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  1. #1
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    Höheres Krebsrisiko bei Autoimmunkrankheiten?

    In einer Langzeitstudie konnte nachgewiesen werden, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Autoimmunkrankheiten und bestimmten Krebsarten. Auslöser für Erkrankungen könnten Nebeneffekte bei Medikamente sein, die Patienten eigentlich helfen sollen.

    Menschen mit bestimmten Autoimmunerkrankungen haben nach einer neuen Studie ein erhöhtes Risiko, an Krebs im Verdauungstrakt zu erkranken. Das haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) errechnet. Gerade diese Patienten sollten demnach regelmäßig an Programmen zur Krebsfrüherkennung teilnehmen. Ein Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und dem Krebsrisiko im Verdauungstrakt war seit längerem vermutet worden.
    Bei Autoimmunerkrankungen bekämpft das Immunsystem körpereigene Strukturen. Eine mögliche Ursache für das erhöhte Krebsrisiko bei solchen Erkrankungen könnten die verabreichten Medikamente sein, teilte das DKFZ am Montag in Heidelberg mit. Denn viele dieser Krankheiten werden mit Mitteln behandelt, die das Immunsystem drosseln. Es ist den Forschern zu Folge dann nicht mehr in der Lage, Tumorzellen effizient zu bekämpfen - das Krebsrisiko steigt.

    Im Gegensatz dazu könnten entzündungshemmende Medikamente, wie sie zum Beispiel Rheumatiker bekommen, das Krebsrisiko mindern. Sie haben ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, als die Allgemeinbevölkerung, heißt es in der Mitteilung. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Experten im Fachblatt "Annals of Oncology".

    Die Forscher um den Epidemiologen Kari Hemminki hatten Daten des schwedischen Krebsregisters, das die gesamte Bevölkerung umfasst, ausgewertet. Grundlage waren Patienten, die nach 1964 wegen einer Autoimmunerkrankung behandelt wurden und bis zum Jahr 2008 an Krebs erkrankten. Insgesamt untersuchten die Experten Wechselwirkungen zwischen 33 Autoimmunerkrankungen und 11 Krebsarten in Mundhöhle, Speiseröhre, Leber, Magen-Darm-Trakt und Bauchspeicheldrüse.


    Dabei zeigte sich, dass zum Beispiel Menschen mit Perniziöser Anämie, einer Form der Blutarmut, ein im Durchschnitt viermal höheres Magenkrebsrisiko haben. Auch bei Patienten mit der Darmerkrankung Morbus Crohn oder dem systemischen Lupus hatten die Forscher erhöhte Risiken für mehrere Krebsarten des Verdauungstraktes gefunden.
    Liebe Grüße

    Renate

  2. #2
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    Hi...

    Die meisten Medis bei sämtlichen Autoimmunerkrankungen haben in erster Linie eine Immunsuppremierende Wirkung. Daher auch das erhöhte Risiko einer Tumorerkrankung.

    Jeder Mensch hat jeden tag 9-12 Zellen die sich dem natürlichen Zelltod entziehen. Diese werden allerdings zuverlässig von unserem Immunsystem erkannt und phagozytziert (aufgefressen).

    Wird das Immunsystem herunter gefahren, werden Tumorzellen eher übersehen und daraus kann sich dann eine maligne Tumorerkankung entwickeln.
    LG Danni

    P.S: Rechtschreibfehler dürfen behalten werden



    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel

  3. #3
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    So,....und jetzt bin ich total verunsichert, denn ich soll ja eigentlich bald TNF erhalten. Wäre es jetzt vernünftiger da dankend abzulehnen und statt dessen weiterhin Indianer spielen, mit allen Konsequenzen???
    Oder eher: was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss???
    Brigitte

  4. #4
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    Hallo,

    ich finde die Diskussion zwar wissenschaftlich interessant, aber eben vor diesem Hindergrund auch müssig. Eben weil die Alternativen so unbeleuchtet bleiben: Stress und Schmerzen führen zu Entzündungen im Magen-Darmtrakt, aus dem einfachen Magengeschwür wird ein Tumor, und dann? Klar, Pantoprazol hilft, verursacht aber Osteoporose - und dann? NSAR helfen gegen Schmerzen und Entzündungen - ruinieren aber den Magen und Darm, verursachen Herzinfakte und schädigen meist noch die Leber, und dann? Andere Schmerzmittel hauen auf die Nieren oder wirken blutverdünnend, die Folge ist irgendwann ein Schlaganfall, und dann? Cortison hilft, führt zu Osteoporose, Wassereinlagerungen, Übergewicht und Diabetis, und dann? Opioide führen zu nichts - sind aber nicht entzündungshemmend - okay, manchmal machen sie träge und abhängig - steif und breit will aber auch keiner dauerhaft sein, und dann?
    Solange keine Studie die genannten Einwände reflektiert, kann man sich hinsetzen und es passiert doch etwas, oder man nimmt das Risiko in kauf - einfach weil es nicht abgeklärt ist, außer anhand einer "Normalbevölkerung", bei der gewisse Erkrankungen seltener vorkommen.
    Solange hier immer wieder Risiken von 20-30% (gemessen an der "Normalbevölkerung") mehr für Dies und Das auftauchen, denke ich kann ich dies anhand des Mehrgewinns an Lebensqualität durch TNF-Blocker aushalten - zumal wie gesagt entsprechende Gegenstudien fehlen. Wenn beim nächsten DVMB-Einführungsseminar 20 Leute sterben, weil ein Meteorit auf den Tagungsort fällt, dann hat dies auch nicht mit MB zu tun - obwohl dies die statistische Wahrscheinlichkeit erhöht mit MB an Meteoritenschlag zu sterben

    Gute Besserung
    Sponsoren gesucht: Würde gerne mit meinen MRT-Bildern den Reichtag verhüllen.

  5. #5
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    Nabend...Klasse Stellungnahme!Respekt!Genauso is es.Gibt auch keine Wirkung ohne Nebenwirkung hab ich mal gelernt.
    LG Danni

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  6. #6
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    Auslöser für Erkrankungen könnten Nebeneffekte bei Medikamente sein, die Patienten eigentlich helfen sollen
    aber ebben "könnten" sicher ist man ja garnicht. auch Rauchen kann zur krebs führen usw.. oder wie Rückenweh sagt, auch stress oder die entzündungen selbst usw...

    solche berichte will ich am liebsten garnicht lesen.. macht mir nur angst!aber lustig ist das es auch immer wieder wiedersprüchlich ist..

    (z.b Befürchtet war ursprünglich ein möglicherweise erhöhtes Tumor-Risiko unter einer Langzeit-Anwendung von TNF-alpha-Blockern. Alle vorliegenden und mittlerweile doch in einem recht großen Umfang vorhandenen Daten sprechen aber dagegen, daß ein solches Risiko besteht.
    Zusammenfassend wiegt der überragende Nutzen, d.h. die hervorragende Wirkung einer TNF-alphaBlocker-Therapie bei der Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen die möglichen negativen Folgen bei weitem auf. Mittlerweile weiß man, daß eine unbehandelte oder unzureichend behandelte "........." bereits innerhalb von kurzer Zeit zu irreversiblen, unumkehrbaren Schäden führen kann und auch mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht.
    Mit der TNF-alpha-Blocker-Therapie können alle diese schwerwiegenden Folgen der Erkrankung im günstigsten Falle vollständig vermieden werden. Wichtig ist, dass die Therapie von einem spezialisierten internistischen Rheumatologen für nötig befunden und in ihrer Durchführung kontrolliert und qualifiziert überwacht wird. )


    was ich nicht versteh wenn doch die tnf blocker gezielt in den entzündungsprozess eingreifen und die entzündungen binden. wieso dabei der immun herunterfährt.. ist kompliziert zu vertehen.

    ich wäre selbst bereit für ein tnf@ -therapie, lebe jetzt und was später ist weiss niemand. und was ist wenn man dank tnf@ den Leid ins knie zwingt ein für alle mal. kann man s ja wieder absetzen.
    Geändert von EinesTages (12.10.2011 um 00:26 Uhr)
    Manchmal bin ich am Boden, weil ich nicht mehr kann
    Doch dann raff ich mich wieder auf und stelle mich dem Kampf.. Ich bin ein Krieger...

  7. #7
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    Hallo Renate

    erst mal freue ich mich, mal wieder was von dir zu lesen ! Wir müssen dringend mal wieder einen Kaffee zusammen trinken (wenn ich aus der Reha zurück bin).

    Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mir diese Studie mal zu Gemüte führen, denn 'das Medikament' gegen 'die Autoimmunerkrankung' ist ja ein sehr weiter Begriff - zumal NSAR eindeutig ausgenommen werden, da sie hier eher helfen.

    Es ist eben auch hier so wie bei allen Medikamenten: Jedes hat Wirkung und Nebenwirkung und man muss ganz genau abwägen, was wichtiger ist! Wenn ich an einem schweren Lupus leiden würde, wären mir glaube ich die 20 % höheres Darmkrebsrisiko egal... und wenn ich mich vor MB-Schmerzen monatelang nicht bewegen könnte auch! Dazu kommen ja auch noch die 'selbstgewollten' erhöhten Krebsrisiken in Form von Rauchen, Haare färben etc. - so viel ich weiß, steigt da das Risiko auf z.B. Blasenkrebs noch viel mehr als durch die Medis - und das ist nicht notwendig...

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  8. #8
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    Das ist doch eine gute Motivation von den Medikamenten los zu kommen. Was nicht unbedingt einen auf Indianer machen heisst, denn es gibt ja reichlich Alternativen.
    Es gibt Leute die sich zuerst den Alternativen zuwenden, andere wenn der Schaden schon da ist. Bei Krebs kann es dann aber schon zu spät sein.
    Der Verzicht auf Kohlenhydrate soll ja sowohl beim Krebs als auch beim MB und vielen andere Krankheiten den Verlauf dramatisch verbessern.
    Gerade bei Krebs frage ich mich warum Leute lieber sterben, bzw. so lange an die Schulmedizin glauben bis es zu spät ist, als auf einen Teil ihrer lieb gewonnenen Gewohnheiten zu verzichten.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von ranimi
    So,....und jetzt bin ich total verunsichert, denn ich soll ja eigentlich bald TNF erhalten.
    Meine persönliche Empfehlung: Zugreifen!

    Sicher muss jeder für sich das Nutzen/Risiko-Verhältnis abschätzen, aber für mich überwiegt der Nutzen eigentlich alle Risiken. Ich glaube, ich würde mir auch noch bei einer Krebswahrscheinlichkeit von über 30% jede Woche den Pen setzten.

    Ich hab durch das Zeug ein soviel an Lebensqualität zurückgewonnen. Ne, da möchte ich nimmer drauf verzichten.

    Mal zu den Alternativen: Warum sollte ich darauf zurückgreifen, wenn ich schon was habe, was mir sehr, sehr, sehr gut hilft und ich mit den Konsequenzen leben kann? Soll ich das Enbrel absetzen und afrikanischen Weihrauch rauchen und dann noch Lungenkrebs wegen dem Rauchen bekommen?
    Oder tausende von Glitzertalern für Geistheiler, Wünschelrutengänger, natürliche Wundermittel oder ähnlichen Humbug ausgeben?
    MfG
    Sven

  10. #10
    Avatar von PT1303
    PT1303 ist offline geht es endlich wieder gut
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    Quelle: PKV
    Gesundheit: Autoimmunerkrankungen begünstigen Tumore
    Begünstigen Autoimmunerkrankungen Krebs?
    Krebserkrankungen lösen bei vielen Betroffenen einen Schockzustand aus. Einer der Gründe, warum die Diagnose Krebs als so einschneidend empfunden wird, ist die Gefahr der Metastasierung. Jetzt haben sich Forscher mit der Frage beschäftigt, wie Autoimmunerkrankungen auf das Krebsrisiko wirken. Das Ergebnis der Langzeitstudie ist eindeutig – einige Autoimmunerkrankungen können das Risiko um den Faktor 4 erhöhen.
    Langzeitstudie in Schweden
    Was die Studie der Wissenschaftler um Kari Hemminki so einzigartig macht, ist die Datenbasis – das schwedische Krebsregister.
    Damit konnten die Forscher auf Informationen über mehr als zwölf Millionen Patienten zugreifen. Besonders von Interesse war aber nur ein Bruchteil, die Betroffenen, welche an einer Autoimmunerkrankung litten und an Krebs erkrankten. Wie sehen die Studienergebnisse im Einzelnen aus?
    Generell scheint sich im Rahmen der Studie ergeben zu haben, dass einige der untersuchten 33 Krankheitsbilder tatsächlich die Entstehung von Tumoren begünstigt haben. Dazu gehören unter anderem Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Myasthenia gravis und perniziöse Anämie. Letztere erhöhte das Risiko der Betroffenen, an Magenkrebs zu erkranken, um den Faktor 4. Allerdings lässt sich dieser deutliche Risikoanstieg nicht bei allen Autoimmunerkrankungen beobachten.
    Medikation als Risikofaktor
    Beispielsweise haben die Wissenschaftler um Kari Hemminki vom Deutschen Krebsforschungszentrum festgestellt, dass Rheumatiker und Patienten mit Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) einem geringeren Krebsrisiko ausgesetzt sind. Als mögliche Ursache für die teilweise deutlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Autoimmunerkrankungen sehen die Forscher die Medikation an.
    Während im Fall von Rheuma und Morbus Bechterew entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz kommen, setzt die Medizin zum Beispiel im Fall von perniziöse Anämie und Myasthenia gravis auf Immunsupressoren. Letztere könnten eine Attacke des Immunsystems gegen die Krebszellen negativ beeinflussen und damit die Tumorentwicklung begünstigen. Allerdings liegen die genauen Wechselwirkungen noch im Dunkeln und müssen in den kommenden Jahren eingehender erforscht werden. Aus der Studie lassen sich aber Rückschlüsse auf den Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankung, Therapie und Krebsrisiko ableiten
    Das LEBEN soll kein uns GEGEBENER,
    sondern ein von uns GEMACHTER ROMAN sein.
    (Novalis)

  11. #11
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    Hallo Uli,

    so ganz zustimmen möchte ich dir nicht
    Beim MB findet sich ganz klar eine genetische Komponente, die durch Umwelteinflüße aktiviert wird - fehlen diese Umwelteinflüße, dann bricht der MB wohl eher selten aus. Dies ist auch bei einer Reihe der sog. Zivilisationskrankheiten so - sei es Herzinfakt, Diabetis, Krebs, usw. - egal, ob es eine belegbare genetische Komponente gibt oder sie nur vermutet wird (nicht jede häufig vorkommende Normvariante genetischer Merkmale bedeutet, dass sich daraus stringent eine Erkrankung herleiten lässt - beim MB ist der HLA B27-Wert aber schon solch überdeutlicher Aussagekraft, dass ich demnach schon an einer genetisch bedingten Disposition ausgehe).
    Dementsprechend stimme ich dir vollkommen zu, dass man hinsichtlich der Umwelteinflüße sensibler sein sollte. Aber ernsthaft, der Schaden ist doch schon bei Diagnosestellung da - und dann die Entscheidung treffen: Ich mach auf Inuit (oder ernähre mich kohlehydratarm, basisch, usw.) und esse nur noch rohen Fisch und ggf. einige Gemüse in der Erwartung, dass diese belegbar positive Ernährungsweise irgendwie zeitnah Effekte zeitigt ( die Inuit ernähren sich immer schon so seit tausenden von Jahren, ihr Leben lang, haben einen ganz anderen Lebenswandel), ist doch wohl auch etwas übertrieben, abgesichts eines durchgedrehten Immunsystems und akuter Entzündungen. Mal abgesehen von den ethisch problematischen Dimensionen eines solchen Vorgehens in der Breite - schliesslich wollen die Inuit auch noch Fisch für sich selbst, wenn wir da alles wegkaufen....
    Hinsichtlich einer guten Ernährung, gerade angesicht von schwerwiegenden Krankheiten, stimme ich dir also vollkommen zu.
    Was mich ärgert, ist das Verhalten der Schulmedizin an diesem Punkt - einfach weil keine sinnvolle Forschung betrieben wird (Schulmedizin ist für mich Aufgabe der Hochschulen - und jeder Trottel bemerkt doch, dass da nur noch für die Pharmalobby und nicht zum Wohle der Patienten geforscht wird, andernfalls wäre solche Beiträge einer zu Recht verunsicherten Betroffenen nicht möglich, weil da mit großem Aufwand erläutert wird, ob nun Gemisch, Benzin oder Diesel besser sei. Ungestellt bleibt die Frage, inwiefern besser - besser ist ja ein relationaler Begriff, der sich nicht auf ein Element von besser reduzieren lässt. Ungestellt bleibt die Frage nach den Alternativen - aber ebenso bleibt unbeantwortet, wie die Alternativen zu bewerten sind. Diesen letzten Punkt klammerst du aber auch aus
    Mir jedenfall mach es keinen Spaß, alle 2 Wochen mit ner Nadel an mir rumzuspielen - andererseits bin ich aber auch in der dummen Situation, dass ich aufgrund eines Crohn kaum Möglichkeiten sehe mich komplett kohlehydratfrei zu ernähren...

    Gute Besserung

    P.S. Dem Kefir geht es gut, meine Frau sieht auch schon 10 Jahre jünger aus - leider habe ich noch nichts davon abgekommen (ich meine von dem Kefir)
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  12. #12
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    Hallo Rückenweh,

    ich kann mich doch nicht pausenlos wiederholen , lies dich doch in Ruhe durch meine Beiträge durch

    Der eigentliche Skandal ist doch: Wieso gibt es in Deutschland kein Krebsregister?
    Wissenschaftlich gesicherte und unabhängig finanzierte Untersuchungen und repräsentative Erhebungen über die Wirksamkeit von Ernährunsumstellung und Bewegungstherapie sind doch kaum machbar, obwohl es da ja ein Buch von Jörg Blech gibt:
    Leseprobe (PDF)

    Bewegen hilft auch bei Diabetes, Rückenleiden und Depressionen
    Die Heilkraft der Bewegung ist die Lösung für die großen Krankheiten unserer Zeit: die Bewegungstherapie hilft gerade bei den großen Volkskrankheiten wie Diabetes, ADS, Depression, Demenz, Osteoporose, Asthma, Rheuma, Herz- und Rückenleiden. Bewegung ist keineswegs nur eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern und Schwung ins Liebesleben zu bringen. Sie ist vielmehr die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht. Kinder entfalten ihre vollen geistigen Fähigkeiten erst, wenn sie sich viel bewegen und toben.

    Viele Alterserscheinungen sind reiner Bewegungsmangel
    Was oft als Alterungsvorgang verstanden wird, ist in hohem Maß das Resultat von körperlicher Inaktivität. Man kann das Altern zwar nicht verhindern, aber man kann viel dafür tun, dass es in guter Verfassung und mit hoher Geistesgegenwart geschieht. Ein alter Mann, der täglich anderthalb Kilometer spazieren geht, wird im Schnitt sieben Jahre älter als sein träger Nachbar, der sich nicht bewegt. Regelmäßige Bewegung ist die einzige Möglichkeit, gesund alt zu werden.

    30 Minuten pro Tag nützen schon
    In seinem Ratgeber Bewegung ermutigt Blech die Leser, einen Teil der Verantwortung für das eigene Wohlergehen selbst zu übernehmen und zeigt überzeugend, wie wir den Paradigmenwechsel in der Medizin sofort für unsere Gesundheit wirksam werden lassen können: Man muss keine Sportskanone sein! Schon 30 Minuten spazieren gehen am Tag bringt Verbesserungen. Und es ist nie zu spät - man kann in jedem Alter beginnen!

    und dann gibt es auch Berichte über Krebs, da würde Vitamin C, intravenös besser sein als jede gängige schulmedizinische Therapie:

    Quelle drstrunz

    Vitamin C und Krebs

    Artikel #483 vom 12.09.2011

    Erstmals ist es jetzt Pathologen an der Universität von Otago (Neuseeland) gelungen, einen Zusammenhang aufzuzeigen zwischen Vitamin C und Krebs-Aktivität sowie Tumor-Größe.

    Durch sehr präzise Bestimmung von Krebsgenen (Transkriptionsfaktoren) wie HIF-1alpha und den Folgeprodukten GLUT-1, BNIP3 und VEGF. Will sagen: Eine sehr wissenschaftliche Arbeit.

    Je tiefer der Vitamin C-Gehalt, desto stärker aktiviert waren die schädlichen Faktoren, desto größer war der Tumor. Und andersherum: Je höher der Gehalt an Vitamin C, desto weniger aktiv waren diese biochemischen Marker.

    Vitamin C verhindert (oder heilt?) also Krebs. Für das NIH als führende Forschungsinstitution dieser Welt ein alter Hut. Ich hatte Ihnen ja mehrfach berichtet. Aber wie gesagt: Das gilt in den USA, das gilt jetzt auch in Neuseeland. In Deutschland aber sieht das ganz anders aus.

    Da äußert sich am 17.07.2011 (WamS 29) der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Einer staatlichen Institution, die direkt zuständig ist für Vitamine. Professor P. Stehle also, Ernährungsphysiologe an der Uni Bonn wird zitiert:

    "Wir hatten in Deutschland in den letzten Jahren noch nie einen Mangel an Vitamin C - oder haben Sie schon einmal von Skorbut-Fällen gehört?"

    Für Professor Stehle ist Vitamin C also Skorbut. Eine Krankheit des 16. Jahrhunderts. Eine Seefahrerkrankheit. Der Zusammenhang zwischen Skorbut und Vitamin C wurde 1931 entdeckt und bewiesen. Ist also Wissensstand vor 80 Jahren. Inzwischen haben wir dazugelernt, sollte man meinen.

    Tausende Wissenschaftler inzwischen haben entdeckt, dass es außer Skorbut noch andere Krankheiten gibt, was Vitamin C-Mangel anlangt. Zum Beispiel Krebs. Sie haben soeben darüber gelesen.

    In Deutschland der DGE offenbar unbekannt. Ich verstehe Prof. Antes, Freiburg immer besser mit seinen Äußerungen über den globalen Wissenspool, von welchem deutsche Ärzte häufig abgeschnitten seien.

    ____

    Wenn man dann noch die Kohlenhydate reduziert ...
    Dr. Strunz differenziert interessanterweise auch zwischen guten und schlechten KH.
    Geändert von Uli Dörwald (13.10.2011 um 21:14 Uhr)
    Gruß Uli

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  13. #13
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    Lächeln

    Hallo Uli,

    du musst dich doch gar nicht wiederholen
    Bzgl. der Forschung sind wir einer Meinung. Hinsichtlich der Zivilisationserkrankungen auch - Sofa, Chips und Bier killt irgendwann.
    Ich für meinen Teil kann aber behaupten, dass ich mich immer viel bewegt habe - geht schon rein beruflich nicht anders. Leistungsbezogenen Sport habe ich jedoch nur selten betrieben - ist aber auch schwierig, wenn man kurz vor dem Erwachsen werden schon chronischer Schmerzpatient ist und Ärzte jahre- und jahrzehnte lang nach den Ursachen suchen
    Neben den "reinen" Zivilisationskrankheiten gibt es noch welche, du offenbar genetisch prädisponiert werden und die eines umweltspezifischen Auslösefaktors bedürfen, mit einem Umweltfaktor ist aber nicht nur ein einziger gemeint (irgendwo hatten wir unlängst auch den netten Verdacht, dass es auch durch eine Infektion mit dem Drüsenfiebers von Onkel Pfeiffer zur Aktivierung der genetischen Prädisposition für MB kommen könnte - eben nicht nur durch die Klebsiellen) Die DGE kann man m.E. auch abschaffen...
    MB ist keine Zivilisationskrankheit. Eine gute Ernährung kann helfen, die Prozesse zu verlangsamen oder zu stoppenn - nur wirklich belegen lässt sich dies anhand des mir bekannten Forschungsmaterials nicht (eben weil die Krankheit nicht einheitlich verläuft und nicht immer zu einem finalen Vollbild von MB führt).
    Zur Krebstherapie sage ich mal fast nichts - außer das Nahrungsentzug auch ein probates Mittel ist, den Fortgang der Krankheit zu bremsen und der Metastasenbildung vorzubeugen. Hier ging es aber gar nicht um die Behandlung von Krebs, sondern um die Nebenwirkungen von Medikamenten...

    Gute Besserung
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  14. #14
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    Hey...mal ganz ehrlich...ich habe mich schon immer viel bewegt.Hab früher Leistungsschwimmen gemacht.Bin ins Fitnessstudio gegangen,jeden Tag 5km zur Arbeit mit Rad gefahren und hab in der Pflege gearbeitet und trotzdem hab ich nun evtl MB...meinst du das mit der Bewegung präventiv oder therapeutisch?Bei diversen von dir genannten Erkrankungen ist Bewegung ja eine anerkannte Therapie
    LG Danni

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  15. #15
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    Wenn man den Beitrag von Petra liest (Quelle PKV) hat man bis kurz vor Schluss den Eindruck es ginge nicht um Nebenwirkungen der Medikamente. Gehen da meine Alarmglocken zu früh an oder hat da mal wieder die Pharmalobby die Schreiberlinge gesponsert?
    Das ist doch tendenziös, also die Art und Weise aus der Nachricht so einen Artikel zu machen und was einem peinlich ist in den Abspann zu packen, in der Hoffnung das die meisten gar nicht so weit lesen. Dabei ist in den letzten Absätzen die Hauptinformation welche ich fett auf den Titel gebracht hätte.

    Ansonsten bin ich durchaus der Meinung das MB eine Zivilisationskrankheit ist wie du sie in deinem zweiten Absatz beschrieben hast. Bei den in unseren Augen unzivilisierten Inuit (Eskimos=Rohfleischfresser ist die Bezeichnung ihrer lieben Nachbarn ) hat sich die genetische Prädisposition ja hemmunslos ausbreiten können (HLA B27 positiv sind 40 % der Inuit) ohne das da jemand MB hat, wenn er seiner Zivilisation treu bleibt.
    Den alten Pharao (war es Ramses II?) da als Gegenbeweis zu bringen (wie einige Professoren und ihre followers es immer wieder gerne tun) halte ich für uninformiert, denn die waren sehr wohl zivilisiert, auch in unserem Sinne, denn schliesslich waren sie nicht Jäger und Sammler, sondern Ackerbauern und Viehzüchter. Und gerade die Pharaonen werden sich wenig aus ihrer Sänfte begeben haben und Fitnesstrainer gab es wohl noch nicht.
    Aber mal ernsthaft zum Sport: Entscheidend für meine 'leichte Verlaufsform war nicht der Sport, sondern die KG-Übungen. Dass ich heute so toll Sport machen kann verdanke ich u.A. den Übungen die ich über 30 Jahre mindestens 3 x die Woche, meistens aber täglich 30 -60 Minuten gemacht habe. Zusätzlich hatte ich oft als selbständiger Handwerker 10-12 Stunden bewegten Alltag und nie die Möglichkeit mich krankschreiben zu lassen, meine Kunden im Stich zu lassen. Selbst wenn ich vor Schmerzen kaum aus dem Bett kam waren sie gegen Mittag meist weg.
    Heute mache ich meine Übungen eigentlich nur noch bei Bedarf und das verdanke ich sicher der Ernährungsumstellung.
    Passt jetzt nicht in diesen thread, aber fällt mir grad ein: Sollte der MB ausgebrannt sein, kann man sich das diagnostizieren lassen um den Risikozuschlag bei der Privaten KK wieder los zu werden. Manchmal gehe ich 1-2 Jahre gar nicht mehr zum Arzt, und wenn nur um einen Teil der Kosten wieder rein zu holen, quasi aus Notwehr ...

    @ Danni

    beides. Das erste Mal als ich zur KG ging hatte ich tierische Schmerzen und eine Nacht hinter mir wo ich schreiend vor Schmerzen durch eine doofe Bewegung aufgewacht war. Wusste gar nicht wie ich auf dem Rad zur KG sollte. Habe es aber geschafft und als ich raus kam waren die Schmerzen und die Schonhaltung weg. Nach der jahrelangen Ärzte und Versuchskaninchenodysee war das wie ein Wunder für mich und diese Erfahrung war natürlich die beste Motivation.
    Wenn mir jemand so etwas erzählt hätte ... wer weiss ...
    Aber nichtsdestotrotz hatte ich immer wieder Phasen wo es mir so gut ging dass ich die Übungen schleifen liess bis ich die zweite Lektion von Mister MB gelernt hatte: Wenn du es schaffst die Übungen als Prävention zu machen bleibt er meist sehr kleinlaut in seiner Kiste.
    Ok. , brauch ich dir nicht zu sagen: Du musst ihn akzeptieren und begreifen dass er dich bis ins Grab begleitet. Dabei seh' ich ihn nicht als Feind, eher als Kampfhund der eine sehr gute Erziehung braucht und den man trotzdem niemals von der Leine lassen darf.
    Geändert von Uli Dörwald (13.10.2011 um 21:54 Uhr)
    Gruß Uli

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  16. #16
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    Zitat Zitat von Uli Dörwald
    Aber mal ernsthaft zum Sport: Entscheidend für meine 'leichte Verlaufsform war nicht der Sport, sondern die KG-Übungen. Dass ich heute so toll Sport machen kann verdanke ich u.A. den Übungen die ich über 30 Jahre mindestens 3 x die Woche, meistens aber täglich 30 -60 Minuten gemacht habe. Zusätzlich hatte ich oft als selbständiger Handwerker 10-12 Stunden bewegten Alltag und nie die Möglichkeit mich krankschreiben zu lassen, meine Kunden im Stich zu lassen. Selbst wenn ich vor Schmerzen kaum aus dem Bett kam waren sie gegen Mittag meist weg.
    Uli, ich schätze deine Beiträge sehr und bin oft deiner Meinung, doch diesmal bist du glaube ich übers Ziel hinausgeschossen.

    Es gibt leichte, mittelschwere und schwere Verlaufsformen, die man sicher durch KG-Übungen günstig beeinflussen kann. Es gibt aber auch Verläufe, die so schwer sind, dass keine Übung mehr hilft.
    Was mich stört, und zwar ganz gewaltig, ist deine indirekte Kritik am "Krankschreiben"-lassen. Damit spielst du gewissen politischen Kreisen in die Hände, was du nicht wirklich willst, wie ich meine. Ist es sinnvoll, mit 39.5 Grad Fieber arbeiten zu gehen? Ich bin mir sicher, hier im Forum gibt es viele Fälle, die sich nicht einfach mal so krankschreiben lassen, sondern es als "ultima ratio" anwenden. Deren Schmerzen waren/wären bestimmt gegen Mittag nicht "meist weg". Mit einer Iritis hättest du deine handwerklichen Tätigkeiten auch nicht ausüben können.

    P.S. Ich kenne persönlich einen selbstständigen Handwerker, der wegen Iritis nicht arbeiten konnte und "krankgeschrieben" war, wie immer man das auch nennen will. Geht also doch.
    Viele Grüße
    Torsten

  17. #17
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    Janäh,
    das hast du schon richtig verstanden. Kennst mich ja auch länger Ich will da niemanden kritisieren, sondern nur sagen dass es mir offensichtlich geholfen hat, dass ich einfach gezwungen war mich zu bewegen. Wäre dem nicht so gewesen hätte ich mich wie die meisten sicher auf die Couch gelegt und mir sehr leid getan.
    Auch hatte ich damals das Rauchen aufgegeben ohne zu wissen wie stark es den Verlauf negativ beeinflusst. Hatte auch angefangen mich gesünder zu ernähren, da ich mit 23 meine künftige Frau kennengelernt hatte (gute gesunde Köchin, u.A.) und ab 28 die Familienplanung losging in einem Haus mit über 200 qm Gemüsegarten. Im Nachhinein wird mir immer klarer was für ein Glück ich hatte. Die Selbstdiziplin zur KG hatte ich ja auch nicht, die hat mir erst der MB beigebracht.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
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  18. #18
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    Lächeln

    Hallo Uli,

    manche haben halt mehr Glück
    Nein, mal ernsthaft, ich denke das gezielte Gymnastik und Fitnesstraining das beste Mittel sind, um den MB in seine Schranken zu weisen. Dumm ist nur, dass man damit nur wirklich erfolgreich ist, wenn man durch Bewegungsübungen mal den Dreck aus den Gelenken rauspusten kann, der für die Entzündungen mitverantwortlich ist - was jemandem mit Versteifungen etwas schwerer fällt
    Wenn man sich gesund ernährt, dann ist dies sicherlich hilfreich - fraglich ist aber, ob eine so einseitige Ernährung, die den selben Effekt hat, wie eine künstliche Immunsuppression mit Biologika global als positiv bewertet werden kann (immerhin reden wir von einer Autiimmunerkrankung - dies sind Hypertonie oder Diabetis mellitus nicht!).
    Die ganze Geschichte mit den hohen Prävalenzzahlen von HLA B27 bei den Inuit finde ich gut, einfach weil sie zum Denken anregt. Lydia hat neulich irgendwo gepostet, dass es mittlerweile in der HLA B27-Gruppe einige Unterwerte gibt, die besonders auf MB hindeuten würden - ob diese bei den Inuit ggf. kaum vertreten sind, trotz pos. HLA B27? Ob die Kälte was damit zu tun hat? Gibts da viele Klebsiella oder Drüsenfieber? Alles offene Fragen, Menschen mit dunkler Hautfarbe bekommen auch weniger Hautkrebs, trotzdem kann man diesen bei den Nordlichtern nicht unbedingt als Zivilisationskrankheit bezeichnen - nur weil diese "Holländer" (schreibt man die neuerdings mit 3 L?) immer in Griechenland campen, oder? (dennoch hat dies auch was mit dem "normalen" Wohnumfeld einer Bevölkerungsgruppe zu tun - nicht umsonst starben Milllionen Südamerikaner an den dummen Masern, die die Spanier mitbrachten)

    Gute Besserung
    Sponsoren gesucht: Würde gerne mit meinen MRT-Bildern den Reichtag verhüllen.

  19. #19
    Registriert seit
    08.2003
    Beiträge
    4.606
    Hallo Michael,

    interessant was du da schreibst . Hast du das mit den Hollländern schon Bastian Sick gefragt???

    Folgendes verstehe ich nicht:
    'fraglich ist aber, ob eine so einseitige Ernährung, die den selben Effekt hat, wie eine künstliche Immunsuppression mit Biologika global als positiv bewertet werden kann'

    Wer auf die HauptKohlenhydrateQuellen verzichtet ist gezwungen sich wesentlich vielseitiger zu ernähren und das stärkt in der Regel das Immunsystem anstatt es zu schwächen.
    Ob MB zu den Autoimmunkrankheiten gehört ist auch nur eine Theorie und die Schwächung des Immunsystems durch Biologika ist nur partiell, also sehr gezielt. Man wird dadurch nicht generell angreifbarer für alle Krankheiten, aber Leute die so was nehmen, nehmen auch gerne gegen jedes Halskratzen Antibiotika. Dadurch werden sie natürlich angreifbar, da ja ihr Immunsystem gleich mit angegriffen wird und auch überhaupt nicht trainiert wird.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  20. #20
    Registriert seit
    07.2009
    Beiträge
    654
    Zitat Zitat von Rückenweh
    Eine gute Ernährung kann helfen, die Prozesse zu verlangsamen oder zu stoppenn - nur wirklich belegen lässt sich dies anhand des mir bekannten Forschungsmaterials nicht (eben weil die Krankheit nicht einheitlich verläuft und nicht immer zu einem finalen Vollbild von MB führt).
    Das stimmt so nicht, der Zusammenhang zwischen HLAB27-Bechterew-Ernährung ist belegt. Er wird nur konsequent ignoriert.
    Jetzt werden wieder etliche sagen ich erzähle hier was falsches, aber dem ist nicht so.
    Es wurde bis heute nicht wiederlegt das Ebringer falsch liegt, seine Ergebnisse sind eindeutig.
    Ich möchte die Diskussion auch nicht in diese Richtung lenken, jeder soll machen was er für richtig hält, aber bitte ignoriert gewisse Tatsachen nicht, die dazu auch noch hundertfach im Internet durch Patientenberichte bestätigt werden.
    Völlig egal ob es auch negativ Berichte gibt (welche deutlich geringer ausfallen), diese können wieder andere Ursachen haben (Darmwand etc.pp).
    Fakt ist, die Molekulare Mimikrie zwischen HLAB27 und Klebsiella Bakterien ist belegt.
    Und hier sollte die Forschung ansetzen, völlig egal ob durch Diät oder Medikamente.

    Zu TNFAlpha: In den ersten Studien sind zwei junge Männer an einem seltenen Krebs gestorben. Da war die Dosis wohl westentlich höher, aber wer weiß ob eine geringere Dosis über 20-x Jahre nicht das gleiche Risiko trägt.
    Mir wäre das Risko zwar auch völlig mumpe...wenn es keine Alternativen geben würde.

    Wer auf die HauptKohlenhydrateQuellen verzichtet ist gezwungen sich wesentlich vielseitiger zu ernähren und das stärkt in der Regel das Immunsystem anstatt es zu schwächen.
    Absolut richtig!
    Mach das was alle machen, und hab das was alle haben.

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