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Thema: Verzweifelt

  1. #1
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    Verzweifelt

    Hallo an alle!

    Ich stöber hier schon eine Weile im Forum, heute wurde mein Account endlich freigeschaltet, sodass ich auch kommentieren und schreiben kann. Ich hoffe ich finde hier jemanden, der mir helfen kann, bisher hatte ich scheinbar echt Pech mit den Ärzten, denn ich habe weder eine Diagnose, noch Aussicht darauf im Moment, warum schreib ich weiter unten, erstmal versuche ich meine Krankengeschichte so kurz wie möglich zusammenzufassen.

    Angefangen hat es schon vor einiger Zeit- schätzungsweise so vor 2 Jahren, dass ich immer mal wieder Rückschmerzen hatte, da ich keinen Sport treibe habe ich das für die Ursache erklärt. Dann im letzten Sommer hatte ich von einem auf den anderen Tag wahnsinnige Schmerzen unter dem Fuß im Bereich des Mittelfußes, wobei der Schmerz von Hacke bis Zehnen reichte, schlimm war vor allem, wenn ich versucht habe aufzutreten, denn das angenehmste war, wenn ich die Zehen eingerollt habe und der Fuß quasi hohl war. Damit war ich beim Orthopäden, der meinte "Sie haben für ihre Statur Elfenfüße, kein Wunder." (Ja, ich bin übergewichtig) Er hat mir Einlagen verschrieben und Ibuprofen, das wars, irgendwann ging es wieder weg, ich erinnere mich allerdings jetzt nicht mehr wielange das gedauert hat.

    Das nächste war dann kurz vor Weihnachten, ich hatte plötzlich in beiden Schultern heftige Schmerzen beim Heben und bei allem was man so machen muss, sogar beim sich abends zudecken, weil die Bettdecke ja auch echt schwer ist Damit wieder beim Orthopäden gewesen, Röntgen, Diagnose "Überlastung" (ich wüsste nicht wovon, hat ihn aber nicht beeindruckt), Impingementsyndrom, keine Verkalkungen, keine anderweitigen Behinderungen, verschiedenen Schmerzmittel Novaminsulfon (hat nix gebracht) und Tramadol (hab ich nicht genommen, weil Angst vor den Nebenwirkungen), bin dann eigenmächtig wieder auf Ibu umgestiegen und siehe da, nach ein paar Tagen war es zumindest erträglich. Da meinte der Orthopäde das erste mal, ich solle zu Hausarzt und mit dem abklären ob ich zum Rheumatologen soll.

    Einen Tag nachdem ich mit den Schultern beim Orthopäde war, fing in der Nacht dann mein Fuß an zu mucken, konnte nicht mehr auftreten, unerträgliche Schmerzen im Sprunggelenk. Damit war ich im Krankenhaus, weil natürlich Wochenende und wirklich fies. Röntgen o.B., es war rein gar nix zu sehen, der Arzt dort sagte mir, es handele sich höchstwahrscheinlich um eine Entzündung, ich soll erstmal Ibu nehmen und dann zum Hausarzt. Es war Weihnachten und daher kam es nicht mehr dazu, denn dann ging es in der Hüfte los und das war von allem aus dieser Kategorie wirklich das schlimmste, was ich erlebt hab bislang. Ich hatte beidseitig solche Schmerzen direkt auf/um den Trochanter, ich konnte nicht liegen, wenn ich längere Zeit saß, kam ich nicht mehr hoch vor Schmerzen und so weiter, bis ich dann Neujahr in die Chirurgie der Uniklinik gegangen bin. Die wussten nicht so recht was mit mir anzufangen, denn ich hatte ja keinen Unfall o.ä., allerdings war die Schwester sehr sehr schlau und hat mir nachdem ich ihr kurz meine Geschichte der letzten 2 Wochen erzählt hatte, sämtliche Entzündungswerte checken lassen mit dem Ergebnis, dass der CRP bei etwas über 40 lag. Ich wurde dann stationär aufgenommen, habe erst Novaminsulfon bekommen ohne Wirkung und dann Ibu, bevor man mich dann am 3. Tag endlich per Ultraschall untersucht hat. Der Arzt, der das gemacht hat meinte man könne- wenn man wollte- evtl eine ganz leichte Flüssigkeitsansammlung am Sehnenansatz sehen (nachdem er meine Akte studiert hatte und mehr als nur den Trochanter angeschaut hat), aber es ist nicht eindeutig, der Kollege, der dann noch kam, sah gar nix. Dann 2 Tage später wurde ein MRT von der Hüfte gemacht, hier konnte man laut Arzt gar nix sehen. An dem Tag kamen die Kontroll-Blutwerte, mein CRP war inzwischen auf 97 hochgeklettert- dann MRT vom ISG- laut Rheumatologe o.B. Ich muss dazu sagen, dass der Rheumatologe bis dato sehr bemüht war, nachdem das MRT o.B war, ließ sein Interesse merklich nach. Ich wurde dann am nächsten Tag entlassen, weil die Klinik so voll war, dass mein Platz dringend gebraucht wurde (ich lag schon wegen Platzmangel auf der Leberstation), war mir aber recht, inzwischen ging es meinen Hüften schon besser, es tat noch weh aber ok)

    2 Wochen später war ich ambulant dort zur Kontrolle, Ibu hatte ich weiter genommen, meinen Hüften ging es von Tag zu Tag besser. Mir wurde geraten den Test auf HLA B27 zu machen, der letztlich negativ ausfiel und ab da war es endgültig vorbei mit dem Rheumatologen und mir, alles was ich dann noch hatte (im Februar eine beidsetige Schleimbeutelentzündung in beiden Hüften, das hat er durch draufdrücken erkannt, ohne weitere Untersuchungen, mit dem Kommentar, dass das am Übergewicht liegt und ich damit gleich zum Orthopäden hätte gehen können), dann hatte ich im März wieder eine Entzündung in der Schulter damit war ich beim Ortho, der meint es ist was rheumatologisches und ich soll zum HA Blut abnehmen wegen Entzündungswerte (CRP wieder hoch auf 23) und so geht es weiter bis heute, seit ca 4 Wochen habe ich derartige Rückenschmerzen ganz unten, dass ich weder lange liegen noch sitzen kann, mit schläft zum Teil der Po ein, war damit beim HA, weil ich nicht weiß wohin, der Rheumadoc fühlt sich nicht zuständig, der Ortho auch nicht und wieder Entzündungszeichen, diesmal BSG (29/46) erhöht.

    Ende vom Lied: mein Hausarzt sagt ich hab Bechterew oder zumindest sowas in der Richtung, ich hab keine Ahnung mehr was ich glauben soll und deshalb hoffe ich, dass ihr mir dazu vielleicht was sagen könnt, viele hier haben sicherlich wesentlich mehr Erfahrung als meine Ärzteschaft Danke schonmal im Voraus!

    Achja: Falls es noch wichtig sein könnte: Ich hab seit 2 Jahren immer mal wieder sehr hohe ANA-Titer bis 1280- weitergehende Untersuchungen haben gezeigt, dass das Muster homogen ist, aber es konnten bisher in 3 oder 4 Untersuchungen keine ENA nachgewiesen werden.
    Geändert von JaneInsane (11.05.2018 um 14:08 Uhr)

  2. #2
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    Hey Du,

    tut mir leid was du schreibst, das klingt sehr frustrierend.

    Ich bin kein Arzt aber das was du beschreibst klingt schon sehr nach Rheuma. Symptome und Blutwerte passen, da ist das HLAB27 völlig nebensächlich. Ob nun MB oder was anderes .... hier gibt es eine breite Auswahl an möglichen ausprägungsformen. Es gibt zb hier beim DVMB eine Diagnoseleitline und da ist das HLA B27 dem entzündlichen Rückenschnerz untergeordnet und so ist es auch richtig. Leider ist das Thema HLAB27 meiner Meinung nach sehr problematisch; in beide Richtungen. Bei mir ist es andersrum - habe Beschwerden aber nicht typisch rheumatisch aber HLAB27 positiv und keiner traut sich weder ja noch nein zu sagen. Dabei ist es einfach nur ein Genmarker der statistisch häufiger positiv ist bei Rheuma kranken aber das ist noch lange kein Beweis oder Gegenbeweis, es gibt sehr viele Rheumakranke auch ohne diesen Marker. Leider - so mein Eindruck - machen es sich die Ärzte hier viel zu einfach.

    Rheuma ist im übrigen meiner Meinung nach nur ein Symptom. Die Ursache ist nicht ein wahllos fehlgeleitetes Immunsystem sondern ein belastetes/ getriggertes. Trigger gibt es viele, erster Ansatz sollte die Ernährung sein. Vielleicht mal mit dem Thema Leaky gut auseinandersetzen. Leider ist das ganze nicht so einfach und auch die Umsetzung erfordert viel Willen/ Überzeugung. In vielen Fällen bringt es aber den Durchbruch, egal wie die spezifische Krankheit genannt wird.

    Wünsche dir alles Gute
    jayy

  3. #3
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    Hallo Jayy!

    Vielen Dank für deine Antwort. Ja, du hast Recht, das mit der Ernährung hab ich auch schon oft gelesen und tatsächlich habe ich schon einiges umsetzen können, ich glaube auch dran, dass es was bringt, bleibt jetzt abzuwarten ob eine Verbesserung eintritt
    Dass der entzündliche Rückenschmerz dem HLA B27 untergeordnet ist, wusste ich gar nicht, was aber ganz sicher ist ist, dass mein Rückenschmerz vom entzündlichen Typ ist, auch das Menellzeichen war positiv, nur leider sieht man hiervon nix auf den MRT-Bildern. Ich fühl mich schon wirklich wie ein Hypochonder und trau mich schon gar nicht mehr in diese Rheumaambulanz, weil der Arzt mir eigentlich jedes mal das Gefühl gibt, dass ich seine Zeit vergeude. Letztes mal hab ich 3 Stunden gewartet, trotz Termin und bin dann gegangen (ging leider nicht anders, weil mein Sohn aus der Schule kam).

    Dein Fall scheint aber auch sehr frustirierend zu sein, da hat man schon wenigstens ein Indiz und dann passt es nicht so recht zur Symptomatik. Ätzend! Ich glaube so langsam, dass es wirklich ganz, ganz schwer vom Arzt abhängt ob und wie man weiterkommt, dabei hab ich bisher gedacht, dass solche Sachen wie Bechterew und Co doch recht bekannt sein müssten, ist doch auch nicht sooooo selten?!

    Ich wünsche dir auch alles Gute

  4. #4
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    Hey,

    nein anders herum, das HLAB27 ist untergeordnet, d.h. Der entzündliche Rückenshmerz ist das wichtigere Kriterium. Das HLAB 27 ist dann eins von mehreren Faktoren welcher die Wahrscheinlichkeit von MB bei entzündlichem Rückenschmerz ausdrückt aber halt lange nicht die einzige. Du erfüllst zb mit deinen peripheren Entzündungen weitere Kriterien. Ich kann dir das Schema sowie den von Dr Rudwaleit (Charité Berlin) vorgeschlagenen „Wahrscheinlichleitsrechner“ verlinken. Grade am Handy hab ich den Linl nicht.

    Neben MB könnte zB auch eine PSA in Frage kommen. Hast du oder jemand in deiner Familie eine Psoriasis (schuppenflecjte)? Die Symptome können dem MB sehr ähnlich sein.

    Wenn du doch weiter über Ernährung unterhalten möchtest, sag Bescheid. Sicher geht es dir aber erst mal um eine Diagnose und dazu werden hier bestimmt noch andere etwas zu sagen.

    grüsse
    jayy

  5. #5
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    Moin Jayy!

    Stimmt, entschuldige, ich hatte das mit der Unterordnung des HLA B 27 schon richtig verstanden, aber dann im Geschreibe verwechselt
    Ja, wenn du mir den Link zukommen lassen könntest, wäre toll, dann gucke ich mir das mal an, danke. Tatsächlich habe ich 2 Menschen mit Schuppenflechte in meiner Familie, einmal mein Vater und dann noch mein Onkel also sein Bruder. Allerdings hab ich grade mal ein bisschen hin und her gegooglet und glaube, dass das eher nicht auf mich zutrifft, aber ich bin Laie und man weiß ja nie, ich behalte das mal im Hinterkopf, wenn ich spätestens am 31.5. wieder beim HA bin.

    LG Jane
    Geändert von JaneInsane (11.05.2018 um 16:54 Uhr)

  6. #6
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    Ich hab grade das Schema von Dr Rudwaleit gefunden, vielleicht ist es das, was du meinst. Demnach habe ich eine 80-95%ige Wahrscheinlichkeit für die axiale SpA Ich hoffe ich nerve nicht mit meinen Fragen, aber müsste das der Rheumatologe in der Uniklinik nicht wissen? Also, dass mein HA das nicht weiß will ich ihm verzeihen, der arme Mann kann ja nicht alles wissen, aber... Und wenn ich jetzt so Kriterien wie "gutes Ansprechen auf NSAR, positive Familienanamnese und BSG und CRP Erhöhung" erfülle, sind dann fehlende MRT-Nachweise und HLA B 27 irrelevant oder gibt es dafür wieder Abzüge in der Wahrscheinlichkeit? Ich frage mich auch, ob man eine Schleimbeutelentzündung und eine Sehnenansatzentzündung voneinander unterscheiden kann ohne Ultraschall (?) und so. Ich hab so das dumme Gefühl, dass sich der Sache noch keiner richtig angenommen hat und die richtigen Untersuchungen wie bei den Schultern, Hüfte, Sprunggelenk etc noch gar nicht gemacht wurden, ich will mir aber auch nix einreden, deswegen bin ich hier und bitte um eure Einschätzung, ich hab kaum ne Ahnung und steh dann immer sehr doof da bei den Ärzten.
    LG Jane

  7. #7
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    Hey,

    ja genau, das Schema hier meinst du, oder? https://picload.org/view/rwdadiaa/bi...m12.4.png.html
    Dazu diese Broschüre: https://www.bechterew.de/fileadmin/D...6rudwaleit.pdf

    Ich will dir auch keinesfalls was einreden, die Diagnose kann und muss ein Arzt stellen. Wie du aber siehst, "funktioniert" das Ganze auch ohne HLAB27 und ich habe hier in den DVMB Unterlagen auch eine Studie von Dr Rudwaleit gefunden, bei der waren in einem Pool von X erkrankten Studienteilnehmern "nur" 60% HLAB27 positiv, es gibt die Krankheit definitiv auch ohne!

    Von dem was du in deinem Eingangspost geschrieben hast, passt PSA schon sehr gut. Diese Krankheit ist mitunter noch schwieriger zu diagnostizieren als MB. Viele Leute haben leider sehr lange Beschwerden bevor sie eine Diagnose bekommen, ich selber seit 15 Jahren...wobei ich bei weitem nicht so deutliche Symptome habe wie du.

    Meines Wissens nach kann man eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) schon gut von einer Sehnenansatzentzündung (Enthesitis) unterscheiden, ob mit Ultraschall das weiß ich aber nicht; allerdings passen beide in die "Rheuma Schublade", von daher wäre es erst mal "nicht so wichtig".

    Also wie gesagt...bin kein Arzt aber wenn du meine Einschätzung wissen möchtest dann würde ich sagen das es insgesamt schon danach klingt und ich würde an deiner Stelle dran bleiben. Ich weiß, dass das manchmal nicht so einfach ist, ich glaube es gibt sowas wie eine Hilles Hotline die einen auch vermitteln können. Sicher antworten dir noch andere hier.

    Grüße
    jayy

  8. #8
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    Moin Jayy,

    ja genau das Schema hab ich gefunden, danke! Das ist schonmal sehr gut zu wissen, ich habs mir jetzt ausgedruckt und werds nächstes mal mit zum Arzt nehmen Du hast Recht, ich muss dranbleiben, auch wenn ich manchmal echt keine Lust mehr hab, aber besser wirds davon ja auch nicht. Deswegen hab ich mich hier auch angemeldet, um ein paar Erfahrungen anderer sammeln zu können und so das alles ein bisschen besser einschätzen zu lernen Vielleicht schreibt ja noch jemand hierzu, dir auf jeden Fall 1000 Dank für die Tips!
    LG Jane

  9. #9
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    Hallo,
    die erhöhten Ana lassen aber eher auf eine Polyartritis schließen. Die sind ja bei Bechterew eher nicht erhöht. Auch die paarweise Entzündungen wie beide Hüften oder beide Schultern lassen doch eher auf die Polyartritis schließen.

    Gruß JR
    Mein Hund ist mein bester Therapeut

  10. #10
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    Hallo JaneInsane,

    ein herzliches Willkommen erst mal hier bei uns.
    Dein Bericht ist ziemlich lang, muss ich mal in Ruhe lesen.
    Habe nur kurz überflogen, du hast praktisch mehrere Beschwerden, ohne eine klare Diagnose wenn ich es richtig deute.

    Nur soviel kurz, ja es gibt MB auch ohne den HLAB positiv Zeichen......wie jayy schon geschrieben hat.
    Alles andere wenn ich den Text komplett gelesen habe.

    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  11. #11
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    Schleimbeutel Entzündung zu Sehnenansatzentzündung kann ein Arzt per Ultraschall unterscheiden.!!
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  12. #12
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    Moin Wessi,

    für deine Antworten Gut, dass man das voneinander unterscheiden kann im Ultraschall, leider wurde bisher nur ein einziges mal ein Ultraschall gemacht und zwar an der Hüfte, nachdem ich schon ein paar Tage Ibu hatte und kaum noch was gemerkt hab, da hieß es ja "es könnte, wenn man will, ein bisschen Flüssigkeit um den Sehenansatz herum zu sehen sein", ist halt die Frage ob die Ibus da schon so gewirkt haben, dass die Untersuchung einfach zu spät kam, hast du in der Hinsicht Erkenntnisse/Erfahrung? Es ist einfach sehr frustrierend, wenn man immer wieder was hat oder so wie im Rücken quasi dauerhaft mal mehr, mal weniger und es schon kein Spaß mehr ist sich abends hinzulegen, aber von außen sowieso nix zu sehen ist (Rötung, Schwellung), wo viele Ärzte schon sagen, das ist nix und dann eben auch im MRT null zu sehen war, man kommt sich vor wie ein Hypochonder, der einzige, der mir glaub ist mein Hausarzt, weil der ja auch regelmäßig die Entzündungswerte sieht, aber machen kann er auch nix, sagt er

  13. #13
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    60
    Guten Morgen!
    Mein Orthopäde hat mich darauf hingewiesen, dass es nicht zwingend ein Korrelat zum Schmerz in der Bildgebung geben muss!! Bei mir war es so, dass ich über Monate hinweg starke Schmerzen im Schulterbereich hatte. Auch mit Schwellung etc... War dann nach 5 Monaten beim MRT. Der Radiologe hat sich aber nur zur Fragestellung, die sich auf das Gelenk bezog geäußert: Ohne Befund. In zwei Minuten war ich raus und zweifelte an mir. Dann ein Monat später in der Rheumaambulanz wurde das MRT nachbefundet. Und man hat leichte Entzündungszeichen gesehen. Die Rheumatologin hat mich auch nach Poriasis gefragt. Jedoch gibt es in der Familie keine Diagnose diesbezüglich. Ich hatte über Jahre hinweg trotz ISG-Schmerzen keine sichtbare Entzündung im ISG und dann plötzlich doch....und jetzt war auch das CRP etwas erhöht.
    Manches dauert einfach leider. Wie sieht denn Deine Wiebelsäule/ISG im MRT aus?
    LG H.

  14. #14
    Sannah ist offline Registrierter Benutzer
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    Ich schließe mich mal an....
    Seit Monaten hab ich Rückenschmerzen im Gesäß und untere Wirbelsäule. Teilweise ausstrahlend in die äußeren Oberschenkel, am trochanter entlang.
    Immer wieder schmerzende Daumengelenke, Knie und Hüften... Rechtes sprunggelenk ist schmerzhaft.
    Aber nichts rot oder geschwollen.
    Rheumafaktoren usw sind negativ. Kein crp. Hla b27 positiv...
    Mein Vater hat verschiedene Gelenke, die teilweise schon Degenerativ verändert sind. Rückenschmerzen hat er schon seit er 30 Jahre alt ist... Hat aber inzwischen nach gut 25 Jahren aufgegeben von irgendwem eine Diagnose zu bekommen..meine Schwester hat morbus still als gesicherte Diagnose.
    Ich war inzwischen in Berlin am cbf... Verdacht auf axiale Spa. Ich soll zum mrt.
    Befund mrt laut Radiologe: kein Hinweis für eine Sakroiliitis!
    Ich werde noch irre... Woher kommen denn diese Schmerzen?
    Hab von meinem Papa nach dem mrt mal eine meloxicam Tablette genommen... Die helfen super.
    Ich bin ja froh, dass ich kein entzündetes isg habe... Aber ich fühle mich gerade wie ein Simulant
    Dabei hab ich doch wirklich diese Schmerzen... Das bilde ich mir doch nicht ein

  15. #15
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    Ich glaube die meisten von uns hier kennen diese Situationen, wo man denkt, "Ich bilde mir das doch nicht ein"
    Habe gerade selber so ein Problem.
    Seid Wochen tut mir rechts die unterste Rippe weh.
    Wenn man drauf drückt Schrei ich fast vor Schmerzen
    Jetzt beim Röngzen sagte mir eine Assistenzärztin ich hätte dort eine degenerative Veränderung an der Brustwirbelsäule. Sie meinte,ich solle Voltarensalbe auf die Rippe schmieren,dann würde es wieder besser werden....

    Manchmal bin ich es einfach leid mit Ärzten zu reden.
    Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe

  16. #16
    Sannah ist offline Registrierter Benutzer
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    Voltaren Salbe heilt degenerative Veränderungen?
    Na wenn es mal so einfach wäre...
    Im Moment hab ich auch überhaupt keine Lust mehr auf Ärzte...
    Ich komme mir vor wie der letzte Trottel

    Gute Besserung yvonne77!

    Lg

  17. #17
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    Moin ihr alle, die ihr hier noch geschrieben habt und sorry, dass ich erst jetzt antworte, ich war die letzten Wochen kaum am Rechner und schreiben ist am Handy immer sooooo doof

    Ja mir geht es da ganz genau wie euch zum Teil, Entzündungen sind da, zu sehen ist äußerlich meist nix, aber das ist in der Hüfte z.B. nicht untypisch, liegt ja doch recht tief, Blutwerte zeigen in letzter Zeit ziemlich häufig Entzündungszeichen an, CRP oder BSG ist eigentlich immer erhöht, wenn mich wieder irgendwo was pisackt, aber in den Bildgebungen hat man bisher nix gesehen, wobei ich sagen muss, dass mit dieser Symtomatik auch nur ein einziges MRT gemacht wurde und halt die eine Sonografie, im Befund steht wortwörtlich: "Es lagen keine ausreichenden Hinweise zur Doagnose einer Ansatzsehnentendinopathie vor, ein Auschluss einer COxarthritis, Bursitis trochanterica oder einer stark ausgeprägten Ansatzsehnentendinopathie konnte erfolgen. Laborchemisch zeigten sich jedoch erhöhte CRP-Werte bis 90mg/dl bei einem Procalcitoninwert von kleiner 0,05ug/l. Zur weiteren Abklärung führten wir ein MRT des linken Hüftgelenks sowie der Ileosakralgelenke durch. Diese waren beide unauffällig. Eine Spondylathritis ist durch diese Befunde hochgradig unwahrscheinlich. Unter der Therapie mit NSAR fiel der CRP- Wert auf 5,74mg/dl ab." Dazu schrieb ich ja schon, dass die Ibus mir ja innerhalb kürzester Zeit geholfen hatten, alle zuvor eingenommenen Schmerzmittel bis Tramadol waren nahezu wirkungslos. Inzwischen bin ich anderer Ansicht als das Fazit der Ärzte und glaube weiterhin an eine axiale Spondyloarthritis (oder mit ganz viel Pech an eine Psoriasisarthritis) und mein Hausarzt sieht es ganz genau wie ich, hat mir jetzt noch eine Überweisung zum Rheumadoc gegeben, damit ich mir einen anderen suche und hat mir angeboten beim nächsten Schub mit ihm zusammen ne Cortisonstoßtherapie auszuprobieren, das klingt für mich jedenfalls schonnmal sehr viel besser als solche Aktionen wie Voltaren und co, das ist ja gruselig So weit so gut... Aber es ist echt ätzend, wie man sieht, geht es ja vielen so und ich hab jetzt nach ner Stunde hier sitzen schon wieder tierische Schmerzen unten im Rücken, muss wohl gleich noch ne Runde Yoga einlegen bevor ich ins Bett gehe, die letzten 2 Wochen ging es meinem Rücken übrigens mal wieder gut, auch mal ein gutes wenngleich fast ungewohntes Gefühl. Ich wünsche euch allen nur das Beste!

  18. #18
    Registriert seit
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    Hallo JaneInsane,

    auf deine obere Frage, nee habe keine direkte Erfahrung. Aber klar kann die Untersuchung zu spät gewesen sein, das die IBU schon angeschlagen haben.
    Kommt öfter vor wenn man die Beiträge hier sieht, das verfälschte Befunde raus kommen, weil gerade vorher evtl. ein Entzündungshemmer verabreicht wurde usw. Einfach dabei bleiben, auch wenn man immer als " Simulant " abgestempelt wird wenn in dem Moment nichts zu sehen war. heisst nichts.
    Am besten wäre im akuten Schub einen Termin zu kriegen, ist auch nicht immer möglich. Mal ist es dann am Abklingen, später gehts wieder los....
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  19. #19
    Registriert seit
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    Howeareyou hat recht, Bildgebung und Schmerz müssen nicht unbedingt übereinstimmen. genauso wie der CRP oft nichts aussagt!!
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  20. #20
    Registriert seit
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    Hallo JaneInsane,

    es ist ziemlich wichtig, von der Einnahme von Ibu oder von Cortison abstand zu irgendwelchen Bildgebenden Untersuchungen zu haben. Mir hat mal ein Radiologe gesagt dass man z.B. ein MRT während eines Cortisonstoßes getrost vergessen kann - es würde eh keine Entzündungen zeigen. Ein Cortisonstoß hat da auch ziemlich lange Auswirkungen, bei Ibu reicht es, es 1-2 Tage vorher abzusetzen. Zusätzlich ist es ganz wichtig dass der befundende Radiologe Ahnung von MB hat sonst kann er die Anfangszeichen ganz leicht übersehen. Bei wir hatte der niedergelassene Radiologe auch gesagt da ist nichts und die Radiologen in der Rheuma-Akutklinik fanden auf den selben Bildern deutliche Anzeichen einer Sakroiliitis beidseits...

    Ansonsten würde ich sagen dein HA scheint auf dem richtigen Pfad zu sein denn die Symptome passen sehr gut zu MB und immerhin ist der CRP ja erhöht. Nur wie die ANA da rein passen weiß ich nicht.

    Hast du denn auch schon mal ein Rezept für Krankengymnastik bekommen? Das ist bei MB fast wichtiger als Medikamente finde ich (wobei du mit Yoga schon viel richtig machst, die Übungen sind teilweise ähnlich).

    Liebe Grüße

    Lydia
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