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Vollständige Version anzeigen : WDR Sendung 16.12.2003,10.15 Uhr


K. Tloka
15.12.2003, 11:23
Der WDR hat eine Sendung zum Thema "Rheuma" ausgestrahlt, die a Dienstag, den 16.12.2003,10.15 Uhr wiederholt wird.
Zu Gast als Spezialist ist Prof. Dr. Jürgen Braun vom Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne, woher auch die meisten sonstigen Beiträge stammen.
Morbus Bechterew wird als Thema speziell behandelt, interessant fand ich die Themen Ernährung und TNF-alpha-Blocker. Im Ergebnis ist vieles leider nur angesprochen worden, die Sendezeit einfach zu kurz.
Hier eine Zusammenfassung der Sendung vom 11.12.2003:
http://www.wdr.de/tv/rundumgesund/
Alles Gute, Karin Tloka

Claudia:1975
15.12.2003, 11:56
Liebe Karin,

vielen DAnk für die Info.

Liebe Grüße
Claudia

Gast_02
16.12.2003, 10:05
Hallo Karin,

vielen Dank für deine Info. Habe mir die Sendung gerade reingezogen.Ist wirklich sehr viel auf Rheuma eingegangen
und leider sehr wenig auf Bechterew.
Das einzig wirklich gute war die Erklärung das bei Bechterew
sehr viel Zeit und Arztbesuche ins Land ziehen bis eine Diagnose
gestellt werden kann.

Vielen Dank noch mal und einen schönen Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

kiruna
16.12.2003, 10:24
Wie hieß denn dieses Medikament nochmal, daß die da erwähnt haben. Irgendwas mit Bio...

Ich habe das nirgendwo gefunden. Oder sind das diese TNF-alpha-Blocker?

Wäre dankbar, wenn mir das jemand nochmal genau aufschreiben könnte.

Gruß Kiruna

Gast_02
16.12.2003, 11:51
Hallo Kiruna,

es waren diese Tnf @ blocker die erwähnt wurden.
Was sind TNF-alpha-Blocker?


Die Substanzgruppe der TNF-alpha-Blocker, mit einem
Fachbegriff auch TNF-alpha-Inhibitoren oder TNF-alpha-Hemmer
genannt, bezeichnet eine völlig neue Medikamentenklasse.
Sie umfaßt alle biologischen Medikamente, die über einen
spezifischen Mechanismus den körpereigenen Botenstoff
TNF-alpha hemmen.

Wie bereits dargestellt, ist TNF-alpha im Gelenk von Patienten
mit einer chronischen Polyarthritis stark erhöht und spielt eine
wesentliche Rolle bei der rheumatischen Gelenkzerstörung.
Darüber hinaus werden über TNF-alpha weitere
Krankheitsabläufe (pathogenetische Prozesse) angestoßen oder
aufrechterhalten.

Dies führte zu der Überlegung, auf biotechnologischem Wege
Substanzen herzustellen, die TNF-alpha gezielt hemmen und
damit nicht nur die Schädigung des Gelenks verhindern, sondern
auch die übrigen, über TNF-alpha vermittelten Symptome und
Befunde beseitigen.

Die in der Folge entwickelten Medikamente, die über einen
spezifischen Mechanismus die biologische Wirkung von TNF-alpha
hemmen, werden als TNF-Blocker oder TNF-Inhibitoren
bezeichnet. In der Rheumatologie fallen sie in die Gruppe der
langwirksamen Antirheumatika bzw. in die neuen
Medikamentenklasse der krankheitskontrollierenden Substanzen.


Näheres hierzu solltest du aber mit deinem Arzt genau abklären.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.
einen schönen Gruss

der Graf

Uwe

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

K. Tloka
16.12.2003, 11:54
Hallo Kiruna,

auf deine Frage stelle ich den Beitrag der Internetseite des WDRs zum Thema "Biologika" hier rein. Du vermutest richtig, dass es sich dabei um die Medikamentengruppe der TNF-alpha-Blocker handelt. Oft wird auch die englische Schreibweise genutzt.

Alles Gute, Karin Tloka


Neue Medikamente greifen ins Immunsystem ein

Seit kurzem gibt es zur Behandlung von Arthritis und Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) eine neue Medikamentengruppe: Biologika. Biologika sind Eiweiße, die gezielt entzündungsfördernde Botenstoffe ausschalten und damit in das Immunsystem des Körpers eingreifen.
Verantwortlich für die Entzündungen der Gelenke ist unter anderem der Botenstoff TNF-Alpha. Er aktiviert spezielle entzündungsfördernde Zellen, die mit zur Zerstörung des Gelenkknorpels beitragen. Biologika binden und hemmen den Entzündungsstoff TNF-Alpha.
Studien konnten nachweisen, dass Biologika die Gelenkzerstörung verbessern und sogar aufhalten können. Sie wirken sehr schnell, viele Patienten sind innerhalb von Tagen schmerzfrei.
Dennoch, die Erforschung der Nebenwirkungen bei langjähriger Anwendung fehlt noch. Vorraussetzung für eine Therapie mit Biologika: der Patient muss mindestens 6 Monate lang mit Methotrexat oder einem weiteren Basistherapeutikum ohne Erfolg behandelt worden sein.

kiruna
16.12.2003, 12:55
Hallo Karin,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Kiruna