Ulmka
04.09.2003, 22:46
Hallo,
ich habe gerade nach meinem ersten heftigen Schub (im ISG) vor 6 Wochen meine Diagnose MB bekommen. Die Schmerzen im ISG sind wieder fast weg (bzw. so wie sie schon seit 10 Jahren waren...), aber meine Füße sind immer noch sehr stark (und die Knie ein bißchen) entzündet. Dabei scheinen Entzündungsherde sowohl in den Bändern am Knöchel als auch im Mittelfuß zu sitzen.
In der Rheumaklinik Bremen habe ich deswegen vor 6 Wochen mit Azulfidine angefangen und für die Übergangszeit Butazolidin (ein NSAR) bekommen. Mitlerweile habe ich wegen Nebenwirkungen das NSAR auf Danoprox gewechselt. Noch in der Klinik habe ich aber wegen der Schmerzen in den Füßen auch Cortison (20-0-5 mg Decortin H) bekommen. Eigentlich hätte ich die Cortisondosierung schon langsam auf 10-0-2,5mg runterfahren sollen, aber weil dann die Schmerzen richtig eklig wurden, hat mein Hausarzt gesagt, ich solle erstmal bei der Anfangsdosis bleiben.
Mittlerweile hilft aber auch die nicht mehr so richtig: Wenn ich morgens um 7.00 Uhr die 20-mg-Tablette nehme, kann ich vielleicht von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr halbwegs vernünftig laufen, ansonsten tut jeder Schritt weh.
Heute war ich wieder bei meinem Hausarzt, und der meinte jetzt, weil von dem Cortison mein Blutbild schlecht geworden ist (die Lymphozyten sind nur noch bei 12), aber andererseits das CRP deutlich besser geworden ist (von 50 auf 20), soll ich lieber mit dem Cortison wieder runter gehen (zuerst mal auf 15-0-5mg) und dafür - damit ich erstmal schmerzfrei werde - noch morgends und abends Amadol - ein reines Schmerzmittel nehmen. Am 12.9. habe ich wieder einen Termin beim Rheumatologen in Bremen, der könne mir dann bestimmt besser sagen, wie es jetzt am sinnvollsten weiter geht.
Ich habe dann gleich heute abend eine Amadol genommen - und die Schmerzen sind zwar nicht weg, aber deutlich besser.
Ich fühle mich aber gar nicht wohl dabei, so viele Tabletten in mich reinzukippen - Cortison und Danoprox und Azulfidine und Amadol (immerhin ein Opioid)!
Was haltet ihr denn davon :frage:
Habt ihr noch andere Tips, wie ich meine Füße wieder funktionsfähig bekommen könnte :confused:
Ich habe heute meinen Hausarzt auch auf Nahrungsergänzungsmittel angesprochen (Vit.E, Vit.C,Selen,Zink etc.), aber er meinte, die würden - wenn überhaupt - nur langfristig wirken. Ansonsten habe ich nach intensivem Internetstudium in den letzten Tagen versucht, Arachidonsäure (also vor allem Schweinefleisch) als Entzündungsförderer konsequent zu meiden und dafür möglichst viel Omega-3-Fettsäuren zu mir zu nehmen. Ich weiß bloß nicht, wie schnell so was helfen kann:confused:
Ich hoffe, ihr habt ein paar gute Tips für mich
Gruß
Lydia
ich habe gerade nach meinem ersten heftigen Schub (im ISG) vor 6 Wochen meine Diagnose MB bekommen. Die Schmerzen im ISG sind wieder fast weg (bzw. so wie sie schon seit 10 Jahren waren...), aber meine Füße sind immer noch sehr stark (und die Knie ein bißchen) entzündet. Dabei scheinen Entzündungsherde sowohl in den Bändern am Knöchel als auch im Mittelfuß zu sitzen.
In der Rheumaklinik Bremen habe ich deswegen vor 6 Wochen mit Azulfidine angefangen und für die Übergangszeit Butazolidin (ein NSAR) bekommen. Mitlerweile habe ich wegen Nebenwirkungen das NSAR auf Danoprox gewechselt. Noch in der Klinik habe ich aber wegen der Schmerzen in den Füßen auch Cortison (20-0-5 mg Decortin H) bekommen. Eigentlich hätte ich die Cortisondosierung schon langsam auf 10-0-2,5mg runterfahren sollen, aber weil dann die Schmerzen richtig eklig wurden, hat mein Hausarzt gesagt, ich solle erstmal bei der Anfangsdosis bleiben.
Mittlerweile hilft aber auch die nicht mehr so richtig: Wenn ich morgens um 7.00 Uhr die 20-mg-Tablette nehme, kann ich vielleicht von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr halbwegs vernünftig laufen, ansonsten tut jeder Schritt weh.
Heute war ich wieder bei meinem Hausarzt, und der meinte jetzt, weil von dem Cortison mein Blutbild schlecht geworden ist (die Lymphozyten sind nur noch bei 12), aber andererseits das CRP deutlich besser geworden ist (von 50 auf 20), soll ich lieber mit dem Cortison wieder runter gehen (zuerst mal auf 15-0-5mg) und dafür - damit ich erstmal schmerzfrei werde - noch morgends und abends Amadol - ein reines Schmerzmittel nehmen. Am 12.9. habe ich wieder einen Termin beim Rheumatologen in Bremen, der könne mir dann bestimmt besser sagen, wie es jetzt am sinnvollsten weiter geht.
Ich habe dann gleich heute abend eine Amadol genommen - und die Schmerzen sind zwar nicht weg, aber deutlich besser.
Ich fühle mich aber gar nicht wohl dabei, so viele Tabletten in mich reinzukippen - Cortison und Danoprox und Azulfidine und Amadol (immerhin ein Opioid)!
Was haltet ihr denn davon :frage:
Habt ihr noch andere Tips, wie ich meine Füße wieder funktionsfähig bekommen könnte :confused:
Ich habe heute meinen Hausarzt auch auf Nahrungsergänzungsmittel angesprochen (Vit.E, Vit.C,Selen,Zink etc.), aber er meinte, die würden - wenn überhaupt - nur langfristig wirken. Ansonsten habe ich nach intensivem Internetstudium in den letzten Tagen versucht, Arachidonsäure (also vor allem Schweinefleisch) als Entzündungsförderer konsequent zu meiden und dafür möglichst viel Omega-3-Fettsäuren zu mir zu nehmen. Ich weiß bloß nicht, wie schnell so was helfen kann:confused:
Ich hoffe, ihr habt ein paar gute Tips für mich
Gruß
Lydia