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Vollständige Version anzeigen : Adventskalender 2011


schnuppelchen
01.12.2011, 08:34
Guten Morgen Ihr Lieben ,

ADEVNTSKALENDERZEIT -
mein Söhnchen hat sich heute früh sehr über seinen gefreut.

Vielleicht habt Ihr auch in diesem Jahr 2011,
das sich ja jetzt mit schnellen Schritten dem Ende zuneigt,
Lust auf den virtuellen Adventskalender ?

Ich mache dann mal wieder den Anfang .
Auch wenn es das Gedicht aus dem letzten Jahr ist ,
ich finde es immer wieder schön !


Ich geb' Dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und
auch kennt.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Hinterm 5. Türchen findest Du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit
und öffnest Du dann das 7. Türchen,
entdeckst Du dahinter Geborgenheit.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest Du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Am 18. findest Du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe.
Fast ist alles offen, --
zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe –
am 24. strahlt der Christbaum in seinem
Glanz.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und
Geld,
hinter diesen Türchen da ist die Liebe,
das Größte und Wichtigste auf dieser Welt.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Ich geb' Dir so gerne diesen Kalender,
diesen Kalender zum ersten Advent,
doch mußt Du sie alle selbst Dir suchen,
die Dinge, die jeder Mensch braucht und
auch kennt.
~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°*~°

Autor unbekannthttp://www.gifmix.de/gifs/weihnachtsbaum-gifs/W_BAUM46.GIF

Euch Allen einen schönen 1. Dezember !
LG, Kerstin

Einhorn
01.12.2011, 15:19
Na da ist er ja wieder :jump:.
Ich hatte schon überlegt ... und gehofft, dass Du wieder den Anfang machst (und wer liest schon den alten :D).
Danke liebe Kerstin.

LG Heidi

schnuppelchen
02.12.2011, 08:14
Weihnachtsfrau oder Weihnachtsmann ???

von Helmut Schreiber

Im Sinne der Emanzipation
stellte sich jeder die Frage schon:
Warum heißt es "Weihnachtsmann" ?
Hörte es sich nicht besser an,
wenn es hieße "Weihnachtsfrau" ?

Nun ja, ich weiß es nicht genau.
Auf jeden Fall fiel es mir schwer,
käm da 'ne Frau mit Bart daher,
mir das Lachen zu verkneifen.
Weil Frauen doch gewöhnlich keifen,
erfreute es mich sowieso,
rief sie noch lauthals: Ho Ho Ho !

Man stelle sich vor, dann schwänge die Gute
während des Rufens auch noch ihre Rute.
Doch die Grenze zum guten Geschmack,
das wäre wohl der pralle Sack.

Nach dieser Analyse des Geschlechtes
und im Eifer des Gefechtes,
ergeben meine Argumente dann:
Es kann nur heißen: "Weihnachtsmann" !

Euch Allen einen schönen 2. Dezember.
LG, Kerstin

Werner
03.12.2011, 06:27
Zum A d v e n t

Bleib einmal stehn und haste nicht
und schau das kleine stille Licht.

Hab einmal Zeit für dich allein
zum reinen Unbekümmert sein.

Lass deine Sinne einmal ruhn
und hab den Mut zum gar nichts tun.

Lass diese wilde Welt sich drehn
und hab das HERZ, sie nicht zu sehn.

Sei wieder Mensch und wieder Kind
und spür, wie Kinder glücklich sind.

Dann bist von aller Hast getrennt,
du auf dem Weg hin zum A d v e n t.

(Autor unbekannt)

schnuppelchen
03.12.2011, 06:30
Danke Werner, was für ein schönes Gedicht!!! Davon sollte ich mir Einiges zu Herzen nehmen ;o.
Dir und allen Anderen einen schönen Tag.
LG, Kerstin

schleckerlecker
03.12.2011, 07:16
Bäume weiß wie Puderzucker,
von den Flocken fein geschmückt,
Meisenringe dicht besiedelt,
Vogelherzen sind entzückt.

Schlittschuhkufen glänzen blendend
in der Sonne hellem Strahl,
Nebelbänke früh am Morgen,
frostig Himmel blau wie Stahl.

Der zarte Hauch des Winterwindes
singt ganz zart sein kaltes Lied,
Raben hocken auf Antennen,
krächzen stumm in Reih und Glied.

(Norbert von Tiggelen)

skipper
04.12.2011, 10:10
4. Türchen (2. Advent)

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier !
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen !

(Matthias Claudius)

schnuppelchen
04.12.2011, 10:29
Schön, Skipper http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon14.gif, vielen Dank. Dir und Allen hier einen schönen 2.Advent.
LG, Kerstin

Einhorn
05.12.2011, 00:49
5. Türchen

Dämmerstille Nebelfelder

(von Wilhelm Lobsien)

Dämmerstille Nebelfelder,
schneedurchglänzte Einsamkeit,
und ein wunderbarer weicher
Weihnachtsfriede weit und breit.
Nur mitunter, windverloren
zieht ein Rauschen durch die Welt,
und ein leises Glockenklingen
wandert übers stille Feld.
Und dich grüßen alle Wunder,
die am lauten Tag geruht,
und dein Herz singt Kinderlieder,
und dein Sinn wird fromm und gut.
Und dein Blick ist voller Leuchten,
längst Entschlafnes ist erwacht.
Und so gehst du durch die stille,
wunderweiche Winternacht.

schnuppelchen
05.12.2011, 09:51
:danke:, Ihr Lieben daß Ihr wieder so fleißig mitmacht.
Das freut mich.http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon14.gif

Morgen ist Nikolaus, habt Ihr denn alles Eure Stiefel schon geputzt? Bei meiner Tochter habe ich mir das leicht gemacht - sie bekommt morgen einfach ein paar neue Stiefel. Der Armen haben sie nämlich vor 2 Wochen ihr nagelneuen Stiefel im Treppenhasu, als sie bei Freunden zu Beusch war, gestohlen http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon8.gif.
Söhnchen aber muß fleißig putzen.

Euch Allen einen schönen Tag.

Werner
06.12.2011, 00:10
Dezember - kritisch gesehen


von Angelika Blaschke (1990)




Manchmal wünsche ich mir nur,
man könnte diesen Monat streichen!
Denn dann würde auch - vielleicht -,
alle Hektik von uns weichen.


Jeder möchte - auf die Schnelle -
seine Gaben noch besorgen.
Keiner sagt, es hat noch Zeit,
ich verschiebe es auf morgen.


Nichts von der Beschaulichkeit
die man im Advent sich wünscht
existiert in Wirklichkeit.


Selbst die Kinder, große, kleine,
wird man selten staunen sehen.
Viele Gaben, nicht nur kleine,
sollen unter'm Christbaum stehen.


Denkt auch an die Armen, Kranken,
überall auf dieser Welt!
So erinnern uns die Banken:
Spendet, spendet ganz viel Geld!


Man kann auch mit kleinen Dingen
vielen Menschen Freude bringen.
Mancher Gabentisch bleibt leer.


Ich wünsche nur Gesundheit,
Zufriedenheit und - Ruhe !
Ach, wenn doch endlich Weihnacht' wär.


Allen einen schönen Nikolaustag
Werner

skipper
06.12.2011, 10:09
Nun noch etwas speziell zu Nikolaus:



Sankt Nikolaus
Wer zog dem alten Nikolaus
denn seine Bischofs-Stola aus
und einen warmen Mantel an,
der aussieht wie vom Weihnachtsmann?
Der das war, hat daran gedacht,
dass so ein Nikolaus bei Nacht
sich schnell einmal erkälten könnt’,
wenn er von Haus zu Hause rennt,
bei Frost und Schnee bis früh halb Vier,
damit dann auch vor jeder Tür
was Süßes in den Stiefeln steckt,
bevor die Kinder aufgeweckt.

Matthias Jentzsch

Einhorn
06.12.2011, 23:51
7. Türchen

Advent
(Elise Hennek)

Im Advent bei Kerzenschein
die Kindheit fällt dir wieder ein.
Ein Adventskranz mit seinen Kerzen
läßt Frieden strömen in unsere Herzen.
Des Jahres Hektik langsam schwindet
und Ruhe endlich Einkehr findet.
Ein Tag, er kann kaum schöner sein,
als im Advent bei Kerzenschein.

schnuppelchen
08.12.2011, 05:05
Aufgeregtes Weihnachtssprüchlein

Von drauß vom Walde komm ich her,
ich bin ein kleiner Mann.
Knecht Ruprecht, ich will artig sein
mit Mandeln drum und dran.
Lustig,lustig.trallali ...
Nein. So stimmt das Sprüchlein nie!

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
und das bei Wind und Wetter.
Du lieber, guter Weihnachtsmann,
wie treu sind deine Blätter.
Lustig, lustig, trallali ...
Dieser Vers - der stimmt doch nie!

Alle, alle Jahre wieder
steigt das Büblein auf den Baum,
sogar im Winter, wenn es schneit.
Oh holder, süßer Traum.
Lustig, lustig, trallalum ...
Das war wieder falsch und dumm!

Jetzt kann ich ihn, den Weihnachtsspruch!
Hört alle, alle zu:
Ich bin kein Pfefferkuchenmann,
will keine Mäh und Muh.
Ich komme nicht vom Himmel her
und bin auch nicht verhext.
Ich merke mir nur leider schwer
den rechten Weihnachtstext.

Darum will ich nicht länger mehr
mein langes Sprüchlein leiern.
Nur eins ist wichtig: Denkt daran,
warum wir Weihnacht feiern ...


(von Eva Rechlin)




LG und Euch Allen einen schönen Tag, Kerstin

schnuppelchen
09.12.2011, 05:28
Da wir uns ja nun mitten in der Weihnachtszeit befinden,
das eine oder andere Plätzchen schon verspeist ist, überall die Weihnachtsmärkte mit ihren Köstlichkeiten locken, uns die Weihnachtsgans aber noch bervorsteht ,ist es wichtig sich mal wieder an die Kalorienregeln zu erinnern.
Hier sind sie also noch mal :


Die Kalorienregeln zu Weihnachten
( Autor unbekannt )


1.) Wenn du etwas ißt und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.

http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/00000575.gif

2.) Wenn du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade ißt, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.
http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/n030.gif

3.) Wenn du mit anderen zusammen ißt, zählen nur die Kalorien, die du mehr ißt als die andern.
http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/00000575.gif

4.) Essen, das zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac) zählt NIE.
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5.) Je mehr du diejenigen mästest, die täglich rund um dich sind, desto schlanker wirkst du selbst.

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6.) Essen, das als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder Zuckerln), beim Videoschauen oder beim Musikhören, enthält keine Kalorien, da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern nur als Teil der Unterhaltung.
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7.) Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.

http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/00000575.gif
8.) Alles was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien weil es ja ein Teil der Essenszubereitung ist.
http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/n030.gif

9.) Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kalorieninhalt (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade).
http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/00000575.gif

10.) Speisen die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da Kalorien ein Wärmeeinheit sind.


Die Kalorienregeln zu Weihnachten - zum Aufhängen am Kühlschrank!

Guten Appetit!

http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/b023.gif



Nur noch 6 Unterrichtsstunden, dann darf ich endlich ins WE und 2/3 sind schon geschafft. LG, Kerstin

Nekorb
10.12.2011, 08:23
Der eine Fehler bei Frauen

Als Gott dabei war, die Frau zu erschaffen, war er schon bei seiner
sechsten Überstunde.
Ein Engel erschien, und fragte "Warum verbringst du so viel Zeit
damit???"
Gott antwortete "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???
Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200
bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper
muss auch laufen wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks
ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig
sitzen können, Sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann, von
einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird alles nur mit zwei Händen machen."

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt "Nur zwei Hände!?
Und das beim Standardmodell??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen um sie fertig zu machen."
"Das werde ich nicht" protestierte Gott "
"Ich bin so nah dran, diese Kreation die mir so ans Herz gewachsen ist zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten"
Der Engel trat näher und berührte die Frau, "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott"
"Sie ist weich" stimmte Gott zu, aber ich habe
sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw.
durchstehen kann."
"Wird sie denken können?", fragte der Engel.
Gott antwortete, "Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können .... besser als ein Mann."

Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange
der Frau. "Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in
diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist."
"Das ist keine undichte Stelle" korrigierte Gott,
"das ist eine Träne"
"Für was ist die Träne?" fragte der Engel.
Gott antwortete, "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt, "Gott du bist ein Genie. Du hast an alles
gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich." Und sie ist es wirklich!
Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich.
Sie lächeln wenn sie schreien möchten. Sie singen wenn sie weinen möchten.
Sie weinen wenn sie glücklich sind und lachen wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das an das sie glauben Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit.
Sie akzeptieren kein "Nein" wenn sie denken dass es eine bessere Antwort gibt.
Sie gehen ohne alles, damit Ihre Familien haben was sie brauchen.
Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne
Vorbehalt. Sie weinen wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen
erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen. Sie
freuen sich wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre
Herzen brechen wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den
Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark auch wenn sie denken
dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen dass ein Kuss und eine
Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können. Frauen gibt es in allen
Formen, Größen und Farben.

Sie würden zu dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen nur um
zu zeigen wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist was die Welt zu einem schönen Ort macht. Sie bringen Freude, Liebe und
Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihren Freunden und
ihrer Familie moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!
Wie auch immer, wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der dass
sie vergessen was sie wert sind.



Zwar nicht ganz weihnachtlich, trotzdem wunderschoen

schnuppelchen
11.12.2011, 06:41
Hallo Nekorb,

vorallem als Frau kann ich nur sagen :das war wunderschön gestern!
Euch Allen einen schönen 3. Advent. Und hier kommt mal wieder eine meiner Lieblingsadventgeschichten:

Der Adpfent
Aus einem Schüleraufsatz:


Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist'n Leut haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.


Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viel Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin.
Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.


Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck.
Als Christkind wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.


Hinter dem Christkindl stehen zwei Ox'n, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen heruntergefallen und er war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet.
Der heilige Batmann hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben den Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.


Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und es geht so:


"Adpfent, Adpfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hautsde mit deim Hirn an'd Tür!"


Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Muata g'sagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat.


Aber eins ist g'wiss: Der Adpfent kommt immer wieder.

Werner
12.12.2011, 07:52
Alle Jahre wieder ........

aber immer wieder schön!

Wir warten aufs Ups

Auch das Christkind hat sein Päckchen zu tragen: Erst drängte der Weihnachtsmann mit seinem kugelrunden Bauch das engelzarte Wesen über jahrzehnte aus der Adventzeit. Und jetzt das. Seitdem wir alle an das Internet glauben, kaufen Menschen die Geschenke online. Die Pakete bringt schon lange kein goldgelockter Engel mehr und auch kein bärtiger Mann mit Renntierschlitten, nicht mal der wildblinkende Coca-Cola-Truck:

Nein, die Geschenke bringt der Paketdienst. Allein DHL, Hermes und DPD liefern im Dezember täglich bis zu 11 Millionen Kartons in Deutschland aus.

Hat sich mal jemand überlegt, was diese riesige Schar von modernen Boten in den Köpfen unserer Kinder für ein Bild hinterlässt?
Wenn sich heutzutage fünfjährige Jungs und Mädchen fragt, wie der Weihnachtsmann aussieht, werden sie antworten: Ganz normal, er trägt bequeme Schuhe, ist zwischen 20 und 60, rot-, blond- oder braunharrig, und in der Hand hält er ein graues Kästen, auf dem Mama und Papa unterschreiben müssen. Er fährt keinen Renntierschlitten, sondern einen Lieferwagen in Gelb-Rot (DHL), Weiß (Hermes /DPD) oder Braun mit großer Schrift (Ups).

Uuuups!

Könnten sich die Paketdienste nicht auf Tradition besinnen und den Boten weiße Rauschebärte spendieren oder kleine silberne Flügel oder wenigsten einen blinkenden rot-weißen Truck? Nein? Dann werden die Kinderlein wohl bald singen... Vom Hermes hoch da komm ich her -, oder - Ups Tannenbaum - oder - Morgen kommt der DHL.

Na denn, frohe www (worldwideweihnachten) wünscht

Maike Otannenbaum


Quelle: Neue Ruhr Zeitung


ich wünsche Allen eine schmerzarme woche
werner :)

schnuppelchen
12.12.2011, 09:01
Stimmt Werner, immer wieder schön. http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon14.gif
Aber, das habe ich, wenn ich mich recht erinnere, auch im letzten Jahr schon gesagt - ich singe und höre auch jedes Jahr die gleichen Weihnachtslieder und finde sie immer wieder schön.


LG, Kerstin

Ulmka
12.12.2011, 23:14
Na wenigstens kommt bei uns am Donnerstag noch der Coca-Cola-Truck in der Kreiststadt vorbei... ob das wohl meine Tochter weihnachtlich stimmen wird? Ich fürchte nicht... Christkind und Weihnachtsmann sind mit 17 schon lange 'out'...

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

Einhorn
12.12.2011, 23:44
13.Türchen

Weihnachtsgeschenke
(Unbekannter Autor)

"Was soll man schenken zur Weihnachtszeit?"
So fragen viele Menschen zur Zeit.

Besinnlichkeit und Geborgenheit,
Herzenswärme und Freundlichkeit,
eine liebevolle Umarmung und Dankbarkeit:

Das sind wertvolle Geschenke,
nicht nur zur Weihnachtszeit.

schnuppelchen
13.12.2011, 05:36
Meine liebe Heidi,

da hast Du wahrlich Recht, mit deinem heutigen Beitrag.:danke:.
@ Lydia,
meine ist ja nun 15 und an den Mann im langen roten Mantel glaubt sie schon lange nicht mehr, aber sie hat sich tatsächlich einen Adventskalender gewünscht und dann bitte auch noch einen selbstgebauten .... Manchmal sind sie eben schon groß und trotzdem irgendwo noch sooo klein.

LG und Euch Allen einen schönen 13. Dezember,
Kerstin ,

die sich freut, weil der ihr Angetraute sie heute mal in der Fremde besuchen kommt.http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon12.gif

Mc Power
13.12.2011, 13:55
Hallo Nekorb

Danke


und eine schöne, ruhige, gelassene, besinnliche und stressfreie Vorweihnachtszeit Euch allen!

wünscht Euch
Kerstin:knuddel:

Mc Power
13.12.2011, 14:12
Jetzt kann Gott kommen

Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. "Zu mir?" schrie er erschrocken. "In mein Haus?" Er rannte durch alle Zimmer, lief die Treppen hinauf und hinunter, kletterte auf den Dachboden und inspizierte den Keller. Er sah sein Haus mt ganz anderen Augen. "In diesem Schweinestall kann ich doch keinen Besuch empfangen! Alles ist schmutzig und voller Gerümpel! Es gibt keinen Platz zum Ausruhen, keine Luft zum Atmen!"

Er riss Fenster und Türen auf und rief um Hilfe, so laut er konnte. Dann stürzte er sich in die Arbeit und begann, sein Haus zu kehren. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass sich ein Unbekannter näherte, um ihm zur Hand zu gehen. Gemeinsam schleppten sie das Gerümpel hinaus, schlugen es klein und verbrannten es. Dann schrubbten sie die Treppen und Böden, putzten die Fenster und scheuerten die Schränke, Tische und Wände ab. "Das schaffen wir nie!", schnaufte der Mann während der Arbeit. "Doch, das schaffen wir!", tröstete ihn der Andere.

Als es Abend geworden war, sah das Haus schon sehr passabel aus. Die Beiden gingen in die Küche und deckten den Tisch. "So", sagte der Mann, "jetzt kann er kommen, mein Besuch. Jetzt kann Gott kommen. Ich verstehe gar nicht, wo er bleibt."

"Aber ich bin ja da!", entgegnete der Andere und setzte sich an den Tisch. "Komm,lass uns miteinander essen!"

(Martina Merckel-Braun)

schnuppelchen
14.12.2011, 08:35
Wer kennt sie nicht noch aus der Kinderzeit ? Die Weihnachtsmaus - hier ist sie:


http://www.weihnachtsmaus.de/grfx/gra_head_gedicht.gif
Ein Gedicht von James Krüss


Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen oder Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem Mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
"Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen."

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter,
was seltsam und erstaunlich war,
denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
"Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen."

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andern leckren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
"Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen."

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: "Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
und just am Feiertage!"

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
"Sind erst die Süssigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!"

Und wirklich wahr:
die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus -
bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen!

Nobbi
14.12.2011, 19:14
Good`n Abend, leeve Lüüd,
fein, dat man sick wedder süth.
Is doch gar nich so lang her,
as datt kott vör Wiehnacht' wär.


Wenn man mi frogt: ik kanns nich glöb'n,
wo is das letzte Johr blots blev'n?
De Tied löppt fixer as man't will
bit Wiehnachten. Dann ward dat still.


För'n lütten, kotten Oogenblick
föhlt man die Tied nich so.
De Klock hölt an, secht nich mal Tick,
dat Hart wart richtig froh.


De Gör'n fangt nu to gnegeln an,
se hebbt so veel to schnacken.
Se kuscheln sik an Oma ran
un krul'n ehr den Nacken.


Du, Oma, weets du, wat ik weet:
ik heff en Zettel schreben.
un weets du, wo de Zettel heet?
Dat rots du nich in Leben!


Kloor. Oma fangt to grien'n an,
se weet nu all genooch.
Lütt Peter schleppt sien Zettel ran
un dücht sik mächtich klooch.


Door steiht, wat ik noch bruk'n do,
ik hol di gau dien Brill.
Sons kanns nich sehn. Na, geiht dat so?
Lees mal: "Wat ik gern will!"


Door kanns mal sehn, wat Peter kann,
sien Schrift is grood un schier.
De List, de is meist ellenlang
un steiht nu op Papeeer.


So, seggt Oma. Wat is dat?
Wat hett dat to bedüd'n.
Ik lees: Ich mooch mal Pudding satt!
Un: Mitn Computer üben?


So is dat wohl, so wär dat immer,
de Fortschritt kümmt ut Kinnerzimmer.
Hüüt sünd wi Öllern oder mehr,
de Kinnertied is all lang her.


Un wenn ik mi denn so erinner,
un seh de ganzen Hoopen Kinner,
un denk mi: Mensch, dat wär en Streß,
besonners op min Wiehnachtsfest.


Ok hüüt wart dat nich alles klappen,
doch dat is wat, wat mi nicht stört.
De Kinner kööt nich Plattdütsch snacken
und hebbt den ersten Satz nicht hört.


Un wart dat denn all wedder Tiet
un Neonlicht geiht an,
dann ist dat gor nich mehr so wiet
bald kümmt de Wiehnachtsmann.


Doch bit toon Afscheed wünsch ik
noch viel Vergnögen!

schnuppelchen
15.12.2011, 05:36
SUPER,:applaus: Nobbi ,
Was für eine neue Bereicherung.:danke:

Ich kann zwar kein Platt schnacken, aber zum Glück lesen und verstehen.

Viele Grüße, Kerstin

Werner
15.12.2011, 08:49
Geschichte eines Obdachlosen: Leben am Rande der Gesellschaft

Dieter R. lebt als Obdachloser in Waldshut. Seine Lebensgeschichte zeigt, wie schnell es mit dem sozialen Abstieg gehen kann.
Gerade die Weihnachtszeit ist für obdachlose Menschen besonders schwierig.

Dieter. R. lebt seit fast zehn Jahren auf der Straße. In ganz Deutschland ist er mit seinem Schlafsack unterwegs. Zurzeit hält er sich in Waldshut auf und besucht regelmäßig die Wärmestube der Wohnungslosenhilfe Waldshut (AGJ) in der Ziegelfeldstraße.

Als Obdachloser zählt er zu den Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Wie schnell man zu einem Menschen am Rande der Gesellschaft werden kann, zeigt der Lebensweg von Dieter R.. Als er zehn war, verlor er durch einen Autounfall seine Eltern und wuchs in einem Heim in Mülheim an der Ruhr auf. 20 Jahre arbeitete er in einer Lederfabrik. Als sie Insolvenz anmeldete, verlor er seinen Arbeitsplatz und kurz darauf auch die Wohnung. Sein Vermieter hatte Eigenbedarf angemeldet.

„Danach bin ich auf Wanderschaft gegangen. Wenn man keine Verpflichtungen hat, geht das", meint Dieter R. . Er hat sich an das Leben auf der Straße gewöhnt und kommt nach eigenen Worten „gut damit klar". Und dies ganz ohne Alkohol.

Dieter R. hat keine Familie. Wo er an Weihnachten sein wird, weiß er noch nicht. Solange er noch in ärztlicher Behandlung ist, wird er in Waldshut bleiben und weiterhin die Wärmestube besuchen. In der Weihnachtszeit wird es dort ein Weihnachtsessen geben und Geschenke für die Gäste. Ein Weihnachtsbaum wird in der Stube stehen.

„Für viele Obdachlose ist die Weihnachtszeit besonders schwierig", weiß Dieter R. aus eigener Erfahrung.



Quelle: Dieser Bericht stand vor einigen Jahren im Südkurier ...........

aber wird sich hier in Deutschland und auf der ganzen Welt wiederholen.

Mc Power
15.12.2011, 10:57
Dietrich Bonhoeffer Weihnachten 1943 an seine Eltern:

"Ihr habt uns durch Jahrzehnte hindurch so unvergleichliche schöne Weihnachten bereitet, dass die dankbare Erinnerung daran stark genug ist, um auch ein dunkleres Weihnachten zu überstrahlen.
In solchen Zeiten erweist es sich eigentlich erst, was es bedeutet, eine Vergangenheit und ein inneres Erbe zu besitzen, das von dem Wandel der Zeiten und Zufälle unhabhängig ist."

schnuppelchen
16.12.2011, 19:04
Oje, ich mußte heute morgen 3 Stunden Klausur schreiben, da ist mir doch glatt entgangen, daß noch kein Türchen für heute da war. Hier kommt es nun noch.
LG, Kerstin, die ab heute endlich nach 5 langen Wochen für 2 ganze Monate wieder in ihrem Bett schlafen kann und jetzt erst einmal 3 Wochen Urlaub hat.



Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln

Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

BETHLEHEM, JUDÄA -


In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.

Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie von einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft.

Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."

Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zur medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage rechnen. Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand näher unter die Lupe genommen.

In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: "Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."

Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen.

Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört habe."

Einhorn
16.12.2011, 20:02
Meine liebe Kerstin :knuddel:,

dann wünsche ich Dir einen traumhaft schönen Urlaub und erhole Dich auch ein bisschen :schlau:.

Liebe Grüße Heidi

Werner
17.12.2011, 08:07
Volksgut

Vorweihnacht
Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf;
es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern',
wie hab'n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.



damit alles eingekauft werden kann, hier schon einmal das rezept von lydia ( ulmka ) ...........


Weihnachtskuchen

Zutaten
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse Mehl
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
1 Stück weiche Butter
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter guten Whisky

Zubereitung

1.. Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen seine Qualität!
2. Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand!
3. Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.
4. Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus!
5. Wiederholen Sie diesen Vorgang!
6. Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in die Rührschüssel die Butter flaumig weich!
7. Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
8. Mixen Sie den Schalter aus!
9. Brechen Sie dann zwei Eier aus und zwar in die Rührschüssen. Hau’n Sie die schrumpligen Früchte mit rein!
10. Malten Sie den Schixer aus!
11. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ´nem Traubenschier!
12. Hüberprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzz…
13. Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken Sie die Nüsse aus!
14. Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker, alles was auch immer…
15. Fetten Sie den Ofen ein! Drehen Sie ihn um 360°. Schlagen Sie auf den Mehixler, bis er ausgeht!
16. Werfen Sie die Rührschüssen aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.
17. Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.


heute in einer woche ist HEILIGABEND

Allen ein ruhiges Wochenende
werner

Mc Power
17.12.2011, 13:05
Backen "a la Biolek":lol:

Kleene
17.12.2011, 23:06
Habe grade festgestellt, dass es ja schon Sonntag ist. Da nun die letzte Woche vor Heilig Abend begonnen hat, muss man sich doch mal fragen, ob es den Weihnachtsmann denn wirklich gibt.
Viele kennen die Geschichte bestimmt schon, aber hier mal eine naturwissenschaftliche Betrachtung der fraglichen Existenz des Weihnachtsmanns:

1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Arten von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18 auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornsteinrunterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.

4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 6,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluss:
Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.

Einhorn
18.12.2011, 09:26
18.Türchen

Christbaum
(Friedrich Wilhelm Weber 1813 – 1894)


Der Winter ist ein karger Mann,
er hat von Schnee ein Röcklein an;
zwei Schuh von Eis
sind nicht zu heiß;
von rauhem Reif eine Mütze
macht auch nur wenig Hitze.

Er klagt: “Verarmt ist Feld und Flur!”
Den grünen Christbaum hat er nur;
den trägt er aus
in jedes Haus,
in Hütten und Königshallen:
den schönsten Strauß von allen!


PS: Ich wünsche allen einen schönen 4.Advent. LG Heidi

schnuppelchen
19.12.2011, 05:55
Guten Morgen Ihr Lieben ,

bevor ich mich gleich an meinem ersten Urlaubstag in die viele zu erledignde Arbeit zu Hause und zu Beginn zum Zahnarzt stürze, hier mal mein Vorschlag für das heutige Türchen :

Susannes Weihnachtsmann

Seelenvergnügt in der Badewanne
sitzt unsre kleine blonde Susanne,
plätschert und schlenkert wie im Meer
eine halbe Sintflut um sich her.
Mama wird böse: "Na warte, du Schlingel!"
Sirrr - und draußen geht die Klingel.
*
"Je!" sagt Muttchen. "Es klingelt doch grade,
immer wenn ich Suschen bade.
Nun sei mal hübsch brav, mein Herzblatt, ja?
Gleich ist die Mutti wieder da.
Und fass´ mir da oben den Griff nicht an,
das ist die Glocke zum Weihnachtsmann!
Die hängt von der Decke in langen Schnüren,
da darf beileibe kein Kind dran rühren."
*
Die Mutti geht und als Susi allein ist,
wäscht sie sich, bis die Seife ganz klein ist,
zieht das Badelaken vom Tisch herunter
und schleift es durch sämtliche Pfützen munter.
Doch endlich wird ihr die Sache zu dumm.
Sie dreht sich energisch zur Türe herum
und ruft: "Mutti! Muttchen! Du solls jetz tommen!
Susi hat jetz genug geswommen!"
*
Alles bleibt still, und da oben da hängt
der blitzblanke Griff und Susi denkt:
Wenn man nur so'n ganz klein bißchen dran zieht,
ob der Weihnachtsmann mich durch die Türspalte sieht?
Dann will ich gleich Bescheid ihm sagen
vom dicken Ball und dem Puppenwagen.
*
Sachte, ganz sachte steht sie auf,
und greift mit den kleinen Patschhändchen rauf...
Und denkt euch, Kinder, welche Qual:
Es rieselt herab ein Wasserstrahl!
Huh! Und soviel! Huh! Und so kalt!
Susi brüllt, daß es häuserweit schallt.
*
Nach diesem Schrei kommt Mama geflogen.
O weh! Da hat doch Susi die Brause gezogen!
Sitzt in der Wanne, zu Tode erschrocken,
Wasser in den Ohren, im Näschen, in den Locken.
Und sie schluchzt, während sie in Tränen zerfließt:
"Der Weihnachtsmann hat mis mit Wasser bedießt!
Und ich hab doch nur so'n danz tlein bischen deßelt
und nur so'n danz tlein bischen bei ihm bestellt".
*
Verfasser unbekannt

http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/00004546.gif



Euch allen einen schönen Tag, Kerstin

Mc Power
19.12.2011, 12:38
Die folgende Geschichte passt, wie ich finde, sehr gut in die Weihnachtszeit, das Fest der Liebe...


Der beste Freund
Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eineschlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in denSand:"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zunehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken.Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgendeWorte hinein:"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkthatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den SandSchreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, wasfür uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemalslöschen kann."Euch allen noch eine besinnliche, ruhige und erfreuliche Vorweihnachtszeit!

schnuppelchen
20.12.2011, 08:19
guten Morgen, hier kommt nun das 20. Türchen , vielleicht kann man ihn ja nach dem leckeren Rezept backen, das Werner eingestellt hatte :gruebel: http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon10.gif -
den Pfefferkuchenmann


Der Pfefferkuchenmann


Er ist nicht mal aus Afrika
Und doch so braun gebrannt.
Wo kommt er her ? Ich dacht`mir`s ja :
Aus Pfefferkuchenland !

Hat Augen von Korinthen
Und Mandeln drum und dran .
Wie schön ihn alle finden –
Den Pfefferkuchenmann !

Er freut sich auf den Weihnachtsbaum ,
da möchte er drunterstehn .
Den Lichterglanz – er glaubt es kaum - ,
den will er sich besehn .

Mit Augen von Korinthen
Und Mandeln und drum und dran .
Wie herrlich wird er`s finden –
Der Pfefferkuchenmann !

Wär ich nur nicht `solch ein Leckerschnut
Und könnte widerstehn ,
dann wär ja alles schön und gut ,
wär alles gut und schön.

Wie wohl Korinthen schmecken ?
Sind Mandeln ein Genuß ?
Ich will ganz schnell mal lecken
am süßen Zuckerguß.

Und steht der Baum bei Kerzenlicht ,
und ist es dann soweit –
da fehlt doch wer , der sieht das nicht ;
nun tut`s mir selber leid.

Vernascht sind die Korinthen ,
die mandeln drum und dran ….
Er ist nicht mehr zu finden –
Der Pfefferkuchenmann.


Erika Engel

skipper
21.12.2011, 13:04
Nachdem nun morgen bzw. heute Nacht der Winter beginnt, hier ein kleines Wintergedicht.





Der Winter



Der Fjord mit seinen Inseln
liegt wie eine Kreidezeichnung da;
die Wälder träumen Schnee umschmiegt,
und alles scheint so traulich nah.
So heimlich ward die ganze Welt...
als dämpfte selbst das herbste Weh
aus stillem, tiefem Wolkenzelt
geliebter, weicher, leiser Schnee.

(Christian Morgenstern)

Werner
22.12.2011, 06:59
22.Türchen


Ein Wunsch
Verfasser unbekannt

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht, wie sie früher war.
Kein Rennen zur Bescherung hin.
Kein Schenken ohne Sinn.

Ich wünsch' mir keine teure Sache,
aus der ich mir doch gar nichts mache.
Ich möchte nur ein winzigkleines Stück
vom verlor'nen Weihnachtszauber zurück.

Dazu frostklirrend eine Heil'ge Nacht,
die frischer Schnee winterlich gemacht.
Und leuchtender als sonst die Sterne:
So hätt' ich's zur Bescherung gerne.

Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken,
die Mitternachts zur Mette locken.
Voll Freude angefüllt die Herzen,
Kinderglück im Schein der Kerzen.

Könnt' diese Nacht geweiht doch sein!
Nicht überladen mit Wohlstand - eher klein!
Dann hörte man wohl unter allem Klingen
vielleicht mal wieder Engel singen.

Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr
Weihnacht, wie sie als Kind mir war.
Es war einmal, so lang ist's gar nicht her,
für uns so wenig so viel mehr...



ich wünsche allen noch streßfreie tage bis weihnachten
und vorallem wenig schmerzen
werner

schnuppelchen
23.12.2011, 06:02
Ihr Liebem,
der Tag vor Heiligabend, also Zeit, schon mal den Chtistbaumständer herauszuholen. Dazu gibt es dann hier mal eine meiner erklärten Lieblingsgeschichten :

Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten -entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied "O du fröhliche" erkennen. Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu "O du fröhliche" spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er. Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur "Weihnachtsüberraschung". Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte.
Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

Endlich war Heiligabend. "Den Baum schmücke ich alleine", tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. "Die werden Augen machen", sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelhaar und Lametta dekorativ aufgehängt. Die Feier konnte beginnen.

Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz. Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. "Und jetzt kommt die große Überraschung", verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.
Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze "O du fröhliche". War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: "Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf." Mutter war stumm vor Staunen.

Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen. Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte "O du fröhliche" sich selbst überholen. Mutter rief mit überschnappender Stimme: "So tu doch etwas!" Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: "Wenn das Großvater noch erlebt hätte."

Als Erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah. Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum. Vater gab das Kommando "Alles in Deckung!" Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.
Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich hinein: "Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!" Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein. Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken "Kirschwasser" und murmelte: "Wenn Großvater das noch erlebt hätte!"

Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord "O du fröhliche", bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.
Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: "Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!"

Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: "Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen." Andreas meinte: "Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?"

Euch Allen einen schönen Tag.
LG, Kerstin

Nobbi
23.12.2011, 16:03
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Wiehnachtsmann, kiek mi an
lüttjen Bengel bün ick man,
veel to vertelln, heb ick nich,
Wiehnachtsmann, vergeet mi nich!

:)



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Uli Dörwald
23.12.2011, 17:47
Ein little megaschönes Weihnachtsgedicht!

When the snow falls wunderbar,
and the children happy are.
When the Glatteis on the street,
... ... and we all a Glühwein need.
Then you know, es ist soweit.
she is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus is besetzt,
weil die people fahren jetzt.
All to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things,
and the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes,
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum,
schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging off the balls,
then he from the Leiter falls.

Finaly the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein.
And it sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And then jeder in the house,
is packing the Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne,
eine brandnew Teflon-Pfanne.
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie.
Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr,
with Tatü, tata daher.
And they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser-Marsch!",
Christmas now is in the Arsch.

schnuppelchen
24.12.2011, 06:27
http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/wbaum2.gif

Wann fängt Weihnachten an?

*
Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
*
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
*
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
*
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit und helles Leben verspricht,
*
dann, ja dann,
fängt Weihnachten an!


(von Rolf Krenzer (1936 - 2007))


Ich wünsche euch allen ein wunderbares, besinnliches, geruhsames und friedliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben.
Liebe Grüße, Kerstin

http://www.multiple-sklerose-forum.de/board/images/smilies/4.gif

skipper
24.12.2011, 10:27
Es ist doch immer wieder schön das Gedicht von Theodor Storm


Knecht Ruprecht

Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alte und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat."
- "Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier:
Denn Apfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern."
- "Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten."
Christkindlein sprach: "So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun spreche, wie ich's hier innen find!
Sind's gute Kind, sind's böse Kind?


Ich wünsche Euch allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit
Liebe Grüße Kai

sys_admin
24.12.2011, 23:54
Allen ein frohes Weihnachtsfest

schnuppelchen
25.12.2011, 09:04
Danke!

:danke: auch an Alle, die mal wieder so kreativ und liebevoll an diesem Kalender mitgewirkt haben. Ich freue mich schon auf den für´s nächste Jahr.
LG, Kerstin