Doedel
03.10.2005, 11:54
Hallo,
Ich bin neu hier im Forum und möchte mich daher erstmal kurz vorstellen:
Ich bin 49 Jahre alt, habe seit 1978 M.B. und seit 1997 Colitis ulcerosa.
Mein GdB beträgt zur Zeit 50% (30 % 1979, dann 40 und jetzt 50 %).
Ich bin ganztags als Angestellter berufstätig, was allerdings nur nach Einnahme von Medikamenten geht.
Nachdem vor es vor kurzem hier eine Umfrage gab, wer welchen Grad der Behinderung hat, habe ich mich gefragt, was der Schwerbehindertenausweis wirklich bringt.
Dass der Ausweis auch Nachteile hat, habe ich jetzt selbst erfahren:
Nach längerer Arbeitslosigkeit habe ich am 1.1.05 eine auf ein Jahr befristete Stelle angetreten. Da man sich 3 Monate vor drohender Arbeitslosigkeit beim Arbeitsamt melden muss, habe ich meinen Chef auf eine mögliche Festanstellung angesprochen. Er hat mir angeboten die Anstellung um ein weiteres Jahr zu verlängern. An ein festes Arbeitsverhältnis sei wg. meiner Schwerbehinderung nicht zu denken. Falls es der Firma einmal schlechter geht, würde er mich ja nicht mehr loswerden, bzw. nur als letzten kündigen können.
Ich habe ihm natürlich erklärt, dass der sogenannte Kündigungsschutz nur greift, wenn er wegen der Behinderung kündigt, Trotzdem blieb er bei seiner Meinung.
Vorteile erkenne ich im Schwebehindertenausweis kaum. Es gibt natürlich die Steuervergünstigung. Sollte ich auf Zusatzurlaub und Überstundenablehnung bestehen, kann ich die Verlängerung meines Arbeitsvertrages natürlich gleich vergessen.
Mich würde sehr die Meinung anderer zu dieser Problematik interessieren.
Viele Grüsse
Bernd
Ich bin neu hier im Forum und möchte mich daher erstmal kurz vorstellen:
Ich bin 49 Jahre alt, habe seit 1978 M.B. und seit 1997 Colitis ulcerosa.
Mein GdB beträgt zur Zeit 50% (30 % 1979, dann 40 und jetzt 50 %).
Ich bin ganztags als Angestellter berufstätig, was allerdings nur nach Einnahme von Medikamenten geht.
Nachdem vor es vor kurzem hier eine Umfrage gab, wer welchen Grad der Behinderung hat, habe ich mich gefragt, was der Schwerbehindertenausweis wirklich bringt.
Dass der Ausweis auch Nachteile hat, habe ich jetzt selbst erfahren:
Nach längerer Arbeitslosigkeit habe ich am 1.1.05 eine auf ein Jahr befristete Stelle angetreten. Da man sich 3 Monate vor drohender Arbeitslosigkeit beim Arbeitsamt melden muss, habe ich meinen Chef auf eine mögliche Festanstellung angesprochen. Er hat mir angeboten die Anstellung um ein weiteres Jahr zu verlängern. An ein festes Arbeitsverhältnis sei wg. meiner Schwerbehinderung nicht zu denken. Falls es der Firma einmal schlechter geht, würde er mich ja nicht mehr loswerden, bzw. nur als letzten kündigen können.
Ich habe ihm natürlich erklärt, dass der sogenannte Kündigungsschutz nur greift, wenn er wegen der Behinderung kündigt, Trotzdem blieb er bei seiner Meinung.
Vorteile erkenne ich im Schwebehindertenausweis kaum. Es gibt natürlich die Steuervergünstigung. Sollte ich auf Zusatzurlaub und Überstundenablehnung bestehen, kann ich die Verlängerung meines Arbeitsvertrages natürlich gleich vergessen.
Mich würde sehr die Meinung anderer zu dieser Problematik interessieren.
Viele Grüsse
Bernd