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Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
    Yus86 ist offline "Rheuma haben doch nur alte Leute"
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    337

    Bewerbung (Ausbildung) MB angeben?

    Hallo,

    einige wissen ja, dass ich so meine Probleme mit der DRV hatte. Ich hatte jetzt 2 Wochen in einem BFW, die mich geistig öfters mal an meine Grenzen brachten..(Psychotests tritratrulala)
    Meinem "Wunschberuf" zwecks Umschulung wurde nicht zugestimmt, auch solle ich in das BFW, was für mich von Anfang an ein "No Go" war.

    Ich hätte gerne den Fachinformatiker gemacht. Als ich den halben Tag zur "Hospitation" in der IT klasse war, konnte ich Fragen beantworten, welche die Umschüler nicht wussten. Ich wurde gefragt, ob ich schonmal eine Umschulung gemacht habe (Die Frage kam von den Umschülern und dem Lehrer). Dennoch sagt mein Leitungsträger: Nein, aufgrund Psychologischer Tests....

    Das Ende vom Lied: Ich nehms selbst in die Hand und suche mir wohl eine Ausbildungsstelle... ich hab keine Lust mehr auf den Laden..schicken einen kreuz und quer umher ... da hat man schon die Krankheit und wird am Ende nochmals bestraft

    Meine eigentliche Frage: Ich bin ja noch in meinem alten Job angestellt aber Arbeitsunfähig krank gemeldet. Wie schreibe ich denn jetzt eine Bewerbung? Muss der MB dazu?! Die wollen bestimmt wissen, warum ich plötzlich den Job wechseln möchte inkl. neuer Ausbildung....

    Gruss

  2. #2
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    17.212
    Hallo Yus,

    prinzipiell musst du keine Erkrankung angeben, nicht mal wenn du danach gefragt wirst weil das zu einer Diskriminierung führen könnte. Nur wenn sich die Erkrankung und der Job ausschließen (z.B. Mehlallergie und Bäcker) muss man was sagen. Aber du willst ja gerade einen Job machen, der mit MB geht, also musst du nichts sagen.

    Etwas anderes ist es, ob es nicht besser für das Betriebsklima wäre, mit offenen Karten zu spielen... Dann ist es nur fraglich, ob du überhaupt die Stelle bekommen würdest...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  3. #3
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    536
    Mhmmmm,

    erstmal ist in einer Bewerbung nicht nötig, von der Erkrankung zu sprechen....
    Auch von deinem Wunschberuf im IT-Bereich ist MB nicht wirklich wichtig.
    Ich würds nicht machen (von der Erkrankung sprechen), mit dem Risiko. evtl. Auszeiten wg der Erkrankung zu haben.
    Rechtlich bist du nicht verpflichtet---

    Für eine neue Bewerbung schreibst du eben wie sehr du diesen Beruf willst, was du an Fähigkeiten mitbringst, an Motivation...
    Ansonsten Angebot von mir ( bin beruflich Bewerbungsprofi) schick mir Bewerbung per PN-schau gern mal drüber...hab ne Menge Ideen-muß Profil eben auch mit denm Profil der Firma passen...
    Vielleicht kann ich helfen??
    LG
    Vinka
    Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen! (Don Bosco)

  4. #4
    Yus86 ist offline "Rheuma haben doch nur alte Leute"
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    337
    Danke @ Vinka

    Ich muss mir erstmal jetzt Gedanken machen, was in die Bewerbung reinsoll.
    Die Krankheit werd ich dann weglassen, evtl bei einem Vorstellungsgespräch aber angeben?

    LG

  5. #5
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    17.212
    evtl bei einem Vorstellungsgespräch aber angeben?
    Das würde ich auch nur machen, wenn du das Gefühl hast dass dir Reaktion darauf positiv sein würde... Wenn der Personalchef eher distanziert rüber kommt würde ich den Mund halten...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  6. #6
    Registriert seit
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    Beiträge
    2.411

    Beitrag

    Hallo Yus86,

    [QUOTE=Yus86;144408]jetzt 2 Wochen in einem BFW, die mich geistig öfters mal an meine Grenzen brachten..(Psychotests tritratrulala)

    Das ist doch zu wenig für 2 Wochen??.

    Ich kenne es anderst, 3 Monaten!!.

    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    Meinem "Wunschberuf" zwecks Umschulung wurde nicht zugestimmt, ....
    Warum nicht??.

    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    .... auch solle ich in das BFW, was für mich von Anfang an ein "No Go" war.
    Warum war das so bei dir denn??.

    Ich verstehe es leider nicht ganz, sorry.

    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    Als ich den halben Tag zur "Hospitation" in der IT klasse war, konnte ich Fragen beantworten, welche die Umschüler nicht wussten.
    Das ist mir sogar klar, ich hätte es wahrscheinlich auch nicht gewusst.

    Dafür lernt man ja für diesen Beruf!!.

    Das sind nur Neider.

    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    Ich wurde gefragt, ob ich schonmal eine Umschulung gemacht habe (Die Frage kam von den Umschülern und dem Lehrer).
    Also ganz ehrlich, das hat doch gar nichts mit Umschulung zu tun!.

    Das hat was mit Lernen und Wissen zu tun.



    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    Dennoch sagt mein Leitungsträger:Nein,
    Das finde ich nicht in Ordnung, was dein Leitungsträger da Behauptet!!!.

    Auch ein Psychokranken Menschen haben ein Anrecht auf ein Berufswahl und auch Arbeiten.

    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    .... aufgrund Psychologischer Tests....
    Ich weiß nicht, wo du den gemacht hast.

    Meine Meinung ist einfach so, an sollte immer einen 2 Tests machen lasen.

    Den Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Meiner Erfahrungen.

    Und da unten was du geschrieben hast, gibts leider Probleme.


    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    Meine eigentliche Frage: Ich bin ja noch in meinem alten Job angestellt aber Arbeitsunfähig krank gemeldet.
    Genau aus diesem Grund, darfst du nicht arbeiten, keinen 400 Job machen und auch keine neuen Ausbildung machen!!!!!!.

    Weil du ja Noch bei deinem alten AG bist auf dem Papier.

    Weil das mir auch passiert ist in 2010, da war die ARGE Schuld, und habe mich sozusagen mündlich bei der Behörden angezeigt, weil so was ist Verboten!!.

    In einem anderen Fall werde ich eine Frau in diesem Jahr, bei der Behörden Anzeigen erstatten Müssen, aber das ist eine fasst andere Geschichte.


    Zitat Zitat von Yus86 Beitrag anzeigen
    Wie schreibe ich denn jetzt eine Bewerbung? Muss der MB dazu?! Die wollen bestimmt wissen, warum ich plötzlich den Job wechseln möchte inkl. neuer Ausbildung....
    @Lydia und @Vinka, haben Recht damit.

    Aber, in der Bewerbung nichts Reinschreiben, gelle.

    Mein Tipp:

    In deiner Vorstellungsgespräch, kannst du alles sagen und Fragen.

    Aber, wenn er dich fragen sollte ob du einen Ausweis ( GdB ) hast ( wenn du einen hast ) bist du Verpflichtet mit "Ja" zu Antworten.

    Dann müsste er reagieren, und irgend was dazu sagen oder aber auch er sagt z.B. wollen wir deinen Schwerbehindertenvertreter hinzuziehen sagst du "ja" gerne.

    Das wäre im Normalfall.

    Wenn er dich, fragen sollte was für Krankheiten du hast, brauchst du nichts zu Antworten.

    MfG wessi
    Das ist meine persönliche Meinung.
    Gruß Renè aus Bayern

    Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!.

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
    ( Richard von Weizsäcker )

  7. #7
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    Hallo Yus,
    lasse dich von den Jungs nicht verrückt machen und treffe einfach deine Entscheidungen.
    Bewerbe dich auf neue Jobs oder für eine Ausbildung. Es ist in Deutschland noch niemand verhungert, im Ernstfall gibt es auch noch das Sozialgericht. Die Krankheit dem Arbeitgeber würde ich nur bei einem höheren GdB machen. Wieviel hast du denn? Wichtig ist ein gutes Zeugnis von deinem jetzigen Arbeitnehmer und da darf nichts davon drinstehen daß du derzeit arbeitsunfähig bist.
    Alles Gute für dich.
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  8. #8
    Yus86 ist offline "Rheuma haben doch nur alte Leute"
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    Hallo,

    Habe derzeit einen GdB von 30, Widerruf läuft aber gerade... ein neuer Job wäre natürlich besser... jur: Wohin?! Kfz-Mechatroniker wurde mir dank dem MB einfach zu hart.
    Angestellt bin ich ja noch.. wenn ich dort jetzt ankomme mit einem "Zeugnis" bekomm ich gleich die Kündigung in die Hand gedrückt.

    Gruss

  9. #9
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    Hallo Yus,
    ich hatte auch mal 200 eine Umschulung gemacht und es ist einfach ein ewiges Her mit den Ämtern.
    Entweder viel Geduld und ein langer Atem, oder sich eigenständig auf neue Wege machen.
    Mehr bleibt wohl nicht übrig. Dennoch Alles Gute
    Aorta
    Gesundheit ist besser als Krankheit, wenn auch nur aus körperlichen Gründen.
    ( frei nach Woody Allen)

  10. #10
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    Hallo Yus,

    erstmal hat jeder Arbeitnehmer das Recht ein Zwischenzeugniss (ohne Angabe von Gründen--obwohl dem Arbeitgeber dann schon neurierig wird) zu verlangen!

    Dann eine Kündigung und ein GdB von 30 ist nicht schlecht, um beim Arbeitsamt zum Integrationsfachdienst weitergeleitet zu werden, die dann entsprechende Hilfen geben können.

    Wenn du selbst kündigst, bekommst du Sperre und in der Sperre, wird das Arbeitsamt auch nichts tun können--erst, wenn man im Bezug von ALG 1 oder ALG 2 bist!!!! Aber dann werden die schnell!!!!!!

    Etwas Geduld, ja braucht man, aber auch eine gute Vorbereitung, am besten mit ganz klaren Vorstellungen, wo man hin will und welche Unterstützung man braucht!

    Im Vorstellungsgespräch würd ich auch nicht von der Krankheit sprechen, wenn die genau nachfragen ist jedoch Ehrlichkeit am Besten!

    Dir alles Liebe
    Vinka
    Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen! (Don Bosco)

  11. #11
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    Hallo Zusammen,

    zum Thema Gdb Angeben oder nicht: bei 30% ohne Gleichstellung bringt es (außer einem lachhaften Steuerfreibetrag 310€/Jahr) nichts. Ab einem Gdb 50 oder mit Gleichstellung ist es aber nicht verkehrt ihn VOR Unterzeichnung des Arbeitsvertrags anzugeben, da man sonst den erweiterten Kündigungsschutz und den Anspruch auf mehr Urlaub verschenkt. Was anderes ist es wenn man die Grenze zum GdB 50 erst während des Arbeitsvertrages erreicht/zugestanden bekommt (man kann etwas ja erst bekannt geben, wenn man es schwarz auf weiß hat).

    Als aktuelles Beispiel:
    Die Firma in der mein Vater gearbeitet hat ist letztes Jahr verkauft worden und wie es so oft ist haben alle Angestellten sofort die Kündigung bekommen. Bei der Kündigung meines Vaters ist der Formfehler gemacht worden, das diese nicht zuvor vom Integrationsamt "genehmigt" wurde. Das ganze ging vor Gericht mit dem Ergebnis, das ihm nicht ohne diese Genehmigung hätte gekündigt werden dürfen. Er bekam eine zusätzliche Abfindung und über ein halbes Jahr weiter volles Gehalt. Das Integrationsamt hätte die Kündigung aber wohl sofort genehmigt, wenn diese beantragt worden wäre, da die Firma geschlossen werden sollte... Eine Kollegin meines Vaters, die ebenfalls Schwerbehindert ist, hat auch rechtliche Schritte eingeleitet, aber vor Gericht verloren, da sie ihren GdB zwar schon hatte bevor sie in der Firma angefangen hatte, diesen aber erst nach Vertragsunterzeichnung erwähnt hatte.


    Man sollte es sich also gut überlegen ob man seinen Gdb (nur über 50 oder mit Gleichstellung) vor Vertragsunterzeichnung erwähnt und es somit sicherlich auch schwerer hat auf dem Arbeitsmarkt oder ob man lieber auf die "zusätzlichen" Rechte verzichtet.

    LG Daniela

  12. #12
    Yus86 ist offline "Rheuma haben doch nur alte Leute"
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    Ich dachte die Gleichstellung gibt es nur wenn man diese seinem jetzigen Arbeitgeber meldet?

    Aber: Wenn man keine neue Firma hat, wie lässt man sich da Gleichstellen?

  13. #13
    Registriert seit
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    die gleichstellung wird beim arbeitsamt beantragt.

  14. #14
    Yus86 ist offline "Rheuma haben doch nur alte Leute"
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    Weiß ich, aber das wird doch dann dem Arbeitgeber durchgegeben?
    Daher ja meine Frage: Was bringt es mir diese zu beantragen wenn ich bei diesem schon ewig krankgeschrieben bin und etwas neues suche?

  15. #15
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    Das arbeitsamt hat mir vor 2 Jahren mitgeteilt während einer Krankschreibung könnte keine Gleichstellung durchgeführt werden. Ob`s stimmt?

    Smody
    Reserviere jeden Tag eine halbe Stunde für deine Sorgen und mach in der Zeit ein Nickerchen.

  16. #16
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    Ich habe meine Gleichstellung damals beantragt während ich krankgeschrieben war. Das ging (zumindest damals) ganz problemlos. Und mitgeteilt wurde das meinem damaligen Arbeitgeber auch nicht, ich habe lediglich den Bescheid über die Gleichstellung bekommen und musste dann selber entscheiden ob ich es mitteile oder nicht. Da ich in meinen Job ja eh nicht zurück konnte, habe ich es nicht mitgeteilt.
    Als Begründung habe ich beim Arbeitsamt damals angegeben, das ich mich um eine neue Lehrstellen bewerben möchte, bei denen explizit beisteht, das Schwerbehinderte Bewerber bei gleicher Eignung bevorzugt werden, da ich wahrscheinlich nicht in meinen alten Job zurück kann. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht mal Arbeitsuchend gemeldet, da ich auch das Krankengeld so lange wie möglich ausgereizt habe.

    Auch wenn man die Gleichstellung nicht sofort braucht, kann es nicht schaden die Papiere schon zu haben, damit man sie zur Hand hat, wenn man sie braucht. Ich würde es einfach probieren.

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