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  1. #1
    Registriert seit
    07.2011
    Beiträge
    60

    Topic Popular Brustkorb und Rippen schmerzen nachts

    Guten Morgen,
    kennt das jemand von Euch? Ich habe in den frühen Morgenstunden Schmerzen im gesamten Brustkorb
    also vor allem vorne aber auch hinten. ich schlafe sowieso sehr unruhig und drehe mich ständig.
    Bis jetzt hatte ich eher Probleme mit dem ISG und der LWS und mit den Füßen. Aber momentan habe ich auch das Gefühl, dass meine BWS und meine HWS sich steifer und verbackener anfühlen und die Muskeln schmerzen. Aber alles so, dass ich ohne Schmerzmittel auskomme. Mein CRP lag zwischen 2.5 und 15.
    Außerdem habe ich an der Achillissehne einen Knubbel getastet und das Sprunggelenk blockiert öfter. An der rechten Schulter hatte ich bis März für 6 Monate Schmerzen (siehe Beiträge). Es handelte sich um eine leichte Bursitis und eine leichte Entzündung an der Sehne, die mit Ibuprofen und Celecoxib behandelt wurde und ausreichte.
    Die Ärztin schrieb im Brief, dass evtl. eine Biologikatherapie erwogen werden sollte . Wann sollte Eurer Erfahrung und Meinung nach damit begonnen werden?
    Das ist ja schon eine invasive Therapie. Ich habe im Juli den nächsten Termin in der Rheumaambulanz und möchte mich mit der Therapie jetzt im Vorfeld auseinandersetzen. Deshalb wäre ich sehr an Euren Erfahrungen interessiert und dankbar für einen Austausch.
    Grüße an alle!
    H.

  2. #2
    Registriert seit
    07.2011
    Beiträge
    60
    Guten Abend,
    schade, dass keiner antwortet.
    LG H.

  3. #3
    Registriert seit
    06.2015
    Beiträge
    21
    Hallo,


    dann will ich mal neben dir der Erste sein.. :-)


    Ist mir auch schon passiert dass auf meine Posts niemand antwortet. Mir kommt das Forum um ehrlich zu sein auch irgendwie ein bisschen tot vor... keine Ahnung warum sonst niemand antwortet.


    Hört sich so an wie wenn bei dir gerade ein paar Entzündungen im Gange sind. Mit dem was du schreibst habe ich auch schon Erfahrung gemacht. Mir hat aufgrund von Entzündungen auch schon mal der Brustkorb weh getan. Auf dem Sternum hatte ich damals eine richtig nette Beule und in die Seiten ist es mir "reingefahren". Ich konnte mich so gut wie gar nicht bewegen oder drehen wenn ich Nachts im Bett lag. Damals hatte ich auch einen erhöhten CRP und mein Rücken / Schultern / Nacken war so Steif dass ich nur noch nach vorne schauen konnte. In meiner privaten Zeit bin ich damals, weil ich so extrem versteift war und beim bewegen schmerzen hatte, nur noch rumgelegen. Ich hab durch die ganzen Entzündungsprozesse damals dermaßen geschwitzt, dass ich dachte jemand hätte einen Pool auf meinem Bett ausgekippt, ich habe damals deswegen auch fast 20KG verloren. Jede Bewegung hat mich damals regelrecht getötet... Ich hab mich damals mit Iboprofen / Diclofenac / Voltaren zugedonnert, bis mein Darm überreizt war und ich vom Arzt für diese Medikamente ein striktes Verbot bekommen habe. Mein Hausarzt hat mich deswegen damals auf Arcoxia und Ortoton gesetzt, was aber auch nur bedingt geholfen hat. Es hat die Schmerzen gelindert aber mein Allgemeinzustand wurde trotzdem immer schlechter...
    Den Schub bin ich damals erst nach fast 3-4 Jahren los geworden, als ich endlich zum Rheumatologen überwiesen wurde, die Diagnose gestellt und verifiziert wurde und dieser gleich mit einer Biologica Therapie (Enbrel) angefangen hat. Trotzdem mir bekannt war, dass Biologika nicht ohne sind, habe ich mir um ehrlich zu sein damals keine Gedanken darüber gemacht. Mir ging es bevor ich die Diagnose bekommen habe so schlecht, dass ich schon dachte, ich hätte was schlimmes wie Krebs oder einen Tumor und würde demnächst sterben.
    Die Therapie mit Enbrel hat damals sofort angeschlagen und mir ging es innerhalb von 3-4 Tagen wirklich um Welten besser. Da merkst du erst mal wie schlecht es dir eigentlich ging...


    Deinen kompletten Werdegang kenne ich nicht, hast du nicht erzählt. Ich weiß auch nicht was du außer Ibuprofen und Celecoxib sonst versucht hast und wie du damit zurecht kommst. Es gibt außer Biologika auch noch andere Medikamente, die vielleicht nicht ganz so krass sind. Vielleicht kannst du deinem Arzt deine Bedenken äußern und vielleicht kann er dich beraten und dir gegenüber Begründen warum er genau jetzt auf ein Biologikum zurückgreifen möchte...


    Also wann man damit beginnen soll hängt von jedem selbst ab. Jeder hat eine andere Wahrnehmung, andere Schmerzgrenzen, andere Einschnitte in der Lebensqualität und kommt mit unterschiedlichen Beschwerden klar. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, musst du entscheiden, das wir dir niemand abnehmen können. Ich hoffe ich konnte dir durch meinen Post zeigen wie es bei mir war und weshalb ich mich dafür entschieden habe.


    Liebe Grüße


    Eistee

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