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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Registriert seit
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    wenn der Sohn betroffen ist

    Hallo zusammen,

    wenn man selber betroffen ist, ist das eine Sache (und ich selber habe ja viel Glück im Unglück) aber wenn es den Sohn erwischt ist man ziemlich hilflos stelle ich fest.
    Vor gut drei Jahren hatte er erst eine Achillessehnenentzündung und darauf folgend eine Entzündung im Hüftgelenk mit Erguss, der punktiert worden ist.
    Der anschließend aufgesuchte Rheumatologe hat erst mal den Ball flach gehalten und gesagt, wenn es gut ausheilt abwarten.

    Jetzt, inzwischen 21 Jahre alt, hatte er Rückenschmerzen, der Orthopäde hat recht schnell ein MRT machen lassen, und das zeigt eine Entzündung beider ISG. Meine Sorge oder Überlegung ist jetzt, ob der Rheumatologe diesmal mit MTX oder ähnlichem anfangen möchte und wie wir darauf reagieren (kurz angedacht war das schon vor drei Jahren) - klar das sind noch ungelegte Eier, aber ich würde schon vorher gerne Tipps und Empfehlungen sammeln.

    Ich denke auch darüber nach, ob eine wie auch immer geartete naturheilkundliche Behandlung sinnvoll ist, habe hier dazu die verschiedensten Meinungen gelesen. Das Problem ist zu entscheiden, ob man direkt fest einsteigen sollte mit den Medikamenten, oder die Zeit hat andere Methoden auszuprobieren.

    Noch eine andere Frage, der Orthopäde hat gesagt, er solle jetzt erst mal keinen Sport machen, so lange die ISG entzündet sind, was ihn mächtig frustriert, da er sehr aktiv im Fitnessstudio trainiert. Ich bin der Meinung es reicht, wenn er sich mit Übungen zurückhält, die sehr stark die ISG beanspruchen, wie seht ihr das?

    Bin für Meinungen und Tipps sehr dankbar
    viele Grüße
    Ina

  2. #2
    Registriert seit
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    631
    Sohn erwischt ist man ziemlich hilflos stelle ich fest.
    Hallo Ina,
    ich vermute mal diese Hilflosigkeit wird dir erhalten bleiben
    !
    Was meint denn dein Sohn??

    und wie wir darauf reagieren
    Ich halte es für richtiger wenn du deinen Sohn fragst, wie er darauf reagieren will.

    Auch deine Kritik am Orthopäden, würde ich in Frageform gegenüber deinem Sohn äußern.

    Die Entscheidungen die hier zu treffen sind, sind ja nicht von dir zu treffen. Und auch die
    Folgen dieser Entscheidungen mußt nicht du, sondern dein Sohn tragen. Auch wenn du mitleidest.

    Für mich habe ich festgestellt daß Bewegung mir aufs Ganze gesehen eher gutgetan hat, und auch guttut.
    Ich kann mir auch vorstellen, daß das was ein junger Mann im Fitnessstudio so treibt, nicht so sehr förderlich
    ist. Allerdings wüßte ich nicht, wie wir hier ihn zu Bauchtanz, Nordic Walking, Pilates oder Barfußgehen animieren könnten.

    Vielleicht ist es das Beste wenn du dich optimal um dein Wohlergehen und dein "MB-Projekt" kümmerst,
    und gegenüber dem eventuellen MB deines Sohnes nur ein freundlich unterstützendes Interesse zeigst?

    liebe Grüße
    Andreas

    Geändert von Andizimm (12.09.2013 um 17:14 Uhr) Grund: Peinlicher Rechtschreibefehler
    Leide an Schub-förmiger Schreibkrankheit

  3. #3
    Registriert seit
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    Hallo Andreas,
    natürlich hast du Recht und da du mich nicht kennst, kannst du auch nicht wissen, dass ich meinen Sohn da auf keinen Fall bevormunden würde, es geht eher darum Empfehlungen und Meinungen zu sammeln.
    Er ist auch nicht jemand, der sich sagen lässt was er zu tun hat und falls das durch meine kurzgehaltene Beschreibung der Lage so rübergekommen ist, möchte ich das gerne richtigstellen.
    Kritik am Orthopäden würde ich es auch nicht nennen, ganz im Gegenteil, das der so schnell und so richtig reagiert hat scheint ja, nach dem was man hier so liest, bei Weitem nicht selbstverständlich zu sein.
    Nur das Sportverbot (falls er es so gesagt und gemeint hat, ich war nicht dabei) ging meinem Sohn sehr gegen den Strich.
    Zum Bauchtanz bekomme ich ihn auf keinen Fall ich kann ihm ja mal Yoga ans Herz legen
    lieben Gruß
    Ina

  4. #4
    Registriert seit
    08.2003
    Beiträge
    17.149
    Hallo Ina,

    lass ihn Sport machen - solange ihm dann hinterher nicht mehr weh tut als vorher! Ich mag im akuten Schub keinen Sport machen - aber Dehnübungen und Beweglichkeitsübungen gehen immer und in der Reha bin ich jeden 2. Tag in der Muckibude mit speziellen Übungen für MB!



    Das ist schließlich das Credo jeder guten MB-Behandlung!

    Zwischendurch ein paar eingestreute Übungen MB-Gymnastik wären dann auch nicht verkehrt - aber nur, wenn du ihn nicht zwingen musst.

    Mit welchem Medikament er einsteigt hängt von seinem Leidensdruck ab - aber MTX ist für den axialen MB (und danach hört sich deine Beschreibung an) gar nicht zugelassen, nur für eine periphere Beteiligung. Für die Wirbelsäule sollten erst mal verschiedene NSAR getestet werden - und wenn die nicht wirken eher ein TNF-Alpha-Blocker als MTX!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  5. #5
    Registriert seit
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    Beiträge
    10
    Danke Lydia,
    das mit dem MTX war mir bisher auch nicht so klar, ich bin mal gespannt was der Rheumatologe sagt, Voltaren hilft gut, das ist ja schon viel Wert, und der moderate Sport hat es auch nicht verschlimmert,
    liebe Grüße
    Ina

  6. #6
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    75
    Hallo Ina,
    es soll ruhig weiter in die Mukkibude gehen. Wenn er in einer Rehaklinik wäre würde er da auch hingeschickt werden. Dein Sohn muss selber die Erfahrungen machen, welche Übungen ihm guttun und welche nicht. Vielleicht gibt es in seiner Mukkibude ja auch einen Trainer der sich mit MB auskennt und ihm ein paar Übungen zeigen kann die förderlich sind und ihm allgemein Tipps geben kann.

    Und abgesehen vom Sport: Zeig deinem Sohn das du dich für seinen Gesundheitszustand interessiertst und ihm mit Rat und Tat zu Seite sehst, wenn er es will, aber bedränge ihn nicht. Wenn du das Thema MB zu oft ansprichst könnte es dir passieren das er eher die Schotten dicht macht. So war es bei mir in dem Alter auch. Ich fand es schrecklich das eine meiner Tanten mir immer wenn wir uns gesehen haben lange Vorträge zu dem Thema gehalten hat und das es für sie kaum noch andere Themen gab. Das regelmäßig gefragt wird wie es einem geht und ob das mit den Medis klappt, oder auch nach Arztbesuchen die Fragen was es neues gibt sind aber absolut in Ordnung.

    LG Grüße
    Daniela

  7. #7
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    08.2016
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    89

    Pfeil Qigong und Yinyoga

    Hallo Ina,

    Du hast diesen Beitrag zwar schon vor 5 Jahren eingestellt,
    ist für mich aber sehr interessant, weil ich selbst auch Kinder habe
    und deshalb auch dieses Gefühl der Hilflosigkeit sehr gut kenne.

    Du hast geschrieben:
    Noch eine andere Frage, der Orthopäde hat gesagt, er solle jetzt erst mal keinen Sport machen, so lange die ISG entzündet sind, was ihn mächtig frustriert, da er sehr aktiv im Fitnessstudio trainiert. Ich bin der Meinung es reicht, wenn er sich mit Übungen zurückhält, die sehr stark die ISG beanspruchen, wie seht ihr das?
    Wie ist es denn inzwischen weitergegangen?
    Ich habe von meinem 13. Lebensjahr an Basketball trainiert und
    mit Unterbrechungen wegen Schwangerschaften bis zu einem Alter von ca. 31 Jahren im Verein gespielt.
    Allgemein war ich mein Leben lang eher sportlich unterwegs.

    Der Bechterew wurde bei mir erst seit 2015/16 (mit ca. 56 J.) so richtig aktiviert und damit diagnostiziert.
    davor hatte ich noch nix von MB gehört! Auch weiß ich nicht, von wem ich es geerbt habe,
    ich vermute, von meinem Vater.

    Heute mache ich mit Qigong und Yinyoga sehr gute Erfahrungen.

    Bei aktivem Bechterew macht mMn Alles, was den Schwerpunkt auf
    sanfte Bewegung, Dehnung, Achtsamkeit, Atemtechniken

    hat, deutlich mehr Sinn, als Kraftsport?!

    Genau deshalb würde mich Dein Erfahrungsbericht interessieren!
    Hoffentlich liest Du überhaupt noch hier im forum?

    LG Kuzu
    "Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein." Hippokrates (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

  8. #8
    Registriert seit
    09.2018
    Beiträge
    13
    Hallo Kuzu,

    ich mache meine Gymnastik und Dehnübungen, das meiste kommt aus dem Yoga und gehe zusätzlich noch ins Fitnessstudio. Ich brauch die Kombination aus beidem. Wenn es mir richtig schlecht geht kann ich natürlich auch nichts ins Fitnessstudio.

    Da ich meinen Körper und meine Schmerzen nach ü20 Jahren gut kenne, weiss ich natürlich auch wann es Sinn macht trotz Schmerzen ins Studio zu gehen. Oft gehen die Schmerzen während des Trainings weg. Ich trainiere aber auch schon über 10 Jahre und musste auch schon öfters mal Aussetzen weil ich Fehler im Training gemacht habe. Heute weiss ich sofort nach ein paar Bewegungen mit leichtem Gewicht ob ich die Übung an dem Tag machen kann (dann steigere ich das Gewicht) oder ob ich sie besser weg lasse, aber das sind Erfahrungswerte bei mir.

    Ein Versuch im Fitnessstudio kann auf den Fall nicht Schaden, aber nur in einem guten Studio mit Trainern die deine Krankheit kennen und dich dementsprechend anleiten können. Eine korrekte, saubere Übungsausführung ist das aller wichtigste, sonst richtet man mehr Schaden als, dass es einen Nutzen hat.

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