt (sehr starkes Antioxidant) oder
    • Olivenblattextrakt (vielleicht das stärkste Antioxidant ... scheint ein wahres Wundermittel zu sein) - sehr populär in anderen Teilen der Welt. In D. habe ich davon noch nix gesehen!
    Die Diskussion über die Antioxidantien kam über das Fischöl, dem Vit. E zugegeben wird.
    Ich glaube, daß die von Dir bezeichneten Stoffe vereinfacht als sekundäre Pflanzenstoffe zusammengefaßt werden, die teilweise eine wesentlich stärkere Wirkung als Vit. E und C haben. Ich habe mich bisher, was diese Stoffe betrifft, auf Obst und Gemüse verlassen.
    Hast Du zu diesen Stoffen persönliche Erfahrungen?

    Gruß,

    Karlson

  3. #3
    Registriert seit
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    4.605
    Hallo Jürgen,

    bei mir hatten die Diclos mal nicht mehr so toll gewirkt, wie ich es schon seit Jhren kannte. Da empfahl mir die Apothekerin Vitamin E zusätzlich zu nehmen. Damals hielt ich das doch für viel zu schwach und ein Witz. In den Foren hatte ich das amüsiert überflogen. Als es aber toll wirkte habe ich nachgegoogelt und einen Artikel von einem Arzt gefunden, der meinte man könnte NSAR damit komplett ersetzen. Mein Naturheilpraktischer Arzt rümfte die Nase, verschrieb mir aber die Vitamin E von Stada und sagte mir: Immer mit Fett, sonst gehts ungenutzt durch. Nun, es hat fantastisch geklappt, (damals wusste ich noch nichts von Omega-3 und Lebertran und Fischessen) und ich nehme seitdem keine Diclos mehr, also über drei Jahre her. Allerdings stellte sich nach einem Jahr die Kasse quer, denn das Vitamin E von Stada ist um ein Vielfaches teurer als Diclos. Naja, er hat mir dann auch was teures verschrieben und ich habe einen Deal mit dem Apotheker gemacht, dem ist ja egal womit er Umsatz macht. Von Überdosierung hatte es damals auch noch keine Berichte gegeben, aber wenn ich keine Schmerzen habe schleiche ich immer alles aus.
    Was erwartest du vom Fachmann? Eigene Erfahrungen, Berichte im www und, und, und
    Was haben die Fachleute sich schon für Falschaussagen geleistet. Krebs könne nicht von Viren verursacht werden, Helicobacter pylori hatt nichts mit Magengeschwüren zu tun, usw usf. Gestern stand in der Zeitung der Hauser von Radio Bremen sei durch einen Kunstfehler des Arztes ums Leben gekommen. Der Fachmann war auch noch sein bester Freund. Ich verdanke mein Leben unter anderem auch Fachleuten, und meine geistige Gesundheit wäre ohne Antibiotika heute längst dahin, aber Vertrauen tue ich im Zweifelsfall trotzdem lieber der Natur. Du kannst mit ein bisschen Fliegenpilz das Fliegen lernen und an 40 Liter Kamillentee sterben. In modus est rebus.
    Gruß
    Uli
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  4. #4
    Registriert seit
    08.2003
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    17.159
    Hallo Jürgen,

    wenn du mal tiefer ins Archiv tauchst, wirst du sehen, dass durchaus auch schon Dosierungen für die genannten Vitamine und Mineralien genannt wurden - wobei es in der medizinischen Literatur fast wöchentlich neue Werte gibt, die als optimal gelten!

    Im Übrigen habe ich meine Diplomarbeit in Immunologie geschrieben, bin also nicht ganz ahnungslos

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  5. #5
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    163
    Danke für Eure Antworten,

    habe mich heute mal mit Vitamin E und Fischölkapseln eingedeckt und werde mein Glück mal auf die Art versuchen.

    Bezüglich OLE (Olive Leaf Extract) habe ich zumindest mal ein Buch gelesen (ich glaube von Dr. Monte). Zudem stehe ich über ein anderes Forum mit Betroffenen in Kontakt (überwiegend in den USA), die sich außerordentlich tief in die Materie hineingearbeitet haben. Insgesamt scheint es bezüglich dem allgemeinen Wohlbefinden sehr zu helfen und auch die Anfälligkeit für Krankheiten wie Grippe etc. sinkt drastisch (Müdigkeit nimmt ab, Konzentrationsfähigkeit zu etc.). Zu Beginn der Einnahme können jedoch Kopfschmerzen auftreten (der sogenannte Herxheimer Effekt), da sehr viele Bakterien und ähnliches Geziefer (angeblich nur die wirklich schädlichen) abgetötet werden.

    Die Informationen auf deutschen Seiten sind leider lausig im Vergleich dazu, da man überhaupt nichts über die Forschungsmethoden und wissenschaftliche Untersuchungen erfahren kann ... auch nicht in Bezug auf Bechterew. Da interessiert nur der Verkauf. Auch die Hersteller informieren überhaupt nicht. Traurig ist das!

    Meine persönliche Meinung ist, dass derartige Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Spurenelemente) drastisch unterschätzt werden, dass aber kaum jemand damit richtig umzugehen weiß (mich eingeschlossen). Bezüglich meiner anderen Autoimmunkrankheit (Vitiligo) gibt es Studien, die belegen, dass z.B. mit Folsäure und B-Vitaminen ohne weitere Hilfsmittel Erfolge zu erzielen sind (bezüglich der Symptome).

    Da Autoimmunkrankheiten häufig gehäuft auftreten (gerne 2 oder mehr bei einer Person), liegt doch der Schluss nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Ernährung bzw. Nahrungsergänzung und Bechterew geben sollte ,da diese bei anderen Erkrankungen auch der Fall ist.

    Habe da gleich noch eine Frage an die Experten unter Euch.

    Vitiligo kann Auftreten mit einer Über- oder Unterfunktion des Immunsystems. Dafür gibt es keine klaren Indikatoren. Wie ist dies beim Bechterew? Ist das ein überaktives Immunsystem, das außer Kontrolle gerät und uns selbst angreift, oder ist es ein inaktives Immunsystem, das sich gegen die Angriffe der freien Radikale nicht wehren kann?

    Schätze da sind noch viele viele Fragen offen! Leider sind auch die Docs meist ziemlich ohne Ahnung.

    Grüße

    Jürgen

  6. #6
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    244
    Hallo Jürgen,

    bitte berichte über Deine Erfahrungen mit OLE, wenn Du damit beginnen solltest.
    Ich teile Deine Meinung zu den Nahrungsergänzungsmitteln, wobei für mich die gesamte Ernährung dazu zählt.

    Deine Frage kann ich Dir nicht beantworten. Ich persönlich glaube eher an ein "fehlgeleitetes" Immunsystem, die Ursache der Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ist nicht erforscht. Allerdings habe ich zu Vitiligo eine Dosierungsempfehlung von Beta-Carotin gefunden: Uwe Gröber schreibt von einer Dosierung von 50 bis 150mg. Verglichen mit den D-A-CH-Referenzwerten von 2 bis 4 mg ist das eine SEHR hohe Dosis, die ich mit einem entsprechenden Arzt absprechen würde.

    Viele Grüße,

    Karlson

  7. #7
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    17.159
    Hallo Jürgen,

    bei MB ist das Immunsystem überaktiv - deswegen wird dann mit z.B. MTX oder TNF-alpha-Blockern das Immunsystem künstlich runtergefahren.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  8. #8
    Unregistriert Gast
    Hallo Jürgen,

    es gibt eine einzige Vorgabe, und die gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (ich glaube so heißt die) herraus. Die Menge ist so viel ich weiß, aber in den 70er Jahren festgelegt worden.
    Jeder der Dir einen höheren Wert an Vitamine empfiehlt, kann rechtlich belangt werden, deshalb halten sich sehr viele zurück. Die Rechtsprechung nennt dies eine Heilaussage.
    Mann darf nur aus eigener Erfahrung sprechen, oder von Erfahrungen anderer ( mit Namen) berichten.
    Ausgenommen davon sind Ärzte, die meisten davon behandeln lieber die Symtome (längerer besserer Verdienst).
    Außerdem gibt es für Vitamine kein Patentschutz somit können die großen Konzerne keine Studien für sich (und ihren Provit) nutzen. Und bekämpfen die schonende Behandlung der Krankheiten.

    Ich nehme weiterhin mein pflanzliches Breitbandmittel, mit sämtlichen Vitaminen, plus ein pflanzliches OPC. seit 2 Jahren. Mir hilft es bestens ud ich kann es jedem "Bechti" (Heilaussage) , andere Krankheiten müssen es selbst ausprobieren, nur empfehlen.

    Einen schönen Tag ohne chemischen Tabletten und Schmerzen

    Ralf aus Bayern

  9. #9
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    1
    Auch wenn der Post schon sehr alt ist. Danke für die nützlichen und äußerst informativen Beiträge. Ich greife auch seit Jahren nicht mehr zu chemischen Medikamenten. Trinke jeden Morgen meinen Gemüsesmoothie und Ergänze meine Ernährung Teilweise mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln wie OPC uns Astaxanthin. Ich fühle mich wohl. Danke.
    ich bin so wie Gott mich schuf

  10. #10
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    12.2004
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    5.391
    Hallo Jürgen

    Das mit Vitamin E habe ich schon vor vielen Jahren durchgemacht, das hat mir gar nichts gebracht. Auch das mit dem Olivenöl-Extrakt war mal in einer Natur- Apo im Trend. Hat mir aber auch nichts gebracht - ist auch schon viele Jahre her. Traubenkernöl habe ich hier, aber ich nehms nicht regelmässig - keine Ahnung ob das gut wäre.

    Gruss Soltar



  11. #11
    Registriert seit
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    4.605
    Was ist OPC?
    Hat jemand Erfahrung mit:

    cold-thermogenesis-im-jahr-2018-brandneue-erkenntnisse/

    Kneipp für Nerds.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  12. #12
    Registriert seit
    02.2008
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    2.409
    Hallo Uli,

    aus meiner SHG nehmen das welche. Ist ein Mittel was die Durchblutung fördert, macht es aber dünner ( bei Operationen muss man pausieren )
    bei Wunden aufpassen, bluten stärker, und heilen schlecht.

    Kenne mich nicht aus mit der Dosierung und ob es wirklich hilft ist unklar.
    Viele schwören aber drauf. Wie bei Knoblauch mit Zitrone......

    Vielleicht hast du schon gegoogelt.
    Soll in jedem Fall chronisch kranken helfen, gute Durchblutung ist gleich guter Transport von Sauerstoff in alle Zellen usw.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  13. #13
    Registriert seit
    07.2013
    Beiträge
    29
    Hallo Soltar,
    Meinst du Traubenkernöl oder OPC? Mit dem reinen Traubenkernöl kochts sich zwar phantastisch und es schmeckt auch gut, aber das Omega3/Omega6 Verhältnis ist schlechter als bei Sonnenblumenöl.
    Also lieber ganz weglassen.
    OPC habe ich aus diesem Grund noch nicht probiert. Es gibt nämlich keine Aussagen zum Fettgehalt des Presskuchens der Kerne. Und ich will auf keinen Fall die Entzündung anheizen...
    liebe GRüße
    Tumme

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