Vollständige Version anzeigen : ISG Entzündung - Symptome?
Hi würde gern wissen, mit welchen Symptomen sich bei euch eine Entzündung des ISG darstellt.
Ich habe ja schon berichtet, daß bei mir letztes Jahr ein Verdacht auf Morbus Bechterew geäußert wurde, ich aber bis rel. wenig Beschwerden hatte. Das hat sich jetzt leider geändert.:heul: Gestern Abend, als ich ins Bett ging, war es besonders schlimm. Ich hatte das Gefühl, man würde mir 2 heiße Messer in den unteren Rücken rammen, ungefähr auf Höhe der beiden "Kuhlen" (weiß leider nicht, wie ich es anders beschreiben soll) am Rücken. Gleichzeitig tut mir seit ein paar Tagen die Hüfte weh und zwar außen am Oberschenkel, ca. 1 Handbreit unterm Hüfthöcker. Ich hoffe, ihr könnt euch so vorstellen, wo ich meine.:frage:
Meine Frage nun, kann das von einem entzündeten ISG ausgehen? Habe sowas bis jetzt noch nie gehabt.:confused: Als ich heute morgen zur Arbeit kam, konnte ich ein Humpeln leider nicht vermeiden, es wurde zwar mit der Zeit etwas besser, die Schmerzen ließen auch nach, sind aber nie ganz verschwunden. Es war allerdings viel erträglicher, nur noch ein Ziehen im unteren Rücken und nur kurze, stechend einschießende Schmerzen und ein brennender Schmerz hauptsächlich rechts in der Hüfte. Links gabs nur Probleme, wenn ich rechts zu sehr entlastet habe.
Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Das sind bis jetzt die ersten Symptome, die ich richtig beängstigend finde. Bei meine sonstigen Beschwerden habe ich bis jetzt immer versucht, mir einzureden, die kämen von einer Fehlbelastung und ein Bechterew wäre doch eher unwahrscheinlich.:gruebel: Klappt zwar leider nicht immer, im Hinterkopf bleibt immer was hängen, aber diesmal kann ich leider keine andere Erklärung finden, die passen könnte.
LG Babsi
hallo babsi...
leider sind das genau die schmerzen die ich auch immer habe, wenn ich ne entzündung in den ISG habe... und das es in die hüfte zieht ist dabei ganz normal... nur das humpeln solltest du lassen, weil es sonst nur noch mehr beschwerden gibt... ist zwar leicht gesagt, weil ich mich da auch immer sehr zusammen reißen muss... aber bei mir kamen dann dadurch nur schmerzen im bein und im knie dazu...
geh damit lieber zum arzt... das er da bald was machen kann... denn sonst kann es sich in die länge ziehen... und wer weiß was der MB dann in den ISG anstellt...
wünsche dir alles gute und baldige besserung...
Hallo Babsi,
jepp, das klingt alles voll danach! Gerade das Messergefühl kenne ich. Als würde bei jedem Atemzug das Messer rein und rausgeschoben werden... Dass kommt vom Ischiasnerv, der durch die Entzündungen und ggf. Fehlhlaltung gereizt ist. Ich würde Dir auf jeden Fall Krankengymnastik bzw. Manuelle Therapie empfehlen sowie eine akute Schmerzbehandlung, damit sich der Schmerz gar nicht erst im Schmerzgedächtnis speichert. Mir hat da immer eine Cortisonstoßtherapie (2 -3 Infusionen), Antirheumatika und zusätzlich ein Stufe 2-Medikament (Opioid Tramadol) geholfen. Das Cortison und das Antirheumatikum (bei mir Piroxicam) waren gegen die Entzündungen und ein wenig gegen Schmerzen (Pirox), das Tramadol war zum "Wegschießen" und mal völlig Schmerzfrei sein. So konnte sich der gereizte Nerv zum Glück immer wieder schnell beruhigen und der Schub ging rum. Warte bloß nicht zu lange, damit dich die Schmerzspirale gar nicht erst richtig packt!
Gute Besserung!
Gruß
Seisa
Danke für eure schnellen Antworten. Traue mich leider im Moment nicht so recht zum Arzt. Habe ihm gestern erst gesagt, daß es mir prima geht. Habe echt Angst, daß er meint, ich bilde mir alles nur ein. Er hat ja schon mal den Verdacht einer leicht depressiven Phase ausgesprochen und mir hierfür Medis verordnet. Und ausgerechnet jetzt, wo es mir in dieser Sache wieder gut geht, kommt sowas. Ich könnte echt schreien.
Zum Orthopäden/Rheumtologen komme ich die nächste zwei Wochen nicht, weil meine Kollegin Urlaub hat und ich mit dem Chef allein bin. Ist echt Sch...:heul:
Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt, sonst muß ich wohl in den sauren Apfel beissen und doch zum HA gehen, damit er wenigstens die schlimmsten Schmerzen kappt.
Hallo Babsi,
genauso fühlt es sich an, leider.
Das Humpeln ist schlecht, das zieht nur andere Schmerzen nach sich. Vor allem im Knie.
Lass das nich hinhängen, geh zum Arzt, wenn es nicht bald besser wird. Der Schmerz außen am Oberschenkel ist auch schlimm, der verursacht bei mir das Humpeln. Lass Dich schnell behandeln, denn es wird wahrscheinlich von allein nicht besser werden.
LG Ramona
Hallo Babsi,
lass Dich nicht vom Arzt einschüchtern! Das kann eben von heute auf morgen passieren, war bei mir auch schon so. Alles war wieder super, dann ne blöde Bewegung und dann plötzlich der Supergau! Wichtig ist, dass Du kompetent und selbstbewußt dem Arzt gegenübertrittst! Wenn Du ihm sagst, Du hast höllen Nervenschmerzen, bist in der Lage, Nervenschmerzen von Entzündungsschmerzen zu unterscheiden und willst nicht, dass sich Dein Schmerzgedächtnis speichert, dann rückt er vielleicht was rüber. Ansonsten würde ich ihn um eine Überweisung zum Schmerztherapueten bitten. Dann hast Du den schon mal für hoffentlich nicht eintreffende weitere Notfälle! Und sorry, wer ist psychisch nicht "angegriffen" wenn er so besch... Schmerzen hat! Das kann eben deprimieren!
Viel Erfolg!
Seisa
Hi Seisa ich denke schon, das er mir was gibt, hat er jetzt bis immer. Sieht bloß blöd aus, weil ich in letzter Zeit so oft bei ihm war und fast jedesmal wegen anderen Beschwerden. Er hat seine Praxis ein paar Meter neben meinem Arbeitsplatz, so bin ich auch bei ihm gelandet und er hat mir schon zweimal eine Spritze mit Cortison und Diclo in den Hintern gejagt, als ich während der Arbeitszeit bei ihm auftauchte, weil ich mich vor Rückenschmerzen kaum bewegen konnte. Er kann aber nur symptomatisch behandeln und würde mir wohl nahe legen, zum Orthopäden zu gehen, und dazu habe ich halt keine Zeit.
Ihm habe ich übrigens auch meine Verdachtsdiagnose zu verdanken, denn er hat mich schon fast gezwungen zum Orthopäden zu gehen, ich wollte da eigentlich wegen so einer Kleinigkeit gar nicht hingehen. Es ist also ein ganz guter Arzt, der einem auch schon mal einen Tritt in den Hintern gibt, wenn er es für nötig hält.
Na siehste!
Und wenn Du fünf mal am Tag in den Aldi rennst und jedas Mal was anderes kaufst, stört das den Aldi doch auch nicht!http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon12.gif
Das ist Deine Gesundheit und Du bist Kunde, wenns ihm nicht passt, kann er meckern, aber Hauptsache, Du bist hinterher zufrieden! Der Russe hat halt tausend Baustellen! Und schließlich verbringst Du nur einen Bruchteil des Tages in seiner Arztpraxis. Und wenn er nach 5 Min. Behandlung von Deinen ständigen "Wewehchen" genervt ist, dann verklicker ihm mal, wie es denen erst geht die Dich den ganzen Tag um die Ohren haben (grins!!). Den Appell an seine Soziale Ader kann er dann nicht mißachten und muss Dich zufriedenstellen, schon im Interesse des Weltfriedens! http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon10.gif
Gruß
Seisa
Hallo Babsi,
deine Schilderung beschreibt genau ISG-Beschwerden.
Und als erste Lektion lernt ein MB-Patient hartnäckig zu bleiben, sich nicht in die Psychoecke drücken zu lassen um letztendlich doch irgendwann Hilfe zu bekommen.
In meiner Vergangenheit bis zur Diagnosestellung wurde mir von Ärzten auch so einiges an Behandlung angeboten.Schmerztherapie wegen Chronifizierung , Absaugung des Bandscheibenkerns L5/S1 u.s.w.!
Ich bin jedesmal (trotz erheblicher Selbstzweifel) meinem Fühlen treu geblieben und habe genannte Dinge eisern abgelehnt.
Irgendwann kam ich damit zum Ziel und muß nach gestellter Diagnose nicht mehr bitten, betteln und mich rechtfertigen.Nach wohlgemerkt 2 Jahren.
Also, zier dich nicht und bleib eisern.
LG Emmi
Uli Dörwald
07.11.2008, 22:51
Hallo Babsi,
wie die Vorschreiber schon sagten: Bingo! Bei mir ging der MB genauso los und ich wurde auch mit Kortison, Chiropraktik, Elektroreiztherapie, und, und und behandelt.
Bei mir hilft Wärme und Bewegung. Wenn du vor Schmerz nicht mal ohne Fehl- und Ausweichbewegungen klar kommst (Humpeln) dann hilft Spritze. Am schonensten ist direkt ins ISG. Es muss nicht mal Diclo oder Kortison sein. Mir half bereits ein Cocktail aus Lidocain und Arnika oder so, wenn du hier unte 'ISG-Schmerzen' suchst findest du für eine Woche zu lesen ;-).
Durch die Schmerzen verkrampft sich die Muskulatur und verengt den Knochenabstand, so dass der Ischias gereizt wird, deshalb ist Entspannung wichtig.Ich habe da immer Mineralwärmekissen die man für 3 Minuten in die Mikrowelle tut. Von Pino, Vulkano Pack.
Am besten du lässt dir zwei Spritzen geben, eine ins Gelenk und eine oben in die Hüfte. Dann ein paar Tabletten. Mir haben Diclos immer gut geholfen.
Dann kann man sich Fango/Massage verschreiben lassen, oder Partnermassage nach dem Heizkissen.
Und am Wichtigsten wäre KG und sich dort die Beckenkipphebung in Bauchlage beibiringen lassen. Es ist die Paradeübung gegen MB-Schmerzen. Und wenn man sie einmal richtig kann, dann kann man sie überall, auch im Stehen machen. Wenns bei mir zwickt merk ich schon gar nicht mehr wenn ich sie mache. Damit kommt man auch schnell aus der Schonhaltung und dem Humpeln raus.
Auf jeden Fall ist Schonung das Schlimmste. Du wirst oft Lesen, dass bei vielen sich die Schmerzen bei Bewegung verschlimmern. Das ist der Fall wenn sie sich zu lange geschont haben und der Knochenabstand schon zu klein ist. Dann wird der Nerv schneller gereizt. Die Übungen sollte man täglich auch zur Prophylaxe machen, auch um den Muskelaufbau zu trainieren. Es ist wichtig sich ein 'Muskelkorsett' anzutrainieren um die Schwäche der Knochen durch Muskelstärke zu kompensieren.
Durch die gezielte Bewegung wird auch die Durchblutung gefördert und die Entzündungsgifte, die ja auch Schmerzen verursachen abzutransportieren.
Die Entzündungsvermittler (Omega 6- Säuren, Arachidonsäure) kann man durch Ernährung aus dem Blut bekommen. Und die guten Omega3-Säuren , die der Körper braucht um Entzündungen zu bekämpfen findest du im Fisch.
Mittlerweile nehme ich überhaupt keine Medis mehr und habe nach Ernährungsumstellung mit ein paar Tagen gezielter KG die Schmerzen aus dem Körper.
Die Ernährung und die heissen Kissen (und eine Sitzheizung im Auto) sind aber eine tägliche Angelegenheit.
Hallo Babsi,
was Uli schreibt, ist alles richtig. Nur mit dem Ischias-Nerv, da muss ich etwas widersprechen. Ganz so einfach muss es nicht immer sein.
Ich habe mich immer genauso verhalten und leider wurde immer alles noch schlimmer. Dann wurde im MRT festgestellt, dass ich eine Wirbelkanalverengung habe und darin noch eine Zyste, dadurch wird der Nerv dann zusätzlich bei bestimmten Bewegungen noch gereizt. In meinem Fall ist dann gerade trotz MB Ruhe angesagt lt. ärztl. Verordnung.
Also man sollte immer zuerst auch abklären lassen, ob nicht noch außer MB noch andere Sachen am Laufen sind. Vor allem sollte immer auch ein Bandscheibenvorfall bei ganz schlimmen Schmerzen ausgeschlossen werden, das hat mir der Orthopäde gesagt.
Die Tipps hier sind alle Gold wert, ersetzen aber doch nicht den Arzt, wie Du in meinem Fall sehen kannst. Also bitte doch erst alles ärztlich checken bzw. ausschließen lassen und dann die jeweils für Dich passenden Tipps beherzigen.
Gute Besserung und ganz liebe Grüße
von Ramona
Danke für eure Antworten. Heute ging es mir Gott sei dank schon wieder etwas besser:) , allerdings sieht man an meinem Gang wohl immer noch, daß ich leicht Schmerzen habe, denn meine Schwester begrüßte mich mit: was läufst du denn so komisch?, und das, obwohl ich ihr nichts gesagt hatte. Humpeln tu ich zwar nicht mehr,aber ich laufe wohl etwas steifbeinig.
Bewegen tu ich mich, denke ich genug. War gestern und heute spazieren und bin heute noch schön geritten. Das habe ich ohne Sattel gemacht und ich muß sagen, die Bewegung und die Wärme des Pferdekörpers hat mir gut getan. Im Moment tut mir hauptsächlich die Hüfte weh, der Rücken weniger. Vielleicht habe ich ja noch mal Glück gehabt und es klingt wieder von alleine ab.:dd1 Habe bis jetzt nur etwas Diclo genommen, die ich noch zu Hause hatte. Hoffe, das reicht aus. Gymnastik würde ich auch gern machen, doch leider habe ich keine Ahnung, was gut tun und was eher schaden würde. Habe daher mal lieber nichts gemacht. Kenne nur Übungen gegen eine verspannte Rückenmuskulatur, aber die würde, denke ich, im Moment nichts bringen.
Ich kann nur hoffen, daß diese starken Schmerzen so schnell nicht wieder auftreten werden, im Moment ist es Gott sei Dank ganz gut auzuhalten. Bin leider doch ziemlich schmerzempfindlich habe ich den Eindruck. Besonders wenn ich nichts zu tun habe, drehen sich meine Gedanken dann nur um dieses Thema. Wie lenkt ihr euch in so einem Fall ab? Gibt es Methoden, den Schmerz bewußt auszuschalten, wenigstens in einem kleinen Maß? Vielleicht durch Entspannungstechniken? Wie sind da eure Erfahrungen?:frage:
Wenn der Schmerz nächste Woche nicht ganz weg sein sollte, werde ich wohl oder übel doch zum Arzt gehen müssen, um mal nachschauen zu lassen, woran es genau liegt. Denn ich muß ja arbeiten und kann mich da nicht immer schonen.
LG Babsi
Hallo Babsi,
das ist doch schön, dass es etwas besser ist! Nehme die Diclo aber lieber weiter, sie sind ja nicht nur gegen die Schmerzen, sondern auch gegen die Entzündungen. Besorg Dir doch bei der DVMB den Gymnastikkalender, da hast Du viele gute Übungen drin. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass schon mal alles, wobei Du Dich wohlfühlst, auch okay ist. Dehmen und die verkrampften Muskel entspannen ist da schon auch gut. Langfristig ist es aber schon sinnvoll, die "richtige" Gymnastik zu machen.
Das mit den kreisenden Gedanken ist schwierig, da muss jeder selbst austesten, was hilfreich ist. Ich lenke mich oft mit TV oder, wenn ich vor Gedankenkreisen nicht schlafen kann, mit Hörbüchern ab. -Am besten sind da Kinderhörbücher wie Benjamin Blümchen, Die drei ??? oder so. Da kann ich herrlich zu einschlafen!
Ansonsten versuche ich immer etwas zu tun, was mir richtig Spaß nacht oder was mich interessiert. Aber wenn die Schmerzen zu doll sind, ist das auch schwierig... Hier im Forum stöbern hilft mir dann auch oft, wenn ich sehe, dass es anderen noch viel schlimmer geht und die trotzden den Humor nicht verlieren. Ein heißes Bad nehmen tut mir auch gut und manchmal hilft mir auch Wohnungputzen, weil ich da in Bewegung bin. Das dauert dann alles länger, aber ich habe was zu tun. Aktuell stricke ich gerade einen Schal. Das habe ich seit der Kindheit nicht mehr gemacht, ist ne nette stupide Beschäftigung und man hat keine Hand frei zum Futtern!!
Gruß
Seisa
Hallo Babsi
ich brauch/kann eigentlich nichts mehr hinzufügen.
Ich wollte nur den Thread nochmal ein bisschen herausstellen, ist meines Erachtens mit das Beste was es hier in kurzer und präziser Form steht, gerade für 'New Beginners'
Die isg beschwerden sind genau aufgeführt (ich behaupte mal, so fängts bei 90% an) und die Erstbehandlungen sind alle wunderbar erklärt.
:dd2:
Gruß, Peter
Ja Seisa, den Tip mit den Hörbüchern kenn ich auch. Mach ich fast jeden Abend und hilft mir meistens auch sehr gut beim einschlafen. Gerade die Kinderhörbücher lullen einen schön ein und man schläft gut ein.
Diesen Gymnastikkalender werde ich mir auf jeden Fall nächste Tage besorgen, damit ich demnächst auch weiß, welche Übungen gut tun. Ich denke, es ist dann wohl auch angebracht, die aufgeführten Übungen regelmäßig auzuführen. Werde ich auf jeden fall ausprobieren. Danke für den Tip.:danke:
Das Diclo werde ich auf jeden Fall erst mal weiter einnehmen. Helfen Gott sei Dank im Moment gut, mal sehen, wie das morgen ist, wenn ich wieder arbeiten muß. :dd2
Leider besitze ich keine Badewanne, denn ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, daß mir die Wärme eines heißen Bades gut tut. Aber dafür müßte ich zu meiner Mutter fahren und die würde dann ziemlich schnell mißtrauisch werden, wenn sich daß auf einmal häufen würde und das darf auf keinen Fall passieren, denn sie soll, im Moment zumindest, noch nichts mitbekommen.
LG Babsi
Wollte mir gestern einen Termin beim Rheumadoc holen, aber das war wohl nichts. Haben erst einen Termin am 23.12. frei. Bis dahin ist es entweder so schlimm geworden, daß ich gar nicht mehr laufen kann, oder es ist von alleine ausgeheilt. Ist echt ätzend, so lange mußte ich noch nie auf einen Termin warten. Er hat zwar auch eine freie Sprechstunde, aber da meine Kollegin Urlaub hat, kann ich hierfür nicht freinehmen. Aber ich habe meinen Chef schon gefragt, ob ich einen halben Tag frei bekomme, wenn sie wieder da ist. Das geht Gott sei Dank klar, so muß ich nur 2 Wochen warten.
Da mir das Diclo im Moment gut hilft, habe ich mir hiervon nochmal 20 vom Hausarzt verschreiben lassen. Hat er sogar gemacht, ohne daß ich bei ihm war. Aber er weiß, daß ich nichts nehmen würde, wenn ich keine Schmerzen hätte und verantwortungsvoll damit umgehe. So brauchte ich nur das Rezept bei ihm abholen.
Die Schmerzen sind seit Sonntag weder stärker noch schwächer geworden. Ich denke, daß ist gut so, denn sie sind gut auszuhalten. Gehe gleich erst mal zur Rehagymnastik. Mal sehen, ob die Physiotherapeutin mir Übungen zeigen kann, die mir gut tun.
LG Babsi
Hallo Babsi,
gut, dass die Diclo wenigstens wirken, aber achte gut auf den Magen, die sind da nämlich ziemlich heftig! Beim leisesten Zwicken solltest Du auf jeden Fall sofort einen Magenschutz (z.B. Omeprazol) dazunehmen. Ich nehme das immer prohylaktisch dazu, weil bei mir die Medis immer auf den Magen schlagen...
Wenn Du gerne badest: ich habe festgestellt, dass es noch angenehmer ist, sich auf ein Heizkissen zu legen, als in die Badewanne zu gehen, weil da die Lage nocht soo bequem ist wie im Bett auf dem Heizkissen. Eine Wärmflasche oder Moorkissen für die Microwelle auf den Rücken gelegt tut da auch sehr gut!
Alles Gute weiterhin!
Seisa
hallo @all...
mir hat man gesagt, dass ne wärmflasche nicht so gut ist... weil es feuchte wärme wäre... und ich lieber ein heizkissen nehmen soll... deshalb habe ich mir extra ein heizkissen zugelegt und die wärmflasche verbannt...
schleckerlecker
12.11.2008, 21:57
Hallo Jelli,
dass kann ich jetzt nicht so nachvollziehen, die feuchte ist ja in der Wärmflasche, man spürt ja nur die Wärme und die Wärmflasche hat auch einen Überzug, zumindest meine, mir tut die Wärmflasche immer gut und zwischen Wärmflasche und Heizdecke konnte ich noch keinen Unterschied feststellen. Wer hat dir denn das gesagt mit der feuchten Wärme?
Liebe Grüsse
Karola
Ja Seisa ein Heizkissen besitze ich auch und benutze es gerne bei Muskelverspannungen. Aber darf ich es auch benutzen, wenn tatsächlich das ISG entzündet ist? Ich dachte immer, bei Entzündungen wäre Wärme verboten, weil durch sie die Entzündung noch verstärken würde?:confused: Habe es daher nicht benutzt.
Daß das Diclo den Magen angreift habe ich auch schon gehört. Habe aber bis jetzt noch nie Probleme damit bekommen, da ich es bis jetzt nie länger als 2 Wochen am Stück benötigt habe. Ich hoffe, daß das auch dieses Mal der Fall sein wird.:dd2 Sobald ich aber Probleme mit dem Magen bekommen sollte, werde ich sofort beim Arzt nach dem Magenschutz nachfragen. Hoffentlich ist das nicht nötig, denn ich nehme gar nicht so gerne viele Medikamente.
LG Babsi
Uli Dörwald
13.11.2008, 16:57
Hallo Babsie,
Hitze ist nur bei bakteriell bedingten Entzündungen schlecht. Ich empfinde die Wärme gerade vor der Massage oder Bewegung als sehr wohltuend, denn meist ist es die Verkrampfung der Muskulatur die die Knochen zusammenpresst und auf die Ischiasnerven drückt. Je stärker der Schmerz, desto schlimmer die Verkrampfung. Dieser Kreislauf muss durchbrochen werden. Manchen tut auch Kälte gut, denn sie betäubt den Schmerz und fördert genau wie die Hitze auch die Durchblutung. Am besten ausprobieren und in sich hineinfühlen.
Ja Seisa ein Heizkissen besitze ich auch und benutze es gerne bei Muskelverspannungen. Aber darf ich es auch benutzen, wenn tatsächlich das ISG entzündet ist? Ich dachte immer, bei Entzündungen wäre Wärme verboten, weil durch sie die Entzündung noch verstärken würde?
Hallo Babsi,
hier hast Du grds. recht. Wärme erweitert die Gefäße. Durch die Gefäßerweiterung ist dann eine größerer Flüssigkeitsansammlung im Entzündungsbereich und es drückt und zwickt vermehrt, da die Flüssigkeit ja Platz braucht (einfach Physik). Kälte hingegen bewirkt logischerweise den umgekehrten Effekt und der "Druck" auf das Gewebe wird verringert. Sollten dann noch bakterielle Prozesse bei der Entzündung ablaufen, haben die Bakterien bei Wärme natürlich einen gefundenen Nährboden und vermehren sich recht fleißig.
Somit kann Wärme durchaus grundsätzlich kontraindiziert sein. Also NIE Wärme bei einer Blinddarmentzündung.
Bei "Knochenschmerzen" kann das je nach Individuum unterschiedlich sein. Manche fühlen sich mit Wärme recht wohl; andere gehen die Decke hinauf. Also würde ich vorschlagen, vorsichtig mal testen und nicht mit der harten Linie durchziehen.
Übrigens ist Wärme bei Verspannungen sehr positiv da wie gesagt sie die Durchblutung (Gefäßerweiterung) fördert und den Muskel dadurch entspannt.
Gruß
Christian
Danke für Eure Antworten. Werde gleich heute Abend ausprobieren, wie bei mit die Wärme wirkt. Kälte, weiß ich aus Erfahrung, tut mir in der Regel nicht gut. Deshalb versuch ich es lieber mal nicht. Aber mein Heizkissen liegt schon bereit. Werde es gleich mal ausprobieren.
Mein Chef hat heute leider auch mehr mitbekommen, als mir lieb ist. Bin mal wieder etwas eigenartig gelaufen und diesmal hat er mich direkt drauf angesprochen. Das macht er sonst eigentlich nicht. Naja, da kann ich dann wenigsten sicher sein, daß ich den Halben Tag frei bekomme, um zum Arzt zu gehen, wenn meine Kollegin wieder da ist.
LG Babsi
Ich war inzwischen beim Orthopäden und er hat eine Schleimbeutelentzündung in beiden schmerzenden Gelenken diagnostiziert. Zudem hat er mich mal wieder darauf aufmerksam gemacht, das mein ISG ja auch nicht mehr so gut aussieht.
Er hat mir daher Kortison in die stärker schmerzende Seite gespritzt. Jetzt, 8 Tage später sind die Schmerzen deutlich schwächer geworden, treten fast nur noch nach stärkerer Belastung auf, oder wenn ich mal wieder auf der Seite gelegen habe. Ich hoffe, daß es damit erledigt ist, habe aber vorsorglich den Termin am 23. noch nicht abgesagt, denn ganz in Ordnung ist es immer noch nicht.
Als mögliche Ursache sah er eine Gewichtszunahme meinerseits, obwohl es nur 1-2 Kilo waren. Ich halte das nicht für sehr realistisch. Wie seht ihr das? Ich habe einen BMI von ca. 25, also Normalgewicht und treibe auch regelmäßig Sport.
Habt ihr Probleme mit den Schleimbeuteln oder kommt das woanders her? Habe sowas bis jetzt noch nie gehabt. Konnte leider nicht so viel beim Arzt nachfragen, denn er hatte nicht wirklich viel Zeit. Die Rückenschmerzen zu erwähnen habe ich daher glatt vergessen, so schnell war ich diesmal wieder draussen. Gott sei Dank ist es nicht immer so, aber es war ja auch eine Notfall Sprechstunde und ich war erst mal froh, daß mir geholfen wurde.
Da ich aber nicht mehr humpel hat sich mein Rücken auch wieder beruhigt und ich habe kaum noch Rückenschmerzen. Die stechenden Schmerzen sind zumindest fast verschwunden.
Hallo Babsi,
lass dir nicht einreden, dass das von so einer minimalen Gewichtszunahme käme - mit einem BMI von 25 bis du doch prima dabei!
Ich denke, dass ist ein MB-Schub - und die Schleimbeutelentzündungen gehören da ganz klar dazu....
Ich bin mal gespannt, was der Rheumadoc dazu sagt - vor allem, wenn deine ISG schon deutlich Spuren zeigen...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Hallo Ulmka, mein Orthopäde ist auch gleichzeitig mein Rheumatologe und hat hier in der Gegend auch einen guten Ruf. Viele von den Ärzten in meiner Umgebebung haben diesen leider nicht und ich krieg viel davon mit, denn ich arbeite in einer Apotheke, da bekommt man so manches mit. :runter:
Er tut sich allerdings etwas schwer damit, eine entgültige Diagnose zu stellen, weil alles wohl noch nicht so eindeutig ist. Allerdings hält er alles im Auge und nimmt mich und meine Beschwerden auch ernst, nicht so, wie man es hier oft ließt, daß man als fast Simulant abgestempelt wird.:)
Mir ist es Moment auch noch ganz lieb so, denn so kann ich mir immer noch wünschen und einreden, daß er sich geirrt hat und alles halb so wild ist, zumindest wenn es mir gut geht. Allerdings hat er auch schon Medikamenten wie MTX angesprochen, für die es allerdings noch zu früh wäre,dafür sei ich noch zu jung und die Symptome auch noch zu schwach, da die Nebenwirkungen doch erheblich sind. Ich habe bei sowas immer das Gefühl, daß er mich so langsam darauf vorbereiten will, daß ich möglicherweise solch ein Medikament in naher Zukunft doch mal nehmen muß.:confused: Ich hoffe zwar nicht, aber da kann ich dann wohl nichts gegen machen.
LG Babsi
Hallo Babsi,
hast du schon mal überlegt, zu einem internistichen Rheumatologen zur Mitbehandlung zu gehen? Orthopädische Rheumatologen sind ja ganz gut, wenn man KG-Rezepte braucht - aber MB ist so kompliziert, da ist zumindest sporadisch auch der Rat eines internistischen Rheumatologen gefragt..
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Ne,da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Weiß auch gar nicht, ob es hier in der Gegend einen gibt. Da muß ich mich mal erkundigen. Aber warum meinst du, ist er besser? Ist das nicht egal? Ich dachte immer Rheumatologe ist Rheumatologe. Reicht es nicht auch aus, wenn der Hausarzt Internist ist?
Hallo Babsi,
die Kombination Internist und Rheumatologe macht es.... gerade weil bei uns ja nicht nur Gelenke entzündet sind sondern z. B. Sehnenansätze, aber auch Herz und Nieren können mitspielen...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Ne,da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Weiß auch gar nicht, ob es hier in der Gegend einen gibt. Da muß ich mich mal erkundigen. Aber warum meinst du, ist er besser? Ist das nicht egal? Ich dachte immer Rheumatologe ist Rheumatologe. Reicht es nicht auch aus, wenn der Hausarzt Internist ist?
Da ich nicht weiß, ob man hier auf Rheuma-online.de verlinken kann, geb ich lieber den Tip, dort mal das "DocgBLOG" vom 05.11.08 zu dem Thema "Unterschied zwischen orthopädischem und internistischem Rheumatologen" zu lesen. (Links oben auf "Rheuma-News",dann bis zum 05.11.08 zurückblättern). Etwas langatmig, aber da wird mal beleuchtet, welcher faktischen Unterschiede es zwischen den beiden "Rheumatologen" gibt. Man muß aber auch wissen, das der Autor, internistischer Rheumatologe ist...
wie kann man eigentlich feststellen ob eine ISG Entzündung bakteriellen Ursprungs is oder eben das fehlgeleitete Immunsystem schuld is?
Ich hab ja immernoch die Hoffenung das es irgendwas anderes sein kann als MB aber 2-3 Jahre ISG schmerzen lassen wohl kein anderen Schluss zu. (HLAB27 pos.)
Habe mich mal umgehört. In meiner Nähe gibt es keinen internistischen Rheumatologen. Dumm gelaufen, aber auf dem Land ist das halt oft so. Aber da mein Hausarzt und mein Rheumaarzt gut miteinander bekannt sind, hoffe ich, daß das auch ausreicht.
Tischi: Danke für den Tip. Da werde ich gleich mal reinschauen.
LG Babsi
Habe mich mal umgehört. In meiner Nähe gibt es keinen internistischen Rheumatologen.
Ich weiß jetzt nicht, wo Du Dich umgehört hast, aber (falls Du Deine Info nicht eh von da hast) die beste Auskunft, ob es in Deiner Nähe einen internistischen Rheumatologen gibt, kann Dir die für Deine Region zuständige Kassenärztliche Vereinigung geben. Die findest Du einfach über jede Suchmaschine.
Ich schätze, wenn Du Dir die Unterschiede zwischen internistischem und orthopädischem Rheumatologen durchgelesen hast, wird klar, das der internistische eine ganz andere Ausbildung und damit Herangehensweise verfolgt als der Orthopäde. Und "allein" Internist zu sein, wie Dein Hausarzt, gleicht das meines Erachtens nicht unbedingt aus.
Aber - ganz wichtig ist, ob Du Dich bei Deinen Ärzten wohl und gut behandelt fühlst. Und wenn das bei Deinen jetzigen der Fall ist, ist es gut so.
Gruß,
Philipp
Tischi: Danke für den Tip mit der kassenärztlichen Vereinigung. Habe ich tatsächlich noch nicht dran gedacht. Habe hier auch noch mal nachgeschaut, aber in meiner Nähe gibt es tatsächlich keinen internistischen Rheumatologen. Da ich mich aber z.Zt. bei meinen jetzigen Ärzten gut aufgehoben fühle, empfinde ich das nicht als so schlimm. Wer weiß, wenn ich mich irgendwann mal nicht mehr gut aufgehoben fühlen sollte, werde ich es vielleicht auf mich nehmen, einen weiteren Weg zu fahren, aber im Moment, denke ich, ist es noch nicht nötig.
Habe außerdem schlechte Erfahrung mit verschiedenen Ärzten gemacht. Meine Schwester hat bei gleichbleibender Symptomatik von 4 verschiedenen Fachärzten 5 unterschiedliche Verdachtsdiagnosen erhalten. Weitergebracht hat sie das allerdings nicht, die Schmerzen sicnd immer noch da, aber keiner wil sich festlegen.
LG Babsi
schnuppelchen
10.12.2008, 07:32
Hallo Babsi,
das ist eine wahrscheinlich weise Entscheidung ! :applaus:
Auch ich habe von verschiedenen Ärzten die unterschiedlichsten Diagnosen bei gleicher Problematik bekommen bis zu " fast geheilt " , jetzt bleibe ich bei meinem Doc - ist ein Internist mit " nur " rheumatologischer Weiterbildung , aber er ist gut und ich fühle mich da wohl.
Das alleine zählt ! http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon14.gif
LG, Kerstin
Hi war Mittwoch wegen wieder stärkeren Schmerzen beim Hausarzt. Habe wohl Dienstag etwas zuviel getan.:heul: Und ob ihrs glaubt oder nicht, er möchte, daß ich zu einem internistischen Rheumatologen gehe, um entgültig abzuklären, was an der Verdachtsdiagnose dran ist. Hätte ich nie gedacht, daß ich doch so schnell zu einem gehen muß. Habe auch schon einen Termin gemacht, allerdings erst für Ende Februar. Da habt ihr mit eurer Empfehlung scheinbar voll ins Schwarze getroffen.
Habe allerdings etwas Angst vor diesem Arztbesuch, denn bis jetzt kann ich mir immer noch gut einreden, daß es nicht MB ist. Was allerdings, wenn sich der Verdacht als richtig rausstellt?:gruebel: Dann muß ich mich doch etwas mehr hiermit beschäftigen.
Könnt ihr mir sagen, was mich bei so einer Untersuchung beim internistischen Rheumatologen erwartet? Kann ich bereits nach diesem Termin mit einer entgültigen Diagnose rechnen, wenn es sich nicht um MB handelt? Was meint ihr, wie sind Eure Erfahrungen?
Hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
LG Babsi
Hallo Babsi,
es ist gut, dass Du zu einem internistischen Rheumatologen gehst.
Bei mir war es so, dass ich gründlich untersucht und vermessen wurde, viele Fragen beantworten musste, Fragebogen ausfüllen musste und dann hat mein Rheumatologe schon die Diagnose MB mit peripherer Gelenkbeteiligung gestellt. Bei meinem ersten Termin war ich ca 1 Stunde im Sprechzimmer, so lange war ich vorher noch nie untersucht u. befragt worden.
Du wirst gefragt nach der Art der Schmerzen, wann sie auftreten, wie lange sie anhalten, durch was sie besser werden, über Krankheiten von Familienangehörigen usw..
Am besten ist es, Du schreibst Dir Deine eventuellen Fragen schon alle vorher auf, damit Du dann nichts vergisst.
LG Ramona
Hallo Babsi,
ich wurde vermessen, es wurde geschaut, wie ich mich bewegen kann, es wurde Blut abgenommen und ich wurde ganz viel gefragt: nach Symptomen (auch außergewöhnlichen wie Schuppenflechte, Herz- oder Kieferproblemen oder nach Durchfällen im Zusammenhang mit dem Krankheitsausbruch), ähnlichen Krankheiten in der Familie, meinem Umfeld (Stress?) ....
Ich hatte außerdem einen Zettel mit, auf dem alles Stand, was ich bis dahin schon an Medikamenten und anderen Behandlungen ausprobiert hatte. Außerdem hatte ich den Szintibefund mit und wurde gebeten, vorher noch zum MRT zu gehen und dies mitzubringen (die Überweisung hat der Orthopäde geschrieben).
Als ich das erste Mal beim internistischen Rheumatologen (in einer Akutklinik-Ambulanz) war, hatte ich aber einen Monsterschub und durfte deswegen gleich 5 Tage später stationär antreten - was mein Glück war! Denn in der Klinik haben sie mich innerhalb von 10 Tagen wieder auf die Beine gestellt, eine vernünftige Behandlung angestoßen und dem Monsterschub einen Riegel vorgesetzt....
Ich glaube, ich an deiner Stelle wäre nicht so ängstlich wegen einer Diagnose - denn dass da was ist weißt du ja und auch, was du dagegen tun kannst wenn es MB ist (hier aus dem Forum!) - die Diagnose würde dem Kind nur einen Namen geben und die Behandlung vereinfachen (denn mit MB steht dir z.B. viel mehr KG zu als mit 'normalen' Rückenschmerzen)....ansonsten würde sich erstmal nicht viel ändern...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Hi, rückt der Orthopäde die Röntgen- und MRT Aufnahmen einfach so raus, auch wenn er nicht der überweisende Arzt ist? Oder kann es da Probleme geben? Welche Untersuchungen werden gemacht? Habe da noch gar keine Erfahrungen mit, denn außer den Aufnahmen und der ausführlichen Befragung hat er noch nicht wirklich was gemacht?:confused: Habe zwar schon von einigen möglichen Untersuchungen gehört, kann mir aber nicht viel darunter vorstellen. Und, bringt es etwas, dahin zu gehen, wenn man gerade keine Beschwerden hat.:gruebel: Habe ja erst für Ende Februar einen Ternmin bekommen und hoffe nicht, daß die Beschwerden noch bis dahin anhalten werden.
Ich hoffe, ich nerve nicht zu sehr mit meiner Fragerei, aber ich bin ein bischen unsicher, wie es jetzt weitergehen wird.
LG Babsi
Hi, rückt der Orthopäde die Röntgen- und MRT Aufnahmen einfach so raus, auch wenn er nicht der überweisende Arzt ist?
LG Babsi
Ja, ggf. gegen Quittierung natürlich. Formal ist er "Eigentümer" der Bilder, aber um Doppeluntersuchungen bzw Verläufe zu erkennen, braucht ein behandelnder Arzt soviele Unterlagen und Dokumente wie möglich aus der Vorgeschichte/der Behandlung durch andere Ärzte.
Einfach vorher anrufen, das du am nächsten Tag vorbeikommst um die Bilder anzuholen. Theoretisch musst Du die Bilder zwar zurückbringen, ich aber hab das nicht getan und lager einige meiner Aufnahmen hier bei mir. Beschwert hat sich noch niemand.
Gruß,
Philipp
P.S. Bist Du Dir sicher, das der Orthopäde die MRT-Bilder hat oder ob er vielleicht nur einen Bericht des Radiologen erhalten hat und die eigentlichen Bilder dort sind? Nur so, nicht das du beim falschen Arzt nachfragst...
Hallo Babsi,
ich habe das MRT vom Orthopäden auf CD mitgenommen. Diese hatte dieser mir mit nach Hause gegeben, damit ich sie auch bei anderen Ärzten vorlegen kann. Aber sie ist immer noch Eigentum des Orthopäden und ich muss sie jedesmal mit zu ihm bringen. Er spart sich so die Aufbewahrung und ich habe das MRT immer griffbereit.
Eine gute Lösung, wie ich finde.
Ich habe auch eine Auflistung der Medikamente, die ich nehme zu dem Rheumatologen mitgenommen und dort wurde mir dann auch noch Blut abgenommen, wie es Lydia auch schon schrieb.
LG Ramona
Hallo Babsi,
da es Bilder von dir sind, steht dir zu, sie jederzeit abzuholen (evtl. gegen Unterschrift), um sie einem anderen Arzt vorzulegen. Ich habe sogar fast alle meine Bilder hier zu Hause - dann spare ich mir die Rennerei wenn ich mal zu einem neuen Doc muss...
Untersucht werden alle mögliche Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule: Beugung nach vorne und hinten, Seitneigung, Kopfneigung, Kopfdrehung, Kopf-Wand-Abstand, Finger-Boden-Abstand etc. Es gibt vom DVMB ein kleines Heft (Schriftenreihe Nr. 13), da sind alle wichtigen Untersuchungen aufgeführt und auch, wie sie ausgeführt werden und wie die Normalwerte sind - damit kann man die Messungen auch (mit einem Partner) selber zur Kontrolle zu Hause durchführen...
Wenn du die Beschwerden schon länger hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass da schon Spuren in Form von Unbeweglichkeit (die kann auch muskulär sein, muss nicht verknöchert sein) zurückgeblieben sind - und die findet ein guter Doc auch, ohne dass akute Entzündungen da sind... Und in einem MRT sieht man auch abgelaufene Entzündungen oder chronische...
Man muss also nicht unbedingt im Schub sein, um eine Diagnose zu bekommen...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Danke für Eure Antworten. Werde einfach mal nachfragen, wo die MRT Aufnahmen sind, das weiß ich leider nicht. Aber ich habe ja noch Zeit, das heraus zu finden.
Was die Krankengeschichte in der Familie angeht, werde ich wohl auch mal genauer nachfragen müssen, da kenn ich mich nicht genau aus. Ich weiß zwar ungefähr, wer eine rheumatische Krankheit hat, aber um welche speziell es sich dabei handelt, weiß ich nicht. Mal schauen wie ich das rausfinde, denn meine Mutter soll nicht unbedingt von dem Termin erfahren. Sie ist selber schwer krank und macht sich auch so schon genug Sorgen. Da will ich sie nicht unnötig beunruhigen. Wenn was dabei rauskommen sollte, ist es immer noch früh genug dazu.
LG Babsi
Hallo zusammen
bin neu im Forum und habe jetzt ein paar Antworten gelesen. Da wird viel spekuliert aber wissen tut es eigentlich niemand genau. Ich denke jeder ist ein Individuum, also melden sich die Schmerzen bei jedem auch auf vielfältigste Art und Weise. Ich hatte vor 13 Jahren einen schweren Unfall, so dass ich danach (war lange im Koma) fast nicht mehr gehen konnte. Dabei wurde festgestellt das ich HBLA27 positiv bin. Über die Jahre hin (seit Herbst 2001 bin ich nicht mehr Arbeitsfähig) bis heute, hat sich eigentlich alles verschlimmert. Starke Schmerzen im ISG, Hüfte und Nacken. Lange Jahre wurde ich auf Morbus Bechterew behandelt, ohne Erfolg. Bis ich letzten Januar den absoluten Blackout hatte, wo nichts mehr ging, schwere Depressionen und Schmerzen die selbst mit Tramal nicht mehr zu stillen waren. Ich wurde dann in die Schmerzklinik eingewiesen und dort stellte man dann die Diagnose: ISG Arthrose mit Vermutung auf MB. Behandelt werde ich mit Morphinpflaster 50mg (Durogesic) und Oxynorm Tropfen. Momentan nehme ich zusätzlich auch noch Structum 500 (für die Hüftschmerzen und Arthrose) und Lyrica. Lyrica nehme ich wegen den Restless Leggs die ich seit ca. 5 Monaten habe. Trotz allem bin ich nicht schmerzfrei und kann momentan kaum gehen. Der Bechterew sei wahrscheinlich zum Stillstand gekommen dafür sehe man, dass sich die Arthrose massiv ausgebreitet habe. Naja, was auch immer stimmen mag (ich habe in den letzten Jahren so viel gehört was es sein kann und was nicht) ich denke, in Wirklichkeit wissen es nicht einmal die Ärzte selbst. Deshalb blieb mir ein schmunzeln nicht ganz verwehrt als ich hier im Forum las was da alles über die ISG Arthrose geschrieben wurde.
Ich denke einfach dass jeder auf seine Art und Weise damit klar kommen muss, ich glaube kaum dass es da Patentrezepte gibt. Jeder spürt dies Selbst am besten. Kälte ist für mich z.B. wie pures Gift. Mir geht's bei grosser Hitze im Sommer wesentlich besser als zum jetzigen Zeitpunkt mit viel Schnee und Kälte. Auch gewisse Nahrungsmittel bekommen mir gar nicht und lösen bei mir Schmerzschübe aus. Ich bin je länger je mehr davon überzeugt, dass die Schulmedizin weder den Morbus Bechterew noch die ISG Arthrose wirklich wirksam angehen können. Dies weil ihnen schlichtweg das Wissen dazu fehlt, gleichzeitig aber das Profitdenken äusserst ausgeprägt ist. Seien wir doch ehrlich: im Grunde genommen wird das Ganze nur vertuscht, sprich totgespritzt, unterdrückt (bei mir z.B. alle paar Monate mit Cortison) aber unter der Oberfläche (Körper)breitet sich die Krankheit im Stillen weiter aus. Klar, man hat weniger Schmerzen, es geht einem scheinbar besser, wenigstens für eine gewisse Zeit. Aber für mich persönlich ist dies zu wenig. Ich möchte wieder gesund sein, heil sein, was nicht heisst, dass ich nicht mit kleineren Einschränkungen leben könnte. Aber ich möchte dass die Schulmedizin nicht länger auf ihrer Monopolstellung beharrt und auch alternative Möglichkeiten zulässt, wie Ayurveda z.B. da gäbe es echt fantastische Ansätze beide Krankheiten zu behandeln. Nur leider hier im Westen zu überrissenen Preisen und in Indien muss man die wirklichen Spezialisten suchen und finden. Dieser Beitrag ist einfach einmal dazu gedacht wieder nachzudenken und nicht alles so zu akzeptieren was uns die Schulmediziner und Pharmakonzerne aufschwatzen wollen. Hier im Forum fehlt mir einfach der Schrei nach wirklicher Medizin und Behandlung, stattdessen sieht man wie bei mir übrigens auch, dass wir alle im Griff der Antimedizin sind. Sonst schaut euch doch einmal eure Medipackungen einmal genauer an, bei den meisten steht immer Anti.... irgendwas darauf, und da denke ich schon, dass so eine Antimedizin uns sicher nicht gesund werden lässt. Vielleicht sehe ich dies ja auch zu düster, trotzdem habe ich mich seit der letzten Verschlimmerung meiner Beschwerden dazu entschlossen mich dagegen zu wehren und nicht mehr jeden Unsinn mitzumachen - ob dies nun gut ist sei mal dahingestellt - aber für mich ist es ein Anfang. Vor kurzem kam ja im TV eine Sendung das Pharmakartell - in genau diese Richtung schiesse ich damit auch. Ich meine damit nur, dass ich persönlich genug davon habe, mich den Pharmamultis und Ärzten als Versuchskaninchen hinzugeben. Denn gerade DIE sind nicht an wirklicher Heilung interessiert. Und ich habe nichts mehr zu verlieren, denn auf Dauer so zu leben und sich mit Medis vollzustopfen ist gewiss nicht meine Zukunft.
Uli Dörwald
14.12.2008, 21:08
Willkommen Gopal,
da klingt ja 'ne Menge Verzweiflung, aber auch Hoffnung durch. Hast du schon mal hier unter 'suchen' 'Ayurveda' eingegeben? Oder mal den Alternativ-thread durchgeforstet? Vielleicht gibt's ja was neues für dich?
vBulletin v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.