Vollständige Version anzeigen : Beteiligungen von MB
Hallo Ihr Lieben,
ich habe da noch einen Artikel von meinem Arzt bekommen den ich euch nicht
vorenthalten möchte.
So kann Der Morbus Bechterew neben der Wirbelsäule noch andere Gelenke und Organe befallen.
Dies sieht folgendermaßen aus:
1. Periphere Arthritis (ca. 40%): häufig sind vor allem die großen Gelenke wie Knie, Hüften und Schultern betroffen. Vor allem die Hüften können durch die Entzündung schon in jungen Jahren zerstört werden.
2. Enthesiopathien (ca. 20-30%): Damit sind Schmerzen und Entzündungen der Sehnen, des Sehnengleitgewebes und der Schleimbeutel gemeint. Typisch ist z.B. die Achillodynie, also die Druckschmerzhaftigkeit der Achillesferse oder die Entwicklung eines Fersensporns.
3. Iridozyklitis (ca. 30-50%): diese wiederkehrende Entzündung der vorderen Augenkammer und der Regenbogenhaut (vordere Uveitis) kann durch Verklebungen zu Einschränkungen der Sehkraft führen. Die Leitsymptome sind Rötung der Augen, Schmerzen und Lichtempfindlichkeit. Patienten mit positivem HLA-B27 haben manchmal immer wiederkehrende Iridozyklitiden ohne andere Zeichen eines M. Bechterew.
4. Herzbeteiligung: selten sind Entzündungen der Hauptschlagader mit der Entstehung von Klappenfehlern der Aortenklappe . Häufiger treten Herzrhythmusstörungen, vor allem der Vorhöfe, mit anfallsartigem Herzrasen und Störungen der Reizleitung (AV-Block) auf. Gefährliche Rhythmusstörungen sind jedoch sehr selten.
Sehr selten wird eine milde Lungenfibrose, vor allem in den Lungenoberfeldern gefunden. Auch Durchfälle als Ausdruck einer milden Dickdarmbeteiligung (Kolitis) sind möglich.
Einen schönen Gruss wie immer
vom Grafen
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
bodojannasch
02.01.2004, 15:46
Hallo Ihr alle hier.Ja,mit MB ist das alles oft eigenartig.Zu MB kommen oft Begleiterscheinungen,die damit eine Systemerkrankung durch MB bestätigen.Dazu gehört die Schuppenflechte + Nagelpsoriasis,Tinnitus,Augenprobleme,Müdigkeit, uvm.Das ist nachgewiesen.Mich wundert manchmal nichts mehr.
Also dann liebe Grüße von Bodo
Hallo, Bodojannasch!
Da ich selbst seit Jahren unter Tinnitus leide, bin ich bei deiner Aufzählung der "Begleiterscheinungen" des MB aufmerksam geworden.
Die HNO-Ärzte haben mich bisher noch nicht darauf hingewiesen, dass mein MB ursächlich für meinen Tinnitus sein kann.
Kann man darüber mehr erfahren?
Herzliche Grüße
Harald
Yello_2002
02.01.2004, 17:14
:danke: fürs reinsetzen
Hatte auch mal sowas von mein Prof. bekommen.
Aber irgendwie is der Zettel mal wieder wech.
:( hört sich alles echt Übel an, was es alles giebt, als wenns nicht genug ist das man MB hat. :confused:
Enthesiopathien : Damit sind Schmerzen und Entzündungen der Sehnen, des Sehnengleitgewebes und der Schleimbeutel gemeint.... wie gehts da weiter?? Hat jemand damit schon erfahrung?? Habe immer .. so wie man morgens in den Augen hat .. son "schlaf" in den Augen .. aber nicht nur morgens sondern immer wieder neu. :confused: und rötlich sind sie auch immer etwas..
:frage: geht es eigendlich nur mir so :frage:
Wache manchmal morgens auf und bin total durchgeschwizt.
Obwohl es nicht warm ist zum schlafen, und im Winter eigendlich öfter als im Sommer ??
Hallo Graf, danke für deine ausführlichen Bericht!
Was noch zu ergänzen wäre, ich habe seit vielen Jahren das RL Syndrom. Richtig festgestellt wurde es, als ich vor 3 Jahren auf der Schlaganfalleinheit lag. Seitdem bin ich dafür auch auf der Univ Klinik Innsbruck in Behandlung. Die Ärzte stellten einen Zusammenhang mit MB fest . Also auch eine Begleiterscheinung!
Hallo Harald, ja auch ich leide seit Jahren an dem manchmal unsagbar lästigen Tinnitus. Ich war auch in einer Tinnitus Bewältigungstherapie, wo mich eine ganz tolle Ärztin der HSS hinschickte! Es hat mir sehr geholfen, den Tinnitus anzunehmen und nicht mehr so stark hinzuhören, aber wenn ich mehr Mb Beschwerden habe, ist auch der Tinnitus stärker!
Vielleicht findet ihr auch Zusammenhänge mit diesen Beschwerden , doch habt euch dazu noch nie Gedanken gemacht!
Hallo Uwe,
von den peripheren Arthritiden kann ich ein Liedchen singen... :(
Mein Knie und ein Fuss nerven mich seit dem Sommer....
@Harald: ich habe schon lange (2 Jahre vor der MB-Diagnose!) Ohrprobleme: Piepen, kurze Schmerzen, Druckgefühl, Hörprobleme... Ich habe meinen HA dann davon überzeugt, mir dafür eine Massage der Kiefermuskulatur zu verschreiben. Die hat zwar geholfen, aber leider nur für kurze Zeit... :(. Mein Physiontherapeut hat dann aber festgestellt, dass meine Kiefermuskulatur eine viel zu hohe Ruhespannung hat.
Das war vor knapp 2 Jahren. Seit der Diagnose MB im Sommer gehe ich ganz stark davon aus, dass das Kiefergelenk auch von MB betroffen ist (das soll in 20% der Fälle so sein!) und das davon die anhaltenden Muskelverspannungen kommen.
Dass ich oft Nachts mit den Zähnen knirsche (trotz Aufbissschiene), hilft dann auch nicht.... .
Geh mal zur Seite http://www.kiefergelenkskochbuch.de/ . Da findest du Infos und viele interessante Links zu dem Thema.
Liebe Grüße
Lydia
Hallo ihr Lieben,
es gibt wohl noch viel mehr weitere Krankheiten die mit unserem
Bechterew ausgelöst werden. Dies zeigen die Antworten die auf
meinen Beitrag geschrieben wurden.
Leider sind einige davon leider noch nicht zum Bechterew anerkannt.
Zumindest jedesfalls in Deutschland.
So ist zum Beispiel der Tinnitus, den doch recht viele Bechtis haben,
immer noch nicht anerkannt als eine Auswirkung unseres Freundes.
Es wird wohl deshalb wie immer weitere Studien geben müssen,
was wir Bechtis alles Haben und dies dann zusammenaddiert werden.
Es bleibt uns also nur zu hoffen das irgenwann mal ein Proffessor
eine Entdeckung macht, oder sie werden die Bechtis mit nebenwirkungen
aufteilen und weitere Untergruppen erfinden. :D
einen schönen GRuss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Hallo Lydia und Daisy,
vielen Dank für eure interessanten Beiträge. Ich hätte nie gedacht, dass der MB für meinen lästigen Zischton im Ohr verantwortlich sein könnte.
Auf der angegebenen Hompage, Lydia, wurde ausgeführt, dass der Zusammenhang zwischen Kiefergelenk und Tinnitus nicht erwiesen sei. Wenn ich jedoch eure und meine persönlichen Erfahrungen dagegen halte, so erscheint mir der Zusammenhang doch sehr wahrscheinlich. Übrigens, auch ich gehöre zu den nächtlichen Zähneknirschern. Ich habe auch eine von meinem Zahnarzt gefertigte Aufbeißschiene.
Bei mir verstärkt sich auch der Tinnitus, wenn ich innerlich angespannt bin durch privaten und/oder beruflichen Stress. Dann wird der Ton im Ohr zuweilen unerträglich und zerrt noch mehr an meinen Nerven. Ansonsten konzentriere ich mich nach Kräften von dem Ton weg. Habt ihr auch den Eindruck, dass z. B. lautere Musik den Tinnitus verstärkt?
Ich wünsche euch allen eine gute Zeit.
Herzliche Grüße
Harald
bodojannasch
05.01.2004, 19:40
Der Tinnitus war urplötzlich da.Der HNO Doc machte Ohrenspülungen,Kopfhörertests,dann war es bestätigt.Es gab dann Tabletten der Sorte NAFTI .Zu dem Zeitpunkt war ich bei 9 Tabletten pro Tag wegen MB.Ich hatte nun echt keinen Bock mehr,auf noch eine Aufstockung.Egal,ich mußte da durch.Insgesamt nahm ich die NAFTI 3 Monate.Null Erfolg.Je lauter die Umwelt,je lauter mein Kumpel im Ohr.Davon bekomme ich sogar Panik.Hab ich Gäste,Phase 3 -alle reden-keiner hört mehr zu,dann wird es immer schlimmer.Meine Frau und die Kinder wissen das.Die Waschmaschine reicht schon im Schleudergang.Der HNO meint,damit müsse ich leben.Er hat eine auffällige Patientenzahl,die Rheuma und Tinnitus hat.In der Uniklinik wurde mir im Sprechzimmer bestätigt,dass Psoriasisi und Tinnitus bei MB nachweisbar gehäufter auftreten.Bis vor 2 Jahren war alles ok bei mir.Hab durch die Pillen,der seelischen Belastung,den Schmerzen,den Begleiterkrankungen durch Medis-Leber usw extrem abgebaut.Graue Haare werden schnell mehr,Zähne mußten mit Gewalt raus,Mandeln raus.Ich bin der Meinung MB macht ne Menge Stress,so dass andere Organe dies nicht abfangen können.MB ist in meinen Augen unberechenbar.Heute alles ok,morgen Schub,übermorgen Augenprobleme,Ihr kennt das doch fast alle hier.Also dann lasst Euch nicht unterkriegen.Mit Bechtigruß Kopf hoch und liebe Grüße von Bodojannasch
:)
Hallo ihr lieben,
zum Thema Tinnitus möchte ich noch folgendes beitragen.
Was ist die Ursache für das Entstehen von Tinnitus?
Tinnitus wird vermutlich, ähnlich wie der Hörsturz , auf Grund von Durchblutungsstörungen der kleinsten Innenohrgefäße ausgelöst (Mikrozirkulationsstörung). Mögliche begünstigende Faktoren können hierbei sein:
-Stresssituationen
-Stoffwechselerkrankungen (z.B. hoher Cholesterinspiegel)
-Erkrankungen der Halswirbelsäule (z.B. Schleudertrauma -nach Autounfall)
-Gebissfehlstellungen
-Lärmbelastung
-Entzündungen (z.B. Mittelohrentzündung )
-Autoimmunerkrankungen
-Durchblutungsstörungen der Kopf- und Wirbelsäulengefäße (Arteriosklerose)
-Komplexbildung der Blutplättchen (Thrombozyten-Aggregation)
-Ohrenschmalz am Trommelfell
-Trommelfellperforation
-Otosklerose
-Tumoren
-Multiple Sklerose
-Schädel-Hirn-Trauma
-Vergiftungen, Medikamente
Wie äußert sich Tinnitus?
Einseitige oder beidseitige Geräuschphänomene wie Sausen, Pfeifen, Brummen, Zischen, Rauschen, Knacken
Eventuell Hörminderung
Manchmal Schwindel
Wie wird Tinnitus diagnostiziert?
Bei Auftreten von Tinnitus sollten einige wichtige Untersuchungen durchgeführt werden, durch die eine akut behandlungsbedürftige Ursache gefunden werden kann. Hierbei sind neben allen diagnostischen Kriterien, die auch beim Hörsturz durchgeführt werden, zusätzlich noch folgende Untersuchungen sehr wichtig:
Bestimmung der Verdeckbarkeit des Tinnitus. Hierbei werden dem Patienten so lange verschiedene Töne angeboten, bis er den Tinnitus nicht mehr wahrnimmt.
-Lautstärkenbestimmung des Tinnitus
-Untersuchung des Kau-Apparats
-Aufzeichnung möglicher atem- oder pulssynchroner Veränderungen
Von großer Bedeutung ist die fachgerechte HNO-ärztliche Untersuchung, d. h. die Ohrmikroskopie und allgemeine HNO-ärztliche Spiegeluntersuchung des Patienten. Auch die Audiometrie und Gleichgewichtsprüfung müssen Bestandteil der Untersuchung sein.
Man sieht also was alles schaden kann.
einen schönen Gruss
der Graf
Ps: weiteres könnt ihr unter dem Link
http://community.netdoktor.com/ccs/de/hearing/coping/what_to_do/article.jsp?articleIdent=de.hearing.coping.what_to _do.de_hearing_article_1618 lesen.
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:[
Hallo Graf, hallo Harald,
wie ihr seht, läßt mich der Mann im Ohr heute nicht schlafen! Wir haben Schnee bekommen und da schmerzt mich alles, was es nur gibt, folglich dröhnt auch mein Ohr!
Graf du hast alle Untersuchuingen aufgezeichnet, die ich hinter mir habe, mit der Erkenntnis, dass man sehr wenig dagegen tun kann! Was mir geholfen hat, da ich am rechten Ohr schon schwerhörig bin, dass ich mir ein sauteures Hörgerät verpassen lies. Dadurch höre ich beser, muss mich weniger anstrengen, somit weniger stress mit hören! Aber so umgebungsgeräusche sind schon oft ein Greuel!!Das ist zum aus der Haut fahren, aber in welche Haut soll ich bloß wieder hinein????
Also da nutzt nur durchhalten!!!
sind es vor allem die Hüftgelenke, die mich ganz besonders plagen, neben dem ISG natürlich. Sehr starke Schmerzen beim Stehen und nach längerem Sitzen, auch nachts schmerzen sie so stark, dass ich kaum auf den Seiten liegen kann.
Im Sommer habe ich mir abends im Bett immer zwei Coolpacks an die Hüften gelegt, aber jetzt im Winter ist mir das einfach zu kalt.
Untersucht wurden die Hüftgelenke eigentlich nur einmal von einem Orthopäden im Februar 2003. Er hat sie abgetastet und meinte, sie wären total entzündet und kam mir Cortisonsprtzen in die Gelenke, dass hat auch eine kurze Zeit relativ gut geholfen, aber seitdem interessiert sich kein Arzt mehr für meine Hüfte, obwohl ich jedesmal sage, dass sie schmerzen.
Ebenfalls habe ich Fersensporn an beiden Füßen, was auch meistens sehr schmerzhaft ist. Mna sagte mir, man könne es operieren, aber das wäre eine langwierige Sache bei beiden Füßen. Zum Glück opfert sich mein Freund von Zeit zu Zeit und massiert mir die Füße, dass empfinde ich dann als sehr angenehm, hält aber leider auch nur kurz an.
Außerdem empfinde ich fast ständig einen dumpfen Schmerz in den Händen, auch sind die Hände sehr viel kraftloser geworden. Früher konnte ich jede Flasche aufkriegen, auch Marmeladengläser waren überhaupt kein Problem, heute muss ich mir manchmal helfen lassen, um den Verschluss einer Wärmflasche auf zu bekommen.
Bei solchen Sachen komme ich mir vor, wie eine 80-jährige, dabei bin ich doch eigentlich knackige 32.
Eine Arbeitskollegin sagte mal zu mir, wenn Du 30 bist, geht es echt bergab und damals habe ich sie ausgelacht. Heute versteh ich das!!!
Gruß
Henrike
Hallo Henrike,
auch bei mir ist es das Hüftgelenk was total schmerzt, allerdings
ist es aber auch die komplette rechte Seite. Schulter, Ellenbogen.
Hüfte, Knie, alles rechts ist bei den Schmerzen am unerträglichsten.
Den Tinnitus den ich ab und zu habe, glaubt mir auch keiner, das dieser
MB bedingt sein könnte. Tinnitus ist ja auch nicht zu MB zugehörig,
laut einiger Herren in den Praxen und hier am Board.
Ich wurde schon hier aufgefordert den Beweis zu erbringen,
aber ich bin weder Mediziner noch sonstiger vereidigter Sachverständiger, um diesen Beweis zu erbringen.
So etwas kann also nur gelingen wenn alle Betroffene ihrem Arzt
bescheid geben und diese dann denn Beweis antretten.
Ich wünsche allen die davon noch nicht betroffen sind, dass sie diese
Erfahrungen auchniemals machen müssen.
einen schönen Gruss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Schau mal in den Link unter den Ursachen findest Du auch den Punkt Autoimmunerkrankung, da gehört der MB definitiv zu:
http://community.netdoktor.com/ccs/de/hearing/coping/what_to_do/article.jsp?articleIdent=de.hearing.coping.what_to _do.de_hearing_article_1618
Gruß
Henrike
bodojannasch
06.01.2004, 18:58
Graf,Du hast es richtig beschrieben.Was mich erstaunt,warum jemand das Recht zu einer Rechtfertigungsaufforderung hat.Den Beweis für den Zusammenhang Tinnitus und MB gibt es.Ebenfalls Schuppenflechte und Nagelpsoriasis.Einfach mal in der Suchmaschine eingeben Tinnitus + Morbus Bechterew.Eine Frechheit,dass Leute hier was fordern.Wir sind die Betroffenen,also auch für den Erfahrungsaustausch kompetentNicht die Quacksalber,die schon so viel versaut haben an einigen Patienten mit den falschen Diagnosen und Behandlungen.Jeder will der schlauste sein.Es gibt wirklich Profis für den Bereich MB,nett,verständnisvoll,fähig.Da ist dann auch Besserung in Sicht.Diese Profis wissen den Zusammenhang.Mir wurde das unter vier Augen ganz offen bestätigt.Es will sich nur keiner den Mund verbrennen.Also laßt Euch nicht einschüchtern von den wandelnden,namenlosen Kritikern hier.Es hat keiner das Recht für eine Meinungsaustauschzensur.Wenn da was zu bereden ist,soll es die Person auch hier öffentlich mit uns gemeinsam tun.Da werden Mißverständnisse wenigstens halbwegs ausgeräumt.Euch allen liebe Grüße von Bodojannasch
Hallo Henrike,
vielen Dank für deinen Link. Ich wusste nicht mehr woher ich die Infos hatte.
Ich habe mir das wichtigste auf Festplatte kopiert gehabt und für
meinen Doc ausgedruckt, weil der mir die MB beteilung nicht abnehmen wollte.
Nun sieht die Sache, Dank des Beitrages anders aus.
Vielen lieben Dank nochmal
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Klarissa
07.01.2004, 10:37
Hi,
das ist ja interessant was man alles haben kann bei MB. Auch ich leide allerdings schon seit meiner Kindheit an Tinnitus und keiner konnte bisher die genaue Ursache feststellen. Ich habe ja die Diagnose MB erst seit 1 1/2 Jahren und die Ärzte wissen das ich diese Krankheit aber schon mindestens seit anfang 1990 habe, jetzt bin ich am Überlegen, da ich als Kind schon sehr viel krank war und keiner so richtig wußte warum, ob diese Krankheit nicht schon seit meiner Kindheit arbeitet. Ich find es aber toll das man immer wieder was neues erfährt, vorallem worunter andere auch Leiden.
Gruß Klarissa
bodojannasch
07.01.2004, 11:01
Ich denke,dass viele Krankheiten auf MB basieren.Es wäre aber falsch,jedes Problem auf MB zurückzuführen.Tinnitus,Schuppenflechte ,Iriitis,Müdigkeit,da bin ich mir sicher.Das kommt wohl vom MB.Von den Knochenschmerzen mal zu schweigen.
Also dann liebe Grüße von Bodo
Kein Problem. hast mir doch auch schon oft genug geholfen, oder?
Gruß
Henrike
Ja Bodo, da gebe ich dir auch Recht, dass man nicht alles auf den MB schieben soll, aber ich glaube man sollte doch sensibel andere Beschwerden betrachten, denn man übersieht auch öfter eine Krankheit, weil man es auf den MB zurückführt. So habe ich meine Nierenschmerzen auf den MB geschoben, denn ich dachte, das sind Ausstrahlungen . So habe ich auch eine Herzmuskelentzündung übersehen, denn ich hatte ja nur Rippenschmerzen vom MB !
Also man soll sich nicht verrückt machen, aber man sollte auch sensibel seinen Körper betrachten!
Hallo Ihr Lieben,
stellt euch vor, was ich in der Ärztezeitung vom 22.01.2004 fand:
Tinnitus durch Veränderungen an der HWS?
Zitat: "Hinweise aus Studie mit etwa 200 Patienten / Beweglichkeit der HWS bei Tinnitus-Patienten ist meist eingeschränkt"
"Bei Tinnitus-Patienten sollte stets die Beweglichkeit der HWS untersucht werden, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation."
Nach Ärzten der Berline Charité können "Bewegungseinschränkungen und/oder muskuläre Veränderungen Mitverursacher der Tinnitus-Symptomatik sein".
Die Studie lasse vermuten, dass auch "Probleme im Bereich Kiefergelenke und der Kaumuskulatur Einfluss auf die Symptomatik haben."
Kommt uns das alles bekannt vor? Wer hat denn diese Einschränkungen durch den MB nicht?
Also haben meine lieben Vorredner/innen wohl doch recht!
Herzliche Grüße aus dem Hessenland
Harald
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