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Thema: Kurkumin

  1. #1
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    Kurkumin

    Kurkuma - Fast ein Wundermittel ?
    Kurkuma ist ein heiliges Gewürz und eine bewährte Heilpflanze in Indien.
    Ihre Verwendung in der ayurvedischen Medizin ist mindestens 3000 Jahre alt. Seit dem frühen Mittelalter ist die
    Wurzelknolle auch in Nordafrika und Europa gebräuchlich, Bei uns kennt man Kurkuma auch unter dem Namen Gelbwurz.
    Kurkuma ist ein Hauptbestanteil im Currypulver. Traditionell dient es auch zum Färben von Textilien, Leder oder Holz.
    In Indien ist die Wurzelknolle ein heiliges Gewürz und eine bewährte Heilpflanze der Ayurvedischen Medizin.
    Ihre Verwendung ist mindestens 3000 Jahre alt. Seit dem frühen Mittelalter ist Kurkuma auch in Nordafrika
    und Europa gebräuchlich, auch wenn man in Mitteleuropa Kurkuma vor allem als Bestandteil des Currypulver kennt.
    Kurkuma ist international als Heilpflanze anerkannt. Die Deutsche Arzneimittelvorschrift gibt bislang nur
    Verdauungsbeschwerden als Anwendungsgebiet für Curcuma an. Die WHO nennt Rheumaschmerzen als Indikation.
    Die wichtigste Wirksubstanz in der Gelbwurzel ist das Curcumin. Curcumin wirkt stark galletreibend,
    entzündungshemmend, antioxidativ, antimikrobiell, antimutagen und krebshemmend.
    Pharmakologische Tests sind viel versprechend. Sie eröffnen neue Möglichkeiten der Therapie und der
    Gesundheitsvorsorge für verschiedene Zivilisationskrankheiten.
    In medizinischen Patientenstudien bestätigte sich vor allem die hohe Wirksamkeit gegen dyspeptische Beschwerden.
    Typische Symptome sind Druck und Schmerz im Oberbauch, Völlegefühl, Blähungen,
    langsame Verdauung und Fettunverträglichkeit. Bei der Fettverdauung und gegen Blähbauch kommt die Wirkung
    des bitteren Kurkuma unmittelbar zum Tragen. Kurkuma fördert die Bildung von Gallensäure und sorgt
    für eine vermehrte Entleerung der Gallenblase. Es reguliert außerdem die körpereigene Bildung
    von Cholesterin und senkt beziehungsweise normalisiert den Cholesterinspiegel.
    So kann es Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen helfen.
    Kurkuma gehört zur Klasse der Antioxidantien wie beispielweise Vitamin E, Carotin oder Vitamin C.
    Es verhindert als natürliches Antioxidationsmittel den Verderb von Lebensmitteln durch Mikroorganismen
    sowie das Ranzigwerden von fetthaltigem Fleisch. Mit vergleichbarer Wirkung neutralisiert es auch im
    menschlichen Organismus freie Radikale. Es kann also in der Antiaging-Medizin gegen Hautalterung eingesetzt werden.
    Die Entstehung von chronischen Entzündungen, Rheuma, Grauem Star, Alzheimer, koronaren Herzkrankheiten
    oder Leber- und Nierenleiden und auch Krebs beruhen teilweise, (wie die Hautalterung),
    auf der langfristigen Dauerschädigung durch freie Radikale.
    Ein starker Radikalfänger wie das Curcumin könnte auch gegen diese sogenannten Altererscheinungen
    und eventuell sogar gegen Krebs helfen.
    Rheuma beziehungsweise die rheumatoide Arthritis, also chronische Gelenkentzündung kann mit Curcumin behandelt werden.
    Curcumin hemmt die Synthese der enzündungsauslösenden Prostaglandine.
    Eine Vergleichsstudie zwischen Curcumin und Phenylbutazon bei Rheuma-Patienten ergab für Curcumin Verbesserungen
    bei Symptomen wie Gelenkschwellung, Morgensteifigkeit und Gehzeit.
    Curcumin zeigt in Labortests anticancerogene Wirkung gegen bestimmte Tumortypen.
    Darüber hinaus zeigt Curcumin auch antimutagene Wirkung und könnte so die Metastasenbildung
    verschiedener Krebsarten verhindern. Solcherlei Aktivität zeigen auch andere Substanzen im Labortest.
    Das Besondere an Curcumin ist aber, dass selbst bei sehr hohen Dosierungen von 8 oder 10 Gramm pro Tag
    (was dem Konsum von 200 Gramm Kurkumawurzel entsprechen würde) keine negativen Nebenwirkungen beobachtet wurden.
    Auch der Jahrtausende langen Konsum in hinduistischen Haushalten zeigt, dass für Menschen keine Gefahr
    von Giftigkeit oder unerwünschten Nebenwirkungen besteht.
    Es gibt keine Gegenanzeigen für die Einnahme von Kurkuma.


    Quelle: Asoka



  2. #2
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    Hallo Soltar,

    das ist ja interessant! Zumal ich seit bestimmt ein paar Jahren recht regelmäßig Kurkuma esse. Neben indischen Gerichten mache ich dass immer in mein salziges Popcorn rein, was ich selber mache, das schmeckt dann irgendwie intensiver. Wäre ja interessant zu wissen, ob das tatsächlich nen Einfluss auf meinen Gesundheitszustand hat. Meine Entzündungen halten sich ja sein über 2 Jahren weitgehend in Grenzen!

    Liebe Grüße

    Seisa
    "Humor ist der Schwimmreif auf dem Strom des Lebens"

  3. #3
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    Hallo Seisa

    Wer weiss - vielleicht profitierst du davon!??

    Ich habe mir das Gewürzpulver gestern in einer Drogerie gekauft. Mal probiert.

    So pur schmeckt das jetzt nicht so wahnsinnig toll.

    Normalerweise befindet sich das ja gewürzmässig eben im Curry. Und eben - was ich mit dem Kurkuma so kochen könnte, ist mir noch etwas schleierhaft.

    Ansonsten gibt es das als Heilmittel in Kapseln zu kaufen - wenns wirklich so gut ist, wäre das eine Option. Oder klar - man könnte ja auch jeden Tag etwas von diesem Pulver einnehmen, einfach so - Gewohnheitssache - man würds schon runter bringen!

    Liebe Grüsse

    Soltar



  4. #4
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    Hallo Soltar,

    das hört sich interessant an... ich benutze viel Curry, koche gerne indisch und habe auch Curcuma im Schrank stehen, sollte es aber vielleicht öfter mal nutzen wenn ich das so höre. Ich finde, geschmacklich ist es eher neutral, also passt es auch in viele Gerichte rein (bin eh ein Gewürzfetischist...)

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  5. #5
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    Lächeln Kurkuma

    Hallo zusammen,

    meines Wissens handelt es sich bei den Studien nicht um das uns bekannte Gewürz. Hier muss es noch eine Form des gehandelten Kurkumas geben, vielleicht das aus der Drogerie.
    Ich denke, das hier vielleicht auch nur Auszüge des Gewürzes genutzt werden, wie z.B. beim Honig. So hat mir es letzte Woche mein Niederländischer Veterinär versucht zu erklären. Eine Mitarbeiterin von Ihm hat Athrose und nimmt seit geraumer Zeit ein "Hundepulver", was auch im Humanbereich genutzt werden kann. Sie hat erheblich weniger Probleme und kann auf Medis verzichten, wenn sie dieses Pulver, z.B. mit Joghurt oder auch als Kapseln nimmt. In diesem Pulver ist auch ein großer Anteil an Kurkuma (restlichen Bestandteile habe ich vergessen, werde ich aber in einiger Zeit erfragen).
    Es wirkt nicht der Honig, sondern bestimmte Inhaltsstoffe die "getrennt" werden müssen. Gestern war ein sehr interessanter Bericht dazu im MDR. Hier wurde auch darauf hingewiesen (für die die es noch nicht wissen), daß Honig in heisser Milch bzw. heisse Zitrone unmwirksam ist ==> Grund die hohe Temperatur. Man sollte dann den Honig schon pur zu sich nehmen.
    Ich werde jetzt wieder anfangen Propollis-Tropfen (Bienenstockschutz für Viren, Bakterien...) zu nehmen. Meine Frau macht diese Tropfen selber mit 96%igem Alkohol. Ein saugutes Produkt für offene Wunden, Infekte... und mir hat es auch geholfen meinen Meloxicamverbrauch drastisch gegen Null zu reduzieren. Nur morgens mit einer leichten Alkoholfahne arbeiten zu gehen, fand ich eigentlich nicht so toll (ein Teelöffel mit Zucker), aber ich denke ich mache es trotzdem.

    Gruß aus der Gruppe Kaarst
    Michael

  6. #6
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    Hallo

    Lydia, was für Gerichte machst du denn damit???

    Avanti - Ja, Propolis, das hat mir diese Drogistin in ein "Spagyrik-Spray" gemacht, zusammen mit anderen Pflanzenwirkstoffen. Wende ich diesen Spray an, reagiert aber leider Bechtl sofort - ich kriege Schübe! Mist ja - aber sehr bekanntes Problem bei mir! Zurzeit bin ich ja wieder mal bei Heilerde...und anderes - was passiert wohl wieder? Jaja...eben.

    Gruss & schönes WE

    Soltar



  7. #7
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    Hallo Soltar,

    z.B. Gemüsecurry oder Hühnercurry oder ich würze damit ein Brathähnchen. Was ich auch sehr gerne esse ist ein Salat mit Putenstreifen, die ich in ganz viel Curry gebraten habe. Ansonsten schlage ich immer mal wieder im Kochbuch nach... und experimentiere. Heute habe ich z.B. einen Spinatauflauf mit Rinderhack gemacht und das Hackfleisch unter anderem mit einem halben TL Curcuma gewürzt...

    Liebe Grüße und guten Appetit beim Ausprobieren

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  8. #8
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    Hallo Lydia

    Man muss das wirklich entdecken! Es ist etwas Spezielles.

    Heute hatte ich Azukibohnen (auch das erste Mal gemacht), dazu Tomaten, Zuchetti, Zwiebeln, Knoblauch und eben Kurkuma.

    Ja - an Bouillon, so eine Art Suppe mit einem guten Brot.

    Das war doch recht gut! Die Anwendung ist wohl sehr vielfältig!

    Dir auch guten Appetit

    Liebe Grüsse

    Soltar



  9. #9
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    Suchende

    Hallo Ihr Suchenden, hallo Soltar,
    ich lese hier schon länger mit. Ich denke man sollte nicht zuviel verschiedene Dinge gleichzeitig probieren, da man sonst nie herausfinden wird, was wie hilft. Mal abgesehehen davon, dass man ja nie weiß ob der Schub nicht sowieso gerade nachläßt, ob ich nun was einschmeiße oder nicht.

    Aber jetzt mal zum Kurkuma: Mir fallen da zu Deinem Text ein paar Fragen ein:
    Wer oder was ist Asoka?
    Wo, von wem mit wievielen Teilnehmern, mit welchen Ergebnisen wurden die Studien durchgeführt? Wo wurden sie veröffentlicht?

    Hilft gegen alles? Krebs, Hautalterung, Rheuma?

    Fragend
    akel

  10. #10
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    Hallo Akel

    Kritische Beobachter sind immer willkommen!

    Du kannst die Seite mit Asoka problemlos "ergoogeln" und selber da nachschauen. Aber wenn du grad am googeln bist, dann kannst du ja mal:

    "Kurkuma Wirkung" , oder halt: "Kurkumin Wirkung" eingeben. Oder einfach nur Kurkuma oder Kurkumin - dann findest du viele Berichte die dahingehend laufen.

    Z.B. auch:

    Kurkuma

    ]
    Kurkuma (curcuma longa) enthält als wirksamen Bestandteil Kurkumin und ist einer der bedeutendsten Heilpflanzen. Kurkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs. Neueste Forschungsergebnisse belegen die Vorteile von Kurkuma, die es zur vorbeugenden Behandlung bei Lungenerkrankungen, Darmerkrankungen und Lebererkrankungen aufzeigt.

    Kurkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs.

    Was ist Kurkuma

    Kurkuma ist hellgelb und gibt dem Curry seine charakteristische Farbe. Traditionell ist es als indischer Safran bekannt. Kurkuma gilt als bedeutende Arznei in der chinesischen und indischen Medizin.
    Kurkuma-Öl hat eine deutlich entzündungshemmende Wirkung. ist allerdings noch wirksamer als das Öl und wird als primärer pharmakologischer Wirkstoff eingesetzt.
    Zahlreiche Studien haben gezeigt, daß Kurkumin genauso wirksam gegen Entzündungen im Körper vorgeht, wie Hydrokortison, Phenylbutazon (Butazolidin) und freiverkäufliche NSARs, wie Aspirin®oder Ibuprofen®, allerdings ohne schädliche Nebenwirkungen.

    Weitere Vorteile von Kurkuma

    Entzündungen

    Freie Radikale können zu Gelenkentzündungen führen. Da Kurkuma eine starke antioxidative Wirkung zeigt, wird es gerne bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis eingesetzt.
    Epidemiologische Studien bringen auch die regelmäßige Verwendung von Kurkuma mit einem niedrigeren Anteil an Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs in Verbindung.

    Tumorbildung

    Kurkuma soll die Tumorbildung verhindern können. Eine neue Studie weist darauf hin, dass auch bei bereits vorhandenem Brustkrebs, Kurkuma in der Lage ist, die Ausbreitung der Krebszellen in die Lunge zu verhindern. Kurkuma wirkt dabei als Transkriptionsfaktor, sozusagen als Hauptschalter. Diese Transkriptionsfaktoren regulieren alle Gene, die für eine Tumorbildung benötigt werden. Werden diese ausgeschaltet, werden das Wachstum sowie die Ausbreitung der Krebszellen gestoppt.

    Schlaganfall/Herzinfarkt

    Oxidiertes Cholesterin schädigt die Blutgefäße. Es sammelt sich in den Plaques an und kann zum Schlaganfall oder zum Herzinfarkt führen. Kurkumin könnte die Oxidation von Cholesterin im Körper verhindern.
    Kurkumin enthält außerdem das Vitamin B6. Dieses Vitamin dafür sorgt, dass der Homocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt. Hohe Homocysteinspiegel können zu Schädigungen an den Gefäßwänden führen und werden als bedeutende Risikofaktoren bei artherosklerotischen Ablagerungen und Herzkrankheiten angesehen.

    Alzheimer

    Kurkumin kann die durchdringen. Es gibt zunehmend Beweise dafür, dass Kurkumin möglicherweise vor neurodegenerativen Erkrankungen schützt. Es wird angenommen, dass Alzheimer dadurch entsteht, dass sich ein fragmentiertes Protein in den Gehirnzellen ansammelt und oxidativen Streß und Entzündungen hervorruft.
    Dabei bilden sich Ablagerungen (Plaques) zwischen den Nervenzellen im Gehirn, die die Gehirnfunktion unterbrechen. Kurkumin kann möglicherweise diese Oxidation und Entzündung verhindern.

    Lungenfibrose

    Forscher berichten im Journal of Experimental Medicine and Biology 2007, dass existierende Medikamente in der Behandlung von akuten und chronischen Lungenerkrankungen nicht effektiv sind. Diese Erkrankungen werden durch berufliche und umweltbedingte Belastungen, wie mineralischem Staub, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Chemotherapie oder Strahlentherapie verursacht.
    In mehreren Tierversuchen wurde Kurkumin bei Lungenfibrose getestet. Es stellte sich heraus, dass Kurkumin Lungenverletzung und Lungenfibrose mildert, die durch Bestrahlung, Chemotherapeutika und Giftstoffe verursacht wurden.

    Atemwegserkrankung

    Verschiedene Studien lassen den Schluss zu, dass Kurkumin eine Schutzfunktion bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), akutem Atemnotsyndrom (ARDS), akut-inflammatorischer Lungenerkrankung (ALI) und allergischem Asthma ausübt. Der therapeutische Einsatz liegt in der Prävention bzw. Modulation von Entzündung und oxidativem Streß.
    Im Allgemeinen werden Kortikosteroide zur Therapie bei verschiedenen chronischen Atemwegserkrankungen, wie Asthma und COPD, eingesetzt.
    Anfang 2008 wird im Molecular Nutritional and Food Research berichtet, dass diese Kortikosteroide sich dabei nicht als effektiv erwiesen haben, da sie die oxidativen Auswirkungen nicht reduzieren.
    Im Kurkumin sind natürlich vorkommende Polyphenole enthalten, die freie Radikale, wie das Superoxid-Anion und Stickstoffmonoxid, abfangen und wichtige Signalwege modulieren.

    Darmerkrankungen

    In der März-Ausgabe der Molecular Nutritional Research wird folgender Tierversuch beschrieben: Mäusen wurde ein entzündungsförderndes Mittel verabreicht, das normalerweise zu Colitis führt. Setzte man ihrem Futter 5 Tage vorher Kurkumin zu, trat diese Entzündung nicht auf. Außerdem hatten die Mäuse, die Kurkumin erhielten, weniger an Gewicht verloren.
    Forscher vermuten, dass Kurkumin diese schützende Wirkung aufgrund seiner antioxidativen Wirkung ausübt. Zudem ist Kurkumin in der Lage, die Aktivierung von NFkappaB, ein zelluläres Regulatormolekül, dessen Aktivierung als kritisch für die Entstehung von Entzündungen gilt, zu unterdrücken.

    Lebererkrankungen

    Kurkumin wird als leberschützendes Antioxidans angesehen. In einem Experiment wurden Ratten 70% der Leber entfernt. 24h nach der Operation wurden Blut- und Gewebeproben entnommen, um Leberregenerationsmarker, Leberfunktion und die Schädigung der Leberzellen zu ermitteln. Die Raten wurden entweder nur mit Erythropoetin (ein Hormon, das die Bildung der roten Blutkörperchen anregt) bzw. mit einer Kombination von Erythropoetin und Kurkumin behandelt.
    Erythropoetin allein hat die Leberregeneration nicht verbessert, aber eine Kombination von beidem resultierte in einer deutlich erhöhten Leberregeneration, begleitet von einem reduzierten oxidativen Stress.

    Verwendung von Kurkuma

    Getrocknetes Kurkuma ist fast überall erhältlich. Um sicher zu gehen, dass das Kurkuma nicht bestrahlt wurde, sollten Sie unbedingt ausschließlich biologisch angebautes Kurkuma verwenden.
    Die Farbe ist kein Qualitätsmerkmal. Kurkuma hat einen viel höheren Gehalt an Kurkumin als Currypulver und kann dieses in Rezepten gut ersetzen. Kurkuma sollte in gut verschlossenen Behältern, an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
    Im Internet finden sich viele Rezepte mit Kurkuma oder man gibt es einfach zu Reisgerichten. Kurkuma eignet sich auch sehr gut als Ergänzung zur Kombination gibt.
    Kurkumin ist bereits in kleinen Dosen, die man normalerweise zum Essen gibt, wirksam. Auch in sehr hohen Dosen zeigen sich keine Nebenwirkungen.

    Quelle: Zentrum-der-Gesundheit


    Es scheint also wirklich etwas dranzusein an all diesen Berichten.

    Gruss Soltar



  11. #11
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    Jetzt sollte man halt wieder eine gute Bezugsquelle von Kapseln finden.

    Habe schon etwas rumgefragt. Es muss irgendwie auch Produkte von "Weleda" geben mit Kurkumin.



  12. #12
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    So - ich kriege diese Woche Kurkumin-Kapseln zugesandt.

    Gestern abend gabs bei mir Basmati-Reis, den ich mit einem Teelöffel Kurkuma gekocht hatte und etwas Curry - dann kocht das ein und der Reis ist schön gelb - das Ganze dann aber an Casimir-Sosse mit Annanas und gebratenen Bananen. Dazu so ein vegetarisches Schnitzel und Salat. Vorzüchlich!

    Gruss Soltar



  13. #13
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    Tolle Kapseln! 2 x täglich soll man die nehmen.

    2 hab ich schon genommen. Da bin ich ja mal gespannt - jedenfalls ist das angenehm - problemlos. Aber das ist ja auch klar - es soll ja einfach gut tun.

    Gruss Soltar



  14. #14
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    Es bewirkt bei mir schon etwas. Was genau, weiss ich auch nicht. Genauso wie die Heilerde mit den Flohsamen. Insgesamt einfach, dass es mich wohl entgiftet. Das aber hat auch wieder Schübe zur Folge, wie gehabt.

    Mit anderen Worten: gegen die Entzündung offenbar wieder Fehlanzeige! Obwohl ja Kurkumin das u.a. auch bewirken sollte.

    Dann bleibt bei mir wohl alles beim alten: Nichts nützt! Nichts nützte bis jetzt, von all den vielen Sachen, die eben nützen sollten, und ich schon ausprobiert habe - alles offenbar für die Katz. Gegen den Bechterew haste einfach keine Chance. Er macht was er will. Entweder es verläuft "brav", oder eben nicht so brav, und das ist dann wohl Schicksal, weil ja alles versagt, wie halt meine Erfahrungen leider sind.



    Man hat einach irgendwann keine Lust mehr wieder noch was auszuprobieren, wenn es doch nur wieder ein "Flop" wird...



    Nicht mal Sonne haben wir hier mehr - Hochnebel. Aber das ist ja so in der Jahreszeit..

    Ach...seufz.

    Gruss Soltar



  15. #15
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    Cool neblige Schubzeiten

    Hallo Soltar,
    Kopf hoch, es ist doch gerade mal Dein 13. Einnahmetag, da kann man doch noch gar keine Schlüsse ziehen und nebelig .... (sagst Du selbst) ist es auch, richtig eklig, zeitweise. Also genau bei solchem Wetter "schubt's" meines Wissens nach nicht nur bei mir gewaltig. Sicher bist auch Du wetterfühlig. Diese und andere Aspekte muss man immer in die Betrachtung mit einbeziehen.

  16. #16
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    Danke für deine Worte, Dörrpflaume.

    Eigentlich reagiere ich eben gar nicht aufs Wetter - aber sonst auf fast alles! *g

    Nein, es ist wirklich verrückt, dass sich immer alles sofort auswirkt, aber leider eben in die falsche Richtung, obwohl ja immer entzündungshemmende pflanzliche Arzneien dabei sind! Das versteh mal einer....ich nicht!

    Naja, trotzdem danke. IRGENDWANNMUSSDOCHMALWASNUETZEN!

    nicht wahr? Genau!

    Schöne Grüsse

    Soltar



  17. #17
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    Vielleicht solltest du dich endlich mal als alien aus der Gegenwelt outen, Mr Ratlos.
    There is no intelligent life on this planet.
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  18. #18
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    Was meint denn der Herr Kanalarbeiter wieder mit diesem Votum!!??



  19. #19
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    Ist doch klar: Wenn bei den Erdlingen antienzündliches gegen Entzündungen wirkt aber bei dir andersherum. dann kannst du kein Erdling sein.
    Nun weiss ich nicht ob Scotty, Captain Kirk oder MR. Spock MB oder andere Entzündungen hatten, da ich ja auch nicht in extraterrestrischen Kanälen geforscht habe, aber einer der besten Dialoge aus der Trek-Serie war halt als beim Anblick oder betreten der Erde (Spock oder Kirk, bin kein trekki ) den wunderbaren Satz formulierte: Beam me up Scotty. There is no itelligent life on this planet.

    Mit anderen Worten: Unsere Hoffnung als dumme Erdlinge ruht ganz allein auf dir, du überirdischer Ausserirdischer.

    P.S. Was ist ein Votum?
    Gruß Uli

    Gelenke, auch axiale, die du täglich eine halbe Stunde bewegst können nicht über Nacht versteifen.
    Es kommt nicht nur drauf an was wir essen sondern auch was wir nicht essen.

  20. #20
    Registriert seit
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    Votum = Googeln: Stimmabgabe, Urteil, Gelübde, Beurteilung (Wiktionary)

    Nein, bin kein Ausserirdischer. Aber es ist halt so, dass jeder einen andern Verlauf hat, und ein anderer Mensch ist. Was beim einen nützt, versagt beim andern.

    Ich denke einfach immer noch: reine Glückssache, einfach aus meiner Erfahrung heraus, und gegen die Entzündung war bis jetzt alles machtlos.

    Da kannste mich jetzt lang als irgendwas hinstellen, es war/ ist einfach so. Was hätte ich jetzt für einen Grund irgendwas zu erfinden? Ich sage es auch sofort, wenn dann mal was wirklich nützen sollte. Warte immer noch gespannt!

    Gruss Soltar



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