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Lioba
26.09.2008, 15:49
Hallo zusammen,

ich weiß, ich habe lange nicht mehr bzw. nur sporadisch geschrieben, hoffe aber trotzdem auf euren Rat.

Ich habe meine Diagnose seit Nov. 07, Beshcwerden habe sich allerdings schon seit etwa 18 Jahren. In den letzten 4, 5 Jahren wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich auf eigens Drängen im Krankenhaus von einem Rheumatologen untersucht worden bin und dann endlich die Schmerzen einen Namen bekommen haben. Das hat mich seinerzeit sehr erleichtert, ich hatte nämlich schon angefangen an meinem Verstand zu zweifeln.
Außerdem habe ich eine leichte Hüftdyplasie auf beiden Seiten.

Nun jedenfalls hatte ich allein von Jan bis Juli 3x einen Schub. Ich weiß, dass das auch daran lag, dass ich wahnsinnig viel Stress hatte, weil ich viel zu viel gearbeitet hab. Im Grunde habe ich nur gearbeitet, meine Kinder (ich habe 3) und den Haushalt versorgt und bin dann abends ins Bett gefallen.
So konnte es jedenfalls nicht weitergehen. Also habe ich nach meinem Urlaub meine Stunden reduziert auf 24 Stunden wöchentlich, so dass ich mittags nach Hause fahre und auch mal wieder ein bißchen an mich denken kann.

Trotzdem hatte ich seit einigen Wochen wieder Schmerzen. Ich habe daher vom Rheumatologen erneut Cortison bekommen (Angangsdosis 30 mg) und das Metex wurde auf wöchentlich 15 mg erhöht. Außerdem nehme ich morgens und abends 2 Tbl. Sulfasalazin.

Zuerst wurden die Schmerzen auch besser. Aber seit einigen Tagen habe ich wieder stärkere Schmerzen in der Hüfte, ausstrahend ins Bein und an der Innenseite, also der Leiste. Außerdem schmerzt das Ileosakralgelenk auf der gleichen Seite sehr.
Ich bin ständig müde, meine Augen jucken und brennen, als wenn ich ewig nicht geschalfen hätte. Und sie können sich schlecht vom Fern- auf's Nahsehen einstellen.
Ich muss dazu sagen, dass ich inzwischen kein Cortison mehr nehme.

Was mach ich denn jetzt bloß??? Noch ein weinig abwarten? Oder wieder mit Cortison anfangen? (Leider sehe ich davon immer ganz aufgequollen aus und zugenommen habe ich auch)

Meinen Huasarzt brauche ich diesbezüglich gar nicht fragen. Ich bin gerade auf der Suche nache einem Neuen. Aber das ist eine andere Geschichte. Und schon wieder ohne Termin zum Rheumatologen? Ist mir irgendwie unangenehm....

Also was tun?!

Gruß Lioba

ranimi
26.09.2008, 15:56
Hallo Lioba,
da geht es dir nun wirklich im Moment nicht gerade gut. Wenn du mich fragst, denke ich, das deine kein Ende nehmenden Schmerzen auf das Absetzen des Cortisons zurückzuführen sind. Corti hemmt eigentlich ganz zuverlässig die Entzündung und wenndie Entzündung mal im Griff ist, dann nehmen auch die Schmerzen ab. Es ist natürlich sehr unschön wenn du mit Nebenwirkungen zu kämpfen hast. Vielleicht besprichst du das Problem nochmals mit deinem Doc. Ich bekomme von Corti auch Wassereinlagerungen und das Gewicht ist auch etwas rauf, aber lieber ein einigermaßen schmerzarmes Leben, als Modelmaße und ständig Schmerzen.
lg Brigitte:trost:

Anka
27.09.2008, 22:33
Hallo Lioba,
auch ich sage dir das Kortison für solche Entzündungen gut ist, ich habe auch eine Zeitlang 20mg genommen und jetzt jeden Tag 5mg, die schmerzen sind zwar da, aber die kann man aushalten, aber die Entzündungen haben aufgehört.
Alles Liebe
Anka

Lioba
02.10.2008, 07:20
Danke, das ihr euch die Zeit genommen habt, mir zu antworten.
Ich habe jetzt ein paar Tage über euren Rat "pro Cortison" nachgedacht, kann mich aber dennoch nicht mit dem Gedanken anfreunden, es erneut zu schlucken.

Ja, vielleicht bin ich eitel und nein, ich stehe nicht auf Schmerzen.
Aber immer diese Tablettenschluckererein ist mir sowas von zuwider...!
Ich möchte auch nicht noch mehr zunehmen, die 10 kg zusätzlich zu schleppen, reichen mir einfach! Und ich bin inzwischen 40 Jahre alt, da geht das mit dem Abnehmen auch nicht mehr so, wie noch mit Anfang 20. Leider...


Leider habe ich auch ohnehin schon wieder Probleme mit meinem Magen, so dass ich sehr sorgfältig darauf achten muss, wann ich meine Langzeitmedis schlucke. Außerdem nehme ich seit einigen Tagen zusätzlich ein Magenschutzpräparat.
Man, es muss doch noch irgendwas anderes möglich sein, außer dieser ganzen Chemie?!

Nun jedenfalls werde ich - sollten die Beschwerden bleiben- nächste Wochen doch noch einmal bei meinem Rheumatologen vorbei schauen.
Auch überlege ich, eine Kur zu beantragen. ich weiß, soweit war ich schon einmal, konnte mich dann aber doch nicht dazu durchringen, weil ich nur ohne meine Kinder fahren kann.

Aber wenn es wirklich weiterhilft...
Machte es Sinn, in einem Schub zur Reha zu fahren? Was meint ihr?

Gruß
Lioba

ranimi
02.10.2008, 09:45
Hallo Lioba,
es freut mich ganz arg, das di deine Medieinstellung nochmal überdenken willst. Ich bin wirklich auch kein Freund von dem tgl. Chemiegemisch das man zu nehmen hat, aber.....
,,,hab ich eine andere Wahl?
Etwas Beschwerdefreiheit ist ja schon auch ganz toll.
lg Brigitte:knuddel: