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Vollständige Version anzeigen : Gute Behandlung


Micky
21.01.2004, 08:02
Meine Lieben, ich lese hier immer wieder das keine Zeit verstreichen soll und schnell eine gute Behandlung begonnen werden soll. Genau das ist mein Problem. Wie sieht den eine solche gute Behandlung aus? Was soll und kann denn alles gemacht werden? Gernau das ist mir noch nicht klar und ich möchte die Zeit doch bestmöglich nutzen. Philip ist noch so jung und ich weiss, das MB je früher er beginnt schwerer verlaufen kann. Aber hier bekomme ich von den Ärzten und unserer KG zu wenig Infos. Alles muss ich besser wissen. Könnt ihr mir aus eurer Erfahrung heraus einen roten Faden aufzeigen??:bitte:
Ich klemm mich hinter jede Info und mach Druck bei den Ärzten, mir ist kein Weg zu weit aber ich brauche ein bisschen Anleitung.
Ich danke euch schon mal im vorraus, vorallem in Philips Namen.
:danke: Micky

Gast_02
21.01.2004, 08:20
Hallo Micky,

das wichtigste an der ganzen Sache ist ganz einfach die Bewegung.
Die drei B's (Bechtis brauchen Bewegung) ist das A+O.
Gezielte Gymnastik für Bechtis soll die Beweglichkeit der Wirbelsäule
möglichst lange erhalten und gegen den Schmerz helfen.
Am besten erhälst du die Infos bei einem Verband in deiner Nähe.
Dort wird das sogenannte Funktionstraining abgehalten und man
lernt die Übungen die gut sind für uns.

Und ansonsten achte ich als Bechti eben auf die persönliche
Wellness. Den je bessser es mir geht, desto weniger Schmerz ist da.

einen schönen Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes:

Harald
21.01.2004, 17:21
Hallo Micky,

der Graf hat sehr recht. Als "erfahrener" Bechti, will heißen, dass ich schon etliche Jahre mit MB zu tun habe, kann ich nur dazu anspornen, die KG ernst zu nehmen. Als ich frisch diagnostizierter MB war, und die Rheuma-Ambulanz der Mainzer Uni-Kliniken immer wieder auf die KG drangen, ignorierte ich die Ermahnungen der Ärzte, weil ich als junger Mann die Krankheit nicht wahrhaben wollte. Bei mit Zuhause stapelten sich die KG-Verordnungen.

Erst viel später begriff ich, wie wichtig die KG für uns sind! Seit etwa 11 Jahren gehe ich regelmäßig zur KG und versuche jeden Tag Bewegungsübungen in meinen Tagesablauf einzubauen.

Fazit: Die Einsicht, dass die KG die effektivste Behandlung ist, die chem. Therapeutika dagegen u. a. Mittel sind, um die täglichen Übungen durchführen zu können, hilft uns, mit dieser Krankheit umzugehen und zu leben! Und die KG hilft tatsächlich ...!

Herzliche Grüße

Harald

Engelbert
21.01.2004, 18:03
Hallo Micky

Ja meine Vorredner haben so recht, Medizin ist unsere beste Medizin und bei mir auch bisher die einzige.

Vielleicht solltest Du bei Deiner oder Phillips Krankenkasse eine Kur beantragen, damit Ihr gemeinsam mehr über Phillips MB lernt, die Krnkengymnastischen Übungen die Notwendig sind gemeinsam erlernt damit Du Sie zuhause überwachen kannst.

Wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe hat Oberammergau eine spezielle Rheumaklinik für Kinder, gleichzeitig werden da von der BfA auch viele Bechtis hingeschickt.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft

Engelbert

Physiokra
21.01.2004, 20:01
Micky, das ist ja schon von den Betroffenen Experten gesagt und auch ich meine, "Sich regen bringt Segen".
Bedauerlicherweise kommt die Erkenntnis oft sehr spät und die Überwindung des Fleisches ist immer ein Level höher auf unser Gemüt gelegt.
Natürlich ist es für die Seele gut, wenn passive Anwendungen wahrgenommen werden und ehrlich gesagt, gefällt mir Sauna, Massage, Packung, Moorbad, Unterwassermassage...alles viel besser aber nix geht über die aktiven Anwendungen zur Erhaltung der Muskulatur, der Beweglichkeit, Verbesserung des Stoffwechsels, der Lebensquallität, Kondition und Ausgleich der Dysbalancen inerhalb der Muskulatur, die ja das Korsett und die Haltungsstabilität für unseren Körper garantiert.
Also nicht lange warten, sondern aufi gehts!;)
Liebe Grüße und herzich Willkommen an Board.

Engelbert
21.01.2004, 22:53
Hallo Ihr Lieben

Wenn der Kopf schneller ist als die Finger,

Natürlich soll es in meinem vorigem Beitrag heißen Bewegung ist unsere beste Medizin.

Mit einem Schuldbewußtem Gruß

Engelbert

Physiokra
23.01.2004, 08:05
...solche Probleme habe ich auch. Aber Dank unserer fleißigen Leser kann man schnell einen Fehler ausräumen. Das finde ich sehr nutzbringend, wenn man sich traut, den anderen darauf Aufmersam zu machen. Danke nochmals. Meine Finger gehen auch so manchmal eigene Wege.;) Und die Gedanken sind schneller als die Finger hinterher kommen.:)**********************/

stef
23.01.2004, 21:50
Hi,

weißt Du in Berlin eine guten Orthopäden ? Oder Rheumatologen?

Gruß Stef
Ick bin ein Berliner und det is och jut so

bodojannasch
25.01.2004, 08:47
Ich verstehe es sehr gut,dass Du Infos benötigst.Es ist wirklich besser,mehr zu wissen.Das war bei mir auch so.Alles von heute auf morgen wirst Du nicht in Dich reinfuttern können.Immer wieder kann man nur dazu lernen.Das geht mir heute noch so.Besonders wenn man selbst Betroffener ist,kann der eigene Körper mehr sagen.Die Doktoren behandeln oft die Sache so.als sei es nicht so schlimm.Wenig wird erklärt usw.Auch meine Erfahrungen sind so.Ich denke,dass der Besuch bei Patiententage interessant sein würde.So jung,schon MB? Die Frage ist berechtigt,aber Panik darf es nicht geben.Je früher die Erkennung,je besser.Manche werden erst nach vielen Jahren diagnostiziert.Je früher,je eher kann man selbst den Verlauf mit beeinflußen.Gymnastik,passende Medikamente usw.Lass den Kopf nicht hängen.Bitter,der Wahrheit ins Auge schauen zu müssen,aber man weiß was Fakt ist.Liebe Grüße von Bodo