Vollständige Version anzeigen : Kochen und Rezepte bei MB
schleckerlecker
25.07.2008, 10:27
Hallo Zusammen,
habe mir alternativ, das Kochbuch von GU "Gesund essen bei Rheuma bestellt und soeben erhalten. Ich muss sagen ich bin begeistert. Alleine schon von der Aufmachung her. Die Auflage ist von 2006.
Als erstes ist ein Wochenplan angegeben, nachdem man Einsteigen kann. Danach kommt allgemeines zum Thema Rheuma Fette, Omega3, VitaminD, Ernährung etc.
Dann fangen die Rezepte an mit Frückstück, Salate, Suppen, vegetarische Hauptgerichte, Hauptgerichte mit Fleisch, Hauptgerichte mit Fisch, Desserts und Gebäck und am Schluss ist noch eine Fettsäuretabelle.
Das ganze ist sehr schön aufgemacht übersichtlich, verständlich und die Rezepte sind nicht schwierig, vor allem mit Zutaten die man sich leisten kann und überall bekommt, hier ein Rezeptbeispiel:
Gefüllte Kohlrabi mit Geflügelreis für 2 Pers.
200 ml Gemüsebrühe
100 g parboiled Reis
1 Bund Petersilie
150 g Hänchenbrustfilet
3 Tl Schmelzflocken
Jodsalz, Pfeffer, Muskatnus
2 Kohlrabi a` 400 g
50 g Magerquark
100 g Frischkäse (5% Fett)
Zubereitung ca. 1 Std.
Die Brühe aufkochen. Den Reis einstreuen und zugedeckt bei schwacher Hitze 25 Min. quellen lassen.
Die Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Das Fleisch kalt abspülen, trockentupfen und in Würfel schneiden. Mit der Petersilie und den Schmelzflocken im Mixer oder mit dem Zauberstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Die Kohlrabi putzen und dünn schälen. Einige Kohlrabblättchen beiseite legen. Die Knollen mit einem Kugelausstecher aushöhlen. Den Reis unter die Fleischmasse heben. Die Kohlrabi mit dem Geflügelreis füllen.
200 ml Wasser erhitzen und die Kohlrabi darin zugedeckt 20 Min. dünsten. Das Kohlrabifruchtfleisch einrühren und alles weitere 15 Min. garen. Die Knollen herausheben.
Den Sud mit Quark und Frischkäse im Mixer oder mit dem Zauberstab cremig pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Kohlrabi mit den Blättchen garnieren und mit der Sauce servieren.
Guten Appetit.
Nährwerte pro Portion
435 kcal, 38 g Eiweiß, 5 g Fett, 60 g Kohlenhydrate, 5 g Ballaststoffe.
Weitere Fragen zu dem Kochbuch beantworte ich gerne, aber erst nach meiner Arbeit, denn da muss ich jetzt hin.
Liebe Grüsse
Karola
MagicDet
26.07.2008, 16:56
Hmmm...hört sich gut an.
Wenn Du einen Testesser einladen willst - immer gerne!!
LG
Magic
schleckerlecker
26.07.2008, 22:37
Hallo Magic,
kannst gerne vorbeikommen ich koche sehr gerne und probiere gerne mal Neues aus, vor allem habe ich gerne Gäste die dann probieren, was ich so koche.
LG
Karola
MagicDet
27.07.2008, 08:15
Gerne. Ist allerdings die Frage, wo ich in Niedersachsen vorbeikommen müsste. Ist ja nicht grade das kleinste Bundesland!
Wünsche Dir einen schönen Sonntag.
LG
Detlef
schleckerlecker
27.07.2008, 22:10
Hallo Detlef,
zwischen Bremen und Bremerhaven, am Rande des Teufelsmoors bin ich zu Hause, wunderschöne Gegend, viel Radwege, viel Natur.
LG
Karola
MagicDet
28.07.2008, 15:40
Hallo Karola.
Leider ein bißchen weit für einen Ausflug. Wohne bei Hannover.
LG
Detlef
schleckerlecker
28.07.2008, 18:13
Hallo Detlef,
sind doch bloß 136 km, ich komme immer an Hannover vorbei wenn ich in meinen Schwarzwald fahre, aber hast ja recht, bis dahin ist das Essen kalt.
Falls du aber mal in der Nähe bist rein zufällig kannst du dich ja zum Essen anmelden.
LG
Karola
Dein Rezept ist ja sehr Lecker Liebe Karola, da kriegt man gleich Appetit
darauf, also muss man es probieren zu machen.:cool:
Danke für diesen Rezept.:knuddel:
Alles Liebe, Anka.
Uli Dörwald
01.08.2008, 22:28
Richtig essen und trinken gegen den Rheumaschmerz
Es gibt doch eine Rheumadiät! DIET: Eine arachidonsäurearme Kost und Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl reduzieren den Rheumaschmerz
Jahrzehntelang galt, dass keine "Rheumadiät" existiert, doch eine arachidonsäurearme, mit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl angereicherte Ernährungsweise hilft Menschen, die unter Rheuma leiden, erklärt heute Sven-David Müller vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) in Bad Aachen. Neben der medikamentösen, chirurgischen und physikalischen Therapie ist die richtige Ernährung eine weitere wichtige Maßnahme bei der Behandlung von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, so der renommierte Rheumatologe Professor Dr. Dr. Elmar Keck aus Wiesbaden*. In Deutschland sind 8,5 Millionen Menschen von rheumatischen Erkrankungen (Arthritis, Arthrose, Weichteilrheumatismus, Chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew etc.) betroffen. Insbesondere entzündliche rheumatische Erkrankungen sind durch eine Ernährungstherapie beeinflussbar. In Studien zeigte sich neben einem Schmerzrückgang auch, dass Medikamente reduziert werden konnten, so Müller.
Eine richtige Ernährung kann bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis die Entzündungsaktivität vermindern und die Schmerzen reduzieren. Um das zu erreichen, muss der Rheumatiker auf Fleisch, Wurst sowie fette Milchprodukte inklusive Butter verzichten, denn in diesen Lebensmitteln kommt die entzündungsfördernde und damit schmerzauslösende Arachidonsäure vor. Demgegenüber reduzieren die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren die Entzündung. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind Lachs, Makrele, Tunfisch und Hering, so Müller. Omega-3-Fettsäuren verdrängen außerdem die Arachidonsäure aus bestimmten Stoffwechselwegen, so dass die Entzündung und der Schmerz weiter abnimmt. Arachidonsäure ist die Ausgangssubstanz für Entzündungsmediatoren, also Stoffen, die Entzündungen vermitteln, erläutert Müller. Die Entzündung stellt den Ausgangspunkt für den Schmerz dar.
Frei von Arachidonsäure sind alle pflanzlichen Lebensmittel. Arachidonsäurearm sind fettarme Milchprodukte. Um ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufnehmen zu können, ist die Einnahme von speziellen Präparaten erforderlich. Während Fischöl-Präparate bisher einen unangenehmen Fischgeschmack und Aufstoßen hervorriefen, gibt es jetzt in der Apotheke auch Fischölperlen, die das nicht verursachen, so Müller. Arachidonsäure und Übergewicht sind die Feinde des Rheumatikers, während Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine A, C, E und die lebensnotwendigen Spurenelemente Zink, Selen und Kupfer seine Freunde sind, erläutert Müller abschließend. Die Mikronährstoffe schützen vor oxidativem Stress und sind teilweise entzündungshemmend.
Zusätzlich: Alphahotel Auerhahn:
http://www.alphotel-auerhahn.at/mediwell/therapien/ernaehrung_als_therapie_ID434_subID436_bei_rheuma_ und_morbus_bechterew.html
Uli Dörwald
01.08.2008, 22:31
es ist etwas älter, aber nicht veraltet:
Ernährung bei Morbus Bechterew
v. Dr. med. Siegfried Kober
Das Krankheitsbild
Der Morbus Bechterew ist eine Autoimmunerkrankung. Sie tritt familiär
gehäuft auf – man fi ndet bei an M. Bechterew erkrankten Patienten im
Blut überdurchschnittlich häufi g das Human Leucozyte Antigen B 27
(HLA B 27).
HLA B 27 positiv sind außerdem häufi g Menschen, die
an Psoriasisarthritis (Schuppenfl echte), Colitis ulcerosa
(Dickdarmerkrankung) oder Morbus Crohn (Dünndarmerkrankung)
erkrankt sind.
Drei Faktoren bestimmen das Krankheitsbild:
1. ein angeborener Faktor, der den Menschen für die Erkrankung
empfänglich macht.
2. ein auslösender Faktor, der die Krankheit in einer empfänglichen
Person in Gang setzt.
3. ein Chronizitätsfaktor, der die Krankheit in Gang hält, wenn sie
einmal angefangen hat.
Der angeborene sowie der auslösende Faktor sind in der Regel nicht
mehr zu beeinfl ussen – der Chronizitätsfaktor schon:
DER VERLAUF DER ERKRANKUNG WIRD WESENTLICH
DURCH DAS BEWEGUNGS- UND ERNÄHRUNGSVERHALTEN
DES MENSCHEN BESTIMMT.
Die Bedeutung des Verdauungstraktes für den Krankheitsverlauf
Bei der Krankheitsentstehung und deren Verlauf spielen chronische
Entzündungen oder bakterielle Infektionen des Darmes mit
ganz bestimmten Bakterien (Salmonellen, Shigellen, Yersinien,
Camphylobacter und Clamydien) eine wichtige Rolle.
Menschen mit M. Bechterew besitzen Antikörper gegen Darmbakterien,
die beim Gesunden fehlen. Es zeigte sich zudem, dass die
Molekülstruktur dieser Bakterien der Struktur des körpereigenen
HLA B 27 ähnlich ist. Hierdurch könnten die Angriffe auf die
körpereigenen Zellen, wie dies beim Morbus Bechterew geschieht,
erklärt werden.
Ungefähr 70% des Immunsystems des Menschen befi nden sich im
Darm.
Durch eine Ernährung, die dieses berücksichtigt und regelmäßige
Regeneration des Magen-Darm-Traktes (zum Beispiel mit der Kur nach
F.X. Mayr) kann der Verlauf der Erkrankung deshalb positiv beeinfl usst
werden.
Die Säulen der Ernährung bei M. Bechterew
1. Die Ernährung ist im Eiweißgehalt ausgewogen.
Der Eiweißbedarf eines erwachsenen Menschen beträgt 0,5 bis 0,6
Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Ein 70 kg schwerer
Mensch hat also mit ca. 40 Gramm Eiweiß seinen Tagesbedarf gedeckt.
Auf Schweinefleisch, Kalbfleisch und Rindfleisch sollte weitgehend
verzichtet werden – insbesondere das Schweinefleisch ist dem
Menschenfleisch ähnlich und kann bei einem gereizten Darm
Immunreaktionen gegen den eigenen Körper auslösen oder unterhalten
(Chronizitätsfaktor des Morbus Bechterew).
Zu empfehlen sind Kaltwasserfische (Lachs, Forelle, Saibling,…) und
in geringem Umfang auch weißes Fleisch (Huhn, Pute, Kaninchen - am
besten aus naturnaher, biologischer Aufzucht)
2. Die Ernährung ist reich an Omega-3-Fettsäuren und arm an
Omega-6-Fettsäuren.
Omega-3-Fettsäuren vermindern die Entzündungs- und Reizbereitschaft
des Körpers, indem sie die Bildung des bei jeder Entzündung
beteiligten Gewebshormones Histamin unterdrücken.
Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung
sollte ca. 4:1 betragen – in der Ernährung des Menschen der
Industriegesellschaften ist das Verhältnis ca. 20:1.
Reich an Omega-3-Fettsäuren sind kalt gepresste Öle wie Leinöl,
Rapsöl, Kernöl und Olivenöl sowie Kaltwasserfi sche - hier besonders
der Lachs. Achten Sie bei der Zubereitung auf die Temperatur. So wird
z.B. die wertvolle Omega–3-Fettsäure im Leinöl bei 39, im Rapsöl bei
48 und im Olivenöl bei ca. 70 Grad C zerstört. Dämpfen Sie Fische
schonend bei ca. 65 – 70 Grad C
Omega-6-Fettsäuren sind vor allem im Sonnenblumenöl, Distelöl und
den tierischen Fetten (Fleisch) enthalten.
3. Die Ernährung ist histaminarm.
Histamin spielt eine Schlüsselrolle bei entzündlichen Körperreaktionen.
Es kommt in vielen Nahrungsmitteln vor und kann auch von
Darmbakterien aus Histidin gebildet werden.
Das mit der Nahrung aufgenommene Histamin wird im Dünndarm
durch die so genannte Diaminoxidase abgebaut. Bei einem
Histaminoxidasemangel können große Mengen Histamin über die
Dünndarmschleimhaut in das Blut aufgenommen werden. Der Körper
ist dann in einer erhöhten entzündungsähnlichen Reaktionsbereitschaft.
Da es sich bei der Histaminunverträglichkeit nicht um eine
Nahrungsmittelallergie handelt, sind die Allergietests auf Histamin in
der Regel negativ. Die Diagnose einer Histaminintoleranz wird über die
Bestimmung des Enzyms Diaminoxidase im Blut gestellt.
Welche Nahrungsmittel sind besonders histaminreich oder vermindern
die Aktivität der Diaminoxidase?
Darauf sollte aufgrund des hohen Histamingehalts verzichtet werden:
Fisch: Thunfi sch, Sardinen, Sardellen
Käse: z.B. Emmentaler, Harzer Käse, Gauda holländisch, Gorgonzola,
Tilsiter, Camembert, Cheddar
Wurst: (Auswahl): Rohwürste, Osso collo, Salami, Westfälischer
Schinken, Knappster
Gemüse: Sauerkraut, Spinat, Tomaten (auch Ketchup)
Essig: Rotweinessig (verwenden Sie Apfelessig)
Getränke: Rotwein, Weißwein, Champagner/Sekt, Dessertwein, Bier
Süßigkeiten: Schokolade
Gefährlich sind in Verbindung mit histaminreicher Kost Kaffee und
Schwarztee. Alkohol und verschiedene Medikamente schädigen die
im Darm vorhandene Diaminoxidase und führen so zu vermehrter
Histaminaufnahme.
Große Mengen Bananen können zusammen mit histaminreicher Kost zu
Beschwerden führen.
Generell gilt: Die verwendeten Nahrungsmittel sollten möglichst frisch
und unverarbeitet sein.
Nahrungsergänzungsmittel
Es kann – abhängig vom Verlauf der Erkrankung – sinnvoll sein, die
Nahrung durch die Gabe von Omega-3-Fettsäuren (RAE1) und Vitamin
E (RAE2) zu ergänzen.
Die Bedeutung von Vitamin E bei der Behandlung von rheumatischentzündlichen
Erkrankungen wächst zunehmend. Vitamin E inaktiviert
die bei rheumatischen Entzündungsprozessen vermehrt auftretenden
aggressiven Sauerstoffradikale. Es hemmt auch die Bildung von
Prostaglandinen.
Prostaglandine sind Stoffe, welche bei allen entzündlichen Reaktionen
im Körper vermehrt auftreten. Sie sind eine Vorraussetzung für das
Auftreten der entzündlichen Reaktionen beim Morbus Bechterew.
Im Gegensatz zu den normalen Antirheumamitteln treten auch bei höher
dosierter Gabe von natürlichem Vitamin E (400 – 800 I.E.* pro Tag)
in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Bei extrem hohen Dosen sind
jedoch Nebenwirkungen bekannt. Gerade bei Vitamin E sollte deshalb
ein Arzt zu Rate gezogen und auf eine Selbstmedikation verzichtet
werden.
* Internationale Einheiten
Weitere Informationen über die Ernährung sowie mögliche, alternative
Behandlungsmethoden erhalten Sie im Mediwellzentrum Böckstein
oder im Internet unter *******
Empfohlene Literatur:
Neue Aspekte der Pathogenese des M. Bechterew: Marker-Hermann,
E.; Sucke, B.; Meyer zum Buschenfelde, KH., Z Rheumatol 55 (1), 4-
18, 1996.
Habilitationsschrift der Privatdozentin Dr. Elisabeth HERMANN von
der Universität Mainz über
„Antibakterielle und autoreaktive Effektor-Mechanismen CD4-
positiver, CD8-positiver und Gamma-delta-T-Zell-Rezeptor-positiver
Lymphozyten in der Immunpathogenese HLA-B27-assoziierter
Spondylarthritiden“
Bechterew Brief Nr. 55 (Dezember 1993)
Feldtkeller Ernst: Morbus Bechterew. Ein Leitfaden für Patienten.
Wehr: Novartis Pharma Verl. 1997
Meyr / Adam: Gesunde Ernährung bei Morbus Bechterew Hüthig
Verlag 1999
Jarisch R.: Histaminintoleranz, Thieme Verlag (1999) 1. Aufl age
Kappesser P. et al.: Die enterale Histaminose - ein wenig bekanntes
Krankheitsbild. Derm (2003) 9: 356-362
Alternative Therapien. Chancen für den M. Bechterew: Berquet, KH.,
Versicherungsmedizin 43 (5), 140-142, 1991
Impressum:
Mediwell Zentrum Böckstein
LukiFiniMaxi
21.08.2008, 19:37
Oh ha,jetzt dann also auch kein Käse mehr?Hmm was genau bleibt denn da noch, was ich mir auf mein biologisch dynamisches Vollkornbrot schmiere?
Bisher war das Tomatenmark(statt Butter) und Käse(statt Wurst), aber das fiele ja dann konsequenterweise auch aus?! Marmelade mag ich nun wirklich ist und ist ja wohl auch nicht das richtige so auf Dauer.
Hmm grübel...
Uli Dörwald
21.08.2008, 20:19
Wieso Vollkornbrot? Noch nie was von Dr. Lutz gehört: Leben ohne Brot?
Aber im Ernst: Es muss auch nicht son Fades Sojaprodukt sein (Tofu?) . Ich habe neulich Schiitake- und Ruccolapaste im Reformhaus entdeckt. Superlecker UND gesund.
LukiFiniMaxi
22.08.2008, 13:19
Leben ohne Brot, joaah wieso eigentlich nicht. Leben ohne Fleisch jedenfalls ist schon prima, wenn man vom primär Fleischesser auf nie mehr Fleischesser umspringt warum nicht auch noch ohne Brot...
Leben von Luft und Liebe soll ja auch ganz gut gehen:-)
Ich kann wirklich auf alles verzichten, kein Problem, aber Soja(Tofu) will mein Körper nicht, das geht im Mund schon los komisches Kaugefühl etc...Ruccolapaste....hm klingt lecker, vielleicht mal selber machen. Oder gleich Pesto aufs Brot...wär ne Möglichkeit, danke für den Tip.
Gruß Julia
LukiFiniMaxi
22.08.2008, 13:21
ab von allem also Mutter von drei Allergikerkleinkindern steh ich ohnehin den halben Tag in der Küche. Es gibt inzwischen kaum noch etwas, was hier alle essen dürfen, und es dann auch noch wollen...
schleckerlecker
22.08.2008, 20:57
Ich habe diesen Thread aufgemacht um Erfahrungsaustausch mit Rezepten Kochbüchern etc. zu machen, ich denke dass hier viele gerne schmackhafte Gerichte kochen wollen die sich für MB eignen.
Ich wollte hier nicht wieder ellenlange Ernährungsberichte lesen über irgendwelche Pasten die man essen kann.
Denn essen soll auch Spaß machen.
Liebe Grüsse
Karola
Uli Dörwald
22.08.2008, 22:05
Wo ist das Problem? Man kann doch sicher mit ein wenig Phantasie diese Pasten selber kochen? Eventuell sogar mit Baldrian abschmecken und anderen Katzenkräutern, da würde sich Garfield drüber freuen und beruhigen und ganz schleckerlecker sein Näpfchen leer putzen, gell?
LukiFiniMaxi
23.08.2008, 19:50
Jetzt weiß ich zumindest mal wieder ein paar Dinge mehr, von denen man sich vielleicht auch noch fernhalten sollte...auf Thunfisch wär ich nämlich nicht gekommen.Wir haben jetzt seit wir kein Fleisch mehr essen jedenfalls häufiger Thunfischsteaks gegessen, ist dann ja vielleicht auch eher zu reduzieren.
Aufgefallen ist mir im übrigen, dass meine Allergikerkinder offenbar hauptsächlich auf die stark Histaminhaltigen Nahrungsmittel reagieren. Vielleicht haben sie auch eine Histaminunverträglichkeit...sie reagieren mit Symptomen von Blähungen bis zum Hautausschlag, die mittlere mit Kruppanfällen...das passt gerade alles zuu gut zusammen, da werd ich dringend mal den Arzt nach fragen müssen.Der Verzicht dieser Lebensmittel bringt nämlich ziemlich prompte Besserung bei den kleinen...
danke nochmal an Ulli für den Tipp und Entschuldige Karola fürs Abschweifen vom Thema, werde mich bemühen mir mal ein Omega 3 Vitamin E haltiges MB Gericht auszudenken. Wir kochen ja ohnehin so, also sind es vielleicht keine besonderen sondern eher schnelle einfache Gerichte die wir kochen, vielleicht interessiert ja trotzdem.
LG Julia
schleckerlecker
24.08.2008, 10:51
Hallo Julia,
gerne, ich bin immer dankbar für neue Rezepte und probiere auch vieles aus meine Familie ist ja auch fast alles und da ich auch eine Allergietochter habe ist ja vielleicht auch das richtige dabei.
Liebe Grüsse
Karola
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