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  1. #21
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    Hallo Jürgen,

    40.000 iE Vitamin D am Tag ist aber extrem viel!

    Ich habe gerade letzte Woche eine medizinische Abhandlung dazu gelesen in der stand dass bis zu maximal 10.000 iE am Tag sicher sind laut Studien und wegen massiver Sicherheitsreserven soll man max 5.000 iE am Tag nehmen.

    40.000 iE liegt da weit drüber, das würde ich nicht machen, da ist auch die Gefahr zu groß dass sich Nierensteine bilden... Bei täglicher Einnahme würde ich nie 10.000 iE überschreiten zumal du ja schon im ok-Bereich bist! (Wo genau liegt denn dein Wert?).

    Ich habe gerade letzte Woche einen Mann gesehen der wohl die Einnahmevorschrift für Dekristol (1x/Woche) falsch verstanden hat und es täglich genommen hat - jetzt lag sein Vitamin D nach 15 ng/ml im Sommer plötzlich bei 98 ng/ml - schon sehr nahe an dem Wert der das Nierensteinrisiko stark erhöht!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  2. #22
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    Der Wert liegt bei 37 (30 - 100 ist die Range, in welcher der Wert liegen sollte).

    Lt. meinem Doc wäre in meinem Fall ein Wert von 80 erstrebenswert.

    B6 lag bei 9, sollte zwischen 10 und 80 liegen ... wie gesagt, ich hatte schon 2 Monate ein hoch konzentriertes Vitamin B Präperat genommen und dennoch ist dieser Wert sehr niedrig.

    Ich sehe das eigentlich so. Im Falle einer chronischen Krankheit ... und da habe ich ja einiges zu bieten ... kann es durchaus sein, dass der Körper von bestimmten Stoffen deutlich mehr benötigt, als wir über normale Ernährung zuführen können. Das soll ich ja auch nur für ca. 14 Tage auf das höhere Niveau schrauben - keine Sorge, ich lasse mich regelmässig überwachen ;-)

    LG, Jürgen

  3. #23
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    Hier der Titel einer Studie, welche die Rolle von Gluten und damit eines Leaky Gut mit autoimmunen Entzündungsprozesses in Zusammenhang stellt.

    Fasano, A.: „Zonulin and its regulation of intestinal barrier function: the biological door to inflammation, autoimmunity, and cancer“; Physiological Review 2011, 91, pp. 151–175

    Artikel ist als pdf verfügbar ... leider nur auf Englisch.

    Jürgen

  4. #24
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    Hallo Jürgen,

    Danke für den Artikel. Ich werde ihn mir mal im Weihnachtsurlaub zu Gemüte führen....

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  5. #25
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    VI. CONCLUSIONS
    The gastrointestinal tract has been extensively stud-
    ied for its digestive and absorptive functions. A more
    attentive analysis of its anatomo-functional characteris-
    tics, however, clearly indicates that its functions go well
    beyond the handling of nutrients and electrolytes. The
    exquisite regional-specific anatomical arrangements of
    cell subtypes and the finely regulated cross-talk between
    epithelial, neuroendocrine, and immune cells highlights
    other less-studied, yet extremely important, functions of
    the gastrointestinal tract. Of particular interest is the
    regulation of antigen trafficking by the zonulin pathway
    and its activation by intestinal mucosa-microbiota/gluten
    interactions. These functions dictate the switch from tol-
    erance to immunity and are likely integral mechanisms
    involved in the pathogenesis of inflammatory and neo-
    plastical processes.
    The classical paradigm of inflammatory pathogenesis
    involving specific genetic makeup and exposure to envi-
    ronmental triggers has been challenged recently by the
    addition of a third element, the loss of intestinal barrier
    function. Genetic predisposition, miscommunication be-
    tween innate and adaptive immunity, exposure to envi-
    ronmental triggers, and loss of intestinal barrier function
    secondary to the activation of the zonulin pathway by
    food-derived environmental triggers or changes in gut
    microbiota all seem to be key ingredients involved in the
    pathogenesis of inflammation, autoimmunity, and cancer.
    This new theory implies that once the pathological pro-
    cess is activated, it is not auto-perpetuating. Rather, it can
    be modulated or even reversed by preventing the contin-
    uous interplay between genes and the environment. Since
    zonulin-dependent TJ dysfunction allows such interac-
    tions, new therapeutic strategies aimed at reestablishing
    the intestinal barrier function by downregulating the
    zonulin pathway offer innovative and not-yet-explored
    approaches for the management of these debilitating
    chronic diseases.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  6. #26
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    Hi,
    derart hohe Dosen Mit D sind bei einem Mangel nicht ungewöhnlich, da man einen wirklichen Mangel anders nicht behoben bekommt. Mit 5 k/ Tag kommt man nicht wirklich weit. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die gleichzeitige Einnahme von Mg und Ca ggf. noch K2.

    Gibt ein interessantes Buch dazu, jemand hat hier über ein Jahr 100.000 Einheiten pro Tag genommen und berichtet: Amazon Link

    Ansonsten hier ein viel gelobtes Buch (habe es noch nicht gelesen, mache ich aber noch): Amazon Link

    Der von dir angegebene Vit. D Spiegel wird schulmedizinisch als untere Schwelle angesehen, nicht aber "Alternativmedizinisch", da wäre es schon ein Mangel. In beiden Fällen jedoch Grund genug was zu tun, regelmäßige Kontrollen sollten sein. In dem Zweitgenannten Buch findest du auch eine Formel zur Dosierung, ausgehend von deinem aktuellen Wert.

    Der Autor hat zudem eine Homepage zum Thema erstellt: Vitamindelta

    Ich selbe nehme Mit D zur Zeit "unkontrolliert", die letzte Messung ist zu lange her. Werde es so bald wie möglich nachholen. Außerdem werde ich noch Krillöl ergänzen.

    Anmerkung: Ich habe kein MB, auch keine Sp. Arthritis. Bin aber schon lange hier im Forum, da es Jahre lang im Raum stand und ich hatte die Verdachtsdiagnose von div. Rheuma. und vom roten Kreuz KH in Bremen sogar die Diagnose. Hatte sich aber nie bestätigt und außer dem HLAB27 gab es keinen Nachweis trotz zahlreicher Untersuchungen.

    Trotzdem habe ich Schmerzen, Reizdarm, Infektanfällgkeit usw. Durch Ernährung bzw NEMs ist das alles stark positiv zu beeinflussen, so dass es auch lange symptomfreie /-arme Zeiten gibt.

    Grüße
    Jayy

  7. #27
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    Hi,
    ich habe das zweitgenannte Buch von Dr. Helden nun gelesen. Es ist leicht verständlich geschrieben und man kann es locker an einem Nachmittag lesen. Ich kann es zum Aufbau eines Grundwissens empfehlen und um mal ein Empfinden dafür zu bekommen wie schnell man in den Mangelbereich rutschen kann.

    Ein Mangel wird unter anderem auch als Ursache für Autoimmunerkrankungen genannt, wenn auch andere Symptome eher im Vordergrund stehen. Als einfache Maßnahme gegen sekundäre Symptome (vor allem bei medikamentöser Behandlung mit Kortison) sowie zur Prävention (Osteoporose, Muskelschmerzen, Krebs usw.), erscheint eine Anhebung des Vitamin D Spiegels bzw erst mal dessen Kontrolle sinnvoll.

    Ich will jetzt nicht die Inhalte hier wiederholen aber zur Dosierung gibt es auch Angaben und Berechnungen. Als Beispiel: Zur Anhebung von 1 ng/ml bei einem Gewicht von 70 kg sind 10.000 iE notwendig. Oft sind Mangelzustände um 20 ng/ml vorhanden und es wird empfohlen Werte von > 40 stabil über das Jahr über zu erhalten. Dazu ergeben sich die notwendigen hohen Dosen; anhand des errechneten Beispiels wären das 200.000 iE in der Anfangstherapie und dann mit geringerer Dosis zur Erhaltung. Die Werte sollten unter 150 bleiben, ab 300 wirkt es toxisch laut diesem Buch. Das Rechenbeispiel zeigt aber das man keinesfalls schnell in diesen Bereich kommen kann.

    Ich selber hatte einen Wert um 30 bei der letzten Kontrolle und in der Zeit 5.000 iE genommen. Bei 90 kg Gewicht reichte das demnach nicht mal um von 30 auf 31 zu kommen.

    Also, 15 Euro kostet das Bucht, ich kann es empfehlen. Vielleicht findet man es ja auch in der Bücherei. Sicher aber gebraucht bei Ebay.

    Einen guten Rutsch allen!
    Jayy

  8. #28
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    Hallo Javy,
    lieben Dank für die zusätzlichen Informationen.
    Werde mir das Buch auch mal besorgen - klingt auf jeden Fall lesenswert. Da sollten ich die 40.000 iE pro Tag ja ein Stück weitergebracht haben. Werde die Dosis bald wieder etwas reduzieren und mal im Frühjahr eine Laborkontrolle machen.
    Euch allen auch einen guten Rutsch!!!
    Jürgen

  9. #29
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    Hallo Jürgen,

    ich habe mir jetzt mal im Urlaub den Artikel und noch drei weitere durchgelesen.

    Im wesentlichen stand da drin dass chinesische Forscher festgestellt haben dass in einer Familie, in der viel MB auftrat, auch das Zonulin bei allen MB'lern der Familie erhöht war. Da sich diese Untersuchung aber auf eine einzige Familie beschränkt hat ist sie m.E. nicht sehr aussagekräftig. Es kann zufall sein, dass diese Familie gleichzeitig Gene hat die für MB empfindlich machen und auch einen Leaky-Gut der durch das Zonulin erkennbar ist. Vielleicht liegen ja das Zonulin-Gen und das HLA-B27 Gen nah beieinander...

    Es kann na klar auch ursächlich zusammenhängen - aber dazu müsste auf jeden Fall mal eine Studie laufen bei der MB'ler und nicht-MB'ler auf Zonulin im Blut untersucht werden. Sollte es so sein wie beim HLA-B27 dass Zonulin bei fast allen MB'lern auftritt wäre das ein starkes Argument für die Ursächlichkeit eines Leaky-Gut bei MB. Bisher weiß man aber nur dass etwa ein Drittel der Bevölkerung Zonulin im Blut hat - und bei entsprechenden Symptomen sollte denen ein Glutenverzicht helfen.

    Aus der Studie geht ja auch hervor dass es nicht die Stärke ist die bei Leaky-Gut Ärger macht sondern alleine das Gluten bzw. das Gliadin im Gluten so dass nicht auf alle stärkehaltigen Produkte verzichtet werden müsste...

    Ich selber schließe für mich daraus dass ich vielleicht mal die 43 Euro in die Hand nehmen werde um meinen Zonulin-Spiegel im Blut testen zu lassen. Sollte er normal sein wäre ein Glutenverzicht für mich völlig sinnlos. Ist er erhöht sollte ich mal eine Zeit lang auf Gluten verzichten und sehen wie sich das auswirkt.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  10. #30
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    Hallo Lydia,
    lieben Dank für die Zusammenfassung. Das mit dem MB und den Chinesen hatte ich so noch gar nicht gelesen gehabt. Mir war vor allem der Zusammenhang von Gluten und entsprechend dem Leaky Gut mit Autoimmunkrankheiten wichtig. Viele haben ja auch Darmprobleme - da hat mein "Achtung" Zahnarzt gleich gemeint, dass das für ganzheitlich denkende Ärzte eigentlich fast immer ein Leaky Gut ist (also bei Colitis Ulcerosa, aber auch häufig bei Morbus Cohn). Und für rheumatoide Arthritis sei das auch häufig ursächlich. Ich habe eher gedacht, dass es von Rheuma zu Bechterew auch kein so arg weiter Weg mehr ist und evtl. hilft es ja. Das Buch "Die Autoimmun-Lösung" kann ich echt empfehlen.

    Aber ja, es geht in erster Linie um die Vermeidung von Gluten und damit um Weizenstärke. Die zu vermeiden schaffe ich inzwischen recht problemlos. Wobei ich heute mal gesündigt habe mit einer Brezel zu den Weißwürsten und weil der Tag dann eh schon versaut war noch mit einem Kaiserschmarrn - aber sonst war ich die letzten Monate recht konsequent. Ist letzten Endes gar nicht so schwer, wenn man seine Lebensmittel kennt. Es ist eher die Bequemlichkeit und die schnelle Verfügbarkeit, die nicht immer ganz einfach ist.

    Ich backe mir einfach mein Brot selbst ... geht prima und schmeckt auch gut. Auf Stärke verzichte ich jedenfalls nicht. Mit dem Zucker habe ich in letzter Zeit etwas gesündigt. Viele glutenfreie Leckereien sind natürlich voll mit Zucker .. auf den sollte ich eigentlich auch verzichten, aber da müsste ich ebenfalls verstärkt meine Süßigkeiten selbst produzieren - das gehe ich demnächst nochmal verstärkt an. Was ich ab und an mache ist eine Art Nutelle: geröstete Haselnüsse in den Mixer, Kokosöl schmelzen, Kakaopulver rein oder sehr hochprozentige Schokolade schmelzen und nach belieben Birkenzucker. Schmeckt lecker und ist super gesund ;-) Aber Zuckerverzicht hat mit Leaky Gut widerum nichts zu tun. Das wurde bei mir als starke Unverträglichkeit festgestellt - ebenso wie Hühnereiweis (also das weiße vom Ei). Das Kokosöl widerum soll ja sehr sehr gesund sein.

    Dienstag habe ich nochmal einen Termin beim Zahnarzt. Hatte nach der Entfernung ja ein paar erhebliche Probleme, da die Naht immer wieder aufgegangen ist. Jetzt scheint es aber zu halten, auch wenn es sich immer noch komisch anfühlt. Erst wenn das OK ist, dann werde ich den Rest wieder stärker verfolgen.

    Hat einer von Euch mal Zistrose probiert (bzw. Cistus)? Mein Doc meinte, dass wäre ganz prima für das Immunsystem und ich solle das mal nebenher nehmen. Wenn ich mich nicht täusche, dann ist Zistrose landläufig als Myrrhe bekannt (und ist im Mittelmeerkreis sehr verbreitet als natürliches Heilmittel).

    Ich habe mir mal eine Packung Tee gekauft ... da trinke ich eh jeden Tag mindestens einen Liter ... da kann ich auch Zistrose-Tee trinken. Schmeckt ziemlich gut - aber das läuft erst seit 4 Tagen.

    LG, Jürgen

  11. #31
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    Hallo Jürgen,

    ich bin immer noch auf dem Standpunkt dass ein Verzicht auf Gluten nur hilft wenn Zonulin erhöht ist - ansonsten ist es nur sinnloser Stress denn die negative Wirkung von Gluten wird laut der Studien nur durch Zonulin vermittelt. Ohne Zonulin gehen die Tight Junctions nicht auf und die Darmwand wird nicht durchlässig...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  12. #32
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    Hally Lydia,

    Da sagt doch auch keiner was gegen, oder habe ich mich da unglücklich ausgedrückt?

    Mein Zonulin-Wert ist ja erhöht. Zudem habe ich die Meinung vertreten, dass vermutlich viele (Autoimmun-Betroffenen) einen erhöhten Wert haben, ohne es zu wissen. Vermutlich würden daher einige vom Glutenverzicht profitieren. Aber das kann ja jeder selbst testen lassen. Die paar EUR ist das bestimmt wert - und sei es, dass man es ausschließen kann, was ja auch einen Wert hat.

    Liebe Grüße

    Jürgen

  13. #33
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    Hallo Jürgen,

    du speziell hast nichts dagegen gesagt aber es gibt immer mal wieder Beiträge hier im Forum die sagen dass jedem immer ein Gluten und/oder Stärkeverzicht gut tut....

    Gut, dass es jetzt einen Blutwert gibt mit dem das abgeklärt werden kann!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  14. #34
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    Hi,
    ich würde den Zonulinwert nicht als alleiniges Kriterium für die Auswirkung von Gluten usw. ansehen. Abgesehen davon, dass dieser Wert auch nicht das einzige Kriterium für einen leaky gut ist.

    Ich würde jedem bei Verdacht oder Neugier empfehlen es eine representative Zeit lang zu testen und dann zu entscheiden. Milch und Getreide KÖNNEN die verschiedensten negativen Auswirkungen haben, auch ohne das leaky gut/ erhöhter Zonulinwert vorliegt. Das es jedem bei Verzicht besser geht ist damit aber noch lange nicht gesagt.

    grüsse
    jayy

  15. #35
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    Hallo ihr lieben, hat von Euch schon mal Paleo AIP ausprobiert und konsequent angewendet? Würde mich wirklich interessieren, obwohl ich gerade nicht weiss wie ich das hinbekommen soll. Leider geht es meinem Darm garnicht gut....durchfall, Schmerzen und Regelmässig Blutungen....für eine Richtige Diagnose reicht es nicht....aber ich hab sowohl Lodotra als auch Humira......keine Entzündungszeichen.. .aber regelmässige Probleme....bräuchte mal jemand der mich in Richtung Paleo Aip peppt....noch kann ich mir das nicht vorstellen


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    liebe Grüsse

    Heike

  16. #36
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    Hi Heike,
    paleo ja aber kein Aip, da ich keine Diagnose einer Erkrankung habe. Ich habe aber viel gelesen und man kann viel positives finden. Mir persönlich ist noch kein Bericht aufgefallen, wo jemand paleo oder AIp konsequent eine Weile gemacht hat und Nicht von irgendwelchen Verbesserungen berichtet hat. Ein Versuch wär es wert.

    ich kann dir, falls du englisch kannst, den Blog von Sarah Ballantyne "thepaleomum" empfehlen. Von ihr stammt dieser Ansatz und neben Rezepten findet man viele Infos. Eine der wichtigen AIP Speisen ist die Knochensuppe, die unter anderem durch einen hohen Anteil an L Glutamin gut für die Heilung der Darmschleimhaut ist.

    solltest du es versuchen, dann ist grade beim Aip Konsequenz sehr wichtig. Zitat von S. Ballantyne: "90% ist Not enough". Grade am Anfang wird es sicher nicht so einfach, wünsche viel Erfolg. Wär spannend mal einen Bericht von dir zu lesen falls du es ausprobierst.

    gute Besserung
    jayy

  17. #37
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    Mein Doc hat mir KETO empfohlen. Nach den Vorschlägen für die Ernährung, welche er mir unterbreitet hat, habe ich gefragt ob das Richtung Paleo geht ... er meinte, dass es eher in Richtung KETO geht, also mehr mit Ölen.

    @ Heike: Darm wieder auf Spur bringen dauert bestimmt 2 Monate. Konsequenter Glutenverzicht, überwiegend gedämpftes Gemüse, KEINE Rohkost (kein Salat, kein Obst) für mindestens 4 Wochen (evtl. mal ein Apfel NACH dem Essen), Essen sehr sehr gut Kauen, nach 4 Wochen weiterhin kaum Rohkost (keinesfalls nach 17 Uhr).

    So als ein paar Bausteine. Das geht schon, auch wenn es ab und an lästig ist. Mein Tipp: Nicht zu viel Abwechslung, sonst bist Du nur noch am Kochen. Ein paar Gemüsesorten, welche Dir schmecken, gute Gewürze ... . Das soll man im Übrigen auch morgens essen! Die Wochen gehen schneller rum, als man denkt. Habe in der Zeit gut 6-7 Kilo abgenommen. Letzten Endes geht es um die Entlastung des Darms, damit dieser sich wieder regulieren kann.

    Jürgen

  18. #38
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    Hallo, erstmal vielen Dank ihr beiden. Ja mir scheint es auch so, das man da konsequent sein muss, um etwas zu bewirken. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung wo ich anfangen soll, da es meine gesamte Ernährung komplett durcheinander schmeisst. Und irgendwo beist sich da die Katze in den Schwanz, mir geht es nicht so gut, das ich mir das mit dem Kochen so zutraue, auf der anderen Seite ist gerade der Darm, der Durchfall und das Darmbluten einer der Hauptgründe dafür, das es mir so schlecht geht....
    Was mich bei dem AIP sehr interessiert ist die Sache mit den Kartoffeln....
    Ich war über Weihnachten lahmgelegt durch eine Grippe und habe da viel bei meinen Eltern mitgegessen.....dort gibt es fast jeden Tag Kartoffeln....aber auch viel Gemüse. Dachte die leben Gesund.....aber seit dem sind nun meine Darmbeschwerden wieder stärker geworden, springe oft direkt nach dem Essen aufs Tö und blute wieder regelmässig aus dem Darm.....können das die Kartoffeln sein, bei mir gibts die nun eher selten.....
    Ich werde mich mal mit dem Thema beschäftigen, Rezeptbücher anschaffen und ab und an mal was nachkochen.....wenn das klappt kann ich ja dann mal weitersehen ob ich mich da dran traue.....


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    liebe Grüsse

    Heike

  19. #39
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    Hi,
    kartoffeln lässt man beim Aip wegen der Lectine weg. Diese können durchaus Probleme machen aber meines Verständnisses eher langfristig. Ich kann natürlich nicht viel dazu sagen aber ich denke die Lectine als Ursache für so starke akut Symptome wären als Ursache eher unwahrscheinlich. Mann kann auch einfach eine Unverträglichkeit gegenüber Kartoffeln haben, jedoch ist das Darmbluten eher unüblich.

    Hast du eine CED? Colitis Ulzerosa? Kennst du deine Calprotectinwerte?

    Die Ernährung auf Aip umzustellen wird sicher nicht einfach. Ich würde es einfach als Therapie/ Kur sehen. Am Anfang ein Ziel setzen (sinnvollerweise nicht unter einem Monat, besser 3 Monate) und dann schauen wie es dir damit geht und dann einfach auf den Körper hören. Was das kochen angeht, kannst du ja für mehrere Tage vorkochen aber du wirst sicher viel Zeit dafür brauchen. Das Aip ist speziell für autoimmunerkrankungen. Ich stelle es mir auch recht schwierig vor aber ich denke jeder mit einer solchen Krankheit sollte es für kurze Zeit mal versucht haben und dann auf Basis der eigenen Erfahrung beurteilen.

    Alles gute!

  20. #40
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    Hallo jayy,
    Also das ist etwas diffus bei mir, ich hab die Diagnose Psoriasis Atropatie Aber die sitzt sowohl im Rücken als auch in den peripheren Gelenken. Dazu die Darmproblematik...ich hatte bisher nie erhöhte Entzündungswerte....auch nicht vom darm...optisch bei der Darmspieflung aber entzündungwn im Enddarm, aber nicht bei den entnommemen Proben....ist mir an sich egal, weil die Symptomatik macht mir ja probleme...Kortison hilft, auch dem Darm.....mag ich nicht dem Stndard wntsprechen...und so nehm ich Humira...das mag ja auch eine auswirkung auf die Probwn haben.

    Ist nicht so cool mito viel Blutungen und das keiner da ran will...man wird dan schon mal gefragt ob man sicher ist ob das nicht die Menstruation ist.....kannst dir vielleicht vorstellen wie man sich da fühlt....also man weiss ja schonwo da blut herkommt.....aber leider keine Hilfe...

    Hab heute abend schon mal paleo gegessen, war lecker


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    liebe Grüsse

    Heike

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