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#1
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Blutverdünner spritzen
Liebe Bechtis,
ich habe jetzt durch Zufall erfahren, das eine weitere Bechti aus meiner örtlichen Gruppe ebenfalls diese Blutauffälligkeiten hat und regelmäßig spritzen muß. Genauer: ich bin w und 37 Jahre alt, meine Gruppenkollegin ist im selben Alter, also das scheint kein Grund zu sein. Wir beide haben Blutwerte nachgewiesen, die für ein hohes Risiko für Thrombose, Lungenembolie und Herzinfarkt stehen. Da gibt es verschiedene Werte. Bei mir ist es das sogenannte Liposomen A-Protein Bei Erwachsenen liegen diese Lp(a)-Werte gewöhnlich um die 30 mg/dl. Bei mir liegt der Wert mit 248 um das 10fache höher und somit extrem kritisch. Jetzt muß ich jeden Tag spritzen. Heparin! Viele kennen diese Nettigkeit aus Klinikaufenthalten, nach OPs zum Beispiel. Gibt es hier im Forum jemanden, der ähnliches hat und sich auch wundert? Ich wurde erst stutzig, als mir meine Bechti-Freundin aus der Gruppe erzählte, das sie das auch hat. Liebe Grüße Christiane |
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#2
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Hallo Christiane,
ich schäme mich ja ganz arg, aber von sowas hab ich im leben noch nichts von gehört. Brigitte ![]() |
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#3
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Mancumar und Co...
Liebe Brigitte,
ich habe bis vor einigen Tagen davon auch nichts gehört. Im allgemeinen Sprachgebrauch sagt unsereins wohl: Das Blut ist zu dick. Bei Schlaganfall und Herzinfarktrisiko denken ja viele heute schon in die Richtung Cholesterine. Der Ansatz ist auch richtig. In diese Richtung geht das nämlich auch. Aber da scheint es noch diverse verschiedene Blutfettwerte zu geben die eben das Risiko erhöhen. Jüngere Menschen (wie ich mit 37J.) haben sicherlich nicht gleich einen Herzinfarkt, aber Venenentzündungen und Thrombosen auch schon mal. Die Behandlung ist ja ziemlich gleich. Man gibt den Patienten Blutverdünner: Mancumar kennen sicher viele (hält 1 Woche), bei mir ist es Fragmin P Forte. Alles zusammen fällt in die Heparin-Schiene. Ich selber unterstütze das jetzt noch, indem ich mir Omega-3 Kapseln besorgt habe und Omega-3 Margarine. Viel Fleisch esse ich eh nicht und Alkohol trinke ich auch nicht. Das kann auch höhere Werte erzeugen. Bei mir ist es einfach so extrem hoch. Und das ist eben ungewöhnlich. Und da bei uns viele Sachen so komisch sind als Bechti, interessiert es mich, ob es andere Bechti-Patienten gibt, die mit solchen Werten außer der Reihe auffallen, obwohl sie nicht ins typische Bild (Ernährung, Übergewicht und Alter) passen. Christiane |
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#4
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Hallo Christiane,
zu dickes Blut, wenn ich das mal so stehen lassen darf, kam bei mir neulich in der Verwandtschaft vor (angeheiratet allerdings). Da stand nach 2 Jahren hin und her, regelmäßigem Aderlass etc. letzten Endes die Diagnose Leukämie (ich glaube in Verbindung mit einem Philadelphia-Chromosom) Die Therapie schlägt hervorragend an, aber das blieb sehr lange unentdeckt. Für mich schleierhaft. Ich hoffe, dass ich Dich nicht unnötig damit aufrege. Das ist echt nicht meine Absicht. Evtl. kannst Du das ja recht einfach ausschließen lassen. Gruß Jürgen |
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#5
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Hallo Christiane,
ich habe eine Bekannte, deren Vater mit etwa 50 an einem Herzinfahrt gestorben ist und sie selber hatte schon mit 35 einen Infarkt - als Ursache wurde zu dickes Blut festgestellt und die Geschichte ist wohl erblich. Aber in ihrer Familie kommt kein MB vor! Ich kann mir aber vorstellen, dass dauerhafte Entzündungen den Körper so durcheinander bringen, dass auch ohne genetische Vorbelastung das Blut zu dick werden kann durch die dauerhaft erhöhten Entzündungswerte.... Aber nur noch mal eine Frage: heißt das wirklich Liposomen-A-Protein? Dazu finde ich nämlich nichts im www, nur zu Liposomen allgemein. Aber Lipoprotein-A kenne ich - meinst du vielleicht das? Dazu steht nämlich bei wiki genau das, was du beschreibst... Liebe Grüße ![]() Lydia
__________________
Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!
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