Vollständige Version anzeigen : Gesundheitsreform für 2004 - Chronikerregelung
Gestern habe ich gehört das die Definition für Chronisch Kranke
bis Ende Januar klar sein soll....na mal schauen was dabei rauskommt.
Liebe Grüße
Sabine
:confused: Wer entscheidet dass..... die Politiker mit ihren chronischen Geldmangel....allerdings nur bei den ANDEREN:frage:
Gruß.........Werner:(
Hallo Werner,
das entscheiden soviel ich weiß die Krankenkassen und die Ärztekammerschaft.
Allerdings ist es nun soweit das bald keiner mehr durchblickt.
Die CDU zu Beispiel will die Reform gar nicht ändern zu gunsten
der Chronisch Kranken. Wenn es nach denen geht zahlen alle das
Gleiche, mit einer Ausnahme nämlich CDU-Politiker, die zahlen nämlich
weiterhin nichts, im Gegenteil, die Diäten dieser Herrschaften werden
sogar erhöht.
einen nachdenklichen Gruss
der Graf
Uwe
:( :( :( :( :(
bodojannasch
23.01.2004, 11:22
Die Gesundheitsreform wurde überarbeitet.Genaue weiß ich nicht.Deshalb die Frage : Ist Morbus Bechterew laut Krankenkassenkatalog eine chronische Krankheit ?Wurde alles neu definiert,auch die Belastungsgrenzen.
Woher weiß ich im laufenden Jahr,dass ich über die Zumutbarkeitsgrenze gelangt bin ?Das kann ich doch nur laut Jahreseinkommen des gesamten Jahres beurteilen,nicht im laufenden Jahr.Also so ein hickhack.Wer helfen kann,bitte melden.Liebe Grüße und schon mal danke von Bodo
:danke:
Hallo Bodo,
erstmal keine Panik. Es steht immer noch nicht genau fest wer chronisch Krank ist und wer nicht.
Das wird zur Zeit von den Verantwortlichen überarbeitet.
Die Grenze musst du dir ausrechnen, oder ausrechnen lassen von der Krankenkasse.
Dann musst du alle Belege sammeln von deinen Zuzahlungen und diese zusammenaddieren.
Wenn du deine Grenze erreicht hast gehst du zur Krankenkasse und bekommst deine Befreiung.
Zu beachten sind auch die Freibeträge bei verheirateten und Kindern.
Alles andere würde ich in einem Gespräch mit deiner KK besprechen.
Die sind verpflichtet dir zu helfen und den Rest macht das Board.
einen lieben Gruss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
Hallo zusammen:) ,
die "hohen Herrschaften" haben sich ja nun geeinigt, was chronisch krank ist. Ich füge einen Link zum VdK bei, woraus ersichtlich ist, welche Patienten als "chronisch krank" gelten. Dabei wurde auf Nennung von Krankheten verzichtet.
Chronikregelung (http://www.vdk.de/de6327)
Ich wünsche alles Gute
uedeke :)
Claudia_1975
23.01.2004, 13:07
Als schwer chronisch krank gilt, wer in Dauerbehandlung ist und mindestens einmal pro Quartal auf ärztliche Behandlung angewiesen ist. Auch Mittel- und Schwerpflegebedürftige der Stufen zwei und drei sowie Menschen mit einer Behinderung von mindestens 60 Prozent zählen dazu.
So, das habe ich gefunden. Auf mich trifft es also nicht zu.
Hallo Uedeke,
ich kann leider den link nicht öffnen...kommt die Meldung "Seite nicht vorhanden" :(
Ich hab auch von dem was Claudia schreibt gehört. Nur weiß ich nicht so ganz ob jedes einzeln zählt oder muß man alle Kriterien erfüllen?
Ich denke eher alle Kriterien...sonst wären es ja wieder zu viele chronisch Kranke.
Liebe Grüße
sabine
Hallo ihr Lieben,
die wichtigste Definition bei Claudias Aufzählung fehlt noch:
chronisch krank ist auch, wer, wenn er seine Medikamente nicht nehmen würde, in Lebensgefahr käme oder eine deutliche Verschlechterung seiner Lebensqualität hinnehmen müsste! .
Das muss man sich von seinem Arzt bescheinigen lassen.
Da haben wir wahrscheinlich keine so großen Probleme (es sei denn, wir brauche, wie z. B. Engelbert keine Medis), denn wenn wir unsere Medis absetzen, quälen doch die Schmerzen ganz fürchterlich - und wenn das keine Verschlechterung der Lebensqualität ist, was dann :cool: :p
Also ab zum Arzt, Bescheinigung holen, dann die Jahresabrechnung von 2003 schnappen (für das Jahresbruttoeinkommen) und ganz schnell durchrechnen, ob 1 % schon voll ist - und wenn ja, zur Kasse und Bescheinigung holen!
Genaueres findet ihr in folgendem pdf-Dokument:
Chronikerregelung etc. (http://www.gemeinsamer-bundesausschuss.de/pdf/pm/2004-01-22-gba-PM3.pdf)
Auf der Seite (vom gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen ) gibt es übrigens auch eine neue Definition zur Reha, die für uns interessant ist:
neue Reha-Regeln (http://www.gemeinsamer-bundesausschuss.de/pdf/pm/2003-12-22-Reha-PM11.pdf)
Also auf zum Rechnen ;) :D
Liebe Grüße
Lydia
Claudia_1975
23.01.2004, 14:55
Mit meiner KG, meiner Bechterew-Gruppengym, meinen Diclos und Ibuprofen erreiche ich sowieso niemals die 1%-Grenze. Denn das alles ist ja nicht soo kostenaufwendig. Ihr?
Liebe Grüße
Claudia
bodojannasch
23.01.2004, 15:25
Ich habe 2003 290¤ zugezahlt,während meiner Parr Euro Krankengeld.Das war mehr als 2,5 Prozent.Hab alles eingereicht.Mein Hausarzt hat mir auf einem Rezeptschein vorrübergehend eine chronische Krankheit bestätigt.Meine Hauptkosten sind die Anfahrten nach Belin Steglitz.Wenn ich alle 6 Wochen Remicade bekomme und ISOZID cOMP-Tabletten täglich,ist das wohl chronisch.Wenn ich das nicht habe,ist meine Lebensqualität schlechter.Also sind die Mittel notwendig.Allein die Rätselei,wer,wer nicht,finde ich schlimm.Da jeder Kosten sparen will,ist das schwer,seine Rechte durchzusetzen.Vielen Dank für all die Postings.Liebe Grüße an Euch von Bodo
Hallo ihr Lieben,
@Lydia, da warst du ja mal wieder sehr schnell mit den neuen Antworten.
Hätte nicht gedacht das die das so schnell ins Web bekommen.
Leider ist mal wieder alles auslegungssache. Nun können die KK
zahlen oder auch nicht.
@Claudia Deine 1% können schneller zusammen kommen als du denkst.
Einmal Krankenhaus 8 Tage = 80 € deine Medis 150 € und 3 Wochen Reha 210 € sind zusammen 440 € das heißt du müsstest
44 000 € minimum brutto haben. Auf jeden Fall werde ich egal ob ich dieses 1 % erreiche oder nicht meine Quittungen sammeln und dann im Einkommensteuerausgliech 2005 als finanzielle Mehrbelastung angeben. Entweder es kommt dabei was heraus oder auch nicht.
einen schönen Gruss
euer Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
Hallo Sabine,
der Link tuts jetzt - Sorry.
Zum Arzt muss man in jedem Falle einmal im Quartal um als chronisch krank zu gelten.
Dann muss zusätzlich von folgenden Dingen zutreffen:
a) Pflegestufe 2 ode3 drei oder
b) Schwerbehindert zu mindestens 60 % oder
c) der Arzt bescheinigt, das Abbrechen der Behandlung bedeutet ein deutliches Abbrechen der Lebensqualität.
Alles Gute
Uedeke:)
:danke: Uedeke
jetzt geht er auch bei mir ;)
liebe Grüße
Sabine
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