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ludgerk (55)
asmo (48)
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  1. #1
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    Einsatz von starken Schmerzmitteln - Opiate

    Hallo,
    Leidensgenossen. Möchte mich an die Bechtis wenden, die an den Einsatz von starken Schmerzmittel nicht mehr vorbei kommen.Mein Bechti ist austherapiert und im Vordergrund steht nur noch die Schmerzbehandlung. Ich bekomme seit 2017 ein Opiat um meine Schmerzen zu ertragen. . Begonnen habe ich mit Hydromorphon und habe natürlich auch die Nebenwirkungen gespührt. Mein Darm ist eingeschlafen und somit gab es auch keine selbständige Stuhlentleerung mehr. Hier hilft mir ein Medikamend um einiger Maßen über die Runden zu kommen. Später hätte ich das Schmerzmittel erhöhen müssen um meine Schmerzen in einem erträglichen Rahmen zuhalten. Damit wurde das Stuhlproblem noch schlechter und ich habe die Medikation wieder reduziert und somit stärkere Schmerzen in kauf genommen. Nun habe ich mich zu einen Schmerztherapeuten überweisen lassen. Hier wurde ich auf Oxycoton umgestellt. Nach vier Tagen merkte ich das ich Schwierigkeiten beim Atmen habe und nach weitern 3 Tagen hatte es sich weiter verschlechter. Habe danach sofort meinen Scherztherapeuten angerufen und wurde wieder auf ein anderes Opiat umgestellt. Nun nehme ich Palexia und habe Entzugserscheinungen.Nach zwei Tagen ist es etwas besser, aber die Schmerzen deckt das Medikament nicht ab. Es steht das Wochenende an und somit ist keiner erreichbar. Vielleicht muß sich erst ein gewisser Spiegel aufbauen um seine Wirkung zu entfalten. Sonst rufe ich sofort am Dienstag beim Arzt an. An meinem Darmproblem hat sich nichts geändert. Das wahr ja eigentlich meine Hoffnung,das durch ein anderes Medikament eine Besserung eintritt.Das Darmproblem ist ja normal bei Einnahme von Opiaten. Bei einem Eintritt von Schmerzattacken bin ich ganz hilflos, da ich dafür überhaupt kein extra Medikament besitze.
    Nun möchte ich die Nutzer von starken Schmerzmitteln/Opiaten ansprechen und wissen wie es mit Ihren Medikamenten geht bzw. was Sie nehmen und welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Was macht Ihr bei einer Zunahme der Schmerzen durch einen Schub oder einer anderen Verschlechterung. Ich hoffe das es Antworten auf meine Fragen gibt und
    wünsche ein schönes Pfingstfest.
    frankemil

  2. #2
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    Schade das sich keiner antwortet.
    gestern habe ich die nächste Medikamentenumstellung abgebrochen. Das neue Opiat Plexia hatte mir die gleichen Schwierigkeiten bereitet. Hatte starke Entzugserscheinungen, Schmerzspektrum wurde überhaupt nicht abgedeckt und das schlimmste sind die starken Atembeschwerden. Meine Atmung wurde immer flacher und natürlich der Schmerzdoc nicht erreichbar. Habe mit dem Gedanken gespielt in die Notaufnahme zugehen, aber mich entschlossen auf mein altes Opiat zurück zuwechseln. Nun ist die Atmung wieder ok und die Schmerzen werden besser. Nun muß sich alles erst wieder normalisieren. Werde von weiteren Umstellungsversuchen absehen und dieses dem Schmerzdoc beibringen.
    frankemil

  3. #3
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    Hallo Frankemil,
    habe zwar keine Erfahrung mit Opiaten, kann dir aber dennoch gut nach empfinden wie es dir gehen muss
    Hoffe für dich, dass es dir weiterhin "besser" mit der alten Mediaktion geht,
    Alles Gute!
    lg aus Österreich
    Berti

  4. #4
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    Hallo frankemil

    Dein Bericht erinnert mich an meine Anfangszeit mit dem Bechterew. Damals versuchten die Ärzte mit allem was es gibt die Schmerzzustände irgendwie in den Griff zu bekommen. Allerdings war das vor 20 Jahren. Schlussendlich wurde ich „invalidisiert“ und erhielt (im Alter von 55 Jahren) eine 100% Rente. Das ganze Prozedere und die Umstände dazu - ein Albtraum!

    Wenn ich heute ein Schmerzschub habe, greife ich in die Notfallkiste: Tramal, Vilan, Temgesic.

    Temgesic fährt mir ein wie ein „Schuss“, unmittelbar nach der Einnahme muss ich mich am Waschbecken festhalten, würde sonst umkippen. Und wenn ich mich dann noch übergebe war die ganze Übung für die Katz.
    Tramal wirkt gut und schnell, 3-4 mal im Tag je 30 Tropfen, wird mir aber oft übel.
    Vilan wirkt gut, ideal sind die Suppositoriums weil die „bleiben“, lol. Nach ein paar Minuten beginnt der Magen zu rumoren, etwas essen und Ruhe herrscht.

    Diese Medis wirken dämpfend auf starke Schmerzen, dämpfen aber auch den Wahrnehmungssinn. Autofahren oder treppensteigen problematisch. Die Schmerzen spürt man immer noch, sie tun einem aber nicht mehr so weh - sorry, kann das nicht anders erklären... der dabei empfundene leicht euphorische Zustand ist ganz angenehm.

    Ein spezieller Schmerz-Arzt hatte ich noch nie. Dafür ein verständnisvoller Hausarzt der meine Probleme versteht und meistens finden wir zusammen eine sinnvolle Lösung!

    Gruss aus dem Berner Oberland - Werner

  5. #5
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    Danke, Berti für die aufmunternden Worte.
    Hallo Werner,
    den Anfang der Bechtizeit kenne ich gut und ich bin mit 59 in Rente geschickt worden. In der Zeit habe ich alle TNF-Blocker durch und nichts hat geholfen. Habe mich auf die zeit gefreud wo der Bechti ausgebrannt ist, da ja dann man keine Schmerzen mehr haben soll. Leider ein Irrtum, da laut Aussage der CA in der Rheumaklinik dieses nicht immer zutrifft. Bei mir wird seid 2017 nicht mehr der Bechti behandelt, sondern nur noch die Schmerzen auf Grund der Veränderungen durch den Bechti. Ich bin austherapiert und ohne starke Schmerzmittel komme ich nicht um die Runden. Meine Schmerzen sind ständig vorhanden und in unterschiedlichen Schmerzschüben. Man hatte mir gesagt das sich dieses noch weiter verschlechtern wird. Ein Notfallmittel habe ich überhaupt nicht mehr. Steigere ich mein Opiat, schläft mein Darm noch fester ein und habe damit das nächste Problem. Bei meiner versuchten Umstellung auf ein anderes Opiat hat meine Atmung immer verrückt gespielt. Somit bin ich wieder beim gleichen Mittel gelandet. Ist ein schei........ Ringelspiel. Bin auch etwas enttäuscht vom Schmerzarzt. Viele Alternativen hatte er mir nicht angeboten. Wie ich sehe hast Du es auch nicht leicht und wünsche Dir viel schmerzfreie Zeit.
    Gruss frankemil

  6. #6
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    Ups, das Palexia ist aber ein rechter Hammer, stärker als morphinhaltige Schmerzmittel! Meine Erfahrung mit dieser Art Medis: Nach längerer Anwendung „gewöhnt“ sich der Körper an die dadurch bewirkte Dämpfung - und die Wirkung nimmt ab, verlangt nach mehr und mehr, ein Teufelskreis. Das Gehirn kann schlussendlich Schmerzzustände melden obwohl diese eigentlich kaum mehr vorhanden sind, ähnliches Symptom wie bei Phantomschmerzen.

    Seit 2 Jahren nehme ich keine „üblichen“ Bechterew-Medikamente mehr, insbesondere keine Schmerzmittel (Ausnahme bei seltenen Schüben). Der Grund hierzu ist die Bemerkung meines Chirurgen nach einem grösseren Eingriff. Meine Annahme dass ich wohl wieder einmal ein Nierenstein habe entpuppte sich als ein Verschluss des Harnleiters durch eine Tumorbildung zwischen Blase und Niere. Der Harnleiter musste mittels einer Boari-Plastik re-implantiert werden. Während der Nachbesprechung des Eingriffs mahnte mich der Chirurg über die wahrscheinlichen Nebenwirkungen meines jahrelangen Medikamentenkonsums. Seiner Meinung nach könnte der Krebs dadurch entstanden sein. Die „Entwöhnungszeit“ wurde von meinem Hausarzt überwacht. Schmerzen hatte und habe ich immer noch, es ist aber zum aushalten.

    Und dann - Bewegung, Bewegung, Bewegung. Selbsthilfegruppen besuche ich schon lange nicht mehr, für mich einfach unmöglich, das zieht mich psychisch runter und ich bin allergisch gegen die verd... farbigen Gummibänder. Ich bastle gerne am Haus und in der Umgebung, mache im Whirlpool (38 Grad) meine Dehnübungen und das hilft mir am meisten. Durch den Bechti sind ja die Sehnen- und Muskelansätze bei den Gelenken auch verknöchert und jede Bewegung reisst dann an diesen herum, das verursacht hauptsächlich die Schmerzzustände. Trotzdem resp. gerade darum muss der innere Schweinehund zur Bewegung überwunden werden, es hilft, leider nicht per sofort...

    Deine Darmprobleme kenne ich nur nach Eingriffen, nach jeder Operation mit Vollnarkose dauert das bei mir etwa 2 Wochen. Dass starke Schmerzmittel ähnliches hervorrufen können ist für mich gut nachvollziehbar! Hast du verknöcherte Rippengelenke? Ich kann mir deine Atemprobleme sonst nicht erklären!?!

    Hab eine gute Zeit! Gruss Werner

  7. #7
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    Mein Brustkorp ist versteift und dehnt sich nicht mehr. Dazu habe ich noch Asthma seid meiner Kindheit. Ohne Schmerzmittel geht überhaupt nichts mehr. Bin zur Zeit auf der Suche nach einem neuen Matratzensystem, da ich jeden Morgen mit starken Liegeschmerzen aufstehe. Das ist leider nicht einfach das richtige zu finden. Mit der Schmerzproblematik wird man leider von den Ärzten leider sehr alleine gelassen, aber irgendwie muß es ja weiter gehen.
    Grüße aus Sachsen
    Frank

  8. #8
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    Vor einiger Zeit fand ich MEIN Schlafsystem, mein viertes, es heisst AIRSLEEP. Das Beste!

  9. #9
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    Hallo Werner,
    habe mir mal Dein Schlafsystem angesehen. Es ist ja ein Schweiter Produkt. Ist es mit dem in Deutschland ähnlichen Produkt Luft-Schlafsystem SleepFlexxx vergleichbar? Ich werde mich erkundigen und es muß auch für eine elektrische Verstellung geeignet sein. Hat jetzt zwar nichts mit Schmerzmitteln zu tun, aber auch ein sehr interessantes Thema. Wie lange nutzt Du es schon.
    LG
    Frank

  10. #10
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    Frank, ja ein Schweizer Produkt. Habe gerade mit Frau Jung (Besitzerin der AirSleep und der Marke Airlux) telefoniert. Es gibt in Deutschland dafür keine Händler, müsste also von dir evtl. importiert werden. SleepFlexxx ist ein Plagiat, also eine Art Kopie, mehr weiss ich darüber nicht.

    Mein Airsleep benutze ich seit einigen Jahren. Unterbau motorisch verstellbar, Funksteuerung. Innert drei Wochen hatte ich KEINE sakralen Schmerzen mehr, vorher jede Nacht wie auf einem Grillrost gelegen! Die Matratze wirkt wie ein Antidekubitus-System, braucht aber dazu keinen Motor und ist trotzdem stufenlos in der Härte einstellbar...

  11. #11
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    Danke Werner CH für Deine Rückantwort.

    Mir geht es Heute Schmerztechnisch sehr schlecht. Habe Probleme im BWS/Rippenbereich und meine Schmerzmittel decken diese nicht ab. Morgen muß ich mir ein neues Rezept für das Opiat holen und werde den Schmerzdoc meine momentane Situation schildern. Ich hoffe er reagiert darauf.

    Ich hatte gehofft auf eine größere Reaktion auf mein Thema bezüglich der starken Schmerzmittel. Gibt es keinen oder keine die starke Schmerzmittel einnehmen muß um die Beschwerden in den Griff zubekommen. Das kann ich mir nicht vorstellen.
    Wünsche noch einen schönen Restsonntag
    frankemil

  12. #12
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    Mir fällt noch etwas ein das dir vielleicht auch generell helfen könnte: Vor langer Zeit verschrieb mir der Arzt ein Antidepressivum mit der Erklärung dass er mir damit keine Depression attestieren wolle, es sei aber bekannt, dass diese auch als Begleiterscheinung eine Dämpfung der Schmerzempfindlichkeit bewirken. Dadurch kann auch der Medi-Konsum reduziert werden und man fühle sich allgemein besser... es stimmt!

    Zur Zeit heisst das Ding „Venlafaxin Spirig HC, retard. Am Morgen eine Kapsel. Gehört zur Gruppe der SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer). Und nicht vergessen: Magenschoner
    zu allem!

    Frag doch dein Schmerzonkel was er davon halte.

    Toi toi toi - mit den besten Wünschen - Werner

  13. #13
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    Hallo zusammen,

    nehme Oxycodon Retard und wenn mal arg kommt Oxycodon Akut. Nehme auch Cannabis und das hilft tatsächlich die Opioiddosis zu senken. Ich komme wenn gut läuft mit 40mg hin, vorher 90mg.

    Verstopfung habe ich keine großen Probleme, denke das es die Dosis macht. Aber vielleicht wäre @frankemil ein Buprenorphin Schmerzpflaster, glaube Handelsname Norspan oder so ähnlich eine Option. Kurios finde ich das man mit dem Opioid auch Opoidabhängigkeit behandelt. Es soll neben Oxycodon die wenigstens Nebenwirkungen haben.

    VG
    Oliver

  14. #14
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    Hallo,

    gibts vielleicht doch nicht soviel Bechtis die zu Mittel auf BTM Rezept zurückgreifen müsste, hätte gerne Erfahrungen zum Einsatz von Pflastern gelesen oder werden Opioide so selten beim MB verschrieben. Kenne auch welche denen reicht ne Paracetamol aus.

    VG
    Oliver

  15. #15
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    Hallo,
    möchte mich nach längerer Zeit zurück melden. Habe einen etwas herben Rückschlag erlitten und mir geht es schlechter wie vor meinen beginn des Themas. Lag mit einer schweren Gürtelrose über 14Tage in der Klinik. Die Gürtelrose hatte meine linke Hälfte befallen und leider auch mein Gehirn. Meinen Bechti hat es gefreud und hat sein übriges dazu getan. Mit meiner Schmerzproblematik bin ich somit keinen Schritt weiter. Mein Immunsystem wurde runtergefahren damit die Hirnblutschranke überwunden werden kann und das Medikament im Gehirn den Befall bekämpfen kann. Habe mein Schmerzmittel weiter bekommen und wurde wegen der Nervenschmerzen auf Pregapalin umgestellt. Mein brennender Schmerz ist somit fast weg. MTX ist für 3 Monate abgesetzt worden. In der Klinik wollte man mir auch Gehirnwasser entnehmen. meine Ärztin hatte wegen der versteiften Wirbelsäule bedenken, aber eine motivierte Anesthesistin hattes probiert. Vor lauter Verköcherungen gab es keinen Erfolg und ich muste ihr sagen das sie aufhören soll. Nun möchte ich eine Frage in die Rund werfen zur MTX -Einnahme. Da ich fast kompl. versteift bin, will ich eigentlich nicht wieder damit anfangen. Mein Rheumadoc sieht es anders. Wie würdet Ihr euch verhalten? Das Mittel fährt ja wieder die Abwehrkräfte nach unten. Das möchte ich nicht und meine Hausärztin stimmt mir zu, aber sagt das sie sich raushält.
    Bei den Schmerzmittel möchte ich, wenn ich wieder richtig auf den Beinen bin, eine Umstellung auf mein altes Medikament Tilidin Redart versuchen. Die Hauptschmerzen sind eigendlich Nervenschmerzen die durch die Verknöcherungen kommen. Dieses möchte ich aber Stationär machen. Bei der Umstellung auf ein anders Mittel durch meinen Schmerzdoc, habe ich gemerkt wenn es Probleme gibt ist entweder Wochenende oder keine Sprechstunde.
    Ich finde es auch Schade das sich keine Bechtis gemeldet haben die Mittel auf BTM Rezepte bekommen.
    Viele Grüße
    frankemil

  16. #16
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    Hallo Frankemil,

    ich sehe das ähnlich wie deine Hausärztin: du brauchst dein Immunsystem und ich sehe nicht den Sinn einer MTX Einnahme wenn dein Bechterew eh ausgebrannt ist und die Schmerzen die Folgen der Verknöcherungen sind... Was anderes wäre es wenn da immer noch Entzündungen sind die neben den Verknöcherungen Ärger machen. Hattest du in letzter Zeit mal ein MRT in dem noch Entzündungen zu sehen waren? Oder ist der CRP erhöht?

    Zu deinem Schmerzmittelproblem kann ich dir leider nicht viel helfen auch wenn ich schon Oxycodon und ähnliches genommen habe. Ich habe das aber ohne Nebenwirkungen vertragen und es hat in niedriger Dosierung gewirkt. Ich weiß nur dass ich immer noch Novaminsulfon da hatte und dass ich das auch zusätzlich genommen habe wenn das Opioid nicht gereicht hat.

    MTX hatte ich da auch dabei und das nehme ich immer noch aber Opioide habe ich schon lange nicht mehr gebraucht. Die Blocker darf ich nicht.

    Am Mittwoch habe ich aber Termin bei der Rheumatologin und weil meine Sehnenansätze immer schlimmer werden soll ich da auf Xeljanz eingestellt werden, ein ganz neuer Wirkmechanismus und als Tablette zu nehmen. Deswegen ist das schnell wieder aus dem Körper draußen wenn man es nicht verträgt. Ich werde dann berichten... aber im Endeffekt greift auch Xeljanz ins Immunsystem ein...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  17. #17
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    247
    Hallo,
    kurze Info zu MTX vom Bechterw-UpDate in Kassel.

    Herr Prof. Kellner sage dazu, dass für MTX bei Bechterew überhaupt keine Indikation besteht.

    Eigentlich sinnlos sich damit voll zu stopfen.

    Charmanten Abend
    Carsten

    Z U A L T U M J U N G Z U S T E R B E N ! ! ! ! ! ! ! !




    BE EXCELLENT TO YOURSELF!



  18. #18
    Registriert seit
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    Hallo Carsten,

    das es sagt Professor Kellner schon länger und ich gebe ihm in so fern Recht dass es an der Wirbelsäule tatsächlich kaum hilft. Ich bekomme es wegen der Sehnenansätze und weil mein CRP damals, als ich angefangen habe bei 120 (soll <10) war. Dafür hilft es mir: der CRP ist zwischen 10 und 20. Nur bei den Sehnenansätzen lässt nach 14 Jahren die Wirkung immer mehr nach.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  19. #19
    Registriert seit
    10.2005
    Beiträge
    532
    Hallo Lydia,
    danke für Deine Zeilen. Die Aussage das ich ausgebrand bin oder austherapiert habe ich im vergangenem Jahr in der Klinik gesagt bekommen. Man hatte sich gezielt nochmals die MRT Bilder angesehen und ist zu der Aussage gekommen das keine entzündlichen Prozesse ablaufen. Die sichtbaren Endzündungen sind eine Folge durch die knöchernen Veränderungen der Wirbelsäule. Auf Grund dieser Feststellung wurden die Medikamente wie Prednisolon und Biologika abgesetzt. Somit könnte ich auch auf das MTX verzichten und meinem Immunsystem etwas gutes tun. Beim Schmerzmittel habe ich eben Pech das mein Körper so mit dem Darm reagiere. Dieses belastet mich sehr. Werde versuchen ein anderes Medikament zubekommen. Das Problem mit den Sehnenansetzen kenne ich auch und wünsche Dir gute Besserung.
    Liebe Grüße
    Frank

    PS.: Schade das es in nächsten Jahr dieses Forum nicht mehr gibt- Laut Bechterew Journal Nr.158

  20. #20
    Registriert seit
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    186
    Hallo,

    Ich habe MTX aus einem anderen Grund fast 1Jahr bekommen. Dem "Grund" hat es nicht geholfen. Aber ich konnte länger Sitzen, besser Schlafen, hatte weniger Schmerzen. Jetzt fangen Knie, Bakerzyste und Schulter, Rotatorenmanschette Probleme zu machen. Kann wieder nur kurz Sitzen schlechter Schlafen, Schmerzen sind stärker geworden, die Morgensteife ist zurück auch nach Sitzen länger 20 Minuten. Das MTX habe ich abgesetzt um Untersuchungsergebnisse nicht zu verfälschen. Wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind bin ich am Überlegen mir MTX wieder verschreiben zu lassen. Anhand der Blutwere ist nur Ausgesagt worden dass mein Immunsystem nicht "Rundläuft, hat es aber nichts konkretem zuordnen können.

    Hartmut

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