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markpireus (33)
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  1. #161
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    Hallo mrymen,
    Du sprichst von zwei unterschiedlichen Sachen. Zotty macht eine Therapie mit THC und Du sprichst von CBD. Beides sind Bestandteile von Cannabis, aber mit unterschiedlicher Wirkung. THC ist der High machente Anteil und CBD enthält nur max 0,5% THC. Das ist der maßgebliche Unterschied. CBD ist frei verkäuflich und für THC ein Rezept. Ich selber habe mit CBD-Öl angefangen und hier bereits eine positive Wirkung gemerkt. THC wurde mir in der Klinik zusätzlich zu meinem Morphium verschrieben. Bin leider nicht um die Antragstellung zur Kostenübernahme durch die Kasse herum gekommen. Ich nehme sie nun schon 5 Monate und CBD-Öl noch dazu. Mit Cannabis als Pflanze habe ich auch einen Versuch gemacht und verdampft. Bin danach wunderbar entspannd gewesen. Hatte das Glück,dass ich THC in der Klinik bekommen habe. Bei mir zu Hause gibt es auch keinen Arzt der sich damit befast. Mein eigener Rheumadoc muste es nun notgedrungen machen und ein anderer Patient in der Praxis hat schon davon profitiert. Nur am Rande bemerkt ist THC das Mittel was zu letzt verordnet wird.
    Lese Dich in dieses Thema ein.
    Grüsse
    frankemil

  2. #162
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    Hallo Tom
    Wenn du "nur"das CBD Öl ausprobieren möchtest kannst du das frei kaufen.
    Wenn du eine THC Therapie machen möchtest müsstest du bei deinem Arzt einen Antrag ausfüllen und damit zu deiner Krankenkasse gehen. Die wird den Antrag an den MdK senden. Die wird den Antrag mit hoher Wahrscheinlichkeit ablehnen. Danach läuft alles über Widerspruchsverfahren.
    Ich habe in der Hinsicht Glück gehabt,da meine KK eine kleine KK einer Firma ist, da läuft es etwas anders

    Gruß Bernd
    Wer heilen will, muß sich zuerst von seinen Irrtümern heilen lassen.

    Martin Gerhard Reisenberg, (*1949),DiplomBibliothekar in Leipzig

  3. #163
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    Hallo Leute,
    kann jemand etwas zur Wirkung von CBD Öl im Vergleich zu 100mg Tilidin sagen? Macht das Öl auch so Müde?

    Gruß Micha

  4. #164
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    Hallo in die Runde,
    möchte nur kurz einen kleinen Bericht über meine Anwendung mit Dronabinol einstellen. Leider ist meine Erwartung in die Anwendung von THC wahrscheinlich zu hoch. Nehme es seid Jahresbeginn und konnte bis jetzt keine meiner anderen Schmerzmittel reduzieren. Nach ca. 3 Tagen der Halbierung muß ich immer wieder mein Morphium in alter Dosierung einnehmen. Mein Rheumadoc wollte das ich alles reduziere und nur die Dronabinol-Tropfen nehme. Er hat aber in der Anwendung von Cannabis keine Ahnung. Zum Schluß haben wir uns auf eine Erhöhung des Morphiums am Morgen geeinigt um am Tage über die Runden zukommen. Zur Nacht gibt es eine größere Dosis Dronabinol. Ich kann auch die Tropfen nicht mehr steigern, da ich dann neben der Spur bin und nichts mehr geht. Bin zur Zeit ständig Müde und könnte nur schlafen. Fange an das Cannabis am Tage wieder zu reduzieren um agiler zu werden. Nun sind ja auch noch meine Empfindungsstörungen in beiden Händen dazu gekommen. Bin zur Zeit auch etwas ratlos wie es weiter gehen soll. CBD-Tropfen habe ich mir besorgt und werde damit auch wieder anfangen. Leider kenne ich keinen in meinem Umfeld der damit Erfahrungen hat.
    Schönen Abend

  5. #165
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    Hallo Frank(
    Es tut mir leid das zu hören. Das es auch nicht funktioniert mit dem THC habe ich schon öffters gehört.
    Ich bemerke bei mir eine gewisse psychische Abhängigkeit. Wenn ich z.B. weis das ich am nächsten Tag früh raus muß
    und Autofahren muß nehme ich Abends kein THC. Wenn es vorkommt das ich mehrere Tage hintereinander Morgens raus muss und kein
    THC nehme merke ich spätestens in der dritten Nacht das ich sehr bescheiden schlafe. Ebenso verhält es sich mit meinen muskulären Problemen.
    Ich habe Anfang der 2000er Jahre für ca 1-1,5 Jahre Dronabinol ausprobiert. Leider ohne wirklichen Erfolg.
    Möglich ist aber auch das die Dosis(3 Tropfen Abends) zu gering war.
    Das Problem mit der ständigen Müdigkeit habe ich auch. Ich benötige morgens 2-3Std. um halbwegs in die Gänge zu kommen.
    Wie spiegeln sich denn deine Empfindungsstörungen in den Händen wieder?
    Ich habe schon seit über 10Jahren an meiner rechten Hand die obersten Glieder von Daumen,Zeigefinger und Mittelfinger halb taub.
    Der Doc meinte da würde evt. der Kalk auf einen Nerv drücken. An bescheidenen Tagen kann ich mir mit einer Nadel in den Finger stechen und merke es erst viel später oder
    wenn ich etwas in der Microwelle warm mache brauche ich keinen Handschuh. Hat Vor und Nachteile. Feine Arbeiten muß ich andere machen lassen.
    Ein kleiner Nachtrag. Mein Spritzenzyklus liegt jetzt bei 4Wochen und ich benötige zur Zeit keine Botoxspritzen.

    Lass den Kopf nicht hängen
    Gruß Bernd
    Wer heilen will, muß sich zuerst von seinen Irrtümern heilen lassen.

    Martin Gerhard Reisenberg, (*1949),DiplomBibliothekar in Leipzig

  6. #166
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    Hallo Bernd,
    steigst Du deshalb auf Trockenextrakt um. Kannst Du hier schon Erfahrung sammeln, da ja beim Verdampfen alles enthalten ist. Brauchst Du es um ständige starke Schmerzen zu unterdrücken?
    Meine Entpfindungsstörungen an den Händen hat mit dem normalen eingeschlafnen Fingern angefangen und wurde immer mehr. Nachts tun mir richtig die Finger an den beiden Händen weh. Rechts ist stärker wie Links. Am Tage grabbelt es ständig wie Ameisen und steigert sich manchmal bis zu kurzen Schmerzattacken oder werden Taub. Das ist das übelste wenn man etwas in der Hand hält. Mein Rheumadoc hat mir Lymphdrainage verordnet und Kompressionsstrümpfe/Handschuhe, da die Nervenflüssigkeit zu sehr auf den Nerv drücken würde. Hier durch hat es sich schon etwas verbessert. Eine Eingrenzung auf bestimmte Finger kann ich nicht machen, da sie alle mal betroffen sind.
    Schönen Wochenbeginn
    Frank

  7. #167
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    Hallo Frank
    Das hört sich gar nicht gut an. Warst du schon mal bei einem guten Neurologen?
    Ich habe deshalb eine Therapie mit damit ich wieder halbwegs schlafen kann und der Schmerzen wegen.
    Dazu kommt das die Therapie mit THC(Bedrocan)sich günstig auf mein Restlessleg-Syndrom auswirkt.
    Wie schon erwähnt habe ich meinen Spritzenzyklus von Humira auf 3-4 Wochen ausdehnen können.
    Es gibt leider Personen bei denen THC nicht die gewünschte Wirkung zeigt.Es gibt in der Palliativmedizin ein
    THC-Spray das ganz gut wirken soll, vielleicht mal mit dem Doc sprechen.
    Gruß Bernd
    Wer heilen will, muß sich zuerst von seinen Irrtümern heilen lassen.

    Martin Gerhard Reisenberg, (*1949),DiplomBibliothekar in Leipzig

  8. #168
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    Hallo Bernd,
    danke für den Hinweis mit dem Spray. Werde meinen Rheumadoc darauf ansprechen ob er sich darüber informieren kann. Ich habe schon überlegt ob ich mir einen Schmerztherapeuten suche und da vieleicht besser aufgehoben bin. Im Enstfall hat mein Doc keinen Plan B um mir helfen zu können.
    Heute habe ich mir einen Varporiseur bestellt und werde es mit dem Verdampfen von CBD probieren. Hier soll ja eine bessere Aufnahme durch den Körper erfolgen. Mal sehen ob es was bringt und das Leben etwas erleichtert.
    Gruß Frank

  9. #169
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    Hallo Frank
    Den Gedanken einen Schmerzdoc hinzu zu ziehen ist nicht verkehrt. ich habe das Anfang der 2000er Jahre auch gemacht. Er war auch der einzige der mir Dronabinol verordnet hat.
    Hast du mal probiert das Cannabis in einem Vaporizer zu konsumieren? Wie schon erwähnt gibt es mehrere Sorten medizinisches Cannabis.
    Ein Thema das du evt. mit einem Schmerzdoc mal diskutieren kannst.Gott sei Dank komme ich mit einer Dosis THC am Abend vorm zu Bett gehen aus. Wenn ich Tagsüber etwas nehmen müßte könnte ich nicht guten Gewissens ins Auto steigen.Ich drücke dir die Daumen.
    Gruß Bernd
    Wer heilen will, muß sich zuerst von seinen Irrtümern heilen lassen.

    Martin Gerhard Reisenberg, (*1949),DiplomBibliothekar in Leipzig

  10. #170
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    Hallo zusammen
    Nach einiger Zeit des Schweigens() mal ein kurzes Zwischenfazit.
    Meine Mumiraspritzen kann ich zur Zeit(auch ein bisschen Wetterbedingt) in einem 4-5Wöchigem Zyklus nehmen.
    Bisher kann ich auch die Botoxinjektionen auch weglassen.
    Ich bin sehr guten Mutes das ich die KK dazu bewegen kann mir das THC über das eine Jahr hinaus zu bezahlen.
    Das superheiße Wetter ist zwar nicht was für jedermann aber diese trockene Hitze ist leichter zu ertragen.
    Ich wünsche allen ein schönes stressfreies WE.
    Gruß Bernd
    Wer heilen will, muß sich zuerst von seinen Irrtümern heilen lassen.

    Martin Gerhard Reisenberg, (*1949),DiplomBibliothekar in Leipzig

  11. #171
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    Hallo Bernd,

    Ich hab das Thema Befristung vor kurzem mit meiner Kasse angegangen.
    Wie sich herausstellte, ist ihnen(BEK) bereits seit längerem bekannt,
    dass Sie meine Arzneimittelversorgung mit Cannabis nicht befristen hätten dürfen
    (siehe dazu Gerichtsurteil vom Sozialgericht Hildesheim S32KR4041/17ER vom21.11.2017),
    also habe ich die Rücknahme der Befristung beantragt, was dann schlussendlich dazu geführt hat,
    dass sie die Kostenübernahme nochmal bestätigt und für unbefristet erklärt haben.

    Leider ging das aber nur mit entsprechendem Nachdruck,
    denn zuerst hatten sie nochmal einen Befund des behandelnden Artzes von mir verlangt,
    da habe ich sehr deutlich mit entsprechenden rechtlichen Schritten gedroht,
    daraufhin war´s dann plötzlich ohne einen erneuten Befund möglich.
    Scheinbar muss das so sein, mit freundlich bleiben war dies offenbar unmöglich???!!!

    LG Agnes
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  12. #172
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    Hallo Zotty,
    es ist schwierig einen guten Schmerzdoc zu finden. Bei uns in der Nähe gibt es nur einen und da hatte man mir abgeraten. Mit dem Cannabis - Verdapfen ist eine gute Idee. Leider habe ich aber keinen Stoff den ich verdampfen könnte. Bei meinem letzten Arztbesuch habe ich das Thema mit den THC-Tropfen angesprochen das ich nicht so reagiere wie erhoft. Abends ist ok, da ich wunderbar schlafen kann, aber zu einer Reduzierung des Morphium komme ich nicht. Im Gegenteil ich bräuchte mehr um schmerzfreier zu sein. Mein Doc macht in Sachen Cannabis keine Weiterbildung. Er will sich mit einer Schmerzärztin in Verbindung setzen und Fragen nach dem Spray. Leider ist diese Ärztin 100km von uns entfernt. Ich bin gespannt was sie sagen wird.
    Das Wetter macht mir auch sehr zu schaffen und keine Abkühlung in sicht.
    Sei gegrüßt von
    Frank

  13. #173
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    **********gelöscht
    Geändert von bird (26.09.2018 um 15:53 Uhr)

  14. #174
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    Hallo zusammen,

    @zotty bist du noch bei dem Cannabis geblieben, ich habe meinen Antrag auf Kostenübernahme beim Schmerzdoc abgegeben und wollte nachfragen ob Du das THC Tagebuch moch weiterführst.

    Schade das das Forum "etwas" eingeschlafen ist, früher war hier mal ein munterer Erfahrungsaustausch würde ich grad über Infos im Cannabis-Bereich sehr freuen. Gut wenn der Antrag abgelehnt wird dann brauche ich die Infos ja nicht mehr Der Schmerzdoc hat mir die Blüten empfohlen die ich "verdampfen soll". Von seinem Standpunkt aus habe ich schulmedizinisch die "Grenze" erreicht. Mehr als Oxycodon, Enbrel und Krankengymnastik kann man nicht mehr machen.

    Viele Grüße
    Oliver
    PS: Ich kann höchstens noch die "alten" Beiträge lesen die aber durch das "neue" Gesetz nicht mehr so aktuell sind, ich wusste gar nicht das man schon vorher über eine Ausnahmeregelung hätte zumindest Drobinadol also die Fertigarznei kriegen können

  15. #175
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    Hallo Oliver,
    warum sollst Du mit Blüten anfangen. Was ist die Begründung vom Arzt damit einzusteigen und was ist mit den anderen Schmerzmitteln. Sollen diese bei einer positiven Wirkung des Cannabis reduziert werden? Ich glaube man hat zuviele Erwartungen in Cannabis gesetzt, aber wenn das Ende der Fahnenstange erreicht ist greift man zu allem was eine Erleichterung bringen könnte.
    Gruss
    frankemil

  16. #176
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    Hallo frankemil,

    bei den Blüten soll die entzündungshemmende Wirkung am größten sein. Schmerzdoc möchte das ich weniger Oxycodon brauche. Leider wirkt das Enbrel
    nicht mehr wirklich da die Entzündungsparameter nach oben gehen. Lange Zeit war diese sogar normal. Soll auf Humira umgestellt werden. Wenn vielleicht nochmal 15 Jahre Wirkung anhält
    das bin ich Mitte 60 ab da soll der Bechterew dann wirklich ausgebrannt sein. Kenne zwei ü70 in Bechtigruppe bei denen war das tatsächlich so und brauche zumindest gegen den Bechterew keine Medikamente mehr

  17. #177
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    Hallo zusammen
    @Oliver: Erst mal eine Frage: Wieviel Oxycodon nimmst du täglich? Sprich mal mit deinem Doc der dir Enbrel verordnet hat über "Humira" als Alternative.
    Die Behandlung mit THC ist wie schon Frank gesagt hat kein Alheilmittel zumal die Krankenkassen und im Besonderen der MdK den Patienten das Leben schwer machen.
    Bei mir ist es ähnlich wie bei dir das ich im Laufe der Jahre immer mehr Medikamente verordnet bekommen habe und die Initiative zur Verminderung der Medis von mir ausging .
    Bei meinem Baujahr(57) ist allerdings auch abzusehen das ich das THC nicht über mehrere Jahrzente nehmen werde.
    Darf man fragen was du für ein Baujahr bist?
    Man sollte sich nicht zuviel von der Therapie mit THC versprechen. Bei mir ist der Verbrauch für die KK leicht zu verschmerzen, da ich das Humira nun alle 4Wochen spritzen kann.
    Das ist aber nicht der NORMALFALL!!. Bei mir ist auch ein ausbrennen des MB möglich. Ich weis von meiner Apotheke das andere Konsumenten von THC einen sehr hohen Verbrauch haben, der Kostenmäßig dem von Humira gleichzusetzen ist.
    Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen und meine sind mit Sicherheit nicht die Normalität. Ich habe bevor ich mich mit THC beschäftigt habe täglich zwischen 11 und 12 verschiedene Medis nehmen müssen und ich glaube nicht das dies der Normalfall ist. Deshalb würde ich dir raten diese Diskussion mit deinen Ärzten zu führen und erst wenn der Doc meint es gibt keinen anderen Weg sollte man sich mit dem Thema THC beschäftigen.
    Meine persöhnliche Meinung und ich betone persöhnlich ist das es leider immer noch im Vordergrund steht das THC als "Droge" bezeichnet wird und nicht als Medi angesehen wird.
    Das THC als Droge missbraucht werden kann steht außerfrage aber ich denke jeder hat eine gewisse Selbstveratwortung die er wahrnehmen muß.
    Auch darf man nicht vergessen das THC zu psychischen Problemen(Abhängigkeit) führen kann. Das ist Fakt, das sehe ich bei mir selber. Wenn ich wie vor kurzem eine Infektion der Bronchen habe und ich mit THC aussetzen muß ist mein Schlaf für den "Allerwertesten".
    Gruß Bernd
    Wer heilen will, muß sich zuerst von seinen Irrtümern heilen lassen.

    Martin Gerhard Reisenberg, (*1949),DiplomBibliothekar in Leipzig

  18. #178
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    Hallo Bernd,

    vielen lieben Dank das Du noch hier aktiv bist. Ich bin 48 Jahre alt und seit 30 Jahren Morbus Bechterew. Seit 2004 Enbrel im Einsatz, es hatte auch 14 Jahre gewirkt. Leider gehen
    im Blut die Entzündungsparameter nach oben sodass über Humira nachgedacht wird. Habe sonst Medikamente auch alles gängige durch. Bevor das Oxy kam habe ich Tilidin genommen was
    nicht geholfen hat. Leider vertrag ich auch fast keine NSAR mehr sodass ich ab und an Indomed noch nehmen kann aber nur 75mg sonst rebelliert der Magen. Diclo mehr Magenprobleme als Nutze analog zu Naproxen. Arcoxia hatte gar keine Wirkung. Das einzige was noch nicht versucht habe ist Celebrex, aber mehr als eine Woche soll mans nicht nehmen.
    Von Paracetamol und Ibuprofen schweigen wir mal da war so gut wie keine Wirkung.
    Klar die TNF Blocker sind klasse wenn es ohne Nebenwirkungen abläuft und 14 Jahre sind schon ne lange Zeit wo es gewirkt hat.

    Oxycodon nehme ich im Schub 150mg was viel zu hoch ist. Deswegen hatte der Schmerztherapeut von sich aus Cannabis vorgeschlagen um das Oxy runterzudosieren. Momentan liege ich wieder bei circa 100mg was auch noch viel ist. Ich hielt mich eigentlich für zu gesund für so ein heftiges Mittel, dachte eher das das sterbenskranke Leute kriegen siehe Patrick Swayze.
    In USA war das wohl schon eher möglich Cannabis ohne Strafe zu rauchen.

    Mein Problem ist leider das bei mir der Bechterew ohne Enbrel in eine Art Dauerschub übergeht. Die Schübe kamen erst in der Enbrel-Therapie also immer lange Phasen ohne Beschwerden und ohne Medikamente.Dafür kam das auch ab und an Iritis die mit Cortison Augentropfen behandelt wird. Komischerweise im Dauerschub ohne Enbrel bekam ich keine Iritis.

    Ich werde erstmal sobald die letze Spritze Enbrel durch ist Humira einsetzen und dann wenn es nicht so läuft das THC. "Gras" ist für mich auch die letzte Option es soll als Blüten auch entzündungshemmend sein aber bestimmt nicht so stark wie das HighTec Produkt aus dem Genlabor. Beim Enbrel konnte ich "zusehen" wie die Entzündungswerte runtergingen.

    Jetzt hat sich dummerweise auch noch eine sekundäre Fibro eingeschlichen, ich denke aber das die im Zuge von Humira sich bessern wird da ich normalerweise viel Sport mache und Krankengymnastik sowieo.

    Hoffe das es nicht als zu ausführlich wurde aber bin froh das ich mich mit einem austauschen kann der es schon länger nimmt. Es ist ja auch gar nicht gesagt ob ichs überhaupt Cannabis bekomme. Denke da gabs schwierigere Fälle wos abgelehnt wurde.

    Viele Grüße und würde mich über eine Nachricht sehr freuen
    Oliver

  19. #179
    Registriert seit
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    515
    Oliver,
    was verstehst Du unter ausgebrannt? Ich hatte bei meinem letzten Aufenthalt in der Rheumaklinik auch die Frage gestellt das nachdem ausgebrannt sein die Schmerzen nachlassen. Die CA-Ärztin hat nur gelacht und gesagt das dieses ein Irrglaube sei. Ich bin austherapiert und habe eigentlich nicht mehr mit dem Bechterew zu kämpfen, sondern mit den Folgeerscheinungen auf Grund der Veränderungen durch den Bechti und den altersbedingten Veränderungen des Körpers. Bei meinen Medikamenten geht es nur noch um die Schmerzbekämpfung und für den Bechti bekomme ich nur noch MTX. TNF-Blocker wurden deswegen abgesetzt. Ich hatte alle ausprobiert und keiner hatte so richtig gewirkt. Gehöre zu der Gruppe ohne Entzündungszeichen im Blut und kein HBLA27. Später stand in der Becherew-Zeitschrift das die TNF-Blocker nur so richtig wirken bei entsprechenden Entzündungswerten. Der Bechterew ist noch etwas aktiv, dass merke ich an den Achillissehnen und an den ISG`s. Ich möchte Dir nicht die Hoffnung nehme mit dem Ausbrennen, jeder Mensch ist anders und jeder Verlauf ist somit anders.
    Frank

  20. #180
    Registriert seit
    07.2018
    Beiträge
    70
    Hallo Frank,

    den begriff ausgebrannt hatte hatte der Orthopäde gesagt nachdem die Wirbelsäule geröntgt wurde. Die Brustwirbelsäule ist komplett duchgespangt also der Bechti abgeschlossen. Obwohl ich bekomme ja noch Iritis also so inaktiv ist das Ganze auch nicht. Nur muss ich mich selber auch fragen ob ein Umstieg auf Humira noch viel Sinn macht.Das Enbrel habe ich seit 2004 im Einsatz und keine Nebenwirkunhg.

    vG
    oliver

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