Vollständige Version anzeigen : MB und Grippe-Schutzimpfung
Hallo allerseits,
nachdem ich hier im Forum kürzlich die Diskussion über's Blutspenden verfolgt habe, frage ich mich, ob etwas dagegen spricht, als Bechti eine Grippe-Schutzimpfung zu machen.
Wie seht Ihr das ???
Bummelbea
09.09.2005, 09:44
Hallo Mike!!
Du hast Recht, die Frage ist sehr interessant. Ich habe gerade gestern kurz über die Impfung nachgedacht, aber nicht über den Zusammenhang!!
hallo mike!
gib mal oben in der suche grippeschutzimpfung ein.
letztes jahr hatten wir das thema schon ausführlich und ich lasse das nicht mehr machen, hat mich letztes mal ziemlich zerlegt.
schönen gruß!
nobbi
hallo Mike,
vor ca. 18 Jahren hats mich auch nach meiner ersten Grippeschutzimpfung
ganz fürchterlich "zerlegt", damals wußte ich nur etwas von grauenvollen,
wechselhaften Schmerzen in verschiedenen Gelenken, der Herr Bechterew
war noch nicht angekommen.
Jahre später habe ichs nochmal versucht, da ich im Beruf viel direkt mit
Menschen zu tun hatte und siehe da, nicht nur daß nichts passiert ist,
sondern ich hatte den Eindruck, daß ich wie neu "angeregt", belebt sein.
Seither lasse ichs jedes Jahr im Oktober machen.
Es ist also sehr individuell, wie Vieles beim Hr. Becht.; ausprobieren würde
ich empfehlen.
Grüße,
Beppo
Zitronella
09.09.2005, 12:36
Hallo,
also nachdem ich vor zwei Jahren durch eine Grippe (kein grippaler Effekt, dagegen hilft eh keine Impfung!) zwei Wochen völlig flach lag, laß ich mich impfen. Mit der echten Grippe ist wirklich nicht zu spaßen, ich hatte damals im Liegen einen Ruhepuls von 110, hohes Fieber, war völlig benommen - der Körper ist da echt am Ackern. Für das Herz nicht ungefährlich...
Normale Erkältungen (bei denen man ja auch Fieber haben kann), kriegt man zwar trotz Impfung aber die sind lange nicht so gefährlich, eben eher unangenehm.
Liebe Grüße
Jana
Hallo Mike,
da ich in einer Arztpraxis arbeite, hat mein HA mir dringend geraten, mich impfen zu lassen (gegen Grippe und auch gegen Pneumokokken) - gerade, weil ich ja auch ständig mein Immunsystem mit MTX, Cortison und Co unterdrücke.
Dadurch schlägt bei mir zwar die Impfung vermutlich nicht hundertprozentig an, aber die Grippeimpfung vertrage ich trotzdem problemlos.
Als im letzten Jahr die Grippewelle umging, hat es mich dann aber trotz Impfung erwischt - und dann habe ich ein paar Stunden nach den ersten noch leichten Symptomen von meinem HA Tamiflu bekommen - und 3 Stunden später war der Spuk vorbei :)
Ich denke, die Symptome waren deswegen nur leicht, weil ich geimpft war - und das Tamiflu hatte dank der Impfung leichtes Spiel!
Ich kann nur allen anderen hier raten, bei echten Grippesymptomen beim Arzt Tamiflu zu verlangen, auch oder gerade wenn man nicht geimpft ist - das hilft echt super (muss aber innerhalb der ersten Krankheitsstunden genommen werden, damit es wirkt!) - ansonsten haut uns so eine Grippe ja dank der vielen Medis besonders leicht um!
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
plattfuß2
10.09.2005, 17:25
hallo mike!
gib mal oben in der suche grippeschutzimpfung ein.
letztes jahr hatten wir das thema schon ausführlich und ich lasse das nicht mehr machen, hat mich letztes mal ziemlich zerlegt.
schönen gruß!
nobbi
Also ich denke mal laß sie wieder machen und zwar rechtzeitig denn dieses Jahr wäre es salopp ausgedrückt beinahe aus gewesen ...! Verschleppte Virusgrippe mit massiven Bluteinlagerungen im Rippenfell 17 Mio´s Leuko´s und generalisierte Lymphozitose ... mit Zelluntergang ... !
Hallo !!!
Vielen Dank für Eure Tipps !!!
Macht es in dem Zusammenhang eigentlich einen Unterschied, ob man Enbrel nimmt ???
trombone
19.09.2005, 06:51
Im Grundsatz ist es so, dass die Rheumaärzte eigentlich die Grippeschutzimpfung beführworten, zumal durch die Medikamente das körpereigene Abwehrsystem ja gezielt gedrosselt wird. Ebenfalls angeregt wird die Pneumokken-Impfung. Diese braucht aber nur alle 5 Jahre erneuert werden.
Grundsätzlich ist es so, dass bei dem Einsatz von Biologicals (Enbrel, Humira, Remicade) kein Lebenimpfstoff verabreicht werden darf - die o.a. Impfstoffe sind aber Todimpfstoffe.
Nichts desto trotz sollte man schon darauf achten, dass man sich die Impfung nicht geben lässt wenn man schon eine rauhe Stimme, Halsschmerzen etc. hat. Der Schuss geht dann bestimmt nach hinten los.
Ich hoffe, dass ich meine Erkältung - die gerade im Anflug ist - schnell loswerde (ich habe die Impfung nämlich auch noch nicht).
Unregistriert
20.09.2005, 17:58
Im Grundsatz ist es so, dass die Rheumaärzte eigentlich die Grippeschutzimpfung beführworten, zumal durch die Medikamente das körpereigene Abwehrsystem ja gezielt gedrosselt wird. Ebenfalls angeregt wird die Pneumokken-Impfung. Diese braucht aber nur alle 5 Jahre erneuert werden.
Danke, für die "Pneumokken" ist ´ne gute Iddee bin hier leicht empfänglich!
Gruß, Plaatfuß2
Hallo alle zusammen:)
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich eine Impfung nur anraten,außer mann steht unter Remicade oder ähnlichem denn dort kann eine Impfung gerade extreme Folgen haben.Denn wenn man unter diesen Medis eine Impfung bekommt infiziert man sich ohne Immunsystem und das kann ins Auge gehen.Ich für meine Person werde mich anfang Oktober impfen lassen denn seit dem ich das mache habe ich kaum noch schwere Erkältungen.
Gruß zotty:dd2
Hallo,
es befindet sich kein Impfstoff mehr auf dem Markt, meldet der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL). Anfang November hatte es eine Nachschublieferung von 4,5 Millionen Impf-Dosen in Deutschland gegeben, die inzwischen aber auch vollständig aufgebraucht worden ist. In Deutschland dürften nach AVWL-Angaben in diesem Jahr 21 Millionen gegen Grippe geimpft worden sein. Normalerweise reicht die Impfzeit bis in den Dezember.
Die Risikogruppen (u.a. chronisch Kranke), für die der Impfstoff lebensnotwendig wäre, bekommen jetzt keine Impfung mehr.
Gruß Rainer :)
Hallo, :)
da ich an einer Schule arbeite, lasse ich mich immer impfen. Der evtl. Kampf anschließend gegen den Russen betrachte ich halb so schlimm, als den Kampf gegen die Grippe, die bekanntermaßen eine Keule mitbringt http://www.cosgan.de/images/more/bigs/a043.gif . So niedergestreckt möcht ich dann doch nicht sein.
Liebe Grüße von K. :)
hallo,
ich lasse mich schon seit jahren gegen grippe impfen und eine pneumokokkenvorsorge hab ich auch. habe mit den impfungen nie probleme gehabt.
gruss rette
obwohl ich im krankenhaus arbeite, lass ich mich nie impfen... da ich eigentlich auch nie krank werde.
aber wegen unserem aufenthlat in inden werde ich zur zeit gerade gegen diverses sonst geimpft und hab auch gleich eine frage dazu:
kann es sein, dass man durch impfungen einen schub auslöst? ich habe stunden nach der impfungen immer massive muskelschmerzen ausstrahlend in die beine und ischias probleme:gruebel:
wurde dieses thema vielleicht schon mal durchgenommen?
liebs grüessli
india:)
Physiokra
28.11.2005, 19:39
Halloalle, :)
ich war auch jahrelang ein Muffel gegen diese Impfung. Dieses Jahr habe ich auf meine Kardiologin gehört und mich ihr zu einer Grippeschutimpfung hingegeben. Das ist Anfang Ogtober gewesen udn nun warte ich immer noch, ob es mich platt macht oder nicht.
Bislang geht es mir aus der Sicht völlig gut und ich bin überrascht.
Im nächsten Jahr, wenn ich es mit meiner Pumpe erleben darf, werde ich mich wieder impfen lassen.
Lieben Gruss, Helmuth ;)
Bei keinem Thema wird gerade dieses Jahr soviel vermischt, vermengt und Halbwissen verbreitet. Aus der Notwendigkeit heraus, habe ich mir die folgenden Informationen erschlossen:
WICHTIG ist die Impfung besonders für MB'ler, die mit Biologicals (Enbrel, Humira, Remicade) therapiert werden. Durch die Wirkstoffe werden Entzündungsbotenstoffe des Immunsystems blockiert, wodurch die Gefahr für Infektionen im Allgemeinen steigen soll.
RICHTIG ist, dass unter der Therapie mit Biologicals (Enbrel, Humira, Remicade) keine Lebendimpfstoffe verabreicht werden dürfen, da ein Ausbruch der betreffenden Krankheit, bzw. einer Impfreaktion, sehr viel wahrscheinlicher ist.
Der Unterschied zwischen Lebend- und Todimpfstoffen wird hier kurz und knapp erläutert ...
http://www.netdoktor.de/reisemedizin/impfungen/fakta/tot_lebend_impfung.htm
Bei der Grippeschutzimpfung handelt es sich um einen Totimpfstoff und es ist totaler Quatsch, dass man davon Impfreaktionen bekommen kann. Deshalb spielt es keine Rolle ob man bei der Impfung einen Schnupfen oder einen Infekt hat. Wenn man nach einer Grippeimpfung flach liegt, hat man bereits einen Infekt in den Kochen gehabt. Es ist jedoch menschlich und damit nicht immer sehr logisch, die Verbindung zwischen Impfung und Infekt sehen zu wollen.
Im Übrigen wird zwischen grippalen Infekt und Grippe oft kein Unterschied gemacht.
Das ist totaler Blödsinn! :aerger:
Durch eine richtige Grippe kann ein gesunder Mensch z. B. durch Schädigung des Herzmuskels innerhalb kürzester Zeit zum Schwerstkranken mutieren oder im extremsten Fall sogar den Löffel abgeben. Ich habe das bei einem Nachbarn live mitbekommen, der als kerngesunder muskolöser Zimmermann (ein Baum von einem Mann) mit Mitte 30 erkrankt ist und danach mit geschädigten Herzmuskels und damit herabgesetztzer Leistungsfähigkeit des Herzes berufsunfähig war. Der hat zu keiner Risikogruppe gehört.
Ich glaube über Sinn und Unsinn der Grippeimpfung für MB'ler muss man echt nicht diskutieren!
Ich habe micht jedenfalls dazu entschlossen, zumal ich seit 3 Monaten Enbrel spritze und seitdem eine Nebenhöhlenentzündung und Bronchitis nach der Anderen habe. Da liegt es doch auf der Hand, dass mein Körper in der Grippesaison auch HALLO HIER schreit
:schlau: Also los, Vorurteile über Bord. Die Grippesaison startet meistens im Januar, dass heißt JETZT HANDELN. Das es zu Engpässen mit Impfstoff gekommen ist, stimmt wohl. Jedoch wird man als chronisch Kranker ganz oben auf der Warteliste geführt. Die Krankenhäuser haben merkwürdigerweise keine Engpässe. Vielleicht einfach mal den Rheumadoc anhauen, vielleicht hat der eine Idee zur Beschaffung.
Schönen Sonntag :D
trombone
05.12.2005, 07:56
Hallo zotty,
Hallo alle zusammen:)
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich eine Impfung nur anraten,außer mann steht unter Remicade oder ähnlichem denn dort kann eine Impfung gerade extreme Folgen haben.
Da hast Du etwas durcheinander geworfen. Auch und gerade Patienten die einen der neuen TNF-Alpha-Blocker (Enbrel, Remicade, Humira ...) bekommen sollen sich impfen lassen.
Denn durch diese Präparate wird das körpereigene Immunsystem noch extremer runtergefahren als bei einer Monotherapie z.B. mit MTX.
Lediglich Impfungen mit Lebendimpfstoffen sind für diese Patientengruppe (übrigens nehme ich selber Remicade) verboten.
Bummelbea
06.12.2005, 21:07
Hallo miteinander!!!
Ich habe gehört (bei uns im ROTEN KREUZ!), daß es kaum noch Impfstoff geben soll!?!?!?! :eek: Habt ihr da auch Infos drüber???
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