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Vollständige Version anzeigen : Rubrik Genesungsgeschichte?


Quarks
11.07.2009, 05:59
Hallo Ihr,

ich hätte einen Vorschlag:

Könnte man hier nicht eine Rubrik unter dem Thema Genesungsgeschichten / Genesungstagebücher einführen?

Soltar
11.07.2009, 18:25
Ein Thema dazu reicht doch!?

Dies hast du hiermit lanciert... :applaus:

nicoletta
16.07.2009, 20:09
Hallo Quarks
Finde ich eine gute Idee! :jump:

Gruss, Nicole

Emmi
17.07.2009, 07:53
Ich hoffe , es finden sich genug "Schreiber".
Denn im Moment scheint es so als wenn bei Vielen der Wurm drin wär.
Und das zu dieser warmen Jahreszeit (wenn nicht immer die krassen Temperaturwechsel dabei wären).

Aber ansonst eine tolle Idee.
Hoffe, daß ich auch noch Anlass finde nur hier zu schreiben, das wär superklasse.Aber die Hoffnung gebe ich nie auf- bin ein positiv denkender Mensch.

LG Emmi

Beppo
17.07.2009, 15:21
hi, Manu,

"Genesung" = Rückbildung der Krankheit, wieder gesund, wie vorher?
Ach, wie schön...(seufz!)
Dieses wäre ein sehr schönes Märchen.
Selbst wenn der Herr Bechtl sich evt. irgendwann einmal weniger oft akut meldet, so hat er doch bis dahin oft gewaltigen - und BLEIBENDEN- Schaden angerichtet.
Gruß,

4magda
20.07.2009, 11:43
Haben wir nicht da einen Forumsteilnehmer, der sich als geheilt bezeichnet?
Für den wäre doch hier Platz genug :)

Anka
22.07.2009, 20:37
Ja, träume auch von der Heilung:)

Hm, angerichtet hat Herr Bechtl echt viel, lieber Beppo da hast recht,
und wie soll es dann gehen die Genesung?

Ich träume weiter, das kann ich gut:D

Alles Liebe, Anka

Uli Dörwald
22.07.2009, 21:18
Turnen ist besser als träumen:)

Anka
13.08.2009, 16:05
Da hast du Zweifelsfall recht lieber Uli:)

Alles Liebe, Anka

Quarks
14.09.2009, 03:21
... bei mir ist alles psychosomatisch ... echt, haben die mir die letzten Wochen klar gemacht ...

Wie ist das denn bei Euch???

Marcy
14.09.2009, 08:50
:)Hallo Quarks!!:)

Lass dich davon nicht ganz so doll beeindrucken...
bei den meisten,so auch bei mir damals, wurde das gleiche gesagt...

Sicherlich spielt die Psyche eine grosse Rolle, aber denke das wissen wir alle selber......

Bsp.: ist man gut drauf- geht es einem auch besser und merkt die Schmerzen weniger.
beschäftigt einem etwas oder hat man Probleme- spüren wir auch die Schmerzen mehr.....

Das ist relativ logisch und ist dann auch psychisch bedingt....

Meine Erfahrung nach 12 Jahren....die meisten Ärzte sagen es kommt von der Psyche, wenn sie nicht weiter wissen und keine eindeutigen Ergebnisse haben...

Also, bloß nicht unterkriegen lassen......;)

.....und die Psyche spielt eh immer ne Rolle, ob nun mit MB oder ohne......

Sei ganz lieb gegrüßt

Marcy

Quarks
14.09.2009, 13:43
Liebe Marlies,

herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen.

Du hast mich echt aufgemuntert, nachdem was ich die letzten Wochen erlebt habe ...

Gerade habe ich Deine Geschichte gelesen. Du bist ja ein echtes Stehauf-Frauchen :) ! Mach' weiter so, Du bist mir ein echtes Vorbild!

Herzliche Grüße
Manu

Marcy
14.09.2009, 14:15
Hallo Manu !!!!

hey, danke fürs Kompliment:knuddel:

ja meine Geschichte....die ist allerdings echt nur kurz verfasst hier.
Denke könnte bald nen Roman schreiben...
was meinst du, was mir schon alles angedichtet wurde, bis endlich die Diagnose bestätigt wurde...
kann dir ja mal drüber erzählen bzw. schreiben, wenn de magst.

Also halt weiter durch und sei stark !!!!!

und wenn mal umfällst, hole tief Luft und steh wieder auf:)

aber auch unsere Tiefs gehören dazu, denn die machen uns erst stark!!!!

Wie gesagt, lass dich damit nicht einfach nur abspeisen...

Wünsch dir noch nen schönen Tag ;-))

Liebe Grüsse
Marlies

Quarks
22.09.2009, 04:04
Also, wenn meine Beschwerden tatsächlich psychosomatisch (Schmerzen verursacht durch eine Depression und / oder Angststörung?) sind, dann müßte Johanniskraut helfen:

Die wichtigsten Inhaltstoffe von Johanniskraut sind:

ätherische Öle
Hyperforin
Hypericin und Pseudohypericin
Flavonoide
Rutin
Gerbstoffe

Der größte Anteil an der Neurotransmitter-Wirkung wird dem Hyperforin zugeschrieben. Dieser besonders empfindliche Wirkstoff sorgt dafür, dass das Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn wieder hergestellt wird.

Rutin zeigt isoliert keinerlei antidepressive Wirkung. Enthält ein Johanniskrautextrakt jedoch zu wenig Rutin, wirkt sich dies negativ auf die Wirksamkeit aus. Daher wird eine Interaktion der Inhaltsstoffe als ausschlaggebend für die besondere Wirkung von Johanniskraut vermutet. Der Gehalt an den einzelnen Inhaltsstoffen hängt stark vom Entwicklungsstand und Lichteinstrahlung ab. Hypericin, welches bei Kontakt mit Licht und Wasser eine leuchtend rubinrote Farbe bekommt, hat beispielsweise seine höchste Konzentration in den Blüten und Knospen.

Johanniskraut beeinflusst den Nervenstoffwechsel im Gehirn und wirkt stimmungsaufhellend. Botenstoffe im Gehirnstoffwechsel werden nachweislich beeinflusst und die innere "Aufnahme oder Ausnutzung des Sonnenlichts " erhöht. Ergänzend wirkt es antidepressiv und angstlösend. Depressive Verstimmungen beruhen auf einer Verminderung verschiedener Botenstoffe im Gehirn wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Johanniskraut erhöht den Anteil dieser Stoffe, indem Hyperforin die Wiederaufnahme in die Nervenzellen hemmt.

Für gewöhnlich setzt eine Nervenzelle bei der Reizübertragung Botenstoffe frei. Diese übertragen das Signal an die nächste Nervenzelle und werden anschließend, um einen Dauerreiz zu vermeiden, wieder aufgenommen und stehen für spätere Signale zur Verfügung. Stehen zu wenig Botenstoffe zur Verfügung, wie es bei einer depressiven Verstimmung der Fall ist, so ist die Reizübertragung gestört.

Der Inhaltsstoff Hyperforin wirkt derart auf die Nervenzellen ein, dass die Botenstoffe, die von einer Nervenzelle freigesetzt wurden, nach Reizübertragung nicht wieder aufgenommen werden. So stehen sie schneller zur Verfügung beziehungsweise bleiben dauerhaft wirksam. Außerdem sorgt Hyperforin für eine weitere Ausschüttung von Botenstoffen. Mit dauerhafter Anwendung von Johanniskraut-Präparaten kann so eine Regulierung des Nervenstoffwechsels erreicht werden.

Die Wirkung ist jedoch erst nach etwa drei Wochen spürbar, daher darf das Präparat nicht zu früh abgesetzt werden. Eine nachhaltige Wirkung wird erst nach vier bis sechs Monaten erzielt.

Verschiedene Inhaltsstoffe wirken außerdem tödlich auf Bakterien und Viren. Die Gerbstoffe haben adstringierende Wirkung, das heißt mikroskopisch kleine Oberflächen des Körpergewebes werden verdichtet, Entzündungserreger finden weniger Angriffsfläche und Wunden heilen schneller. Neuere Ergebnisse deuten auf regulierende Wirkungen dieser Pflanze auf das Abwehrsystem des Menschen hin.

Quelle: onmeda / lexika

Herzliche Grüße
Manu

Quarks
22.09.2009, 04:10
... oder zweite bzw. ergänzende Variante:

Behandlung mit Baldrian


Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Baldrians sind sein ätherisches Öl und die so genannten Valepotriate, die sich beim Trocknen der Pflanze chemisch umwandeln und für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Tinkturen und Tees enthalten meist nur noch Abbauprodukte der unstabilen Valepotriate mit ähnlichen Wirkeigenschaften. Außerdem enthält Baldrian Alkaloide, die erregend auf Katzen wirken sollen, Gerb- und Schleimstoffe, Stärke und Zucker.

Baldrian wirkt beruhigend, einschlaf- und durchschlaffördernd, krampflösend und muskelentspannend. Außerdem hat er psychisch einen leicht anregenden Effekt. Durch diese Wirkungen vermag er, innere Unruhe, Angst und Spannung zu beeinflussen und einen Zustand der Ausgeglichenheit hervorzurufen.

Valepotriate weisen eine hohe Reaktionsfähigkeit auf und gelten daher als potenziell krebserzeugend (kanzerogen). In wässrigen oder wässrig-alkoholischen Auszügen sind diese Verbindungen jedoch in solch geringer Konzentration enthalten, dass eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann. Valepotriatreiche Baldrianextrakte werden in Deutschland nicht mehr vertrieben.

Baldrian wird bei Unruhe-, Angst- und Spannungszuständen angewendet, außerdem bei nervös bedingten Schlafstörungen. Auch bei Leistungs- und Konzentrationsschwäche ist Baldrian wirksam. Unterstützend (adjuvant) kann Baldrian bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Reizmagen, Reizblase und Magenkrämpfen eingesetzt werden.

In Form von Badezusätzen kann Baldrian die Therapie einer Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose) unterstützen.

Quelle: onmeda / lexika

Herzliche Grüße
Manu

Quarks
22.09.2009, 04:11
Hat von Euch jemand Erfahrungen mit diesen Mitteln???

Herzliche Grüße
Manu

Quarks
02.10.2009, 12:35
... Hat von Euch jemand Erfahrungen mit diesen Mitteln???

... wirklich keiner Erfahrungen damit??? :(

Bin am letzten Montag nun 3 Wochen aus der Klinik zurück. Bis Montag war ich völlig aufgedreht ... die Osteophatin bzw. Physiotherapeutin haben versucht, mich mit entsprechenden Behandlungen "etwas runter zu holen". Montag ist es mir in der Moorpackung erstmalig gelungen, wenigstens die Augen zu schließen, an Schlafen ist zwar lange noch nicht zu denken, aber vorher ging ja nicht mal das. Ich weis zwar, daß mir dort nichts passieren kann, aber die Ängste im Unterbewußtsein waren trotzdem stärker ...

Nachmittags zu Hause dann die totale Erschöpfung mit starken Schmerzen und nur dem Bedürfnis: Schlafen, Schlafen, Schlafen, ... ohne Ende.

Dienstag furchtbare Schmerzen überall ...

Mittwoch entsprechend osteophatische Behandlung mit starker Besserung der Schmerzen ...

Donnerstag Termin beim Psychologen, ich mich wieder aufgeregt ohne Ende ..., alles kommt wieder hoch ...

Heute wieder Physiotherapie. Die Therapeutin ist beeindruckt, wie stark die Psyche bei mir reagiert und versucht mit bestimmten Techniken, meine körperliche Reaktion wieder "runter zu fahren" ...

So nun hoffe ich auf ein schönes, erholsames Wochenende mit wenig Schmerzen, denn meine "Arbeitswoche" ist nun zum Glück zu Ende - ich habe wohlverdienten Feierabend!!! :nae:

Auch wenn mein ehrlicher Bericht für viele jetzt unglaublich klingt: AU und Therapie kann ganz schön anstrengend sein ...

Herzliche Grüße
Manu

Seisa
02.10.2009, 18:22
Naja, ich nehme Baldrian Dispert N, wenn ich zu viel Stress auf der Arbeit (oder zu Hause...) hatte und deshalb im Bett "rattere" und nicht mehr abschalten kann. Hilft bei mir super, binnen einer halben Stunde kreisen die Gedanken nicht mehr und ich kann schlafen.
In Punkto Johanniskraut würde ich mir das direkt beim Psychiater verschreiben lassen, weil der das hochdosiert verschreiben kann. Diese Stärke kriegt man nicht in der Apotheke. Und auch eine hochdosierte Johanniskrauttherapie sollte ärztlich überwacht werden.
Lyrika (ist halt nicht pflanzlich), hift als Phasenprophylaktikum auch bei Schmerzen und damit verbundenen Depris. Das setzt die Schmerzschwelle hoch.

Gruß

Seisa

shootertommy
03.10.2009, 18:20
Hallo liebe Leute !
Ich bin neu hier im Forum und möchte dem ein oder anderen Mut machen seine Krankheit anzugehen.
Ich leide seit meinem 8 Lebensjahr an der chronischen Poly sowie seit meinem 23 Lebensjahr an Morbus Bechterew.
Hatte Jahre der Verzweifelung mit extremen Schmerzen aber hab immer an mich geglaubt.
Mit Tramadol und Indometazin habe ich zum Leben zurückgefunden und es bis zum Halbmarathon geschafft. In Köln Bonn 2009 wurde mein großer Traum wahr.
Ich lief über die Ziellinie und konnte damit meiner Krankheit die Stirn zeigen.
Wäre eigentlich morgen meinen zweiten HM in Köln gelaufen, liege aber mit Magen Darm flach.
Wer mehr über mich erfahren möchte schaut mal bei www.meinsportplatz.de rein und sucht den shootertommy.
Leute glaubt an euch !!!

Tommy

aragorn
13.11.2009, 09:50
Ich denke, ich hab 'meinen' Weg gefunden. Ob der für jeden gangbar ist, mag fraglich sein, bei mir hats jedenfalls funktioniert (bis jetzt).

Genesung ???..............siehe Beppos Beitrag.
aber Remission, ob dauerhaft oder lange/längere Remissionsphasen, wäre durchaus erstrebenswert.

Bei mir hat die ganze Sache vor ca. 20 Jahren begonnen, als ich in etwa achtzehn war.
2-6 Wochen lang Kreuzschmerzen, das ganze 2-3 mal jährlich, ein paar Diclo und gut wars. Auf diesem Niveau hat sich die Sache 15 Jahre bewegt, nur das die Schmerzen größer wurden, die Dauer länger und die Phasen mehr.

04/05 wurde die Sache schlimmer, sodaß Diclo unzureichend wurden, ab dann befand sich in meinem Medschrank auch noch Kortison, Tramadol und Tetrazepam.
Ende 05 bekam ich dann nach einem Ärztemarathon meine Diagnose, sodaß ich endlich wußte, es sind eben nicht nur ein paar Kreuzschmerzen.

06 war ein durchaus passables Jahr, ich brauchte 'nur' ca. 500 Tabs, konnte aber auf Kortisonstöße verzichten.

Anfang 07 erwischte es mich dafür um so besser. Bis zum Herbst machte ich 3 Kortistöße durch, für jeweils 3-4 Wochen,zu meiner Arzneimittelauswahl kamen noch Ibu, Indometacin, Ortoton, Novalgin.... insgesamt konsummierte ich in etwa 1600 Tabs in den 10 Monaten.

Im Herbst 07 war ich dann das erste Mal in Gastein.
Vom Spätherbst 07 bis Herbst 08 gings mir dann schon relativ gut, also ca 6-8 Monate schmerzarm (zwicken tuts bei mir täglich, klar, aber ich unterscheide sehr wohl zwischen 'zwicken' und 'schmerzen'. Schmerzen sind dann wenn ich 'schonhaltung' betreibe, solang ich mich wie ein 'Normalo' bewegen kann, definiere ich es als 'zwicken'...zum Verständnis: Bin noch nicht versteift, lediglich die ISG sind verbaut)
außerdem war ich während dieser Zeit 4-5 Monate medfrei.
(Medkonsum in selbigen Jahr ca. 5-600 Tabs)

Im Herbst 08 war ich wieder in Gastein.
Vom Herbst 08 bis zum Herbst diesen Jahres, gings mir nochmal ein gutes Stück besser. Die Schmerzen bzw auch das Zwicken hat sich nochmals um ein bis zwei Skalapunkte nach unten bewegt, es gab auch wirklich Tage/ Zeiten wo ich sagen konnte: "Mir tut nichts weh."
Die schmerzarme Zeit war schon in etwa 8-10 Monate (im Feb gings mir zwar sch..., war aber nach div. Untersuchungen ein orthopädisches Problem), medfrei war ich ungefähr 7-8 Monate, mein Tablettenkonsum lag bei vielleicht 250-300 Stück.

Ob der guten Erfolge und dank meiner spendablen Rentenversicherung war ich im Sep wieder in Gastein. Und ich darf sagen, mir gehts (relativ) gut; sicherlich nicht so wie einem gesunden Menschen, klar, aber sowas erwarte ich auch nicht. Aber ich hab von Juni bis heute gerademal eine 20-er Packung Diclo verköstigt, Morgensteifigkeit ist bei mir so gut wie nicht mehr vorhanden, also nach 5 Minuten Einlaufphase beweg ich mich ganz normal, ich bin zufrieden.

Was mich auch zufriedenstellt, und warum ich von einer langanhaltenden Remmissionsphase spreche: im Feb hatte ich ein MRT, lediglich leichte Zunahme der Skelosierungen im Vergleich zu 05, keine akute Entzündung feststellbar. Bei meinen 8 Blutuntersuchungen in den letzten 15 Monaten, war lediglich einmal die Entzündungswerte und Blutsenkung leicht erhöht, ansonsten alles im Norm-/Optimumbereich.

Die Hauptursache für meinen Zustand schieb ich ganz klar auf den Stollen.
Das ich so gut darauf reagiere liegt vielleicht auch am Lebertran-, Kefir-, Blütenpollenkonsum.
Wahrscheinlich ergänzen sich die Sachen optimal.

Sicherlich mag das nicht bei jedem funktionieren oder für jeden durchführbar sein, aber mir hats geholfen. Für fast jeden mag es einen Weg geben, ihn zu finden ist die Schwierigkeit.

Peter

Uli Dörwald
13.11.2009, 18:07
Die Hauptursache für meinen Zustand schieb ich ganz klar auf den Stollen.
Das ich so gut darauf reagiere liegt vielleicht auch am Lebertran-, Kefir-, Blütenpollenkonsum.
Wahrscheinlich ergänzen sich die Sachen optimal.

Peter

Schön mal wieder von dir zu hören, insbesondere das es dir recht gut geht.
Eine Frage noch zum oben zitierten Punkt: Was machst du gymnastik- und bewegungsmäßig. Dass du berufsmäßig stark körperlich beansprucht bist, auch viel im Winter im Freien weiss ich.


Meine Genesungsgeschichte muss wohl auch etwas modifiziert werden. Erstmal vorweg: Was ich die letzten Jahre für ISG-Schmerzen gehalten habe ist nach Aussage eines befreundeten Physiotherapeuten, der selbst MB hat, LWS-Syndrom, also LendenWirbelSyndrom, im Volksmund Ischias oder Lumbago. Dazu passt natürlich auch das Auftreten bei Überlastung und Kälte.
Bei den ISG-Schmerzen werden durch die Entzündung die gleichen Nerven gereizt, insofern auch nicht so leicht zu unterscheiden. Aber er hat alles betastet, gedrückt, mobilisiert und meinte 'Alles schön weich und beweglich' während ich aber genau die Ischias-Schmerzen hatte.

Wo ist nun mein mehrfach durch Röntgen und Szintigraphi diagnostizierter MB geblieben? Meine tollen Übungen (u.A. Beckenkipphebungen in Bauchlage) haben ihn doch nicht für immer verscheucht? Jedenfalls ist es toll dass diese Übungen offensichtlich auch gegen Ischias helfen.

Ich möchte jetzt zwar niemandem die Hoffnung machen, wenn er frisch diagnostiziert ist und noch nix versteift ist, es könnte bei ihm/ihr genau so klappen, wenn diese Übungen 3-7 x pro Woche geturnt werden, aber für mich habe ich bislang keine andere Erklärung.

Ihr könnt mir gerne beim suchen helfen, nicht nach dem MB, der soll bleiben wo der Pfeffer wächst, aber bei einer Erklärung.

aragorn
16.11.2009, 03:54
Eine Frage noch zum oben zitierten Punkt: Was machst du gymnastik- und bewegungsmäßig. Dass du berufsmäßig stark körperlich beansprucht bist, auch viel im Winter im Freien weiss ich.


Da mir eigentlich irgendwie immer die Zeit und Muse fehlt, um tgl 1 x 30 min zu turnen, hab ich das ganze in meinen Alltag mit eingebaut und mach halt dann 30 x 1 min

Treppe ist zB gut. Bevor ich die Treppe rauf geh, mach ich auf der untersten Stufe 5-6 Bergsteigerhebungen (für Fersen und Achillessehnen), auch geh ich die Stufen nicht normal, sondern nimm 2-3 auf einmal (Dehnung der hinteren Oberschenkel und unterer Rücken, oder aber ich lauf die Treppe 'seitwärts' (Mobilisierung der ISG); während der Arbeit schmeiß ich mich schnell auf den Boden und mach 30 Liegestütze.........................so hab ich mein Bewegungsprogramm mit integriert. Außerdem darf man nicht vergessen, ich geh tgl ungefähr 22.-28.000 Schritte, sprich in etwa 15 km.
Zudem 'darf' ich ja dank meines Berufs 7 Tage die Woche arbeiten. So blöd das zwar ist, aber dadurch ist ständige Bewegung programmiert. Mein Bewegungsapparat scheints mir aber zu danken, anscheinend.

Gruß, Peter