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Vollständige Version anzeigen : Rauchen: Ja oder Nein???


Gast_02
22.01.2004, 11:44
Hallo ihr lieben,

ich habe da was im Net gefunden was euch zum Nachdenken anregen sollte.
Es geht um folgenden Beitrag:

Oliver schrieb am 28. Oktober 2003: "Hallo, mein Name ist Oliver Wobick - ich habe die Krankeit Morbus Bechterew. Wollte nur weitergeben, dass ich seit kurzer Zeit das Rauchen aufgegeben habe, ich hatte schon nach kurzer zeit viel weniger Schmerzen. Mein Vater, der auch Bechterew hat, predigte es mir immer, mit rauchen aufzuhören, da auch bei ihm eine wesentliche Schmerzlinderung auftrat. Nun - ich wollte es nicht wahrhaben, aber er hatte recht. Falls das jemand bestätigen kann, können Sie mir gerne zurück schreiben."

Gelesen auf der Seite:

jacomet/bechterew

einen schönen und lieben Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes:

schnegge
22.01.2004, 12:03
hallo Graf,

da scheiden sich wieder einmal die Geister. 1998 hat mir mein Orthopäde gesagt, dass ich das rauchen aufgeben soll. Er konnte mir aber nicht versprechen das es mir Vorteile bringen würde. Das einzige Versprechen das er mir gab war: (O-Ton) "Dann werden Sie sich nicht später mal, wenn es ganz schlimm geworden ist, fragen müssen, ob es auch so heftig geworden wäre, wenn Sie nicht geraucht hätten."

Ich habe vor 2 1/2 Jahren aufgehört zu rauchen, und freue mich waaaaaaaaaaaaaaaaaahnsinnig über die damals getroffene Entscheidung. Ich hoffe, dass ich nie wieder rauchen muss!!!!

Mein Schub im letzten Jahr war deswegen nicht weniger heftig und dauerte viel länger als der vorletzte große Schub. Ich bekomme nicht besser Luft als vorher, ich bin auch nicht fitter als vorher, aber ich fühle mich wohler und entspannter seit ich nicht mehr rauche, und ich "stinke" nicht mehr.

Grundsätzlich ist rauchen sicher nicht gesund, aber die Entscheidung muss jeder für sich selber treffen und wenn es ersteinmal im Kopf klick gemacht hat, dann ist es auch ganz einfach. Ich verzichte nicht auf das rauchen sondern ich habe Lebensqualität dazugewonnen. Allerdings auch die unliebsamen Pfunde ( das Essen schmeckt ja auch gleich ganz anders und viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel besser) aber die bekomme ich nach und nach auch wieder weg.

lieben Gruß
Margot

Gast_02
22.01.2004, 12:52
Hallo ihr Lieben,

ich möchte mit meinem Beitrag keinem zunahe tretten, oder gar
das Rauchen schlecht machen.
Schließlich sind Raucher Steuerzahler, die auch demnächst die
Krankenkassen unterstützen werden um die Beiträge niedrig und
stabil zu halten.
Es bleibt daher jedem selbst überlassen, ob er einen Versuch
starten möchte. Ich wollte lediglich zeigen das Rauchen nichts
bringt und das es in dieser Beziehung auch Darstellungen gibt.

einen lieben Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes:

Engelbert
22.01.2004, 14:30
Hallo Uwe

Ich weiß nicht was soll es bedeuten, das ich ein Raucher bin.

Wenn ich jetzt die These aufstellen würde das bei mir das Rauchen dazu geführt hat das ich meinen Bechterew ohne Medikamente ertragen kann so wäre das sicher genauso schwer zu beweisen wie das Gegenteil.

Zum Glück bin ich nicht so Hirnverbrannt das zu behaupten, aber ich werde auch niemals glauben das es außer der Subjektiven Meinung das es dem einzelnen was gebracht hat objektiv zur Besserung des Bechterew beiträgt.

Engelbert

Claudia_1975
22.01.2004, 14:35
Hallo Zusammen,

Engelbert, ich als Raucher stimme Dir völlig zu, ein klarer Zusammenhang lässt sich kaum beweisen. Allerdings möchte ich sagen, durch das Rauchen habe ich natürlich den Raucherhusten, Husten + Niesen tut mir in der Brust (Rippen etc.) weh, von daher weiss ich nicht, warum ich mir selbst die zusätzlichen Qualen antue. Ich denke, dass es ohne Rauch grundsätzlich besser geht, aber jeder sollte tun, was er möchte.

Liebe Grüße
von der zunehmenden Diskrimierung enttäuschten Claudia

bodojannasch
22.01.2004, 15:49
Hallo Ihr Raucher und Nichtraucher,hallo Engelbert :-)

Ich hab ja die Qualmerei seit dem mir die 4 Zähne rausgerupft wurden,aufgegeben.Das war im November 2003.Bis heute alles ok,außer ........ , und nun kommts.Ich bin immer hungrig.Ich wog 93kg,jetzt 104 . Ich kenne das,es wird noch schlimmer.Hatte schon mal aufgehört für 5 Jahre.Es waren 126kg.Hab wieder angefangen,da waren es 92kg.Nun kommen wieder sicher die Befürworter und Gegensprecher.Obst essen,Gemüsesaft,Selter trinken,also ab ins Kloster.Es geht mir mit MB nun nicht spürbar besser oder schlechter.Die Klamotten stinken nicht mehr so,Geld ist spürbar mehr da.Ansonsten wie Engelbert auch meine Meinung.Was zu beweisen wäre.Ich weiß nun nicht,was ich machen soll.Ein Schloß vorm Kühlschrank,FDH ,oder wieder anfangen.Teuer waren auch die neuen und notwendigen Bekleidungsstücke.Schwiegermutter hat Geburtstag,Anzug neu kaufen,oh je.Hauptsache,es pendelt sich bald mal ein.Also dann liebe Grüße an alle von Bodo:frage:

bubu
22.01.2004, 18:10
Hallo zusammen, Hallo Bodo,
da möchte ich ein bischen Humor reinbringen:
Seht Ihr dort drunten im Tal,
da liegen die Raucher von Reval,
seht Ihr die Toten daneben
das sind die Nichtraucher die auch nicht mehr Leben!

Ich rauche schon 13 Jahre nicht mehr und mein Bechterew
hat sich trozdem gut entwickelt.
Gruß @ all die mich kennen

Sabine
22.01.2004, 19:09
Hallo ihr Lieben

ich hab noch nie geraucht und auch bei mir hat sich der Bechterew gut entwickelt.
Ich kann natürlich nicht beurteilen wie es wäre wenn ich geraucht hätte.Ich weiß nur es ist gesünder ohne zigarette.
Genauso ist es auch mit der Ernährung.
Ich lebe ja nun schon seit 10 jahren Vegetarisch und kann nicht sagen was wäre wenn ich weiter Fleisch gegessen hätte !! ;)


Liebe Grüße
Sabine

bodojannasch
22.01.2004, 20:31
Toller Humor BUBU,aber was soll ich mit meinem Hunger machen?Meine Frau meckert nun schon rum.Fischstäbchen,Gemüsesuppe,Kartoffeln mit Quark,ich krieg bald Zustände.Im Tal ist es dann ja auch egal.
Also dann liebe Grüße an alle:)

Daisy
22.01.2004, 21:33
Hatte gerade das Tinnitus Treffen, und ihr werd es nicht glauben, das ganz gleiche Thema! Ist der Tinnitus besser zu ertragen mit Rauch, oder ist es leichter auf das Rauchen zu verzichten, oder den Tinniotus mit Rauchen besser zu ertragen! Also Fragen, auf die niemand Antwort geben kann, denn wir sind Individuen, die grundverschieden sind!
Lebe ich nun besser als Raucher oder als passiver Nichtraucher?
Das könnte man ausdehnen, rauche ich, weil ich Schmerzen habe, oder habe ich Schmerzen, weil ich Rauche?
Also ob, Rauch oder Nichtrauch, wir lassen uns nicht unterkriegen und das ist, glaube ich das -wichtigste.
So wünsche ich euch allen eine gute Nacht!

stef
23.01.2004, 21:28
Hi,

jetzt kann ich wieder voll mitreden!

Ich habe vor eine fast 1,5 Jahren von einem Tag auf den anderen wegen einer Bronchitis aufgehört zu rauchen.

Die Bronchitis ist geblieben.

Soviel Ärger mit den Atemwegen wie seitdem hatte ich noch nie ! Mein Arzt sagt: Durchhalten - wird besser !
Toll er hätte sagen solle:
Durchhalten - wird auf jeden Fall noch dicker!!

Spaß und ungefähr 7 Kilo beiseite, nach 20 Jahren starkes Rauchen kann ich nicht sagen, dass sich jetzt etwas mit meinen rheumatischen Beschwerden MB usw. gebessert hätte.

Durch meine sowieso schon vorhandenen Trägheit und Dauerbewegungseinschränkung habe ich die zusätzlichen Kilos jetzt mit mir rumzutragen.

Das mehr an EURO (Sparen als Nichtraucher) merke ich auch nicht.

Nur, das ist für das weibliche Geschlecht, meine Haut ist wesentlich besser und ich sehe, auch wenn ich es nicht bin, frischer aus.

War es das wert ?

Jaaaaa,
ich trinke jetzt rauchfrei lieber ein Glas Bier oder Rotwein!
Man muß Prioritäten setzen

Gruß Stef

bodojannasch
24.01.2004, 10:14
Stef,toller Beitrag.Spiegelt meine Situation genau wieder.Danke für die Mut macheneden Worte.
Liebe Grüße von Bodo

zotty
25.01.2004, 20:16
:frage: Was ist am Rauchen schlimm?
Ja wir verpessten die Luft!
Ja wir erkranken auch eventuell an Lungenkrebs!!!!!!
Ja wir sind(oder waren) süchtig!
Und jetzt sind wir um ein Vergnügen ärmer.
Hey ich was vergessen wir fördern die innere Sicherheit!!
Also wenn ich ehrlich bin das rauchen fehlt mir.Ich habe gerne geraucht und es hat geschmeckt.
Gott sei dank leben wir ja noch nicht in Amerika wo in einigen Städten man ja nicht mal mehr in der Kneipe in ruhe seine Kippe rauchen kann.
Tja ich weiß nicht recht aber außer das ich nicht mehr nach Rauch rieche und das mein Geruchssinn sich verbessert hat habe ich keine Vorteile.
:bahn:

Britta
25.01.2004, 20:17
Hallo alle zusammen!

Ja, das habe ich mich auch schon gefragt....! Ich habe nämlich auch geraucht und aufgehört als ich die Diagnose bekommen habe.... das war aber nicht der primäre Grund!

Das ist jetzt schon sieben Monate her.... es geht mir gut....!
auch wenn ich es nicht beweisen kann, dass es am neuen rauchfreien Leben liegt, dass ich weniger Schmerzen habe (schließlich sind die Behandlungen effektiver, mehr KG etc. mit Diagnose) kann ich es mir ja mal einreden, dann wird der Rückfall (hoffentlich) immer unwahrscheinlicher!

also, egal wie es wirklich ist, wenn man sich die wundersame Wirkung eines rauchfreien Lebens einredet, dann ist das Leben mit den Kilos leichter
;)

Gruß aus Bielefeld
Britta

Ulmka
25.01.2004, 21:13
Hallo ihr Lieben,

eigentlich kann ich zum Thema Rauchen gar nicht mitreden, weil ich noch nie geraucht habe (ich habs noch nichtmal versucht).

Ich habe aber beim Thema Herz schon geschrieben, dass ich mir ein dickes Fachbuch 'Innere Medizin' gekauft habe.

Das arbeite ich gerade durch - und wenn ich da sehe, bei wie vielen auch sehr schweren Erkrankungen von Herz und Lunge als oberste Ursache das Rauchen steht, bin ich heilfroh, dass ich nie angefanden habe!

Das tückische an den meisten dieser Erkrankungen ist, dass sie eine ganz lange beschwerdefreie Zeit haben (vor allem bei der chronisch obstruktiven Bronchitis, die durch das Rauchen immer häufiger wird und die ziemlich eklig enden kann).

Hierzu habe ich einen interessanten Link gefunden:

netdoktor/krankheiten/fakta/chronisch-obstruktive Bronchitis

Wenn man es dann schafft, noch rechtzeitig die Bremse zu ziehen und mit dem ständigen bewußten Vergiften der Lunge aufzuhören, ist das Klasse!!!

Schließlich kämpft unser Körper schon mit genug Widersachern, da braucht er wirklich nicht auch noch Nikotin und Co.!

@stef: bei Netdoktor steht übrigens auch, dass Rotwein evtl. die chronische Entzündung der Lunge stoppen kann! ;)

Mit meinem Gewicht kämpfe ich auch ohne dass ich jemals geraucht habe... :rolleyes:

Liebe Grüße

Lydia

Reni
29.01.2004, 14:10
Hallo,

ich habe auch knapp 10 Jahre geraucht. Gern vor allem. Habe eigentlich nur aufgehört, weil mein Freund aufgehört hat und mir mit seinem Nichtrauchergequatsche auf den Geist ging. Jetzt bin ich seit guten 3 Wochen rauchfrei. Geht mir eigentlich ganz gut, aber deswegen schreib ich nicht. Ich habe mit dem Nichtraucherbuch von Allen Carr aufgehört und von dem gibt es auch ein Buch zum Abnehmen. Ich weiß leider nicht genau wie es heißt. Wäre aber vielleicht mal eine Alternative zu den ganzen Diäten, denn das die nichts bringen, weiß ja jeder.

Aber nochmal zum Rauchen: Ganz im Ernst, selbst der überzeugteste Raucher wird wohl in seinem dunklen Kämmerlein zugeben müssen, das Rauchen doof ist oder? Und wenn es nur des Geldes wegen ist.

bodojannasch
29.01.2004, 14:34
Ich danke Euch für die Tipps.Habe mir bei Amazon das Buch die Aldi Diät gekauft.Da sind Rezepte drin,wo man die Zutaten von Aldi bekommt.Ich habe nun schon den 5. Tag weg.Äpfel,Quark,Joggingkäse,all solch Zeugs.1,5 kg sind weg.Zusätzlich bekommt der Dackel jeden Tag einen 15 Uhr Extraspaziergang.Ich will es schaffen,so wie mit dem qualmen bisher auch.Also dann liebe Grüße an alle von Bodo

Claudia_1975
29.01.2004, 15:26
Hallöchen,

da kann ich eigentlich nur zu einer bestimmten Diät raten. Ich weiss nicht, ob ich den Namen schreiben darf wg. Werbung, aber ich bin von dem System überzeugt. Die Lebensmittel sind nach Punkten aufgeteilt (ergeben sich aus Kalorien/Fett-Kombi) und man darf je nach Ausgangsgewicht eine bestimmte Anzahl am Tag essen + trinken. Ich finde das super, denn man nimmt ab, ohne wirklich zu diäten, schon gar nicht hungern, selbst die Bratwurst sitzt mal drin, dann muss man nur für den Rest des Tages aufpassen.

Liebe Grüße
Claudia

Ulmka
01.02.2004, 22:30
Hallo,

ich habe noch was nette zum Thema gefunden (damit kann ich gleich mal testen, ob ich das mit den smilies von smily kann nach bttbfahrers Tip):

http://www.smily.at/smily/smily0008.gif

Liebe Grüße

Lydia

bodojannasch
02.02.2004, 08:36
Ist trotzdem ein lustiges Gif-Bild.Danke.Alles ok,Spass muß und soll auch sein.
Meine Diät schlägt gut an.
Liebe Grüße an alle :)

stef
04.02.2004, 20:04
ist immer noch besser als rochen und nicht lofen könne,

da ist es wieder : bei aller Eitelkeit verliert mann und auch frau den Blick für´ Wesentliche : die Gesundheit.
Ich muß nach monatelanger Schlamperei auch wieder ran an den Faul- und Kummerspeck !!

Also mein Rat : laßt Diätpläne.

Wenn man als 1. ein paar ungesunde Sachen (YOU Know What I mean) weg läßt und z.B. viel Wasser oder Tee trinkt. Abends nichts mehr ißt, sich eine bißchen mehr und ganz wichtig SCHNELLER bewegt. Dann verschwinden die ersten Fettzellen.

Vorgeschriebene Dätpläne oder Geißlungsregeln verderben Einen den soeben entflammten Enthusiasmus (schreibt man das so?).

Ich finde, da ich ständig vermittelt kriege, dass ich durch die Erkrankung eingeschränkter bin, fällt mir auch der Vezicht auf kulinarische Freuden schwer!

Auf die Gefahr das dies unveröffentlicht wird :

Essen ist der " 6 "des Alters !
Hat was oder ?

Guten Hunger

Stef

Ulmka
04.02.2004, 21:11
Hallo Stef,

du sprichst mir aus der Seele.

Ich habe im letzten Jahr einfach nur auf meinen Fettverbrauch geachtet und mich - durch die tägliche Bechterewgymnastik :D - mehr bewegt - und bin auf die Art schön langsam 6 kg losgeworden.

Es müssen zwar noch - am besten - 20 kg purzeln, aber ein Anfang ist gemacht!

Liebe Grüße

Lydia

arrow
03.05.2004, 08:49
Ich nimms gleich vornweg.
Mir stinkt das Rauchen (Bechti hin oder her)

Es ist ungesund
Man stinkt
kriegt gelbe Zähne und Finger
man verschmutzt die Umwelt mit Kippen und forgeworfenen Zigarettenpäckchen (find mal ne schönen einsamen Sandstrand, nen Waldweg oder ne Skipiste ohne Fluppen!)
Raucher kriegen den "Wegwerf-Reflex". Die Gewohnheit die Kippe wegzuschmeissen, überträgt sich auch auf Kaugummi/Bonbon-Papierchen, Dosen, usw. Nun, nicht ausschweifen, mehr dazu könnt Ihr ja unter Littering lesen.

Viel Schlimmer finde ich, dass ich den Nikotinikern kaum aus dem Weg gehen kann. Frische, unverrauchte Luft ins Cafés und Restaurants gibts fast nirgends. In meiner Stadt gibts zum Bsp. kein Café, in welchem nicht geraucht werden darf. D. h. schon um sieben riecht mein frisches Hemd nach Rauch.

Also lieber Raucher, kurz und bündig: Ihr könnt euch die Hucke vollrauchen, doch wir nichtraucher müssen besser vor Euch geschützt werden.

Hande
03.05.2004, 11:57
Hallo Guru!

Hande
03.05.2004, 12:06
Habe irgendetwas falsch gemacht!
Ist ja jetzt auch egal. Ich wollte dir nur sagen das ich seit 5 Jahren an M.B. leide! Ich habe am Tag 1 bis 1 1/2 schachteln
Zigaretten geraucht, das 11 Jahre lang! Seit 1 Jahr bin ich Clean, meine Schmerzen sind wie weggeblasen! okey manchmal kommen leichte Schubs, die sind ohne Schmerztabletten auszuhalten! Also nicht mehr rauchen!

arrow
03.05.2004, 13:17
kannst stolz auf Dich sein - wirklich. :applaus:
Zur Zeit habe ich viele Freunde, welche aufgehört haben zu rauchen (alle länger als 2 Jahre), und hoffentlich bleibt dies auch so.

NY, Kalifornien, Skandinavien, Irland, ja selbst Italien machens uns vor - ich hoffe wir stehen diesbezüglich vor einem Megatrend.

Katrin
03.06.2004, 12:19
Hallo zusammen,

ist ja schon ziemlich lange her der Eintrag, aber zum Thema Diät kann ich mich auch melden.

Als ich meine Diagnose bekommen habe, wog ich 123 kg. Das war ganz schön heftig (bin aber auch sehr gross, deswegen werde ich wohl nie unter 85 kommen). Diäten habe ich grundsätzlich abgelehnt, bis ein Freund von mir, auch MB-ler, und entwöhnter Raucher mit den "Gewichtsguckern" angefangen hat (die mit den Punkten). Er hat 20 kg abgenommen - relativ spielend, und fühlte sich hinterher viel besser. Da habe ich es natürlich auch gleich probiert. Nach 8 Monaten sind es jetzt schon 18 kg weniger, immer schön langsam und gesund. Es macht richtig Spass, und mein Ernährungskonzept musste ich auch nicht gross umstellen. Wir haben auch einige Männer in der Gruppe, die vorher eher skeptisch waren, aber nach mehreren Wochen begeisterter diskutieren als die Frauen. Ist schon gemein, das die Herren wegen ihres Stoffwechsels soviel mehr essen dürfen als die Frauen.

Mein MB hat sich durch die Ernährungsumstellung und Gewichtsreduzierung gebessert, brauche nur noch gelegentlich Medikamente, und die Schübe sind weniger (ich glückliche).

Wer also wirklich genussvoll und sinnvoll abnehmen will, sollte sich an die von Stiftung Warentest, Ökotest, Katrintest etc. hervorragend bewertete Einrichtung wenden. Es gibt sie in jeder größeren Ansiedlung in Deutschland und sicher auch in der Schweiz und Österreich.

Viele Grüsse von der fast wieder erschlankten

Katrin:jump:

Andrea
03.06.2004, 13:43
Also, erst mal an BODO::::
ich sage dir eins, wenn Du rauchst, bekommst du keinen Kuss mehr von uns zur Begrüßung.....

Und nun der Rest...
mußte ja letzte Woche ins MRT - Knie...und ein Teilbefund lautet...
RAUCHERBEIN !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Habe seit 25 Jahren, also mit 15 die letzte Zigarette im Mund gehabt...wie dass ???????????????

Weight Watchers.....
Kann ich bestätigen...eine tolle Sache, ist echt keine Abzockerei...
ich habe damit 20 Kilo abgenommen, 2 Jahre gehalten und dann fing mein "Leiden" an, massiv zu werden....und ich bin ein Frustfresser, habe mich in Unkenntnis kaum bewegt...und Bingo...17 Kilo wieder drauf....

Ich denke, Abnehmen ist eine Kopfsache......manche packens, manche nicht...

Alles Gute
Andrea

bodojannasch
04.06.2004, 08:22
Ich rauche schon nun seit 8 Monaten nicht mehr.Es bleibt dabei,der Wille scheint stark genug zu sein.Über die Schädlichkeit wollte ich als heftiger Raucher nichts wissen.Das hab ich immer abgewimmelt,verdrängt,bagatellisiert.Wer ehrlich ist,weiß was passieren kann.Viele Raucher über 50 beginnen schleichend den Tod zu besuchen.Schlaganfall,Lungenkrebs,Durchblutungsstö rungen,Gedächtnisverlust,Zellalterung in schneller Weise,Raucherbein,Herzinfarkt- ect.Es gibt Beispiele,da sind Raucher 90 Jahre geworden.Das sind aus der Statistik von 10 Leuten 1 . An diesem einen kann ich mich aber nicht orientieren.Also 90 % Erkrankungsrisiko.Mein Gewicht ist nun eingependelt.Ich habe gern geraucht,aber viel.Am Ende ist es jedem seine private Sache.Egal ob MB oder nicht,wer raucht tut sich nichts gutes an.
Also dann liebe Grüße an alle von Bodo

Sabine
04.06.2004, 08:48
:applaus: :applaus: :applaus:

Klasse Bodo :knuddel:
ich kann dir zu dieser Entscheidung nur gratulieren :D und dir von ganzen Herzen wünschen das du standhaft bleibst.

Mein Vater hat 50 Jahre stark geraucht und bekam vor 1 1/2 Jahren die Diagnose "Lungenkrebs".....er wurde operiert und er hat es schnell überstanden. Nun 1 1/2 Jahre später hat er im Kiefer Probleme und noch wissen wir nicht was es ist. Der Zahnarzt sagte nur da kann er nichts mehr tun, er muß in die Klinik zur Gewebeentnahme...der Termin ist Montag :confused:



Liebe Grüße
Sabine

Andrea
04.06.2004, 10:55
Lieber Bodo,

ich bin stolz auf Dich....und den Rest schaffst Du auch noch.....
Das gibt ein wildes Geknutsche im Brauhaus...

Liebe Grüße nach Nauen...
Andrea:applaus: :trost: :knuddel:

Gast_02
04.06.2004, 21:35
Hallo Bodo,

echt super Leistung !! :applaus: :applaus:

Ich drücke dir die Daumen das du endgültig davon loskommst.
Allerdings werden die ersten 7 Jahre sehr schwer.

Lieben Gruss

Uwe

:gruebel:

Turbo Biene
09.06.2004, 02:55
Habe erst jetzt Dein Beitrag gelesen und wollte Dich nur unterstützen :hoch:

Weight Watchers ist eine super Sache :applaus:

Ich habe letztes Jahr, 15 Kg abgenommen und fühlte mich immer besser......bis mein Schub und meine Diagnose angefangen haben....dann war es wie verflixt http://www.smily.at/smily/smily146.gif
Wie Du es auch hast.....bin ich auch ein....Frust-esser :runter:

Wie ich die Diagnose bekommen habe, sind diese Problemen gekommen....ich habe jede Lust ans abnehmen verloren.....(jetzt, wos noch wichtiger wäre)
Ich konnte aber meine Kräfte nicht teilen, ich musste zuerst mal meine Diagnose, Schmerzen...und...und...und.....verkraften und verarbeiten :heul:

Erst heute, denke ich, versuche ichs wieder....trotz anhaltenden Schub mit starken Schmerzen, hätte ich nicht noch den zuzäzlichen Frust mit den Badehose!!!!:heul:

Der Schub kann noch lange bei mir sein.....und wenn ich warte bis dieser vorbei ist und nichts mache?????? nein danke!!!!

Vielleicht ist es Dir auch eine Hilfe, zu wissen das noch andere, Pünkte zählen :jump:

Machs gut.....wir könnten uns auch per pn über unsere Pünkte- stand unterstützen :knuddel:

Liebe :knuddel: Grüsse

Turbo Biene http://www.smily.at/smily/smily993.gif

Barny
09.06.2004, 10:02
Hallo Graf Dracula,
wichtiges Thema das Rauchen oder Nichtrauchen!!!
Bin seit fast 7 Jahren Nichtraucher,habe natürlich am Anfang stark zugenommen (leider). Ich habe trotzdem das Rauchen hinter mich gebracht. Mir ging es so gut, dass ich sogar mit dem Joggen angefangen habe und es bis zum Marathon gebracht habe. (3.37.06 min.). Es lohnt sich immer mit dem Rauchen aufzuhören so oder so. UND ICH FÜHLE MICH SO GUT!!!!!!!! :walk:

Gast_02
09.06.2004, 10:51
Hallo Barny,

ich habe vor 16 Jahren aufgehört zu rauchen.
Mein Gewicht hat dadurch um 30 Kg zugenommen, aber die Schmerzen waren wie weggeblasen.
Leider komme ich nur sehr schwer von diesem Gewicht wieder runter.
Liegt wohl aber auch an den Medis, bekomme ja bei jedem schub gleich mal Cortison.
Geht ohne leider nicht.

Wünsche allen die aufhören wollen viel Erfolg und es lohnt sich trotzdem, auch wenn ein paar Kilo draufkommen.

Lieben Gruss

Uwe

:dance:

thommy3807
11.06.2004, 16:02
Rauchen oder nicht Rauchen, das ist hier die Frage!

Also eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche!
Rauchen ist schädlich!!!
Da beißt die Maus keinen Faden ab!
Nu kommts!
Vor 10 Jahren bekam ich Diazepam verschrieben, weil ich abends vorm schlafen gehen durch die Schmerzen sehr aufgewühlt war!
Ein guter Freund von mir hatte das gleiche Problem, nur seine Schmerzen hatte er aufgrund eines Motorradunfalls.
Dieser Freund fragte mich ob ich es schon einmal mit Canabis versucht hätte. Meine erste Reaktion war, das ich ihm den Vogel zeigte und völlig entsetzt war.
Ein paar Tage später brachte er mir eine Selbstgedrehte(ihr versteht) vorbei und meinte: "Versuchs oder schmeiß sie weg"
Ich versuchte es.
Natürlich war es ein komisches Gefühl aber ich kann nur sagen das ich seit der Zeit, wenn ich abends mal wieder aufgewühlt bin, vom schlafen gehen noch eine rauche.
Ich bekenne mich dazu, weil es eine Hilfe ist besser einzuschlafen!!!
Aber eins ist viel wichtiger, nämlich das man wie alles im Leben, es niemals übertreiben sollte.

MfG
thommy3807

Gast_02
19.06.2004, 09:13
Hallo ihr Lieben,

da das ganze Thema doch nun mehr Anklang gefunden hat, möchte ich dies zum Anlass nehmen noch weiter aufzuklären.

Man darf sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass durch Passivrauchen wesentlich mehr Menschen sterben; als durch alle Umweltgifte zusammen.
Jeder zweite Deutsche raucht(e) meist solange wie es irgendwie noch ging; aufgehört hat noch jeder Raucher, spätestens wenn die rechte Hand durch einen Schlaganfall gelähmt war, jedoch meist zu spät.
Die Nikotinabhängigkeit ist so stark wie die Kokainabhängigkeit. Ausnahmslos alle Drogentherapeuten machen sich einen Spaß damit, Fixer oder Alkoholiker damit zu reizen, sie sollten anstelle der von der Gesellschaft geächteten Drogen diejenigen wählen, die sogar den damaligen Gesundheitsminister Seehofer (CSU) schonte weil er gegen die Raucherwerbung votierte.
Staatlich wird die Verheimlichung der Schwere der Nikotinabhängigkeit und die ungeheueren wirtschaftlichen Folgen durch Raucher dadurch sanktioniert, dass die einzige, wirkliche Droge mit ernstesten volkswirtschaftlichen Folgen nicht im Drogen-Gesetz (BTMVV) aufgenommen wurde. Der Sinn dieses Gesetzes, als Schutz vor suchterzeugenden Drogen ist damit aufgehoben.
Nikotin wurde so wie Morphium und Heroin von Ärzten früher als Arzneimittel dringend empfohlen: so wurde einem 16 jährigen, später an Lungenkrebs Verstorbenen, von seinem Hausarzt Zigarettenrauchen gegen seine chronische Bronchitis empfohlen.

Erst nach Unterstellung unter das Drogengesetz können Exzesse von Drogentherapeuten mit Rauchen durch Berufsverbote bis zur erfolgreichen Behandlung ausgesprochen werden.
Ein generelles Rauchverbot für Ärzte und Helfer ist der erste Schritt. Leicht lässt sich dies kontrollieren durch Haaranalysen.

Um nicht den Staat als Dealer der Raucher kräftig mitverdienen zu lassen (80 Mio DM pro Jahr), sollte weltweit die Rauchwaren-Steuer aufgehoben werden und stattdessen sollten alle Tabakhersteller anteilsmäßig die Folgen der Nicotinabhängigkeit finanzieren. Schlagartig wären alle Gesundheitskosten erträglicher, die Krankenkassenbeiträge würden um ca.75% sinken und jeder Nikotin-Süchtige würde mehr über seine Krankheit erfahren. Die Haar- oder Fußnagel-Analyse sorgt für Gerechtigkeit. So kann man auch eine Drogeneinnahme über Jahre ausschließen .

Wie immer liebe Grüße

euer Graf

Uwe

:verweis:

bodojannasch
19.06.2004, 19:35
Thommy,Du bist wenigstens ehrlich.Das rechne ich Dir hoch an.In der Medizin ist Kanabis hinter hohler Hand ein wirksames und kaum schädliches Schmerzmittel.Ob Tramal,Valeron oder Kanabis,hauptsache der Moment ist erträglich.Ich hab noch nie was mit Drogen zu tun gehabt,ausser der offiziellen Staatsdroge Zigarrette und Tramal.Ich rauche seit November nicht mehr.MB reicht,da muß ich nich noch Durchblutungsstörungen provozieren.Tabletten sind auf Dauer auch schädlich.In diesem Sinne nochmals danke für das Thema und den Inhalt Kanabis.
Liebe Grüße von Bodo

zotty
22.06.2004, 19:14
:) Hallo Leute
Also ich muß mich nochmal zu Wort melden.Eins ist doch wohl unbestritten.Rauchen macht Krank. Das steht fest,ob es ein Lungentumor oder ein Raucherbein ist oder vieleicht im Glücksfall nur die Abhängigkeit.
Seit meiner unfreiwilligen Entwöhnung geht es mir entschieden Besser,obwohl ich zugeben muß das mir das Rauchen sehr fehlt.Ihr könnt mich ja für beknackt halten aber ich habe eine verschlossene Schachtel zigaretten in meiner Arbeitstasche und ich könnte jederzeit wieder anfangen aber bisher habe ich meinen kleinen inneren Schweinehund unter Kontrolle.
Aber nochwas zu dem was Tommy gesagt hat,es muss beim Canabis nicht unbedigt das Rauchen sein.Ich habe von meinem Schmerzdoc das Zeugs als Ölige-Tropfen verschrieben bekommen und ich kann euch sagen endlich wieder halbwegs vernünftig schlafen.Übrigens wer Interesse an dem Doc hat der sich im Kölner Raum befindet kann sich gerne an mich wenden.
Gruß zotty :bbb:

sanne
22.06.2004, 19:54
Ja es gibt sie wirklich ..... die toleranten und rücksichtsvollen Raucher :engel:

...und dass rauchen schädlich ist ..... Leute das weiß doch wohl jeder.....
ich verstehe da auch nicht das "missionarsgehabe" einiger Nichtraucher *sorry*

Haarwurzel und sonstwie Kontrolle ..... na wo leben wir denn :confused:

...sind als nächstes die Übergewichtigen dran ???
Mit täglichen Wiegeprotokollen und einmal in der Woche Blutfette messen beim Arzt??? weil die sich ja bewußt krank "fressen" ??? Folgen der Freßsucht und falscher Ernährung sind ja bekanntlich Herzinfakt, Schlaganfall, Leber - und Nierenschäden, Schäden am Bewegungsapparat (vorwiegend Knie und Füße), Typ II Diabetes (auch bekannt als Altersdiabetes)

.... und was ist mit den vielen Leuten die "gefährliche" Sportarten betreiben....da sind ja trauriger Weise schon Diskussionen im Gange da gesundheitliche/Versicherungs- Leistungen einzuschränken.

Wer nach "Ausgrenzungslösungen" bzw. nach "Sanktionsmodellen" für Raucher schreit ...... der begibt sich auf reichlich dünnes Eis finde ich.

Es grüßt Euch eine nachdenkliche und rauchende
Sanne

hippo
23.06.2004, 07:07
Hurra, da sind ja einige voll drauf angesprungen.
Ich
-Raucher seit meinem 14. Lebensjahr- werde mich jetzt und hier mal outen.
Es ist doch schön, ein gemeinsames Feindbild zu haben, nicht wahr? Und wenn es dann auch noch militant wird, kann man sich so richtig aus******, wie zum Beispiel arrow:
[QUOTE]Man stinkt
kriegt gelbe Zähne und Finger
man verschmutzt die Umwelt mit Kippen und forgeworfenen Zigarettenpäckchen (find mal ne schönen einsamen Sandstrand, nen Waldweg oder ne Skipiste ohne Fluppen!)
Raucher kriegen den "Wegwerf-Reflex". Die Gewohnheit die Kippe wegzuschmeissen, überträgt sich auch auf Kaugummi/Bonbon-Papierchen, Dosen, usw. [QUOTE]

Auf diese Art habe ich nun wirklich keine Lust zu diskutieren.
Deshalb gehe ich jetzt in meine Ecke und schäme mich, weil ich ebenfalls eine solches Dreckschwein bin, der eigentlich nicht wert ist zu leben.

Schönen Dank auch
Michael

Floh
23.06.2004, 08:13
[FONT=Comic Sans MS]
[B]

Hallo Ihrs
habe mir eure Raucher Diskussion durchgelesen.

Ich selber rauche auch, seit meinem 14 Lebensjahr und rauche gerne, stehe auch dazu. Habe noch nie einen Versuch gemacht, aufzuhören.
Ob das nun klug ist, oder halt ungesund, ich weiss, ich weiss, aber so lange, wie ich selber damit klar komme, sehe ich keinerlei Grund, aufzuhören, auch nicht für andere.

Man sollte es jedem selber überlassen, und ich glaube einfach, das es sehr umstritten ist, das sich das Nichtrauchen auf Schmerzfrei ausdehnt :gruebel:
Ich will wohl glauben, das sich der Allgemeinzustand durch Nichtrauchen ändert, und was ganz wichtig ist , die Psyche:
Denn, wer es geschafft hat, weil er es will, aufzuhören, dessen Psyche schiesst auch in die Höhe, er fühlt sich super, etwas geschafft zu haben, und das widerum schlägt sich auch auf das Krankheitsbild MB. Genau so ist der Ablauf.

Bewiesen ist es nicht, das Rauchen MB verschlimmert, oder :gruebel:

Was nutzt es also, mich zu einem Rauchentzug zu zwingen, bei dem es mir wohlmöglich dreckiger geht, weil ich damit auch noch kämpfen muss :gruebel:

Ich toleriere alle Nichtraucher, erwarte aber auch Toleranz, und bewundere alle, die es geschafft haben. :)

Mein Vater hat nach 55 Jahren rauchen von jetzt auf gleich, einfach so, ohne Grund, aufgehört und ist ein Super Toleranter Nichtraucher. Und das mit 70 Jahren. :)

In diesem Sinne
LG
Floh

pross2
01.03.2006, 18:48
Es kann wohl nicht wahr sein , das Deutschland das Rauchverbot nicht durchsetzen kann, bei 120000 Toten im Jahr. Selbst der Airbag wurde ohne grosses Wimperzucken abgenickt ( wir haben nur 5000 Unfalltote im Strassenverkehr). Es ist an der Zeit den korrupten Sauhunden in Berlin auf den Pelz zu ruecken, und rechtliche Schritte einzuleiten. Es kann nicht wahr sein dass Italien, Irland, UK ein Rauchverbot durchgesetzt haben. Die Kosten die uns das Rauchen verursacht spueren wir heute schon, Praxisgebuehren und 20 % Steigerung der Krankenversorgungskosten.

Uli Dörwald
02.03.2006, 09:28
Mag ja sein, aber dafür zahlen sie fleissig in die Rente ein und die ganzen Steueranteile in ihren Sargnägeln sind auch nicht zu unterschätzen.
Wenn sie früher abnibbeln holen sie auch nichts aus der Rente raus. Jemand hat sich mal die Mühe gemacht, alles gegeneinander aufgerechnet und festgestellt, das das Jacke wie Hose ist. Ob die Kosten für die Strassen- und Parkreinigung eingerechnet waren weiss ich nicht. Das wir militanten Exraucher ganz besonders empfindlich sind, ist ja unsere Schuld.
Ist aber auch eine weltanschauliche Debatte die hier nur am Rande geführt werden sollte. Fakt ist das Rauchen und MB nicht gut zusammengehen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, das dadurch die Schmerzen, folglich der Medikonsum steigt. Das gleiche gilt für Fleisch von Landsäugern, ganz besonders Schweinefleisch. Auch Kaffee und Schwarz-Tee sollte nur sehr eingeschränkt konsumiert werden, am Besten gar nicht.

Gruß
Uli

Mützchen Sol
02.03.2006, 12:52
Hallo,

vorgestern hat es mich innerhalb eines halben Jahres zum zweiten Mal kalt und teuflisch erwischt. Ein Kollege, von dem ich fernmündlich Informationen abfragen wollte war nicht im Büro. Zunächst hieß es er sei im Krankenhaus, einen Grund wollten sie mir nicht nennen. Dann wurde richtig gestellt, er sei inzwischen zu Hause. Als ich dort anrief meldete er sich mit gebrochener Stimme. Ich fragte ob ich störe. Nein aber er sei geschwächt. Ja, was hast du denn? Lungenkrebs und eine halbseitige Lähmung durch einen Schlaganfall!!!WUMMM!!!
Kann ich dir was helfen? Nein, ich kann jetzt nicht lange reden...

Vor ´nem halben Jahr habe ich einen Kollegen getroffen, den ich auch schon "ewig" kenne. Der sah so abgemagert aus. Geht´s dir nicht gut, fragte ich. Willst du mich veräppeln oder weißt du nicht was ich habe? Nee, sonst würde ich doch nicht fragen. Lungenkrebs.
2 Monate später kam der Nachruf...

Wenn wenigstens die Nichtrauchenden von der Raucherscheiße nicht belastet werden. Wenn wenigstens die Tabakindustrie nicht den Tabak so suchtverstärkend manipulierte.

Ich war so sauer auf diese Industrie, dass ich dem nächsten Raucher am liebsten die Lulle aus der Hand gerissen hätte. Dann erzählte eine Freundin von einer Frau, die nach einem Schlaganfall mühsam wieder zu sprechen lernt. Da diese Frau erst wieder 10 Worte sprechen kann ist das Wort Zigarette für sie (noch) nicht aussprechbar. Die Freundin ist erst dahinter gestiegen als der Patientin fast die Augen aus dem Kopf gefallen sind beim Anblick einer rauchenden Person. Da fiel der Groschen und die Freundin schnorrte für die Patientin eine Zigarette, weil ein Automat nicht in der Nähe war. Erst reagierte ich entsetzt, wie kannst du... ja, die hat doch nichts, eine Zigarette in der Woche...
Ich gab mich geschlagen.
Und fühle mich beschissen dabei.

Mützchen Sol

Uli Dörwald
29.04.2009, 15:13
Mit Dank an Berggeist, dem edlen Finder:

Rauchen ist ungesund, das ist kein Geheimnis. Besonders abträglich ist es für Patienten mit Rheumatoider Arthritis oder einer Disposition dazu.

Von Philipp Grätzel von Grätz

So greife Zigarettenrauch unmittelbar in die Pathophysiologie der Rheumatoiden Arthritis (RA) ein, erläuterte der Rheumatologe Professor Bernhard Manger vom Uniklinikum Erlangen. Die im Rauch enthaltenen Schadstoffe führten bei entsprechender genetischer Veranlagung zu einer Enzymaktivierung, die letztlich in einer Veränderung von Proteinen mündet, der Citrullinierung.

Schadstoffe im Tabakrauch verändern Proteine
Das Problem: Körpereigene Eiweiße, die citrulliniert wurden, werden vom Immunsystem gerne fälschlich als Fremdstoffe erkannt. "Es bilden sich Antikörper, und das sind genau jene Antikörper gegen citrullinierte Peptide, die wir als CCP-Antikörper auch für die RA-Diagnostik empfehlen", so Manger beim Praxis Update in Berlin.

Finger weg von der Zigarette sollte deswegen die Devise heißen, wenn eine familiäre Belastung für rheumatische Erkrankungen vorliegt. Aber auch wenn die RA schon da ist, tut sich der Patient mit Zigarettenkonsum keinen Gefallen. Ganz unabhängig von den kardiovaskulären und onkologischen Folgen des blauen Dunstes erhöht er mit Zigaretten nämlich das Risiko einer interstitiellen Lungenerkrankung, die mit einer fast dreifach erhöhten Mortalität bei RA-Patienten einhergeht.

"Die interstitielle Lungenerkrankung ist nach den Rheumaknoten die zweithäufigste viszerale Manifestation der RA", sagte Manger. Ungefähr acht Prozent der Patienten hätten das Vollbild dieser Erkrankung mit reduzierter Lungenfunktion und radiologischen Infiltraten.

Eine US-Studie ergab, dass subklinische Formen sehr viel häufiger sind. "Demnach liegt bei etwa einem Drittel der pulmonal asymptomatischen RA-Patienten ein pathologischer Befund im hochauflösenden Thorax-CT vor. Und bei mehr als der Hälfte dieser Patienten ist der Befund über 18 Monate progredient", berichtete Manger.

Zurück zu den Zigaretten: In ihrer Studie haben die US-Wissenschaftler auch untersucht, womit das Auftreten der CT-Auffälligkeiten korrelierte. Das Ergebnis: Es gab keinen Zusammenhang zu Alter und Geschlecht der Patienten, Krankheitsdauer, Schweregrad der RA und Therapie, wohl aber einen hochsignifikanten Zusammenhang mit einer langjährigen Raucheranamnese.

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Beppo
30.04.2009, 05:40
... und noch ein kleines Scherflein hierzu:
Im Jahr 2000 habe ich nach 43 Jahren als Nikotiniker und zahllosen, vergeblichen Stopbemühungen endlich dauerhaft aufhören können zu rauchen.
Es verging kein Jahr und der Herr Bechtl hat sich etwa um die Hälfte zurückgezogen, von der allgemeinen Besserung des Wohlbefindens ganz zu schweigen,
Gruß,

Soltar
30.04.2009, 18:34
Wow, Beppo, Gratulation! Nach so langer Zeit Rauchen ist das schon ein toller Erfolg!

Ich wüsste nicht mehr, ob der Bechterew sich bei mir auch weniger zeigt seither - nein, das könnte ich wohl nicht sagen. Sicher aber ist, dass ich mich viel freier und leichter, besser fühle seither - niiiie mehr möchte ich mit einem Raucher tauschen! :eek:

Gruss Soltar

Geeee
17.05.2009, 20:40
Hallo Leute

Ich habe damit aufgehört zu rauchen. Ich rauchte eh nur etwa 5 Jahre, etwa durchschnittlich 2 Päckchen die Woche. Diese aber immer sehr
konzentriert über stressige Tage.

Ich kann es bestätigen: Mein Zustand hat sich deshalb (weil ich aufhörte) NICHT verschlechtert. Ja ich fühle mich sogar besser.

Also ich kann es jedem empfehlen aufzuhören.

Ulmka
17.05.2009, 23:40
Hallo Gernot,

Glückwunsch! :applaus:

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

Zwilling03
18.05.2009, 08:37
Hallöle, also ich bin ja Grundsätzlich gegen das rauchen, für meine eigene Person. Finde jeder sollte das für sich selbst entscheiden. Mein Mann raucht auch naund er war doch 18 , also wer rauchen will raucht wer nicht dann nicht Habe zu meiner Kur mit meinen Tischnachbarn auch Erfahrungen gesammelt, die beiden haben sich Akkupunkturnadeln setzen lassen zwecks mit dem rauchen aufzuhören. Sie haben es alle beide in den 3 Wochen nicht geschafft weil der Wille im Kopf nicht da war. lg Birgit

Soltar
04.08.2009, 18:25
Hallo

Grade habe ich etwas gefunden - eine wirklich sehr ausführliche Behandlung des Themas "Rauchen und Rheuma" findet man bei

rheumanet

Es ist soviel, dass ich es nicht hier alles posten kann. Man musss dann:

"Thema des Monats" und dann noch "Archiv" anklicken. Das Thema ist an sechstoberster Stelle bei "1.11.2005"

Gruss Soltar

Jannes
04.08.2009, 18:45
Ich hab mir das Thema hier nicht durchgelesen aber bezüglich des Topics:
Rauch schadet und schwächt den Körper, von daher ist rauchen bei jeder Krankheit kontraproduktiv. Mal abgesehen davon, dass es ja bekanntlich auch zu welchen führt.
Lohnt sich eigentlich garnicht sich damit weiter zu befassen.

Soltar
05.08.2009, 00:10
Bei dieser Site, welche ich oben erwähnt hatte, wird sogar diskutiert, dass Rauchen möglicherweise bei der Entstehung/ Ausbruch von Rheuma beteiligt sein könnte! Das ist natürlich ein heikler Aspekt. Rauchen ist tatsächlich "des Teufels"...man kann es nicht anders sagen, wenn man die vielen Auswirkungen anschaut, die es haben kann.

Es hat keinen Sinn, wenn man den Link nicht posten kann, kommt keiner draus. Wenn man bei Google "rheumanet" eingibt, muss man dann eben auf den Link mit org hinten klicken. Und dann bei dem "Rheumahaus" auf "Patienteninfo" und da dann eben, wie oben beschrieben. Hier aber mal, was denn zu Bechterew und Rauchen spezifisch steht:

Soltar
05.08.2009, 00:14
5. Spondyloarthritiden (z.B. Morbus Bechterew) und Rauchen

Neben den bekannten u.a. erblichen Faktoren wurde ein möglicher Einfluss des Rauchverhaltens auf die Entstehung oder den Verlauf einer Spondyloarthritis (SpA, dazu gehört u.a. der M. Bechterew) bisher kaum untersucht. Für Patienten mit einer AS konnte gezeigt werden, dass Ex-Raucher und Raucher gegenüber Nichtrauchern eine deutlich schlechtere Funktionalität der Wirbelsäule aufweisen. Eine über fünf Jahre angelegte Langzeitstudie konnte deutlich machen, dass Rauchen zu einem schnelleren Fortschreiten der Erkrankung führt. Ferner konnte gezeigt werden, dass rauchende AS Patienten deutlich höhere BASDAI (Bath Ankylosing Spondylitis Disease Activity Index*) und BASFI (Bath Ankylosing Spondylitis Functional Index*) Werte sowie ein verringertes maximales Einatmungsvolumen der Lunge aufweisen. Raucher, bei denen zusätzlich eine Schuppenflechte vorliegt, haben die schlechtesten Aktivitäts- und Funktionswerte verglichen mit Patienten, die „nur“ rauchen oder „nur“ eine Schuppenflechte haben.
Neben möglicherweise direkten Effekten des Rauchens auf die Erkrankung wird diskutiert, dass eine eingeschränkte Beweglichkeit des Brustkorbes zu einer verschlechterten Lungenfunktion führt. Dies hat dann eine insgesamt verminderte körperliche Belastbarkeit und nachfolgend wieder eine Verminderung der Funktionsfähigkeit zu Folge.

Ferner ist Rauchen auch bei Patienten mit Spondylarthritiden ein Begleitfaktor in der Entstehung von Herzerkrankungen und osteoporotisch bedingter Knochenbrüche.
Eine Studie beschrieb 2005 überraschenderweise einen grossen Unterschied bezüglich des Rauchverhaltens zwischen Patienten mit einer ankylosierenden Spondylitis (AS) und einer gesunden Kontrollgruppe: 70% der untersuchten AS Patienten waren Raucher, in der gesunden Kontrollgruppe rauchten nur 37%.
Im Rahmen des Kompetenznetz Rheuma wird ein möglicher Einfluss des Rauchverhaltens auf die Entstehung und den Verlauf einer Spondyloarthritis längerfristig untersucht. Von mehr als 500 eingeschlossenen Patienten konnten Angaben von 321 Patienten zum Rauchverhalten ausgewertet werden. Wie auch in der Allgemeinbevölkerung rauchen junge Patienten deutliche mehr als ältere und Männer mehr als Frauen. Generell rauchen Patienten mit ankylosierender Spondylitis (AS, n=175) mehr als Patienten mit anderen SpA (darunter Psoriasis-SpA (n=24), Crohn-SpA (n=1) und undifferenzierte SpA (n=121)).

Immerhin rauchen 18-21% bis zu 10 Zigaretten, 12-19% bis zu 20 Zigaretten und ca. 2% mehr als 20 Zigaretten täglich. Bereinigt man die Daten für Geschlecht und Alter, scheint es insgesamt keine wesentlichen Abweichungen im Rauchverhalten von Patienten mit AS oder anderen SpA im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung zu geben. Die Symptomdauer und die Dauer seit der Diagnosestellung unterscheiden sich nicht zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Bei den AS Patienten, nicht jedoch bei Patienten mit anderen SpA, zeigen Raucher tendenziell eine höhere Krankheitsaktivität (gemessen anhand des BASDAI, einen schlechteren Funktionsstatus und eine schlechtere Wirbelsäulenbeweglichkeit. Ein eindeutiger Einfluss des Rauchverhaltens auf die Krankheitsprogression (Funktion, Beweglichkeit, Aktivität) lässt sich über den relativ kurzen Beobachtungszeitraum von 18 Monaten nicht feststellen. Eine weitere Beobachtung dieser Patienten wird einen möglichen relevanten Einfluss des Rauchverhaltens auf Krankheitsausprägung und -verlauf bei AS oder anderen SpA möglicherweise feststellen.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in wissenschaftlichen Untersuchungen bislang gezeigt werden konnte, dass Rauchen mit einem schlechteren klinischen, funktionellen und radiologischen Krankheitsverlauf bei der SpA verbunden ist. Um die Einschränkung der Beweglichkeit des Brustkorbes und der Wirbelsäule, die verschlechterten Lungenfunktion, die verminderte körperlichen Belastbarkeit und das Risiko einer Osteoporose möglichst gering zu halten, stellt neben der regelmäßigen Krankengymnastik für Patienten mit einer Spondyloarthritis ein Rauchverzicht eine sehr bedeutende Komponente im Behandlungskonzept dar.
* Bei diesen Indices handelt es sich um Messparameter, die den Aktivitätsgrad der Erkrankung bzw. den Funktionsstatus des Patienten widerspiegeln und die von den behandelnden Rheumatologen zur Einschätzung der Funktionsfähigkeit der Patienten herangezogen werden.



Quelle: eben rheumanet

Lasst es also bitte bleiben!

Gruss Soltar

Uli Dörwald
11.07.2011, 17:36
Quelle:

27.06.2011 | 17:23 | von Sylvia Unterdorfer (Die Presse)
1700 Rheumapatienten in Österreich sind jünger als 17 Jahre. Jeder Zehnte leidet an der schwersten Form der Krankheit, der systemischen juvenilen Arthritis, die Herz und Lunge angreift und zum Tod führen kann.

Raucher erkranken früher

Neben den vielversprechenden neuen Medikamenten kann man rheumatische Erkrankungen auch mithilfe des Lebensstils beeinflussen. Dass Rauchen das Risiko erhöht, an Rheuma zu erkranken, und die Wirkung von Therapien abschwächt, wurde schon früher betont. In London sorgte eine neue Analyse von mehr als 700 Patienten mit Spondyloarthritis, auch als Morbus Bechterew bekannt, für Aufsehen: Demnach bricht die Krankheit bei Rauchern im Durchschnitt um eineinhalb Jahre früher aus und verläuft auch viel schwerer.
Im Gegensatz zum Rauchen ist regelmäßiger, aber mäßiger Alkoholkonsum nicht schädlich, sondern sogar hilfreich. Ein bis zwei Gläser Wein oder Bier täglich lindern Beschwerden und verringern offenbar auch das Risiko, an entzündlichem Rheuma zu erkranken. „Wichtig ist eine möglichst frühe Diagnose, um durch eine schnelle Therapie irreparable Gelenksschäden zu verhindern“, fordert Rheumatologe Ludwig Erlacher und beklagt: „Derzeit dauert es in Österreich immer noch mehr als zwei Jahre vom ersten Symptom bis zur richtigen Diagnose.“
„Ziel der Behandlung der rheumatoiden Arthritis ist die komplette Remission“, sagt Winfried Graninger. Das bedeutet, dass der Patient möglichst keine Krankheitsaktivität mehr aufweist. Die biologischen Medikamente haben die Behandlung entzündlichen Rheumas so verbessert, dass betroffene Patienten heute viel besser damit umgehen können und Invalidität und Verkrüppelung viel seltener vorkommen.

Rückenweh
18.07.2011, 19:19
Hi,

um mal dem allgemeinen Wirrwarr einen drauf zu setzen: HLA B27-postive Patienten mit Morbus Crohn sollen sogar vom Rauchen profitieren (Crohn ist auch eine Form der Spondarthriden!)...

Gute Besserung

Ulmka
18.07.2011, 23:19
Hallo Rückenweh,

hast du dazu eine Quelle wo man das mal in einer Studie nachlesen kann??? Es würde mich interessieren, wie dieser Gegensatz erklärt wird!

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

quitter
19.07.2011, 11:39
Würde mich auch interessieren!
Dachte immer, Rauchen gilt eigentlich als Risikofaktor für alle Autoimmungeschichten....

Rückenweh
19.07.2011, 20:00
Hallo Lydia und Quitter,

ich fürchte, wenn ich mal ne Quelle hatte, dann ist sie im Papierkorb gelandet (könnte auch sein, dass mein alter Gastroenterologe dies so erwähnte - in den "offiziellen Broschüren von Abbott und co. stehst jedenfalls nicht)http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon11.gif
Jedenfalls schau ich bei Gelegenheit nochmal nach; ich weiß noch dass dies meine Frau sehr ärgerte, weil es doch ne gute Begründung zu weiterrauchen war....

Gute Besserung

Soltar
15.08.2011, 21:13
Montag 08. 08. 2011, 13:45 Uhr
GesundheitRauchen verschlechtert Rheuma-Krankheit drastisch

Wiesbaden (dpa/tmn) - Zigarettenkonsum wirkt sich bei Menschen mit der rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Darauf weist Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen hin.
Patienten mit Morbus Bechterew sollten unbedingt aufs Rauchen verzichten, betont Krüger. Er beruft sich auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie , wonach die Erkrankung bei Rauchern früher einsetzt als bei Nichtrauchern. Außerdem fällt sie bei ihnen heftiger aus.
Morbus Bechterew ist eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung, die auch ankylosierende Spondyloarthritis genannt wird. Sie zeichnet sich durch starke Schmerzen aus und dadurch, dass sich die Wirbelsäule zunehmend versteift. Besonders betroffen sind die Gelenke zwischen Kreuzbein und Darmbein, die sogenannten Iliosakralgelenke.
Laut Krüger bekommen rauchende Patienten auch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit als Nichtraucher dauerhafte Schäden an der Wirbelsäule und können sich grundsätzlich schlechter bewegen. Außerdem sei ihre Lebensqualität geringer.


Quelle:n-tv

C_Koe
08.09.2011, 08:24
Hi an alle,

die rauchen:(, oder wollen:heul:, oder aufhören wollen:knuddel:,

im neuesten Bechterew Journal ist mal wieder ein Bericht über rauchen:runter: und MB:runter::runter:.

LG Carsten:schlau: