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Vollständige Version anzeigen : Medikanente und Ernährung


Boromir
11.06.2004, 18:27
Einen schönen guten Abend wünsche ich allen Leidensgefährtinnen und -gefährten.
Habe heute mal wieder ein zwei Fragen.
Machmal glaube ich das bestimmte Nahrungsmittel z.B. Schweinefleisch oder Bratwürste vom Grill nicht besonders gut tun, obwohl meine Blutwerte ( Leberwerte, Cholesterin usw. ) optimal in Ordnung sind. Außerdem esse ich diese Sachen nicht täglich . Ebenso geht es mir mit jeden Schluck Alkohol, 2 Bierchen und schon weiß ich das muß ich büßen. Das diese Sachen bestimmte endzündungsfördernde Säuren hervorrufen ist mir klar, aber da ich sehr geringe Mengen verköstige kann ich mir das nicht vorstellen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Die zweite Frage ist folgende: Seit 2001 nehme ich nun täglich 1 Voltaren resinat (75mg ) und kam bisher ganz gut damit über die Runden. Seit ein paar Monaten scheinen diese nicht mehr so toll anzusprechen und ich bin auf Ibuflam 800 umgestiegen. Diese teile ich manchmal in zwei hälften und nehme davon eine Morgens und dann eine Mittags.
Jetzt stellt sich bei mir die Frage kann und sollte ich noch eine Abends nehmen, damit der nächste Schub nicht wieder so toll ausfällt? Vielleicht kann mir da ein MB Experte weiter helfen.
Eine der Forumteilnehmerinnen hat auch ein Pso zum MB , leider weiß ich nicht mehr bei wen ich das gelesen habe, wäre nett wenn sie sich melden könnte.
Nun denn, alles Gute !

mfg:rolleyes:

Gast_02
11.06.2004, 21:25
Hallo Boromir,

bei mir war es mit dem Fleisch auch so.
Ich habe dann angefangen erst vegetarisch zu leben und dann vegan nach sehr strengen Richtlinien.
Anfangs gingen die Schmerzen sehr rasch zurück und ich konnte gut leben.
Aus heiterem Himmel ging es dann eines Tages trotz veganer Kost wieder von vorne los mit den Schmerzen.

Es kann natürlich sein, dass wenn ich nicht so vegan gelebt hätte, ich heute eventuell einer der schweren Fälle von MB wäre.
Zumindest wären meine Schemrzen heute wohl schlimmer.

Mit den Medis ist es auch so eine Sache. Dein Körper scheint sich an gewisse Medis zu gewöhnen und dann helfen diese nicht mehr.
Auch hier ist ein gesundes Maß zu finden, zwischen Medis und :dance: :sport: :walk: .
Nur so ist auf Dauer schweres zu verhindern.

Schönen Gruss

Uwe

:gruebel:

Boromir
11.06.2004, 21:35
Hallo Graf,
vielen Dank für deine Antworten, aber MB glaube ich mittlerweile ist so vielsichtig wie die Persönlichkeit eines jeden einzelnen.

Alles Gute
:hoch:

Ulmka
11.06.2004, 23:26
Hallo Boromir,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich eine Bratwurst oder fettiges Schweinefleisch (also viele Omega-6-Fettsäuren) im allgemeinen dann büßen muss, wenn ich gerade im Schub stecke.

Wenn meine Schmerzen einigermaßen im Griff sind, kann ich mir das schon mal erlauben. Ich versuche aber im Normalfall Schweinfleisch zu meiden.

Zu den Medis kann ich dir nix sagen, ich habe meine Wirksame Kombination ja erst ein halbes Jahr.

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

Nelly
12.06.2004, 08:05
Hallo Boromir,

ausserhalb des Schubes machen mir all die "Suenden" ueberhaupt nichts. Waerden eines Schubes weiss ich nicht, ich bin dann automatisch auf Schmalhans, da ich dann unter Uebelkeit leide.

Ciao,

Nelly

Charly
12.06.2004, 08:44
Hallo Boromir,

bei mir ist es auch so, dass mir meine Knochen stärker weh tun, wenn ich z.B. Milchprodukte und Käse gegessen habe (Fleisch, Wurst und Fisch esse ich schon seit 15 Jahren nicht mehr, aber nicht aus gesundheitlichen Gründen). Ich denke auf alle Fälle, dass Ernährung und Gesundheit einen großer Zusammenhang hat. Wenn Du schreibst, dass es Dir schlechter geht, wenn Du Wurst etc. gegessen hast, versuch doch mal, auf die Dinge eine Weile zu verzichten. (ist gar net so schwer....) Nahrungsmittelunverträglichkeit hat auch nichts mit den "normalen" Blutwerten wie Cholesterin zu tun, der Wert kann ganz normal sein.

Wünsche Dir viel Erfolg

Charly :engel:

Andrea
12.06.2004, 14:54
Lieber Boromir,

mir fällt das mit bestimmten Nahrungsmittel auch im Moment verstärkt auf. Vielleicht achtet man mehr drauf, weil wir hier sensiblisiert wurden für dieses Thema.
Wobei ich mich aber mehr auch den anderen anschließe, die diese Unverträglichkeiten während eines Schubes bemerken.
Sich dann auf vegetarischerer Nahrung umzustellen ist tatsächlich dann nicht so schwer...
Das mit den Milchprodukten habe ich nur in Spitzenschubzeiten....

So ganz auf dieses Essen verzichten, kann ich mir nicht vorstellen, bewußter leben auf alles Fälle. Wollen wir mal hoffen, daß sich die ganze Sache auch weiterhin auf Schubzeiten bezieht....

Liebe Grüße
Andrea