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Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
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    Neu und etwa ratlos

    Hallo, nachdem ich nun die Diagnose Bechterew bekommen habe ,bin ich hier gelandet und ich hoffe vielleicht kann jemand meine Fragen beantworten. Laut meiner Ärztin habe ich den Bechterew im Isg . Die eine Seite ist wohl leicht verhärtet. Dort habe ich manchmal leichte Schmerzen aber nicht schlimm. Die restliche Wirbelsäule ist laut meiner Ärztin (Röntgen) nicht betroffen.
    Nun hab ich aber zur Zeit wieder ganz große Probleme in Schulterbereich, hinten zwischen den Schulterblättern und auch im Nacken. Ich habe das Gefühl auch von den Muskeln her verspannt zu sein. Hinzu kommt eine Kurzatmig
    keit und Schwindelgefühl. Meine Ärztin ist der Meinung das dies nun nichts mit dem Bechterw zu tun hat weil er ja aufsteigend ist und noch nicht so weit oben? Meine Frage ist nun kann das Beschriebene trotzdem damit zusammenhängen oder ist das eine separate Verspannung? Wenn es eine Art Schub wäre müsste dann nicht auch das Isg Gelenk mit schmerzen?
    Es wäre schön wenn ihr mir eure Erfahrungen schildern könnt.

  2. #2
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    Hallo farbklecks,

    erst mal herzlich Willkommen in diesem Forum.

    Nach der ersten Diagnose ist man meistens ein bisschen verunsichert. Das ging mir genauso. Habe die Diagnose auch erst letzten November bekommen.

    Im ISG sind fast immer die ersten Anzeichen der Erkrankung zu erkennen. Auswirkungen kann der MB aber im ganzen Körper haben. Bei mir sind hauptsächlich auf der rechten Seite fast alle Gelenke mit betroffen, vom Fuss bis zum Kiefergelenk. Die Schmerzen zwischen den Schulterblättern und im Nacken kenne ich auch. Es kann schon sein, dass das unter anderem auch Verspannungen sein können. Vielleicht kann dir deine Ärztin ja mal eine Physiotherapie verordnen, mit Massagen und so. Das hilft meistens ganz gut. Bewegung ist aber auch wichtig, wirst du hier oft lesen, und stimmt natürlich auch.

    Ein Schub kann sich verschieden äußern. Manchmal tut nur der Rücken weh, manchmal nur die Gelenke, und manchmal auch alles zusammen. Hast du denn Medikamente bekommen? Was sagt deine Ärztin, wie die Behandlung aussehen soll?

    Liebe Grüße, Silke.
    Der frühe Vogel kann den Wurm haben, ich nehme den Kaffee.

  3. #3
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    92

    Neu und etwa ratlos

    Hallo Farbklecks

    Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

    Bei mir kommen die grössten Schmerzen genau von der Mitte zwischen den Schulterblättern. Mein Rheumadoc meint auch er sei sich nicht sicher, ob es Entzündungsschmerzen sind oder zu schwache Muskeln. Langsam habe ich aber wirklich meine Zweifel. Ich frage mich ob es überhaupt möglich ist, dass zu "schwache" Muskeln einen solch extremen Schmerz überhaupt auslösen können. Der Nacken und die Schulterblätter sind bei mir jeden morgen seit ca. einigen Wochen komplett versteift. Ich denke schon, dass das an den Entzündungen liegt. Ich kann mich kaum von einer Seite zur anderen drehen wenn ich im Bett liege (morgens). Muss dann immer sofort nach dem aufstehen Übungen machen damits besser geht.

    Bei mir sind die Schmerzen wie bei Silke immer sehr unterschiedlich wenn ich in einem Schub stecke.

    Versuche mal mit Physio und wenn möglich mit Osteopathie das Ganze ein wenig zu lockern und schau ob es besser wird. Es kann auch sein, dass du nur eine Blockade hast.

    LG Boki

  4. #4
    Registriert seit
    10.2016
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    Danke für eure lieben Antworten. Was die Media angeht soll ich erst mal eine Ibuprofen 800 am Tag nehmen und schauen ob es hilft. Ich habe jetzt auch Massagen verschrieben bekommen. Habe schon zweimal weg. Momentan empfinde ich es aber dadurch schlimmer , aufgewühlter. Vor Weihnachten hab ich einmal in der Woche Rückenschule gemacht und versuche eigentlich auch regelmäßig schwimmen zu gehen. Hatte jetzt vor zwei Wochen eine Erkältung und habe dadurch nicht viel gemacht und jetzt ist es gerade ziemlich schlimm aber eben nur im Schulterbereich. Ich weiß halt einfach noch nicht wie denn bei mir so ein Schub sein könnte. Ob das jetzt gerade einer ist oder nicht. Bin auch so schlapp und ich habe das Gefühl auch meine Muskeln tun irgendwie weh. Nun ja ich fände es einfach hilfreich zu wissen aha das kommt jetzt vom Bechterw dann könnte ich glaube ich auch besser damit umgehen.

  5. #5
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    654
    Guten Morgen Farbklecks!
    Das ISG Gelenk muss nicht mit Schmerzen dazukommen. Ich denke, du musst dich erst mal sortieren. Meine Erfahrung was nach der Diagnose großer Erleichterung, weil man nun endlich wusste, was los ist, aber auch sehr sensibles beobachten des Körpers. Was auch nach hinten losgehen kann. Die von dir geschilderten Schmerzen können Verspannungen durch Fehlbelastungen sein. Was die Ärztin dir da als Verneinung angibt, ist ein Signal, um dich zu beruhigen (denke ich). Der Krankheitsverlauf kann aufsteigend sein, aber nicht zwingend! Ein Schub äußerst sich bei mir durch leichtes Fieber, die Kopfhaut tut weh und dann gehen die Schmerzen Einseitig über die Hüfte ins Knie bis hin zur Ferse. Dir Kurzatmigkeit kann aus den Verspannungen kommen und das Schwindelgefühl aus fehlendem Sauerstoffgehalt im Blut, was aus der Kurzatmigkeit her rühren kann. So könnte sich das Rätsel z.B. lösen. Sorg dafür, dass die Verspannungen aus dem Schulterbereich durch eincremen mit einer Salbe aus der Apotheke gelindert werden. Beschäftige dich mit dem MB und versuche mit der Krankheit zu leben. Sorge für Bewegung. Gaaaanz lieben Gruß Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  6. #6
    Registriert seit
    10.2016
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    Danke Thomas für deine Antwort. Ja mit dem Hineinsteigern und hineinhorchen hast du was wahres gesagt.

  7. #7
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    583
    Hi,

    da kann ich Deiner Ärztin nur widersprechen. Im Lehrbuch steht, dass ein Bechterew häufig von unten nach oben verläuft, allerdings ist jeder andere Verlauf möglich. Selbstverständlich nimmt man eine Schonhaltung ein, wenn das ISG schmerzt- dadurch sind extreme Verspannungen im gesamten Rückenbereich möglich. Die daraus resultierenden Schmerzen können enorm sein. Die Kurzatmigkeit könnte durch eine eingeschränkte Rippenbeweglichkeit kommen. Wurde die Atembreite gemessen? Schwindel ist eine normale Begleiterscheinung bei einer verspannten HWS Muskulatur. Du könntest ggf. manuelle Therapie der HWS probieren.

    Interessant und hilfreich könnte für Dich auch eine Reha sein. Dort lernst Du viele Übungen, die Dir das Leben erleichtern könnten.

    Viele Grüße
    Jürgen

  8. #8
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    25
    Hallo Farbklecks,

    Ich habe auch öfter Probleme mit Verspannungen und blockierten Gelenken. Um zwischen Bechterew-Schmerz und Verspannungs-/Blockade-Schmerz zu unterscheiden, hilft es mir oft, wenn ich beobachte, wie gut ein schmerz- und entzündungshemmendes Medikament wie Ibu (ich nehme inzwischen Arcoxia, aber für Ibu hat das früher auch geklappt) gegen die Schmerzen hilft.

    Reduziert sich der Schmerz (über mehrere Tage) nur minimal bis gar nicht -> ab zum Orthopäden, einrenken/tapen lassen, Wärmepflaster
    Reduziert sich der Schmerz deutlich -> es war der Bechterew

    Am Anfang habe ich (digital) Tagebuch geführt, das hat mir beim Beobachten auch geholfen.

    Viele liebe Grüße,
    Lerche

  9. #9
    Registriert seit
    07.2016
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    654
    Hallo Farbklecks!
    Hineinhören und hineinhorchen ist aber ganz normal! Das meinte ich auch mit dem "sich sortieren". Gebe Dir und Deiner Psyche Zeit, das Alles zu verstehen. Und hier sind Mitstreiter, die haben bestimmt auch noch ganz gute Tipps für dich! LG Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  10. #10
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    02.2017
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    9
    Hallo alle zusammen,
    ich denke mal, daß sich die "Begleiterscheinungen" des Morbus Bechterew bei jedem etwas anders zeigen, ist auch nicht jeder Mensch von der Konstellation her gleich,
    wie sich bei jedem die Ernährung mit einwirkt oder auch die körperliche Verfassung usw. Meine Rheumatologin hat mir letzte Woche auf meine angesprochenen Schmerzen
    in der Schulter/Oberarm, Knie und Ellenbogen zur Antwort gegeben, daß man mit der Diagnose MB nicht alles darauf ableiten sollte, deswegen bin ich auch bei einigen
    anderen Ärzten unterwegs, um die möglichen Diagnosen zu eroieren.
    Jeder hier hat so seine Erfahrungen damit gemacht und auch vieles ist sehr hilfreich und interessant.

    Danke schön an alle und eine schmerzfreie Zeit

    Gruß Gerald

  11. #11
    Registriert seit
    07.2016
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    654
    Guten Morgen Gerald!
    Genau das ist ja das Problem! Wenn einmal MB als gesichert diagnostiziert wurde, liegt es am Patienten selber, für sich im Vorfeld zu klären: Sind die Symptome neu? hattest du das schon immer? Haben Veränderungen bei
    den körperlichen Belastungen stattgefunden? Findet eine Fehlbelastung durch Schmerz statt? Oder ist es, wie bei mir mit 56 Jahren "der erste Lack ist ab" Da muss man lernen mit umzugehen! Wie schon geschrieben, beobachte deinen Körper und die Symptome, kläre für dich im Vorfeld, was kann der Auslöser sein und das mit einer objektiven Einstellung. Ich denke, dass wird helfen. Der Umgang mit den Ärzten ist auch vom Typ abhängig. Manche Ärzte bekommen es immer noch nicht auf die "Kette", dass sie nicht die Götter in weiß sind. Die Chemie zwischen Patient und Arzt muss stimmen. Wie war eine Weisheit? "Er kam, sah und siegte oder...." Wenn da die Mischung stimmt, kann das was werden. Ich für mich nehme in Anspruch, nicht ständig die Ärzte zu wechseln. Wir sind nun mal chronisch erkrankt und wissen, dass uns ein Rheumatologe ein Leben lang begleiten wird. Also sollte man auch da mittelfristig abwägen, was passt, was passt nicht. Medikamente alleine werden dir nicht helfen! Der Arzt muss passen, deine verständliche Verunsicherung muss weichen und die Einstellung zur Krankheit sollte positiv sein! Mit der Krankheit Leben, nicht für die Krankheit! Einen guten Start in den Tag! Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  12. #12
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    2
    Hallo, ich bin auch neu hier. Ich hab die Diagnose seit Dezember 2015. Erst hatte ich extreme Schmerzen im ISG, konnte teilweise nicht loslaufen nur unter starken Schmerzen. Habe jede Nacht auf dem Sofa verbracht bzw. laufend im Haus, weil ich im Bett nicht liegen konnte. Iboprofen half mir gar nicht, habe dann Voltaren Resinat bekommen, dadurch konnte ich es dann einigermaßen aushalten. Außerdem war ich zweimal die Woche beim Physiotherapeuten, so hab ich es ganz gut in den Griff bekommen. In der Zeit von Oktober bis Januar 2017 hatte ich schon gedacht, dass ich keine bzw. nicht mehr so oft Schübe bekomme. Aber der Monat Februar war wieder der Hammer. Allerdings sind die Schmerzen jetzt im Brustkorb. Dann hab ich das Gefühl, als wenn um die Rippen ein Panzer ist, der immer enger gezogen wird. Das tut so höllisch weh. Kennt das einer von euch?

  13. #13
    Registriert seit
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    647
    Hallo Farbkleks/ Hallo Helena14,

    willkommen hier im Forum!

    Ich glaube Brustkorbschmerzen kennen die allermeisten hier. Hatte früher vor der Diagnose auch Ängste, dass etwas am Herzen wäre, war aber nicht. Habe jetzt keine Brustkorbschmerzen mehr dank TNF-Alpha-Blocker und Gymnastik.

    Ganz wichtig ist das Weiteratmen, vor allem das beherzte Einatmen, trotz Schmerzen. Wir müssen die Luft nutzen, um den Brustkorb zu dehnen, und damit beweglich zu halten.

    Die Übungen sind etwa so:
    Den Oberkörper in alle Richtungen biegen, und dabei in die gedehnten Seiten Luft hineinatmen.
    Man kann auch die Stufenatmung probieren, die etwa so geht:
    Einatmen, im Hals zumachen, weiter einatmen, wieder im Hals zumachen, noch weiter einatmen und so weiter bis der Brustkorb maximal gefüllt ist.
    Bei Asthmatikern wird hauptsächlich das Ausatmen trainiert, das ja auch wichtig ist, für uns ist hauptsächlich das Einatmen wichtig. Ein Physiotherapeut der sich mit unserem Krankheitsbild auskennt, kann das sicher noch schöner zeigen. Wichtig ist halt, möglichst sofort mit dem Atemtraining z beginnen. Ausdauertraining, ist natürlich auch eine gute Atemübung, da es uns ganz natürlich zum tiefen Atmen zwingt.

    liebe Grüße
    Andreas
    Leide an Schub-förmiger Schreibkrankheit

  14. #14
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    Hallo Thomas,

    ich stimme deiner Ausführung zu 100% zu, genau so ist es, man muß schon auch ein gewisses Vertrauen zu einem Doc aufbringen und wenn man der Meinung ist, daß es gar nicht passt, muß man sich eben beim Nächsten vorstellen, aber irgendwann sollte man auch angekommen sein. Und sich nicht alles gefallen lassen und alles glauben,was einem erzählt wird. Auch andere Wege in Betracht ziehen, Ernährung und so weiter.

    Wünsche dir eine schöne Zeit

    Gerald

  15. #15
    Registriert seit
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    Danke für Deine Zustimmung! Da siehst Du mal, wie gut dieses Forum ist! Auch ich habe hier vieles gelernt und angenommen! Einen schönen Tag! LG Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  16. #16
    Registriert seit
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    Danke für den Tipp �� werde ich beim nächsten mal ausprobieren. Habe auch angefangen meine Ernährung umzustellen, mal schauen wie es sich auswirkt. Liebe Grüße

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