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  1. #1
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    News & Stories zu MB aus dem WWW

    Hallo

    Habe einen "Google Alert" zu "Morbus Bechterew" geschaltet. Da kommt so Allerlei herein im Zusammenhang eben mit der Krankheit. Werde das mal hier übertragen:



  2. #2
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    ..aus Salzburg at

    Auf den Wegen des Lichts[02.10.2008]

    Ausstellung "Wege des Lichts" von Erich Huber im Salzburger Landtag

    Zur Buchpräsentation und Ausstellung "Wege des Lichts" lädt Landtagspräsident Johann Holztrattner am Mittwoch, 8. Oktober, 18.00 Uhr, in den Sitzungssaal des Landtages im Salzburger Chiemseehof ein. Im Mittelpunkt stehen Gedichte und Gedanken sowie Öl- und Acrylbilder und Mischtechniken des Salzburger Künstlers Erich Huber. Darüber hinaus stellt der Künstler sein jüngstes Buch mit gleichnamigem Titel vor.
    Erich Huber schaffte es, seine Krankheit Morbus Bechterew anzunehmen und aus einer starken Hoffnung heraus neue Perspektiven in diesem Leid zu finden. In Phasen besessenen Arbeitens entstanden bis zu 400 Bilder im Jahr. Das Hauptanliegen seiner Bilder ist, eine positive Weltsicht zu transportieren. Die klaren, leuchtenden und warmen Töne seiner Bilder drücken Hoffnung und Freude für die "Wege des Lichts" aus.
    Erich Huber, geboren und wohnhaft in Salzburg, ist ausgebildeter Grafiker und Korrektor beziehungsweise Lektor. Seit mehr als 20 Jahren ist er als freischaffender Künstler in Salzburg tätig. Aufgrund der unheilbar rheumatischen Krankheit begann Huber zu malen und zu schreiben. Inzwischen gilt er als international anerkannter Künstler. Erich Huber leitet Aquarell-, Acryl- und Ölmalkurse in Stadt und Land Salzburg und engagiert sich in zahlreichen Aktionen und Bilderversteigerungen für karitative Zwecke. Seit 1989 ist er Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs und des Salzburger Kunstvereins. Bisher wurden von Erich Huber sechs "Kunstbücher" und unzählige Kunstkarten, einige Kunstkalender sowie CD-Covers veröffentlicht und Weinetiketten gestaltet. Seine Bilder wurden bei mehr als 100 Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Auch als Literat ist Erich Huber bekannt.
    Nach der Begrüßung durch Landtagspräsident Holztrattner werden der Schriftsteller Walter Müller und die ORF-Journalistin Brigitte Trnka die Laudatio halten. Müller schrieb auch das Vorwort zum Buch "Wege des Lichts". Anschließend wird die Ausstellung durch Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller eröffnet. Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgen die Salzburgerin Sabine Weiskirchner (Violine), die Südafrikanerin Shelley-Anne Harrisberg (Cello) und Theodor Burkali aus Ungarn (Klarinette). M198-54



  3. #3
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    ..aus Rp-online

    [
    Kreis Kleve (RP) Morbus Bechterew ist eine rheumatische Erkrankung, die die Betroffenen den Rücken beugen und versteifen lässt. In Straelen gibt es eine Selbsthilfegruppe, die vor allem durch Bewegungsangebote die Symptome mildert.
    Meist fängt es mit einfachen Rückenschmerzen an. Dann treten gelegentlich Fersenschmerzen, Husten oder ein rotes Auge, die Regenbogenhautentzündung, auf. Doch es gibt keinen Krankheitsverlauf ein zweites Mal, sowohl die Ausprägung als auch die Symptome sind bei Morbus Bechterew-Betroffenen sehr verschieden.
    Morbus Bechterew ist eine rheumatische Erkrankung. Die charakteristischen Rückenschmerzen treten meist nachts und am frühen Morgen auf. Sie führt im schlimmsten Fall zu einer nach vorn gebeugten Versteifung des Körpers und einer Verknöcherung der Wirbelsäule. „Man kann die Versteifung nicht aufhalten, man kann sie nur in eine günstigere Lage bringen“, weiß Ulla Schrawen.
    Ihr Mann erkrankte vor etwa 30 Jahren an Morbus Bechterew. Ende 1990 entschied sich Paul Schrawen mit acht weiteren Betroffenen, eine Selbsthilfegruppe in Straelen zu gründen. „Das Einzige, das wirklich hilft, ist Bewegung“, wissen Paul und Ulla Schrawen, die als Übungsleiter der Selbsthilfegruppe tätig sind.
    Versteifung der Wirbelsäule
    Zwei bis drei Mal in der Woche gibt es Bewegungsangebote: Gymnastik und Wassergymnastik. Mittlerweile gehören der Gruppe 80 Mitglieder an, auch Menschen mit anderen Wirbelsäulenerkrankungen nutzen das Angebot. Denn die Morbus Bechterew Selbsthilfegruppe ist eine anerkannte Reha-Sportgruppe, zertifiziert durch den Behindertensportverband NW.
    Doch auch andere Aktivitäten plant die Gruppe regelmäßig. Ausflüge in Kurorte, Tagesfahrten oder Grillabende werden mit den Familien der Betroffenen veranstaltet. Natürlich gebe es auch Gesprächsrunden und Fachvorträge von Ärzten und Experten, doch diese stünden nicht im Vordergrund. „Es geht vielmehr um Sport und Spaß, damit nicht immer nur die Krankheit im Mittelpunkt steht“, erklärt Ulla Schrawen.
    Unterstützung
    Dass sich die Teilnehmer dennoch austauschen und einander Ratschläge geben können, sei durch die Gymnastiktreffen gesichert. „Vor, während und nach den Stunden nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit, sich gegenseitig zu unterstützen“, weiß Schrawen.
    Zum ersten Mal tritt Morbus Bechterew meist bei jungen Erwachsenen, zwischen 20 und 30 Jahren, auf. So unterschiedlich der Krankheitsverlauf bei den Betroffenen auch sein mag, unter der Isolation leiden sie alle gleichermaßen. „Das ist so schnell passiert, weil man durch die Krankheit schon eingeschränkt ist.“ Zwar gebe es durchaus gute Tage, „an denen könnte man Chachacha tanzen“. Doch die Entwicklung ist nicht vorhersehbar, betont Schrawen: „Am nächsten Tag kann man schon wieder völlig daneben hängen



  4. #4
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    ..aus greifswald-netz

    Greifswald: Uniklinikum lädt zum Patientenforum ein
    (Uni-Klinikum Greifswald)
    Patientenforum zum Welt-Rheumatag 2008
    Sonnabend, 11. Oktober 2008 – 10:00 bis 17:00 Uhr
    Uniklinikum Greifswald, Ferdinand-Sauerbruch-Straße (Eingang Klinikum), Hörsaal Nord
    10:00 Uhr Begrüßung
    10:30 Uhr Vorträge I
    Erblichkeit von Rheumatoider Arthritis/Ernährung und Nahrungsergänzung bei Rheuma
    11:30 Uhr Beginn Workshops
    12:30 Uhr Mittagspause
    13:30 Uhr Vorträge II
    Rheumatische Augenerkrankung/Die rheumatische Hand
    THEMEN in den Workshops
    Rheuma-Frühsprechstunde - Aktuelle Trends in der Kinderrheumatologie - Ernährung und Nahrungsergänzung - Teststation: Lungenfunktion „Wie fit bin ich trotz …?“ - Orthopädie (Knochendichtemessung, Ganganalyse) und Handchirurgie - Osteoporose (Knochenschwund) *Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich einen ziehenden, reißenden Schmerz. Heute vereint die Bezeichnung alle Krankheiten im Bereich des Bewegungsapparates wie beispielsweise Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur oder Sehnen, die nicht durch eine Verletzung oder durch tumoröse Veränderungen hervorgerufen worden sind. „Rheuma“ ist damit keine Diagnose im engeren Sinne, auch keine einheitliche Krankheit. Vielmehr fallen unter den Oberbegriff „Rheuma“ etwa 450 einzelne Erkrankungen, die sich zum Teil ähneln, die aber zum Teil in ihrer Ursache, der Art ihrer Symptome, aber auch in ihrem Verlauf, in ihrer Behandlung und in ihren Folgen auch völlig unterschiedlich sind.
    Rheumatische Erkrankungen beschränken sich zudem nicht allein auf den Bewegungsapparat. Da „Rheuma“ eine Erkrankung von Bindegewebsstrukturen ist und Bindegewebe praktisch überall im Körper vorhanden ist, können fast alle Organe im Körper bei einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung beteiligt sein. Zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zählen viele Erkrankungen, die eine Entzündung an den Gelenken oder am Bindegewebe hervorrufen. Zu dieser Gruppe von Erkrankungen gehören beispielsweise die rheumatoide Arthritis, rheumatisches Fieber, Morbus Bechterew und Psoriasis-Arthritis sowie Bindegewebsund
    Gefäßentzündungen.
    Der *Welt-Rheuma-Tag wurde erstmals 1996 von der Arthritis and Rheumatism International (ARI) ins Leben gerufen, der internationalen Vereinigung von Selbsthilfeverbänden Rheumabetroffener. Ziel ist es, die Anliegen rheumakranker Menschen an diesem Tag in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Der Welt-Rheuma- Tag (engl. world arthritis day) findet immer am 12. Oktober statt. Die Deutsche Rheuma-Liga hat den Jahrestag in Deutschland erstmals 2005 eingeführt und begeht den 12. Oktober seitdem stets mit einem besonderen Motto und Kampagnenschwerpunkt.



  5. #5
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    Hallo Soltar,
    danke dir herzlich für diese Info und deine Mühe.
    Habe auch den Weg des Lichtes für mich entdeckt und muß sagen
    seit dem sehe ich diese Krankheit mit anderen Augen.
    Alles Liebe
    Anka
    Nur eigene Erfahrungen lassen uns alles verstehen

  6. #6
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    Hallo Anka

    Gerne! Werde dieses Thema auch noch fortführen, wenn wieder was "reinkommt".

    Wie sieht denn für Dich der "Weg des Lichts" genau aus?? Beschreib mal...!?

    lg Soltar



  7. #7
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    ...aus Presseportal

    10.10.2008 | 09:10 Uhr
    ots.Audio: Sonntag ist Welt-Rheuma-Tag - Ärzteverbund MEDI Deutschland rät: Bei Knochen- und Muskelschmerzen zum Arzt gehen - Neue Therapien können bleibende Schäden verhindern

    Stuttgart (ots) -
    Anmoderation: Am Sonntag (12.10.) ist Welt-Rheuma-Tag. Rheuma - jeder kennt das Wort, aber viele wissen gar nicht, wie weit verbreitet die Krankheit in Deutschland ist. Oder besser: die Krankheiten. Denn Rheuma ist ein Oberbegriff für alle Erkrankungen, die Schmerzen am Bewegungsapparat auslösen, also an Knochen, Muskeln und Sehnen, ganz egal wo im Körper. Rheumatische Erkrankungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland, sagt Ekkehard Ruebsam-Simon, Hausarzt vom Ärzteverbund MEDI Deutschland.
    1. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon Das ist die Erkrankung, die an dritter Stelle aller Arbeitsunfähigkeiten und Behinderungen steht. 40 Milliarden Euro jährlich werden zurzeit für Krankheitsbehandlungen und Arbeitsausfälle für rheumatische Erkrankungen ausgegeben. (0:13)
    Und auch wenn zum Beispiel die 5 Millionen Arthrose-Patienten großteils über 60 Jahre alt sind, ist Rheuma keineswegs ausschließlich ein Problem von älteren Menschen. 150.000 Kinder leiden an rheumatischen Erkrankungen.
    2. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon Nein. Das können Kleinkinder sogar sein. Die haben erhebliche Schmerzen, entzündete Gelenke, Fieberschübe. Und was viele nicht wissen: Diese entzündlich-rheumatischen Erkrankungen können auch andere Organsysteme betreffen. (0:11)
    Zum Beispiel das Herz oder die Nieren. Schon allein das zeigt: die entzündlichen Rheuma-Erkrankungen sind die gefährlichste Form, so der MEDI-Experte.
    3. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon Bekannt ist die chronische Polyarthritis, die Bechterew'sche Erkrankung. Und bei diesen Erkrankungen - die verschlingen auch die Mehrzahl der Kosten - da gibt es inzwischen rasante Fortschritte durch die Biomedizin. (0:12)
    So genannte "Biologicals", also Medikamente auf Antikörper-Basis bringen in vielen Fällen eine deutliche Linderung der Schmerzen und verkürzen die Dauer der Erkrankung. Voraussetzung ist allerdings - wie bei so vielen anderen Krankheiten auch -, dass das entzündliche Rheuma früh genug erkannt wird.
    4. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon Es sieht so aus, dass in den ersten Jahren einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung Schäden entstehen, die sich nicht mehr wieder gut machen lassen. Und durch die neuen Therapien kann das verhindert werden. (0:10)
    Deshalb der Rat von Hausarzt Ekkehard Ruebsam-Simon für Schmerzpatienten:
    5. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon Sofort zum Arzt gehen, klären lassen: Handelt es sich um einen banalen Rückenschmerz oder um einen Muskelschmerz, oder ist es eine der Krankheiten, die zur Invalidität führen können. (0:11)
    Denn dann können moderne Therapien helfen, wenn sie rechtzeitig eingesetzt werden. Allerdings, so beklagt der MEDI-Arzt, tritt auch hier die Budgetierung durch die Krankenkassen auf die Bremse; oftmals werde dadurch die Therapie behindert oder eingeschränkt. Die Budgetierung ist eine von der Politik vorgegebene Einschränkung, deshalb müssen die Patienten bei den Spezialisten oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen.
    Abmoderation: Ekkehard Ruebsam-Simon, Hausarzt vom Ärzteverbund MEDI Deutschland, zum Welt-Rheuma-Tag am Sonntag (12.10.).



  8. #8
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    ...aus kurier at

    Der fatale Angriff auf die Gelenke


    • kurier /freizeitundgesundheit/gesundheit/
    Bis zu 160.000 Österreicher leiden an Entzündungs-Rheuma. Viele waren trotz ihrer Beschwerden noch nie beim Arzt. Frühe Diagnose ist aber entscheidend.

    Frauen erkranken dreimal häufiger an rheumatoider Arthritis als Männer.
    Rheuma, na ja. Das ist ja nichts Tragisches." – Mit solchen Äußerungen ist Daniela Loisl von der Österreichischen Rheumaliga immer wieder konfrontiert: "Dass es sich um schwere chronische Erkrankungen handelt, ist wenigen bewusst."

    Für 90 Prozent der rheumatischen Schmerzen sind (altersbedingte) Abnützungserscheinungen (z.B. Bandscheibenschäden, Knie-Arthrosen) die Ursache. Ein künstlicher Gelenksersatz – Knie, Hüfte – ist hier eine Therapiemöglichkeit.

    Anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am Sonntag will die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie (ÖGR) aber besonders auf die kleinere Gruppe der chronisch-entzündlichen Gelenkserkrankungen – wie etwa die rheumatoide Arthritis – aufmerksam machen: Von diesen sind fast zwei Prozent der Bevölkerung betroffen, vielfach junge Menschen.

    "Wird nicht frühzeitig behandelt, kann es zu Gelenkszerstörungen oder Bewegungseinschränkungen kommen", sagt Univ.-Prof. Winfried Graninger, ÖGR-Präsident und Rheumatologie-Chef der MedUni Graz. Bereits wenn ein Gelenk zwei bis drei Wochen geschwollen ist, sollte man zum Arzt. Allerdings: "Vielerorts fehlt es an Rheumatologen – niedergelassene Ärzte gibt es kaum", so Graninger: "Bis zu sechs Monate muss man auf Termine beim Facharzt warten." 50 Prozent der Betroffenen waren mit ihren Beschwerden noch nie in Behandlung.

    Bei 30 bis 40 Prozent der Patienten sei es möglich, mit modernen Medikamenten weitgehende Schmerzfreiheit zu erreichen. Diese Biologicals greifen ins Immunsystem ein und blockieren Substanzen, die die Entzündung vorantreiben. Allerdings sprechen auf die bisherigen Präparate nur 70 Prozent der Patienten an: "2009 kommen neue Medikamente. Wir hoffen, dass wir damit wieder ein paar Prozent mehr Patienten bessere Lebensqualität ermöglichen können." Nebenwirkungen wie eine erhöhte Neigung zu Infektionen seien – bei gut aufgeklärten Patienten – leicht in den Griff zu bekommen.

    Laut der Linzer Rheumatologin Ulrike Stuby erkranken Frauen dreimal häufiger als Männer an rheumatoider Arthritis. Vom entzündlichen Rückenschmerz Morbus Bechterew sind dafür Männer dreimal so häufig betroffen.



  9. #9
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    Rotes Gesicht ..da sind wieder Links reingerutscht... (die vorher nicht da waren!)

    ..und ändern geht wieder mal nicht - Programmabbruch!

    Ein Fall für Mändli....*g ...nein - den Moderator...



  10. #10
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    ..von ifk

    Täglich Gymnastik bei Morbus Bechterew

    Expertentipps zum Welt-Rheumatag am 12. Oktober 2008


    Bochum, 7. Oktober 2008. Eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie ergibt, dass die Arbeitsunfähigkeit sich durch Rheuma um das Fünffache erhöht: Im ersten Jahr nach der Diagnose haben Männer durchschnittlich elf krankheitsbedingte Fehltage und Frauen acht. Bei längerer Krankheitsdauer steigt die Anzahl jedoch dramatisch an und kann mehr als acht Wochen im Jahr betragen. So auch bei Morbus Bechterew, einer entzündlichen Rheuma-Erkrankung der Gelenke mit fortschreitender Verknöcherung. Ungefähr eine Million Betroffen quälen in Deutschland starke Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen. „Da Morbus Bechterew bisher nicht heilbar ist, muss eine Therapie darauf abzielen, die Beweglichkeit des Patienten möglichst lange zu erhalten“, erklärt Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober 2008. Krankengymnastische Übungen sind wichtigster Bestandteil der Therapie: Betroffene sollten täglich spezielle Bewegungs*übungen durchführen – und zwar ihr Leben lang.
    Für Morbus Bechterew gibt es eine genetische Veranlagung. Ausgelöst wird die Krankheit aber vermutlich durch eine bakterielle Infektion. Die Erkrankung ruft schmerzhafte Entzündungen der Gelenke hervor, meist an Wirbelsäule, Hüfte und Schultern. Sie führt schließlich zu einer Versteifung, Verknöcherung und Brustkorbstarre in nach vorne geneigter Haltung. Um dem entgegenzuwirken, zählen aktive Bewegungsübungen in jedem Krankheitsstadium zu den wichtigsten Behandlungsmaßnahmen. „Betroffenen ist zu empfehlen, eine spezielle Gymnastik unter Anleitung beim Physiotherapeuten zu erlernen und dann zu Hause konsequent zweimal täglich durchzuführen“, so Ute Repschläger. „Somit können ernsthafte Verkrümmungen in den meisten Fällen vermieden werden“. Die Bechterew-Behandlung beim Physiotherapeuten zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, entzündete Strukturen zu entlasten und die Mobilität zu erhalten. Dies geschieht durch aktive Bewegung aller Gelenke, z. B. durch Übungen im warmen Bewegungsbad. Zudem wird der Therapeut eine aufrechte Körperhaltung erarbeiten und wirbelsäulenschonendes Verhalten schulen.
    Für eine verbesserte Ausdauer und Muskelaktivität kann unterstützend beispielsweise Nordic Walking oder Aquajogging eingesetzt werden. „Auch Kälte- oder Wärme*therapien sind bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen hilfreich, besonders bei akuten Schmerzschüben“, so Ute Repschläger. Wärme mildert die Steifheit, weil sie die Durchblutung fördert, Kälte wirkt entzündungsmildernd. Konkret wendet der Therapeut unter anderem Eispackungen oder wärmende Fangopackungen an. Besonders wichtig ist eine begleitende Atemtherapie. Da Bechterew-Patienten durch die zunehmende Versteifung des Brustkorbs häufig aus dem Bauch atmen, beugt die Atemtherapie Herz-Kreislauf-Schwächen und einem Lungenemphysem vor, die durch verminderte Brustatmung ausgelöst werden können.
    Bechterew-Patienten müssen lebenslang auf genügend Bewegung achten, um für eine aufrechte Haltung zu kämpfen. Zusätzlich zu den täglichen, speziellen Bewegungsübungen ist Sport die beste Möglichkeit, eine stützende Muskulatur aufzubauen, den Kreislauf zu stabilisieren und die Atemkapazität zu verbessern. Bei Morbus Bechterew zu empfehlen sind z. B. Schwimmen oder Skilanglauf, da hierbei ohne größere Erschütterung alle Muskeln und Gelenke beansprucht werden.


    ...jaja - tönt immer alles so gut.



  11. #11
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    Christa Reinig - Ich träume von meiner Verkommenheit

    Wie erst jetzt bekannt wurde, ist die Schriftstellerin Christa Reinig am 30. September im Alter von 82 Jahren in München verstorben. Sie galt als "rebellische Selbstdenkerin".
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    Schwarzer Humor als Lebenselixier prägte noch ihr letztes Buch. „Exzentrische Anatomie“ lautete der Untertitel von Christa Reinigs philosophischen Betrachtungen "Das Gelbe vom Himmel". Sie waren 2006 in der Düsseldorfer Eremitenpresse erschienen. Ein schwerer Treppensturz hatte 1971 Christa Reinigs Bechterew-Leiden verschlimmert, so dass sie mit einer schmalen Schwerbehinderten-Rente auskommen musste.

    Die künstlerische Aktivität der laut Karl Krolow "rigorosen Dichterin" blieb dennoch ungebrochen. Seit Anfang des Jahres wurde sie in einem Münchner Pflegeheim der Diakonie betreut. Dort ist Christa Reinig, wie erst jetzt bekannt wurde, am 30. September im Alter von 82 Jahren gestorben. Ebenfalls in V. O. Stomps’ legendärer Eremiten-Presse hatte sie bereits 1970 "Das große Bechterew-Tantra" zur grimmigen Anbetung freigegeben – immer noch das starke schnoddrige Talent, das einst Bertolt Brecht erkannt und ermutigt hatte.

    Bildungsideal erhielt Publikationsverbot

    Ende der vierziger Jahre debütierte die am 6. August 1926 geborene Berlinerin in der satirischen DDR-Zeitschrift "Ulenspiegel". Mit der "Ballade vom blutigen Bomme", die Walter Höllerer in seiner Anthologie "Transit" vorstellte, machte sie 1956 auch im Westen auf sich aufmerksam.

    In der DDR erhielt sie daraufhin Publikationsverbot. Dabei stellte die Tochter einer ledigen Aufwartefrau ein Bildungsideal ihres Staates dar; an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät holte sie das Abitur nach. Sie studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Humboldt-Universität und ging ans Märkische Museum in Berlin.

    Schon früh hatte die rebellische "Selbstdenkerin“ Christa Reinig Kontakte in den Westen geknüpft und sich den "ruhelosen Dichtern der Zukunftssachlichkeit" in West-Berlin angeschlossen. 1960 erschien bei S. Fischer in Frankfurt ihr Gedichtband "Finisterre", dann die Erzählung "Der Traum meiner Verkommenheit", wie sich Lyrik und Prosa bei Reinig ohnehin produktiv durchdrangen.

    Vom Literaturbetrieb marginalisiert

    Als ihr 1964 der Bremer Literaturpreis verliehen wurde, blieb sie im Westen und ließ sich in München nieder. Der allegorisch-metaphorische Charakter ihrer Literatur zeigte sich in "Drei Schiffe" oder "Orion trat aus dem Haus. Neue Sternbilder". 1969 erhielt sie für ihre "Schwabinger Marterln. Freche Grabsprüche für Huren, Gammler und Poeten" den Tukan-Preis der Stadt.

    Als Schriftstellerin von Rang, die sich offen dazu bekannte, Frauen zu lieben, stellte Christa Reinig eine Ausnahme dar; der Literaturbetrieb reagierte allzu oft mit Sensationslust und Marginalisierung. Wie eine groteske Speerspitze des Feminismus wirkt heute noch ihr Roman "Die Entmannung" von 1976. Als sie 1999 den Brandenburgischen Literaturpreis erhielt, war es bereits sehr still um sie geworden. Christa Reinigs Stimme, ihr auf vertrackte Weise lebensbejahender Sarkasmus, werden fehlen: "Die leute leben / ohne uns / und wir zerbrechen / uns den Kopf."

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.10.2008)



  12. #12
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    Hallo Soltar,
    danke dir für deine Mühe, lese es sehr gerne, schon Interessante Themen.

    Mein Weg ins Licht habe ich durch Spiritualität gefunden, mit Energien
    und Einweihunggen die ich bekommen habe.
    Da geht es auch um Verarbeitung des Alten von Kindheit an, der Weg ist lang, Mühevoll aber sehr effizient.

    Seit Jahren beschäftige ich mich damit und arbeite damit, mir hilft es sehr mit dem MB Umzuggen da ich schon 30Jahren mit ihm verheiratet bin grinslach...auf jeden Fall ist diese Verbindung bis zum Ende.

    Es geht dabei um die Göttliche Energie und Reinigung des Körpers
    mit Ihr, auch Linderung von Beschwerden, ohne hätte ich schon lange aufgegeben.
    Alles Liebe
    Anka
    Nur eigene Erfahrungen lassen uns alles verstehen

  13. #13
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    Hallo Anka

    Soso - Du willst mit ihm weitergehen... Ich wollte mich schon lange trennen - aber er zeigt sich hartnäckig!

    Ja mit so Energien und Licht - ist sicher gut. Bloss wie das alles genau aussehen soll.....und ob das gegen den Bechterew wirklich hilft....

    Mir bis jetzt nicht. Vielleicht kommts ja noch...

    lg Soltar



  14. #14
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    ..aus "literaturkritik"

    Papier ist ungeduldig

    Zum Tod der Schriftstellerin Christa Reinig

    Von Peter Mohr

    "Hört weg - ihr Helden / ich rede allein / für asoziale Elemente", heißt es in Christa Reinigs frühem Gedicht "Hört weg", mit dem sie schon in jungen Jahren ihre spätere Außenseiterstellung vorweg nahm. Als ihr 1999 der mit 20.000 DM dotierte Brandenburger Literaturpreis zugesprochen wurde, hat die Jury ihr dichterisches Werk als "mutige und einzigartige Zeugnisse souveräner poetischer Kompetenz" gepriesen.
    Christa Reinig, die am 6. August 1926 in Berlin als uneheliches Kind einer Putzfrau geboren wurde, gehörte stets zu den stillen Vertreterinnen ihrer Zunft. Weder kurzlebige literarische Moden noch politische Ereignisse konnten die Autorin beeinflussen. Sie blieb ihrem eigenen balladesken Stil treu und ließ sich auch nach ihrer Übersiedlung von der DDR in die Bundesrepublik - anlässlich des ihr 1964 verliehenen Bremer Literaturpreises - nicht zu einer Sozialismusschelte verleiten.
    In den 1960er-Jahren fand Christa Reinig, die auch als Übersetzerin russischer Literatur tätig war, die größte öffentliche Anerkennung. Sie erhielt das Villa Massimo-Stipendium (1965/66) und zwei Jahre später den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Dabei hatte die Autorin bereits seit Anfang der 50er-Jahre Gedichte und Prosa auch in der Bundesrepublik veröffentlicht - schon 1952 in der von Hans Bender herausgegebenen Zeitschrift "Akzente". Bücher wie "Der Traum meiner Verkommenheit" (1961), "Drei Schiffe" (1965) und "Schwalbe von Olano" (1969) fanden bei der Kritik teilweise begeisterte Zustimmung.
    In den 70er-Jahren avancierte Christa Reinig durch ihren Roman "Entmannung" (1976) zur häufig zitierten Vorkämpferin der Frauenbewegung. "Ausbrüche, Aufbrüche und Abbrüche" konstatierte Ulla Hahn als Charakteristika in ihrer Reinig-Laudatio 1993 anlässlich der Verleihung der Roswitha-Medaille.
    Doch viele dieser im Werk sich widerspiegelnden Zäsuren sind unfreiwilliger Natur und haben in der Vita der Autorin ihre Wurzeln. Die Bechterew'sche Krankheit (ein schmerzhaftes Wirbelsäulenleiden) führte nicht nur zu einer ständigen inneren Unruhe, sondern auch zu einem beinahe völligen Rückzug aus dem literarischen Leben.
    In den letzten Jahren ist es sehr still geworden um Christa Reinig, die einst nach dem Studium an der Humboldt-Universität als Kunsthistorikerin und Archivarin am Märkischen Museum in Ost-Berlin arbeitete. Lediglich ein schmales Bändchen mit philosophischen Betrachtungen ("Das Gelbe vom Himmel") hatte sie 2006 herausgebracht. Davor war 1999 in der Düsseldorfer Eremitenpresse der eindrucksvolle Erzählungsband "Simsalabim" in einer bibliophilen Ausgabe (mit Lithografien von Hans Ticha) erschienen. Doch die eigentliche Stärke Christa Reinigs liegt in ihren beinahe lakonischen, aber dennoch suggestiven Gedichten, die von einer eigentümlichen inneren Unruhe geprägt sind: "Einmal sein. / Einmal nicht sein. / Nicht Papier sein. / Papier ist ungeduldig. / Papier ist nicht Stein. / Stein ist Benommenheit."
    Bereits am 30. September ist die mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Schriftstellerin, die zuletzt in einem Hospiz in München gelebt hatte, im Alter von 82 Jahren gestorben.



  15. #15
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    .."abendblatt"..

    Schach: Morgen startet in Bonn die WM
    Kramnik gegen Anand: Nur einer bleibt König

    Bonn -
    Erstmals seit Wochen hatte Wladimir Kramnik am Sonnabendabend seine Schachbretter zur Seite gestellt und seine Computer heruntergefahren. Das alternative (Fernseh-)Programm aber stellte ihn nur teilweise zufrieden. Erst als in der Nacht zum Sonntag sein Freund Vitali Klitschko aus Samuel Peter den Titel des Box-Weltmeisters herausgeprügelt hatte, fühlte sich der 33 Jahre alte Russe halbwegs mit der zuvor erlittenen 1:2-Niederlage seiner Fußball-Nationalmannschaft gegen Deutschland, die er als "höchst unglücklich" empfand, versöhnt. Auch Viswanathan Anand (38) hatte im Bonner Hilton-Hotel mit seiner Frau Aruna dem freien Wochenende letztlich positive Aspekte abgewinnen können. "Die Börsen waren geschlossen. Das war endlich mal eine gute Nachricht", scherzte der Inder.
    Von morgen an glaubt er den Lauf der Welt wieder selbst beeinflussen zu können. Anand und Kramnik kämpfen in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn um die Krone des Schachs. Es ist der erste WM-Titelkampf in Deutschland seit 74 Jahren, und ein ganz besonderer. 15 Jahre nach der Spaltung der Schachwelt durch den ehemaligen Champion Garri Kasparow (45), der sich vor drei Jahren in die russische (Oppositions-)Politik verabschiedet hatte, wird es nach diesem Match wieder nur einen König geben. Zwölf Partien sind für das ultimative Ausleseverfahren der zwei noch amtierenden Weltmeister angesetzt. 750 000 Euro Börse erhält jeder, unabhängig vom Ergebnis.
    Bei ihrem einzigen gemeinsamen Termin vor dem ersten Zug am Dienstagnachmittag präsentierten sich Anand und Kramnik als Freude, deren Freundschaft für die nächsten zweieinhalb Wochen ruht. Seit ihrer vorerst letzten Partie im Januar im holländischen Wijk aan Zee, die remis endete, hatten sie kein Wort mehr miteinander gewechselt. Was sie an ihrem Konkurrenten nerve, wurden sie deshalb gefragt. "Nichts, außer dass er verdammt stark Schach spielt", antworteten beide und warfen sich ein herzhaftes Lächeln zu.
    Einen Favoriten gibt es nicht. Anand und Kramnik spielten 50-mal gegeneinander, Kramnik gewann sechs Partien, Anand vier. Bei Partien mit verkürzter Bedenkzeit, dem Schnellschach, liegt der Inder mit 15:7 vorn. Für Kramnik spricht seine größere Matcherfahrung, für Anand seine bessere Gesundheit. Kramnik leidet unter Morbus Bechterew, einer chronischen, entzündlich-rheumatischen Erkrankung. "Ich bin fit", gab er gestern Entwarnung.
    rg erschienen am 13. Oktober 2008



  16. #16
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    Osteoporose: Heilstollen für starke Knochen

    26.10.2008 | 18:11 | (Die Presse)
    Eine Radonkur im Gasteiner Stollen könnte bei Osteoporose helfen.
    Können Aufenthalte im Gasteiner Heilstollen Osteoporose vorbeugen oder bestehenden Knochenschwund lindern? Eine laufende Studie soll Antwort darauf geben. Herausgefunden hat man in einer bereits abgeschlossenen Untersuchung: Bei Patienten mit der entzündlichen Gelenkserkrankung Morbus Bechterew hatte die Radontherapie eindeutig positive Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel.


    „Bei vielen Bechterew-Patienten ist der Knochenstoffwechsel in Richtung vermehrten Abbaus verschoben, man spricht hier von sekundärer Osteoporose“, weiß Dr. Angelika Moder, wissenschaftliche Leiterin des Forschungsinstituts Gastein. Nach nur neun Einfahrten in den Heilstollen hatte sich dieses negative Verhältnis sehr deutlich zu Gunsten des Knochenaufbaus geändert.

    Auch Immunsystem profitiert

    Nun wolle man in weiteren Studien die Auswirkungen von Radon auf die Knochendichte direkt anschauen und die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit bei der Prävention und allgemeinen Behandlung von Osteoporose erforschen. „Es ist anzunehmen“, so die Molekularbiologin, „dass der Gasteiner Stollen positiv Effekte auf die Knochendichte respektive den Knochenaufbau hat.“
    Es ginge nun auch darum, zu untersuchen, auf welche Weise das passiert. „Wir wollen auch herausfinden, ob Radon direkt jene Zellen hemmt, die den Knochen abbauen oder ob das zum Beispiel über Hormone geschieht.“ Sicher sei heute schon: Das Immunsystem sei mit dem Knochensystem sehr stark verzahnt, „und auf das Immunsystem scheint die Stollen-Therapie eine positive Wirkung zu haben“. (cr)

    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.10.2008)



  17. #17
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    Hallo Soltar,
    ich will mit ihm nicht gehen wollte mich auch trennen, aber so wie du sagst er ist hartnäckig, die Trennung habe ich mit jemand anders leichter geschaft lach...
    Es ist echt so als ob man verheiratet ist mit ihm, der meckert ja auch oft grins...darfst auch kein falscher Schritt machen...zak hast schon wieder
    das gemeckert..lach..
    Der Weg des Lichts muss du dir vorstellen, als selbstFindung, Altes verarbeiten und diese Ruhe,Frieden und Liebe in sich finden, geht mit
    Vertrauen und Glauben.
    Meine jetzt nicht unbedingt Glaube in Religion,Kirche, sondern Einfach an
    Gott Vater,Mutter und Jesus als Meister und Lehrer.
    Alles Liebe
    Anka
    Nur eigene Erfahrungen lassen uns alles verstehen

  18. #18
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    Das ist ja hochinteressant, mein lieber Soltar,

    und erklärt nochmal die Zusammenhänge warum Bewegung nicht nur bei MB sondern auch bei Osteoporose das Mittel der Wahl ist. Auch Cortison als Mittel gegen MB ist absolut kontraindiziert, da es ja die Osteoporose fördert.
    Ärzten die Kortison bei MB verschreiben oder verabreichen gehört die Aprobation entzogen!

    Meine Meinung.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  19. #19
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    Hallo Anka & Uli

    Es ist gut, wenn man das kann mit dem Verarbeiten von negativen Erlebnissen z.B.. Einige können das leider auch nicht. Letztlich denke ich aber, dass "die Musik" nicht im Himmel spielt (ausser vielleicht Harvenklänge? ) sondern hier auf der Erde. Ich denke man kann lang gen Himmel beten, wenn man nicht hier unten einen "Weg findet"...

    Ja - das mit dem Heilstollen und der Osteoporose ist überraschend! Bis anhin war ich gegenüber dem Radonstollen doch eher skeptisch eingestellt, was nicht von ungefähr kam, denn ich hatte mal einen Bericht über mögliche Komplikationen bzw. Gefährdungen der Lunge gelesen durch die schwack radioaktiven Gase.

    Hm ja eben - Kortison. Ich hatte das vor vielen Jahren bei meiner Grossmutter miterleben müssen, damals hat man ja wohl noch unbedenklicher gehandelt mit der Abgabe damit. Sie hatte regelrechte Wirbelabbrüche. Das war wirklich schlimm.

    Gruss Soltar

    Gruss Soltar



  20. #20
    Registriert seit
    07.2008
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    1.216
    Allerdings gebe ich dir Recht Soltar, die Musik spielt hier, aber sie ist leichter zu hören, da ist schon die Bodenständigkeit wichtig.

    Was Cortison betrifft habe ich viel verschiedenes gelesen, ich soll auch jeden Tag 5mg nehmen, aber zur Zeit habe ich es weggelassen da ich Enbrel spritze und Antibiotikum nehmen muß finde ich es einfach zu viel.
    Habe mit Harninfektion zu kämpfen im Moment.
    Aber da ich auch Osteoporose habe werde ich mir das gut merken.

    Danke schön für die Info Material.
    Alles Liebe
    Anka
    Nur eigene Erfahrungen lassen uns alles verstehen

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