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Thema: Oxycodon

  1. #41
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    Ja Oliver,

    aber trotzdem fatal das ganze. Zuerst wenn es dumm läuft über Jahre das ( bei vielen so lange bis schon ein Schaden vorliegt, Magen, Niere etc. )
    die Folge Erkrankungen kosten den Krankenkassen auch einiges. Muss niemand verstehen!!
    Umgekehrt, vieles was wirkt, wird nicht bezahlt.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  2. #42
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    Hallo Oliver,

    noch mal zu deiner Frage vom Anfang: die Schmerzmittel werden grob in 4 Klassen eingeteilt:
    Klasse 1 ist zum Beispiel Paracetamol, das ist ziemlich schwach (aber nicht harmlos...).
    Klasse 2 ist Novalgin oder Tilidin, die sind schon stärker aber man bekommt sie noch auf normales Rezept auch wenn Tilidin schon abhängig machen kann.
    Klasse 3 ist z.B. Oxycodon oder Hydromorphon, die bekommt man nur mit BTM-Rezept und die können bei nicht bestimmungsmäßigem Gebrauch abhängig machen.
    Klasse 4 ist dann Morphium für die ganz extremen Schmerzen (z.B. Tumor im Endstadium) - das ist na klar auch BTM, hat viele Nebenwirkungen und macht sehr abhängig

    Ich habe von den ganzen Medikamenten schon jede Menge durch in den letzten 13 Jahren: ganz viele NSAR, von denen die meisten nicht gewirkt haben und die anderen gehen mir auf den Magen. Dazu Tramadol das ich gar nicht vertragen habe (war auf Wolke 7...) und Novalgin das ich für Notfälle immer hier habe. Als es ganz schlimm war hatte ich aber auch schon Oxycodon und im nächsten Jahr Hydromorphon. Das war jeweils für wenige Monate, immer in der Reha konnte ich es dann wieder problemlos absetzen.

    Damals sollte ich eine festgelegte Dosis davon nehmen und wenn die mal nicht ausgereicht hat Novalgin dazu (was selten nötig war). So konnte ich die Abhängigkeit vermeiden. Und wie gesagt habe ich es ja nach einigen Monaten und der erfolgreichen Reha mit Radonstollen immer wieder absetzen können.

    Übrigens bin ich hellhörig geworden als du von Enbrel und Iritis geschrieben hast - so viel ich weiß kann eine Iritis auch eine paradoxe Nebenwirkung von Enbrel sein (das gilt nicht für die anderen Biologicals)...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  3. #43
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    Hallo Lydia,

    vielen Dank für Deine Info. Jeb das ist etwas kurious, 2004 mit Enbrel gestartet, Humira gabs noch gar nicht. 2006 das erste Mal Iritis, dachte erst ist ein Gerstenkorn,
    da sowas in meiner langen MB Erfahrung noch nie hatte. Es sollen circa 40% aller Bechtis Iritis mehr oder weniger oft bekommen. Davor hatte ich lange Zeit Indometacin
    genommen, das soll bei einigen Leuten Iritis sogar unterbinden.

    Beim nächsten Termin werde Rheumadoc fragen ob eventuell umstellen auf Humira oder da der MB schon weit fortgeschritten ist das Ganze mal auszulassen. Bin grad etwas
    mit Weihrauch und Fischölkapseln am testen, meine das etwas besser geworden ist, brauche momentan nur 30mg Oxycodon.

    Allerdings Enbrel seit 2004 ohne Nebenwirkungen ist ja auch nicht schlecht und Irits manchmal einmal im Jahr oder auch gar nicht, hatte auch schon fast drei Jahre keine mehr,
    dann wieder letzen März. Humira weiss ich halt nicht ob sich dann doch Infekte etc. bilden können.

    Viele Grüße
    Oliver

  4. #44
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    Hallo Oliver,

    Fischölkapseln nehme ich auch schon sehr lange einfach zur Unterstützung weil ich Biologicals nicht darf und NSAR nur ganz schlecht vertrage, das geht maximal mal 2-3 Tage, dann ist eine lange Pause nötig. Ich halte mich dann mit Gymnastik, manueller Therapie und der jährlichen Reha über Wasser.

    Humira und Enbrel wirken schon sehr ähnlich, beide reduzieren TNF-Alpha. Ich vermute dass du deswegen unter Humira nicht mehr Infekte hättest als unter Enbrel. Wäre es ein komplett anderer Wirkmechanismus wie z.B. bei Cosentyx könnte man da sicher nichts vorhersagen.

    Liebe Grüße

    Lydia
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  5. #45
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    Hallo zusammen,

    nochmal vielen Dank für die vielen Infos die ich von Euch bekommen habe. Eine Frage hätte ich ja noch aber ich wollte dafür keinen neuen Thread aufmachen.
    Da Oxycodon praktisch ein rein chemisches Kunstprodukt ist wäre Morphin, da es ja aus Mohn gewonnen wird nicht das verträglichere Medikament? Also wie in etwas Cannabis/Hanf

    Viele Grüße
    Oliver

  6. #46
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    Hallo Oliver,

    das aus der Natur gewonnene Produkt ist nicht automatisch verträglicher denn da sind oft noch Zusatzstoffe drin von denen keiner so wirklich weiß wie sie wirken... Wenn ich das richtig im Kopf habe wurde das Oxycodon nur zugelassen weil es weniger Nebenwirkungen hat als das Morphin... (wobei weniger relativ ist, frei von Nebenwirkungen ist das sicher auch nicht)

    Liebe Grüße

    Lydia
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  7. #47
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    Hallo nochmal,

    ich hatte etwas interessantes zum Oxycodon gelesen, es gibt jetz wohl Oxytrex ist aber noch nicht zugelassen.Es enthält wohl einen Zusatzstoff wie in etwa Targin, allerdings soll der Stoff die Toleranz aufheben bzw. das es nicht die Wirksamkeit verliert.Das wäre natürlich ne Supersache da keine Dosissteigerungen mehr nötig sind, was bei Cannaboide ja ein Vorteil gegenüber Opiaten ist.

    Viele Grüsse
    Oliver

  8. #48
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    Hallo Oliver,

    das hört sich interessant an - ohne Gewöhnung ist immer besser! Solltest du mitbekommen dass es zugelassen wird wäre es schön wenn du es uns mitteilen würdest.

    Liebe Grüße

    Lydia
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  9. #49
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    Hallo Lydia,

    ein paar Infos gibts schon bei Wickipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Oxytrex
    Der Wirkstoff heisst Naltrexon.





  10. #50
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    Hallo Oliver,

    ich habe mir mal die Seite angesehen - aber die hat einen großen Haken, die ist nämlich schon 2010 in der Grundfassung geschrieben worden. Wenn sich da bis heute nichts getan hat habe ich Zweifel ob da noch was kommt - zumal da steht dass die Phase-III-Studie schlecht gemacht war (nicht sauber definierte Studienarme, mehr als 50 % haben die Studie verlassen). Die Phase-II-Studie in Pubmed ist schon von 2005...

    Als Einzelstoff ist nach meiner Recherche Naltrexon schon lange zugelassen - als Mittel gegen Alkoholsucht oder Opiodsucht nach dem Entzug! Dann wird es aber in einer normalen Dosis eingesetzt. Das Neue am Oxytrex war, dass darin das Naltrexon ultra tief dosiert war.

    Aber wie gesagt - da diese Studien schon älter sind glaube ich nicht dass da noch was kommt.

    Liebe Grüße

    Lydia
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  11. #51
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    Hi Lydia,

    stimmt sorry hatte da gar nicht drauf geachtet dass der Beitrag schon paar Jahre alt ist.Denke da hast Du recht, das da nichts weiter mehr kommt, allerdings ist der Druck suchtfreie Opioide zu entwickeln grad in USA sehr groß ist, die haben es mit den Oxyis, grad die ohne Retard übertrieben.

    Hilfreicher für den Bechti wären eher verbesserte TNF Blocker also Ursachenbekämpfung.

    Viele Grüsse
    Oliver

  12. #52
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    89

    Cannabinoide aus dem Atomschutzbunker

    Hallo Oliver,

    Du hast geschrieben:
    ...Das wäre natürlich ne Supersache da keine Dosissteigerungen mehr nötig sind,
    was bei Cannaboide ja ein Vorteil gegenüber Opiaten ist...
    und so wies ausieht, war das mit dem Oxytrex auch ne Sackgasse,
    so gesehen, wäre es sinnvoller endlich mehr Geld für die genauere Erforschung der Cannabinoide
    zu investieren...

    ...bzw. da es ja bereits erwiesen scheint und es auch schon Erfahrungen als Substituierung
    bei Alkoholsucht gibt, geht es zukünftig wohl mehr darum, wie frau/man Cannabinoide möglichst
    kostengünstig herstellen könnte, sprich in Bioqualität und möglichst regional.

    Es gibt da bereits jemanden, der einen leeren Atomschutzbunker dafür verwenden möchte.
    https://www.welt.de/gesundheit/artic...s-wachsen.html

    LG Kuzu
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  13. #53
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    Hallo Kuzu,

    denke wichtig dabei sind auch die Ärzte, mein Rheumatologe und mein Schmerzdoc ist Old School,
    für die ist Cannabis halt das starke Zeug "aus dem Park"- Hab mich da auch mal schlau gemacht,
    es gibt ja auch Cannaboide Medikamente also nix zum Rauchen. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Ärzte die es
    verschreiben wobei der Gesetzgeber hätte das in die Hand von Schmerztherapeuten geben sollen, denke es fehlt einfach noch die
    Erfahrung.Da sollte, da gebe ich Dir völlig recht, mehr in die Forschung gesteckt werden. Zumal es wird ja immer weniger nicht-opiode Medikamente geben.
    Katalodon vom Markt, für Metamizol läuft eine Risikobewertung kann also auch passieren das es vom Markt verschwindet, mein langjähriges Schmerzmittel Indometacin wird
    wegen möglichen Nebenwirkungen nur noch eingeschränkt verschrieben, es war auch nie frei verkäuflich wie Diclo & Co.
    Normalerweise müsste Paracetamol ebenfalls vom Markt fliegen.Aber solange die Pharmafirmen Milliarden mit dem freiverkäuflichen NSAR und den berüchtigten Kombipräparaten
    machen und die Leute den Waschzettel nicht lesen wird das nicht so schnell passieren.

    Viele Grüße
    Oliver

  14. #54
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    Hi,

    generell ist Oxy verträglicher, da es nicht wie Tilidin erst in der Leber umgewandelt werden muss. Allerdings verschreiben viele Ärzte lieber Tilidin als Oxy, da Oxy wie schon in den Beiträgen erwähnt in den BTM Sektor fällt.

    Bisher habe ich seit meiner Umstellung von Tillidin auf Oxycodon im letzten Jahr keine Probleme festgestelt, wobei ich das Oxy auch nicht verherrlichen möchte - ist definitv ein reines Betäubungsmittel.

    Viele Grüße
    speedy
    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

  15. #55
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    Hi Speedy,

    Du nimmst das Oxy jetzt schon länger ein, darf ich fragen in welcher Dosierung? Meine Hausärztin meint ich soll’s so nehmen wie ich’s brauche, ich versuche so bei 60mg zu bleiben gibt aber auch Tage wo ich mit 30 mg hinkomme aber auch wo ich 90 mg nehme im Schub. Habe auch Oxy Akut wenns ganz dicke kommt. Versuche dann eher Metamizol zu nehmen wegen der Gewohnheit. NSAR nehme ich wegen Magen Darm nicht ein und helfen tust eh nicht wirklich.

    Viele Grüsse
    Oliver

  16. #56
    Registriert seit
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    41
    Hi Oliver

    Deine Dosierung deckt sich in etwa mit meiner. Nornal sind 30 - bei Bedarf halt etwas mehr und so wie grad im Schub halt die 90.

    Bin soweit zufrieden wobei ich leider zusätzlich dann noch Indometacin nehmen muss bzw. jetzt erst einmal Arcoxia.

    Ist aber um Längen etwas beruhigender, da die Leberwerte unter Tillidin nicht so gut waren.

    Viele Grüße
    speedy
    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

  17. #57
    Registriert seit
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    Hallo Speedy,

    Tilidin glaube ich helfen so wirklich nur in Tropfenform, sollen aber ein extremes Suchtpotentzial haben. Als ich in der Rhea war gabs einige Patienten
    die sind von Tramadol süchtig geworden. Gut das ich nix in Tropfenform verschrieben bekommen habe, mein Hausdoc verschreibt Tilidin Tropfen bei Nichttumor-Schmerzpatienten
    überhaupt nicht. Oxy ist auch nicht ganz ohne aber solange ich nicht die Dosis wegen Toleranz nicht extrem steigern muss ist es ein sehr gutes Medikament, wo ich mal keine Magenschmerzen bekomme. Meine Schmerzdoktorin meint das Magenschmerzen besser als Nierenschmerzen sind weil bis die sich melden ist meist schon Schaden entstanden.

    Was hälst Du von Cannabis? Die meisten können damit Ihren Opiatverbrauch senken. Habe aber auch noch kein Arzt gefunden der sowas verschreibt. Mein aktueller Rheumatologe
    meins das bringt nix, der vorherige fands auch Mist genausso wie meine Schmerzdoc. Glaube das Problem es fehlt die Erfahrung und Statistiken bei MS soll es krampflösend wirken
    also ein messbarer Effekt. Bei Rheuma helfen Opiate aber auch nur bei der Hälfte der Patienten.

    Viele Grüße
    Oliver

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