JeRe
12.04.2005, 20:31
Hallo liebe Leidensgenossen,
so langsam neigt sich meine teilstätionäre Reha dem Ende. Donnerstag ist es vorbei. Wie so oft gehe ich auch diesmal mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Fehlen wird mir vor allem der morgendliche Besuch im Schwimmbad mit der Wasser-KG und dem anschließenden Schwimmen.
Ebenso werden mir einige Patienten aus der TABS-Gruppe (Tagespatienten) fehlen, vor allem Kollege Hüfte und Fräulein Bandscheibe - wir haben doch mächtig viel Spaß gehabt. Na ja, den einen oder anderen sehe ich bestimmt noch mal in der Rehanachsorge, die für ca. 6 - 8 Wochen noch 2 x wöchentlich verordnet wurde wieder.
Positiv angetan war ich auche von meiner Therapeutin in der Einzel-KG. Die hat mich zwar ziemlich gequält, das hat aber mächtig was gebracht.
Na ja, die Massagen waren durchwachsen, gab eh nur 2 pro Woche, die Massage-Zeiten lagen so bei 3 - 13 Minuten, nicht wirklich von Erfolg gekrönt.
Die Bandscheiben-Gruppen-KG war nur tw. nützlich, da ein Vorfall ja doch was wesentlich anderes ist, als ein Bechti.
Vom MTT oder Gerätetraining (3 x pro Woche) war ich positiv überrascht, bei jeder kleinsten Haltungsauffälligkeit hatte man meist sofort nen Therapeuten im Kreuz, der korrigiert hat. War dies nicht der Fall, so haben Mitpatienten umgehend gepetzt, der Therapeut kam angewetzt und man hat gleich zwei Standpauken bekommen, vom Therapeuten und Mitpatienten.
Ergometer war einfach nur lustig und schweißtreibend.
Autogenens Training ist nicht mein Ding.
Das Essen war unter aller Würde, wohl das größte Einsparpotenzial der Klinik.
Der Oberarzt ist mit Sicherheit ein hervorragender Orthopäde, hat aber m.E. mit MB nicht allzuviel bis gar keine Erfahrung (siehe vorherige Berichte).
Das mit dem Eiswind war auch eher mager, wenn nicht sogar ein Reinfall. War ebend keine Kältekammer.
Zusammenfassend glaube ich, das ich gelernt habe, was Bewegung bringt. Um das beste draus zu machen, werde ich über die Mängel mal wegsehen und mir während der Nachsorge mein persönliches Trainigsprogramm zusammenstellen, incl. Kältekammer und ähnlichem. Ich glaube aber, das ich in meiner ursprünglichen Klink in Bad Kreuznach wesentlich besser aufgehoben gewesen wäre.
so langsam neigt sich meine teilstätionäre Reha dem Ende. Donnerstag ist es vorbei. Wie so oft gehe ich auch diesmal mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Fehlen wird mir vor allem der morgendliche Besuch im Schwimmbad mit der Wasser-KG und dem anschließenden Schwimmen.
Ebenso werden mir einige Patienten aus der TABS-Gruppe (Tagespatienten) fehlen, vor allem Kollege Hüfte und Fräulein Bandscheibe - wir haben doch mächtig viel Spaß gehabt. Na ja, den einen oder anderen sehe ich bestimmt noch mal in der Rehanachsorge, die für ca. 6 - 8 Wochen noch 2 x wöchentlich verordnet wurde wieder.
Positiv angetan war ich auche von meiner Therapeutin in der Einzel-KG. Die hat mich zwar ziemlich gequält, das hat aber mächtig was gebracht.
Na ja, die Massagen waren durchwachsen, gab eh nur 2 pro Woche, die Massage-Zeiten lagen so bei 3 - 13 Minuten, nicht wirklich von Erfolg gekrönt.
Die Bandscheiben-Gruppen-KG war nur tw. nützlich, da ein Vorfall ja doch was wesentlich anderes ist, als ein Bechti.
Vom MTT oder Gerätetraining (3 x pro Woche) war ich positiv überrascht, bei jeder kleinsten Haltungsauffälligkeit hatte man meist sofort nen Therapeuten im Kreuz, der korrigiert hat. War dies nicht der Fall, so haben Mitpatienten umgehend gepetzt, der Therapeut kam angewetzt und man hat gleich zwei Standpauken bekommen, vom Therapeuten und Mitpatienten.
Ergometer war einfach nur lustig und schweißtreibend.
Autogenens Training ist nicht mein Ding.
Das Essen war unter aller Würde, wohl das größte Einsparpotenzial der Klinik.
Der Oberarzt ist mit Sicherheit ein hervorragender Orthopäde, hat aber m.E. mit MB nicht allzuviel bis gar keine Erfahrung (siehe vorherige Berichte).
Das mit dem Eiswind war auch eher mager, wenn nicht sogar ein Reinfall. War ebend keine Kältekammer.
Zusammenfassend glaube ich, das ich gelernt habe, was Bewegung bringt. Um das beste draus zu machen, werde ich über die Mängel mal wegsehen und mir während der Nachsorge mein persönliches Trainigsprogramm zusammenstellen, incl. Kältekammer und ähnlichem. Ich glaube aber, das ich in meiner ursprünglichen Klink in Bad Kreuznach wesentlich besser aufgehoben gewesen wäre.