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  1. #1
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    Umschulung Ergotherapeut über Rentenversicherung

    Hallo,
    lange nicht mehr hiergewesen.
    Ich muss aber mal was loswerden.

    Bin im September von der Reha/Kur zurück.
    Seit dem bin ich krank und werde wohl oder übel umschulen.
    Möchte ich auch gerne...

    Nun hab ich auch noch schön vor Weihnachten meine Kündigung
    erhalten... DOOF

    Ich würd gerne mal wissen, wer hier mal so alles umgeschult hat???
    Und vor allem was? Und ob die Rentenversicherung da alles mitmacht...?

    Ich habe bereits einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben abgeschickt,
    habe über 15 Jahre eingezahlt, bzw. gearbeitet. Zurzeit erhalte
    ich Krankengeld.

    Wäre eine Umschulung als Ergo für mich eventuell möglich?
    Bin gelernte Kauffrau im Einzelhandel, arbeitete die letzten 13 Jahre
    aber in der Metallbranche, hart und heftig, aber nun gehts nicht mehr.

    Einen Verschlechterungsantrag beim Versorgungsamt habe ich auch gestellt, GdB von 30 hatte ich schon seit 1995.

    Würde mich über Anregungen von Euch freuen...

    Ganz liebe Grüße
    Muffi
    Weil ich n Mädchen bin ...

  2. #2
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    Hallo,

    ich bin noch neu hier und kann zu dem ganzen Formsachen nichts sagen, aber zum Thema Ergotherapie.
    Ich bin selber Ergotherapeutin und würde es mir zu dieser Zeit nochmal genau überlegen ob ich nochmal Ergo werden würde. Leider sind die Jobs sehr sehr rar gesät. Ja ich weiß das ist in anderen Bereichen auch so.

    Solltest du noch Fragen zum Beruf des Ergos haben, melde dich ruhig.

    LG Cornelia

  3. #3
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    76
    Hallo Cornelia,
    also, meine Überlegung ist einfach, welche Chancen
    habe ich überhaupt noch im Berufsleben, ich muss schließlich noch
    über 25 Jahre lang arbeiten.
    Der soziale Bereich in der Arbeitswelt ist doch eigentlich recht sicher.
    Und vom körperlichen ist das bisher der einzige Beruf, der mir gefallen würde.
    Hast du denn vielleicht eine bessere Idee für mich???
    Ich muss nächste Woche zum medizinischen Dienst, zum Gutachter,
    weil ich nun auch meine Kündigung erhalten habe, und die meinten,
    es sollte dann recht eilig gemacht werden.
    Ich überlege selber ja auch, welchen Alternativberuf ich machen könnte,
    so als "BECHTI"....

    Ganz liebe Grüße Muffi
    Weil ich n Mädchen bin ...

  4. #4
    Avatar von Homer Jay
    Homer Jay ist offline Sicherheitsinspektor in 7G
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    709
    Hallo Elke,
    Ich habe auch schon mal eine Umschulung gemacht.bin jetzt sozialversicherungsfachangestellter(arbeite bei einer Krankenkasse).bei mir hat die Umschulung damals die Bundeswehr bezahlt da ich im Dienst verunglückt bin.ich wäre damals gerne Logopäde geworden.nur war die Beratung beim Arbeitsamt beschis....!drücke dir die Daumen das was passendes für dich gefunden wird.
    Gruß
    Oliver

    Valar Morghulis - Valar Dohaeris

  5. #5
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    Hallo,
    als bei mir das Thema Umschulung anstand, war ich 48 und deffinitiv zu alt. Mir wurde dann einHilfsarbeiterjob nahe gelegt und als ich den schlichtweg verweigerte, dann bot man mir den rentenantrag an. Vielleicht hast du mehr Glück, bekommst ne tolle Umschulung und nachher dann auch ein Job, denn Umschüler werden von der Industrie allgemein gar nicht so gerne genommen, wiem ich hier schon so gelesen habe.
    Brigitte

  6. #6
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    1.712
    Sorry, noch ein kleiner Nachtrag: mir hat man nahe gelegt, ich solle docheinen auf Lehrer machen, die müssten sich körperlich und geistig nicht überanstrengen.
    Brigitte

  7. #7
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    6
    Hi,

    meinte das nicht böse, wollte nur aus der Erfahrung einer Ergotherapeutin sprechen!

    Was anderes zu empfehlen ist für mich schwierig, bin ja nunmal Ergo! Und ich kenne dich und deine Interessen nicht und natürlich deine Einschränkungen auch nicht! Aber oft herrscht auch ein falsches Bild der Ergotherapie in der Bevölkerung! Denn die Anforderungen des Berufes unterscheiden sich, je nach dem in welchem Bereich man arbeitet. Ich bin zum Beispiel an vielen Tagen froh, dass ich nicht in einer Praxis arbeite und mit den Kinder auf der Erde Übungen mache muss oder dass ich nicht in einer Rehaklinik arbeite wo man den ganzen Tag an einem Therapietisch arbeitet und sitzt(das ist meine Erfahrung aus zwei Praktikas)!!! Aber das sind meine Erfahrungen mit meinen Einschränkungen.

    Ich will dir den Beruf nicht vermiesen, dass ist ja schliesslich deine Entscheidung, aber vielleicht hast du ja die Möglichkeit vorher mal ein Praktikum zu machen. Ich will nur dass du nicht enttäuscht bist!

    Ich habe auch schon oft überlegt, was man anderes machen könnte aber auch mir ist nichts eingefallen!

    Also nochmal ich meinte das nicht böse oder so, wollte nur nochmal zum Überlegen anregen, denn so sicher und sozial ist der Soziale Bereich auch nicht mehr, zumindest aus meiner Erfahrung!

    LG Cornelia

  8. #8
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    Hallo Muffi,

    ich kenne einige, die zum Arbeitserzieher umgeschult haben, nicht Ergotherapeut. Ich schätze mal, dass die mehr Einsatz finden als Ergotherapeuten, weil die billiger sind... Im Sozialbereich gibt es genug Bedarf, aber auch keine Gelder, die das finanzieren. Ich denke, dass Du eine Umschulung zum ERgotherapeuten bestimmt nicht gezahlt bekommst. -Zum Arbeitserzieher vielleicht schon. Ich würde mich beim Integrationsfachdienst mal beraten lassen, oder beim Arbeitsamt.
    Viel ERfolg!

    Gruß

    Seisa
    "Humor ist der Schwimmreif auf dem Strom des Lebens"

  9. #9
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    09.2010
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    124
    Ich hatte mich auch sonmal etwas wegens einer Umschulung umgeschaut. Und besonders ein oder mehrere Praktika sind da vorher wohl schon angebracht.
    Es gibt da über Deutschland verstreut ein paar Berufsbildungswerke. Und wenn deren tatsächliche Arbeit nur halb so gut ist, wie sie es in ihrer Werbung versprechen, sind die wohl nicht verkehrt. Allerdings weiss ich nicht genau, ob es dafür schon eines GdB bedarf.
    Aber die bieten eine recht umfassende Beratung inkl. Pratika an, um halt einen passenden Beruf zu finden. Vllt wäre ja das auch was.
    MfG
    Sven

  10. #10
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    76
    Hallo und danke für die vielen Antworten...
    Also, ich habe nächste Woche ein Gespräch mit einer Gutachterin
    vom medizinischen Dienst.
    Nachdem ich gestern Post vom Versorgungsamt bekam, und ein
    Verschlechterungsantrag abgelehnt wurde (mir bleiben die bisherigen GdB 30),
    weiß ich grad nicht, ob ich dagegen angehen soll???
    Habe am 10.12. noch einen Termin bei meinem Rheumatologen.
    Mal schauen, was noch so untersucht werden muss.
    Trotzdem wird es wohl auf jeden Fall dazukommen, dass ich eine
    Umschulung bekomme... NUR, was???
    Ich möchte, und das ist nunmal mein größter Wunsch, in den sozialen Bereich.
    Finanziell weiß ich auch, dass es schwierig wird, aber mein Freund unterstützt
    mich, und sagt mir immer wieder, wir schaffen das.
    Dieses Warten ist für mich nur super-öde... Bis Mitte August
    diesen Jahres habe ich mein Leben lang gearbeitet, seit ich 17 bin, heute bin ich 37.
    Ich war noch nie arbeitslos, ja öfters krank, aber was kann ich jetzt dafür...
    Ich wünsche mir einfach, dass die Rentenversicherung mir eine Möglichkeit gibt, mich in mein neues Leben (als BECHTI !!!) zu integrieren.
    Ich möchte und muss schließlich noch bis zu meiner Rente arbeiten, und
    dass sollte mir auch Spaß machen... Auch mit einer gewissen Behinderung.
    Ich werde mal berichten, sobald ich nächste Woche das Gespräch habe, bzw die Untersuchungen...
    Dazu werde ich mich noch ein wenig erkundigen in unserem Kreiskrankenhaus, was es dort für Ausbildungen im Soz. Bereich gibt, vllt. kann mir da jemand sagen, wie das mit einer Umschulung so aussieht.

    Erstmal schönen Sonntag
    LG Muffi
    Weil ich n Mädchen bin ...

  11. #11
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    Eine Woche ist vergangen, und ich bin genauso schlau wie vorher...
    Man hat mir gesagt, dass ich einfach jetzt nur abwarten kann, was
    die Rentenversicherung mir schreibt.
    Ich weiß immer noch nicht, ob ich eine Umschulung bekomme oder nicht???
    Aus dem sozialen Bereich ist bei mir eine kaufmännische Ausbildung geworden.
    Die Chancen stehen doch viel besser, als ich dachte.
    Vor allen Dingen möchte ich danach auch dort arbeiten...
    Wär ja schön.
    Wie lange hat es denn bei dem Einen oder Anderen gedauert, bis die Umschulung bewilligt wurde?
    Kann mir dazu jemand etwas sagen?
    Und werde ich noch solange Krankengeld von meiner Krankenkasse erhalten,
    auch wenn ich jetzt ohne Arbeit bin?
    Mein Arbeitsverhältnis ist zum Ende des Jahres gekündigt worden ;O(((
    Eine dooooofe Situation, langsam kommen nämlich die sogenannten
    Depris. Ich fühle mich total ungewollt, nutzlos, voll in der Warteschleife,
    ohne ein Ziel vor Augen.....
    Weil ich n Mädchen bin ...

  12. #12
    Registriert seit
    08.2003
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    15.553
    Hallo Muffi,

    die Rentenversicherung ist nicht die schnellste (bei 14 Tagen internem Postweg auch nicht verwunderlich), es kann also noch dauern, bis du da was merkst.

    Wenn du zum 1.1. arbeitslos bis ist danach glaube ich das Arbeitsamt für die Krankengeldzahlung zuständig (hast du dich schon beim AA gemeldet??? Das ist ganz wichtig!!!). Das ist aber gar nicht so schlecht denn ich denke, dass die dann vielleicht bei der Rentenversicherung Druck machen dass die Umschulung in die Gänge kommt!

    Liebe Grüße

    Lydia
    Lächle in die Welt - und die Welt lächelt zurück!

  13. #13
    Registriert seit
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    Beiträge
    18
    Hallo Muffi,

    ich war vor kurzem bei so einem Gespräch. War zwar interresannt aber nicht wirklich das was ich wollte. (Habe übrigends sechs Wochen auf eine Antwort gewartet)

    Zu Meiner Berufsbildung: habe eine Ausbildung zu Elektroinstallateur. Zu dem hatte ich schon eine Umschulung zu Büroinformationselektroniker.

    Darauf wurde mir gesagt, das mir nur Weiterqualifikationen genehmigt werden. Oder ich finde einen Arbeitsplatz, bei dem sie Zuschüsse geben. An sonsten heist es eigeninizative. Abklären beim BFW; SRH und so weiter. Was die so alles anbieten. Wollte auf Hörakustiker umschulen. Wurde nicht genehmigt :-(.

    Jetzt bin ich echt am überlegen ob ich mir nicht erst einen Job suche und dann wenn sich bei mir mein Gesundheitszustand verschlimmern sollte, (Was ich nicht hoffe. das was ich habe reicht mir.) mich nocheinmal melden. Denn Diesen Anspruch kann ich nur einmal in Anspruch nehmen. Egal wann.

    So war und hieß es zumindest bei mir.

    grüße Roland

  14. #14
    Registriert seit
    08.2008
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    Das ist doch jetzt nicht wahr, oder? Ich habe heute Post von der
    Rentenversicherung Hannover/ Braunschweig bekommen.
    Mein Antrag für Teilhabe am Arbeitsleben wurde abgelehnt....
    HALLOOOOOO?
    Kann das sein, obwohl ich mit zig Leuten bei der Krankenkasse
    und der Rentenversicherung telefoniert hatte, und die mir sagten,
    keine Sorge, eine Umschulung bekomme ich schon.
    HÄ????
    Jetzt werd ich langsam böse - und megadepressiv zugleich...
    Ich werde morgen erstmal dort anrufen, und Widerspruch einlegen.
    Ich habe meinen Job mittlerweile nicht mehr. Mir wurde zum 31.12.2010
    gekündigt.
    Und die haben geschrieben, ich könnte den Beruf Werkstoffprüfer
    ausüben, obwohl die eigentlich wissen, was ich (als Frau) da so
    wuppen musste.
    Ich bin stinksauer.... Mit Bechterew und nem GdB von 30, reicht
    es da nicht, dass man fürs Leben genug gestraft ist?????????
    Weil ich n Mädchen bin ...

  15. #15
    Registriert seit
    01.2005
    Beiträge
    150

    Beitrag Umschulung

    Hallo Muffi,
    ich habe diesen "Irrsinn" über zwei Jahre mitgemacht.
    Nachdem ich meinen Job nach längerem Krankenhausaufenthalt "verloren" hatte, war ich über ein Jahr lang krankgeschrieben.
    Es war nicht möglich, irgendwie jemandem klar zu machen, dass ich auch nur eine Beratung für eine berufliche Reha bekomme.
    Ich war Spielball zwischen den Ämtern (AA und RV).
    Ich solle doch erstmal abwarten, bis die KK mich aussteuert sagte mir das AA.
    Die KK sah darin keine Eile....erst nach Ablauf eines Jahres (!)..."empfahl" man mir eine Kur, die ich eigentlich sofort hätte machen müssen/wollen.
    Nach Ablauf der Kur (für die RV steht: "Reha vor Rente"!!!) wurde dann "offiziell" erklärt, dass ich in meinem erlernten Beruf (Krankenpflege) nicht mehr arbeiten könne.
    Ich wusste aus den ausliegenden Infoheften, dass ich direkt im Anschluss an diese Kur (4 Wochen Bad Kreuznach) das Recht habe, einen Antrag auf Umschulung zu stellen....den habe ich schon ausgefüllt mitgebracht und am nächsten Tag zuhause abgegeben.
    Darauf kam die Antwort: Ich müsse erstmal darauf warten, bis mir ein Antrag zugeschickt wird (so ein "Unsinn"!!!).
    Pech!...das hatte ich alles schon....den vorläufigen Arztbrief aus der Kur selbstverständlich auch gleich.
    Die Folgewochen habe ich permanent nachgefragt.....es war aber für den Ablauf unüblich, dass ich das Tempo vorgeben wollte.
    Als ich mir dann auch noch einen Beruf ohne Beratung "ausgesucht" habe, waren alle überfordert.
    Das AA hat mich zu einem 5-stündigen Test vorgeladen, in dem ich "beweisen" musste, dass ich rehafähig bin mit Abi und 37 Jahren.
    Erst danach hat die RV langsam gearbeitet....noch fast ein Jahr lang!!!!
    Ich musste an oberster Stelle "melden", dass der Ausbildungsbeginn (Umschulung zur Augenoptikerin) nur einmal im Jahr ist und ich wohl schlecht noch ein weiteres Jahr warten könne, zumal ich mir schon einen Betrieb ausgesucht hatte.
    Dafür war ich aber permanent am Telefon in endlosen Warteschleifen.
    Letztendlich klappte es 14 Tage vor Ausbildungsbeginn....ein echt langer, nervenaufreibender Weg, der sich für mich dann aber doch "gelohnt" hat.
    Ergotherapie wurde übrigens sofort abgelehnt aufgrund der körperlichen Belastung.
    Es soll neben der körperlichen Eignung für die RV auch klar sein, dass Du anschliessend Aussichten auf weitere Arbeit hast.....auch das war in unserer Gegend nicht gegeben.
    So habe ich umgeschult über die RV, alle meine Kosten "erstattet" bekommen, und da alles nahtlos ineinander überging, während der Massnahme "Übergangsgeld" erhalten, das nach meinem vorigen Beruf errechnet wurde.
    Meinen Gesellen habe ich dann drei Jahre später mit 40 Jahren gemacht.

    Ich möchte Dir Mut machen, trotz diesem fast schon systematischem "Rumgeeiere" die Energie aufzubringen.
    Du hast ja auch Rechte...leider sagt Dir die keiner direkt und Du musst unter Umständen darum kämpfen.
    Vielleich hilft es auch persöhnlich (mit Konzept in der Tasche) vorstellig zu werden, bei allen: KK, AA und RV!!!
    Du kannst Dich auf die Termine berufen und das Hin-und-Her-Geschiebe ist schwieriger.
    Bist Du erstmal 40, sieht es aufgrund des Alters noch schlechter aus mit einer Bewilligung, wie ich von vielen Betroffenen gehört habe.
    Also: auf alle Fälle Widerspruch!!!
    Ich würde auch bei der KK nachfragen (oder woanders!), was passiert, wenn Du widererwarten vor "Jobende" krank wirst......ich habe nach meinem "Rauswurf" noch weiter Krankengeld von der KK bekommen und bin so nicht aus dem System "gefallen".
    Es bestand also irgendwann "Handlungsbedarf".

    Viel Glück dabei, Kopf hoch, Sylvia
    Die Sonne scheint immer, nur manchmal sind Wolken davor.

  16. #16
    Registriert seit
    09.2010
    Beiträge
    24
    Hallo Muffi,

    jetzt muss ich dir kurz meine geschichte erzählen denn ich habe auch eine Umschulung von der RV bekommen ich war damals 41 Jahre alt habe 26 jahre als Gärtner gearbeitet und konnte dies wegen des Russen nicht mehr machen. Ich war damals in einer Kur und zwar in Bad Wurzach von wo aus mir das durch die RV angetragen wurde die Umschulung zu machen. Es gab da einen RV Berater. Machte dort auch gleich eine Eignungstest für was ich eigendlich tauglich sei. Ok lange Rede kurzer Sinn mir wurde eine Umschulung zum Groß und Aussenhandelskaufmann bewilligt und das innerhalb ca. 2 Wochen.

    Aber auf was ich eigendlich raus will die RV schult nur in den Berufen um die auch Aussicht auf Vermittlung versprechen das ist meine Erfahrung dabei wird nicht mal so auf deine Krankheit geachtet wie es eigendlich sein sollte.

    Ich bin jetzt seit dem 28.07.2010 mit der Umschulung fertig und Arbeitslos da ich den Job auch nicht machen kann denn der ist viel zu schwer für mich da ich nicht lang sitzen noch lang stehen kann. Nach der Umschulung habe ich auch gleich wieder eine Kur beantragt die mir auch genemigt wurde und dabei habe ich jetzt schwarz auf weiss von den Ärzten dass der Beruf nicht leidensgerecht sei so schön wie man dazu sagt.

    Wieso ich dir das schreibe überlege dir genau was du machen möchtest und lass dich ja nicht von denen zu etwas überreden und erkundige dich über den Beruf den du Umschulen möchtest genau, denn eine Umschulung bekommt man nur einmal, denn ich stehe jetzt auch da wie ein begossener Pudel. Ich bin auch seit ich aus der Kur kam Krankgeschrieben und werde sobald ich meine GDB habe die Rente beantragen denn ich bin Nervlich so fertig durch die ganze Situation dass ich mich in Psychologische behandlung begeben habe.

    Also falls dein Einspruch bewiligt wird, alles gute bis dahin.

    viele Grüße Oliver S.

  17. #17
    Registriert seit
    08.2008
    Beiträge
    76
    Hallo, da bin ich mal wieder, um kurz zu erzählen,
    was in der Zwischenzeit passiert ist....

    Nämlich fast nüscht!!!

    Im Dezember wurde mein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben
    von der RV abgelehnt.
    Ich bin in einen Sozialverband DKV eingetreten und in
    Widerspruch gegangen.
    Bis heute habe ich nichts gehört.
    Außer von meiner Krankenkasse letzte Woche ein Schreiben,
    dass das Krankengeld ab 13.3. nicht mehr gezahlt wird.
    Es waren jetzt ca. 6 Monate, die ich Krankengeld bekam.
    Ist das immer so?

    Was ich nun machen muss, weiß ich nicht.
    Obwohl ich letzte Woche noch bei meinem Rheumatologen war,
    der mir bestätigte (Habe ein Schreiben von ihm), dass ich den
    Beruf als Qualitäts - und Werkstoffprüfer) nicht mehr ausüben kann.
    Zur Info, ich bin weiblich!!!
    Werkstoffprüfer ist ein Lehrberuf, wer sich damit auskennt, weiß,
    was man in der Metallbranche dort so leisten muss.
    Obwohl ich den nicht mal gelernt habe....

    Jetzt hoffe ich trotzdem immer noch auf eine Umschulung,
    aber das dauert sooo ewig lang.
    Und mein Arzt schreibt mich so lange krank.
    Nun soll ich aber vom Arbeitsamt Geld bekommen,
    weil der MDK neu beschloss, dass ich wieder arbeiten kann.
    Ganz ehrlich, das macht einen echt traurig, wenn andere
    darüber urteilen, was man kann und was nicht.

    Obwohl ich noch nicht einmal zu irgendeinem Gutachter musste,
    wird mir einfach etwas vorgelegt, was ich tun muss...
    Hm, ich bin etwas verunsichert.

    Liebe Grüße Muffi
    Weil ich n Mädchen bin ...

  18. #18
    Registriert seit
    11.2010
    Beiträge
    168
    Hallo Muffi!

    Das tut mir leid für dich und ich befürchte, das steht mir auch alles bevor. Am 5.4. fahre ich nach Bad Wildungen in die Reha. Die Krankenkasse macht bei mir auch noch Druck.
    Bin total verunsichert, wie ich mich in der Reha verhalten soll. Meinen Beruf in der Hauswirtschaft werde ich nicht mehr ausüben können.
    Habe bei der verdi angerufen, da bin ich seit einigen Monaten Mitglied, weil man nach sechs Monaten automatisch eine Rechtschutzversicherung für Sozial- und Berufsrecht dazu bekommt. Ich dachte ich bau schon mal vor, wegen dem was da dann alles abgehen wird. Wurde mir von einem "alten" Bechti empfohlen.

    Nun, der bei der verdi meinte, dass, wenn mir die Klinik bescheinigt, dass ich nur teilweise erwerbsfähig sei, z.B. 3-6 Stunden, dann könne das auch bedeuten, dass mir gesagt wird, ich könne ja leichte Tätigkeiten machen, wie z.B. drei Stunden Pullover zusammen legen. Ein Recht auf Umschulung hätte ich wohl nicht. (Liegt das auch daran wie lange man in die Rentenkasse einbezahlt hat??)

    Ich solle einen Antrag auf GdB stellen. Und es könne auch sein, dass ich als nicht arbeitsfähig aus der Reha entlassen werde.

    Ich kann deine Anspannung wegen der Warterei verstehen.
    Das ist so ungerecht!
    Ich weiss auch nicht, ob ich den GdB beantragen soll. Bekommt man dann eher eine berufliche Reha genehmigt?
    Hast du einen GdB beantragt?

    Liebe Grüße, Sandra

  19. #19
    Registriert seit
    08.2008
    Beiträge
    76
    Hallo Sandra,
    klar würd ich an deiner Stelle schonmal beim
    Versorgungsamt einen Antrag auf GdB stellen.
    Das machen auch die Leute bei der Kur mit dir.
    Nimm dort bloss alles mit, was dir weiterhelfen könnte.
    Mache nicht den Fehler beim Abschlussgespräch zu behaupten,
    du könntest dir deinen Beruf weiterhin vorstellen.
    Sage dort wahrheitsgemäß alles, was du möchtest.
    Die helfen dir dort weiter.
    Ich bin nun erstmal wieder vermittelbar über AA,
    hoffe aber trotzdem, dass ich eine Umschulung bekomme.
    Wenn du mind. 15 J. in die Rentenversicherung eingezahlt hast,
    wird der Rentenvers.Träger für dich in Frage kommen.
    Mach dir schonmal Notizen für die Kur, lass dir
    dann dort Einzeltermine geben.
    Drück die Daumen
    Muffi
    Weil ich n Mädchen bin ...

  20. #20
    Registriert seit
    08.2008
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    76
    Hallo...

    so, ich glaub, langsam tut sich was....
    war vor ca. 4 Wochen bei einem Rheuma-Gutachter Nähe Hamburg.
    Das Gutachten habe ich als Kopie vom VDK auch schon bekommen.
    In dem steht, dass ich den zuletzt ausgeführten Beruf nicht mehr
    ausüben kann. Somit befürwortet der Gutachter meinen Wunsch
    auf Umschulung zur Ergotherapeutin.
    Der Doc war total nett, hat sich Zeit genommen,
    sodass ich alles, was ich auf dem Herzen hatte, aussprechen konnte.
    Habe ihm von meinem Traumjob erzählt usw.
    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Ich kann allerdings noch immer nicht sagen, ob mir diese
    Art Umschulung bezahlt wird, weil es sich um eine 3-jährige schulische
    Ausbildung handelt.
    Aber ich möchte das SUPERDRINGENDGERN !!!
    Vor 2 Wochen bekam ich dann ein Schreiben zum Ausfüllen von der
    Rentenversicherung für den Arbeitgeber des letzten Jobs ,
    indem alles, was ich dort machen musste, angekreuzt werden sollte.
    Sowas wie: Schmutzarbeit, Heben, Sitzen, Stehen... etc.
    So, das ist erstmal der Stand der Dinge... Wieder heißt es
    WARTEN WARTEN WARTEN

    Sobald ich Neuigkeiten habe, melde ich mich wieder...
    Bis dann
    Muffi
    Weil ich n Mädchen bin ...

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