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  1. #1
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    Reha ist beantragt - was tun wenn´s klappt ;-)

    Hallo liebe Leidensgenossinen und Genossen,

    der Antrag zur Reha ist bei der Post und seit 17:00 Uhr unterwegs.
    Jetzt habe ich ein Problem, was mache ich wenn´s klappt - ich war noch nie auf Reha/Kur.

    Den Antrag habe ich runtergeladen und, mit dem Segen meins Hausarztes und meiner Rheumatologin, selbst ausgefüllt. Dazu ein kleines Anschreibung mit Begründung, Ergebnisse meiner Klinik-Recherce zu der Indikatoren und ICD-Code-Suche, Kopien Privatattest, Versorgungsamtbescheid nach Klage und Stellungnahme des Gerichtsgutacher beim Sozialgerichtstermin.

    Meine Suche und das Vergleichen spuckten die Karl Aschoff Klinik und das Reha-Zentrum Wendelstein aus. Ich will da trotz unterschiedlicher Klinikbewertungen erstmal neutral rangehen, denn ich habe ja noch ein anderes Problem - was, wenns klappt ?

    Wird der Behandlungsumfang vorab geklärt oder erst am Ankunftstag ?
    Welchen Einfluss hat hier die Erstuntersuchung ?
    Wie viele Aktionen sind es ca. täglich ?
    Wann geht's ca. los und wann ist Schluss ( Licht ausgeknipst, Strom abgestellt, Türen verbarrikadiert) ?
    Was mache ich in der nicht Behandlungszeit, in einer fremden Umgebung ?
    Was ist mit Samstag und Sonntag, meist oder immer Anwendungsfrei ?
    Sind doch Einzelzimmer, oder ?

    Auf der einen oder anderen Klinikseite habe ich schon allgemeine Checklisten für die "Hardware" (Hausschuhe, Trainingsanzug ...) entdeckt.

    Aber, gibt es Insider-Tipps oder soll man/frau hier unverkrampft rangehen, soll ja zur Linderung/Besserung dienen und nicht in Vorbereitungsstress ausarten.

    Sorry für die etwas leicht dämlichen Fragen ;-)

    Gruß ortega

  2. #2
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    Hallo Ortega,

    erstmal, es gibt keine dämlichen Fragen. Viele ja, aber keine dämlichen. Woher "sollste" denn das auch wissen, wenn Du noch nie bei einer Reha warst...

    Also, ich war schon mal "auf" Reha und kann Dir da bestimmt ein klein wenig behilflich sein:

    Bei mir wurde am Ankunftstag erst eine allgemeine Erfassung (Größe, Gewicht, Befragung Medikamente) durch eine Schwester vorgenommen.

    Nachmittags hatte ich dann einen Termin beim Chefarzt, der mich gründlich untersuchte, nochmal meine bisherige Krankengeschichte durchging etc. Anhand dessen entschied er dann, welche Therapien er in meinem Fall für angemessen hält.

    Am nächsten Morgen hatte ich dann den Therapieplan für die erste Woche in meinem "Briefkasten".

    Mein täglicher Therapieplan war mitunter recht üppig. Start war jeden Tag um 07:00 Uhr. Bei Wind und Wetter und (VOR!!!) dem Frühstück hiess es erstmal: 30 Minuten walken... (Montag-Sonnabend).

    Im Durchschnitt hatte ich dann so um die 6 Anwendungen/Tag. Dazu gehörten: Muskelaufbautraining (Muckibude), Wassergymnastik, Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Einzelkrankengymnastik, Medi Jet (Massage in einem Wasserbett, coooool), Elektrobehandlung, 1x wöchentlich Gespräch mit einer Psychologin, Besuch von Vorträgen (Ernährungsberatung, Wirbelsäulenerkrankungen etc.). In der sogenannten "Freizeit", also die Zeit, in der man keine Behandlung hatte, sollte man sein Freizeitprogramm absolvieren. Das war bei mir: mindestens 4x wöchentlich Radfahren auf dem Hometrainer, 4x wöchentlich Spaziergang, 4x Schwimmen.

    Also Start war jeden Tag um 07:00 Uhr; Frühstück bis 08:00 Uhr; um 12:00 Mittagessen; um 17:00 Uhr (ist bei mir eigentlich Kaffeezeit) gab es bereits Abendbrot. Danach war auch Feierabend.

    Bis 22:00 Uhr mußten wir wieder in der Klinik sein, weil dann das Türchen verschlossen wurde... Man musste dann klingeln, um reinzukommen. Dafür erntete man dann einen bitterbösen Blick von der Nachtschwester und überlegte sich das nächste Mal dreimal, ob man es nicht doch besser bis 22:00 Uhr schaffen könnte.

    Ich war in Bad Lausick, in der Nähe von Leipzig. Die haben da ein schönes Freizeitbad mit großem Wellnessbereich. Manchmal habe ich das Abendbrot geschwänzt und bin stattdessen 4 Stunden in die Sauna gegangen.

    Sonnabend hatten wir bis 12:00 Uhr Anwendungen, danach FREI. Sonntag ebenfalls frei.

    Bei der Reha gibt es Einzelzimmer!!!

    Liebe Grüße

    Flummy

  3. #3
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    Achso, ich habe eine "Minikaffeemaschine" reingeschmuggelt und das war gut so. Der Klinik-Kaffee war da nicht so dolle. Da Elektrogeräte (außer Rasierer, Fön, Handy) bei mir in der Klinik nicht erlaubt waren, mußte ich das Maschinchen immer gut verstecken... (nicht petzen). Ansonsten mach Dir keinen Stress. Ich hatte viel zu viele Privat-Klamotten dabei. Die meiste Zeit bin ich jedoch in Sportkleidung rumgeturnt.

  4. #4
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    Hallo Ortega,
    erstmal drück ich dir ganz fest die Daumen dass es dir bewilligt wird.
    Ich war schon oft zur Kur/Reha- und es ist überall ziemlich gleich.
    Meist geht es in der Früh um sieben schon los wie Flummy schon sagte und im Schnitt sind es so um die 5-6 Behandlungen pro Tag.
    Diese richten sich je nach dem welche Beschwerden du hast.
    Diese werden bei der Erstbesprechung bzw. Erstuntersuchung mit dem Arzt besprochen und er entscheidet dann was dir gut tun könnte.
    Strom, Massagen, Ulltraschall, Unterwassergymnastik, normale Rückengymnastik, Fango oder Moor, Schlingentisch, Ergoträining, usw, usw.
    Bei uns in Österreich gibt es fast überall schon Einzelzimmer, ist aber nicht überall so. Notfalls evtl einen Aufpreis zahlen und vorher bekannt geben wenn man ein Einzel wünscht.
    Abends ist fast überall um 22.00 Uhr Schluss. Wie Flummy sagte sollte man das auch einhalten wenns geht.
    in der Freizeit wird einem oft diverse Tanz- oder Musikabende angeboten. Oft gibt es eben auch Sauna und Schwimmbad. Viel Spazierengehen gehört auch dazu
    Alles Gute!
    lg M.

  5. #5
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    Vielen Dank für die guten Antworten, jede war mir hilfreich und ich bin schon etwas beruhigter.
    Jetzt heißt es warten bis sich die Rentenversicherung meldet, habe den Brief ja erst am 29.10. zur Post gebracht.
    Danke und einen schönen Wochenstart

  6. #6
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    kurzes Update:
    So, die Eingangsbestätigung ist gekommen und ich habe zwei Nummern mehr
    Die Versicherungsnummer hatte ich ja auch schon vorher, jetzt habe ich noch ein Kennzeichen und eine Maßnahmenummer.

    Jetzt heißt es nochmals abwarten ....

  7. #7
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    Hallo Ortega,

    du brauchst dir gar nicht so viele Gedanken machen, wenn du zur Reha "darfst".
    Den groben Tagesablauf gibt dir die Klinik durch die Essenszeiten und deinen Therapieplan vor. Und die Freizeit ergibt sich meinstens ganz schnell von alleine. Ich hab in beiden Rehas, die ich bis jetzt gemacht habe, die Erfahrung gemacht, das man schnell Anschluss findet und Leidensgenossen kennenlernt. Oft ergibt es sich dann auch, das man sich in der Freien Zeit mit anderen zusammentut um zum Beispiel Ausflüge zu machen, oder mal Essen zu gehen (wenn man mal was anderes als das Klinikessen möchte). Man kann die Zeit aber auch gut nutzen, um einfach mal zu entspannen und zur Ruhe zu kommen, ganz wie man will.
    Auch die Ausgehzeiten variieren voon Klinik zu Klinik. Bei meiner ersten Reha war in der Klinik von Sonntags bis Donnerstags um 21 Uhr Sperrstunde, am Wochenende um 23 Uhr. Bei meiner letzten Reha gab es gar keine Sperrstunde, man konnte kommen und gehen wie man wollte, musste nach 22Uhr sich nur kurz beim Pförtner zurückmelden. In dieser Klinik (Saarland) gab es sogar ein eigenes Bistro mit Leinwand, wo die EM Spiele übertragen wurden.

    Lass es (wenn genehmigt) einfach entspannt auf dich zukommen. Ich drück dir die Daumen für deinen Antrag.
    LG

  8. #8
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    Zitat Zitat von ortega Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich ein Problem, was mache ich wenn´s klappt - ich war noch nie auf Reha/Kur...
    Hallo Ortega,
    du hast ja lustige Probleme...
    lass es doch einfach auf dich zukommen und freue dich darauf.
    Du wirst vor Ort in alles eingewiesen, da gibt es eine Begrüßungsführung usw.
    Zudem kommst du nicht in eine Kaserne, im Gegenteil, es kann sehr lustig sein..
    Keep cool.
    Grüßle
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  9. #9
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    Update in Form einer Zwischenmitteilung: Es ist ein ärztlicher Befundbericht (G1204) erforderlich.

    Scheinbar macht das die Rente automatisch, ich habe ja alle Adressen der Ärzte angegeben. Nur weiß die Rente wohl nicht an welchen Arzt Sie sich wenden soll (Allgemeiner oder Rheumatologe).
    Beiliegend ist noch eine Kurzinfo für den Arzt/Ärztin (G1203) und ein Erstattungsformular (G600) über 27,20 Euro.

    Ich finde das Formular G1204 ganz interessant, zumindest kenne ich jetzt die Schlüssel-Indikatoren zur Beantragung bei der Rente.
    Die erforderlichen Angaben an sich sind schlüssig, gehören aber ordentlich und ausführlich ausgefüllt.

    Gruß ortega

  10. #10
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    Hallo Ortega,

    dieser ärztliche Befundbericht ist maßgeblich für die Bewilligung der Reha- und er sollte möglichst vom Rheumatologen sein oder wenigstens vom Orthopäden. Wenn er vom HA ist sollte ein ergänzender Brief vom Rheumatologen dabei liegen in dem eine Reha empfohlen wird.

    Ich gebe immer zuerst dieses Formular dem Doc und lass es an mich zurückgeben. Dann kopiere ich es mir (somit weiß ich was der Doc geschrieben hat ) und dann lege ich meinen Antragsteil dazu und alles geht komplett zur DRV - dann geht die Bearbeitung schneller.

    Wenn deine Bewilligung kommt und der Termin von der Klinik kommt normalerweise auch ein Schreiben in dem steht, was du alles mitbringen musst.

    Wenn du in einer der großen Bechtikliniken bist musst du dir um die Abende und Wochenenden keine Gedanken machen - dann sind die Bechtigruppe groß genug so dass du schnell Anschluss finden kannst wenn du magst. Und da viele Bechtis so wie ich bei Rehas 'Wiederholungstäter' sind kennen die sich oft in der Gegend rund um die Klinik aus und nehmen gerne Neue mit zum 'Einführen'

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  11. #11
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    Hallo Lydia,
    Danke für Deine Hinweise. Ich habe das Formular zusammen mit dem Empfang beim Hausarzt ausfüllen lassen. Beim eigenständigen Beantragen lag schon eine ausführliche Diagnose vom Rheumatologen dabei, jedoch nicht dieses Formular. Scheinbar braucht das die Rente für die Weiterbearbeitung. Dann bin ich jetzt mal gespannt was draus wird .
    Gruß ortega

  12. #12
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    Update:
    Hallo zusammen,
    heute ist Er gekommen, der dicke A4 Brief - der Bescheid.
    Reha ist genehmigt - ich freue mich, da ich es echt nötig habe.
    Bad Aibling, Klinik Wendelstein ab ca. KW 11/2014 - eine meiner Wunschkliniken neben der Aschoff-Klinik in Bad Kreuznach.
    März passt mir gut, das kann ich beruflich und privat gut eintüteln.
    So, jetzt muss ich mir das morgen mal in Ruhe durchlesen, sind ja doch ein paar Anlagen.

    .... ich bin häbbi
    Gruß Ortega
    Geändert von ortega (14.12.2013 um 09:50 Uhr) Grund: "r" ergänzt

  13. #13
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    Hallo Ortega,

    Glückwunsch! Dann wünsche ich dir jetzt schon mal so viel Erfolg in der Reha wie ich immer habe!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  14. #14
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    Super ich freu mich mit Dir! Nachdem ich gestern die telefonische Zusage für meine Reha bekommen hatte, lag bei mir heute der Brief auch im Postkasten
    Bad Aiblingen ist super! Die Gegend ist ein Traum und ich weiß wovon ich schreibe, schließlich darf ich sie jeden Tag genießen
    Grüße Jule

  15. #15
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    Hallo zusammen und alleine, anbei ein kleines Update, und natürlich eine Frage

    Die Papier- und Formularberge sind mittlerweile angekommen. Das erschlägt einen schon, muss ich sagen ...
    Bezüglich Anfahrt habe ich mir eine Zugverbindung rausgesucht und das Formular an Fahrkartenservice gefaxt.

    Bei Gepäckstücke habe ich 2 angegeben, darum dreht sich jetzt die Frage: Wie läuft das mit der Hermes Logistik ab ?

    Koffer mit Schloss sichern, beschriften, zur Abholung bereitstellen, übergeben, hoffen dass alles auch ankommt (50:50 ) und natürlich daher, 1 tägiger Überlebensnotfall Rucksack am Mann/Frau.


    Gruß ortega

  16. #16
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    Hallo Ortega,

    ich hatte damals auch 2 Gepäckstücke (Koffer) zur Abholung avisiert.

    5 Tage vor der Reha habe ich mit Hermes telefoniert und einen Abholtermin vereinbart. Am 30.08. wurden die Koffer dann von zu Hause abgeholt. Als ich am 01.09. in der Rehaeinrichtung eintraf, waren meine Koffer bereits da...

    Für die Fahrt (ich mußte auch mit der Bahn fahren) habe ich mir einen kleinen Rucksack gepackt mit allen wichtigen Unterlagen, Dokumenten und persönlichen Dingen...

    Bei der Abreise lief es genau anders herum. Meine Koffer habe ich am Abreisetag an der Rezeption/Anmeldung abgegeben und einen Tag später trudelten diese dann wieder bei mir zu Hause ein.

    Also, bei mir zumindest hat damals alles prima geklappt...

    Die Koffer habe ich nicht gesondert gesichert. Beide waren von Hause aus eh mit Zählenschlössern versehen. Namens- bzw. Adress-Schild habe ich aber vorsichtshalber rangebammelt...

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Spaß (den wirst Du mit Sicherheit haben) bei Deiner ersten Reha.

    Viele Grüße


    Martina

  17. #17
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    Hallo,

    bei mir hat von der Logistik her auch alles gut funktioniert.
    Kleine Anmerkung -Hermes geht nicht gerade zimperlich mit den Koffern um, also lieber robustere Modelle wählen.

    LG
    Kerstin

  18. #18
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    Bei mir hat leider der Rücktransport der Koffer nicht geklappt ich hatte die Koffer schon zwei Tage vorher aufgegeben, da ich 5 Tage nach Rehaende in Urlaub gefahren bin und als ich zu Hause ankam keine Koffer weit und breit, die standen noch in BK und waren nicht abgeholt worden.
    Hermes hat dann aber schnell reagiert und im Übernachtservice die Koffer an nächsten Tag gebracht, für mich natürlich ohne Kosten.
    Ich denke normalerweise funktioniert das ohne wenn und aber, Pannen passieren überall mal.
    Ich freue mich für dich, dass es mit der Reha geklappt hat.

    Grüssle
    Karola

  19. #19
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    Hallo Ortega,

    meistens funktioniert das problemlos mit den Koffern (das bekomme ich in der Reha ja mit) - aber ein mal hat ein Mitbechti 6 Tage auf seine Koffer gewartet . So viele Klamotten hatte er na klar nicht im Rucksack dabei und musste dann in die Stadt, Unterwäsche und T-Shirts kaufen (das Geld dafür hat er zurück bekommen....). Ich bin nur ein Mal mit dem Zug gefahren, da hat alles geklappt. Aber ich hatte vorsichtshalber alle wichtigen Papiere/Röntgenbilder und auch Bademantel und Badeanzug im Rucksack dabei (der deswegen sehr schwer war).

    Auf den Koffern ist übrigens immer noch ein zusätzliche großer Aufkleber von Hermes mit der Auftragsnummer (oder so ähnlich) damit da nichts verwechselt werden kann.

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  20. #20
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    12
    Ich war krankheitsbedingt bei mehreren Rehas.

    Wie Flummy kenne ich Bad Lausick, dann noch Brandis und Bad Grönenbach (bayr.Allgäu).

    Der Ablauf der Reha ist im Grunde genommen sehr einheitlich.

    Am ersten Tag die Erstuntersuchung die prinzipiell Ärzte durchführen die an der Reha-Einrichtung arbeiten...im optimalen Fall ist dass dann auch dein begleitender Arzt und dein Ansprechpartner Nr.1.

    Je nachdem wie schnell oder lange es dauert hast du am gleichen Tag oder am nächsten Tag dein Programm für die nächsten Tage.

    Erfahrungsgemäß geht es die ersten Tage etwas ruhiger zu damit du erstmal "runterfahren" kannst.

    Im allgemeinen sind folgende Programme an der Tagesordnung:

    Gymnastik, evtl. Wassertherapie (Schwimmen, Wassergymnastik), Wannenbäder, Wassermassage, Moorbad, allgemeine Fitness (in Bad Grönenbach z.B. Walking als Frühsport), Psychologische Betreuung (Einzel- und/oder Gruppentherapie), Entspannungsübungen (QiGong, autogenes Training, Klangtherapie oder ähnliches), Ernährungsberatung, spezielle Informationsveranstaltungen (hier über Bechterew - Ursache, Verlauf, Therapien), Fahrradergometer oder ähnliches, evtl.Kneipkur (in Bad Grönenbach täglich fühmorgentliche Foltermethode vorm Frühstück), evtl. Medikamentöse Einstellung....

    ...was "zubuchbar" bzw. frei verwendet werden kann sind Sauna, evtl. Schwimmhalle oder Therme (in Bad Grönenbach).

    ...im Grunde genommen also Aufklärung, Fitness und Sport, Entspannung und Erholung.

    Je nach dem wie die Kliniken die Nachtruhe durchsetzt (meistens 22.00 Uhr oder 23.00 Uhr) ist dann auch mehr oder weniger Ruhe in den Gängen. In Bad Grönenbach hatte ich keinerlei Kontrolle, da ich in einer Residenz im Klinikgelände mein Zimmer hatte, welches durch eine Balkontreppe auch Sonntags früh 4.00 Uhr einen Zugang für mich hatte...

    In Bad Lausick gab es schonmal Stress wenn man 10.02 Uhr in die Klinik wollte, da waren die Türen schon zu....

    Die Mahlzeiten sind logischerweise Früh, Mittag und Abend....in einigen Kliniken gibts auch Kaffeetime.
    Je nach Organistaion sind die Mahlzeiten in Form von Buffett (Früh und Abend) und zum Mittag halt wird das Essen meistens serviert.
    Es gibt auch Kombinationen, Essen wird gebracht und Buffett extra...z.B. Salat- oder Obstbuffett.
    Getränke sind immer und überall erhältlich, auch Zimergetränke...aber Bier oder Wein musste dir selber organisieren...

    Und dann sind noch die wöchentlichen kulturellen Highlights....je nach Klinik...Tanz und Themenvorträge, kulturelle Ausflüge zu Konzerten, Stadbesichtigungen etc.,....alles prinzipiell freiwillig und wenn überhaupt was bezahlt werden muss sehr preiswert...von Bad Grönenbach hatten wir mal einen Ausflug an den 150 km entfernten Bodensee...

    Fahre unvoreingenommen zu deiner Reha, evtl. Verlängerungen nimmst du bitte an..(in Bad Grönenbach wurde meine Reha 2 x verlängert, auf insgesamt 10 Wochen...!!!!)

    Versuche runterzufahren, organisiere dich mit den Gegebeneheiten und sehe es als bezahlten Aktivurlaub an den dein Kostenträger für dich spendiert...

    Ich werde demnächst dann auch einen weiteren Haken in meinen Rehas machen können...

    Jenachdem wo du hinkommst und wie die Gegebeneheiten der Klinik sind ist eine Reha was sehr angenehmes und aufbauendes oder eben etwas weniger berauschendes.

    Eine Reha lebt von der Umgebung.
    Bad Grönenbach, im bayrischen Allgäu absolut traumhaft, die Klinik eine Wucht und Luxus pur...die Reha in Brandis (Leipziger Flachland in der Pampa) war nicht so toll.

    Von mir aus schon mal maximale Erfolge....
    ...und denke dran, auch bei der Kur gibts Sonne...und wo Sonne ist - also Kur-Sonne....ist auch Schatten - also Kur-Schatten

    Habe nochwas vergessen...
    ....musst sicherlich nicht in einem Gemeinschaftsraum schlafen wo jeder anders schnarcht, (fast) alle Kliniken in Deutschland haben Einzelzimmer...das ist mittlerweile Standard....und vom Kostenträger (Rentenversicherung) Bedingung...
    Geändert von Andree (18.01.2014 um 00:35 Uhr)

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