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Vollständige Version anzeigen : Seid einer Woche die Hölle


Radoni
21.11.2004, 12:05
Hallo zusammen,

seid es mir seid Monaten sehr gut ging und ich meine Ernährung auf vegetarisch umgestellt habe, dachte ich "nun wirds nicht bestimmt nicht mehr so schlimm".
Pustekuchen - am Dienstag, ich will zur arbeit gehen trifft mich nach 2 Tagen Schmerz im Nacken der Supergau.
Ich habe einen Monsterschiefhals, kann alleine kaum aus dem Bett kommen. Jeder Schritt löst Schmerzen und Neuralgien auf der Kopfhaut aus.
Ich habe ´schon ein Kortisondepot, Quaddeln und Piroxicam bekommen.
Seid 3 Tagen bekomme ich Infusionen (Tramal, Aspisol, VitaminB) , Tetrazepam und Piroxicam.- also die volle Dröhnung.
Aber es hilft nichts. Mein Hausarzt weiß irgendwie auch nichts mehr. Zum Orthopäden will ich nicht, der macht auch nichts anderes, außer mich Stunden im Wartezimmer warten zu lassen.
Hat jemand vielleicht eine Idee, mit der ich morgen zum Doc gehen kann ?
Zum Rheumatologen überweisen lassen? Was macht er anderes? Für eine Basistherapie ist es nach Aussage der Rheumatologen nicht schlimm genug.

Vielen Dank für Vorschläge,
JörgM

Gast
21.11.2004, 15:17
Hallo Jörg, :trost: Was heißt: nicht schlimm genug für Basismedis ? Was du da schilderst , ist schlimm genug für die Akutklinik. Ich weiß nicht, was der Rheumadoc in seiner Praxis macht, was er verordet, ich weiß nicht einmal, wie du da hingelangen möchtest, wenn du dich nicht bewegen kannst. Entzündungswerte sollten auf alle Fälle bestimmt werden. In einer Akutklinik bist du bestimmt gut aufgehoben, weil die Ärzte beobachten können, wie die verordneten Medis anschlagen. Ich hoffe nur, daß es eine gute Klinik in deiner Nähe gibt, die dich auch sofort aufnimmt, hegt und pflegt.
Ich verordne dir erst einmal ein Rheumabad, sanfte Massage oder Funktionale Integration nach Feldenkrais. Blockaden und Muskeldysballancen werden damit sehr schnell erkannt. Dann gibt es einen schönen Tee und Fußreflexzonenmassage, wenn du so etwas verträgst.
Ich knuddel :knuddel: dich vorsichtig und tröste :trost: dich.

Gute Besserung wünscht K.

bodojannasch
21.11.2004, 15:34
Au weia,sind ja schlimme Zustände bei Dir,die ich auch gut kenne.Nicht schlimm genug für eine Basistherapie?Das reicht ja wohl.Laß Dir nicht den Magen zerwürgen mit der Pillenvielzahl.Ich hatte Spitzenzeiten von 12 Stück pro Tag.Es muß vernünftig beurteilt werden,dann sinnvolle Medikationsfestlegung erfolgen.Eigentlich ein Fall für Fachleute.Also würde ich es bei einem rheumatologischem Internisten oder einem Rheumatologen versuchen.Ich war auch vorher bei einem Rheumatologen,der keine Ahnung hatte so recht.Bin dann zur Uniklinik gewechselt per Hausarztüberweisung.Das hat dann endlich gut geholfen.Die waren sehr entsetzt,was der Rheumatologe vorher mit mir veranstaltet hatte.Ich war völlig versteift,falsche Medis,falsche Einschätzung.Alle Pillen weg,von 12 auf 1 pro Tag.Danke sagte der Magen,ich auch.Nur schade,dass ich erst so spät in gute Hände kam.Da waren schon 3 Wirbel verknöchert.Niemand wußte das vorher.MRT war ja so teuer angeblich. Orthopäde ist nicht immer so gut.Aus Mundpropaganda hört man ja doch mal was.Falsche Bewertung kann böse Folgen haben.Der Bechti soll aufgehalten werden.Das ist nur mit sinnvoller Behandlung möglich.Viel Glück.
Grüße von Bodo

Radoni
21.11.2004, 17:14
Vielen Dank für die Antworten. Ich werde mal morgen mit meinem Hausarzt sprechen. Die rheum. Ambulanz in der Uni Köln soll ja gut sein.

Schöne Grüße,
JörgM