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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vererbbarkeit des MB auf das Kind



Gast_01
26.08.2004, 08:03
Hallo ihr,

ich mache mir Gedanken darüber, das wenn ich einmal irgendwann ein Kind haben sollte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sein sollte das mein Kind an MB erkranken wird? Weiß das einer von euch? Ich habe mal gehört das ich den Gendedefekt auf jeden Fall weiter vererbe und das die Wahrscheinlichkeit das das Kind an MB erkranken wird bei 6 bis 8% liegt.

Melly

Jürgen
26.08.2004, 09:03
Hallo Melly,

diese Frage kann leider niemand wirklich beantworten. Es gab vor einiger Zeit mal einen Bericht im Bechterew Brief der sich mit der Vererbbarkeit befasste. Dabei wurde verdeutlicht, dass Du unter Umständen ja lediglich das HLA-B27 weiter vererben wirst und es nicht vorhersagbar ist, ob ein Bechterew daraus entsteht.

Viele Grüße
Jürgen

Gast_01
26.08.2004, 10:14
Hallo ich habe was gefunden was mir meine Fragen beantwortet hat. Veerbt man den HLA B27 stehen die % zu 10 das das Kind erkrankt. Das ist ja schon mal eine Aussage mit der ich leben kann.

F.: Wird der Morbus Bechterew x-chromosomal vererbt? Und ist es dominant oder rezessiv? Ist damit das Risiko, auch M.B. zu bekommen, für ein Mädchen geringer?

A.: Das Risiko für das Kind, ebenfalls einen Morbus Bechterew zu bekommen ist insgesamt relativ niedrig (wenn HLA B27 positiv ist, etwa 10%; ist HLA B27 negativ, ist das Risiko für das Kind, einen Bechterew zu bekommen, genauso niedrig wie bei gesunden Eltern). Ein unterschiedliches Risiko für Jungen und Mädchen gibt es nicht, da der Bechterew nicht x-chromosomal vererbt wird. Allerdings erkranken aus anderen Gründen, die man noch nicht kennt, mehr Männer als Frauen an einem M. Bechterew.

Engelbert
26.08.2004, 10:47
Hallo Melly :)

Das Du Dich mit dieser Frage beschäftigst ist mir mehr als verständlich.

Für den MB ist mehr als ein Genmerkmal zuständig, in der wissenschaftlichen Diskusion geht mann von drei oder vier Merkmalen aus, die aber bis auf den HLAB 27 noch nicht bekannt sind.

Das ein Kind von Dir den bechterew in der selben schlimmen Form vererbt bekommt wie Du Ihn hast dürfte wohl eher zu den unwahrscheinlichsten Formen der Vererbung zählen und wenn ich mich hier nicht verhört haben finden die meisten Betroffenen hier Ihr Leben durchaus Lebenswert.

Von daher sehe ich es nicht als falsch an wenn du Dich für ein Kond entscheiden würdest.

Gruß Engelbert

Ralf_02
26.08.2004, 11:47
Hi Melly,

die Aussage mit der Häufigkeit von MB bei Frauen und Männern ist aber nicht
sicher. Ich glaube, dass da kein Zusammenhang mit dem Geschlecht besteht,
nur Aufgrund der teilweise sehr unterschiedlichen Verlaufsformen ist wahrscheinlich die Zahl der Frauen mit der Diagnose MB noch deutlich geringer, da es ja früher auch mal hieß, dass Frauen gar kein MB bekommen können.
Irgendwann gab es zu diesem Thema mal einen Artikel, indem dargestellt wurde,
wie sich das Verhältnis Männer Frauen im Laufe der Jahre verändert hat.

MfG Ralf

SiPe
26.08.2004, 14:25
Hallo Melly,

vererbbar ist wohl wirklich nur der HLA B. Der kann, muß aber nicht vererbt werden.
Unsere Tochter ist HLA B-negativ, unser Sohn positiv. Das Gute an diesem Wissen ist,
das man frühzeitig handeln könnte, wenn sich irgendwelche gesundheitlichen Probleme
einstellen würden. Also sag "JA" zum Kind. Ist was wunderschönes.

Liebe Grüße
Silvia

casus
26.08.2004, 20:41
Hallo,

bei der Schweizerischen Vereinigung gibt es einen Artikel über dieses Thema.
Aber mir scheint, dass viele hier im Forum von einem Elternteil mit MB oder/und von ihren Kindern mit MB o.ä. erzählen.
Man könnte dazu im Forum mal eine Umfrage starten.

Grüße
casus

r.klute
27.08.2004, 07:01
Hallo Melly,
die Ursachen des Morbus Bechterew sind bis heute immer noch unbekannt. Der MB ist eine uralte Erkrankung und somit keine Zivilisationskrankheit. Es gibt aber eine familiäre Häufung, sodass man annehmen kann, dass auch Erbfaktoren für die Entstehung des MB verantwortlich sind. Bei eineiigen Zwillingen (baugleich) erkranken aber nicht beide, bzw. die Erkrankung verläuft unterschiedlich.

Für die Entstehung des MB müssen also noch viele andere Faktoren zusammen kommen.

Das HLA-B27 ist kein Gendefekt, sondern ein Antigen. Das HLA-System ist ein wichtiges Regulationssystem für die Immunabwehr des Organismus.

Gruß
Rainer :)

Sonnenschein
27.08.2004, 16:20
Hallo Melly,:)

hier antwortet die Mutter NICHT DIE EXPERTIN.

Bei der Familienanamese bin ich gefragt worden ob ich wüßte ob Vater oder Mutter von mir MB oder ähnliches haben.

Leider kann ich auf solche Informationen nicht zurückgreifen,- weil meine Eltern sehr früh´verstorben sind.

Dann hat man mich gefragt,- ob denn meine Kinder gesund sind.

Einer meiner Söhne,-. leidet an Heuschnupfen, der ärgert ihn ganz gut, aber ein Zusammenhang? Nein wohl eher nicht.
Im Alter von 10 Jahren hatte er ein ganz dickes Knie bekommen, es mußte punktiert werden . Leider wurde die Flüssigkeit versehentlich von einer Krankenschwester weggeschüttet, so daß man diese Flüssigkeit nicht mehr untersuchen konnte. Eine darauf folgende Arthroskpie( richtig geshrieben? ) ergab nichts .

Bei dem anderen sieht es schon anders aus, er leidet an Schuppenflechte und da soll wohl ein Zusammenhang bestehen, ( von Seiten des Vaters ist da nichts)
Beide wollen in Richtung MB z. Zt. nicht weiter untersucht werden.

Sicher soll man sich Gedanken machen ob man dann ein Kind will oder nicht. Diese Frage konnte ich mir aber nicht stellen weil ich von MB keine Ahnung hatte.

Möchtest Du nun auch noch wissen, ob ich mich trotzdem für Kinder entschieden hätte wenn ich es gewußt hätte?

Ja, unbedingt.

Zur Zeit sind beide verknallt bis über beide Ohren, und so wie ich es sehe,

leiden die zwei zur Zeit höchstens an

SCHMETTERLINGE:nae:
im Bauch.

Ist das Leben nicht schön?????????????????????:jump:

Sonnenschein

PS. Während der Schwangerschaft wurden bei mir immer wieder Kälteantikörper bei -4Grad festgestellt. ZUSAMMENHANG? Das ist dann eher wieder was für die Experten.

bruja
09.01.2005, 14:57
Wir wissen jetzt, dass beide Kinder positiv sind. Ob sie mal MB bekommen oder nicht, ist noch nicht klar. Beim Großen laufen gerade die Untersuchungen. Die Kleine hat öfters mal Schmerzen in den Fuß- und Beingelenken, aber noch nichts konkretes. Also: Alles noch offen. Aber ich würde sie trotzdem immer wieder "haben wollen". Das steht außer Frage. Und das obwohl die Kleine auch Neurodermitis hat, ziemlich hyperaktiv ist und sämtliche Allergien hat ... Das Leben mit ihr ist nicht unbedingt einfach, aber daran bin ich gewachsen und es ist auf jeden Fall trotzdem lebenswert! Ich finde, dass ist alles eine Frage der Einstellung. Und: jeder negative Aspekt hat meistens auch irgendwo einen positiven... Man muss ihn nur suchen...

Heike

Gast
09.01.2005, 20:12
Hallo Melly,:)

deine Sorgen sind verständlich. Aber aus lauter Angst auf Kinder verzichten. ? Würde ich gefragt werden: Nein, wäre meine Antwort. Meine Kinder sind jetzt groß. Mein Junge hat M.B., bei der Tochter besteht Verdacht. Aber sie geben mir nicht die Schuld. Es ist halt so: Kür zu 100 % erfüllt. Also sinkt statistisch gesehen, deine Wahrscheinlichkeit, Kinder mit M.B. zu bekommen.

Sei lieb gegrüßt von K.

sun
09.01.2005, 20:44
Hallo!

@melly ich kann dich verstehen! Ich denke auch oft daran! Was soll ich dann machen, nicht nur der Gedanke ob das Kind MB haben könnte, nein auch die Schwangerschaft oder die Geburt! Für mich zur Zeit nicht vorstellbar!

@rainer du schreibst wegen Eineiigen Zwillingen!
Also kann das sein das mein Schwester keinen MB hat! Einmal wurde der Verdacht geschöpft aber gleich wieder zur Seite gelegt! Sie war beim ersten Hlab27 Test positiv, hat aber keine Schmerzen und beim 2. war er wieder negativ! :gruebel:

Mein HLAB 27 ist negativ habe aber mit Sicherheit MB manche Ärzte hatten es oft angezweifelt und meine Befunde selbst angesehen! Am Ende meinten sie die Diagnose passt wie die Faust aufs Auge!

Na ich hoffe es mal!

Ulmka
09.01.2005, 23:44
Hallo Melly,

der HLA-B 27 ist das einzige, was jetzt genau untersucht werden kann. Das ist übrigens kein Gendefekt, ganz im Gegenteil, du brauchst das Molekül für die ganz normale Immunantwort - und ich bin immer noch der Meinung, die ist durch HLA-B 27 z.B. für Magen-Darm-Viren besonders gut (zumindest haben meine Tochter und ich das äußerst selten, selbst wenn rundrum alle krank sind und wir sind beide positiv).

Welche anderen Faktoren zu MB führen und ob die vererbbar sind, weiß aber keiner. Es steht ja auch immer eine Infektion mit Chlamydien oder ähnlichen Biestern im Raum - und dafür ist der HLA egal. Was dann alles noch dazu beiträgt :gruebel: :gruebel: :gruebel:

Aber selbst, wenn das Risiko für eine Erkrankung beim Kind 20 % betragen würde, heißt das doch, dass 80 % der Kinder völlig gesund sind!!!! Das Risiko würde ich wohl eingehen!

Etwas anderes ist es, ob du die Belastung einer Schwangerschaft durchstehen kannst, wenn deine Schmerzen dich so extrem quälen. Da musst du dann in dich reinhorchen... und wenn du dich für ein Kind entscheidest und durch die Umstellung in der Schwangerschaft gehen die Schmerzen weg, ist es um so besser!!!

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

r.klute
10.01.2005, 08:32
Hallo,

der Morbus Bechterew tritt in zahlreichen Familien gehäuft auf. Das deutet darauf hin, dass bei dieser Krankheit Erbfaktoren beteiligt sind. Bei rund 95% der Betroffenen ist der Erbfaktor HLA-B27 vorhanden, obwohl dieser nur bei 8% der gesunden Bevölkerung auftritt.

Es macht aber keinen Sinn die Familie zu testen, weil die Ursache der Erkrankung nicht bekannt ist und der positive Nachweis nicht bedeutet, dass die Person auch erkrankt. So kann bei eineiigen Zwillingen der eine erkranken und der andere nicht. Mein Bruder ist auch HLA-B27 positiv und hat aber keine Probleme. Noch eine Anmerkung zur Untersuchung. Das Ergebnis kann nicht mal positiv und mal negativ sein. Bei einer Untersuchung ist was schief gelaufen, z.B. darf das Blut nicht tranportiert werden.

Die mögliche Weitergabe des MB sollte bei der Familienplanung nicht ignoriert werden, aber bitte keine Überbewertung!

Gruß
Rainer :)

Ulmka
10.01.2005, 21:22
Hallo Rainer,

wieso darf zur HLA-Untersuchung das Blut nicht transportiert werden?????? Es sollte wohl eher nur unter geeigneten Bedingungen transportiert werden!

HLA ist doch ein Zelloberflächenantigen - das ist entweder da oder nicht, kann aber nicht so einfach verschwinden! Die schwankenden Tests liegen wohl eher an den Nachweismethoden - entweder serologisch über Antikörper oder molekulargenetisch über die PCR. Bei der viel billigeren serologischen Variante können Kreuzreaktionen auftreten und so das Ergebnis verfälschen oder die Zellen könnten schon degeniert und somit Matsch :rolleyes: sein, bei dem gar nichts mehr untersucht werden kann. Wenn molekulargenetisch getestet wird, könnte das Blut vorher über die halbe Erde transportiert werden - die Gene würden sich trotzdem nicht verändern und das Testergebnis wäre immer gleich. Unter http://www.bechterewforum.de/showthread.php?t=1178 haben wir schonmal darüber diskutiert.

So, das war jetzt etwas konfus, aber ich hoffe, ihr versteht doch, was ich meine...

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

koli
10.01.2005, 21:35
Ich habs von meinem Vater mit in die Wiege gelegt bekommen:(

Also sicherlich muss es transportiert werden, das war bei mir schon öfters so,
aber die Kanüle oder wie das Ding heisst muss eine bestimmte sein:gruebel: , sonst ist der Bechterew nicht auswertbar, So ist es mir mehrfach erklärt worden.

Ich hoffe geholfen zu haben

Mfg Detlef

r.klute
10.01.2005, 22:55
Hallo,

ich habe jetzt eine genaue Information:

HLA-B27 am Durchfluss-Zytometer
Das HLA-Antigen B 27 wird gehäuft bei Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie z. B. dem M. Bechterew, M. Reiter, bei Psoriasis- sowie postinfektiöser Arthritis nachgewiesen. Seine Bestimmung ist deshalb fester Bestandteil der Rheuma-Diagnostik. Im Vergleich zum klassischen Lymphozytotoxizitätstest kann die Bestimmung heute mittels fluoreszenzgestützter Durchflußzytometrie viel schneller und aus nur noch 0.2 ml EDTA-Blut durchgeführt werden. Auch müssen die Proben nicht taggleich bearbeitet werden, so dass der Postversand unproblematisch geworden ist. Entscheidend ist, wie getestet wird. Noch mehr Info in der PDF-Datei (Anhang an diesem Beitrag) und im Web: Link zu einer externen Website (http://www.schiwara.de/deutsch/laborinfo.html)

Gruß
Rainer :)

Sonnenschein
10.01.2005, 23:09
@ all



was man auf jeden Fall bedenken sollte, daß Medis in der Schwangerschaft gefährlich sind. Schaffe ich es während einer Schwangerschaft auch ohne meine Medis auszukommen ?


Eine Schwangerschaft ist nicht nur schön, sondern vor allem auch gegen Ende schon ziemlich beschwerlich!


Wenn das Baby geboren ist, kann es keine Rücksicht nehmen. es braucht Betreuung ,-Tag und Nacht egal wie gut oder richtiger wie schlecht es mir geht!!


Daß wären die Fragen oder die Gedanken die ich mir machen würde.



Eure


Sonnenschein


Eure

Ulmka
10.01.2005, 23:30
Wow,

diese Datei, die Rainer da angehängt hat, ist ja super ausführlich! Mit so einem Durchflusszytometer habe ich für meine Diplomarbeit auch mal gearbeitet - die Ergebnisse sind wirklich erstaunlich und ziemlich eindeutig - aber sie dürften eigentlich gar nicht mehr so teuer sein, da das Gerät für sehr viele Untersuchungen benutzt werden kann und auch die monoklonalen Antikörper nicht mehr so teuer sind.

Die molekulargenetische Methode, von der Boromir mal geschrieben hat, scheint aber noch eine dritte, noch genauere und teurere Variante zu sein...

Wenn ich das richtig verstanden habe, besteht ein Unterschied zwischen der serologischen und der Durchflusszytometermethode in der Art des Blutes, das untersucht wird. Das könnt ihr auch selber erkennen: Heparinblut ist zumindest bei unserem Labor mit einem grünen Deckel markiert, EDTA-Blut mit einem roten (außerdem steht groß EDTA drauf) - wenn also nur EDTA-Blut abgenommen wird, wird auf jeden Fall eine zuverlässige Methode angewandt!

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

paula
16.01.2005, 18:27
Hallo Melly,

ich habe mir vor der Geburt unserer Kinder auch Gedanken gemacht, ob ich den MB vererbe oder nicht und war auch sehr sehr unsicher.

Bin aber Heute sehr sehr froh mich für unsere Kinder entschieden zu haben, denn ein Leben ohne Kinder kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Ein Glück weiss ich Heute noch nicht ob und was wir als Eltern unseren Kindern vererbt haben (bezüglich Krankheiten) und was nicht.

Aber ohne Kinder zu leben, muss einfach schrecklich sein.

Auch die Schwangerschaften ohne Medis waren nicht einfach, aber es war machbar.

Lass Dich nicht zu sehr verunsichern und folge Deinem Herzen.

Ich wünsche Dir alles alles Gute.

Gruß

Paula

Sonnenschein
16.01.2005, 21:00
Liebe Melly:knuddel:


hoffentlich hast Du mich nicht so verstanden, daß ich Dich verunsichern wollte, das wäre das letzte was ich beabsichtigt hätte.:(


Nur,- Du weißt selbst am Besten wie es Dir geht und kannst Dir die Frage,-traue ich mir zu , eine Schwangerschaft durchzustehen oder nicht, am ehesten beantworten!!


Ansonsten schließe ich mich Paula an, folge Deinem Herzen und höre auf Deine innere Stimme!!


Liebe Grüße

Sonnenschein

K.Tloka
22.01.2005, 13:33
Hallo Melly,
zur Vererbbarkeit von M.B. bzw. der Veranlagerung zum M.B. wurde bereits viel geschrieben.
Die Schmerzen und Einschränkungen, die ich bereits mit und durch M.B. erfahren habe wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht, um so weniger meinem eigen Fleisch und Blut. Dennoch haben mein Mann und ich uns bewußt für ein Kind entschieden und sind uns der Möglichkeit der Erkranung unseres Nachwuchses bewußt. Diese Entscheidung fiel uns aber unter Berücksichtigung des Forschungsstandes und der Möglichkeit der zahlreichen Therapieformen bei M.B. leichter.
Anfragen zur Vererblichkeit und Medikamentenkonsum vor, während und nach einer Schwangerschaft beantwortete das


Zentrum für Mütterberatung und Familienplanung bei Rheuma-Erkrankungen
Leiterin des Zentrums: Frau Prof. Dr. Ostensen
Inselspital
3010 Bern
beratungsstelle.ria@insel.ch

http://muetternzentrum-ria.insel.ch/

Alles Gute
Karin

tisve
08.03.2005, 14:26
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

Wir führen am „Zentrum für Mütterberatung und Familienplanung bei Rheuma-Erkrankungen“ am Inselspital Bern eine Studie durch welche folgende Fragen zu klären versucht:

· Welchen Einfluss hat eine rheumatische Krankheit und ihre Therapie auf den Verlauf einer Schwangerschaft, auf eine Zeugung und auf das Kind?

· Welche Informationen haben Sie in Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten und einem Kinderwunsch erhalten?

In den letzten fünf Jahren sind viele neue Medikamente in der Rheumatologie eingeführt worden. Für diese gibt es kaum Erfahrung im Hinblick auf ihre Verträglichkeit während einer Schwangerschaft bzw. einer Zeugung. Mit dieser Studie möchten wir dazu beitragen, dass man in Zukunft noch besser bescheid weis über rheumatologische Erkrankungen, Medikamente, Schwangerschaft und Vaterschaft.


Wir suchen nun Frauen und Männer welche bereit sind den Fragebogen auszufüllen.


Falls Sie uns helfen möchten, besuchen Sie doch unsere Website. Dort erfahren Sie mehr über die Teilnahmebedingungen und können auch gleich den Fragebogen online bestellen.


Link zur externen Website (http://muetternzentrum-ria.insel.ch/)



Mit freundlichen Grüssen


Mathias von Esebeck, Dissertand Rheumatologie, Inselspital Bern