Vollständige Version anzeigen : Merkwürdige Behandlung, Therapie, Diagnose, die 2.
Hi!
Ich weiß echt nicht mehr, was hier eigentlich los ist mit unseren Göttern in weiß.
Also:
Die Rheumatologin hatte eine Behandlung angedacht, in der Corzisonkristalle in das ISG unter CT. Kontrolle eingespritzt werden. Dafür hatte ich eine Überweisung zum Orthopäden, der sehr eng mit unserem Radiologen zusammen arbeitet. Dort war ich gestern. Er hat auch ebenfalls die Injektion für sinnvoll angesehen und mich mit einer Überweisung zum Radiologen geschickt. Da bin ich dann gleich auch anschließend hin , aber da sagte man mir, dass sie diese Injektionen ins ISG nicht machen ohne Begründung.
Nun wußte ich, dass diese Behandlung auch bei uns in meinem Krankenhaus( in dem ich arbeite) gemacht wird. Ich also dahin. Ja, es war richtig, diese Behandlung wird dort durchgeführt, aber von den Neurochirurgen. Dort müßte ich also erst vorstellig werden und dann könnte man das machen.
Ich also gestern noch zu meiner Hausärztin, die dann auch gleich mit einem befreundeten Neurochirurgen bei uns im KH telefoniert und hat mir für heute einen Termin gemacht.
Ich also heut zu dem Onkel Doktor und der meinte, laut der Laborwerte, die ja vollig normal wären und aufgrund seiner Untersuchung hätte ich keine Psoriasisarthropathie, sondern das wären nur degenrative Veränderungen im ISG.Da ist mir wohl die Kinnlade auf die Tischkante geplumpst und ich muss geguckt haben wie ein kaputtes Auto. Er meinte, dann noch, ich solle doch froh sein, das Sulfasalazin sofort absetzen und die Unterspritzung des Cortisons könnte auch meine Hausärztin durchführen. Sie solle halt das nächste Mal eine längere Nadel nehmen, da ich ja nicht die schlankeste wäre.
Ich war so vor den Kopf gestoßen, dass ich nur noch meine Befunde und Bilder genommen habe und bin gegangen.
Nur so am Rande:
3 Rheumatologen haben die Diagnose unanhängig voneinander gestellt und da kommt da so ein Metzger( so sah er nämlich aus) und meint, er wüßte alles besser.
Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie es weiter gehen soll. In meiner Stadt gibt es sonst niemanden, der diese Behandlung macht. und die die es gibt, wollen es nicht machen.
Also werde ich wohl morgen wieder zu meiner Hausärztin eiern und mal fragen, was sie zu der Geschichte sagt. Nur ich steh wieder da, entweder als Querulant oder Simulant?
Insgesamt habe ich dort mit Wartezeit 6Stunden meines Lebns verplempert und wofür ??? Für nichts!!!!
Und morgen bei meiner Hausärztin hat man mir auch schon gesagt: Bringen sie bitte Wartezeit mit.
Allein schon auf diesen Satz reagier ich allergisch.
Liebe Grüße
Henrike, die total gefrustet ist.
Hallo Henrike!
Warum hat denn der Radiologe gesagt, die Injektion wäre ohne Begründung???
Wenn du keine Begründung hättest, hätte dein Arzt dir ja wohl kaum eine Überweisung dafür gegeben!!
Kannst du nicht auf dieser Schiene was versuchen???
Wenn nicht, hast du schonmal dran gedacht, nach Bremen ins Rotkreuz-Krankenhaus auf die Rheumastation zu Dr. Botzenhardt zu gehen?
Von denen habe ich meine Diagnose bekommen - und die kamen mir ziemlich patent vor. Vor allem die Stationsärztin war sehr nett und sehr bemüht.
Bremen ist ja nicht so weit weg von dir - und die haben ein großes Einzugsgebiet (incl. ganz Ostfriesland).
Vielleicht können die dir ja helfen?
Wenn du die Telefonnummer brauchst, schick mir eine PN!
Liebe Grüße
Lydia
Hallo Henrike:)
Mensch was ich da wieder gelesen hab. Das darf doch nicht wahr sein.
Tut mir alles so leid. Aber bitte gib nicht auf. Mach weiter. Auch wenn es noch so schwer ist. Wir sind alle bei Dir, zwar nur in Gedanken, aber da.
Also, auf in den neuen Tag und Kopf hoch.
Liebe Grüsse und einen ganz schönen Tag
Anette
Hallo Henrike.
Auf ähnliche Art wie du habe ich diese Odyssee mehrere Jahre mitgemacht. Gib nicht auf, irgendwann findest du den richtigen Arzt, der dann auch das richtige unternimmt. Dann löst sich der gesamte Knoten,den du jetzt mit dir rumschleppst auf. Seltsamerweise ist dies dann trotz der Diagnose eine inglaubliche Erleichterung.
Das schlimmste ist -wie du schon beschreibst- dieser elende Simulantenstempel.Du und die Ärzte wissen genau, das da was ist, keiner traut sich, eine Diagnose zu formulieren. Und dann glaubst du auch noch, dass alle Welt dich für bescheuert oder durchgeknallt ansieht, weil du ja angeblich auf der Suche nach einer Krankheit bist, die du ja gar nicht hast.
Eine Reha-Kollegin von mir hatte bereits die gesamte HWS versteift,konnte den Kopf in keine Richtung mehr drehen.Ob du es glaubst oder nicht, nach drei Jahren wurde der MB dann schriftlich "beglaubigt". Da erst konnte sie einen SchwebAusweis beantragen, der dann nach 2 Anläufen durchkam.
Ihr lieben Ärzte, die das hier lest: Seit ihr wirklich derart eingeschränkt in eurer Meinungsbildung, dass ihr eine offensichtliche Diagnose wie bei Henrike nicht stellen dürft? Oder seid ihr so darauf erpicht, uns als Versuchskaninchen für eure eigenen Bedürfnisse zu missbrauchen, da ihr ja so lange an uns herumdoktern könnt, solange keine Diagnose feststeht?Oder fehlt euch einfach die nötige Ausbildung?Dann gebt das gefälligst zu, überweist uns an Ärzte die etwas von unserer Erkrankung verstehen und streicht nicht auch noch Geld für eine inkompetente Behandlung, sofern es denn hierzu überhaupt kommt ein.
Hach, das musste jetzt mal sein. Ich hoffe wirklich, dass sich ein paar wenige Ärzte mal ab und zu die Zeit nehmen, hier ins Forum reinzuschauen. Die könnten verdammt viel lernen. Und sie brauchten noch nicht einmal zuzugeben,dass sie nicht alles wissen, die lieben Herrgötter in weiss.
Gruß aus Wuppertal in den hohen Norden
Michael
Hallo Henrike,
ist gar nicht gut, wenn einem am frühen Morgen der Blutdruck schon wieder auf 140 hochschiesst !
Was Du schreibst, schlägt dem Fass ja wiede mal den Boden aus.
Warum gehst Du nich zu Deiner KK und lässt die Honorare für die betreffenden Ärzte sperren.
Wenn ein Handwerker etwas nicht ganz nach Euren Wünschen macht, bezahlt Ihr ihn doch auch nicht oder nicht komplett.
Wer soll sich sonst für uns wehren, wenn nicht wir selbst?
Und wenn wir nicht ganz bald damit anfangen, stehlen sie in zwei Jahren nicht nur unsere Zeit, sondern auch noch unser Geld.:mad:
Gruss - petra
Hallo Henrike,
ich kann mich Petra nur anschließen, geh zu deiner Krankenkasse
und gib denen unbedingt Bescheid über diesen Vorfall.
Es kann einfach nicht sein das Behandlungen die uns helfen sollen
ein "Normales Arbeitsleben" zu führen, von den Ärzten
einfach abgelehnt wird.
Liebe Ärzte, soetwas sollte unter "Unterlassene Hilfeleistung" abgehandelt werden, außerdem habt ihr auf
diese Art jedenfalls euer Honorar nicht verdient.
einen lieben Gruss
der Graf
Uwe
;) ;)
Heute war ich ja bei meiner Hausärztin.
Und die sagte, wenn man im Labor nichts findet und an den Knochen noch nichts sieht, vielleicht haben sie ja Fibromyalgie.
Noch ne neue Diagnose???.... das kann ich ja nun erst recht nicht brauchen, oder?
Sie hat mir dann Massagen aufgeschrieben und ich durfte gehen.
Und nu? hab ich gedacht.
Ich weiß echt nicht mehr weiter.
Aber das mit der KK werd ich mal in Betracht ziehen.
Gruß
Henrike, die jetzt absolut verwirrt ist.
Liebe Henrike,
was Du da beschreibst ...... macht echt wütend......
also die CT-gesteuerten Injektionen ins ISG werden nicht "nur" bei MB gemacht......
sondern immer dann ....wenn die üblichen Injektionen nichts gebracht haben und nur unter CT-Steuerung kann man wirklich tief ins ISG spritzen......
hatte die Behandlung selber .... leider war sie damals wenig erfolgreich..... ich weiß aber das sehr vielen Patienten damit schmerztechnisch geholfen werden konnte bzw kann.
Der Orthopäde soll sich doch gefälligst mal mit dem Radiologen in Verbindung setzen .......
drücke Dir ganz fest die Daumen dass Du doch noch die CT-gesteuerten Injektionen bekommen kannst :-)
Alles Gute und nen lieben Gruß
Sanne
P.S. ne Beschwerde über diesen Neurochirurgen bei der Krankenkasse bzw Ärztekammer wäre nicht schlecht und dieser Radiologe sollte sich mal überlegen ..... dass Du mit ner Überweisung vom Orthopäden = Facharzt gekommen bist und Dir die Überweisung schließlich nicht selber geschrieben hast !!!
Liebe Hendrike,
es tut mir sehr leid, was du wieder mit machen mußt. Die Diagnose Fibromalygie stellt sie immer dann, wenn sie nicht weiter wissen.
Mir wurde Fibro vor 4 Jahren diagnostiziert, obwohl alle Anzeichen dagegen sprachen. Aber ein Psycho Doc erklärte mir mal, daß Fibro keine richtige Krankheit ist, sondern das Kind nur einen Namen braucht. Traurig, daß man so etwas von einem Arzt hören muß.
Auch ich war in den letzten Tagen viel unterwegs, Uniklinik, Röntgen ect...mein Ortho hat mir vor 3 Monaten eine Sacroilits diagnostiziert, in der Uniklinik hoffte man, nach Blick auf das CT- das könne als Beweis ausreichen- und gestern beim Röntgen war alles OB!
Habe Rotz und Wasser geheult, weil ich jetzt gar nichts weiß. Bin ich nun krank oder Simulant....? Ich weiß bloß, daß ich immer krummer werde, kaum noch laufen kann und einfach nur fertig bin.
Nun bin ich auch in den letzten Monaten reichlich dick geworden, für die Docs ein Superargument...aber es fragt keiner warum...daß ich vor Erschöpfung und Schmerz nicht mehr gegen die "Steifheit und die Schmerzen ankämpfen konnte, und zudem ein Frustfresser bin....wahrscheinlich muß man in Deutschland auf " Meise" machen um ein anerkannter Kranker zu sein.Aber das widerstrebt mir, denn ich weiß, daß ich krank bin.Als ich eine ambulante Einweisung zur Psychoklinik bekam, weil ich nicht mehr weiter konnte, da sagte mir die aufnehmende Ärtzin: Sind sie drogenabhängig,alkoholsüchtig ect...Nein, nur fix und fertig...überlege, ob ich ausdem 7 Stock springen soll...tut uns leid, wir haben nur für Notfälle einen Platz..Wartezeit: 4 Monate...ich war nahe dran, als ich das Klinikgelände verließ, mich vors Auto zu stürzen. Aber ein Glück bin ich dann Herr meiner Sinne, und denke an meine Familie...bloß was ist, wenn die mal groß sind...welchen Grund hat man dann ? Eine Ärtzin meinte, ich solle zu Kieser, damit ich Rückenmuskeln bekomme...darf aber wegen meiner Knie ect...gar kein Krafttraining...und was schreibt sie in den Rentenbericht...weigere mich...blabla...ich gehe aber zur manuellen Therapie und KG. Gehe orthopädisch schwimmen, Radfahren ect.....ach ja, und dann stellte sich heraus, daß sie in dem Kieserstudio angestellt ist...wie jetzt...wollte sie vielliecht nur Kunden fangen....?
Also, liebe Hendrike...Kopf hoch...gehe weiter, heul Dich richtig aus....aber bleib nicht stehen....wir versuchen Dir soviel Beistand wie möglich zu geben.....
Liebe Grüße
Andrea
:)
Hallo Andrea,
habe gerade Deinen Beitrag mit Entsetzen gelesen. Es tut mir leid für Dich. Ich wünsche Dir, daß Du bald einen guten, vor allem aber menschlichen Arzt findest, der Dir Deine Schmerzen nehmen kann. Gib nicht auf!
Gute Besserung!
Astrid
:danke:
Für Eure aufmunternen Worte. Das tut wirklich mal ganz gut.
Übrigens die Krankenkasse habe ich angerufen und denen die ganze Geschichte erzählt und was glaubt ihr sagen die?
Antwort KK:
Sie müssen ja eh bald zum medizinischen Dienst, dann können sie denen ja das erzählen. Ich war geplättet. So schiebt das einer zum anderen und keiner wills gewesen sein.
Jetzt habe ich das Ganze mal in einen Text gefaßt und es dem SOVD geschickt. Mal sehen, ob die etwas damit anfangen können.
Und weil ales so lustig ist, hat mein Orthopäde ein MRT der LWS veranlaßt, obwohl mir da nichts weh tut.
ABER GUCKEN KANN MAN JA MAL.
Und eins noch @ Andrea und alle anderen:
Verliert niemals den Glauben an Euch selbst. Ich weiß, ist nicht immer ganz einfach, aber WIR wenigstens wissen, was wir haben.
Und zum Glück haben wir hier ja eine nette kleine Familie, wo man mal alles rauslassen kann und sich ausheulen kann.
Und es gibt, auch wenn die Kinder groß sind, immer einen Grund NICHT vors Auto zu springen. GANZ GANZ SICHER!!!!
Liebe Grüße
Henrike
Liebe Henrike,
leider ist es die traurige Wahrheit, die du erlebt hast....man kann es kaum glauben.
Ich glaube wir hier verstehen dich alle, da ja vielen von uns so etwas in der Art auch schon passiert ist und immer wieder passiert.
Ich weiß auch nicht was man da tun soll.
Ich kann nur sagen: gib nicht auf....du bist wichtig!
Fühl dich gedrückt und ein wenig getröstet.
Liebe grüße
Sabine
Hallo Andrea, hallo Ihr Lieben,
mal was zum Thema Fibromyalgie von mir:
Die Fibromyalgie ist eine nicht-entzündliche, weichteilrheumatische Erkrankung, welche mit generalisierten Schmerzen des Bewegungssystems und Allgemeinsymptomen, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depressionen, Schlafstörungen u.v.m. einhergeht und durch schmerzhafte Druckpunkte an den Sehnenansätzen charakterisiert ist.
An der Fibromyalgie leiden ca. 2% der Bevölkerung und dabei überwiegend Frauen. Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt dabei ca. 9:1. Die Erkrankung beginnt meist um das 35. Lebensjahr und hat einen Häufigkeitshöhepunkt im und nach dem Klimakterium. In manchen Familien kommt sie gehäuft vor.
Patienten mit Fibromyalgie haben meist bereits in der Vorgeschichte chronische Schmerzen des Bewegungssystems, z.B. durch einen Bandscheibenvorfall oder ein Schleudertrauma. Zur Fibromyalgie kommt es dann, wenn sich der Schmerz gewissermaßen verselbstständigt und nicht mehr nur lokal an den ursprünglich schmerzhaften Stellen, z.B. der Halswirbelsäule, sondern am ganzen Körper verspürt wird. Zu diesem Zeitpunkt hilft auch die Beseitigung der ursprünglichen Ursache des Schmerzes nicht mehr, um eine Besserung zu erreichen. Dies kann auch bei Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen, wie z.B. der rheumatoiden Arthritis passieren, man nennt dies dann sekundäre Fibromyalgie. Gleichzeitig bestehen oft psychische Symptome, wie z.B. Depressionen und der Patient fühlt sich ausgesprochen krank.
Ich hoffe das ich euch ein wenig weiterhelfen konnte.
Eine gute Besserung und viel Glück
wünscht euch der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
Lieber Graf,
sicher hast Du Recht mit der Definition. Aber leider kann man das Phantom Fibro nicht mit Definitionen aus dem Lehrbuch erklären. Ich hatte Symptome, welcher keiner kannte, also Schublade auf und Fibrostempel drauf. Von Anfang an fehlten mir Tenderpoints an den richtigen Stellen bzw. ich hatte Ponits an der falschen Stelle. Und obwohl die Charite hier in Berlin in ihrem Gutachten genau darauf hinwies, ging keiner drauf ein. Ich wurde jahrelang auf Fibro behandelt...und nur weil ich das Gefühl hatte. daß ich am Thema vorbei lebte, nahm ich die Medis nicht...ein Glück....
Ich will damit nicht sagen, daß es keine wirklichen Fibrofälle gibt, aber auch hier machen es sich die Ärzte sehr leicht, die Schublade auzumachen, damit man nicht weiter nervt.
Deshalb wünsche ich jedem, daß er genau wie bei den Bechtis an den richtigen Fachmann gerät. Und nicht jahrelang falsche Diagnosen gestellt werden.
Denn bei Fibro findest Du nichts...es ist nicht sichtbar......
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu schwarz gemalt, aber es ist einfach die Erfahrung.....Drum prüfe, wer sich ewig bindet......
Liebe Grüße
Andrea
hallo Andrea,
es ist schwer sich vorzustellen was wäre wenn wir Ärzte wären.
Wie oft kommt es vor, das auch wir in unserem Job mal keine
Antwort parat haben auf die schnelle. Ich denke das auch wir dann
dazu geneigt sind die Schublade aufzumachen nur um in Ruhe
unserer Arbeit nachzugehen.
Nun in Richtung unserer Doktoren sei aber gesagt:
"Wenn Ihr schon nicht weiter wisst und uns nicht helfen könnt,
dann gebt es wenigstens zu und legt uns nicht einfach in eine
Schublade. Wir sind Menschen wie Ihr!!
Was wir in diesem Falle tun können Andrea, ist einfach weitermachen
und suchen. Nicht aufgeben, und immer schön durchhalten bis
wir dann eines Tages wissen wofür es war.
Ich wünsche dir viel Kraft und Glück auf diesem Weg.
einen ganz lieben Gruss
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
machen wir in unseren Jobs auch mal Fehler oder wissen mal nicht weiter, aber:
Ich gebe das dann wenigstens zu. Was man von den meisten Ärzten ja nicht sagen kann.
Zu mir und zum Thema Durchhalten:
Es gibt Tage, da ällt es leicht und es gibt Tage, da kommen sie und hauen Dir solange irgendwelche Dinge vor die Nase, dass Du selber nicht mehr weißt, was Du glauben sollst und das macht es so schwer.
Seit 1 Jahr habe ich jetzt zumindest die Diagnose Spondylarthropathie und seit 4 Monaten ungefähr die der Psoriasisarthropathie und nun plötzlich behaupten einige Ärzte, es wären alles nur degenerative Veränderungen, also Verschleiß.
Da fragt man sich (leider), sind die noch ganz frisch oder habe ich mir das alles nur eingebildet.
ich weiß, irgendwo habe ich geschrieben: Durchhalten, nicht aufgeben, aber auch mir fällt das manchmal und manchmal auch öfter, schwer.
Lieben Gruß und ein schönes Wochenende
Henrike
Hallo Henrike,
ich wollte dir weder zu nahe tretten, oder dir Hoffnung abreden.
Wenn das in dieser Form geschehen ist tut es mir Leid und ich
Entschuldige mich dafür.
Ich möchte aber auch die Ärzte nicht in Schutz nehmen.
Ich wollte eigentlich nur aussaugen das es viel zu viele Menschen
gibt, die ihre Fehler die sie begehen, einfach verschweigen.
Oder aber es wird stundenlang um einen heißen Brei herumgelabbert.
Aber Menschen die dir sagen können, "ja, ich bin mit meinem Latein
am Ende, ich weiß nicht weiter", die findest du sehr selten.
Gerade im Bereich Arzt ist das so.
Schließlich bekommen die ja für jede Untersuchung an dir Ihr Geld.
Das widerum heißt, will ich als Arzt viel verdienen muss ich nur viele
Termine mit dem Patient ausmachen.
Und wir Pantienten? Wir nehmen es hin, anstatt auf die KK zu gehen
und denen zu sagen was da ab geht, oder mal nachzufragen ob
das rechtens ist was da getan wird.
Liebe Henrike, auch ich war oft an dem Punkt nun endlich Schluss
zumachen. Ich habe auch schon 2 Versuche hinter mir, die leider
nicht geklappt haben.
Nun ich habe es als Schicksal hingenommen weil meine Uhr noch nicht abgelaufen ist.
Bitte Henrike, gib dich nicht auf. Du wirst bestimmt eines Tages
den Arzt treffen der dir helfen kann, nur ob du dann auch die
Schmerzfreiheit finden wirst sei dahingestellt.
Denk einfach etwas mehr an dich und verwöhne dich wo du kannst.
Auch so findest du ein paar Glücksgefühle die für uns so wichtig sind.
einen ganz besonders lieben Gruss
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
Lieber Graf!
Ich hatte schon genauso verstanden, wie Du es geschrieben hast, nur heute ist halt so ein Tag, an dem ich an mir gezweifelt habe, und da hab ich Deinen Text nur dazu benutzt, um meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
Du bist mir in keinster Weise zu Nahe getreten. Deshalb mußt Du Dich auch sicherlich nicht entschuldigen.
Und es ist schon gut, dass das mit dem Schluß machen nicht geklappt hat, denn einen Grund dafür kenne ich:
Du hast schon allen hier, besonders mir sehr viel geholfen und in schweren Stunden beigestanden und Rat gegeben. Wenn das kein Grund ist, dann weiß ich auch nicht. Oder?
Na siehste!
Schönen 1. Advent
Gruß
Henrike
Hallo Henrike,
:danke: für deine lieben Worte. Da bin ich nämlich froh wenn ich dem
ein oder anderen helfen kann.
Weißt du, ich hatte einen Freund bei uns im Verein der unter
Fibro leidet und das ziemlich stark sogar.
Auch ich habe mir schon vor Schmerzen so stark auf die Zähne
gebissen, das diese an den Kanten abgebrochen sind, oder
das ich mir gewünscht hätte das ich den Löffel an die Seite legen darf.
Vielleicht gerade weil ich das kenne, möchte ich wohl so gerne helfen.
Außerdem weiß ich wie wichtig es ist wenn man mit jemanden
darüber reden Kann, denn die eigenen hören nach all den Jahren
und Tagen nicht mehr richtig zu.
In diesem Sinne einen schönen Anfang der Adventszeit.
wünscht dir, euch
Uwe
:rolleyes: :(
Ich habe die Geschichte noch mal neu verfasst und sie insgesamt hier rangehängt. ich mußte es mir noch mal von der Seele schreiben:
Nur mal eine kurze Geschichte dazu, die zu einer fast endlosen wurde:
Im November ging es mir ziemlich dreckig. Meine Rheumatologin schlug vor, Cortisonkristalle ins ISG und ggf. LWS unter CT spritzen zu lassen. Sie überwies mich zu einem Orthopäden, der eng mit unseren ortsansässigen Radiologen zusammenarbeiten. Dieser Orthopäde befand die Entscheidung der Rheumatologin für gut und überwies mich zum Radiologen.
Der Radiologe sagte, sie spritzen prinzipiell nicht ins ISG und LWS könnten sie nicht spritzen, da keine Voruntersuchungen vorliegen. Ich also wieder zurück zum Orthopäden, der meinte das das Krankenhaus vor Ort (in dem ich auch arbeite) aber ins ISG spritzen würden. Ich also zum Krankenhaus hin und die Röntgenassistenten sagten mir, dass sie schon machen würden, dies machen aber nur die Neurochirurgen im Haus. Ich also zu meiner Hausärztin, die mir einen Termin beim Neurochirurgen geholt hat, da sie ihn gut kennt und es somit schneller geht. Ich also zu dem NCH, der guckte meine Befunde an und sagte, er spritze mir nicht ins ISG, da ich kein Rheuma hätte, sondern nur Verschleiß, ich solle mich mal einränken lassen.
Meine Hausärztin meinte dann dazu, dass ich vielleicht auch eine Fibrmyalgie habe und ließ mich mit dieser Antwort sitzen.( Warum sie mir irgendeine eine andere Erkrankung nun an den Kopf geworfen hat, weiß ich auch nicht.)
Der Orthopäde hatte inzwischen noch ein MRT der LWS veranlaßt, wo ich am 30.12. endlich Termin hatte und es kam eine alter BSV mit deutlicher Osteochondrose (von dem ich auch wußte bis auf die Osteochondrose) und zwei neue heraus die ziemlich weit oben sitzen (L1/2 und L2/3). So und nun ????
Ich weiß nicht mehr weiter. Termin bei meiner Hausärztin habe ich erst am 8.1. und eigentlich wollte ich mich wieder gesund schreiben lassen, da ich mal wieder arbeiten möchte und einen Termin bei der Rheumatologin habe ich erst Ende Januar.
Ist doch der Hammer, oder?
Gruß
Henrike
Hallo Henrike,
hört sich alles sehr nach Faulheit, oder nichtwissen der Doktoren an.
Die sind wohl mit ihrem Latein am Ende.
Lass dich bitte nicht aus der Ruhe bringen von dem ganzen Theater,
sondern bleib am Ball und vor allem lass dich nicht einfach abspeisen.
Ich weiß sehr gut was nun in dir vorgeht, du fühlst dich als Simulant
abgestempelt und keiner möchte dir weiterhelfen.
Geh deinen Ärzten weiterhin auf die Nerven, lass die Untersuchungen
alle über dich ergehen, nur so kann früher oder später auch eine
Diagnose ans Tageslicht kommen. Manchmal dauert es eben
etwas länger.
einen lieben Gruss
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
bodojannasch
03.01.2004, 15:05
Das entspricht ja einem Horrorfilm.Ich hau mich bald lang hin.Du bist Versicherte,also Anspruch auf Versicherungsleistung.Dafür kassiert die Kasse Beiträge.Also sollte es wohl möglich sein,die Injektion vom Fachmann machen zu lassen.Eine Überweisung zur Uniklinik ist da wohl die letzte Hoffnung.Überweisungsgrund :Diagnoseerstellung oder Festigung,Neumedikation,oder Injektion mit ....... ? ,fertig ist die Laube.Das schlimmste an der Oddysey ist ja für das neue Jahr die Praxisgebühr.Laufend hin und her mit Terminen,Quartalen,Spezialisten im wahrsten Sinne des Wortes.weiteren Arztterminen.Glaubt hier aber nicht,dass eine gesicherte Diagnose großartig einen Unterschied aufweist.Ich habe eine sichere Diagnose,aber hinter meinem Rücken spioniert schon wieder die Krankenkasse,der medizinische Dienst usw bei meinen behandelnden Ärzten umher.Was Geld kostet,muß weg !Was Geld bringt,hierher !So brüllen die Löwen.Lasst Euch nicht klein kriegen in dem so sozialen deutschen Land.Es werden nun Krankheiten verschleppt,zu spät erkannt,die Kosten werden für die Kassen steigen.Soweit können die Geldgeier da oben aber nicht denken.Nicht zu oft dran denken.
Liebe Grüße von Bodo
Lieber Graf,
Liebe Henrike,
mich plagt zur Zeit ein mist Schmerzschub, das ich schier ausfl.... könnte, ich dachte, nur mir geht es so. Aber wenn ich Eure Beiträge so lese, gibt es einem doch wieder neuen Mut irgenwie weiter zu machen.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich komme mir manchmal vor wie eine Zeitbombe, die jeden Moment explodieren kann - ich könnte manchmal schreien, heulen - aber keiner hört mich, klar, ich erzähle ja eigentlich auch niemanden wie es mir wirklich geht sondern beiße die Zähne zusammen. Wenn man doch mal "jammert", kommt man sich wie ein Simulant vor, oft unverstanden, klar, wer das nicht kennt....
Ich wollte auch schon öfters den Löffel abgeben, aber ich habe zum Glück einen Traummann, für den es sich lohnt zu leben...
Das Schlimmste ist für mich zur Zeit, dass ich kein Auto fahren kann (meine Beine werden taub und kraftlos - hatte vor 6 Wochen einen kompletten Beinausfall auf der Autobahn, Dank einem Stoßgebet nach oben und einem Dutzend Schutzengel ist nichts passiert), so fährt mein Mann mich jeden morgen ins Geschäft, ich fange um 05.00 Uhr an zu arbeiten - 25 km hin - 25 km zurück. Da plagt mich natürlich mein schlechtes Gewissen, mein Mann tut es gerne für mich, dass weiß ich - aber mir tut es einfach weh abhängig zu sein. Abends fahre ich mit der S-Bahn nach Hause, was das zur Zeit bei der Kälte bedeutet, brauche ich Euch ja nicht zu erzählen. Aber immer noch besser, als Autofahren.
Ich finde es toll, besonders von Dir lieber Graf, wie Du alle aufmunterts - DANKE dafür.
Aber machmal ist es einfach SCHE.... Ich sage mir zwar auch immer, geb nicht auf - aber wenn man nachts wieder mal stundenlang wach liegt und die Angst einen plagt, könnte man schon auf dumme Gedanken kommen - WAS macht Ihr, wenn es wirklich nicht mehr geht ????
Aber irgendwie geht es doch weiter - und Graf, Dich brauchen wir alle besonders !!!!
Liebe Grüße und schönes Wochenende
Evi
Hallo Evi,
vielen Dank für deine lieben Worte. Es ist schön zu wissen das
meine Beiträge nicht einfach ins Leere laufen, sondern das sie anderen
doch tatsächlich helfen.
Denn alles was ich hier tue ist meine Erfahrungen die ich bisher gesammelt
habe weiter zu geben. So können andere Betroffene Infos erhalten
um eventuell Geld zu sparen das ich leider schon zu genüge aus dem Fenster geworfen habe, um meine Schmerzen zu lindern.
Leider hat vieles auch nicht geholfen. So war zum Beispiel der
Heilpraktikerbesuch für mich ein totaler Reinfall.
Wenn ich dir also mit meinen Worten und Erfahrungen helfen konnte,
freut mich das ungemein.
Vielen Dank :rolleyes:
einen lieben Gruss
der Graf :rolleyes:
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Liebe Charly,
ich kenne dieses Zeitbombengefühl sehr gut.....und mich halten auch teilweise nur meine 3 Kinder zurück. Nicht, daß ich eh nicht mehr leben will, aber manchmal kann ich einfach nicht mehr. Alleine wenn ich schon dran denke, daß morgen die Schule wieder los geht, mein Mann wieder arbeiten muss, ich diese Woche 3 mal zum Arzt gehe ect...könnte ich die nackte Panik bekommen. Bei mir ist es mittlerweile auch so schlimm, daß ich fast nirgends alleine mehr hin gehe...vor lauter Angst....ich finde mich teilweise selber albern und neurotisch, aber ich kann dagegen nichts tun. Und die ganze Tabs, die ich gegen meine Ängste bekomme helfen auch nicht. Wenn dann alle bei mir sind, ist alles wieder heile Welt. Will doch auch einfach nur normal sein, Essen gehen, Freunde treffen, einfach nur leben. Die Schmerzen gehören mittlerweile zum Alltag, aber das meine Nerven auch noch verrrückt spielen gibt mir den Rest...dieses immer nur stark sein ist soo anstrengend....
Aber trotzdem will ich weiter leben...und nehme auch das Recht in Anspruch, daß ich mich nicht immer kümmern muss, weil ich die Mama oder Ehefrau bin...nein, um mich soll man sich auch mal kümmern....aber das schlechte Gewissen bleibt....
Und das schaffst Du auch....Du bist nicht alleine...
Liebe gRüße
Andrea
P.S. Mit "unserem" Grafen gebe ich dir Recht...in allen " Anklagepunkten" Wir sind froh, daß er da ist...
Liebe Andrea,
Danke für Deine Rückmeldung. Deine Worte tun einfach nur gut. Einfach zu lesen, dass geht auch anderen so.
Bei jedem Deiner Sätze könnte ich nur Zustimmen, als ob ich das geschrieben hätte......
Ich bin schon lange nicht mehr die, die ich vor Jahren mal war. Die Krankheit zerrt doch sehr an den Nerven. Habe mich auch, so gut es geht "zurück gezogen", obwohl ich als Betriebswirtin und Geschäftsführerin arbeite und viel mit Menschen zu tun habe.(Und die Arbeit mir immer wieder neue Power gibt) Es gibt von mir "zwei Gesichter", und die meisten wissen auch nichts von meiner Krankheit und ich lasse mir, so gut es geht auch nichts anmerken. Nur die mich wirklich kennen, die wissen, wenn es mir richtig Schei... geht.
Aber das ist manchmal hart - so wie Du es auch schreibst - immer stark sein, obwohl Dich die Schmerzen, Angst und Panik machmal schier auffressen.
Aber es geht doch immer weiter, gell.
Also Ihr lieben, Kopf hoch - nur die Fledermäuse lassen sie hängen.....
Grüßle Evi
Ja Evi, da stimme ich dir auch vol zu1 Nur die "Harten" kommen durch, und davon nur 10 % und zu diesen gehören wir MB ler!!!
Hallo Henrike,
was ist mit dem med. Dienst?
Wünsche Dir viel Spaß, mich hat ein Kardiologe beim MD untersucht und er sagte nach ca. 5min lockerem Gespräch"Ach, das ist ja gar nicht so schlimm, nehmen sie nur weiter ihre Tabletten", der Arzt hat mich noch nicht einmal berührt. Danach wurde die Kur von der KK abgelehnt.
Erst nachdem mein Hausarzt eine Überweisung in die Rheumaklinik Herne ausgestellt hatte und der Bericht aus Herne vorlag, da war alles in Butter.
Nochmals dann, viel Spaß beim MD!!! Und nie aufgeben.
Gruss Armin
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