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Thema: Medikamente

  1. #1
    Dani83 ist offline Registrierter Benutzer
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    Unglücklich Medikamente

    Hallo....ich habe mal eine Frage. Ich leide seit ca. 3 Jahren an MB...habe als medikation Etoricoxib. Nur leider helfen die nicht mehr. Welche Medikamente bekommt ihr bei Schüben? Und wie vertragt ihr eure Medikamente? Meine Ärztin will mir nichts anderes aufschreiben weil ich viele Medikamente schlecht vertrage aber ich bin wegen der schmerzen total am verzweifeln. Hoffe auf eure Hilfe. LG Daniela

  2. #2
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    Hallo Daniela,

    wenn Du dauernd Schmerzen hast ist auch nicht gut. Bekommst Du außer dem COX2 noch eine Basistherapie, Enbrel & Co. ? Vielleicht auch einen Termin bei einem Schmerztherapeuten
    machen.Gibt etliche Möglichkeiten zu Schmerzlinderung, vertrag den ganzen NASR-Kram auch nicht mehr und nehme zur Zeit Enbrel und Oxcycodon, das wäre ein Opiat.
    Vielleicht Deine Ärztin auch schwach wirkende Opiate Tilidin oder Tramadol ansprechen. Habe Tilidin Novalgin lange Zeit genommen, hatte keine NW und vor allem keine Magenschmerzen mehr. Novalgin wäre auch eine gute Kombination zu deinem Etoricoxib und nicht magenlastig.

    Hoffe das war jetzt nicht überfrachtet, letzendlich müssen Dein Doc und Du entscheiden was zu tun ist.

    Viele liebe Grüße
    Oliver

  3. #3
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    73
    Hallo Daniela,

    seit ca. 2006 haben die Probleme mit tiefsitzenden Schmerzen im Rücken bei mir angefangen, 2007/2008 konnte ich wegen Beschwerden das erste Mal über einen Zeitraum mehrerer Wochen nicht mehr laufen und ich habe bis ca. 2013 versucht diese ohne Diagnose (die Diagnose habe ich seit 2015) neben Osteopathie mit Ibuprofen & Diclofenac hinzubekommen.

    Auf diese Weise bin ich bis ca. 2010 klar gekommen aber dann haben die Probleme mit Sodbrennen und Magen Problemen angefangen und stets zugenommen und ich musste wegen akuter Darm Beschwerden (Blut im Stuhl) 2013 zur Darm Spiegelung. Aufgrund der Medikamente war mein Darm total gereizt oder entzündet und der Arzt meinte ich darf kein Ibuprofen / Diclo mehr nehmen. Ich hatte damals schon zwischen den beiden immer abgewechselt, weil ich sehr viel und regelmäßig davon genommen habe.

    Im Jahr 2009 hatte ich wegen was anderem eine OP und habe deswegen, ich versteh es bis heute nicht, mehrere Familien Packungen Co-Codamol und Tramadol bekommen. Da ich diese nach der OP nicht genommen hatte, lagen die eine Weile bei mir rum und ich habe, wenn die Hüfte / ISG / Rücken usw. Schmerzen zu schlimm waren, ab und zu heimlich eine genommen wenn IBU und Diclo nicht geholfen haben. Da ich so viele hatte und ich diese mit IBU und Diclo gestreckt habe, bin ich damit eine ganze Weile klar gekommen.

    Da meine Beschwerden aber nach wie vor angehalten haben, habe ich 2013 Etoricoxib (Arcoxia 90MG) und Ortoton (Gegen Schmerzen durch Verspannungen) bekommen, damals ging es mir schon sehr schlecht. Leider haben meine rheumatischen Beschwerden trotz der zwei Medikamente stets zugenommen, so hundert prozentig haben die nie geholfen, wenn meine Schmerzen auf einer Skala von 10 vielleicht einer 6-8 entsprochen haben, konnte ich Sie mit Arcoxia und Ortoton vielleicht auf 4-6 drücken. Nur so nebenbei, ich habe mir mal vor kurzen die letzten Jahre Laborwerte ausdrucken lassen und trotz der Medikamente waren meine Entzündungswerte eigentlich immer unter aller Sau.

    Als es mir trotz der ganzen Medikamente wirklich schlecht ging, man Bedenke ich hatte zu dem Zeitpunkt immer noch keine Diagnose, im Nachhinein eigentlich total krank dass ich an die ganzen Medikamente ran gekommen bin, habe ich 2015 (9 Jahre später) auf den Tisch gehauen und ich wurde _ENDLICH_ zum Rheumatologen überwiesen. Dort angekommen war mein Zustand wirklich miserabel. Meine Hüfte war schon hinüber, von meinem ISG über die LWS, Brustkorb und bis rauf zum Kopf alles Steif, vieles bereits verknöchert und auffällig im Röntgen / MRT. Ein Orthopäde meinte tatsächlich ich soll mehr Sport machen, ich würde mich wahrscheinlich gar nicht bewegen und das würde daher kommen LOL. Auf jeden Fall habe ich dann vom Rheumatologen sofort Biologica mit DMARDS bekommen und das hat im positiven Sinn eingeschlagen wie eine Bombe.

    Was rein die Schmerzen angeht, die du trotz Biologica und anderer Therapien trotzdem hast, habe ich nach wie vor zusätzlich Arcoxia und Ortoton, allerdings habe ich jetzt dank der Biologica nicht mehr einen so hohen Bedarf wie damals. Trotz Biologica und DMARD hast du natürlich gute und auch schlechte Zeiten, bei letzteren kann es nur mit Arcoxia und Ortoton schon eng werden. Mittlerweile habe ich auch an richtig schlechten Tagen das Gefühl dass Sie nicht mehr richtig wirken, ich versuche Sie auch oft zu meiden. Vielleicht muss ich deswegen auch mal mit meinem Arzt sprechen.

    Wie Oliver kann ich dir auch nur raten deinen Doc zu konsultieren und gemeinsam eine Entscheidung zu treffen wie dir am besten geholfen werden kann. Neben Schmerzen gibt es auch noch andere relevante Faktoren die ein Indikator dafür sind wie du weiter machen solltest...

    Liebe Grüße

    Eistee

  4. #4
    Dani83 ist offline Registrierter Benutzer
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    Hallo Oliver und Eistee,

    Ich danke euch für eure Hilfe. Ich werde meine Rheumatologin mal nach einer Basistherapie fragen. Wurde mir bisher noch nicht mal gesagt dass es noch andere Möglichkeiten als NSAR gibt. Und die Möglichkeit mit einem Schmerztherapeuten werde ich mal in Angriff nehmen.

    Danke euch

  5. #5
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    Hallo noch mal,

    gern geschehen, ist teilweise ein komplizierter Scheiß, ein Universalrezept gibt es leider nicht :-)

    Bitte vergiss nicht dass es außer Medikamente noch andere Aspekte gibt um gegen Schmerzen anzukommen. Dazu gehört zum Beispiel Sport, gezielte Gymnastik, Physiotherapie und natürlich auch die richtige Ernährung. Hast du keine regelmäßige Physiotherapie die dir auch dabei helfen kann?

    Schmerzen sind nicht gleich Schmerzen, auf die Ursache kommt es an! Ich hatte zwischendurch trotz der Medikamente teilweise richtig beschissene Zeiten was Schmerzen angeht. Meine Physiotherapeutin bei der ich zwei mal die Woche bin, ist nebenher eine selbständige Heilpraktikerin. Als ich mal wieder in einer Phase war, hat Sie mir den Vorschlag gemacht mal meine Blutwerte zu checken, teilweise können diverse Vitamin Mangel ähnliche Symptome bewirken. Ich habe darauf hin Vitamin B und Vitamin D bestimmen lassen und siehe da, mein Vitamin D Wert war wirklich extrem niedrig. Ich habe darauf hin Vitamin D verschrieben bekommen und einiges hat sich gebessert.

    Was es auch noch gibt sind spezielle Diäten. Dazu kann ich dir aber nicht all zu viel sagen. Ich weiß nur dass manche gezielt auf Stärke verzichten und dass man grundsätzlich keine tierischen fette, die schlechte Fettsäuren enthalten zu sich nehmen sollen. Auch wenn ich meinen Fleischkonsum zurückgefahren habe, lasse ich mir von der Krankheit den Genuss, ab und zu mal ein Steak zu essen, nicht nehmen, allerdings kann ich danach teilweise auch von einem anderen schlechteren Schmerz befinden berichten.

    Ich selber bin noch recht jung und habe eigentlich keine Lust mich unnötig mit Chemie voll zu pumpen, daher habe ich mir über die Jahre auch andere Hilfsmittel gesucht, mir ist jedes Mittel recht womit ich die Chemie reduzieren kann. Ich kenne jetzt deinen Hintergrund und deine genauen Beschwerden nicht, aber es gibt auch gute Salben. Tiger Balsam oder Teufelskralle möchte ich nicht mehr missen... generell tut mir wärme auch sehr gut.

    Beim Schmerztherapeuten war ich selber noch nie, weiß auch nicht wie man zu so einem kommt. Bitte sei so gut und berichte was bei dir passiert... :-)

    Was Möglichkeiten außer NSAR gibt kannst du dir mal folgende Seite anschauen:
    https://www.rheuma-liga.de/medikamentenfuehrer/

    Viel Glück!

    Liebe Grüße

    Eistee

  6. #6
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    Hi,

    gern geschehen und und nicht vergessen Krankengymnastik ist wie Eistee sagt elementar.Schmerztherapeut ging einfach Google eventuell Jameda also das Arztportal nutzen.Ausserdem etwas Zeit mitbringen halbes Jahr für Erstgespräch Wartezeit bei einem guten Schmerzdoc kalkulieren.Das Erstgespräch dauert etwa ne Stunde.Etwas schneller gehts in der Schmerzambulanz war da aber nie.Interessant neben Opiaten das wusste ich vorher auch nicht der Einsatz von Antidepressiva bei der Schmerzbehandlung.Ich selber hab’s noch nicht genutzt war aber verwundert was es alles gibt.
    Als bei mir der MB vor 30 Jahren festgestellt wurde gabs das alles gar nicht.Indometacin und MTX wenn hochkam Sulfasalazin plus der unverwüstlichen Krankengymnastik.Ernährungstechnisch gar keine Empfehlungen außer Vitamin E.Und als Sahnehäubchen Zahnsanierung also zähne ziehen wo Krankheitsherde vermutet wurden.Den Schwachsinn hab ich aber nicht machen lassen genauso wie Cortison beim MB soll es nix bringen.

    Viele Grüsse
    Oliver

  7. #7
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    Hallo Dani,

    erst mal herzlich Willkommen in unserer großen Familie

    Ich verstehe nicht dass dir deine Ärztin keine Alternative zu Etoricoxib anbietet - das kann zwar bei MB gut helfen aber es hilft nicht bei jedem! Ich habe schon deutlich über 10 verschiedene NSAR/Coxibe im Laufe der letzten 13 Jahre ausprobiert - wirklich gut geholfen haben nur 3 von denen zwei nicht mehr zugelassen sind - Etoricoxib ist nicht dabei, das hilft mir nur ein bisschen.

    Wenn du Medikamentenunverträglichkeiten hast ist das na klar schwierig aber auch da gibt es Alternativen.

    Außerdem ist für dich dann die Physiotherapie um so wichtiger!

    Ich habe zwei Mal in der Woche manuelle Therapie und mit allen akuten Schmerzen gehe ich erst mal zu meinen Physios. Meist kriegen die das wieder so hin dass es erträglich wird. Medikamente nehme ich mangels Verträglichkeit nur selten. Außerdem profitiere ich sehr von einer jährlichen Reha - was ja im Prinzip auch nichts anderes ist als massiv Physiotherapie gepaart mit physikalischer Therapie.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  8. #8
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    Hallo Lydia,

    wieso schreibst du nicht welches Schmerzmittel dir geholfen hat und nicht nur welches dir ein bisschen geholfen hat?

    Auch wenn es genau genommen nicht wirklich zum Thema gehört, aber wie machst du das mit der jährlichen Reha? Ich war das letzte mal 2016 in Oberammergau und glaube dass ich von einer erneuten Reha wirklich profitieren würde. Seit meiner letzten Reha ist mein Allgemeinbefinden wesentlich schlechter geworden und ich warte aktuell eigentlich nur dass die 4 Jahre voll werden. Ich hab in der Zwischenzeit auch schon mal überlegt in eine Akutklinik zu gehen, weil therapeutisch habe ich jetzt seit 2015 einen großen Kreis gedreht und bin seit fast 2 Monaten wieder genau genommen wieder dort angekommen wo ich 2015 war.

    @ Daniela, das wäre vielleicht auch ein Thema was du dir mal überlegen solltest.

    Liebe Grüße

    Eistee

  9. #9
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    Hallo Dani,

    willkommen hier erst mal.
    Du hast ja schon viele gute Antworten. Ich würde auch raten evtl. mal ein leichtes Opiat auszutesten. Wenn der Cox Hemmer nicht mehr wirkt.
    Wo genau sind deine Beschwerden? Wirbelsäule, einzelne Gelenke oder viele Baustellen......
    Ich hatte auch immer mal welche nicht mehr vertragen oder die Laborwerte waren mies. Dann gab es aber immer andere Optionen zum probieren.
    Biologika wirken ganz anders ( Immunsystem ), da auch mal informieren.

    Gute Besserung,
    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  10. #10
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    Hallo Eistee,

    das Thema mit der jährlichen Reha hatten wir glaube ich schon mal irgendwo.
    Anderer Thread. Ist aber egal. Die jährliche Reha ist kein Problem bei fortgeschrittenem Stadium, was bei dir ja der Fall zu sein scheint.
    Eigentlich brauchst du nicht auf die 4 Jahre warten, auch nicht auf zwei!!
    Mit den richtigen Befunden klappt es auch jedes Jahr. Bei mir war es eine Zeit lang nach zwei Jahren, dann jährlich.
    Das mit dem " immer im Kreis drehen und wieder bei Anfang mies " zu stehen ist dem Verlauf geschuldet.
    Bei manchen Betroffenen. Nicht jeder hat Glück, oder was es auch ist, durch Reha voll arbeitsfähig zu werden, oder bleiben.

    Du warst in Oberammergau? warst du dort zufrieden? Kenne die Klinik ( von außen und durchs Internet ).
    Waren dort früher oft im Urlaub, schöne Region.

    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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  11. #11
    Registriert seit
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    Hallo Eistee,

    mir hat damals zuerst Butazolidin geholfen - das war schon 2005 uralt mit ganz vielen Nebenwirkunen und fast schon nicht mehr zugelassen. Dann habe ich auf Piroxicam gewechselt und über ein Jahr genommen. Damit ging es mir gut - aber ich habe meinen Magen total ruiniert. Mittlerweile hat das auch eine stark eingschränkte Zulassung, man darf es maximal 2 Wochen nehmen....

    Dann kam Arcoxia/Etoricoxib aber das hat nicht wirklich gut geholfen.

    Dann habe ich auf Naproxen gewechselt und das habe ich immer noch hier - aber das darf ich maximal 3 Tage nehmen, dann ist der Magen auf den Barrikaden.

    Und dann waren dazwischen/davor noch Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin, Ketometacin, Vioxx, Celebrex und noch ein paar die ich wieder vergessen haben weil sie alle nicht geholfen haben...

    Und da ich die NSAR nicht wirklich vertrage und die Biologicals nicht darf ist das auch mein bestes Argument für die jährliche Reha. Dazu kommen dann die Beweglichkeitsmesswerte: die schicke ich bei jedem Antrag mit (Soll und Istwerte) und wenn der Antrag dann wie fast immer erst mal prophylaktisch abgelehnt wird schreibe ich einen Widerspruch mit den neuen Messwerten die immer schlechter sind - und damit bekomme ich die Genehmigung.

    Vier Jahre warten muss kein Bechterewler mit akuter Erkrankung (immer auch den BASDAI mitschicken, alles über 4 ist nicht adäquat therapiert!), da gibt es immer genug Argumente für eine frühere Reha!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  12. #12
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    Hallo Lydia,

    das Steinzeitmittel Butazolidin kenne ich auch noch.Habs aber nie genommen, bei dem Beipackzettel wäre ja eine Flasche Wodka ein Heilwasser.Mein Hausarzt war zwar sauer weil ich abgelehnt habe,er brauchte das ja nicht nehmen.

    Viele Gruesse
    Oliver

  13. #13
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    Hallo zusammen,


    kann sein das wir das schon mal hatten, aber da es in diesem Thread noch mal von jemand anders erwähnt wurde, habe ich mir nicht viel dabei gedacht, die Gunst der Stunde genutzt und einfach noch mal gefragt. Auf jeden Fall sind die Informationen von dir Rene und Lydia im besagten letzten Thread in der Form nicht aufgetaucht, was mich wieder bestätigt noch mal gefragt zu haben. Wusste gar nicht dass du "mitzählst"...


    Ja, ist zwar schon eine Weile her aber ich war in Oberammergau. Im Allgemeinen war ich dort zufrieden, die Gegend und die Klinik abgelegen im Gebirge sehr idyllisch, ich war dort im Winter mit Schnee auf den Bäumen wie im Bilderbuch. Die Vorträge waren gut, die DVMB und Rheuma Liga waren auch dort. Es wird neben den normalen Therapien viel geboten, man geht "die Krankheit" aus so vielen verschiedenen Aspekten (Sport, Gymnastik, Stressbewältigung, gezielte Entspannung, Ergotherapie, Ernährungsberatung, etc., etc.) an, es gibt dort viele freiwillige Programme (Bogenschießen, Pilates, Qi Gong, Wanderungen, etc.) und ich konnte dort sehr viele verschiedene Dinge ausprobieren, die ich unter anderen Umständen vielleicht nie probiert hätte.
    Wenn man mit dem Auto da ist kann man, wenn am Wochenende nicht so viel los ist auch gut nach Österreich oder mal einen abstecher nach München machen, es gibt in der Gegend auch sehr viel zu machen (Neu Schwanstein, Partnachklamm, etc., etc.).
    Wie du Rene gesagt hast, du hast dort Urlaub gemacht, die Gegend ist absolut Top...
    Die Akut Klinik (ich war wegen Rheuma komischerweise noch nie in einer) ist absolut neu und top modern, durfte ich mir auch gleich nach einer Rutschpartie auf dem Eis beim Parkplatz anschauen.


    Viele sagen ein mal Oberammergau immer Oberammergau aber leider kenne ich nur Oberammergau, ein Vergleich zu Bad Aibling oder Bad Kreuznach fehlt mir total. Wäre halt cool wenn es jemanden geben würde der schon bei allen drei war und berichten könnte. Wohin fahrt ihr denn immer, wo ward ihr schon in der Klinik und welche zieht ihr warum vor?


    Mein Verlauf ist nicht leicht aber auch nicht das absolute "worst case scenario", jährlich wäre bei mir glaube ich nicht angebracht, wäre zu viel auch weil ich im Außendienst Berufstätig bin aber 4 Jahre sind definitiv zu lange. Zusätzlich ist meine offizielle Leidensgeschichte Post Diganose theoretisch noch sehr kurz und nicht so Erkenntnisreich wie bei euch beiden (Rene, Lydia), all das was ich schreibe hat sich ja überwiegend vor der Diagnose abgespielt und ist somit außen vor / leider nicht wirklich zu werten, obwohl ich einiges auch belegen kann.


    Wie ergibt sich das mit der verkürzung des Invertvals oder wie hat sich das bei euch ergeben? Müsste sich da der Arzt nicht normalerweise drum kümmern wenn z.B. deine Bewegung und der Basdai permanent besch..... sind oder muss man sich da selber drum kümmern? Das ist auch so mit der Akut Klinik, sollte der Arzt nach einer gewissen Zeit und Versuchen seine Kompetenz nicht einer Klinik übergeben und nicht permanent selber weiter Doctorn?
    Wie ich geschrieben habe, therapeutisch habe ich jetzt seit 2015 einen großen Kreis gedreht und bin seit fast 2 Monaten wieder genau genommen wieder dort angekommen wo ich 2015 war. Ich kann mich nicht erinnern wann mein BASDAI zum letzten mal unter 4 war.


    Liebe Grüße


    Eistee

  14. #14
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    Hallo Eistee,

    nimm bitte nicht jedes Wort " persönlich ". Mir war nur aufgefallen das wir das mit der jährlichen Reha oder war es Klinik......keine Ahnung.
    Siehst du wir können manchmal alle nicht so klar denken. War vielleicht Akutklinik, da hattest du mal gefragt wer das veranlasst, oder ob man sich selbst darum kümmert. Glaube beim Thema Humira sogar. Egal.

    Bei mir hat das Hausarzt und Rheumatologe immer befürwortet. Grund war natürlich die stetige Verschlechterung der Bewegung. Wie du sagst,
    der BASDAI ist ein Indiz. Und dann Fehltage bei der Arbeit später.
    Man muss ja irgendwie arbeitsfähig bleiben. Dauerhaft. das ging dann eben mit reha ganz gut.

    Wenn dein Job nicht in Gefahr ist, oder deine Leistungsfähgkeit wird nicht unbedingt eine Reha empfohlen. Dann muss man u.U. selber hinter her sein. Aber nicht einfach beantragen sondern mit Arzt. Was machst du beruflich wenn ich fragen darf?
    Also wenn du dich jetzt irgendwie fast 3 Jahre im Kreis gedreht hast, ist eine Reha sinnvoll.

    Oberammergau im Winter ist traumhaft. Im Sommer aber noch viel schöner, wie halt überall. Nichts gegen Winter, aber die Kälte bekommt mir nicht mehr. Und laufene bei Matsch und Eis sowieso nicht. Du hattest wohl auch einen Sturz. Jedenfalls kann ich kein übliches Schuhwerk mehr anziehen, im Winter doof.....

    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  15. #15
    Registriert seit
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    Hallo Eistee,

    als ich das erste Mal 2005 in Kreuznach war habe ich dort viele getroffen die jährlich dort waren - und weil es mir in der Zeit wirklich besch... ging habe ich es einfach versucht, mir die Antragsformulare ausgedruckt und meinem Doc unter die Nase gehalten - und er hat es befürwortet und seinen Teil ausgefüllt. Da die Reha genehmigt wurde und gut geholfen hat war das dann für mich der Auslöser dafür dass ich jährlich eine beantragt habe. Der Antrag wurde immer erst mal abgelehnt - und wenn ich zusammen mit dem Doc oder die letzten drei Male ganz alleine dann einen Widerspruch geschrieben habe kam immer die Genehmigung. Nur ein mal hat mich die DRV zum Gutachter geschickt. In dem Jahr ging es mir aber so schlecht dass ich da mit Krücken und Tränen in den Augen reingehumpelt bin. Das erste was der Gutachter da gesagt hat war 'Die sind so bl... bei der DRV, das sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock dass Sie in die Reha müssen...!' Seitdem war zwar immer ein Widerspruch fällig aber ich bekam immer die Genehmigung. Und dieses Jahr ging es sogar ohne Widerspruch.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  16. #16
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    Hi Leute,

    da es schon einen Thread Medikamente gibt wollte ich keinen neuen aufmachen.Kann es sein das NSAR analog wie Opiade ihre Wirkung verlieren können.Hab momentan durch den Wetterumschwung einen kleinen Schub trotz des Oxycodon Retard spürbar mehr Beschwerden grad im Brustkasten.Normalerweise hilft mir Indometacin, war wie ein Blingänger keinerlei Wirkung, Metamizol Höchstdosis keine Wirkung.Bekam dann Oxycodon akut 10mg.Jetzt griff das Schmerzmittel, spürbar besser geworden.Hatten Ihr das auch schon mal?Hatte auch erst an sekundäre Fibro gedacht weil NSAR versagt hat, aber das Metamizol hätte doch dann greifen müssen?Schmerz ist auch sehr MB typisch, da Rippen beim Atmen schmerzten.

    liebe Grüsse
    Oliver

  17. #17
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    Hallo Oliver,

    ja kenne ich auch. Trotz guter Einstellung der Medikamente hier und da Schübe!!
    Kann schon vorkommen, manchmal braucht man dann zusätzlich was.
    Oder es muss wieder neue angepasst werden, oder wieder was ganz neues probiert wenn es öfter vorkommt.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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  18. #18
    Registriert seit
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    Hallo Oliver,

    ich tippe eher wie Wessi dass du einen besonders starken Schub hast. NSAR verlieren normalerweise nicht die Wirkung aber es kann Schübe geben wo Medikamente, die normalerweise helfen, nicht ausreichen.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  19. #19
    Registriert seit
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    Hallo Ulmka,

    denke ich ich auch das etwas Schub drin war.Jetzt mit zweimal 30mg Oxyi Retard ist alles wieder ok.
    Brauche auch das Schnellladegewehr Oxy Akut auch nicht mehr.Denke das ich das Retard zuwenig einnehme.Schmerzdoc meint 30mg am Tag, Hausdoc und Rheumadoc sagen 60mg.Drei Ärzte zwei Meinungen.Weiss da auch nicht so recht, Schmerzdoc meint halt das es irgendwann nicht mehr wirkt, wegen der Toleranz.Die beiden anderen Docs sehen das lockerer.

    Viele Grüsse
    Oliver

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