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Vollständige Version anzeigen : Beschädigtenausweis. Hab ich eine Chance?


Biene
30.12.2003, 00:16
Hallo zusammen!

Ich überlege gerade ob ich einen Antrag stellen soll.

Ich bin jetzt 24 und so schlimm ist meine Diagnose ja auf den ersten Blick nicht, aber eingeschränkt fühle ich mich schon.

Ich habe in beiden Knien seit ich 15 bin Verschleißerscheinungen (ich weiß die genaue Diagnose nicht aus dem Kopf), seither darf ich eigentlich keinen Sport machen. Vom Schulsport seither immer komplett befreit gewesen.

Seit ich 18 bin, doppelter Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule, letzter Wirbel und der darüber. Bisher nicht operiert. Einmal hat mich eine CT-gestützte Schmerztherapie davor bewart und jetzt die 2.Kur....

Bei Bechterew besteht nur eine positive Anamnese, aber irgendwie rechnet sowohl mein Hausarzt, als auch mein Orthopäde mit einem Ausbruch, zumindestens habe ich das Gefühl, dass sie nur darauf warten....

Ich war dieses Jahr das zweite Mal zur Kur und mittlerweile kann ich wieder 2 Stunden am Stück laufen. *freu*
Aber dass kann es ja eigentlich nicht sein, oder???
Ich hab Einschränkungen im Stehen und Laufen, länger als 1 Stunde stehen geht gar nicht, in Bewegung klappt 2 Stunden...

Meint Ihr ich hab eine Chance auf ein paar Prozente? Irgendwie hab ich Angst, dass ich den Antrag stelle und die mich fragen was ich eigentlich will uns sagen ich wäre nicht eingeschränkt.....
Würde ja gerne überprüfen ob ich mit meinen Knie bereits ein "G" bekommen könnte.

Andererseits sag ich mir, dass ich ja eigentlich noch ganz gut kann, und nicht meckern brauche. Vielleicht sagt Ihr ja auch ich bin total bescheuert....
Ich weiß im Moment einfach nicht so wirklich.....

Freu mich über Antworten!

Viele Grüße
Biene

hippo
30.12.2003, 07:06
Hallo Biene.

Wenn du das Gefühl hast, einen Antrag stellen zu können, tu es einfach. Solltest du berufstätig sein, wirst du erst einmal überlegen müssen, ob du evtl. einige Nachteile hättest, solltest du arbeitssuchend sein, wirst du einige Nachteile haben.
Falls du zu dem Schluss kommst, dass du einen Antrag stellen willst, dann lies bitte erst einmal so einige Beiträge hier im Forum.Falls du Lust hast, geh mal auf meine Homepage, da findest du Anleitungen und Vorschläge zur Antragstellung. Aber eines schreibe ich hier nun in fett: Lass den Antrag durch jemanden stellen, der was davon versteht!
Bei mir ist es der VdK, bei anderen ein gewiefter Beistand, der sich in den Rechtsfragen auskennt.
Aber vor allen Dingen, klick dich mal durch die hier schon existierenden Beiträge durch, danach weisst du mehr.
In diesem Sinne viele Grüße
Michael

Biene
30.12.2003, 09:40
Hallo Hippo!

Ich hab mir schon alle Beiträge dazu sagesehen und die meisten Probleme entstehen ja durch eine unklare Diagnose, hab ich zumindestens den Eindruck.....

Ich würde mich ja gerne an jemanden wenden, der sich damit auskennt, aber soweit ich gesehen habe ist VdK Sachsen in Chemnitz und da komme ich nicht hin! Ich bin nicht direkt aus Dresden. Ich hab keine Ahnung wohin ich mich wenden soll???

Viele Grüße
Biene

Biene
30.12.2003, 09:49
Hallo nochmal!

Hier spricht immer nur jeder von "minimalen" Beiträgen für den VdK, aber ich finde nirgendwo Zahlen.

Was ist den ein "minimaler" Beitrag?????
Ich hab auf der VdK Homepage geschaut, aber nichts!

Danke!

Viele Grüße
Biene

hippo
02.01.2004, 07:12
Hallo Biene,
sorry für die verspätete Meldung:
Ich zahle so ungefähr 2,--EURO pro Monat an Beitrag.
Wie bereits geschrieben kommt pro Verfahren ein gesonderter Betrag dazu. Bei Widerspruch gegen das Versorgungsamt macht das 16,--EURO, bei Klageverfahren gegen z.B. BfA habe ich 30,--EURO gezahlt. Dieser Betrag ist allerdings einmalig fällig, es kommen keine weiteren Kosten dazu.
Gruß
Michael

Gast_02
02.01.2004, 09:45
Hallo Biene,

du kannst das ganze auch erst einmal mit deinem Hausarzt besprechen.
Dieser ist dazu verpflichtet dir zu helfen, da er ja auch derjenige
ist den Befund auf diesen Antrag schreiben sollte.
Wenn da der Bescheid vom VersorgungsAmt und es dir zuwenig
erscheint kannst du Einspruch erheben.
Wenn du deinem Arzt helfen möchtest kannst du diesen Antrag für das
Versorgungsamt auf dem Sozialamt abholen und deinem Arzt vorlegen.

einen schönen Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes:

Biene
02.01.2004, 10:24
Hallo!

Danke erstmal! Ich hab schon überleg wie ich das nun machen. Ich hab festgestellt, das angeblich sogar eine VdK Stelle in meiner Nähe ist. Ich hab mir jetzt erstmal den Mitgliedsantrag zuschicken lassen. Wenn in Sachsen die Mitgliedsbeiträge auch in dem Bereich 2-5 Euro pro Monat sind, werde ich eintreten, ich denke das erspart Arbeit....

@Graf Dracula
Eigentlich müßte ich doch dann zu meine Ortopäden und nicht zum Hausarzt, oder? Naja nimmt sich nicht viel, bei meinen Hausarzt warte ich 2-3 Stunden und bei meine Ortopäden fahre ich 1 Stunde und warte auch 2 Stunden..... :-D
Aber beide sind sehr kompetent und arbeiten zusammen, das ist es mir dann wert....

Ich werd mal sehen, erstmal warte ich auf die Informationen vom VdK die ich angefordert habe.

Viele Grüße
Biene

Ludwig
01.02.2004, 22:17
Biene ,
das geht einfach!
Geh zu deinem Landratsamt Abt. Fam. u. Soziales.
Dort kannst Du den Antrag auf Behinderung stellen.
Dann werden deine Ärzte kontaktiert, u. Unterlagen angefordert.
Dein Orthopäde muß dann wahrscheinlich ein Gutachten machen!
Der Fall wird dann von Ärzten entschieden in deinem Regierungsbezirk nach Aktenlage .
Bei 30 % gehe in Widerspruch.

Tschüß Ludwig