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Schuko1st
29.12.2006, 05:56
Hallo zusammen!
Bin jetzt schon ne ganze weile im netz am surfen und suche vergeblich ein gescheites forum zu thema weiterbildung.
da ich wie gesagt bis jetzt nicht fündig geworden bin, schmeiß ich meine frage einfach mal hier in den raum. vielleicht kann mir ja jemand bisschen weiterhelfen.
also, ich hab industriemechaniker fachrichtung betriebstechnik gelernt. möcht jetzt gern wissen was ich alles so für möglichkeiten hab mich weiter zu bilden.
techniker/meister ist klar. gibts da sonst noch was? weil wenn ich den meister mache heißt das ja noch lange nicht dass ich nen bürojob bekomm.
kennt sich da einer aus?
Grüße Schuko
Moin Schuko,
ich habe auch mal eine Weiterbildung gemacht.
Habe Werkzeugmechaniker gelernt und als CNC-Fräser gearbeitet.
Habe dann eine Weiterbildung zum Programmierer in Bayreuth gemacht,
bei der Handwerkskammer.
Habe damlas auch lange gesucht, bin dann auf dem Arbeitsamt fündig geworden.
Das ist eine möglichkeit, und die andere wäre, direkt auf die Seiten der jeweiligen Handwerkskammer oder Handelskammer zu gehen.
Da bin ich auch fündig geworden, und war dann 3 Monate am stück in Bayreuth.
Hat mir sehr gut gefallen.
Habe dort das Programmieren der CNC-Maschinen gelernt.
Leider aber danach keinen Job, als Programmierer bekommen.
Bin dann später wieder in meinen alten Job zurück, und als
CNC-Fräser beschäftigt.+
Ich denke das hilft dir ein wenig weiter.
Guten Rutsch Jörg
Schuko1st
30.12.2006, 06:19
Hi,
war jetzt aufm arbeitsamt. entschuldigung... aber das sind vielleicht deppen.
von denen konnt mir keiner ne gescheite auskunft geben. zum glück lagen da prospekte aus, die mir sehr viel weiter geholfen haben.
wie ist denn das mit den kosten??? übernimmt die das arbeitsamt? wie lange dauert das bis so ein antrag durch ist?
kann ich das auf meine kosten mal machen und mir danach das geld zurück erstatten lassen?
Kennt sich auch einer mit bafög aus?
Grüße und nen guten rutsch!!!!!!!!
Hallo Schuko1st,
wenn ich das richtig verstehe, möchtest du die Weiterbildung machen, weil die jetzige Arbeit gesundheitlich nicht mehr so gut geht.
Dann wären dein Arzt und deutsche Rentenversicherung (ehem. BFA) der richtige Ansprechpartner: der Arzt müsste dir die medizinische Notwendigkeit attestieren und die RV würde dann die Kosten übernehmen.
Das musst du aber auf jeden Fall vorher abklären lassen - nachträglich werden die sicher nichts zahlen!
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Schuko1st
03.01.2007, 07:13
hi,
naja, die werden nicht zahlen. Da brauch man ja ne mindest Einzahlzeit.
die hab ich nicht, bin erst seit 3 jahreen aus der lehre draus.
grüße
Moin Schuko,
Da spricht mir einer aus der Seele.
Das sind die Volldeppen auf dem Amt.
Sitzen sich dort denn Ars.. platt, und wenn sie mal was tun müssen, schicken
sie diech ein Zimmer weiter, usw....
Das du erst 3 Jahre aus der Lehre raus bist, ist egal !
Habe damals auch eine Umschulung gemacht und war erst 6monate
aus der Lehre raus.
Solltest das mal genau mit dem Arbeitsamt besprechen, zwecks der Kostenübernahme bzw LVA .
Du musst die Kostenzusage vorher haben, hinterher bekommst du keine mehr.
Meine hat damals 50.000 DM gekostet, und ging 2 Jahre lang.
Hätte ich mir auch nicht leisten können.
Auf jeden Fall mit dem Arzt sprechen und dann zum Amt.
Ist aber eine ständige lauferei, und geht nicht von heute auf morgen.
Und Geduld musst du haben, und wenn es sein muss auch mal mit der Faust
auf den Tisch hauen, im Amt .
Gutes gelingen,
melde dich mal wieder wenn du was erreicht hast.
Gruss Jörg
Schuko1st
04.01.2007, 19:07
Hi,
du... wie lange hat das bei dir gedauert bis der antrag auf kostenübernahme bewilligt wurde?
Grüße
Moin Schuko,
so genau wies ich es nicht mehr.
wenn ich aber recht erinnere so ca 3 Monate.
Habe vor der Umschulung noch einen anderen Kurs besucht, um die Zeit
zu überbrücken, bis die eigentliche Umschulung beginnt.
Der Kurs war 2 Monate und die Umschulung selber 24 Monate lang.
Bin im Feb. entlassen worden und die Umschulung baegann dan im Sept.
Gruss Jörg
Hallo Schuko,
lass Dich auf dem Arbeitsamt nicht abwimmeln - am besten stellst Du den Antrag erstmal schriftlich und formlos - "hiermit beantrage ich die Kostenübernahme für...", so etwa in dieser Art. Die zuständige Stelle muss dann wenigstens auch einen Bescheid erteilen, gegen den dann ggf. auch ein Widerspruch möglich wäre usw.
Stöbere im Internet mal unter "Sozialgesetzbuch (SGB) IX". Das SGB 9 regelt alles zum Thema medizinische und berufliche Rehabilitation. Bei der Rentenversicherung bräuchtest Du insgesamt 15 Jahre Beiträge, daher ist vermutlich wirklich das Arbeitsamt für Dich zuständig. Erfahrungsgemäß wird dort auf mündliche Nachfrage erst mal alles abgewimmelt - machs daher kurz und schriftlich. Die müssen dann selber klären, wer der zuständige Kostenträger ist und werden Dir erst mal Antragsformulare zuschicken, die Du dann ausfüllen solltest.
Falls Du zu Deinem formlosen Antrag nach 3 Wochen noch nichts gehört hast, solltest Du unbedingt nachhaken. Laut SGB 9 gibt es Fristen, in denen ein solcher Antrag bearbeitet werden muss (die Frist ist zwar utopisch, aber zumindest sollten die wenigstens mit der Bearbeitung in die Gänge kommen).
Viel Glück
Petra
Schuko1st
12.01.2007, 07:11
Hi,
bei mir war das anders. Ich war zwar auf dem Arbeitsamt um zu schauen was ich für Weiterbildungsmöglichkeiten habe, wollte dies aber zuerst auf meine Kappe nehmen. Der Typ vom Arbeitsamt brachte mich erst auf die Idee, dies als Umschulungsmassnahme laufen zu lassen. Der hat mich regelrecht überzeugen müssen, dies übers Amt zu tun.
Ich weiß jeztt echt nicht mehr weiter. Was soll ich den jetzt tun????
Ich weiß nicht ob das dass richtige ist. Soll ich auf meinen erlernten Beruf aufbauen oder ganz was anderes machen? Soll ich versuchen dass ich ne Umschulung zu machen oder lieber gleich mit Meister Bafög versuchen? Oder soll ich vielleicht einfach ne neue Ausbildung anfangen?? Diese Fagen beschäftigen mich die ganze Zeit schon und das macht mich echt kirre.
Wenn mir da doch nur jemand helfen könnte.....
Hallo Schuko,
natürlich ist es nicht einfach, sich einen neuen Beruf auszusuchen.
Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber zwischen dem 20-30 Lebensjahr,
würde ich einen neuen Beruf lernen .
Darüber hinaus, täte ich auf meinem alten Beruf was aufbauen .
Was hast du den gelernt bzw in welchen Beruf bist du beschäftigt ?
Muss aber auch ein Beruf mit guten Zukunftsaussichten sein,
sonst nütz dir das ganze nichts .
Wie ich schon sagte, ich bin mittlerweile in meinem alten Beruf zurückgekehrt,
als CNC-Fräser .
Geht seit 4j sehr gut, habe damals keinen Job als
CAD-Programmierer bekommen .
Wenn dir das Amt es schon anbietet, eine Umschulung bzw Weiterbildung
zu finanzieren, dann sei nicht so dumm und schlag es aus !
Nimm dir die Hand, die gereicht wird .
Die Kosten sind immens hoch, du musst alles selber bezahlen,
Übergangsgeld, Krankenkasse, Rentenvers. usw .
Damit tust du dir bestimmt keinen gefallen .
Warum möchtest du das denn selber bezahlen, verstehe ich nicht so ganz ?
Gruss Jörg
Schuko1st
12.01.2007, 10:07
also ich bin 24 jahre jung/alt, hab industriemechaniker fachrichtung betriebstechnik gelernt. wollt das ganze erst auf eigene faust durchziehn weil ich kein bock auf das behördenhickhack habe. hab grad aufm amt angerufen, muss mich demnächst bei deren arzt vorstellen. kann man sich da irgendwie vorbereiten?
hab mir infos über die weiterbildung zum technischen fachwirt geholt, der lehrgang würde im oktober starten.
dan könnte ich frühestens ne neue lehre im september 2008 anfangen, das ist mist, da ich ich dieses jahr vater werde und ja schliesslich meine familie ernähren will. wie soll das mit ner ausbildungsvergütung gehen??
grüße marius
Hi,
dazu erstmal Herzlichen Glückwunsch .
Du bekommst, wenn du eine Weiterbildung oder Umschulung machst,
bekommst du Übergangsgeld,.
Und das ist deutlich höher als Ausbildungsvergütung, das gibt es vom Amt .
Gruss Jörg
Schuko1st
13.01.2007, 06:20
Hallo Jörg
dankeschön :-)
das weiß ich.... ich meinte ja eigentlich, dass wenn ich im herbst die Umschulung mache, kann ich ja nächstes jahr nicht noch ne ausbildung machen. Oder zahlt das arbeitsamt mehr als eine umschulung?
Grüße Marius
Moin Marius,
das Amt zahlt dir nur eine Umschulung oder Weiterbildung .
Also entweder das eine oder das andere .
Musst dich dann da schon festlegen, und mittendrin abbrechen ist auch nicht drin .
Dann kannste damit rechnen das du eine Rechnung bekommt,
und auf den Kosten sitzen bleibst ?!
Und das ist bestimmt nicht das, was du willst ?
So eine Umschulung geht meistens auch 24 Monate, ev ein 2-3 m kürzer
oder länger.
Aber auf 24M kannst dich schon mal einrichten .
Ich würde dem Amt aber nichts von einer Ausbildung berichten, die du
ev vor hast anzufangen .
Kann sein das sie sich dann das anders überlegen, müssen ja auch aufs Geld
achten .
Suche dir genau aus was du machen möchtest, und dann auf zum Amt,
oder du machst halt direkt eine Ausbildung .
Viele Grüsse von der Küste
Jörg
Schuko1st
13.01.2007, 12:21
hi,
wie gesagt ... muss erstmal zum amtsarzt die nächsten tage
kann man sich da irgendwie drauf vorbereiten?
Grüße
Hi Schuko,
im Grunde eigentlich nicht, würde nur mal alles was du an Briefen usw hast,
von den Ärzten mal mitnehmen, ev auch neue Röntgenbilder.
Schadet zumindest nicht, ob er sich die anschaut, ist auch immer fraglich.
Viel Glück
Jörg
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