Vollständige Version anzeigen : Medikamente und Schwangerschaftsplanung
Hallo!
Ich habe aufmerksam Eure Beiträge gelesen und möchte mich auch mal kurz melden.
Bin 32 seit meinem 18. Bechterew. Seit nun 2 1/2 Jahren bekomme ich Remicade (Infliximab) verabreicht und wöchentlich 6 Tabletten Mtx.
Mein Kinderwunsch ist allerdings oder zum Glück noch nicht so ausgeprägt... trotzdem macht man sich darüber Gedanken.
Mein Arzt meinte ich bräuchte das Remicade erst absetzen wann eine Schwangerschaft eintritt. Das Mtx hingegen sollte 6 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft abgesetzt werden.
Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Bzw. was darüber gehört oder gelesen? Seit über 2 Jahren geht es mir ganz gut und ich weiß nicht wie mein Körper ohne diese Medikamente reagieren würde.... und dann noch mit einer Schwangerschaft...
Danke für jeden Beitrag
Karina
Turbo Biene
11.02.2004, 04:15
Zum Anfang möchte ich Dich ein Herzlichen Willkommen heissen in unsere Familie :knuddel:
Erfahrungen mit Remicade habe ich nicht, aber, wie Du es schreibst, wärst Du auch froh über Infos:
Also, etwas habe ich gefunden wo vielleicht Dich interessieren könnt.
- das einte wäre www.tiz-info.de hier gibt es sehr viele Infos und aber auch erlebtes mit Remicade.
das andere wo ich gefunden habe, wäre bei Rheuma-Online, das ist auch ein interessanter Link www.rheuma-online.de
Ein grössere Ausschnitt der ich gefunden habe werde ich Dir per PN senden, da es ein wenig lang ist! ;)
Ich wünsche Dir viel spass beim lesen :verweis:
Liebe Grüsse
Turbo Biene ;)
Hallo Karina,
erst einmal ein ganz herzliches Willkommen in unserer Mitte von mir.
Leider habe ich noch nichts von Erfahrungen dieser Seite gehört.
Ich hoffe das du diese noch bekommst bevor du Kinder planst.
einen schönen Gruss und :knuddel:
der Graf
Uwe
;o :rolleyes: :gruebel:
Hallo Karina,
auch von mir ein recht herzliches Willkommen bei uns.
Alles Gute
Uedeke:)
Liebe Karina,
ich bin fast in der selben Lage wie Du. Bin 33 Jahre und wir möchten gerne ein Kind.
Ich habe oft starke Schmerzen und nehme fast täglich Diclo. Habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die meisten sind der Meinung, daß die Schmerzen während einer Schwangerschaft weniger werden und daß man sie gut überstehen kann. MTX soll tatsächlich abgesetzt werden, das haben mir die Ärzte auch schon mal gesagt. Wie das mit dem anderen Medi ist, weiß ich nicht. In der Schweiz gibt es eine Klinik, die eine Frau Dr. Ostersen leitet, die forscht speziell auf diesem Gebiet. Es gibt auch Fachliteratur darüber, Du müßtest es sogar vom DVMB beziehen können.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück!
Astrid
Hallo Karina,
dein Arzt hat dich schon richtig informiert.
Mtx auf jeden Fall weit vor einer geplanten Schwangerschaft absetzen, in der Literatur werden sechs Monate genannt.
Bei Verabreichung von Remicade soll ebenfalls eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein. Dieses Medikament ist noch zu "jung", es gibt nur wenige Erfahrungen, so dass zur Zeit keine andere Prognose gestellt werden kann.
Wie bereits mitgeteilt wurde, befasst sich Frau Prof. Dr. Oestensen intensiv mit diesem Thema. Sie hat bereits einige Veröffentlichungen herausgegeben, die unter anderem von der DVMB vertreiben werden.
Empfehlen kann ich das Heft Nr. 9 der DVMB:
Alters- und geschlechtsspezifische Probleme beim Morbus Bechterew
herausgegeben von Prof. Dr. rer. nat. Ernst Feldtkeller und Prof. Dr. med. Monika Østensen, 104 Seiten.
"Das Heft enthält Aufsätze aus früheren "Bechterew-Brief"-Ausgaben – z.T. in überarbeiteter Fassung – mit Informationen zum Krankheitsverlauf bei männlichen und weiblichen Patienten, zum Thema Morbus Bechterew und Schwangerschaft, zu den Themen Familienplanung und Erblichkeit, Sexualität, Elternschaft, Wechseljahre sowie über den Morbus Bechterew bei Kindern und im Alter" - ich finde es rundum sehr informativ.
Nähere Informationen erhälst du auf der Seite der DVMB www.bechterew.de, Stichwort "Literatur"
Du kannst dich aber auch mit einer persönlichen Anfrage an das Team von Frau Prof. Dr. Oestensen wenden : Zentrum für Mütterberatung und Familienplanung bei Rheuma-Erkrankungen (beratungsstelle.ria@insel.ch).
Anfragen per e-mail werden dort sehr schnell beantwortet.
Alles Gute, Karin
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