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  #1  
Alt 08.07.2010, 16:47
Gabriela Gabriela ist offline
Gabriela
 
Registrierungsdatum: 04.2010
Beiträge: 29
Gabriela befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Neu neuer Befund

Hallo an Alle,

letzte Woche hatte ich wiedermal einen Termin bei einer Rheumatologin.
Der Befund ist der wie bei allen Rheumatologen vor ihr-keine entzündlich rheumatische Erkrankung allerdings V.a. somatoforme Schmerzstörung (?).
Die Entzündung, die bei der Szinti angezeigt wurde, war nach Ihrer Meinung allerhöchstens eine Überanstrengung.

Gestern dann ein Termin bei meinem Orthopäden. Er äußerte allerdings gleich den Verdacht auf Rheuma und als ich ihm erzählte dass meine Fersen weh tun, sogar auf Bechterew.
Er hat mir dann ein homöopathisches Mittel ( Rhus toxicodendron D 6) verschrieben. 2 Wochen soll ich das testen und wenn das nicht helfen sollte, würde er mir eine stationäre Aufnahme in der Schloßparkklinik Berlin raten.

Kennt jemand von Euch dieses Medikament oder diese Klinik und kann mir dazu mehr sagen?

L.G. Gabriela
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  #2  
Alt 08.07.2010, 18:19
Benutzerbild von Seisa
Seisa Seisa ist offline
Senior
 
Registrierungsdatum: 06.2008
Beiträge: 1.517
Seisa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Gabriela,

ist ja interessant, dass Dein Arzt die Wirkung eines homöopathischen Mittels vor einen stationären Aufenthalt stellt. Hast Du andere Medikamente (NSAR) schon "durch"? Denn ich dachte, stationär kommt erst, wenn vorherige medikamentöse, ambulante Versuche nicht fruchten.
Ich nehme Rhus toxicodendron allerdings in der Potenz C 30, aber nur im Akutfall zwei Stück (Globuli), die sollten dann reichen. Ich habe die von meiner Heilpraktikerin bekommen, habe auch den Eindruck, dass sie "irgendie" Schübe abfangen. Allerdings geht das langfristig nicht ohne Schulmedizin. Die Globuli puffern kleiner Schübchen ab (bilde ich mir zumindest ein), aber zusätzlich gibt es immer wieder Bedarf für NSAR. Naja, schau mal, ob es bei Dir wirkt, kann mir allerdings kaum vorstellen, dass es im Akutfall wirklich "die Kuh vom Eis holen" kann. Dann ist vielleicht das Krankenhaus zur Diagnostik doch sinnvoller, letztendlich willst Du ja auch wissen, welchen Namen Du Deinem "fiesen Begleiter" geben sollst!

Alles Gute!

Seisa
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  #3  
Alt 08.07.2010, 18:59
Benutzerbild von ranimi
ranimi ranimi ist offline
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Registrierungsdatum: 06.2007
Beiträge: 1.414
ranimi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Gabriela,
in den naturmittelchen kenne ich mich leider nicht so gut aus, da bei mir schon ganz andere Geschosse verabreicht werden. Da sieht man mal wieder, wie ein typischer Diagnosemaraton laufen kann. vIEL sPASS DABEI UND HOFFENTLICH WERDEN SICH DIE hERREN NOCH EINIG:
Brigitte
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  #4  
Alt 08.07.2010, 20:10
Gabriela Gabriela ist offline
Gabriela
 
Registrierungsdatum: 04.2010
Beiträge: 29
Gabriela befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Dankeschön Euch beiden für Eure Antworten.

Bis jetzt habe ich nur Schmerzmittel von meiner HÄ bekommen, die haben eher mäßig angeschlagen. Vom Schmerztherapeuten habe ich dann Tramagid 100 mg und Novaminsulfon 500 mg bekommen. Das hilft einigermaßen gut.
Und gegen die Rückenschmerzen nehm ich bei Bedarf Tolperison-HCI.

Ich möchte aber nicht ständig Schmerzmittel schlucken deshalb nehme ich die auch nur im Notfall obwohl ich immer Schmerzen habe.
Ich kann auch garnicht richtig sagen was ein Schub ist.
An manchen Tagen sind die Schmerzen auszuhalten und dann sind wieder 3-4 Tage, wo es echt derb ist.
Sollte ich die Schmerzmittel doch besser täglich nehmen auch wenn es nicht so schlimm ist?

Ins Krankenhaus möchte ich auch nicht so gerne gehen, zumal ich doch schon Szinti, Röntgen und MRT durch habe und alle Befunde vollkommen i.O. sind. Keine Ahnung was ich da soll?

L.G. Gabriela
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  #5  
Alt 08.07.2010, 20:43
Benutzerbild von Seisa
Seisa Seisa ist offline
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Registrierungsdatum: 06.2008
Beiträge: 1.517
Seisa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Gabirela,

Deine Medikamente sind Schmerzmittel und keine Entzündungshemmer. Entzündungshemmende Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika) sind z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Voltaren, Piroxicam, Indometazin, etc. wirken bei MB-Schmerzen eben nicht nur gegen die Schmerzen, sondern auch gegen die Entzündungen, die die Schmerzen wiederum verursachen. Also sind da reine Schmerzmittel relativ witzlos, wirken in der Kombination mit den NSAR aber oft gut. Bei mir im MRT waren nur extrem vage Andeutungen von Entzündungen, auch im Blut waren keine Entzündungszeichen zu sehen, trotzdem habe ich die Diagnose bekommen. (Allerdings hatte ich da schon eine regelmäßige NSAR-Einnahme und Cortisonstoßtherapie hinter mir.) Ich hatte festgestellt, dass NSAR im Vergleich zu reinen Schmerzmitteln nachhaltig wirken, somit doch entzündliche Prozesse ursächlich für meine Schmerzen waren. Der Arzt hatte das alles mit in die Diagnosestellung einbezogen. Wenn die Klinik in Berlin gut in der Diagnostik für rheumatische Erkrankungen ist, dann wäre ein Aufenthalt vielleicht echt sinnvoll. Ruf doch mal dort an, ob die entsprechend spezialisiert sind. Schließlich willst Du ja generell mal wissen, was eigentlich los ist mir Dir. -Und vielleicht geht das schneller stationär als ambulant (??).

Liebe GRüße

Seisa
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  #6  
Alt 08.07.2010, 21:00
Gabriela Gabriela ist offline
Gabriela
 
Registrierungsdatum: 04.2010
Beiträge: 29
Gabriela befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Lächeln

Meine HÄ hat gleich am Anfang, als die Schmerzen anfingen, eine Stoßtherapie mit Prednisolon versucht. Später hat sie mir MTX 5mg verschrieben und das ist ja das Seltsame, beide Medis haben bei mir garnichts bewirkt. Die Schmerzen waren unverändert.
Das heißt ja, dass keine Entzündung da ist und deshalb habe ich lt. Rheumatologen kein Rheuma oder Bechterew.

Ich hab hier eine Tüte mit Medikamente da sind sicher 20 verschiedene drin.
Leider hat nichts gewirkt und das Geld ist auch weg.

Ob die Klinik gut ist weiß ich ja auch nicht, deshalb hab ich hier mal gefragt vielleicht kennt ein Berliner die und kann was darüber schreiben.
Der Orthopäde arbeitet wohl mit einer Ärztin von dort zusammen und deshalb hat er die vorgeschlagen. Heißt aber nicht, dass die Klinik was taugt.

L.G. Gabriela
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  #7  
Alt 09.07.2010, 16:24
Benutzerbild von Seisa
Seisa Seisa ist offline
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Registrierungsdatum: 06.2008
Beiträge: 1.517
Seisa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Gabriela,

dann klingt das doch eher nach nichts Rheumatischem. Aber Rhus toxicodendron soll eigentlich auch genau gegen die Entzündungen wirken... Wäre ja auch gut, wenn es kein MB oder Rheuma ist!
Drück Dir die Daumen, dass Du der Sache rasch näher auf die Spur kommst und ne effektive Behandlung erhältst!

Liebe GRüße

Seisa
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  #8  
Alt 10.07.2010, 00:15
Benutzerbild von Einhorn
Einhorn Einhorn ist offline
braucht viel mehr Zeit
 
Registrierungsdatum: 04.2008
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Einhorn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daumen hoch

Hallo Gabriela,

mein HA hat mich 2007 in die Schloßparkklinik mit den Verdacht auf RA überwiesen ... zwei Wochen stationär ... als Diagnose kam dann seronegative Spondylarthritis (HL-AB27 pos.) mit peripherer Beteiligung heraus.
Seitdem bin ich dort in Behandlung und würde auch nicht wechseln wollen.
Die Klinik hat einen stationären Bereich und eine Ambulanz.
Stationär war ich nun schon 3x dort und mir wurde immer geholfen.
Ansonsten bin ich im Normalfall ca.alle 6 Monate in der Ambulanz zur Kontrolle.

Wenn Du noch Fragen hast ... (gerne auch per PN)

LG Heidi
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  #9  
Alt 19.07.2010, 09:32
Helmut Helmut ist offline
Benutzer
 
Registrierungsdatum: 04.2008
Beiträge: 49
Helmut befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Schloßparkklinik

Betreffs Rheuma eine "sehr gute Adresse".
Die Chefärztin Fr. Dr. Alten und ihr Team sind sehr kompotent und anerkannt. Neben der stationären Behandlung gäbe es auch eine Möglichkeit eines teilstationären Aufenthalts.
Die Weiterbehandlung erfolgt meist in der Rheumaambulanz der Klinik.
Um eine genaue Diagnose zu finden ist ein stationärer Aufenthalt sehr gut, da begleitende Diagnostik über Konsult abgearbeitet wird, was heißen soll, Röntgen, MRT, Augenarzt, Knochendichtemessung usw. werden wenn nötig während des Aufenthalts erledigt.
Auch die Frage einer Schmerzsymptomatik kann dort abgeklärt werden.
In der Klinik laufen auch verschiedene Studien, da dort die begeleitende medizinische Kontrolle sehr optimal ist auch überlegenswert.
Ich würde schon wegen einer schnellen Diagnose nicht ablehnen.
Ach ja selber bin ich dort wenigstens 1 mal im Jahr (bei mir schwerer Verlauf)...das Essen ist ausgezeichnet.
Gewöhnungsbedürftig sicher , daß es auch 4-Bettzimmer gibt, viellicht anfragen wegen 2-Bettzimmer.

Ansonsten könnte man auch überlegen die Problematik mit einer Kombination aus Schmerz-und Entzündungshemmern in den Griff zu bekommen. Eine solche Bassismedikamentation müßte allerdings langfristig angelegt sein.

Wegen Entzündungszeichen würde ich zur Auswertung das MRT nehmen, Rötgen würde anfangs nur zeigen, ob schon Schäden wie nach einer Entzündung sind.

Aber wie ich Fr. Dr. Alten kenne würde sie zu einem stationären Aufenthalt nocheinmal abwägen, ob das nötig ist, oder ob man ambulant etwas machen könnte.
Wie sehen denn die Blutwerte aus und das Allgemeinbefinden, oder die anderen "fühlbaren" Anzeichen bei Rheuma?

Ja überleg mal Gruß Helmut
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  #10  
Alt 22.07.2010, 17:18
Gabriela Gabriela ist offline
Gabriela
 
Registrierungsdatum: 04.2010
Beiträge: 29
Gabriela befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Vielen Dank Helmut für Deinen Bericht.
Ich werde mich dann wohl doch einweisen lassen, da komm ich nicht drum rum.
Mein Orthopäde kennt die Frau Dr. Alten persönlich und möchte mit Ihr meinen Fall besprechen.

Jetzt muss ich erstmal einen Termin mit denen ausmachen,
Wo fragt man denn da am besten nach Terminen nach?

Bis jetzt weiß ich gerade mal wie die Klinik heißt, habe aber noch keine
Telefonnummern.

L.G. Gabriela
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  #11  
Alt 22.07.2010, 19:25
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Einhorn Einhorn ist offline
braucht viel mehr Zeit
 
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Einhorn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Du hast eine PN

LG Heidi
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  #12  
Alt 27.07.2010, 22:23
Benutzerbild von Ulmka
Ulmka Ulmka ist offline
Methusalem
 
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Ulmka befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Gabriela,

ich muss noch mal zu einem Beitrag von dir weiter oben einhaken: Wie hoch dosiert war denn dein Prednisolonstoß? Es kann nämlich sein, dass schon 20 mg helfen - aber wirklich sicher dass Cortison nicht hilft kann man erst sein wenn man mindestens 100 mg oder sogar 250 mg bekommen hat!

Und die MTX-Dosis, die du bekommen hast ist auch die kleinste, die es gibt - und ich vermute das waren auch noch Tabletten, da weiß man nie, wieviel davon wirklich im Körper ankommt.

Was ich damit sagen will: ein vermutlich eher gering dosierter Cortisonstoß und eine so gering dosierte MTX-Therapie sind bestimmt kein Grund, eine rheumatische Erkrankung auszuschließen und um so mehr ein Grund, in die Klinik zu gehen zur Diagnostik!

Ich bekomme übrigens 20 mg MTX und mein letzter Cortisonstoß, der mich aus dem Monsterschub geholt hat, war 100 mg zusammen mit Radonstollentherapie und massiver Krankengymnastik....

Liebe Grüße

Lydia
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  #13  
Alt 28.07.2010, 13:42
Gabriela Gabriela ist offline
Gabriela
 
Registrierungsdatum: 04.2010
Beiträge: 29
Gabriela befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Lydia,

Du hast Recht, die Tageshöchstdosis von dem Prednisolon war 60mg. Das war während der Stoßtherapie. Vorher hat meine HÄ es mit 10mg morgens versucht aber das hat nun garnichts gebracht.
Das MTX waren 5mg in Tablettenform. Mehr durfte sie nicht verschreiben, sonst hätte sie es einfach versucht.
Laut aller Rheumatologen hätte die Dosis von 60mg Prednisolon am Tag anschlagen müssen - also kein Rheuma.

Ich habe jetzt einen Termin in der Klinik bei Fr. Dr. Alten. Gleich nach meinem Urlaub gehts ab in den Zwangsurlaub, bin schon mächtig gespannt was dort rauskommt - wenn überhaupt was rauskommt.
Ich hoffe sehr, dass das alles nach einer Woche abgetan ist denn dann sind die Ferien zu ende und ich weiß nicht wohin mit meiner Tochter.

L.G. Gabriela
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  #14  
Alt 28.07.2010, 23:02
Benutzerbild von Ulmka
Ulmka Ulmka ist offline
Methusalem
 
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Ulmka befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Gabriela,

60 mg Prednisolon hat bei meinem allerersten Schub geholfen.... beim letzten hat es nicht gereicht.... es ist also wohl abhängig von der aktuellen Situation.

Aber warum sie nur 5 mg MTX verschreiben durfte ist mir schleierhaft - ich bekomme problemlos vom HA 20 mg (bzw. seit ich Tabletten nehme die 10-mg-Tabletten und davon nehme ich mit Absegnung vom Doc 2 auf einmal)

Viel Glück und viel Erfolg für die Klinik! Mein erster Klinikaufenthalt hat übrigens 10 Tage gedauert - dann hatte ich eine Diagnose, viel KG hinter mir und eine wirksame Behandlung.

Liebe Grüße

Lydia
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