Vollständige Version anzeigen : Sind das bereits Anzeichen?
Nabend!
Wie man dem Titel mehr oder minder entnehmen kann, mache ich mir Sorgen, ob ich eventuell an Morbus Bechterew erkrankt bin.
Warum ich mich das frage?
Nunja, seit ca. 2 Jahren plagen mich einige Probleme, die nicht nur mich, sondern auch meinen Arzt haben hellhörig werden lassen. Dazu muss ich sagen, dass mein Vater an Bechterew erkrankt ist. Er ist Frührenter seit schon bestimmt 10 Jahren und geht jetzt auf die 70 zu. Das ist überhaupt der Grund warum ich direkt daran denke.
Ich mache einfach mal eine Liste der Beschwerden/Symptome mit denen ich mehr oder minder zu kämpfen habe:
-morgends angeschwollene Hände, teils so schlimm, dass ich keine Faust mehr machen kann, und die Fingergelenke schmerzen, habe dabei machnmal das Gefühl, dass es aus dem Ellenbogen oder der Schulter kommt, beidseits
-starke und häufige, migräneartige Kopfschmerzen, die oft mit einem verspannten Nacken einher gehen
-geschwollene Hände und Kribbeln in den armen, sobald das Wetter wärmer wird, teils mit tauben Fingerspitzen
-Nachts wache ich häufig mit einer tauben Hand auf
-seit geraumer Zeit wache ich morgends auf und kann mich nicht bewegen, sprichwörtlich wie ein Käfer auf dem Rücken, so banal es klingt, aber den Hintern abputzen nach dem großen Geschäft ist ohne mich abzustützen und nach hinten zu biegen kaum mehr möglich
-selten aber immer nur in der Nacht, habe ich manchmal in einem der beiden Knie, sehr starke Schmerzen, als hätte ich mir das Knie verdreht, muss es dann unter großer Überwindung ein paar mal beugen und strecken bis es wieder geht, Röntgenbilder haben bereits Abnutzungserscheinungen bestätigt
-in letzter Zeit kommen diese Schmerzen, wie ich sie im Knie habe, auch mal in anderen Gelenken vor, zB in der Schulter, allerdings immer nur in der Nacht(!)
-ich bin mit den Fingern nicht mehr so bei der Sache, lasse häufiger Dinge fallen, was mir sonst so nie passiert ist
-häufig das Gefühl eine Art Sehnenscheiden-Entzündung am Fuß-Spann zu haben (also direkt oben auf der Fußmitte, weiß grade nicht wie ich es beschreiben soll), mal links, dann mal rechts
-habe außerdem sehr labila Handgelenke, längeres Abstützen ist nicht ohne wochenlanger Schmerzen im nachhinein möglich
-am rechten Handgelenk habe ich eventuell ein Gangliom, das hat sich bisher aber noch kein Arzt angeschaut, die schmerhafte Phase ist vorüber, allerdings ist es nun bei der Bewegung zum Teil stark eingeschränkt
Zu meiner Person generell gilt es zu sagen, dass ich 26 Jahre jung bin. Ein Karpaltunnel-Syndrom wurde beideits mehrfach ausgeschlossen und eine erste Blutuntersuchung auf Rheuma beim Hausarzt war negativ.
Was haltet ihr davon? Sollte ich auf jeden Fall dem Verdacht weiter nachgehen? Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich Bechterew oder zumindest Rheuma sein kann?
Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen, wäre euch wirklich sehr dankbar, mache mir zur Zeit wirklich sehr viele Gedanken diesbezüglich.
Lieben Danke!
Kathrienchen
12.04.2009, 19:21
Hallo Rajani! :)
Zuerst einmal herzlich willkommen in unsere großen Gemeinschaft! Ich werde diesen Thread mal hochschubsen, damit ihn die "alten Hasen" auch noch finden, wenn Ostern vorbei ist.
Ich selber bin noch zu neu hier um dir irgendwelche Ratschläge zu geben. Ich bin ja auch noch auf Diagnosefindung! ;)
Ich kann dir aber sagen, das ich mich in vielen Dingen deiner Beschreibung wiederfinde, wie z.B. die schmerzenden geschwollenen Hände und Gelenke. Aber von deiner Wirbelsäule hast du garnichts weiter geschrieben! Hast du da keine Probleme?
Noch kurz am Rand: Bei MB ist glaube ich der Rheumafaktor negativ.
LG
Kathrin
Hallo Rajani,
herzlich Willkommen in unserer großen Familie :) :knuddel: :)
Ich schließe mich Kathrin an - für MB fehlen mir eigentlich die tiefsitzenden Rückenschmerzen.... aber selten kann MB auch in der HWS anfangen, deswegen wäre ein MRT der HWS sehr sinnvoll. Denn auch alle deine Handprobleme können von der HWS kommen!
Auch eine 3-Phasen-Szintigraphie mit Betonung der Hände könnte hilfreich sein, denn da könnte man Gelenkentzündungen in den Fingergelenken gut erkennen.. Ist das schon mal gemacht worden?
Welche Blutwerte wurden denn Untersucht? Wichtig bei MB sind HLA-B27 und CRP und BSG. Der Rheumafaktor ist völlig unwichtig bei MB und nur wenig sensibel bei chronischer Polyarthritis (cP, würde auch zu den Handproblemen passen), bei cP wäre noch CCP empfehlenswert. Wenn noch einer der Werte nicht gemacht wurde - darum bitten!
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Danke für die Antworten.
Mit den Rückenschmerzen hab ich irgendwie wohl in der Liste vergessen.:o
Kann das ehrlich gesagt auch schlecht beschreiben.
Anfänglich hatte ich Rückenschmerzen im Bereich der LWS, interessanter Weise aber immer nur rechts der Wirbelsäule. Das zog dann seitlich manchmal nach vorne, ungefähr auf der Höhe der Nieren.
Seit 2 Monaten allerdings, auch wieder nur auf der rechten Seite, habe ich, wenn ich länger wie 5 oder 6 Stunden liege, starke Schmerzen in Höhe der BWS. Dachte anfangs, ich hätte falsch gelegen, da wir die Matrze gewechselt und ein stabileres Lattenrost untergelegt hatten. Aber das geht nun schon seit gut 2 Monaten so. Teilweise so stark, das selbst Atmen weh tat. Jetzt haben wir wieder die weichere Matraze drauf gelegt, nur kann mein Freund jetzt nicht mehr richtig schlafen. :heul: Das heißt, über kurz oder lang wird die andere wieder aufs Bett kommen. Und das wo es sich grade ein wenig beruhigt hat. Trotz dieser Auffälligkeit mit dem Matrazenwechsel, bin ich aber der Meinung, dass es nicht davon kommt, denn ich habe zwischenzetlich auch schon längere Zeiten auf harten Matrazen geschlafen, ohne Probleme.
Richtig dauerhafte Rückenschmerzen habe ich allerdings nicht. Zwar immer ein komisches Gefühl im Rücken und ich meide halt viele Bewegungen.
Das schlimmste ist halt morgends immer das Aufstehen. Wenn ich mich dann im Hau-Ruck-Verfahren aus dem Bett schmeiße, weil ich mich kaum bewegen kann.
Heute Nacht hatte ich dann wieder mal das Problem in der Schulter, links. Bin wach geworden, wollte mich anders hinlegen, aber die Schulter tat höllisch weh. Die Haut war auch total taub, ist bei den Knien in der Regel auch so, geht aber wieder weg sobald der Schmerz auch nachgelassen hat.
Welche Werte getestet wurden bei der Blutuntersuchung kann ich nicht sagen. Das ist nun schon bestimmt anderthalb fast 2 Jahre her. Und den Befund hat mir die Ärztin damals nicht gezeigt, meinte halt nur, sie könne nichts auffälliges finden.
Und bis auf ein MRT der HWS vor ca. 6 Jahren, um Kopfschmerzen abzuklären, wurden keine weiteren Untersuchungen gemacht. Zumindest keine Rheuma-spezifischen Untersuchungen. Das MRT hatte damals wohl ergeben, dass die Haltung in der HWS sehr Verspannt aussah, kann mich aber nicht erinnern, dass es wirklich verspannt gewesen ist. Ist aber auch schon ein wenig her und damals habe ich nicht über Rheuma, geschweige denn MB nachgedacht.
2 Orthopäden bei denen ich war um dann die Schmerzen und geschwollenen Hände abklären zu lassen, haben sich nicht wirklich Mühe gegeben. Die Hausärzten hatte mich dorthin überwiesen, da ja die Rheumawerte nicht bedenklich waren und Tippte dann auf ein orthopädisches Problem. Der erste machte damals die Röntgenbilder aber unternahm weiterhin nichts und beließ es dabei, außer das er mich zum Neurologen überwies, um ein Karpaltunnel-Syndrom auszuschließen wegen der, damals nur rechtsseitig, geschwollenen Hand.
Der zweite Orhtopäde, dem ich mein Anliegen berichtet, belächelte mich nur und meinte, ich solle nicht so sehr in Selbstmitleid versinken. Hat sich nur mein Anliegen angehört, keine Test, weder Röntgen noch motorische Tests oder sonst irgendwas. Bin dann auch niemehr dort gewesen, weil ich mich von beiden nicht richtig behandelt fühlte.
so... das ist schon wieder sehr lang, ich hoffe ich habe diesmal nichts vergessen. Wenn noch Fragen bestehen, einfach raus damit ich werde dann versuchen diese so gut möglich zu beantworten.
Danke nochmal fürs Lesen!
Hallo Rajani,
diese BWS-Schmerzen kommen mir sehr bekannt vor!!! Gerade heute morgen bin ich davon aus dem Bett geschmissen worden weil ich es mal gewagt habe, länger als 5 Stunden drin liegen zu wollen. Der Rücken fühlt sich dann an dieser Stelle immer an wie ein Brett, das kurz vorm Durchbrechen ist... einfach nur AUA.... Nach 2-3 Stunden geht es dann endlich vorbei...
Die Schulterschmerzen können auch mit der Matratze zusammenhängen - aber ein neues MRT zur Abklärung (mit Kontrastmittel!) wäre auf jeden Fall sinnvoll.
Es ist auch sinnvoll, wenn du dir alle Befunde als Kopie holst damit du mal eine Übersicht hast - die Ärzte übersehen gerne was... Ich habe alle Blutwerte, Befundberichte und die meisten Röntgenbilder hier...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Huhu!
Also nachdem mich heute Nacht meine Schulter wieder 2 mal aufgeweckt hat, frage ich mich, ob es sinnvoll ist eine Art "Schmerztagebuch" zu führen.
Denn gestern abend hatte ich dann auch noch ein ganz böses Stechen im rechten Oberarm, so als ob jemand ein Messer dort reinrammt. Das zog dann netterweise bis in die Hand. :heul:
Wegen der Schulter... das hatte ich auch schon mit der anderen Matratze.
Tatsache ist, dass ich zum schlafen immer den unteren Arm unters Kopfkissen schieb. Das hab ich schon immer so gemacht. Nur jetzt geht es offensichtlich nicht mehr. Habe in jüngeren Jahren auch schonmal auf dem Rücken geschlafen aber das geht garnicht mehr, dann tut der komplette Rücken weh. Da müsste ich mich erst in alle möglichen Richtungen biegen, damit ich halbwegs ordentlich liegen kann...
Morgen habe ich frei, da werde ich direkt den Arzt anspringen, blöd dass es ein neuer Hausarzt ist, da werd ich also praktisch mit der Tür ins Haus fallen. Hoffentlich bringt mich das weiter.
schnuppelchen
14.04.2009, 08:48
Hallo Rajani,
erst einmal auch von mir ein http://www.bechterewforum.de/images/icons/birthday.gif HERZLICH WILLKOMMEN http://www.bechterewforum.de/images/icons/birthday.gif im Forum.
Bei Deinen Beschwerden wäre mir auch als Erstes ein Karpaltunnelsyndrom eingefallen, denn ich selber mußte 16 Jahre mit einem beidseitigen herumlaufen, weil die Docs nicht in der Lage waren eine Dioagnose zu stellen :aerger: .
Desweiteren könnten Deine Schulterprobleme verbunden mit den tauben Fingern ( kommt mir leider auch sehr bekannt vor )auch auf ein Schulter- Arm- Syndrom hinweisen , ein guter Orthopäde sollte das aber diagnostizieren können. KG und gegebenfalls eine Kortisoninjektion können dort dann schnell Abhilfe schaffen.
Leider ist es wie mit den anderen Bewschwerden - hast Du einen Doc der Dir nicht zuhört http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon9.gif oder noch schlimmer, Dich nicht ernst nimmt http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon8.gif ( manchmal ist man auch geneigt zu denken, daß die Einem nicht helfen wollen ) , nur die einzelnen Probleme sieht und nicht Dich als Gesamtpaket , dann ist es ein langer Weg bis zu einer Diagnose und damit zu Hilfe. http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon11.gif
Ich wünsche Dir also einen vernünftigen Doc und schnelle Hilfe .
Vielleicht ist der heute früh ja ein Volltreffer ! :dd1
LG, Kerstin
Danke für deine Antwort.
Also wegen der Schulter, das ist halt wie mit dem Knie...
Mal tuts weh des Nachts mal eben nicht. Ist halt sozusagen "Glückssache".
Überwiegen tun bislang die schmerzfreien Nächte hinsichtlich Schulter und Knie. (hatte das auch ein oder 2 mal im Ellenbogen)
Diese Schmerzen treten aber beidseits auf.
Ja und ich hoffe auch, dass der neue HAusrazt mir zu Hören will. Immerhin hat erm ich beim ersten Besuch gefragt ob ich Eisenmangel hätte, weil ich so blaß bin, und auch ob schonmal eine Anämie festgestellt wurde.
Auf den Kopf gefallen is er also nicht. Bin mal gespannt was er morgen so zu erzählen hat.
Sooo, ich mach mich jetzt mal auf den Weg zum Arzt.
Sollte er meine Bedenken hinsichtlich MB oder Rheuma nicht ernst nehmen, werde ich mir eine Überweisung zum (internistischen) Rheumatologen geben lassen. Der sollte mich ja dann ernst nehmen.
Ich für meinen Teil sage mir, besser jetzt abklären lassen und froh sein, dass evtl. nichts ist, wie auf eine Verschlimmerung warten, bis dass garnichts mehr geht.
Da bin ich direkt nochmal. 2 Stunden beim Arzt warten hat sich offensichtlich bezahlt gemacht. Habe ihm meine Probleme erklärt und auch erwähnt, dass mein Vater Rheuma hat und mal ganz unspezifisch darauf schon getestet wurde, musste aber dann auch nicht weiter etwas sagen.
Er hat sich dann direkt das schlaue Buch genommen und wegen CCP und HLA-B27 nachgeschaut.
Mit 4 Röhrchen Blut weniger und einen Besprechungstermin am Montag bin ich dann grade wieder nach Hause.
Bin mal gespannt was dabei rum kommt. Werde mir auf jedenfall dann eine Kopie der Blutuntersuchung mitgeben lassen und euch daran teilhaben lassen.
(PS: er meinte er nimmt mir direkt 4 anstatt 2 Röhrchen Blut ab, für den Fall, dass noch weitere Blutuntersuchungen nötig werden. Der Arzt scheint ja wirklich was von seinem Beruf zu verstehen)
Hallo Rajani,
das hört sich doch richtig gut an! :applaus:
Ich bin schon gespannt, was da raus kommt!
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Hallo Rajani,
willkommen auch noch von mir, spät aber herzlich. Ich habe auch gerade den Hausarzt gewechselt weil ich mit meiner jetzt ehemaligen Hausärztin gar nicht zufrieden war. Ich kann Dich also voll verstehen und freue mich für Dich, dass Dein Doc doch sehr gut mit Dir umgeht.
Lass doch hören, was dabei herauskam.
Viele Grüße
Ramona
Ja klar, werd auf jeden Fall berichten wie es nun weitergeht. Jetzt muss ich ja sowieso erstmal das Blutbild abwarten.
Hmm aber eine Frage hätte ich da noch, weil ich finde es grade nicht wieder...
Wenn man HLA-B27 positiv getestet wird, wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass es dann wirklich MB bzw Rheuma ist?
Lag das nicht irgendwo bei 90% der positiv getesteten?
Hallo Rajani,
90 % der Bechtis sind HLA-B27-Positiv - aber 16 % der Allgemeinbevölkerung ist das auch und man sagt, dass von denen nur 0,1 bis 1 % MB hat - das wäre dann ein Risiko von 0,6 bis 6 % wenn du HLA-B-27-positiv bist und kein MB bisher in der Familie war. Hat einer deiner Eltern MB (und das ist ja bei dir der Fall) und du bis HLA-B27-positiv ist dein Risiko 20 % - also hast du eine 80%ige Chance, keinen MB zu haben!
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
So war gestern leider zu faul zum antworten. ;o
Folgendes ist dabei rausgekommen:
Der CCP war negativ, wenn man das so sagen kann und die Rheumawerte gaben dem Arzt keinen Grund weitere Untersuchungen hinsichtlich Rheuma zu machen. Wenn ich mich recht entsinne, ist/muss der Rheumawert bei BW ja garnicht positiv sein, oder?
Über HLA-B27 hat er nichts gesagt, vermutlich ist das auch das Rörchen, welches das Labor erst nicht gefunden hat und dann für den Test zu alt war. :aerger:
Wiederholen wollte er aber die Untersuchung nicht. Einzigste was mir und ihm auch aufgefallen ist, ist meine Blutsenkung die wohl erhöht ist. Lag bei einem Wert von 16 und es sind nur 11 oder 12 erlaubt.
Wie das Schicksal so will, hab ich mich natürlich wie üblich nicht getraut nach den Unterlagen als Kopie für mich zu fragen, sonst könnte ich alle wichtigen Werte hier im Zusammenhang mal posten.
Der Arzt hat dann noch mal en paar bestimmte Punkte an meinem Rücken getestet und gefragt wo es weh tut und ist also der Meinung, dass es höchstwahrscheinlich "nur" verspannt ist. Die angeschwollenen Hände kommen seiner Meinung nach, höchstwahrscheinlich auch daher.
Würde aber bedeuten, dass die Nackenpartie schon seid gut 2 Jahren verspannt ist. :gruebel:
Zur Terapie für die nächsten 2 Wochen habe ich jetzt hochdosiertes Magnesium und Tetrazepam zur Muskelentspannung bekommen.
Konnte gestern abend auch Schmerzfrei ins Bett, an durchschlafen war aber, wie üblich, nicht zu denken.
Werde auch heute oder morgen, je nachdem wann ich mich aufraffen kann, beim Arzt nochmal vorbeischaun und die Arzthelferin um eine Kopie der Laborergebnisse bitten.
Da bin ich direkt nochmal.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, noch zweifel ich arg daran, dass es nur Verspannungen sind. Alles was ich bisher zu Verspannungen finden konnte, beschreibt als Symptom nicht die Schmerzen nur in liegender Ruheposition, sondern in der Regel sogar nur Schmerzen beim Druck auf die verspannte Muskulatur.
Von meinem Vater allerdings meine ich noch zu Wissen, das grade MB mit Verpsannungen im Bereich der Wirbelsäule einhergeht. Ob der Arzt vielleicht etwas bei seiner Diagnose außer acht gelassen hat?
Werde also auf jedenfall mir eine Kopie besorgen, und euch die Werte alle mal posten. Ich denke, es wäre vielleicht wirklich sinnvoll, mir, und wenn nötig entgegen den Vorstellungen meines Hausarztes, eine Überweisung zum Rheumatologen geben lassen. Hab das Gefühl, manchmal kommt man nicht sehr weit, wenn man nicht mit der Faust auf den Tisch haut.
SO 4 Tage sind nun vergangen seiddem ich diese beiden Medikamente nehmen sollte. Diese nacht hatte ich, bis auf ein gelegentliches Zwicken hier und da keine Schmerzen und konnte endlich mal wieder schlafen.
Die morgendliche Steifigkeit ist aber weiterhin vorhanden...
Noch kurz am Rand: Bei MB ist glaube ich der Rheumafaktor negativ.
Muss nicht sein. Und, es gibt da einen richtigen Wert für; nicht nur positiv und negativ.
Gruss Britt
So folgendes,... ich bin jezz also endlich nochmal beim Arzt gewesen, da ich eh einen neuen Termin brauchte und hab mir eine Kopie vom Blutbild geben lassen.
Nur 2 Werte stimmen nicht bzw. sind zu hoch oder zu niedrig, ich schreibs einfach mal ab:
BSG1 Blutsenkungsgeschwindigkeit 16 ++ mm(Einheit) bis 12 (Normwert)
ALB Albumin 55,4 - rel.% (Einheit) 55.8 - 66.1 (Normwert)
Dazu gesagt hat der Arzt nicht wirklich etwas. CCP steht hier leider nicht aufgeführt, da ich den Termin am Donnerstag allerdings habe, werd ich da auch nochmal nach einer Kopie fragen.
Sind diese beiden Werte irgendwie aussagekräftig oder eher absolut zusammenhanglos? Wenn ihr sonst noch Werte wissen möchtet, sagt einfach bescheit.
Danke.
Hallo Rajani,
die BSG ist ein Entzündungswert - er ist nur leicht erhöht (ich hatte schon mal 120....) aber immerhin ist er erhöht!
Das Albumin ist das 'Trägereiweiß' im Blut für viele spezielle Stoffe - und es wird durch Entzündungen weniger... das passt also auch.
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Hallo Ulmka!
Danke für deine Antwort. Manchmal frage ich mich, für wie dumm die Ärzte einen eigentlich halten. Gut jetzt sterbe ich nicht vor Schmerzen, aber die Schmerzen sind da, im Moment finde ich auch immer mehr an mir, ich weiß auch nich.
Nur wenn ich zum Arzt geh und auf Rheuma, also auf eine Krankheit, die mit einer Entzündung einhergeht teste, dann versteh ich nicht, warum man solche Auffälligkeiten nicht bespricht. Sonst war die Blutsenkung ja auch in Ordnung.
Naja, ich lass mir noch mal den anderen Bericht geben wo das mit dem CCP drinn steht und werde den Arzt um eine Überweisung in eine rheumatologische Praxis bitte. Bekomm ich die nicht geh ich auf eigene Faust dahin. Lieber renn ich jetzt einmal mehr zum Arzt und lass das gescheit abklären bevor ich auch noch so einen Marathon vor mir habe!
Kann mir denn an dieser Stelle jemand eine gescheiten Rheumatologen nähe Bochum empfehlen? Wäre super!
Danke, Rajani.
So hatte heute also meinen Arzttermin....
Habe eine Überweisung zum Orthopäden bekommen der eine bestimme Sache, und zwar eine Fehlstellung der Füße, ausschließen soll. Der Arzt vermutet, dass es eventuell daher kommt.
Er hat diesmal aber auch erwähnt, dass das ISG auf Druck empfindlich reagiert, wovon hier ja wiederum auch einige berichten.
Habe die anderen Laborwerte noch einsehen können, bei CCP steht lediglich unter 5 so wies auch sein soll aber kein genauer Wert. Da man im Labor ja eine Blutprobe verschlampt hat, muss ich dann nächste Woche nochmal zum Blutabnehmen wegen HLA-B27. Er meinte eine rheumatische Erkrankung seie zu fast 100% ausgeschlossen. (blos woher kommt dann der, wenn auch nur leicht, erhöhte BSG1... kann das auch einfach mal so auftreten? Krank bin ich ja nicht)
Als Schmerzmittel habe ich vorläufig erstmal Ketoprofen bekommen. Zum Orthopäden werde ich wohl aber frühestens erst in 2 Wochen kommen befürchte ich. Werde aber auf jede Fall weiter berichten.
Hallo Rajani,
die BSG kann auch ohne erkennbare Ursache mal leicht erhöht sein - das alleine ist noch lange kein Hinweis auf MB, nur ein kleiner Baustein... der Druckschmerz über dem ISG ist da schon wichtiger....
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
So, war schon direkt am Montag beim Orhtopäden, der hat erstmal LWS und BWS geröngt, er sagt aber, das ist soweit alles ok, murmelte irgendwas von Skolliose nebenher...
Hab, wie auch nicht anders zu erwarten war, leichte Senk- und Spreizfüße und das rechte Bein ist neuerdings (!) auch 1 cm kürzer. Er meinte, das wäre aber nicht so tragisch. Hab nun Einlagen verschrieben bekommen, aber erstmal nur wegen der Senk- und Spreizfüße, den Längenunterschied will er erstmal unbeachtet lassen. In 2 bis 3 Wochen soll ich mich nochmal vorstellen bei ihm, in der Hoffnung, dass es sich bis dahin bereits gebessert hat.
vBulletin v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.