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Sonic (32)
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  1. #41
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    Cannabis - Verordnungshilfe für Ärzte, (Häußermann, Grotenhermen, Milz)

    Hallo Humpelstilzchen
    ...allerdings kommen wahrscheinlich trotzdem erstmal leider nur die wenigsten von uns in den Genuss des Apotheken-Cannabis. Einerseits weil die Auflagen dafür immer noch ziemlich hoch sind, andererseits weil viele Ärzte darüber noch zu wenig bescheid wissen...
    eine Frage: Welche/r Arzt/in verweigert ernsthaft weiterhin ein Schmerzmedikament,
    welches im Unterschied zu allen anderen von ihm/ihr verordneten Medikamenten als atoxisch gilt.
    z.B. siehe im zweiten Buch "Cannabis - Arbeitsshilfe für die Apotheke", Seite 13, Kapitel 5.2 Toxidität. (
    Übrigens momentan Bestseller Nr.1 bei amazon, warum wohl???

    Es lohnt sich also, diese beiden Bücher für jeweils 19,80€ selbst zu kaufen und beim Arztbesuch dabeizuhaben,
    falls es dahingehend immer noch Wissenslücken geben sollte.

    LG Kuzu

    PS: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ignora...is_non_excusat
    Geändert von Kuzu (28.05.2017 um 09:32 Uhr)
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  2. #42
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    Zitat Zitat von Kuzu Beitrag anzeigen
    ... Es lohnt sich also, diese beiden Bücher für jeweils 19,80€ selbst zu kaufen und beim Arztbesuch dabeizuhaben ...
    Ist eine nette Idee, aber ich glaube, wenn ein Arzt gegenüber Cannabis grundsätzliche Vorbehalte hat, wird er sich auch nicht von einem Patienten umstimmen lassen, der ihm ein Buch unter die Nase hält. Natürlich kann man versuchen, den Arzt auf seine Wissenslücken und Verpflichtungen hinzuweisen. Trotzdem ist es wahrscheinlich das Beste, sich von Anfang an einen Facharzt zu suchen, der mit der Thematik bereits Erfahrung hat. Nach den gesetzlichen Lockerungen werden diese Erfahrungen in Ärztekreisen sicherlich künftig immer weiter zunehmen und die Vorurteile werden hoffentlich nach und nach weniger.

    Übrigens gibt es diese Skepsis/Zurückhaltung nicht nur bei Cannabis. Auch um Medikamente wie Palexia, die nur per BTM-Rezept zu kriegen und oft sehr teuer sind, machen viele Ärzte einen großen Bogen. Meist fehlt es einfach an konkreten Kenntnissen darüber. Am besten ist man in solchen Angelegenheiten wohl bei Ärzten aufgehoben, die eine schmerztherapeutische Zusatzqualifikation haben.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  3. #43
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    Todesfälle und andere Kleinigkeiten

    Guten Morgen,
    hier mein kleiner morgendlicher Appell an die Eigenverantwortlichkeit:

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/me...mente-1.793240
    ...Regelmäßig werden durch Pillen erkrankte Menschen mit Blaulicht in die Notfallaufnahmen gebracht. Viele müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Viele sterben....
    http://www.ndr.de/ratgeber/gesundhei...amente185.html
    ...Besonders gefährdet sind ältere Menschen: Bei ihnen nehmen alters- und krankheitsbedingte Beschwerden zu. Sie sind auf Medikamente angewiesen. Und: Der Wasseranteil im Körper älterer Menschen ist häufig deutlich reduziert. Das heißt, die Wirkstoffmenge entfaltet sich in weniger Flüssigkeit. Die Folge: Es kommt zu einer Überdosierung, die die Niere angreift. Die Betroffenen vergiften sich oft unbemerkt auf Raten. Dazu kommt, dass die Niere altersbedingt schon oft geschädigt ist....
    https://www.welt.de/gesundheit/artic...dikamente.html
    ...Fast 650 Millionen Arzneimittelpackungen pro Jahr – mengenmäßig können sich die 70 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland nicht über ein sparsames Verordnungsverhalten ihrer Ärzte beklagen...
    https://www.welt.de/gesundheit/artic...ich-macht.html
    ...Etwa jeder fünfte Patient, der über längere Zeit einen Wirkstoff aus der Gruppe der NSAID einnimmt, bekommt ein Geschwür im Verdauungstrakt. Bei Patienten, die älter sind als 65, seien zwanzig bis dreißig Prozent aller Krankenhausaufenthalte wegen Magen- und Darmgeschwüren auf die Einnahme von Schmerztabletten zurückzuführen, sagt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft...
    Diese Liste an Informationsmöglichkeiten liesse sich natürlich noch so ziemlich unendlich weiterführen,
    LG Kuzu
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  4. #44
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    Hier mein kleiner morgendlicher Appell keine Links zu setzen.
    Das DVMB Forum ist werbefrei und diese sinnfreie Linkerei macht es stark abmahngefährdet.
    Reserviere jeden Tag eine halbe Stunde für deine Sorgen und mach in der Zeit ein Nickerchen.

  5. #45
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von SMODY Beitrag anzeigen
    Hier mein kleiner morgendlicher Appell keine Links zu setzen.
    Das DVMB Forum ist werbefrei und diese sinnfreie Linkerei macht es stark abmahngefährdet.
    Die oben gesetzten Links sind rechtlich weniger bedenklich (haben keinerlei werbenden Charakter) als die ewig langen Textauszüge aus Artikeln, die hier immer wieder gepostet werden. Komischerweise richtet dagegen niemand einen Appell - obwohl mit diesen Auszügen hier im Forum schon so oft gegen Urheberrechte verstoßen wurde, dass sich jeder Abmahnanwalt gierig die Hände reibt, wenn's mal entdeckt wird. Das könnte irgendwann für den DVMB richtig teuer werden. Dagegen sind die paar Links nur ein lauwarmer Witz.
    Geändert von Humpelstilzchen (01.06.2017 um 13:05 Uhr)
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  6. #46
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    Zitat Zitat von Humpelstilzchen Beitrag anzeigen
    Dagegen sind die paar Links nur ein lauwarmer Witz.
    Nein, das ist kein lauwarmer Witz. Es geht um Verlinkungen als solche, auch wenn sie keinen werbenden Charakter haben.
    Ein Link verliert seine eigentliche Funktion wenn er in einen simplen Texteditor kopiert und von dort wieder rauskopiert wird.
    Dann erscheint der Pfad als "Plain-Text" ohne verlinkende HTML-Funktion.
    Texte können auszugsweise zitiert werden wenn sie mit der Quellenangabe versehen werden.

    > In den Beiträgen sind Links grundsätzlich ausgeschlossen. < Nachzulesen in den Forumregeln unter Punkt 4
    Merkwürdig daß dieses Uralt-Thema immer noch nicht in manchen Köpfen angekommen ist.
    Grüßle
    Aorta
    Geändert von Aorta1963 (02.06.2017 um 09:14 Uhr)
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  7. #47
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Aorta1963 Beitrag anzeigen
    Nein, das ist kein lauwarmer Witz. Es geht um Verlinkungen als solche, auch wenn sie keinen werbenden Charakter haben.
    Ein Link verliert seine eigentliche Funktion wenn er in einen simplen Texteditor kopiert und von dort wieder rauskopiert wird.
    Dann erscheint der Pfad als "Plain-Text" ohne verlinkende HTML-Funktion.
    Texte können auszugsweise zitiert werden wenn sie mit der Quellenangabe versehen werden.

    > In den Beiträgen sind Links grundsätzlich ausgeschlossen. < Nachzulesen in den Forumregeln unter Punkt 4
    Merkwürdig daß dieses Uralt-Thema immer noch nicht in manchen Köpfen angekommen ist.
    Grüßle
    Aorta
    Die rechtlichen Regelungen zu Links und deren Verwendung wurden hier bereits geklärt. Nicht alle Links sind für den DVMB gefährlich. Merkwürdig, dass nach all den Jahren in deinem Kopf immer noch nicht angekommen ist, wie man mit URHEBERRECHTSGESCHÜTZTEN TEXTEN (hab's für dich extra hervorgehoben, blinkender Text ist leider nicht machbar ) umgeht.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  8. #48
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    blinkender Text ist leider nicht machba
    Gott-(oder den Forenmachern) sei Dank, das wäre ein Grund mich hier wieder abzumelden.

    liebe Grüße
    Andreas
    Leide an Schub-förmiger Schreibkrankheit

  9. #49
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Andizimm Beitrag anzeigen
    Gott-(oder den Forenmachern) sei Dank, das wäre ein Grund mich hier wieder abzumelden. ...
    Ich würde den leckeren Zimtduft vermissen...

    Aber mal ernsthaft, wir müssen das Link-Thema nicht mehr als nötig aufblasen. Schließlich geht's in diesem Thread eigentlich um was anderes. Zur Linkproblematik hier im DVMB-Forum gibt's eigentlich nur folgendes zu sagen:

    1) Forenregeln kein Allheilmittel
    Es wird NIE möglich sein, alle Forenmitglieder davon abzuhalten, hier Links zu posten. Man kann nicht erwarten, dass jeder die Forenregeln komplett auswendig lernt. Manche Leute sind hier nur alle paar Monate aktiv und nicht täglich. Dass man keine Links posten darf, ist keine allgemein geläufige Regel im Internet. Ich kenne das nur aus diesem Forum. Von daher prägt es sich auch nicht so einfach ein. Kuzu ist hier noch nicht so lange angemeldet und ging wahrscheinlich davon aus, dass bei uns dieselben Regeln gelten wie in allen anderen Foren (was ja normalerweise auch der Fall ist). Kuzus Posting wäre wahrscheinlich an fast keinem anderen Ort im Internet problematisch. Es ist gut strukturiert (was man hier sonst eher selten findet) und auch die Zitierfunktion wurde korrekt verwendet (anstatt riesige Textauszüge zu klauen, wurden nur kurze Zitate verwendet inkl. ordentlicher Quellenangabe). Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht. Es muss darauf also nicht derart pampig reagiert werden.


    2) Moderation dringend nötig
    Aus Punkt 1 folgt, dass wir hier im Forum Moderatoren brauchen, die drauf achten, dass unsere seltsamen Link-Regeln eingehalten werden. Diese Moderatoren können immer dann einschreiten (durch Löschen/Editieren der betroffenen Beiträge), wenn wieder jemand vergessen hat, dass dies hier die einzige Seite im Internet ist, auf der keine Links gepostet werden dürfen.


    3) Juristische Fachkompetenz
    Die Leute vom DVMB, die für unser Forum verantwortlich sind, sollten sich mal juristisch von jemandem beraten lassen, der sich mit dieser Thematik wirklich auskennt. Die Informationen, die dazu hier bisher rumschwirren, sind ziemlich widersprüchlich. SMODY schwurbelt irgendwas von "abmahngefährdet", obwohl es bei der Link-Problematik im DVMB wohl weniger um Abmahnungen als um eine Aberkennung der Gemeinnützigkeit geht. Aorta1963 wiederum scheint es so zu verstehen, dass grundsätzlich jeder gepostete Link hier juristisch bedenklich ist, egal ob er einen werbenden Charakter hat oder nicht. Auch das ist wahrscheinlich Quatsch. Von daher wäre eine saubere Klärung dieser Problematik mit einem Experten wahrscheinlich das sinnvollste anstatt weiter im Trüben zu fischen.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  10. #50
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    Zitat Zitat von Humpelstilzchen Beitrag anzeigen
    ...wir müssen das Link-Thema nicht mehr als nötig aufblasen.....
    Dein Meisterstück, Stumpelhielzchen.....Ein echtes Meisterstück.
    Ich würde dich als Berater des DVMB Admins sofort verpflichten.....
    Aber ohne Dir nahe treten zu wollen :
    Lass es lieber. Ob mit oder ohne Blinkschrift
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  11. #51
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    Aorta, lass du es bitte nie! Du hast dich in den letzten Wochen schon so wunderbar lächerlich gemacht... Beste Comedy-Unterhaltung! Chronischer Altersstarrsinn hat eben auch seine lustigen Seiten. Es wird dich daher sicherlich nicht wundern, dass ich mit genau dieser Reaktion von dir schon gerechnet und extra ein bisschen mehr geschrieben habe.

    Da du hier so gerne den Blockwart spielst und anderen Mitgliedern regelmäßig erzählst, was sie posten sollen und was nicht, wäre der Job des Moderators ja aber vielleicht auch etwas für dich. Allerdings befürchte ich, dass sich hier dann in den Threads noch mehr aortische Dramen abspielen und es dann irgendwann nur noch ca. 3-5 aktive Mitglieder gibt.

    Ein Moderator könnte diese thematisch unpassende Nebendiskussion jetzt übrigens in einen dafür passenden Thread verschieben. Also wieder so eine Situation, die für meinen 3-Punkte-Masterplan spricht.
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  12. #52
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    857
    um zum Thema zurückzukehren: mit einer ärztlich verordneten Medikation in Form eines Tütchens, gefüllt mit biologisch sauberen Cannabis, liest sich eure Diskussion richtig lustig.......................

    zum Glück hab ich meinen Spezialfreund wieder von der Igno-Liste runter, sonst hätt ich jetzt nicht so viel zu schmunzeln

    lg
    Auch morgen geht die Sonne wieder auf !

  13. #53
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    468
    Hallo und Guten Morgen,
    kennt Ihr noch das Thema um das es hier eigentlich geht. Es entwickelt sich ein Streitthema das hier nicht hingehört und etwas ausufert. Ich möchte keinen auf die Füße treten, aber kommt wieder zur Sache zurück.
    Schönen Tag
    frankemi

  14. #54
    Registriert seit
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    719
    Auf Wikipedia.de wird gut beschrieben, inwiefern sich die seit März bestehende gesetzliche Regelung von den vorherigen Regelungen unterscheidet. Der wichtigste Punkt dabei ist, dass Patienten nicht mehr als "austherapiert" gelten müssen:

    ... Nach der am 9. März 2017 veröffentlichten Verkündung können bedürftige, chronisch Schwerkranke Cannabis auf Rezept bekommen, wobei die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Ärzte sollen eigenverantwortlich entscheiden, ob eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. "Die Patienten müssen also nicht "austherapiert" sein, wie es anfangs hieß, bevor sie einen Anspruch auf ein Cannabis-Rezept haben." Der Arzt darf einem Patienten im Monat bis zu 100 Gramm Cannabis in Form getrockneter Blüten oder bis zu 1 Gramm – bezogen auf den Δ9-THC-Gehalt – als Extrakt in standardisierter pharmazeutischer Qualität verschreiben ...
    Quelle: Wikipedia.de (Hanf als Arzneimittel; Rechtslage Deutschland)

    Hier findet man zudem eine umfangreiche Übersicht zu den rechtlichen Aspekten von Hanf:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtl...pekte_von_Hanf

    Ich wünsche euch allen ein entspanntes Pfingstwochenende!
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  15. #55
    Registriert seit
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    Hei Leute,

    ja eigentlich geht es um Cannabis,

    danke an Peter für den Tipp erst mal.
    Und das mit dem Kratom hab ich mal gegoogelt. Ist lesenswert.

    Heute abend haben wir Gruppentreffen, mal sehen ob mein Bekannter den Arzt angesprochen hat....

    Und wegen den Links, hin und her. Regeln ja. Aber es ist klar, nicht immer hat man die im Kopf oder denkt in dem Moment dran. Meine Meinung.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  16. #56
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    66

    von wegen "sinnfrei"

    Ich denke, dass es durchaus Sinn macht, die unterschiedliche Toxidität der verordnungsfähigen Medikamente deutlich vor Augen zu haben,
    zumindest wenn frau/man sowieso beabsichtigt, das ein oder andere Medikament durch Cannabis zu ersetzen.

    Noch mehr Sinn macht es zudem, eine systemische Erkrankung über das körpereigenen Endocannabinoidsystems zu behandeln.
    Und da die Natur nunmal pflanzliche Cannabinoide für uns bereit hält und wir alle sowieso ebenso Teil der Natur sind,
    ist es ganz einfach logisch, dieses auch entsprechend zu nutzen.

    Warum uns dies in den vergangenen ca. 50 Jahren durch Verbote leider massiv erschwert wurde, ist ein anderes, nämlich historisch zu betrachtendes Thema.

    LG Kuzu
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  17. #57
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    Als "angehender Bechterewler" muss ich mir nun auch Gedanken über künftige Medikamente machen (Cortison vom Othopäden z.B. brachte Erleichterung). Es ist erschreckend zu sehen, dass 58.000 Menschen in Deutschland pro Jahr an den Nebenwirkungen ihrer Medikamente sterben! So blöd wies klngt: Es hat sich gezeigt dass Cannabis Konsum (OHNE Tabak!) das Leben verlängern kann.

    Angst vor der psychotropen Wirkung kann ich verstehen, da ich selbst eine Angst/Panikerkrankung habe und mir eine Verschlimmerung dieser "nicht leisten kann". Aber wenn ich mal in die Nebenwirkungen von anderen Medikamenten reinschau, ist nicht selten zu lesen "Angstzustände" (z.B. Celecoxib). Auch Diclofenac hat bei mir zu rasender Angst geführt. Das "high" an sich (habe vor etwa 10 Jahren so meine Erfahrungen mit Cannabis gemacht) ist nur anfangs stark. Sobald man eingestellt ist, ist es nicht mehr so gravierend. Viele haben lediglich eine "positive" Wirkung auf Ihren Gemütszustand. Nicht umsonst wurde Cannabis - als man noch eine Ausnahmegenehmigung brauchte - auch an depressive Patienten verschrieben.

    Es mag zwar nicht für jeden depressiven das richtige sein (Sorte (Indica oder Sativa z.B.) und THC CBD Verhältnis spielen dabei auch eine Rolle) aber für manche eben schon.
    Auch Opiate oder Morphium können psychisch ihre Nebenwirkungen haben die oft um einiges stärker und schlimmer sind als die von Cannabis. Cannabis kann z.B. schon in kleinen Dosen ehebliche Erleichterung verschaffen, ohne dass dabei ein "High" entsteht (siehe Buch; "Hanf heilt" von Wernard Bruining)

    Was z.B. Angstpatienten angeht, so hat sich gezeigt dass eine relativ niedrige Dosis von 50mg THC täglich sehr hilfreich für viele war. Höhere Dosen lösten oft verstärkt Ängste aus. Als ich meine Erfahrungen damit machte, hatte ich meine Angsterkrankung auch schon und ich kenne beide Seiten von Cannabis. Die "angenehme" und die die die Ängste verstärkt oder gar zu Paranoia geführt hat.


    @Kuzu:

    Ich habe ca. 1 Jahr lang CBD Öl (8%iges) bis jetzt eingenommen. Allerdings nur 10 Tropfen täglich da es mir sonst zu teuer wird. Hast Du auch Erfahrung nur mit CBD oder nur in Verbindung mit THC?

    CBD soll ja entzündungshemmend wirken und es gibt beim IACM einen Bericht eines "Bechterewlers", dem schon kleinere Dosen reichten um gute Erfolge zu erzielen. Bei mir hat es anscheinend nicht gewirkt (vielleicht würde es mir ohne noch schlechter gehen) und leider habe ich auf 5 Tropfen täglich reduzieren müssen da ich das Gefühl hatte dass mehr bei mir meine Depressionen verschlimmert (CBD dämpft ja auch ähnlich Neuroleptika). Erst waren sie für einige Monate besser, dann wurde es schlimmer.
    Ebenfalls die Angst schien mit der Zeit zu zu nehmen. Im Buch "CBD Cannabidiol" (von Franjo Grotenhermen) steht auch dass sich im Test mit Ratten gezeigt hat, dass die Ängste nach langer Zeit der Einnahme paradoxerweise zunehmen können. Allerdings wurden in Studien rund um CBD und Ängste auch Dosen um 300mg CBD täglich empfohlen. Das ist mit normaler Geldbörse nicht zu realisieren.

    Ich werde wohl eine Arzt und Medikamentenodyssee vor mir haben bevor den Ärzten Cannabis auch nur in Betracht kommt...

    Auf lange Sicht möchte ich jedoch wenn möglich auf Organschädigende Substanzen verzichten. Derzeit nehme ich mir was man mir gibt, wenn ich mit den Nebenwirkungen klar komme...

    Gruß

    Bastian

  18. #58
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    meine CBD-Erfahrung

    @Kuzu:

    Ich habe ca. 1 Jahr lang CBD Öl (8%iges) bis jetzt eingenommen. Allerdings nur 10 Tropfen täglich da es mir sonst zu teuer wird. Hast Du auch Erfahrung nur mit CBD oder nur in Verbindung mit THC?
    Hallo Bastian,

    ich habe früher nie gekifft, erstens weil ich auch nie Tabak geraucht habe und zweitens weil es illegal war.
    ich wäre aber trotzdem auch schon vor 30 Jahren für eine Legalisierung gewesen.

    Das Buch "Cannabidiol" und "Cannabis als Medizin" von Dr. med. Franjo Grotenhermen habe ich mir nach ersten Recherchen über Cannabis im inet sofort gekauft
    und prompt auf Seite 90 einen, leider nur sehr kurzen Selbsterfahrungs-Bericht über MB gefunden.
    Kurz, aber prägnant! Denn genau was dort über Lebensqualität geschrieben steht, hat mich tief bewegt und allein die Aussicht,
    dass dies wieder erreichbar sein könnte, hat mich vor Erleichterung zum heulen gebracht, bis heute.

    Davor hatte ich meine Ernährung schon auf vegan umgestellt, nach dem Wissensschatz durch Grotenhermens Büchern und weiteren Fallberichten von
    austherapierten Schmerzpatienten im inet, habe ich mir erstens CBD-öl, möglichst hoch dosiert, besorgt
    und zweitens Hanföl, Hanfsamen und Hanftee in meine Ernährung eingebaut. Also habe ich noch weiteres CBD über das Essen aufgenommen.
    Und Veganer brauchen eh möglichst hochwertige Proteinquellen!
    Erst ca. ein halbes Jahr später habe ich mit THC begonnen, da ich trotz all der Fallberichte immer noch meine Ängste
    vor der Illegalität und der psyhotropen Wirkung überwinden musste.

    CBD wirkt bei mir sehr gut muskel/-faszienrelexand, was eh schon super ist, aber kaum gegen die Schmerzen selbst.
    Dafür braucht es wohl doch die betäubende Wirkung von psyhotropen Substanzen und da hat aus meiner Sicht ein atoxisches Mittel eben oberste Priorität.

    Ich habe die Ärzte immer wieder mit der Frage konfrontiert, wieso ich mir erst meine gesunden Nieren durch die synthetischen Mittel
    der Pharmaindustrie kaputt machen lassen müßte, um erst dann ein nierenschonendes pflanzliches Präparat zu bekommen??? Falsche Reihenfolge!!!

    Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, ich empfinde ihn als sehr wertvoll.
    LG Kuzu
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  19. #59
    Registriert seit
    02.2008
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    1.881
    Hei Leute,

    na weil es günstiger ist Kuzu. Zuerst werden Magen, Darm, Nieren, etc. geschädigt, kostet den Kassen auch.
    Dann erst das bessere.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  20. #60
    Registriert seit
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    103
    Das mit dem Kratom klingt auch sehr interessant!

    "off-topic-off"

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