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Sonic (32)
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  1. #101
    Registriert seit
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    Hallo Leute,

    ja aber immer nur liegen lassen nervt auch. Und macht einen gut bewusst wie wenig man kann.....
    Zum Thema Hilfen gibt es doch für alles und jeden. na ja.
    Seisa spricht von Budget oder Teilhabe. Habe ich lange und mehr als oft probiert, gekämpft, gehofft, verloren., Nix mit Hilfe.
    man ist lästig,man kostet, man ist überflüssig, so fühlt man sich.

    Und beim pers. Budget, muss man erst mal " ganz unten " sein, ohne Finanzen. Dann ja. Ich kann aber nicht warten bis ich Obdachlos bin um Hilfe zu kriegen.

    Und ja, man wird faul. Aber das ist nicht faul im Sinne von Lustlos. Sondern Kraftlos. Automatisch spart man alles ein, jede Stufe, jeden handgriff etc.

    Gruß René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  2. #102
    Registriert seit
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    1.881
    Hallo Leute,

    jetzt ist es soweit, nachdem ich zu lange um den Job gekämpft hatte, mit Behörden, Kassen, und sonstigen Hirn Heinis geärgert hab,
    wurde ich rückwirkend in Teilrente für immer, und volle Rente auf Zeit geschickt nach der 5. Reha und noch künstlichem Hüftgelenk.

    Durch den ewigen Kampf um Job hatte ich viel an Restbeweglichkeit verloren, Firma meinte mir die schwerste Arbeit geben zu müssen um einen am
    Ende los zu werden. Heute sieht es so aus, das ich mich kaum bewegen kann, laufen nur mit Stock ein paar Meter. Sehr gekrümmt, kann kaum lang stehen, bin am Ende nervlich durch die langen Kämpfe, Schmerzen. stehe finanziell mies da und kann mich selber nicht mehr duschen etc. anziehen.
    Was ich vor zwei Jahren noch mit großer Mühe konnte.....
    Leute die keine Ahnung haben, meinen man muss sich nur mehr bewegen.....

    Mir geht es mies, mein Bewegungsradius ist sehr klein. Und Haushalt führen ginge allein nicht!!

    Hoffe auf weitere Erfahrungen,
    gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  3. #103
    Registriert seit
    07.2016
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    550
    Hallo Wessi!
    Das liest sich nicht wirklich gut. Mit Erfahrung kann ich dir leider nicht dienen. Auf Mitleid bist du nicht angewiesen und willst du auch nicht haben.
    Mir fehlen einfach die Worte, und ich kann einfach nicht verstehen, was das für Schreibtischtäter sind. Verdammt, da muss man doch Aufsichtsbeschwerde einlegen können?
    Wessi, es kommt natürlich immer auf den Schweregrad der Erkrankung an. Ich befinde mich in der glücklichen Situation, dass ich das wirklich noch mit Bewegung positiv beeinflussen kann.
    Aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht!

    Ich persönlich wünsche dir Kraft, Besserung und den Blick nach Vorne!

    Gaaaanz lieben Gruß!
    Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  4. #104
    Registriert seit
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    16.953
    Hallo René,

    hast du schon mal versucht, wieder eine Reha zu beantragen - um vielleicht wenigstens wieder so beweglich zu werden dass du dich alleine anziehen und duschen kannst? Das ist doch ein sehr plausibler Grund den auch die Krankenkasse einsehen müsste... Und der Erholungseffekt ist auch noch da!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  5. #105
    Registriert seit
    02.2008
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    1.881
    Hallo Leute,

    Thomas welche Beschwerde meinst du? Bin ja praktisch selber schuld weil ich zu lange an falscher Front gekämpft hatte, ist wie gegen Windmühlen.
    Das hat mich die letzte minimale Beweglichkeit die ich noch hatte gekostet. Anpassung vom Arbeitsplatz gibt es kaum, nicht wenn die Firma nicht will.
    Schmerzensgeld zu der Abfindung wie mein Anwalt erst versprochen hat, war am Ende auch nicht drin, weil ich zu lange um die Anpassung anstatt um das Geld gekämpft habe.

    Lydia, meine Frau sagt, wir gehen mal zusammen. Ist auch schwer krank, müssen erst mit Hausarzt reden. Reha im Sinne über die DRV wird kaum genehmigt, ist bei einer Angehörigen wegen Rente auf Zeit als Begründung abgelehnt worden. Über die Kasse? Ja mal sehen.
    Der Rheumatologe hat es im November auch geraten. Habe so viele Baustellen abzuarbeiten, im Vordergrund stehen finanzielle Folgen....

    Die Krankenkasse interessiert es nicht ob ich beweglich bin, sondern das ich so wenig wie möglich koste! Bin gespannt ob sie die Spätfolgen richtig einschätzen u. es genehmigen, will noch kein Pflegefall werden, in dem Alter.

    Danke für eure Antworten,
    Gruß René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  6. #106
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    550
    Hallo Wessi!

    Selbst Schuld bist Du schon mal nichts!Wenn man eine chronische Erkrankung hat, muss man sich ja auch erst einmalorientieren. Welche Rechte, welche Pflichten habe ich. Das ist nicht einfach,
    wie viele hier aus diesem Forum bestätigen können! Das fängt bei den Versorgungsämtern an, die unsere Krankheit ganz unterschiedlich bewerten, der Himmel weiß warum!
    Dann ist es mit den Arbeitgebern auch so eine Sache.

    Subjektiv gesehen glaube ich, dass man auf Ämtern oder in großen Konzernen eher Zuspruch oder Hilfe erwarten kann. Im Mittelstand sieht das aus meiner Sicht etwas anders aus.
    Dann kommt hinzu, dass wir in einer Zeit leben „for ever young" oder fit wie ein Turnschuh. Ich habe gelernt von einem gesunden Menschen auch nicht erwarten zu dürfen,
    dass die uns chronisch kranken Menschenverstehen. Wie auch, Schmerzen, schlaflose Nächte, Depressionen muss man selber kennen lernen, um einen chronisch kranken Menschen zu verstehen.

    Warum eine Reha abgelehnt wird, wenn der Anstoß doch vom Arzt kommt, ist seltsam. Mein Arzt hat gesagt, du musst jetzt mal raus, so geht das nicht mehr.
    Er hat 5 Wochen beantragt, ich habe 5 Wochen genehmigt bekommen. Zum ersten Mal in meinem Leben.


    Was ich verstehen kann, sind die finanziellen Folgen. Ich arbeite seit 41 Jahren und will es meiner Frau und mir im Alter gutgehen lassen.
    Wir haben unsere Tochter erfolgreich durch Studium lotsen dürfen und nun möchte ich für meine Frau und mich noch eine schöne Zeit haben.
    Dafür muss ich aber noch 4 Jahre durchhalten, dann höre ich auf. Aberder Weg dahin ist manchmal schwierig. Aber "ohne Knete keine Fete".


    Es gibt eine kostengünstige Alternative,die Dich bei all Deinen Problemen unterstütz und nicht teuer ist. Wenn Du magst, sende ich dir per Mail die Institution zu.


    Kopf hoch, Brus raus und weiter kämpfen!


    Oder stelle dir vor, Du bist eine Ente, die einem Fisch im Wasser hinterher jagt. Es nützt nichts, wenn die Ente den Fisch haben will, muss sie mit dem Kopf runter und bekommt dadurch einen "kalten A......."



    LG
    Thomas
    Geändert von Thomasnrwmg (18.05.2017 um 08:30 Uhr)
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  7. #107
    Registriert seit
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    719
    Hallo René,

    es tut mir leid, dass du mit so vielen Problemen zu kämpfen hast und ich hoffe, dass sich doch noch gute Lösungen dafür finden. Darf ich fragen, welche Medikamente du derzeit nimmst? Hast du schon mal Biologika ausprobiert? Die haben zumindest bei mir die Beweglichkeit wieder verbessert. Beim Duschen könnten dir vielleicht ein Duschstuhl o.ä. Hilfsmittel ein wenig Erleichterung verschaffen.

    Alles Gute und viel Kraft weiterhin! Herzliche Grüße nach Bayern!
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  8. #108
    Registriert seit
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    1.881
    Hei Thomas,

    danke für deine Antwort. Bei mir wurde eine Reha nie abgelehnt, so lange ich berufstätig war!! Das ist der Punkt. Dann ist die Kasse eigentlich zuständig.
    Bei meiner Angehörigen wurde die Reha abgelehnt weil Rente auf zeit, will niemand zuständig sein, Kasse und DRV schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu....Deswegen überlege ich weil auch " Rente auf Zeit " ob ich mir das antue, den Antrag.

    Wegen der finanziellen Lage, ja kannst gern mir über Mail zukommen lassen.


    Ja das stimmt von Gesunden darf man nichts erwarten, kein minimales Verständnis. Musste ich auch lernen, komme aber nicht gut damit klar.....

    Du musst noch 4 Jahre.....so dachte ich jahrelang, ich muss noch, bin zu jung. war 36 J. als die 1.reha mich in Rente befördern wollte. Hab dann aber noch 10 J. gekämpft um leistungsfähig zu bleiben, ein Kampf mit Folgen eben. War Alleinverdiener, konnte nicht einfach mal so aufhören, meine Frau ist auch ziemlich krank! Ich versteh schon das du durchhalten willst, muss jeder selber wissen. Aus heutiger Sicht habe ich zu lange um Anpassung im Job gekämpft, mit vielen Ärzten, Behörden, Integrationsamt, Mediatoren, vergeblich. Könnte man noch verkraften wenn die Beweglichkeit nicht so darunter gelitten hätte, und die Nerven heute nicht dünn wie Drahtseil wären. Gut muss ich mit Leben. Ja in ganz großen Unternehmen, oder bestimmten Berufszweigen hat man auch mal Erfolg bei Anpassung, in meiner Firma war das so, die Schwerbehinderten sind nur so lange gern gesehen, so lange sie 150 % leisten, wie alle anderen. Mein Anwalt u. die Ämter hatten die Firma eines Besseren belehrt, mein Arbeistplatz wurde geprüft, und meine Leistungen waren völlig okay!!! Trotzdem kamen die mit ihrem Mobbing immer wieder weiter.....ärgert mich heut noch.
    Am Ende biste der Depp, keine Kohle mehr, u. Restbeweglichkeit im A.....

    Danke für´s Mut machen um weiter zu gehen.
    Wie du hab ich erst auch gedacht: Ohne moos nix los, stimmt auch.
    Aber ohne Energie kein weiter kommen mehr, musste am Ende kapitulieren.
    Seit Kindesbeinen chronisch krank, und kein ordentlicher Alltag, nur Kämpfe, da geht mal die Puste aus!!

    Gruß René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  9. #109
    Registriert seit
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    Hei Humpelkumpel,

    bist nicht allein, ich humpel auch so durch die Gegend, laufen kann man das nicht mehr nennen eher so von Schritt zu Schritt wackelig, humpelnd, gekrümmt, außer Atem sich vorwärts hangeln....

    Danke für die Tipps u. die Wünsche. Ja Duschstuhl brauche ich, geht nicht mehr ohne. Mist!! Baden, komme noch irgendwie rein, aber ganz schlecht raus. Waschen u. Anziehen, mit Hilfe von Frau. Bemerke das immer mehr im Alltag, das ich wegen der Versteifungen die ja schon lange sind mehr und mehr an Grenzen stoße, hier ein Beispiel: Musste neulich zum Augenarzt, sollte Kinn auf eine Vorrichtung heben etc. ging nicht weil Kinn heben null geht.

    Also praktisch die Kopf Drehung, oben, unten, links, rechts, geht null mehr. An Sylvester würde ich gern mal in den Himmel schauen, oder einfach mal beim duschen nach unten gucken....beim Auto fahren ist es zuerst aufgefallen, da bin ich noch Jahre damit rum gefahren, bei der Arbeit war schwer heben, bücken, Maschinen umbauen, lang stehen, drehen, nach oben greifen, was aus dem Lager holen etc. immer problematischer.
    deswegen die insgesamt 5 Reha´s. Ohne Erfolg weil der Arbeitgeber null Bock hatte was zu erleichtern, gäbe aber genug Möglichkeiten, das war reine Schikane, einfach kein Wille. Anfangs ging es nur um Attests wegen den ständig wechselnden Schichten, nicht mal das obwohl rechtlich alle Punkt auf meiner Seite waren. Dafür haben die dann manchen Damen Schichterleichterung gegeben, wegen privater Dinge. Gleiches recht für alle habe ich gemeint, ab da war der Anwalt dabei, manchmal mussten die dann was beachten, aber wirkliche Anpassung gab es nie, im Gegenteil. Erschwernisse, fingierte Abmahnungen, Kündigungen am laufenden Band, um einen mürbe zu machen. Hat mich auch nicht abgeschreckt, bin immer brav erschienen.
    Irgend wann geht es halt nicht mehr, habe dann neue Diagnosen zu dem ganzen andern Mist bekommen, dann noch künstliche Hüfte, dann das Aus.

    Gruß u. die auch alles Gute,
    René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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  10. #110
    Registriert seit
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    Hab was vergessen zum antworten, nehme Celebrex, Tilidin, plus ab uns an Metamizol Tropfen. Früher Diclac u. Co., dann MTX lange Zeit,
    dann Enbrel ( mein großer Feind ) der mich in´s aus befördert hat weil zu viele Fehltage. Hatte Dauerinfektionen, für den Schmerz hat es nichts gebracht.
    Versteifungen nicht aufgehalten, dafür viele Nebenwirkungen, fast musste damals mein Bein amputiert werden, hatte ständig offenes Bein und Sepsis etc.
    Alles wurde nach jahrzehnten als nicht mehr vertretbar abgesetzt. Dann Tilidin, und Celebrex. Für die Bewegung sagt der Rheumatologe nur Reha!
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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  11. #111
    Registriert seit
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    @wessi
    Hast du die Möglichkeit, deine Wohnung behindertengerecht anzupassen? Man kann dafür ja auch Fördergelder beantragen (z.B. bei kfw-Bank), soweit ich weiß. Vielleicht bringt es schon etwas, wenn beispielsweise deine Dusche so umgebaut wird, dass du sie trotz Einschränkungen wieder selbstständiger nutzen kannst. Es gibt sowas wie Ganzkörperduschen, bei denen unterhalb des Duschkopfes noch weitere Wasserdüsen installiert sind, mit denen auch schwerer erreichbare Körperbereiche abgeduscht werden können. Oft lassen sich diese Düsen unterschiedlich stark einstellen und können dann für den Rücken als Wassermassage genutzt werden. Ich hatte sowas mal vor einigen Jahren, als ich nur mit Krücken laufen konnte und beim Duschen ebenfalls sehr eingeschränkt war. Fand ich echt angenehm.

    Jedenfalls wünsch ich dir auch weiterhin alles Gute und viel Kraft!
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  12. #112
    Registriert seit
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    Danke Humpel, für deine Überlegungen.
    Momentan ist mein Hauptfaktor, finanzielle Misere. Rücklagen verbraucht.
    Betriebsvorsorge ( müsste noch 15 J. ackern ), gibts erst dann, oder mit viel Verlust vorher...
    Da gilt es zur Zeit viele Verhandlungen zu führen. Alles was wir für später angelegt haben, muss vermutlich aufgebraucht werden.
    Mit sehr, sehr viel verlust. Erst dann steht uns evtl. Wohngeld zu. Leben zur Zeit unter dem Hartz 4 Satz.

    Nächstes Problem ist dann die Bewegung. Umbau? Nö ist nur gemeinschaftlich gemietet ( müsste der Vermieter gefragt werden ).
    Überlegung ist ein Umzug, kostet aber. Dann wenn möglich Erdgeschoss oder Haus mit Aufzug. Dusche, baden ist langsam echt ein Chaos.
    Ja ohne Hilfsmittel geht es nicht mehr. Bleibt also erst die Frage wie lange oder bleibe ich hier wohnen, dann muss Veränderung her.
    Oder ausziehen, gleich mit Anpassung.

    Haben vor Jahren extra dieses Objekt ausgesucht, weil günstig, Freiflächen, Balkone, Eingang ebenerdig, aber innen trotzdem Treppen zum Bad, Schlafraum. Das geht noch mit Mühe, so lange ich nicht täglich 10 mal rauf und runter muss. Aber bei der Hygiene hapert es gewaltig.

    Danke für deine Tipps,
    Gruß wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
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  13. #113
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    Es macht mich sehr bestürzt zu lesen wie schwer der Alltag sein kann. Ich wünsche dir, wessi alle Kraft der Welt. Ich finde es bewundernswert wie du so gut deinem Beruf nachgegangen bist
    entgegen aller Einschränkungen. Leider dankt es einem heute keiner, die Erfahrung kenne ich. Die kfw Förderung für einen Umbau hätte ich jetzt auch vorgeschlagen da die Rückzahlungsrate da niedrig gewählt werden kann.
    Oh man diese Krankheit ist so mies. Mir fehlen gerade irgendwie die Worte

  14. #114
    Registriert seit
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    1.881
    Hallo Finn und all die anderen,

    danke für die Wünsche, und ja es dankt einem keiner. Ist so. Im Gegenteil. Hab einen Hieb nach dem anderen gekriegt, als ich um die Anpassung gekämpft hatte. Komisch war auch, alle rechtlichen Fakten waren auf meiner Seite....trotzdem schaffen es viele Arbeitgeber durch List einen los zu werden.
    Aber ist Vergangenheit. Muss in die Zukunft schauen. Hatte eine Abfindung bekommen die aber nicht so hoch ausgefallen ist wie der Anwalt erst versprochen hatte. Jetzt heisst es ums Überleben kämpfen.

    Der Rheumatologe war im November erschrocken das sich meine Bewegung nochmal krass verschlechtert hat und rät zur Reha!
    Hätte auch nie geglaubt das der MB mich so schnell, jung aus dem Berufsleben drängt. Und ich Hilfsmittel brauche. Am Anfang war es nur eiene
    " Greifarmzange " um vom Boden was aufzuheben oder oben im Regal was zu holen. Dann Hilfe um den Allerwertesten noch selbst zu pflegen.
    Und jetzt gehts ans Eingemachte.
    Fragen wie und wo wohnen, welche Hilfen etc.

    gruß wessi
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  15. #115
    Registriert seit
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    Hallo

    So, es ist durch - ich kriege Hilfe im Haushalt. Putzen hier - das ist auch nötig, und habe ich vernachlässigt die letzte Zeit. Es bleibt aber ein Rest bei mir - die Wäsche besorge ich selber, und kochen natürlich auch. Das fiel mir seit einiger Zeit auch immer schwerer. Ja, meine Krankheit hat sich verschlimmert, leider leider. Darum ist auch nichts mehr mit Wandern. Das fehlt mir enorm - das ist soo schade.

    Viele Grüsse aus dem heissen Schweizerländle.

    Soltar



  16. #116
    Registriert seit
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    Hallo Soltar,
    altes Haus. Kann dich gut verstehen, nicht nur wegen dem Wandern. Bin ja selbst gerne Pilze jagen gegangen und das geht auch gar nicht mehr. Nicht mal mit der sehr präzisen Greifzange welche ich zuhause und im Institut habe.
    Ja. Der Verlust von körperlichen Fähigkeiten ist schon ein schmerzlicher Prozess. Aber die Erinnerung an bessere Zeiten darf man ebenso zulassen wie die Wehmut, welche sich auch manchmal oder öfters einstellt......
    Grüssle nach Heidi-Land....
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  17. #117
    Registriert seit
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    1.881
    Hei Leute,

    Ja Schon. Es ist schon vieles Schade. Man muss lernen mit den ganzen Entbehrungen fertig zu werden.
    Eine Zeit lang hat das gut funktioniert bei mir. Es bleiben nur Erinnerungen.
    Dinge die nicht mehr gehen, sind weg. Vinito. Feierabend. Ängste um Zukunft.

    Dann neue Anträge, Beratungen. Wohnen werde ich hier auf Dauer nicht....
    Also wieder Umzug. Bin erst vor 7 Jahren hier her. Auch aus gesundheitlicher Überlegung.

    Soltar, wer übernimmt das Putzen?
    Ich bin aktuell so platt, in einem Tief drin. Erschöpft, das ich nur noch weg laufen möchte, nur schlafen, nichts hören, sehen, entscheiden.
    Könnte wenn ich alleine leben würde, nicht mal den Einkauf regeln. Kochen. Ich kann kochen, aber die Motivation....
    Auto fahren ist lange tabu. Zu Fuß einkaufen auch, wüsste nicht wie ich das machen soll.
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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    ( Richard von Weizsäcker )

  18. #118
    Registriert seit
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    719
    Lieber René,

    da du ja schon über einen Umzug nachdenkst, wäre eine Großstadt mit guter Infrastruktur sicherlich das Beste. Dort findest du nicht nur mehr Ärzte/Therapeuten, sondern auch ein größeres Angebot an Versorgungsmöglichkeiten. Beispielsweise bieten gerade in größeren Städten einige Supermärkte einen eigenen Lieferservice an. Damit musst du dir keine Sorgen mehr machen, wie du deine Einkäufe nach Hause bekommst. Stattdessen wird dir alles direkt bis in die Wohnung geliefert. Meist nur gegen einen geringen Aufpreis und ab einem gewissen Mindesteinkaufswert. Du brauchst ein Wohnumfeld, das dir das Leben erleichtert anstatt es zusätzlich zu erschweren.

    Alles Gute weiterhin und trotzdem ein schönes Wochenende!
    Viele Grüße
    Euer Humpelkumpel

  19. #119
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    550
    Guten Morgen René!

    Den größten Fehler, den Du jetzt machen kannst, ist Dich zu verkriechen! Das geht schon in die Richtung Depressionen, was ich nur zu gut verstehen kann! Da solltest Du Dir notfalls auch mit Medikamenten helfen lassen. Es ich schon ganz großer Mist, wenn einem die Krankheit auch existenziell so derbe in die Suppe spuckt! Wichtig ist, den "Hebel zu finden, der Dir den Blick zurück nicht noch mehr seelische Narben bereitet! Du musst wieder in ein Fahrwasser kommen, welches dich in Richtung Gegenwart und Zukunft bringt. Ängste können da ganz schön zu schaffen machen. Es gibt da auch keine Rezept oder Wundermedikament! Es gibt nur hoffentlich den AHA-Effekt, der dich aufstehen lässt und wieder die "Kampfhose" anziehen lässt. Dafür wünsche ich Dir Mut, Kraft und Zuversicht. Gaaaaaaaanz lieben Gruß! Thomas
    "Man kann die Sonne nicht durch bunte Farben ersetzen"

  20. #120
    Registriert seit
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    Danke Humpel, ja einen Schritt hab ich schon vorwärts gemacht. Bin von einem ganz abgelegenen Kaff in die Stadt mit Einkaufsmöglichkeit, Ärzte, Apotheken, Kurpark, Schwimmbad, Physio, alles in Nähe. Dachte das war der Supergriff. Wurde eines Besseren belehrt....
    Ist mir neu das Supermärkte Lieferservice anbieten, vielleicht nachfragen. Bin ja froh das gleich um die Ecke ein guter Döner Imbiss liegt, die auch deutsch und italienisch kochen. Dort bestelle ich öfter mal. Sonst kriege ich zur Zeit nicht viel auf die Reihe.

    @ Thomas, ist definitiv eine Depression. Komme noch nicht klar, das mich so was trifft. Aber danke für die Wünsche. Und das Aufbauen. Einfach Danke. Du hast schon recht, verkriechen ist Mist. Hoffentlich finde ich wieder raus. Weiss ja noch nicht mal wie ich reingerutscht bin....

    gruß René
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

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