» Navigation

» Foren-Links
 > Forum
 > Portal
» DVMB-Links

» heutige Geburtstage

-
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 28
  1. #1
    Registriert seit
    10.2017
    Beiträge
    7

    Neu Erwäge Aufrichtungs Op - bin für Tipps, Erfahrugsberichte dankbar

    Hallo zusammen,

    seit 28 J. habe ich einen schwer verlaufenden Crohn... Fisteln zu Hauf und noch mehr Ops...insgesamt über 200... mir fehlt der gesamte Dickdarm, das Rektum wurde viel später amputiert.

    ich trage seit 20 J ein Stoma... nunmehr das Dritte... und komme ganz gut zurecht... mit den Narben( das sind nicht ein paar, das sind massenweise am Gesäß, im Intimbereich, am Bauch... auch damit komme ich iwie klar... ABER... ich werde definitiv nicht mit diesem Buckel klarkommen... der entstellt mich ja dann ganz.

    es isr vermutlich noch nicht so ganz stark ausgeprägt wie bei Andereb. Wenn ich den Nacken ganz nach hoch hinten nehme, sehe ich auch den Hinmel, aber nicht immer... darauf muss ich konzentrieren... sonst laufe ich eher mit Blick auf den Biden
    Ich möchte wieder aufrichtig aufgerichtet, weiterleben... der Bechterew an sich juckt mich kaum... tut weh, jaaa... an Schmerzen habe ich mich gewöhnt... ist eben so... Schnerzen sind nur ein Gefühl..

    In meiner Herkunftsfamilie gibt es keinen Bechterew, auch der HLA Wert ist kein Hinweisgeber bei mir...negativ für Bechti...

    Ich bitte um Tipps, Erfahrungen, Meinungen... da meine ich ehrliche Meinungen, die gerne auch konträr zu meiner oder dem Mainstream sein dürfen... die sind sehr Willkommen. Schreibt mir alles, was Euch zu mir und der Op einfällt

    Wenn noch Fragen offen sind... ich werde sie ehrlich und so gut ich kann

    Vielen Dank

    Liebe Grüße an alle Leser, Tweety

  2. #2
    Registriert seit
    02.2008
    Beiträge
    2.406
    Guten Abend Tweety,

    willkommen hier in der Runde erst mal.
    Welche Tips meinst du, ob die OP sinnvoll ist....
    Ich bin komplett in HWS ( geht Null komma Null ), mehr, und BWS versteift, habe aber auch noch wie du andere Baustellen und angeborene Dinge.
    Würde so eine OP nur im äußersten Notfall machen, habe zuviel Respekt davor, auch Angst.
    Nachgedacht und mit dem gedanken gespielt sehr wohl. Weil die Einschränkung extrem ist und die Lebensqualität echt leidet.
    Im TV habe ich dann mal in einer Gesundheitssendung die OP vom Vorsitzenden der DVMB Herrn Hammel gesehen, war erstaunt wie schnell er aufstehen durfte usw. aber mir ist die Lust vergangen, obwohl es echt super wäre wieder mal gerade, aufrecht zu sein. Sehe nur den Boden....

    Habe mir nie träumen lassen das der Verlauf so grausam sein kann. Ist aber schon krass.
    Mal sehen wer sich noch meldet der vielleicht diese OP hinter sich hat.
    Ich sage niemals nie, aber zum heutigen Zeitpunkt würde ich sie nicht machen. Bei mir.
    Ob andere oder du es wagen, muss jeder selber wissen.

    Du hast wie ich lese, schon mehr als dutzend OP´s hinter dir. Um so mehr frage ich wie arg ist dein Wunsch nach dem Aufrechten Gang.
    Der Wunsch ist bei mir schon da, aber der gedanke an die OP lässt ihn weit nach hinten rutschen.
    Mit den innerlichen Wunden, Auswirkungen kommst du irgendwie klar. Aber das äußere bewegt dich so stark das du freiwillig in den OP gehen willst.

    Das sind meine ersten Gedanken dazu. Alles Gute für die richtige Entscheidung.

    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  3. #3
    Registriert seit
    10.2017
    Beiträge
    7
    Hallo Wessi,

    vielen Dank für Deine Antwort!

    Jeder hat sein Päckchen zu tragen und der Teufel ***** bekanntlich immer auf den größten Haufen.

    Ich verstehe Dich sehr gut. Für mich ist die Op auf jeden Fall eine Option, weil ich mich äußerlich so nicht wohlfühle. Ein Stoma verändert schon genug, der Bauch ist zwar flach, jedoch durch die Narben verzogen und sichtlich eingedellt und vom Po überhaupt nicht zu reden. Es ist noch nicht mal ganz ganz klar, woher die Kyphose überhaupt stammt. Die bildete sich vll über 3 Jahre, einer Zeit, in der ich überwiegend bettlägerig war und der Kopf unnatürlich nach vorne geneigt war... natürlich nicht ständig, jedoch die meiste Zeit des Tages ...

    Die Diagnose ist eine Arbeitsdiagnose, ein anderer Arzt meinte, dass es auch vom Morbus Crohn kommen könnte, der ja auch entzündliche Veränderungen in den Knochen machen würde. Das weiß ich leider nicht, ich bin kein Arzt, ich bin Bürokauffrau.

    Mein größter Wunsch ist, dass ich wieder gerade bin und der Buckel nicht mehr da ist. Damit will ich nicht leben.

    Beste Grüße sendet Tweety

  4. #4
    Registriert seit
    06.2009
    Beiträge
    240
    ...such mal auf yout..be. Da findes du einige Berichte über Aufrichtungen.
    Axel

  5. #5
    Registriert seit
    07.2016
    Beiträge
    654
    Hallo Tweety!
    Sehr bewegende Zeilen habe ich da in mir aufgenommen und ziehe den Hut vor Dir! Herzlich willkommen in dieser Runde!
    Morbus Chron ist natürlich auch für den Kopf sehr, sehr belastend. Ich kenne das Problem, aber Gott sein Dank nicht so ausgeprägt wie du!
    Booohr ich werde immer kirre, wenn ich was gegessen habe und sich die Krämpfe als Vorboten des Durchfalls ankündigen.
    Es gab Tage, da wollte ich einfach nicht mehr essen, weil ich wusste, was kam. Auch die damit immer wiederkehrenden Fisteln am Po
    sind schon unangenehm und schmerzhaft. Derweilen hat sich das aber bei mir wieder enorm verbessert. Der TNF-Blocker hat da sehr positive Wirkung.
    So gegen Ende der Spritzperiode, oder bevor ich mir 5-10 Tage vorher wieder die neue Spritze setze, kommen diese Symptome wieder hoch.
    Aber die paar Tage überbrücke ich dann locker.

    Dein Wunsch, einen aufrechten Gang zu haben, und keinen Buckel, beschreibt, dass es dich echt hammermäßig erwischt hat.
    Zu meiner Frau sage ich immer: " Wenn ich mich nicht mehr bewegen könnte, wäre das mein Untergang". Ich habe mein Leben lang Sport
    getrieben und konnte mir mehr zufällig damit einige Probleme von MB vom Hals halten.

    Meine Meinung:

    Irgendwie lese ich aus deinen Zeilen, dass du die schon zu 70 % entschieden hast. Wenn ich mich nicht mehr bewegen könnte oder nur mit großer Anstrengung
    in den Himmel schauen könnte, würde ich eine OP wagen, wenn sicher gestellt ist, dass ich in guten Händen bin um das Risiko zu minimieren.

    Ich wünsche Dir für Deine Entscheidung, egal, wie diese ausfällt, ein glückliches Händchen, Kraft und Mut!!!

    In diesem Sinne...... Pass gut auf dich auf!

    Gaaaanz lieben Gruß!
    Thomas
    Geändert von Thomasnrwmg (24.10.2017 um 08:47 Uhr)
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  6. #6
    Registriert seit
    10.2017
    Beiträge
    7
    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Deine Antwort und Deine Empathie.

    Infos über Aufrichtungsops sind ja doch eher spärlich... und Betroffene, die den Weggegabgen sind, scheint es nun auch nicht so wahnsinnig viele im Netz zu geben.

    Ich will gerne wissen, wie die Zeit nach der OP ist... wie schnell man wieder fit ist und sich normal bewegen kann, so wie vorher... oder muss man mit einer langen Phase rechnen, in der man kaum aus dem Haus kann... wann ich wieder ins Studio zum Krafttraining könnte bzw einfach ein normales Leben leben... die Op an sich... die wird wohl kaum einer als Husten abtun. Ich bin bereit, mich operieren zu lassen, wenn ich dann wieder aufrecht stehen kann und ja, mich stört der Buckel unglaublich. Auch im kosmetischen Sinne... das wäre eine Op und hinterher soll das Stoma verschwinden... ich will einen Kock Pouch... dann fällt die lästige Versorgung weg... da die Aufrichtung jedoch wohl in Bauchlage erfolgt und auch die meisten Pflegekräfte mit einem Kock Pouch kaum Erfahrung haben, die müssten den ja leeren, wenn ich selbst auf der Intensivstation nach der Aufrichtung nicht kann... daher will ich den Pouch nach der Aufrichtung machen lassen... sind beides große Ops... in einem Verwachsungsbbauch zu operieren... das wird nicht jeder tun...zudem der Kock nur von 3 Ärzten in D genäht wird...

    Ja, ich hatte genug Ops... trotzdem... ich weiß, wofür... für mich und meine Lebensqualität. Ich lebe derzeit alleine...will das aber mittelfristig wieder ändern...

    Ich muss in die Arbeit.


    Sei lieb gegrüßt und alles Gute für Dich wünscht Dir

    Tweety

  7. #7
    Registriert seit
    12.2003
    Beiträge
    1.591
    http://www.dvmb-forum.de/showthread....ufrichtungs-OP

    hier habe ich davon berichtet.
    zu- oder abraten kann ich nicht.
    das ganze ist nicht ungefährlich.
    ich bin froh das ich es gemacht habe, habe aber auch viel glück gehabt.

  8. #8
    Registriert seit
    10.2017
    Beiträge
    7
    Vielen Dank. Mich schockt nichts mehr. Irgendwie habe es mir schlimmer vorgestellt.

    Wie geht es Dir heute? Fühlst Du Dich op/bedingt eingeschränkt?

  9. #9
    Registriert seit
    02.2008
    Beiträge
    2.406
    Hallo Tweety,

    du hast ja noch vieles vor. Du glaubst auch die äußeren Unschönheiten hemmen dich oder einen Partner.
    Das Risiko trägt jeder selbst. So viel ich bei dieser OP und den Verlauf hinterher gesehen habe, steht man ziemlich schnell auf.
    Alleine wegen dem Kreislauf. Das gab es früher nicht, meine Frau hätte sich sonst auch an der Wirbelsäule operieren lassen ( versteifung ),
    wegen einer schweren Skoliose, Verkrümmung, Verdrehung des Dorn Bogens.
    Damals musste man 6 Monate liegen.
    heute ist das alles schon ein Fortschritt, und es werden viele solche OP´s durchgeführt.
    Gibt es genug Spezialisten. Schief gehen kann immer was, auch bei harmlosen Dingen.

    Ich für mich zögere, habe aber auch nachgedacht darüber. Der Wunsch ist vielleicht noch nicht so stark wie die Angst.
    Hinterher muss man einfach langsame Bewegungen durchführen, sonst hat man keine großen Einschränkungen.
    Wie der Schmerzpegel uws. ist, und wie man sich verhalten muss, um bald wieder ein " normales Leben " zu führen können nur die
    beantworten die es gemacht haben. Wie Nobbi.
    Aber selbst der rät nicht dazu.....weil es jeder selber entscheiden muss.
    bei dir steht im Vordergrund das Aussehen, du bist auch durch andere Dinge da sehr belastet. Und willst das einfach nicht mehr. verständlich.

    Du hast aber auch eine lange Vorgeschichte mit vielen Eingriffen, und jede OP haut einen auch zurück.
    Dann planst du noch die andere Sache. Es gibt nur drei Ärzte die das machen, wow! Gewagt.
    Da ist die Aufrichtung doch schon um mehr Erfahrungen und Ärzte sicher.
    Vielleicht solltest du dich erst mal richtig beraten lassen, wie der Verlauf ist, welche Prognose es gibt, wie viele Erfahrungswerte,
    und wie das die Lebensqualität verändert.

    Abgesehen vom Buckel, der würde mich jetzt nicht so stören. Mich nervt nur die Einschränkung. Das nicht mehr links, rechts, oben, unten sehen können. Ich liebe Feuerwerk, Sylvesterschießen, muss jedes mal in die Hocke gehen, mich seltsam verbiegen damit ich hoch in den Himmel sehen kann, und weil das in die Hocke gehen, auch nicht mehr richtig geht, verfluche ich schon mal die Einschränkung. Auch das nicht mehr Auto fahren können.
    Das sind aber Dinge die man lernt zu akzeptieren, das äußere hat bei mir keine große Rolle gespielt.
    Habe ein Riesen Feuermal über komplette Seit eines Beines mit Fuß, hoch bis Gesäß, halber Rücken, verfärbt sich immer mal.
    Ist eine Gefäßkrankheit. Damit hatte ich früher Probleme, weil immer Leute darauf starren. heute ist mir das wurscht!

    Das zum Thema, Äußerlichkeiten. Klar ein Stoma gefällt auch niemanden. Würde sich wohl jeder unwohl fühlen mit. Auch ich.
    Für deine Entscheidung lasse dir Zeit, sprich mit Spezialisten. Ich denke mit der Aufrichtung erreicht man das man wieder etwas mehr gerade steht, geht, schauen kann. Die miese Bewegung, oder Versteifung bleibt.Alles Gute.

    Warum warst du so lange bettlägerig?

    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  10. #10
    Registriert seit
    08.2003
    Beiträge
    17.158
    Hallo Tweety,

    auch von mir herzlich Willkommen in unserer großen Familie

    Bechterew und Crohn treten öfter mal zusammen auf deswegen kann es schon sein dass dein 'Buckel' davon kommt - aber was sagen die Röntgenbilder? Hast du wirklich eine Verknöcherung durch Syndesmophyten im Buckelbereich? Wenn nicht wären die OP's glaube ich nicht wirklich vergleichbar.

    Ich habe in der Reha mehrere Becterewler kennen gelernt die aufgerichtet sind - mit sehr unterschiedlichem Ergebnis. Einer ist zwar komplett steif, vom Kopf bis zum Po verschraubt - aber kerzengrade und er hat damit keine Probleme. Er geht mit uns wandern und tanzt perfekt, hat da wirklich keine Probleme. Eine andere Frau, deren lange Haare vor der OP schon den Boden berührt haben, habe ich danach gar nicht wieder erkannt. Sie hat aber Probleme nach der OP gehabt, es wurden Beinnerven beschädigt, sie hatte eine Fußheberschwäche und brauchte eine Orthese am Bein. Ich weiß nicht ob das mit der Zeit noch besser geworden ist, habe sie schon lange nicht mehr gesehen. Bei einem dritten kann ich nicht viel sagen - und bei einem Vierten musste operiert werden weil er sich die versteifte HWS angebrochen hatte bei einem Unfall im Haus. Der war aber nach der OP ziemlich zufrieden. Mit einem Fünften hatte ich einige Zeit nach seiner OP mal gesprochen. Ich kann mich erinnern dass er damals durch die veränderte Statik muskuläre Probleme (Schmerzen) hatte die sich wohl erst nach längerer Zeit gegeben haben.

    Die OP-Filme von Herr Hammel, dem DVMB-Geschäftsführer kannst du auf Bechterew.de (unter DVMB-Videos ganz unten) sehen. Hast du die schon gefunden?

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  11. #11
    Registriert seit
    12.2003
    Beiträge
    1.591
    bei mir ist es mittlerweile 12 jahre her.
    ich kenne es nicht mehr anders.
    es hat über 8 monate gedauert bis ich wieder mit büroarbeit anfangen konnte.
    bis zu meinem ursprünglichen job noch wesentlich länger.
    heute bin ich wieder gewerblich im aussendienst tätig, beacker meinen garten, mache das brennholz selber und treibe bisschen sport.
    wie gesagt, viel glück gehabt.

    besorge dir am besten einen termin für eine ambulante vorstellung in einer klinik die möglichst viel erfahrung mit solchen ops hat.
    wirbelsäulen- und skoliosezentren sind da die ansprechpartner.
    da werden sie dir sagen was in deinem fall möglich ist.

  12. #12
    Registriert seit
    02.2008
    Beiträge
    2.406
    Hallo Nobbi,

    man ist aber nicht automatisch auch dann beweglicher nur weil aufgerichtet oder??

    Wenn du pflanzen kannst, arbeiten, Holz machen, Sport.

    Für mich hörte sich das bisher an wie halt wieder etwas gerade schauen.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  13. #13
    Registriert seit
    12.2003
    Beiträge
    1.591
    nein.
    ist ja alles verschraubt.
    meine WS ist bis auf rest HWS steif.
    ich schaffe es das irgendwie auszugleichen.
    ist nicht leicht das level zu halten, muss mich immer wieder aufraffen was zu machen.
    muskulatur und ausdauer im wahrsten sinne des wortes aufrecht erhalten.
    sonst wirds schlechter.

  14. #14
    Registriert seit
    10.2017
    Beiträge
    7
    Hallo Lydia,

    vielen Dank für Deine Antwort...

    lt Arzt sei die BWS „komplett dicht“... das waren seine Worte...

    Und noch: „in der BWW haben Sie einen angelaufen Bechterew“, und es würde sich da nun nicht noch weiter verkrümmen. Auch wörtlich zitiert.

    Deine Schilderungen helfen mir sehr...

    ich weisd nicht, woran ich ein gutes Kh erkenne oder den besten Arzt für die Op. Wirbelsäulenzentren gibt es in der Umgebung von so 50 km drei ... ob die gut sind oder das besonders gut können... das weiß ich nicht. Ich bin alleinstehend, Besuch bekomme ich kaum dort dann. Ich wüsste nicht, wer mich besuchen könnte oder sollte. Da muss ich alleine durch, aber das ist nichts Neues.

    Nobbi, Dir auch vielen Dank nochmal für Deine Schilderung Deiner Erfahrungen.

    bettlägerig war ich daheim... wegen dem Darm und auch weil ich schwere Depress hatte. Ich habe keinen Grund mehr gesehen aufzustehen und dann ging es auch wirklich immer schlechter und dann kam noch Angststörung mit Panikattacken dabei. Das ist wieder besser.

    Ich werde auf keinen Fall mit dem Buckel und dem Hals so komisch leben. Der Rest tut genug entstellen.

    Wenn ws einen Weg gibt, das zu besten gehe ich den.

    Viele Grüße Eure Tweety

  15. #15
    Registriert seit
    02.2008
    Beiträge
    2.406
    @ Nobbi, kann man sagen über ein Jahr bis du wieder beruflich was machen hast können?

    Ich gehe da aber vom leichten Tätigkeiten aus, weil schwer heben etc. ja trotzdem nicht in Frage kommt.

    Aber mich wundert das bepflanzen, ackern. Holz machen. Was schon für Gesunde eher anstrengend ist.

    Geht das denn mit dem Bücken so gut, oder muss du in die Hocke gehen?

    @Tweety, ob ein Buckel wirklich so arg entstellt, kommt darauf an wie arg er ist.

    Das sehe ich nicht ganz so tragisch. Aber vielleicht ist es bei dir die Gesamtheit an " Entstellungen " die dich langsam nervt.
    Deswegen soll nichts neues dazu kommen. Ich kann es gut nachvollziehen wegen dem Hals, schauen, drehen etc. darin empfinde ich die größere
    Problematik, nicht beim Äußerlichen. Dann will ich dir noch sagen es ist beachtlich das du noch beruflich tätig bist, bei deiner Krankengeschichte.
    Bettlägerig ist man ja nicht mal so....und eine Frage habe ich noch, wie hast du deine Depression überwunden.?
    Stecke seit ca. 14 Monaten mittendrin. Hatte auch die Überlegung, wofür aufstehen usw. die bisherigen Behandlungen zeigen keinen Erfolg.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  16. #16
    Registriert seit
    12.2003
    Beiträge
    1.591
    bei einem finger-boden-abstand von ca 40cm ist klar das man viel in hocke oder auf knie muss um was am boden zu machen.
    im allgemeinen: was man vor der op nicht konnte wird man nach der op wahrscheinlich erstrecht nicht können.

  17. #17
    Registriert seit
    08.2003
    Beiträge
    17.158
    Hallo Tweety,

    ich glaube bei der OP ist es wichtig dass das Krankenhaus das oft macht und deswegen Erfahrung hat. Außerdem wäre es hilfreich wenn du mit Patienten sprechen könntest (oder schreiben) die in diesem Krankenhaus diese OP hatten - Informationen aus erster Hand sind glaube ich unschlagbar.

    'Total dicht' sagen die Ärzte meistens wenn sie eine komplett verknöcherte Wirbelsäule meinen...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  18. #18
    Registriert seit
    02.2008
    Beiträge
    2.406
    Hallo Nobbi,

    ja eben. In die Hocke gehen ist bei mir auch längst nimmer möglich.....
    Heute musste ich wieder mal schmerzlich mit anschauen, wie der Hausarzt mir die Strümpfe anziehen musste nach größerer Untersuchung.
    Vor paar Jahren konnte ich das noch selber. Auch von der Liege, musste er mir aufhelfen. Das macht natürlich Riesen Freude
    Ich frage mal anders, hast du es bereut die OP, oder würdest du es wieder tun.
    Was man vorher nicht kann ist schon klar geht nimmer. Aber was ist dann der Sinn dieser OP, die Statik verbessern?
    Oder einfach etwas mehr gerade gehen....

    @ Tweety und Lydia, Wirbelsäulenzentren gibt es wie Sand am Meer, die richtige muss man finden.
    Ist kein leichter Schritt, und man braucht viele Infos über die Klinik und die Chirurgen.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  19. #19
    Registriert seit
    12.2003
    Beiträge
    1.591
    für mich war es damals die richtige entscheidung.
    das ich wieder so belastbar werde wie ich jetzt bin war nicht zu erwarten.
    der grund warum ich das risiko eingegangen bin?
    rein psychisch.
    ich konnte und wollte so krumm nicht weiterleben.
    ich war ja auch noch jung, mitte 30.
    körperlich war ich fit.
    konnte nur niemandem mehr ins gesicht sehen durch die verkrümmung.
    andere können mit dem zustand leben und damit umgehen, ich konnte es nicht.
    man muss sehr entschlossen sein bevor man sich zu dem schritt entschließt.

    ist nicht böse gemeint, aber so wie du deinen zustand beschreibst glaube ich nicht das du dich von so einem eingriff vernünftig erholen würdest.
    ich hatte mir monatelang vor der op einige kilo muskulatur antrainiert weil ich mir dachte das ich das brauchen könnte.
    nach 6 monaten korsett hatte ich sämtliche oberkörpermuskulatur verloren.
    hat jahre gedauert bis ich halbwegs wieder auf dem level war.

  20. #20
    Registriert seit
    09.2017
    Beiträge
    131
    Hallo! Kenne selbst bei Skoliose ein sehr Gutes Ergebnis mit einer Harrington- Spondylodese,ist aber mind, 30 J. her.
    Prof.Dr. Henry Halm fällt mir als Spezialist ein.
    Gruß, Micha

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Nach der Aufrichtungs-OP
    Von Nobbi im Forum Diagnose / Therapie / Medikamente
    Antworten: 107
    Letzter Beitrag: 07.06.2017, 15:18
  2. bräuchte Tipps
    Von Radoni im Forum Diagnose / Therapie / Medikamente
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 23.09.2015, 20:16
  3. Neue HP über Aufrichtungs-OP im Netz
    Von Aufrecht im Forum Diagnose / Therapie / Medikamente
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 25.05.2005, 13:11
  4. aufrichtungs-OP
    Von Nobbi im Forum Diagnose / Therapie / Medikamente
    Antworten: 96
    Letzter Beitrag: 15.04.2005, 19:05

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Powered by vBadvanced CMPS v4.3.0