Vollständige Version anzeigen : MB und Ernährung
Hallo Forummitglieder,
ich habe mich entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben, da scheinbar noch immer eine Diskrepanz beim Wissen um die Ernährung als mögliche Therapieform vorherrscht.
Zunächst einmal sollte jeder auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren achten, da diese im Gegensatz zu den Omega-6-Fettsäuren Entzündungshemmend wirken, un lt. Studien die Nebenwirkung von Medikamenten positiv beeinflußen.
Außerdem sollte jeder auf eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien achten, da diese positiv für den Krankheitsverlauf sind und durch die Medikamentenzufuhr ein Mangel vorherrscht und die freien Radikale gesundes Gewebe zerstören. Bitte keine Monopräparate, da diese i.d.R. nur ein eingeschräktes Wirkpotenzial haben. Und immer darauf achten, das sek. Pflanzenstoffe enzhalten sind, da dadurch die Wirkung bis zum 20fachen verstärkt wird.
Weiterhin hat sich eine Behandlung mit Glukosaminhydrochlorid und Chondroitinsulfat sowie Cetylmiriostealat als gut erwiesen.
Hier ist allerdings zu beachten, das diese Nahrungsergänzungen deutliche Besserung erst nach 6-8 Wochen erkennen lassen.
Wichtig: Das in Apotheken angebotene Grünlippmuschelkonzentrat hat nur einen Wirkgrad von 8%, vgl. hochwertige Produkte 98%. Die Auswahl der Produkte ist von entscheidender Bedeutung.
Die o.g. Maßnahmen haben sich als sehr erfolgreich erwiesen.
Für weitere Frage stehe ich gerne zur Verfügung
Stefan Becker
Hallo Stefan,
danke für den Erfahrungsbericht. Wie heisst es doch so schön:"Wir bringen uns mit Messer und Gabel um!".
Wenn es eine gesunde Ernährung gibt, gibt es dann auch eine kranke Ernährung? Es gibt gerade bei Morbus Bechterew empfehlenswerte und nicht empfehlenswerte Lebensmittel. Jeder MB-Patient sollte in der Tat auf die Ernährung achten, leider gibt es nicht die Morbus-Bechterew-Diät.
Ich war schon sehr oft zur Kur, mit sehr viel Bewegung, aber zum Thema Ernährung Null Angebote. Eigentlich schade, denn jeder muss dann selber herausfinden, was ihm persönlich am besten gut tut.
Was ist mit Vitamin E, ein wichtiges Antioxidanz? Viele schwören auf die Einnahme von Vitamin E. Aber auch Rotwein, natürlich nicht zu viel, ist gesund. Hildegard von Bingen - "Ein reiner Wein macht das Blut gesund...".
*thx*
Original geschrieben von Becker
Hallo Forummitglieder,
ich habe mich entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben, da scheinbar noch immer eine Diskrepanz beim Wissen um die Ernährung als mögliche Therapieform vorherrscht.
Zunächst einmal sollte jeder auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren achten, da diese im Gegensatz zu den Omega-6-Fettsäuren Entzündungshemmend wirken, un lt. Studien die Nebenwirkung von Medikamenten positiv beeinflußen.
Außerdem sollte jeder auf eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien achten, da diese positiv für den Krankheitsverlauf sind und durch die Medikamentenzufuhr ein Mangel vorherrscht und die freien Radikale gesundes Gewebe zerstören. Bitte keine Monopräparate, da diese i.d.R. nur ein eingeschräktes Wirkpotenzial haben. Und immer darauf achten, das sek. Pflanzenstoffe enzhalten sind, da dadurch die Wirkung bis zum 20fachen verstärkt wird.
Weiterhin hat sich eine Behandlung mit Glukosaminhydrochlorid und Chondroitinsulfat sowie Cetylmiriostealat als gut erwiesen.
Hier ist allerdings zu beachten, das diese Nahrungsergänzungen deutliche Besserung erst nach 6-8 Wochen erkennen lassen.
Wichtig: Das in Apotheken angebotene Grünlippmuschelkonzentrat hat nur einen Wirkgrad von 8%, vgl. hochwertige Produkte 98%. Die Auswahl der Produkte ist von entscheidender Bedeutung.
Die o.g. Maßnahmen haben sich als sehr erfolgreich erwiesen.
Für weitere Frage stehe ich gerne zur Verfügung
Stefan Becker :confused: :confused:
Uli Dörwald
13.08.2003, 11:40
Hallo,
es gibt durchaus eine MB-Diät, obwohl Diät nicht das zutreffende Wort ist, da ihm etwas temporäres, vorübergehendes anhaftet. Einfach mal MB (ausgeschrieben) und Ernährung, oder richtige, davor, bei ngoogle eingeben, Zeit mitbringen.
Vitamin E ( A,D,E,K) sind alle fettlöslich. Sie wirken also nur, wenn schon Fett im Magen ist, wenn nicht gehen sie wirkungslos durch. Wenn bei Einem die richtige Einnahme zur Reduzierung oder Weglassen der NSAR führt, beim Anderen nicht, dann, weil der Fehler zwischen den Ohren liegt.
Auch die ganzen Nahrungsergänzungsmittelchen verpuffen wirkungslos, wenn man sie nicht richtig einnimmt. Wenn man sich kundig ernährt, mit frischen Zutaten, dann kann man darauf verzichten. Buchtitel: Nahrung ist die beste Medizin. Und warum soll ich keine Monopräparate einnehmen, wenn die KK (DKV, privat) nur Monopräparate ersetzt?
Hier wird der Eindruck vermittelt, Gesundheit könnte man sich kaufen, was teuer ist muss auch gut sein. Ich würde sofort dem Orden beitreten und gerne kräftig mitverdienen, allein: Mir fehlt der Glaube.
Gruß Uli
Hallo!
Für alle Experimentierfreudigen: Linus Pauling schreibt in "Das Vitaminprogramm" (Goldmann-Verlag) auf Seite 268 über Norman Cousins. Der hat mit Natriumascorbat (Vitamin C) intravenös 35 g (Gramm!) täglich MB bekämpft und gewonnen! Steht dort so zumindest zu lesen. In seinem Buch "Der Arzt in uns selbst" (Rowohlt-Verlag) ist Cousins Erfahrungsbericht nachzulesen. Werde mir das Buch besorgen ... Was tut man nicht alles ...
In diesem Sinne -
viele Grüße von
Frank the Fau
wernerpi
16.12.2003, 12:36
Hallo Leute,
nachdem ich heute - habe seit 29 Jahren MB - das erste Mal im Forum bin, schreibe ich nun den dritten Beitrag.
Ich bin mal gespannt, ob es Reaktionen gibt und wenn ja, welche.
Zum Thema Ernährung hatte ich bereits geschrieben.
Bin seit 24 Jahren Vegetarier, die beste Entscheidung bis heute.
Weg von der Schulmedizin und weg von allen komplizierten Ratschlägen.
120 mg davon, 65 mg davon, achte auf die Zunahme von xyz etc.etc.
Vergesst es doch einfach - der Mensch ist keine Maschine, die gefüllt wird, mit dem was gerade augenscheinlich fehlt
Wer haftet denn eigentlich für den ganzen Blödsinn, der da verzapft wird?
Esst doch einfach das, was die Natur für Euch vorgesehen hat.
Ich denke, ich melde mich wieder, wenn ich ein wenig Zeit habe.
Muss noch was tun :>)
Beste Grüße
Werner
(immer noch schmerzfrei ohne Medikamente)
Claudia_1975
16.12.2003, 13:50
Hallo Ihr Lieben,
auch ich hatte nach der Diagnose im Netz gestöbert und einige Dinge zum Thema Ernährung gefunden.
Ich muss allerdings sagen, dass ich mich nicht an die strengen Vorschriften halten, so optimal kann man sich auch kaum ernähren.... zumindest nicht ohne ganz erheblichen Mehraufwand. Mich würden auch viele Erfahrungsberichte interessieren. Ich bin auch relativ schmerzfrei, aber das kam mehr durch die Gymnastik. Bin auch ein milder Fall. Ich glaube nicht, dass es unseren schweren Fällen nur dadurch besser gehen wird, dass sie ihre Ernährung umstellen.
Mir persönlich ist das zu mühsam in Anbetracht des eher geringen Erfolges.
Liebe Grüße
Claudia
Hallo Ihr Alle...
muß mal ehrlich sagen, ich bin platt....gerade hier habe ich solche Misstöne noch nie vernommen...und hoffe, sie auch nie wieder zu hören/ lesen. Die Welt vor unser Tür ist schrecklich genug, können wir denn nicht wenigstens hier vernünftig miteinander umgehen ? Zumal man ja vorher noch lesen kann,was und wie man sich geäußert hat. Dann sollte man lieber seinen Kommentar in ein Tagebuch schreiben....
Aber nun genug davon....vielleicht erledigen sich manche Dinge noch von selbst.....
Ich für mich, habe festgestellt, daß mir Schokolade und Fleisch bzw. Zitrusfrüchte nicht so gut tun. Auch Käse schon teilweise. Aber ganz deutlich muß ich auch mal sagen, es kommt auf meine allgemeine Tagesform an.
Ich achte mittlerweile bewußter drauf, was ich esse....verwehre mit aber keinen Jieper...aber in Maßen.....
Auf einen friedlichen Jahresausklang hoffend...
Eure Andrea
Einen wunderschönen Tag aus dem etwas kühlen Graz !
Tja als Frischling möcht ich trotzdem was loswerden :
Seit 2 Monaten nehme ich folgendes zu mir bzw . nicht zu mir :
Gestrichen sind : Schweinefleisch, Fleisch im Allgemeinen ist stark reduziert , max einmal pro Woche, wenig Butter , kein fetter Käse, natürlich ganz bis gar keine Wurst , schinken oder ähnliches...was man alles nicht darf ist letztendlich auf vielen Seiten im Internet zu lesen, wenn man die Wörter -Arachidonsäure_ eingibt, unser grösster Feind , den es zu bekämpfen gilt !!
Und zwar mit :
Omega 3 Fettsäuren, ( viel fetter Fish ( ausnahme Thunfisch),Lachs ( geräuchert oder gebraten ist egal...),( Ich nehme noch zusätzlich Fischölkapseln), Gemüse, Obst,( Vitamine nehme ich auch noch in komprimierter Form zu mir : Vitamin C !!!!, Vitamin E, Selen und Kupfer...!!!),viel Flüssigkeit,wenig Wein ( da schwindle ich ab und zu ), Halbfettmilch,probiotische Joghurte,
und dann : mein spezieller Freund : die Teufelskralle, ( auf die mg pro gramm achten !!)
gehe 3 mal in der Woche in die Therme und dreimal in der Woche in die Sauna !!
Summa summarum : Es geht mir gut , Morgensteifigkeit ( kenn ich nicht mehr !!!!), kann wieder gut und lang schlafen....und das Wichtigste : Nie aufgeben !!! Es ist zu schaffen !!!
Hoffe das war einen Beitrag wert !
Liebe Grüsse , euer Thomas , der Sammler !
P.S. Seit 12 Jahren Morbus Bechterew ( jetzt kann er mich mal !! )
Claudia_1975
17.12.2003, 10:01
Hallo Thomas,
danke auch für Deinen Beitrag. Irgendwie hab ich noch Probleme mir vorzustellen, dass allein durch die Nahrung der Bechti verschwindet, das wäre doch zu einfach, aber bei Dir scheint es zu funktionieren.
Gibt es noch mehr solcher Erfahrungsberichte?
Bin gespannt.
Liebe Grüße
Claudia
Hallo Thomas,
ein recht herzliches Willkommen nach Graz.
Du hast recht, die Ernährung sollte umgestellt werden, oder besser
gesagt angepasst werden.
Nur kann man diesen Weg eben nicht für jeden pauschalieren.
Wir sind weder ärzte noch sind wir irgendwelche Götter die sagen
dürfen "Dies ist der richtige Weg für euch!"
Es sollte jeder Bechti seinen eigenen Weg für sich finden, nur so
ist es auf Dauer auch möglich den Bechterew anzuerkennen und
damit zu leben.
Es gibt da eben gerade beim Bechterew viel zu viele verschiedene
Verlaufsformen, gerade was die Schmerzen und den Verlauf der Krankheit
angeht. Den einen trifft es eben leicht und den anderen wird alles
abverlangt, nur raussuchen können wir das nicht.
Entscheidend aber ist auch eine schnelle Diagnose um dann schnell
und gezielt dagegen angehen zu können, aber wer bekommt die
Diagnose schon schnell?
Bei waren es fast 10 Jahre. Zeit die einfach verschenkt ist und nicht mehr einzuholen ist.
In diesem Sinn einen schönen Gruss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
grüss euch !
Pauschalieren darf man in keinster Weise- jedoch !!:
Ich glaube dass Kontinuität in bezug auf Nahrung und zwar vernünftiger Nahrung der Entzündung den Spielraum nimmt und darum geht es eigentlich ! Wenn ich meine Entzündung " füttere ", dann wird sie dick und fett - Variante : ich lasse sie aushungern oder verhungern..übrigens ein Fasttag oder 2 mit darauffolgendem Schwergewicht lacto- vegetabil wirkt wunder - probieren geht immer über studieren.
Immer nur die ohren steiff halten !! thomas der Sammler !
hallo Thomas,
du pauschalierst sehr wohl. Bechterew ist keine Krankheit die durch falsche
Ernährung ensteht, und deshalb auch nicht durch Umstellen der Ernährung heilbar ist!
Du kannst nur durch ein Gesamtpaket, unter das die Ernährung
und die Bewegung etc. fällt,
eine Besserung der Leiden und Schmerzen erreichen, eventuell
auch einen Stillstand des Bechterew, aber niemals kannst du ihn ganz abstellen.
Mach dir da nichts vor. Bechterew ist wie Skat, was liegt das liegt.
Uns bleibt da nur die Hoffnung auf die Zukunft und ein Wundermittel,
aber das wird wohl, dank Streichung von Forschungsgeldern,
noch sehr lange dauern.
In diesem Sinn nichts für ungut.
einen schönen Gruss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
schnegge
17.12.2003, 21:37
hallo Thomas,
wieso kein Thunfisch???? Er gehört zu den Fischen, die (lt. z. B. Eufic) die ungesättigte Omega 3 Fettsäuren enthält.
:bahn: :frage: :bahn: :frage:
Wüßte gerne warum du Thunfisch aus deiner Ernährung rausläßt.
Gruß
Margot
hi schnegge !
Thunfisch hat einen sehr hohen Anteil an Arachidonsäure !!! In etwa 280 - 290 mg / gr !! Das ist sehr hoch , und daher ist der Fisch zu meiden !!! Nachzulesen auf vielen Seiten im Internet ( suche im Google ) !!!
Liebe Grüsse, Thomas der Sammler !
Lieber Graf !
Nirgends hab ich geschrieben, dass irgendwas reversibel ist- aber zum Stillstand kann man es bringen,natürlich ist es schwer sich immer toll zu motivieren...ich hab es auch nicht immer gekonnt-und Ernährung heilt sicher nicht !!- Aber: Bitte probiert es mal gegen die Arachidonsäure zu kämpfen und langsam aber sicher umzustellen....man kann nichts oder besser gesagt , man hat nichts zu verlieren , oder ??
Und natürlich ist alles sehr subjektiv !
P.S. Und Arzt bin ich natürlich auch keiner !
Aber sehr viele Abläufe von Krankheiten sind nachvollziehbar , warum dann nicht auch womöglich einschätzbar ?!
Möcht niemandem was einreden...ausser...probieren geht über studieren !!!
Euer Sammler !!
Uli Dörwald
28.12.2008, 16:16
den meinte ich, denn der becker hat 2 x threads mit dem gleichen Titel eröffnet.
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