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Vollständige Version anzeigen : Trantec Oder Durogesic


Henrike
19.01.2004, 09:04
Hi!
Ich habe in einem anderen Forum gelesen und war total erschrocken wie viele ihre Schmerzen mit den Trantec- oder Durogesic-Pflastern bekämpfen.
Nimmt hier auch Jemand soetwas zur Bekämpfung der Schmerzen?

Ohne dies nun abzuwerten, aber das wäre für mich die allerletzte Möglichkeit. Mein früherer HA wollte mir die auch verschreiben. Das war für mich ein Grund den HA zu wechseln, denn ich hatte noch keine wirkliche Diagnose, was nicht mal komplett durchuntersucht und dann gleich die Schmerzen mit einem Medikament zu bekämpfen, die unters Betäubungsmittelgesetz fallen, fand ich doch ein wenig merkwürdig.
Wie ich jetzt weiß, hatte er einfach keinen Schimmer mehr was er machen sollte und meinte wohl so könnte er mir helfen. Dabei gibt es doch so schlaue Bücher und das Internet, wenn man sich wirklich informieren will, oder?

Würde mich halt nur mal interessieren, wie Ihr das so seht.
Liebe Grüße
Henrike

Gast_02
19.01.2004, 12:18
Hallo Henrike,

ich gebe dir in diesem Bezug völlig recht. Diese Pflaster sollten nur
in wirklichen Ausnahmefällen genommen werde.
Es sind immerhin auch Drogen.
Ich für meinen Fall würde lieber die Schmerzen ertragen, bevor
ich zu so einem Mittel greifen würde.
Nu denn bin ich mal auf weitere Antworten gespannt.

einen schönen Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes:

Gast_01
19.01.2004, 19:48
Also ich habe mal Durogesic genommen. Sei aber nicht im Glauben das dann deine Schmerzen weg sind. Das ist ein Irrtum. Hatte auch schon MST und Valeron und Tramal und Novalgin. Was vergessen? Ne. Also, die Wirkung sah so aus, das man es am 1 Tag kleben muste. Am 1 Tag passierte gar nichts. Am 2 Tag habe ich immer fast nur geschlafen. Es ist wie nach einer Vollnarkose. Die Schmerzen bleiben aber du schläfst halt. Ich habe die nach relativ schneller Zeit wieder abgesetz und hatte zum Glück keinen Entzug. Zur Zeit nehme ich Valeron nach Bedarf und Carbaflux. Das ist ein Medikament was eigentlich Eptileptiker bekommen, habe es bestimmt falsch geschrieben. Nehme es seit einer Woche und es scheint besser als alles andere zu wirken.

Daisy
19.01.2004, 20:45
Hallo Henrike,
auch ich bin der Meinung, dass solche Medikamente wirklich der letzte Ausweg sind! Das ärgste was ich bisher genommen habe war Tramal, aber da bin ich dann den ganzen Tag danach weggetreten, also das ist ja auch keine Lebensqualität! Da habe ich lieber Schmerzen und weiß was ich tue, außerdem wenn die Wirkung nachläßt, dann ist der Schmerz denauso wieder da! Da ist es besser die sog. Basismedikamente zu nehmen, die auch gegen die entzündung sind.
Also du siehst, nicht alle greifen gleich zu den " Hämmern"
Wünsche dir und allen anderen eine schmerzfreie Zeit!

bodojannasch
19.01.2004, 21:12
Es ist ja so,dass viele Medikamente bei jedem anders wirken.Ich war auf Tramal angewiesen.An manchen Tagen nahm ich 4 Stk. 100mg.Sonst wäre ich die Wände hochmarschiert.Nachts nahm ich Tropfen.Es war eine reine Bedarfsfrage.Wie die Schmerzen,so die Dosis.Ich bekam trockene Lippen,ein Leichtigkeitsgefühl,aber es hat geholfen.Ich bin nun bei Remicade gelandet.Entweder ist die Dosis zu gering,oder der Schub zu stark.Manchmal muß ich noch eine Tramal einnehmen.Eine Sucht hab ich nicht bemerkt.Insgesamt ist alles Mist mit den Pillen.Wir können jedoch froh sein,dass es diese aber gibt.Oft geht es ohne nicht.Viel Schmerzfreiheit und liebe Grüße von Bodo Jannasch

Ulmka
19.01.2004, 22:12
Henrike, du hast ganz recht,

Betäubungsmittel sollte man wirklich nur nehmen, wenn nichts anderes hilft!

Aber auch bei Tramal bin ich vorsichtig: von den Tropfen kann man leicht süchtig werden und sie wirken nicht lange, und die Retardtabletten (Amadol) haben mich beim letzten Mal in Kombination mit NSAR, Azulfidine und Cortison richtig high gemacht!

Ich bin ganz froh, dass ich bisher alles mit NSAR, Gymnastik und Cortison (nur noch 5 mg) in den Griff bekomme.

Liebe Grüße

Lydia

Gast_01
20.01.2004, 08:11
Nochmal kurz dazu was. Nicht immer sagen, ich halte lieber die Schmerzen aus. Wenn du solche Schmerzen wie ich hattes, würdest du auch vielleicht nicht mehr leben so schlimm waren die teilweise. Ich konnte vor 6 Wochen nicht mal mehr auftreten. Auch das Bein hoch ziehen zum Gehstützen laufen war nicht möglich. Bin trotz Remicade manchmal audf dieses Teufelszeug angewiesen. Ich habe schon oft gesagt, das ich ich lieber ein Bein abgeben würde wenn dann diese Schmerzen aufhören würden.

bodojannasch
20.01.2004, 08:30
Ich sehe das auch so !
Sind die Schmerzen zu hoch,bleibt manchmal keine andere Lösung.Oft war es auch bei mir so unerträglich,dass ich 3 Tage durchgehend nicht schlafen konnte.Nicht mal aus dem Bett klettern,nichts ging.Da war ich froh über Tramal.Die eiserne Reserve hab ich griffbereit.Ibuprofen und Alzufidine,Piroxicam,Vioxx,all das half nicht.Nur mein Magen ist krank geworden davon.Tramal macht mir keinen Ärger.Bei anderen hilft wieder VIOXX.Das ist nun mal eine Sache der Verträglichkeit.Es muß für jeden das richtige gewählt werden.Oft geht das nur mit probieren.Kein Doc kann sagen,wie der Körper drauf reagiert.

Also dann liebe Grüße von Bodo Jannasch

dudda
25.01.2004, 15:36
Hallo an alle,

habe die beiträge aufmerksam gelesen und bin einwenig erstaunt über die starke ablehnung dieser medikamente. Ich denke weniger die auswirkungen von schmerzmitteln sind das problem, sondern der tatsächliche zustand in dem sich derjenige befindet der starke schmerzen hat. Leider bin ich fast täglich auf schmerzmittel angewiesen, da ich sonst die wände hochlaufen würde. Ohne diese hilfe empfinde ich oftmals keine lebensfreude, habe nicht die kraft meinen alltag zu bewältigen, leide unter meiner krankheit, fühle mich überfordert weil die krankheit in einem solchen ausmass präsent ist, dass lebensfreude weit an den horizont gerückt ist. Ich denke schmerzmittel sollten nicht tabuisiert werden, wenn sie richtig eingesetzt werden sind sie eine grosse hilfe für mehr lebensqualität. In deutschland werden übrigens opioide nur selten verschrieben. Die WHO hat einen richtungsweisenden stufenplan entwickelt, der in 3 stufen gegliedert ist.
Stufe 1: schwächere schmerzen - nicht opioide schmerzmittel
Stufe 2: stärkere schmerzen - schwache opioide wie z.b. tramadol, tilidin (beides morphinähnliche substanzen)
Stufe 3: starke schmerzen - starke opioide bei diesen schmerzen reichen die mittel der stufe 1+2 nicht mehr aus.

Ich für meinen teil bin sehr froh mit den verschriebenen medikamenten wenigstens insoweit eingreifen zu können, dass ich auch strake schübe halbwegs in den griff bekomme.

Weitere Infos z.b. unter folgenden links

Deutsche Schmerzhilfe e.V. Hamburg
Deutsche Schmerzlige e.V - chronische Schmerzen etc

Gruss michael

bodojannasch
25.01.2004, 16:32
Ja,das ist aus meiner Sicht richtig,was Du schreibst.Die Lebensqualität ist entscheidend.Das Heute ist wichtig,die Sekunde-jetzt.
Liebe Grüße an alle von Bodo

Nelly
28.02.2004, 07:17
Hallo an Alle,
Hallo an Bodojanasch (richtig geschrieben?),

ich bin zwar spaet zu diesem Thema gekommen aber es ist eines, dass mich sehr interessiert.

Anscheinend ist es immer noch fest in den Koepfen drin, dass Opiate bei Schmerztherapie zu Abhaengigkeit fuehren. Jeder sieht sich schon an der spritze haengen und spaeter voll auf Entzug.
Offensichtlich ist dieser Gedankengang auch in den Koepfen von vielen Aerzten fest drin.

Wenn ich meine Schuebe habe sind sie so stark, dass sie bis zu Bewusstlosigkeit fuehren. Der eine Rheumatologe bei dem ich in Behandlung war lehnte Opiate ab... ein sehr erheitender Gedanken fuer mich (mir kommt jetzt noch die Wut hoch).
In diesem Zustand kann ich nicht mehr ueber Lebensqualitet sprechen, da rotieren eher die Gedanken wie: wie mache ich mit dem Ganzen Schluss.
Ich hab dann Temgesic sublingual gekriegt, spaeter, als es besser ging Tramal retard 100 mg. Bei mir haben Opiate Nebenwirkungen. Bei der leisesten Aktivitaet wird mir uebel, oft muss ich mich uebergeben trotz Antiemetika. Opiate sind fuer mich dann trotzdem die einzige Moeglichkeit die Schmerzen auf ein ertraegliches Niveau zu reduzieren. Uebrigens: Entzug habe ich nie gefahren, ich ha beide Medis nach langem einnehmen langsam ausgeschlichen. Geistig war ich sicher nie davon abhaengig.

Vielleicht hat mein Beitrag etwas geholfen Opiate nicht mehr als Teufelszeug anzuschauen,

Nelly

Gast_01
29.02.2004, 07:15
Hallo Nelly,

du scheinst ja auch die Hardcore Schiene fahren zu müssen. Ich denke wer solche Schmerzen nicht kennt kann das auch nicht verstehen das man zu solchen Mitteln greift. Ich denke ein richtiger Gebrauch dieser Medikamente verursacht auch keine Abhängigkeit. Ich hatte in den letzten Wochen auch so starke Schmerzen das ich erst wieder ein Durogesic Pflaster nahm. Das half gar nicht. Dann bekam ich wieder MST und die nahm ich 1 Wochen aber zeigten auch überhaupt keine Wirkung. Dann liess ich sie wieder weg. Aber ein Versuch war es zumindest wert. Ich kenne das nur allzugut Nelly. Mir wird oft übel vor Schmerzen.

bodojannasch
29.02.2004, 08:59
Hi Nelly ! Du hast es treffend geschildert.Es ist ja auch nur aus der Sicht des Betroffenen zu verstehen.Viele hier haben MB,kennen aber diese Zustände nicht.Darum hast Du komplett Recht,wenn Du Schmerzmittel verteidigst.Melly kennt das,ich kenne das,einige in akutem Zustand auch.Viele hier haben nur mittlere und leichte Beschwerden.Darum können sie sich eigentlich über das Thema Schmerzmittel und Sucht kein Urteil erlauben.Ist es so schlimm,dass der Strick im Gedanken bereit liegt,sind helfende Mittel die einzigste Lösung.Tramal hilft mir in Notsituationen bei Überraschungsschüben sehr gut.Seit den Remicaden brauche ich es seltener.Ob Abhängigkeiten entstehen,war und ist mir egal.Ich hatte Tramal 100mg 4 bis 5 mal am Tag genommen.Es ging nicht anders.Es hat aber geholfen.Ich habe für schnelle Wirkung Tropfen,für Langzeit die Tramal long.Nelly,wünschen kann ich Dir viel hier,wir wissen dass MB macht,was es will.Darum wünsche ich Dir lieber die Erträglichkeit der Situation und Lebenswille + Lebenskraft.
Liebe Grüße von Bodo.
Bodojannasch war falsch,aber ist doch sowas von egal.

Nelly
29.02.2004, 12:14
Hallo Bodojannasch,

diesmal richtig geschrieben, hehe, bin noch lernfaehig! Ein kuerzerer Nickname waere "gaebiger" gewesen...
Ich bin nicht sicher ob ich einen MB oder eine noch undifferenzierte Spondyloarthritis habe, da hoere ich auch von Arzteseite mal das eine mal das andere. Dienstag gehe ich wieder zum Rheumatologen, vielleicht gibt es wieder eine andere Version, wer weiss. Im Moment schwillt wieder meine Zehe rot an, der Dermatologe meinte damals es koennte auch psoriatisch bedingt sein, meine Haut ist aber glatt wie ein Babypopo und ich kann mir das selber nicht so vorstellen.

Da scheint es aber Leute zu geben, die noch staerkere Medikamente nehmen. Jeder ist eben anders. Schade nur, dass Opiate von meinem Magen zum ****** empfunden werden. Ohne Schmerzmittel ist es mir aber auch uebel vor Schmerzen, wenn ich mich wenigstens nicht uebergeben muss. Erstaunlicherweise hat sich jetzt eine Situation eingependelt in der es mir BLENDEND geht, ich hoffe sie haelt lange an, ich habe 3 1/2 Jahre dafuer gebraucht! Heute habe ich meine Obstbaeume und Buesche geschnitten, bis von 1 Jahr undenkbar. Bald werde ich etwas gesuenderes tun: joggen und spazieren.

Ich wuensche Euch auch so einen guten Gesundheitszustand,
tschuess,

Nelly

hippo
29.02.2004, 18:23
Ja, ich bin ein bekennender Transtec-Kleber.
Wenn ich teilweise diese Berichte hier lese, habe ich das Gefühl, dass jeder Arzt, der das Zeug verschreibt, ein Gangster ist, und jeder, der das klebt, ein Süchtiger.:aerger:

Also, mal zur Klarstellung:
Mein Schmerzen waren übergross, kein Medikament half mehr. In dieser Situation hat mein Arzt -nebenbei ein verdammt guter Arzt- keinen anderen Ausweg mehr gewusst, als mir dieses Pflaster zu verschreiben. Es hat etwas gedauert, bis die Dosierung stimmte, aber ich konnte wenigstens wieder arbeiten gehen. Ja, es ist richtig, dass du dadurch müde wirst, und zwar extrem. Sitzungen waren nicht möglich, weil eine solche Untätigkeit innerhalb weniger Minuten zum Schlaf führten.
Lange Rede kurzer Sinn: Als dann endlich festgestellt wurde, dass die extremen Schmerzen durch den durch die Osteoporose gebrochenen Wirbel hervorgerufen wurden, konnte mein Arzt wieder handeln und mir sofort eine andere Therapie verordnen. Es hat keine 4 Tage gedauert, dass Transtec abgesetzt werden konnte. Die Wirkung hält etwa 3 Tage nach Entfernen des letzten Pflasters an.

Noch etwas :schlau: Ich hatte keinerlei Entzugserscheinungen, obwohl ich Transtec ein halbes Jahr benutzt habe.

So, jetzt hab ichs euch, die ihr so dagegen seid, aber ganz gehörig gegeben, woll!?

Sorry an alle, musste aber mal sein. ;o ;o ;o

Gruß
Michael

Turbo Biene
01.03.2004, 02:01
Zwei Fragen möchte ich dich wegen diesen Pflaster stellen ;)

- Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das ein Pflaster gegen Schmerzen....und auch gegen Entzündungen :confused:

- bekamst Du gleichzeitig zu den Pflastern eine Basis-Therapie ?

Wie Du es sehrwarscheinlich mitbekommen hast....bin ich jetzt seit 5 Monaten in einem starken Schub und habe langsam genug von so viele Medi's mit so wenig Wirkung.

Nebst meine Entzündliche und Schmerz-Medi's, Tramal Retard...Tramadol trpf. alle 4 Std....Piroxicam....und bis vor eine Woche Dafalgan.....(die habe ich jetzt abgesetzt) nehme ich seit mitte Januar, noch, Sulfasalazin als Basis-Therapie.
Diesen Mittwoch gehe ich zu meinem Rheumatologue für die 14 Tägige Blut-Entnahm und sehe Ihn diesmal.....
Da wollte ich Ihn fragen ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt...zum Sulfasalazin, etwas anderes zu nehmen, wo bei mir eine Wirkung zeigen würde.....ich habe momentan, die Nase voll von diese Schmerzen und diese Medi. einnahme die nicht viel bringt! :mad:
Klar, ich weiss nicht wie ich wäre ohne diese....aber vielleicht würde so einen Pflaster auch helfen? Auch wenn's müde macht....könnte ich vielleicht endtlich mal Nachts auch schlafen :confused:

Ich hoffe, Du verstehst mich und es Dich nicht stört wenn ich Dir das alles so sage...aber ich habe echt ein Problem! :(
Und wer weiss es besser als ein Mensch wo selber die Erfahrung gemacht hat....;)

Ich freue mich auf Deine Antwort.....

@Alle.....gibts noch andere Meinungen und Erfahrungen mit...Sulfasalazin und so Pflastern :confused:

ich brauche hilfe :rolleyes:

Liebe :knuddel: Grüsse

Turbo Biene ;)

Gast_01
01.03.2004, 06:17
Die Pflaster sind nur ein reines Schmerzmittel mehr nicht. Wenn deine Basis nicht wirkt solltest du das deinem Arzt bei der Blutentnahme sagen so das du auf ein anderes Medikament umgestellt wirst. Ist das deine erste Basis? Damit bin ich angenfangen mit Azulfidine.

hippo
01.03.2004, 07:18
Hallo Biene,

Melly hat recht, es ist ein reines Schmerzmittel, es bekämpft n i c h t die Entzündung.
Damals bekam ich ebenfalls parallel Azulfidine, hat aber bei dem damaligen Megaschub nichts weiter gebracht.
Ich hoffe, dein Arzt berät dich intensiv, falls er dir das Medikament verschreibt. Ich musste damals ein Belehrungsformular beim Arzt unterschreiben, dann noch mal eines in der Apotheke. Falls du ins Ausland willst, musst du dir ein Überführungsattest beim Gesundheitsamt besorgen, dass dir gestattet, dieses Medikament, dass ja dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, ausführen zu dürfen, da es ausschliesslich für dich bestimmt ist.

Noch einmal: :schlau: Lass dich intensiv von deinem Arzt einweisen, falls er es dir verschreibt.

Gruß
Michael

Nobbi
01.03.2004, 18:04
hallo turbo biene!

ich habe fast zwei jahre sulfasalazin genommen und es hat überhaupt nicht gewirkt. es soll ja bis 6 monate dauern bis es anfängt zu wirken, vielleicht kommt das bei dir noch:confused:

alles gute und hoffentlich hilft dir bald was !

nobbi

schneggel75
14.09.2004, 20:01
Hallo Ihr Lieben,


nun ist es auch bei mir soweit :-(, werde ab Morgen auf Durogesic Pflaster eingestellt und mein Gehwagen ist bestellt. Selbst unter Tramal long 150 3 bis 4 x am Tag habe ich immer noch starke Schmerzen und noch etwaige andere Medis. Hoffe das es mir hilft, das ist im Moment wirklich kein Leben für mich. Meine Depriphase wird auch immer schlimmer, habe am Donnerstag endlich meinen Termin beim Psychiater. Werde auf jeden Fall vorsichtig sein müssen, da bei mir auch eine COPD besteht und diese durch Durogesic verschlimmert werden kann. Bitte Daumen drücken, daß es hilft, will endlich mal wieder vernünftig schlafen können.

Liebe Grüße Claudia

casus
14.09.2004, 21:19
Hallo Claudia,

ich wünsch dir wirklich das Beste und denk an dich und hoffe mit dir.

Grüße
casus

Ulmka
14.09.2004, 21:21
Hallo Claudia,

das hört sich aber gar nicht gut an :eek: :trost:

Ich hoffe, dass du mit Durogesic wieder schmerzfrei wirst und dass sich dabei die COPD benimmt :hoch:. Bekommst du denn auch Antidepressiva? Es hört sich so an, als bräuchtest du sie!

Ganz liebe Knuddelgrüße :knuddel: :trost: :knuddel:

Lydia

schneggel75
14.09.2004, 21:54
Hallo Lydia, hallo Casus,

vielen Dank für Eure aufmunternden Worte. Ja Lydia ich nehme jetzt seit 8 oder 9 Tagen Antidepressive, aber die Wirkung tritt wohl erst nach 14 Tagen ein. Mein HA hat sie mir erstmal verschrieben. Am Donnerstag hab ich ja wie geschrieben endlich meinen Termin beim Psychiater, ich hoffe er kann mir weiterhelfen.

Liebe Grüße Claudia

Andrea
15.09.2004, 06:05
Liebe Schneggl,

dap hört sich ja gar nicht gut an. Dabei warst du doch bei unserem Treffen im Brauhaus noch so gut drauf.Hätte nie, nach unserem ausgiebigen Altstadtbummel, daß du jetzt ein Wägelchen brauchst. Ja, so schnell kann es gehen.
Was ist den COPD ?

Alles Gute
Andrea

Sabine
15.09.2004, 06:07
:eek: Hallo Claudia


na das hört sich ja gar nicht gut an.
Ich wünsche dir das es dir recht schnell besser geht...laß dich gut behandeln
und pass auf dich auf.

schneggel75
15.09.2004, 10:15
Hallo Andrea,


eine COPD ist eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, muß mittlerweile Bronchoretard 350 mg 2 x 1 und Apsomol Dosieraerosol einnehmen.

Gruß Claudia

Turbo Biene
16.09.2004, 04:42
Möchte Dich in die Arme nehmen und Dir Mut und Kraft schenken das es bald besser geht http://www.dvmb-forum.de/images/my/503.gif

Ich werde Dir die Daumen drücken und an Dich denken :hoch: und wünschen das Dir die Pflaster helfen werden und das Du viele Nächte gut und schmerzfrei schlafen kannst so das du zu erhohlung kommst :trost:

Liebe :knuddel: Grüsse von der Turbo Biene die dich noch viele Shttp://www.smily.at/smily/smily869.gifnnenstrahlen schikt!!

Andrea
17.09.2004, 12:39
Soviel zum Thema Rauchen...habe gerade eine Broschüre über COPD beim Doc entdeckt..Zufälle gibts...:confused:

Darauf steht- wortwörtlich - Hauptursache der COPD ist das Rauchen !!
Hast du den soviel geraucht oder bist du eine der Ausnahmen, die eine andere Ursache haben. Und wenn ja, hast du denn jetzt endlich damit aufgehört ?:gruebel:
Hast du im Brauhaus geraucht ?:( Glaube echt, ich habe Alzheimer...

Hat man die denn nicht bei deiner Rehaaufnahmeuntersuchung entdeckt ?
Was ist eigentlich da jetzt raus gekommen ? Mußt du noch mal eine neue Reha antreten ?

Gruß
Andrea

schneggel75
17.09.2004, 14:54
Meine COPD stammt nicht vom Rauchen allein. Habe beide Atemwege verengt und werde im Oktober deswegen auch stationär aufgenommen und an der Nasenscheidewand und an den Rachenmandeln operiert. Habe von der BfA Bescheid bekommen, daß ich am 21.09. in die Klinik nach Bernau soll im Eilverfahren. Bin aber erstmal bis einschließlich November nicht rehafähig. Das Durogesic scheint zu wirken, konnte endlich mal wieder ein paar Schritte laufen ohne das mir gleich die Tränen kamen. Meinen Rollator werde ich wohl nächste Woche bekommen, hab heut die Bestätigung der KK erhalten. Die Psychiaterin hat bei mir eine schwere Depression festgestellt und mich gleich auf ein weiteres Antidepressiva eingestellt, deren Wirkung aber auch erst in 2 bis 3 Wochen eintreten wird. Am 29.9. habe ich den nächsten Termin. Bin nur noch müde, kaputt, einfach schlapp. Nichts macht mir mehr Spaß. Beim Urologen bin ich auch in Behandlung, habe eine Streßinkontinenz und Bakterien im Urin. Gegen meine Absezesse wurde ich vom Hautarzt auf eine Dauertherapie mit Tefilin eingestellt, die aber leider herzlich wenig nützt, da ich ständig an neuen Stellen welche bekomme. Meine Achselhöhlen sehen wie ein einziger Krater aus, meine rechte Brust kann man schon nicht mehr als solche bezeichnen und im Scham- und Afterbereich fangen diese Monster auch grad an zu wachsen. Wenn ich meinen Freund, meine Freunde und dieses Forum nicht hätte, ich wüßte nicht was ich tun würde. Versuche mich gleich mal auf meiner Massagematraze zu entspannen und vielleicht ein wenig zu schlafen. Achja im Knochenszintigramm wurde dann auch noch akute Entzündungen festgestellt. Ich versuche immer die *Ohren steif zu halten*, wie man so schön sagt, aber manchmal bin ich es einfach nur leid.

Gruß Claudia

Andrea
17.09.2004, 15:54
Liebe Schneggl,


dann können wir uns ja die Hand reichen. Oder liegts an der Berliner Luft ?
Schade, daß du nicht zur Reha kannst. Würde dir bestimmt gut tun und Bernau ist ja nicht so weit weg.
Alleine die Woche habe ich mir auch noch die "Flosse" in der Kofferraumklappe eingeklemmt, heute die kochende Marmelade über die eingeklemmt Hand geschüttet und mein Sohni liegt mit heftiger Migräne im Bett. Und das zu all dem, was ich eh schon durchs Leben schleppe.Ich laufe nur noch mit dem Dopeblick durch die Gegend...auf gut Deutsch...Leck mir die Bollen...

Aber mittlerweile hast du doch aufgehört zu ruachen oder?

Ulmka
17.09.2004, 23:20
Hallo Claudia,

hast du schon mal versucht, deine Abszesse, gerade wenn du sie bemerkst, mit Voltarengel/Diclofenacgel einzuschmieren?
Bei Rheuma-Online gab es diesen Tip (dort haben ganz viele der Rheumis diese Abszesse, meist genannt 'Akne inversa' ), das Gel soll gut helfen.

Liebe Grüße und gute Besserung http://www.bechterewforum.de/images/my/503.gif

Lydia

schneggel75
18.09.2004, 09:34
Hallo Ulmka, ja den Beitrag bei Rheuma-Online kenne ich, habe es auch ausprobiert, bei den kleinen Abszessen hilft es ganz gut, aber meist sind meine Abszesse größer. Wurde bisher auch schon viermal in den Achselhöhlen operiert, die letzte Op erbrachte mir ein Loch von der Größe 10 cm Durchmesser und bis zu 5 cm Tiefe. Eigentlich sollte noch eine Op folgen mit Hauttransplantation, aber ehrlich gesagt, was soll die nützen?! Werde diese Op nicht machen lassen. Die schlimmste Stelle ist im Moment meine Brust. BH tragen geht kaum noch, der Abszeß geht zwar ziemlich schnell auf und die ganze Suppe kommt raus, aber spätestens nach 2 Tagen habe ich nur ein paar Millimeter weiter den nächsten großen Abszeß.

Gruß Claudia

schneggel75
20.09.2004, 16:39
Ich muß mal Frust ablassen :-(. Bin jetzt seit letztem Jahr Oktober krankgeschrieben, bis Mai diesen Jahres klappte es ganz gut mit dem Krankengeld. Seitdem ich aber meine Reha im Mai wegen dem Nervenzusammenbruch abgebrochen hab, habe ich ständig nur noch Ärger mit der KK. Eigentlich sollte ich morgen wieder zur Reha fahren, die ich aber nicht antreten kann bis voraussichtlich November, habe dafür auch ein Attest vom Arzt bekommen. 1. stehen noch einige Untersuchungen an, 2. sind Operationen für Oktober geplant und 3. bin ich ja grad erst auf Durogesic eingestellt worden, 4. spielt meine Psyche im Moment total verrückt. Habe den letzten Zahlschein am 10.9. abgeschickt und ein paar Tage später wollte die KK das Attest haben, habe ich dann gleich auch gefaxt. Heut kam ein Anruf von der KK, Geld wird erstmal nicht gezahlt, sie möchten das Attest nochmal gefaxt haben, da es sehr schlecht zu lesen war, wollen ein Attest von der Psychiaterin, bei der ich erst nächste Woche wieder einen Termin hab. Wenn alles klappt wird mir mein Krankengeld diese Woche "unter Vorbehalt" gezahlt. Ich bekomm langsam wirklich ne echte Krise. Meine Akten werden jetzt zum Med. Dienst geschickt zur Prüfung. Was wollen die eigentlich alle von mir?! Hab doch auch laufende Kosten, wie soll das nur weitergehen?

Gruß Claudia

Andrea
20.09.2004, 17:04
Die versuchen dich klein zu kriegen. Ob du nur spinnst oder wirklich was hast. Das ist ihre normale Taktik.Doch du hast ja alle Diagnosen. Da brauchst du auch den medizinischen Dienst nicht zu fürchten. Und die "gestörte" Psyche ist nicht zu messen. Also muß man dir glauben.
Laß dir doch vom Psycho Doc eine Bescheinigung ausstellen. Wenn die KK es haben will.Sollte kein Problem sein. Und denke mal dran, die SBs am anderen Ende der Leitung können auch nur nach ihren Vorschriften arbeiten. Ich hatte schon so manches Gespräch mit BFA und KK und die haben mich sogar getröstet und sich entschuldigt. Sie machen einfach nur ihren Job. Sprich doch mit deinem Doc, daß ihr einen Deal mit der KK macht. WEnn du alle OPs ect hinter dir hast, dann gehst du auf Reha. Das ist dir doch auch recht, schließlich hast du bis dahin noch ne Menge körperliche Belastungen zu ertragen und kannst dann jeden Aufbau gebrauchen. Aber dann sollte dir ncihts dazwischen kommen.
Ist schon komisch, daß sie dich so am Wickel haben, ich mußte nur einmal z. Med. Dienst und dann meinten sie auch damals, es ist mir nicht zuzumuten zur Kur zu fahren. Und seitdem habe ich nichts mehr gehört.
Wir sollten und doch mal wieder treffen...im Stehcafe...dann kannst du dich ja derweil auf dein Wägelchen setzen.

Liebe Grüße
Andrea

Andrea
20.09.2004, 17:23
Da fällt mir noch ein...bist du im VDK oder einer dieser Verbände ? Dann pack doch mal deinen ganzen Kram zusammen und geh da hin. Die helfen dir sicher weiter, wenn die KK dich so auflaufen läßt...

Gast_01
20.09.2004, 17:55
Hallo Schneggel,

ich mußte damals auch zweimal zum Medizinischen Dienst. Es geht einfach nur um die zukünftigen Zahlungen. Streichen können sie dir nichts aber ich denke, das sie in der Situation, wie sie jetzt ist, dir nahe legen Rente einzureichen.

Es ist halt auch ein rechtlicher Schritt. Mache dir mal keine Angst. Das wird schon wieder.

Wünsche dir erstmal gute Besserung.

Alles Gute

Melly

schneggel75
20.09.2004, 18:21
Hallo Melly, der Rentenantrag läuft schon seit 1 1/2 Jahren. Beim Med. Dienst war ich dieses Jahr schon, die haben mir dort auch bescheinigt, daß meine Erwerbsfähig auf Dauer gefährdet ist. Ich finde es einfach unerhört von der KK einen so Auflaufen zu lassen. Ich hab ja schließlich auch meine laufenden Kosten und soviel Krankengeld bekomm ich ja auch nicht. Bin jetzt erstmal auf Durogesic und zusätzlich soll bald noch Enbrel dazukommen. Ständig dieser Kampf mit den Behörden, keiner will zahlen. Ich weiß, daß die Kassen leer sind, aber ich hab mir das doch nicht ausgesucht. Ich würde lieber 12 Stunden am Tag arbeiten gehen, als ständig diese Schmerzen zu haben. Hab grad die Frau von meinem Bekannten über die Sache informiert, ihr Mann (BfA-Beamter) wird sich gleich bei mir melden. Er kennt sich superklasse mit den ganzen Paragraphen usw. aus. Mal hören was er dazu sagt. VDK bin ich noch nicht, Antrag liegt hier und wird heut noch ausgefüllt. Ansonsten kann ich nur von Glück sagen, daß ich eine Rechtsschutzversicherung hab.


Gruß Claudia

Andrea
20.09.2004, 18:45
In welcher Instanz bist du jetzt ? Warst du schon mal bei einem Gutachter der BFA oder hängt alles noch von einer Reha ab ? Ich kann dir nur raten, fahre zur Reha, sobald du kannst. Der Kampf mit den Gutachtern raubt dir den letzten Nerv. Und du bist jetzt schon nicht gut drauf.

Gruß
Andrea

bodojannasch
20.09.2004, 18:52
Bodo meldet sich mal zum Thema Krankenkasse.Letztes Jahr ging es mir auch ähnlich,oder sogar genauso.
Ich möchte mich mal einschleichen und einmischen.Mir hatte die Krankenkasse IKK so beiläufig schriftlich mitgeteilt,dass kein Krankengeld mehr gezahlt werden würde.Der medizinische Dienst hat an Hand der Aktenlage entschieden,dass ich arbeitsfähig sei.Ich wurde nicht begutachtet.Zu dem Zeitpunkt war ich völlig am Tiefpunkt,da ein Schub den anderen jagte.Vollgedröhnt mit Valeron,Tramal usw.Ich konnte nicht mal laufen.Sofort bemühte ich meinen Anwalt.Er riet mir,sofort einen schriftlichen Wiederspruch gegen die Zahlungseinstellung einzulegen.Doppelte Ausführung,Einschreibe Rückantwort.Begründung : Es geht mir sehr schlecht,der Hausarzt hat es bestätigt,ich bezweifelte die Rechtsmäßigkeit der Ferndiagnose an Hand der Aktenlage.Nun der rechtlich verbindlich richtige Clou.
Ein schriftlicher Wiederspruch hat aufschiebende Wirkung.Die Krankenkasse muß bis zu einer Entscheidung vor dem Sozialgericht zahlen.Sollte die Kasse vor Gericht gewinnen,braucht trotzdem nichts zurückgezahlt werden.Bei mir reichte ein Wiederspruch,der Hausarzt hat gemotzt,Geld lief plötzlich weiter.Also bloß keine Bange.Das sind Hyänenmethoden.Beiträge kassieren,Leistungsallergie,unsoziales Denken.Wie es eben nun in Deutschland leider ein Dauerzustand geworden ist.
Ich wurde als schwarzes Schaf am Telefon von der IKK betitelt.Ich dachte,ich bin im falschen Film.Wer trixt,der soll auch nicht auf Kosten Anderer leben.Wer nichts zu verbergen hat,der soll sich wehren.
Viel Glück und Erfolg für die Durchsetzung Deines Rechtes.
Liebe Grüße von Bodo

Andrea
20.09.2004, 19:11
Wenn das mal so einfach ist...habe ich auch beim AA gemacht. Widerspruch und blabla...eine Woche !!! später kam die Begründung der Widerspruchsablehnung. Da sind sie sehr schnell. Ich habe erst Ruhe, seidem ich einen Anwalt eingeschaltet habe. Man selber ist zu leicht ins Bockshorn zu jagen. Und gerade wenn Schneggl Rechtschutz hat, sollte sie einen Rentenberater einschalten. Die erste Beratung übernimmt auf alle Fälle die Versicherung. Und der Rentenberater wird dann abchecken, wie die Chancen stehen.Sollte er auch der Meinung sein, ein Verfahren ist sinnvoll, wird er diesen Antrag mit Begründung bei der Versicherung einreichen. In den meisten Fällen übernimmt die Versicherung die Kosten. Und sie steht nicht mehr alleine da.

schneggel75
20.09.2004, 19:42
Ich war bei einem Orthopäden und bei einem Neurologen zur Begutachtung von der BfA. Der Orthopäde sagte mündlich er würde die Rente befürworten, gab mir sogar noch einen Gehstock mit. Schriftlich allerdings hat er geschrieben ich sei voll leistungsfähig. Was genau beim neurologischen Gutachten herausgekommen ist weis ich nicht, nur eine Diagnose habe ich mitbekommen "Anpassungsstörung". Diese ganze Bürokratie macht einen ganz schön mürbe. Ständig Schmerzen, dann noch dieser ganzer Mist mit der BfA und der KK, ständig irgendwelche neuen Diagnosen und Medikamente, ist doch kein Wunder das man da in ein tiefes Loch fällt.


Gruß Claudia

bodojannasch
20.09.2004, 20:13
Hi Claudi

Ja, es ist ja alles richtig mit dem Rentenberater.Der ist aber erst kostenpflichtig,trotz Rechtsschutzversicherung.Die Rechtsschutz greift erst ab Ablehnung Wiederspruch.Bis dahin muß man sich bei kleinem Geldbeutel meistens selber durchwurschteln.Das geht auch.Da reicht ein schrl. Wiederspruch mit triftigen Gründen.Der Rentenberater hat im ersten Moment nicht mehr Möglichkeiten,als eben diesen Wiederspruch zu machen.Fachlich kann er nicht mehr aussagen,als ein Arzt.Gutachten hin und her,Rentenantrag hin und her,es ist eine andere Zeit geworden.Entscheidend ist,dass der Krankenkasse hieb und stichfest ein Krankenbild vorgelegt bewiesen werden kann,welches eine weitere Krankschreibung befürwortet.Also Wiederspruch,aktuelle Befunde mit akuten Schmerznachweisen / BSG,Schubaktivität,Verschlechterung gegenüber vorherigen Monaten,Hausarztbeurteilungen über aktuellem Zustand.Das alles zusammen kopiert mit rein im Wiederspruch.Beweisen,dass nichts geht,ist wichtig.Mein Hausarzt hat mir da sehr geholfen.Der Arzt schreibt krank.Warum ? Die Krankenkasse zweifelt ja damit auch die Krankschreibung durch den Hausarzt oder Facharzt an.Das lassen sich diese Ärzte nicht gern gefallen,oder unterstellen,dass sie unberechtigt krank schreiben.Geh das systematisch an.Es wird schon werden.Sprech mit Deinem Doc über die Sorgen und bitte um Hilfe.
So,für heute mach ich Schluß.Muß morgen wieder Remicade tanken.Stecke auch schon wieder in arge Schmerzen.Wird Zeit,an die Tankbox zu gehen.

Liebe Grüße von Bodo

Andrea
21.09.2004, 06:13
Ich mußte mir schizophren bis simulantisch anhören. Nur die Orthopäden haben manchmal einen Treffer gelandet. Und als ich endlich einen Gutachter hatte, den 4, der mir genau das "unterstellte" was ich hatte, wurde es von der BFA angezweifelt. Du glaubst gar nicht, wie sie diesen armen Mann fertig gemacht haben. Nun bin ich gespannt, was sie mit meinen neuen Diagnosen anstellen. Die haben ich mittlerweile von 5 Ärzten bestätigt...aber du wirst sehen, der nächste wird sagen...alles gesponnen....dann flipp ich aus und sie können mich auf Klapse einweisen....Bereite dich auf einen harten Kampf vor. KAnnst du sehen, daß die bei der Reha feststellen, daß du nicht mehr arbeitsfähig bist. Denn alles andere zählt nicht. Ich darf wegen des Rentenverfahrens und einer mangelnden Erfolgsaussicht nicht zur Kur. Dazu bin ich zu krank, zu gesund aber für die Rente ?

Micha
22.09.2004, 09:47
Hallo hab mal ein bisschen gestöbert und bin auf Eure Berichte mit Durogesic gestossen.Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen das ist ein Teufelszeug.
Bei meinem letzten Schub half nichts mehr,so gab mir mein Doc Durogesic mit dem Hinweis mir könnte es ein bisschen schwindelig werden. Also was dann
kam war weit mehr, mir zog es buchstäblich die Füsse weg mein Kreislauf
klappte zusammen ich war am Boden. Also ich für meinen Teil werde das nie mehr nehmen und wenn noch so starke Schmerzen hab.

Liebe Grüße Micha

Werner
22.09.2004, 15:37
Hallo Claudia,


rufe die Bfa an und verlange Kopien von der Begutachtung. Die müssen sie dir zuschicken und dann kannst du alles mit deinem Arzt bereden.


Viele Grüße
Werner